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Gelesen

Wo gehen wir hin?

(tutut) - In einem Interview des Magazins Tichys Einblick fragt Soziologe Wolfgang Streeck: "Und was ist, wenn es nächstes Jahr ein neues Virus gibt?". Die Datenlage sage so gut wie nichts aus über Infektionswege und Gefährlichkeit von Corona, kritisiert der emeritierte Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln. Die Krise habe gezeigt, dass das System der globalen Vernetzungen an seine Grenzen stoße. Und im Verlauf des Interviews stellt er fest, was sich jede Medienredaktion an die Wand hängen und lesen sollte, bevor sie die Absicht hat, Berichte zu Corona in Deutschland zu veröffentlichen. Normalerweise dürfte dann keine Zeitung mehr wie bisher üblich erscheinen, falls der Text enst genommen würde: "Generell sind die Statistiken, die uns jeden Abend von den Fernsehmännern und -frauen verlesen werden, zum Verzweifeln: 'In Zusammenhang mit' verstorben sagt so gut wie nichts, 'neu infiziert' müsste heißen 'positiv getestet', für 'geheilt' steht die Zahl der positiv Getesteten minus der Zahl der 'an und mit' Gestorbenen...Ich würde gern wissen, wie die erhebliche Diskrepanz zwischen den angeblich vorhandenen, noch freien und in Reserve rasch aufbaubaren Intensivbetten und der offensichtlichen, immer wieder berichteten Grenzbelastung der Intensivstationen zustande kommt". Wer dies nicht beherzigt oder bewusst missachtet, sollte sich aus dem Zeitungsgeschäft verabschieden oder nur noch Prospekte jeglicher Art verteilen.  Dies aber hätte  selbst mit Qualitätsjournalismus nichts zu tun.  Nun also stelle sich jeder vor, es ist Fasnet, das Leben aber ist verboten, und es kommt die Polizei.  Cornas Zeugen und ihre Gläubigen dürfen sich entsetzen oder so tun, als wären Internet und Videoclips die neue Normalität: "Überlinger Narren feiern trotz Pandemie".  Der Sklave hat zu arbeiten, aber nicht lustig zu sein. Ist's ihm noch immer zu wohl?  "Jugendkriminalität steigt durch Corona", was wohl am von Seehofer ausgerufenen "Unrechtsstaat" liegt", in Spaichingen kommt die Pieps durch die Röhre ins Haus, "Deichelmaus-Zunft überträgt närrisches Geschehen in die Wohnzimmer", wodurch mit jedem Dorf gleichgezogen wird, denn überll findet Brauchtum nun nach Sozialarbeiterart  auf dem Sofa statt, während  darunter die Polizei liegt.  Ein Priester erklärt dem Redaktionsleiter, dass Leben nicht alles ist: "Fastenzeit: Verzicht oder Gewinn an Freiheit? Pfarrer Martin Patz: Menschen können sich auf das besinnen, was wirklich wichtig ist".  Wenn Kirchen dies selbst beherzigten, würden sie nicht Wohlfahrtsindustrien betreiben und helfen, illegale Ausländer als "Flüchtlinge" ins Land zu holen, von denen auch wieder fabuliert wird. Ja, alle Obrigkeit kommt von Gott.  Wer von Lustigkeit nicht lassen kann, setzt albern auf Lumpi in Trossingen: "Gassi gehen kann kinderleicht zum Fasnetsumzug umfunktioniert werden".  Ob TUT nun Nachbarn mit der Seebrücke aushilft?  Oder wenigstens mit einem Rettungsring? "Wurmlingen rüstet sich für Hochwasser - Westlich des Faulenbachs entstehen Retentionsflächen". Eine Sintflut hat's ja schon gegeben. Mark Twain, der auch einmal Lokalredakteur war, meinte in diesem Zusammenhang, wenn man sich die Menschen so ansähe, sei es doch eigentlich schade, dass Noah damals das Boot nicht verpasst habe.  Nun schwappt erst einmal ein Tsunami gleichstromiger Medien gen USA,  wird aber die Füße des Ex-Präsidenten nicht erreichen,  da kann ein Leidartikler sich noch so sehr ins Fäustchen meinen: "Chance auf ein Comeback sinkt - Donald Trump ist freigesprochen worden. Und dennoch hat er verloren". Wenn sonst nichts ist: Wo ist Merkel, hat sie nicht sowas noch vor sich? Oder sind Demokratie und Rechtsstaat nun einfach mal weg?

