Springe zum Inhalt

Gelesen

Villinger Münster.

(tutut) - Deutsche, wollt Ihr ewig leben? Das ist die Frage am blauen Zeitungsmontag, nachdem ein Bestattungsunternehmer am Samstag so schön getextet hat, dass die Anzeige wieder einmal leicht mit einem Artikel hätte verwechselt werden können. Bevor jemand auf dumme Gedanken kommt von denen, die noch für jene arbeiten, die das zum Teil seit einem Jahr nicht mehr dürfen, Volksvertreter ausgenommen, denn ihr Tun könnte vom Übel sein, sollten alle eins wissen, denn die Bibel hat immer recht und Paulus sowieso, denn er ist der Erfinder des Christentums: "Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen". Dies gilt nicht für Merkels Kalkutta. Dieser Spruch gefiel der Sowjetunion so gut, dass er in die Verfassung kam. Der Mitbegründer der Sozialdemokratie, August Bebel, hat ihn 1883 aufgegriffen, Stalin, Hitler gefiel er, selbst der frühere SPD-Vorsitzende Müntefering zitierte den Satz. Vielleicht taucht er bald in einem linksgrünen Programm des allerneuesten Deutschlands auf. An dessen Menueplänen arbeitet nun sogar schon die Bundesregierung, allzeit zur Machtübergabe bereit, vorerst aber zum Aufruhr: "Umweltbundesamt fordert Halbierung des Fleischkonsums - Umweltschützer kritisieren hohen Fleischverzehr - Verbraucherschützer warnen vor zu hohen Preisen - Gewerkschaft droht mit Streiks". Eine konzertierte Aktion zum Wurstwegschnappen. Wer dennoch arbeitet, hat keine Zeit für Freiheit und Erholung, auch wenn er meint "Fernweh schlägt Schuldgefühl", so ist er doch auf der falschen Seite im noch richtigen Leben, so dass die Staatsmutti Europas und des Planeten drohen muss: "'Bund hält Urlaub für 'nicht verantwortbar' - Warnung zum Start der Osterferien - Länder bei Notbremse und Lockdown uneins". Wer dann noch immer kein schlechtes Gewissen hat und hinter die Fichte flüchtet, der lasse sich gesagt sein: "Drang in die Natur löst Probleme in den Wäldern aus". Stört den Wald beim Sterben nicht! Mit ihm verendet die Zeitung, denn ohne Wald mag sie auch nicht mehr. Nicht nur dort regieren die Räuber, Augustinus kennt sich da aus, so dass Volksredakteur dem Volk nur einen Holzweg weisen kann, auch wenn dessen Spuren seit einjähriger Nutzung erneuerungsbedürftig trotz fehlender Pläne und Ideenlosigkeit sind: "Lockdown muss bald kommen". Artikelt er sein Leid, weil er die letzten Monate möglicherweise verpennt hat? "Die Pandemie und die mit ihr verbundenen Beschränkungen der Freiheit bringen die Menschen im ganzen Land an ihre Grenzen. Das, was Lockdown genannt wird, überfordert uns alle". Will das Volk den totalen Lockdown wollen? "Es ist also klar: Die Pandemie muss jetzt auch bei uns vorbei sein. Muss. Muss. Muss. Nur leider: Die nächste Frage, die hierzulande zu beantworten ist, lautet eben nicht: Wann öffnen wir? Sie lautet: Wann verschärfen wir die Maßnahmen?" Einmal muss doch was Vernünftiges herauskommen, wenn Fehler dauernd wiederholt werden, so wie eine todsichere Theorie besagt, wenn ein Affe nur lang genug auf die Tastatur haut, kommt irgendwann das große Buch der Menschheitsgeschichte heraus. Es musste ein Zeuge Coronas kommen und aufschreiben, wo der Bartel den Virus holt, damit er zur Pandemie wird, welche dann der Schlag des Lockdown-Hammers trifft. Ein stellvertretender Chefredakteur weisse Bescheid, auch wenn er nicht Hape Kerkeling vom Grevenbroicher Tagblatt ist und wirr klingt nach Lauterbach: "Die Frage ist also nicht, ob ein verschärfter Lockdown kommt, sondern wann und für wie lange. Je später er kommt, desto länger wird er dauern, desto mehr Existenzen wird er gefährden, desto mehr Nerven wird er zerrütten". War da nicht schon was? Alles nur Spaß, gelle? Nun wird dem Virus Angst und Bange. Mann hat immerhin Politik studiert! Sein Leidartikel erinnert ein wenig an den Oberschulrat in der "Feuerzangenbowle" der vor der Klasse stottert:  "Herr Kollege, haben wohl einen kleinen Scherz gemacht, muss auch sein, auch sein. Unterricht mit Humor gewürzt. Bitte.. fahren Sie fort...fort".  