Wird auf- oder weiter abgebaut?

Großer Schlag gegen Drogenhändler/ Vermögensarrest über 1,1 Millionen Euro, 70 kg Drogen, 250.000 Euro und mehrere Schusswaffen beschlagnahmt
Scharzwald-Baar-Kreis - (ots) - In einer groß angelegten Aktion wurden am Mittwoch voriger Woche im Schwarzwald-Baar-Kreis mehrere Wohnungen durchsucht und fünf Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Seit Oktober letzten Jahres ermittelt das Zollfahndungsamt Stuttgart in einem von der Staatsanwaltschaft Konstanz geführten Ermittlungsverfahren gegen Personen, die im Verdacht stehen, einen schwunghaften, bandenmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln zu betreiben. Wesentlich für den Ermittlungserfolg waren Erkenntnisse, die durch verdeckte Maßnahmen erlangt wurden. Dabei ging es um Geschäfte mit Kokain, Amphetamin und Marihuana im dreistelligen Kilogrammbereich. Bei den jetzt Festgenommenen handelt es sich um drei Männer und zwei Frauen im Alter von 32 bis 62 Jahren. Unter Ihnen auch der Haupttäter und dessen Mutter. Durchsuchungen in der Wohnung des Haupttäters und anderen Verdächtigen führten zur Sicherstellung von umfangreichem Beweismaterial und hohen Bargeldbeträgen. In zwei Garagen, die als Depot dienten, fand sich ein Großteil der beschlagnahmten Betäubungsmittel, nämlich 45 kg Marihuana, 7 kg Amphetamin, 2,5 kg Haschisch und 200 g Kokain. Der Straßenverkaufswert hierfür beläuft sich auf insgesamt 811.000 Euro. Aber nicht nur Rauschgift wurde hier gebunkert, auch drei Pistolen, einen Revolver und eine vollautomatische Maschinenpistole samt Munition sowie eine Geldzählmaschine endeckten die Beamten in den beiden Garagen. Bargeld in Höhe von insgesamt 250.000 Euro, das mutmaßlich aus Drogengeschäften stammt, wurde bei den Verdächtigen selbst oder in deren Wohnungen vorgefunden und beschlagnahmt. Die Höhe des Vermögensarrests über 1,1 Millionen Euro richtet sich allein gegen den Hauptbeschuldigten und dessen mutmaßlich aus den illegalen Geschäften erlangten Gewinnen. Ein beachtlicher Teil des Arrestbetrages konnte bereits am Mittwoch gesichert werden. Weitere vermögensabschöpfende Maßnahmen und Ermittlungen zu den Gewinnen werden durchgeführt.Gegen alle fünf Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz Haftbefehle durch den zuständigen Ermittlungsrichter erlassen und in Vollzug gesetzt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Zollfahndungsamt wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Waffengesetz und Kriegswaffenkontrollgesetz dauern an.
(Zollfahndungsamt Stuttgart)

Tausende auf dem Bodensee-Eis Coronaregeln wurden eingehalten 
Konstanz (ots) - Am Sonntag befanden sich über den Tag verteilt insgesamt ca. 2.000 Personen auf einer geschlossenen Eisdecke des Gnadensees. Durch die extreme Kälte in den letzten Tagen war ein Teil des Gnadensees bis zum Inseldamm zugefroren. Das Eis war bis zu acht Zentimeter dick, an den Randbereichen allerdings zum Teil deutlich dünner. Trotz der vielen Personen wurde der Mindestabstand gemäß der Corona-Verordnung zum größten Teil eingehalten. Außer vereinzelten Aufklärungsgesprächen gab es keine Beanstandungen. Die Wasserschutzpolizei Konstanz, die über den gesamten Tag in diesem Bereich vor Ort war, zählte lediglich zwei kleinere Ereignisse. Gegen 11.00 Uhr brach ein 9-jähriges Kind am Randeisbereich mit einem Bein in das Wasser ein und bekam glücklicherweise nur einen nassen Fuß. Am Nachmittag verletzte sich noch ein 55-jähriger Schlittschuhfahrer an der Hand. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein Betreten der Eisfläche Gefahren mit sich bringen kann. Personen, die sich darauf aufhalten, sollten wegen einer möglichen Rissbildung stets das Eis im Auge behalten. Zudem sollte man sich immer von der Eiskante fernhalten, da dort die Eisschicht abnimmt und sich die Gefahr eines Einbrechens somit erhöht. Aufgrund der in den kommenden Tagen erwarteten wärmeren Temperaturen wird es keine tragfähige Eisschicht mehr geben. Es wird dringend abgeraten die Eisfläche zu betreten.
(Polizeipräsidium Konbstanz)

Erfolg gegen Drogenkriminalität
Villingen-Schwenningen - Im Zuge eines schon länger andauernden Ermittlungsverfahrens im Zusammenhang mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetzt, darunter auch wegen strafrelevanten Handels mit Betäubungsmitteln, konnten die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Konstanz am vergangenen Mittwoch einen weiteren Erfolg verzeichnen. Im Verlauf der Ermittlungen wurden am Mittwochmorgen in der Doppelstadt zusammen mit der Staatsanwaltschaft erwirkte richterliche Durchsuchungsanordnungen umgesetzt und insgesamt vier Wohnungen - drei in Villingen und eine in Schwenningen - von vier tatverdächtigen Personen durchsucht. Hierbei sind die eingesetzten Beamten der Rauschgiftermittlungsgruppe Villingen mit Unterstützung durch eine Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit des Polizeipräsidiums Einsatz aus Göppingen fündig geworden und konnten umfangreiches Beweismaterial, darunter rund ein Kilogramm Amphetamin, Marihuana, eine Aufzuchtanlage für Marihuana sowie Waffen sicherstellen. Gegen die vier Männer im Alter von 30 bis 41 Jahren wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Ein 30-jähriger Mann wurde vorläufig festgenommen.
(Polizeipräsidium Konstanz)

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NACHLESE
TE-Interview
„Soko Asyl“ – Polizeichef Ulf Küch rechnet ab
Von Alexander Wallasch
„Ich war mein ganzes Leben gerne Polizeibeamter. Ich bin verheiratet, habe vier Töchter und mir geht es gut und ich hoffe, dass es dem deutschen Volk demnächst auch wieder gut geht.“ Gespräch mit Ulf Küch, Bestsellerautor („Soko Asyl“) und ehemaliger Kriminaldirektor und Chef der Braunschweiger Kripo. ...Natürlich gibt es eine Veränderung in der Gesellschaft. Aber auch auf anderen Ebenen, wenn man sieht, da mogelt sich Landrat XY beim Impfen vor und der Kollege gleich mit, das sind doch diese Typen, die sich auch beim Untergang der Titanic Frauenkleider angezogen hätten, um in die Boote zu kommen. Der gegenseitige Respekt ist verlorengegangen...
(Tichys Einblick. Wer sind die Abschaffer? Sarrazin hat sie schon 2010 genannt. Leser-Kommentar: "Gestandene Leute mit vernünftigen Meinungen, Verantwortung für die eigenen Kinder. Da besteht der Unterschied zu Spahn, Altmeier oder Merkel, die nach sich nur verbrannte Erde hinterlassen".)
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Achgut.tv
Broders Spiegel: Sadopädagogische Fastnacht
Video. Es ist Rosenmontag und in den Karnevalshochburgen bleibt es still, denn die Polizei geht konsequent gegen illegale Faschings-Partys vor. Stattdessen gibt es freudlosen Dauer-Maskenball ohne Lockerungen. Es ist eine Art Sadopädagogik: Einem Kind etwas versprochen, wenn es eine Aufgabe erledigt, doch wenn das getan ist, gibt stattdessen immer nur neue Aufträge als Bedingung für die Belohnung. Kommt Ihnen das bekannt vor?
(achgut.com. Auch halbes Leben ist ganzer Tod.)

Michael W. Alberts
Inzidenzwert 35: Regierungs-Intelligenz an der Nachweisgrenze
Eine Inzidenz von 35 (angeblichen Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern) lässt sich mit PCR-Tests überhaupt nicht zuverlässig messen und macht schon deshalb keinen rechten Sinn als zentrales politisches Kriterium für eine Rückkehr zur Normalität. Anhand nationaler Zahlen – auch und gerade vom vom RKI – ist das Ergebnis einer Überprüfung regelrecht atemberaubend.
(achgut.com. Nullnummern aus dem Kanzleramt.)

Kirchen-Kartoffeln in Corona-Zeiten
Von Peter Hahne. Kirche wird nicht mehr beschimpft, sie wird gar nicht mehr erwähnt. Endstation auf dem Weg in die Belanglosigkeit. Kritik lohnt sich nur an etwas, was man als relevant oder bedeutsam empfindet. Das ist Kirche längst nicht mehr. Gleichgültigkeit ist in Nichtbeachtung umgeschlagen, wie ein Wind zum Tornado.
(achgut.com. Ist noch irgendwo ein Pups? Kein Rauch und viel Murren.)

Liebe Angela Merkel, testen Sie den Alltag!
Von Susanne Gaschke
Es gibt Märchen, in denen der König sich unerkannt unters Volk mischt, um herauszufinden, wie es wirklich um sein Land steht. Man würde sich wünschen, dass Angela Merkel sich einem solchen Selbstversuch unterzöge, um ohne Entourage zu erleben, was für Geisterstädte ihr Dauer-Lockdown hervorgebracht hat. Vielleicht würde ihr jemand auch für 24 Stunden eine 70-Quadratmeter-Wohnung sowie eine Drei- und einen Sechsjährigen ausleihen – falls sie überhaupt 24 Stunden durchhielte mit zwei Kindern, Einkauf bei Lidl und Umsteigen am Alexanderplatz...
(welt.de. Wichtig wäre zu wissen,in welcher Welt die gelernte Kommunistin lebt. Wer in der DDR war, könnte sich nun heimisch fühlen.)

Merkel und das "Kuba-Syndrom"
Mediziner Schrappe: „Frau Merkel hat sich in einem Tunnel vergraben“
Der renommierte Mediziner Matthias Schrappe rechnet mit der Politik der Bundeskanzlerin ab: „In der Risikoforschung nennt man das Kuba-Syndrom, wenn sich eine Führungsgruppe nur mit Menschen umgibt, die alle der gleichen Meinung sind. Dann gibt es nur die dauerhafte Fortsetzung von Fehlern.“
VON Alexander Wallasch
...Das Syndrom heißt so, weil Präsident John F. Kennedy nur von Beratern umgeben war, die ihm zur Unterstützung der Anti-Castro-Invasion in der Schweinebucht auf Kuba rieten. Niemand machte ihn auf deren Risiken aufmerksam. Und so scheiterte das Unternehmen 1961 blutig – und die USA waren blamiert.
(Tichys Einblick. Krankhaft. Ist das das Gesicht Deutschlands?)

Tichys Einblick 03-2021:
Mittelständler: Wettbewerbsfähigkeit eingebrochen
Von Redaktion
Unter der ewigen Kanzlerin Angela Merkel hat sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich verschlechtert, belegt der „Länderindex Familienunternehmen“. Steuern, Sozialwesen, Energiekosten, Digitalisierung, Bürokratie – überall wird Deutschland von anderen Ländern überholt
...Die Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit in der Merkel-Ära kritisiert auch der Chef des auf Küchentechnik (Blanco) spezialisierten Mittelständlers Blanc & Fischer, Frank Straub...Deutschland habe im internationalen Vergleich die „höchsten Personal- und Sozialkosten, die höchsten Energiekosten, eine der aufwendigsten Bürokratien und eine wettbewerbsfeindliche Steuerpolitik. Hinzu kommt eine unternehmerfeindliche Kultur“.
(Tichys Einblick. Mittelstand und Vereine zu, die DDR wird überholt. Leser-Kommentar: "Das ist erst der Anfang. Bald wird jedem Familienunternehmen eine linksradikale Schülersprecherin als Produktionsplanerin zugeteilt.Dänemark, Tschechien oder Slovenien wären vernünftige Länder für einen Firmensitzwechsel".)

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DAS WORT DES TAGES
Merkel versucht sich nun im letzten Jahr ihrer Regierung in einer ganz neuen Variante des Othering: Nicht fremde Menschen sind „die anderen“, sondern das Virus. Und so inszeniert sich die unkriegerische Merkel wie die Anführerin eines Krieg führenden Landes, wenn sie im Schlusssatz vor dem Bundestag sagt: „Am Ende können wir es gemeinsam schaffen, diese Pandemie zu besiegen und unser Land wieder in bessere Zeiten zu führen.“
(Ferrdinand Knauss, Tichys Einblick)
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Bundestags-Vize Wolfgang Kubicki im BILD-Talk „Die richtigen Fragen“
„Ich befürchte, dass die Wut irgendwann in Gewalt umschlägt“
(bild.de. Dass der Staat mutmaßlich gewalttätig gegen das Volk ist, und die Volksvertreter zuschauen, sieht er nicht?)

Sinkende Auflage
Wenn sich das Gute schlecht verkauft
Von Redaktion
Chefredaktionen und Verlage erleben, dass sich weit weniger Käufer für aktivistischen Journalismus finden als erhofft. Die Fehlkalkulation kostet Geld – und viele Mitarbeiter den Job....Einstweilen noch im Hintergrund bahnt sich die Fusion von Gruner + Jahr und RTL zu einem Medienkonzern an, die, wenn sie zustande kommt, zwangsläufig auch zu einem Stellenabbau führen würde...Einen sehr ähnlichen Schritt wie „Stern“ verkündete der Burda-Verlag für sein Magazin „Focus“ in der vergangenen Woche. Dort wird das Ressort Kultur und Leben komplett verschwinden. Von den bisher neun Redakteuren können, wie es im Verlagsumfeld heißt, nur zwei bleiben – um künftig Beiträge bei kostengünstigeren freien Mitarbeitern zu bestellen und zu redigieren, die das Blatt mit Kultur- und Lifestyle-Themen beliefern sollen...
(Tichys Einblick. Wozu es noch Lokalredaktionen gibt, entzieht sich dem Betrachter, das Bisschen ließe sich locker auch in Asien basteln.)

Trotzdem lachen?

Mainz wie es sinkt und merkelt - Kölle am Arsch - Rosenmontag 2021
„Helau, ihr verblödeten Knalltüten“
Von PETER BARTELS
„Wir wissen, sie lügen … Sie wissen, sie lügen … Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen … Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen … Und trotzdem lügen sie weiter“ … Alexander Solschenizyn gestern über die Kommunisten in der Sowjetunion … In Deutschland lügen heute sogar die Karnevalisten mit irrem Blick „Helau-luja”, „Rosenmontag“, „Kölle Alaaf!“? „Alles im Arsch“ …Hätte der Erfinder der russischen Atombombe, der unter dem verbrecherischen Politbüro der Kommunisten im Archipel Gulag litt, Freitag Abend im ARD-Staatsfernsehen den fettesten aller Obermessdiener sehen und hören müssen, er hätte im Strahl gekotzt. Seine Frau, Jelena Bonner, wäre wahrscheinlich schon Donnerstag Abend, nach der ZDF-„Mädchen Sitzung“, freiwillig nach Sibirien geflüchtet…„Es gibt nichts traurigeres als einen traurigen Clown“? Doch: Andreas Schmitt, größter Fettwanst aller „Messdiener“… Die heuchlerischste Tröte der rot-grünen Merkel-Meute, verspottete mal wieder Gott und die Seinen, die ihn dafür auch noch (zwangsweise) mehr mästen müssen. Denn natürlich kühlte der SPD-Genosse im rotweißen Messgewand Frust und Mütchen über die eigenen 15 Prozent-Sozis wieder an den AfD-Nazis. Diesmal sind die wieder Schuld an angeblichen Corona-Leichenbergen in Sachsen. Der Messdiener mit der Walross-Wampe ist seit ewig SPD-Ratsmitglied und Aktenabstauber im Dom des goldischen Määnz, wo eine Flosse in die andere flutscht. Und der Oberbürgermeister, WoWis warmer Bruder, das offenbar auch gut findet. Jeder (!!) weiß längst, dass sich die Särge stapelten, weil das eine oder andere Altenheim/Krematorium von Merkels Ministerpräsident Kretschmer im Stich gelassen worden war…
Karneval von Schwein zu Schwein
Der „Tagesspiegel“ quält sich durch andere „Lacher“: “Julia Klöckner, die wählt keine Sau“ … „Armin Lasche(t), konnte keinen überrasche(n) / deswegen nannte man ihn die Flasche“… „Mein Lieblingstee? Ein Dekolleté!“ Und ein Peter Zschunke machte sich für die dpa die Mühe der Rezension: „Traditionell politisch-literarische Fastnacht: Johannes Bersch als „Moguntia“ (römischer Name von Mainz) bedauert die Abwesenheit von Publikum: „Normal hockt hier die Haute-Volee, heit leit se uff’m Canapee!“Ein Finsterling namens „Protokoller“, Klarname Erhard Grom, verpasst Trump, impeachment-gehorsam, posthum statt Corona die Schweinepest (Grom: „die Schweinepest wird nur von Schwein zu Schwein übertragen“) und lobte überschwänglich den Mainzer Impfstoff-Hersteller Biontech … Lars Reichow, der eitelste Kalauer-Knecht des goldischen Määnz, wieder mit „Fastnachtsthemen im Elften“. Natürlich hatten für ihn die Gegner von Merkels Corona-Gulag ein queres Brett vorm Kopf… Und er immer größere Löcher nicht nur im, sondern auch auf’m Quellkopp Zuschauerschwund trotz Corona-Gulag
Achgut-Broder: „Mainz bleibt Mainz“ … diesmal mit fast ohne Publikum. Ersatzweise wurden Videos aus vergangenen Jahren eingespielt, in denen Besucher zu sehen waren, die jede kretinöse Pointe der Bauch- und Büttenredner so beklatschten, als wäre der Lockdown soeben aufgehoben worden… Einer der Höhepunkte der surrealen Sitzung war der Auftritt eines Mannes, der alles verkörperte, was der öffentlich-rechtliche Humor ist: dumm, grob und hemmungslos. Wie der Mann heißt, habe ich vergessen, aber das Wort auf der Schärpe … habe ich noch vor Augen: "HYGIENEBEAUFTRAGTER. Helau, ihr verblödeten Knalltüten.”Der “Merkurist” zog hernach auf Google bittere Bilanz: „Mainz bleibt Mainz“ haben am Freitag 5,07 Millionen Zuschauer gesehen … weniger als im Vorjahr (knapp 5,5 Millionen) – verglichen mit 2017 sogar ein starker Rückgang. Damals erreichte „Mainz bleibt Mainz“ noch über 6,7 Millionen Zuschauer.” Der weiße PI-NEWS-Greis nölt gehässig: Obwohl es diesmal auf den anderen Kanälen nur sowas wie Teletubbies gab… Und obwohl Merkel die Massen per Home-Gulag praktisch vor die Glotze gezwungen hatte … Donnerstag, bei der Kölner “Mädchen-Sitzung” im ZDF, sahen die Karnevals-Clowns noch trauriger aus: Nur 4,57 Millionen gähnten im Corona-Gulag, während das ZDF für Merkel ein “Kessel Buntes” mit Einbrenne panschte: Dä Tuppes vum Land, Ne Hausmann, Martin Schopps, die zum Platzen nette Frau Kühne im Glitzersack, „Witze-Profi“ Markus Krebs (bei dem sogar die Füße der letzten Pappnasen einschliefen)… Bei BILD wurde auch noch Marc Metzger, der eigentliche Star des Kölner Karnevals, versprochen. Satz mit X, war nix! Vielleicht ist er ja durch das Corona-Abi gefallen… Ansonsten überall Plexiglas im Saal… Keine Tanzgruppen… Keine Ein- und Ausmärsche… Keine Orden… Aber Abstandsregeln…
ZDF stolz wie Egon
Das ZDF, stolz wie DDR-Wahlfälscher Egon Krenz: „Alle auf Corona getestet.“ Und die heute auf 30.000 verzwergte, frühere Kölner Massenzeitung EXPRESS (350.000) in der „TV-Kritik“: „Kölle Alaaf“ überzeugt auf ganzer Linie … Oooder: Das ZDF (hat) Corona und Kölner Karneval gut gemeistert …“ Und ein Hans Czerny sülzte auf irgendeinem Google-„PRISMA“ was von „Ein kleines Licht in dunkler Nacht… Auch ohne Schunkeln, Kreischen und Jubeln im Saal“…Und so ließ Regisseur Pit Weyrich seinen Kameramann ein ums andere Mal über die leeren Sartory-Tische (mit Lämpchen) im Saal schwenken, seinen Toningenieur offenbar beim Kölsch einnicken, wie die abrupt reingeschnitten Lacher nach den lahmen Pointen der Büttenredner ahnen lassen. Was sollte der große Pit Weyrich, der einst Stars wie Thomas Gottschalk, Dieter Thomas Heck, André Rieu und die “wahnsinnige” Silvestershow 1989 am Brandenburger Tor inszenierte, auch groß machen? War ja eh alles gelogen, alles Potemkin: Die Pappköppe, die Lacher, der Beifall … Sogar die Jubelperser der Augsburger Allgemeine „danach“: „Trotz Corona-Pandemie lassen sich die Kölner nicht beirren und feiern … Karneval … in leicht abgewandelter Form…“Wie tief können sich Journalisten erniedrigen? Genosse Solschenizyn, mach Platz, unsereiner kotzt mit…
(pi-news.net)

Entschuldigung!

Erneute Rassismusvorwürfe
WDR entschuldigt sich für „Blackfacing“ in Karnevalssendung
Der WDR hat sich für die Ausstrahlung einer Karnevalssendung entschuldigt, in der zwei schwarz angemalte Männer zu sehen waren. Der Sender zensierte die Szene in seiner Mediathek und versah den Teil der Sendung mit einem Warnhinweis.
(Junge Freiheit. Müssen sich die Echten auch entschuldigen?)

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