Dabei ist erst am Donnerstag 1. April. Es ist alles ernst gemeint. Die Kanzlerin bei Anne will auch keinen Scherz machen, wenn Journalismus karikiert wird. focus.de: "Angriffslustige Kanzlerin im Interview bei 'Anne Will':  Ich werde nicht tatenlos zusehen: Merkel knöpft sich Bundesländer vor - und droht ihnen mit Entmachtung". Ankündigung eines Putsches? Wo ist der Verfassungsschutz? Tusch und Narrhallamarsch sofort zurück!  Das Lokalblatt hat jüngst noch rechtzeitig seine Kommentarfunktion eingefroren, was haben Leser zu meinen, stellt doch einer bei welt.de nun sogar fest: "Jetzt können ihre Unscheinbarkeit und das holprige Deutsch nicht mehr darüber hinwegtäuschen, dass wir es mit einem schweren Fall von Caesarenwahn zu tun haben". Während Politiker an Corona herumfummeln und das Grundgesetz von unvorhergesehener Macht ergriffen wurde, ist nun die Stunde der Denker gekommen. Linksrechts, im Steigen fallend und umgekehrt, zu Querdenkern, - treibern, -schlägern gesellen sich nun neue Hirnakrobaten: "'Klardenker' demonstrieren in der Ulmer Innenstadt - Knapp 1000 Menschen haben am Samstag in Ulm gegen die Pandemieeindämmungspolitik von Bundes- und Landesregierung demonstriert". In Begleitung von "von über 100 Polizistinnen und Polizisten", die sich um AHA kümmerten und um sie: "Eine Gegendemo mit rund 200 Menschen gab es an der Südseite des Ulmer Münsters". Was mögen dabei Senecas Gedanken innen im Chorgestühl gewesen sein? Vielleicht: Die spinnen die Römer,  Barbaren einfach so allein gelassen zu haben! Friede, Freude Eierkuchen ist nun, da nichts mehr geht, in TUT angesagt, beim OB: "Ranking: Tuttlingen belegt bundesweit Platz 70". Dabei spielen die doch gerade gar nicht. Oder etwa doch? "Das Multimedia-Portal für Entscheider aus Industrie und Mittelstand 'Die Deutsche Wirtschaft' hat seine neue Version eines Standort-Rankings für 3617 Städte in Deutschland veröffentlicht. Tuttlingen als Weltzentrum der Medizintechnik belegt dabei bundesweit Rang 70, in Baden-Württemberg sind lediglich 14, zumeist deutlich größere Städte vor der Donaustadt gelistet. Oberbürgermeister Michael Beck freut sich über dieses Ergebnis: 'Nachdem wir schon in früheren Jahren bei vergleichbaren Rankings gute Bewertungen erhalten haben, zeigt diese Bewertung, dass die früheren Erfolge keine Eintagsfliegen waren'". Diese Euphorie passt so gar nicht zu dem, was vor ein paar Tagen das Zentrum des Weltzentrums der Medizintechnik meldete: "Umsatz-Einbruch: Aesculap mit Problemen in der Pandemie - Wenn Vorstandschefin Anna Maria Braun ein Sorgenkind in den Sparten des nordhessischen Pharma- und Medizintechnikkonzerns B. Braun benennen müsste, im Jahr 2020 wäre es die Tuttlinger Aesculap AG.... In Zahlen lesen sich die Sorgen der 41-jährigen B.-Braun-Chefin, die das Unternehmen ihrer Familie in sechster Generation führt, so: Der Umsatz von Aesculap sank im Jahr 2020 um mehr als elf Prozent auf 1,743 Milliarden Euro". Für die neuen Entscheider in Trossingen ( 445.) und Spaichingen (822.) heißt es trotzdem, hinter TUT aufzuholen. Höchste Zeit, dass der Hintschinger von unterm Berg dem grünen Kretschmann wieder einen Brief schreibt! Nicht vergessen: 1. April ist Gründonnerstag, hat aber nichts mit einer einfarbigen und einfältigen Partei zu tun.  An ihm gedenken die Christen des letzten Abendmahles Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend seiner Kreuzigung. Damals gab's neben Wein und Brot auch - Lamm, die Antwort auf die 1000€-Frage bei "Wer wird Millionär?"  Das dürfte dem Bundesumweltamt gar nicht gefallen. Ob die CDU noch ein Schwarzwurstessen schafft? Steht auf, wenn Ihr Deutsche seid!

"Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen". Paulus-Sozialismus.

Die Würde der Frage
"Noch zweimal Lockdown, dann ist Weihnachten", steht auf einem schwarzen Plakat mit weißem Kreuz, das die MdL der Grünen, Sandra Boser, in Spaichingen geboren, an ihrem Haus in Wolfach entdeckte. Dies veranlasste die Badische Zeitung, mit ihr ein Interview zu führen unter dem Titel: "Unbekannte kleben fragwürdiges Plakat ans Haus von Sandra Boser". Immerhin scheinen die Täter bekannt zu sein, Unbekannte, die Antwort auf die Frage allerdings würde wohl selbst ein früherer Innenminister lieber wieder schuldig bleiben mit dem klassischen Ausspruch: ""Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern". Mit Lockdowns wähnt sich die Obrigkeit gegenüber den Untertanen auf einer scheinbar sicheren Seite. Nun aber ist erst einmal Shutdown, und dann kommt der Weihnachtshase und versteckt seine Eier im Grünen.

Wolfgang Schäuble
„Wenn wir unsere eigenen Werte ernst nehmen, kann es keine Neutralität geben“
Die Welt ändert sich in rasanter Geschwindigkeit. Neue Mächte steigen auf, andere steigen ab. Was muss die EU tun, um international ernst genommen zu werden? Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble tauscht sich mit dem bulgarischen Politikwissenschaftler Ivan Krastev aus.
(welt.de. Der Hornberger bleibt trotz Austauschs ein Offenburger und wird nicht Bulgare, da ist sein Offenburger Landrat weiter mit bulgarischer Frau. Ansonsten irrt der Methusalem des Bundestags, denn die Schweiz hat Werte und ist neutral. Er sollte nie aufhören zu lernen, auch von der Sowjetunion, statt Islam und türkischen Frauen und einer EUdSSR zu huldigen. Solches Geschwätz ist schon ein paar Kilometer weiter am Rhein wertlos.)

Bis zuletzt Hoffen auf Parköffnung an Ostern: 50 Eiskünstler haben sechs Wochen an 30 monumentalen Skulpturen geschnitzt
Teure Eisskulpturen-Ausstellung im Europa-Park muss abgetaut werden
Bis zuletzt hat der Europa-Park auf eine Öffnung an Ostern gehofft und eine der Hauptattraktionen sollte die große Eisskulpturen-Ausstellung sein, die bereits im Winter aufgebaut wurde. Bei strahlendem Sonnenschein hätte Deutschlands größter Freizeitpark am vergangenen Wochenende seinen Saisonstart gefeiert. 30 bis zu fünf Meter hohe Eisskulpturen sollten die Besucher begeistern. Doch jetzt ist klar: Die hohen Kosten für die Kühlung können nicht weiterlaufen. Der Strom wird abgestellt und die Skulpturen schmelzen dahin.Mehrere hunderttausend Euro hat der Europa-Park in den Aufbau und Erhalt der Ausstellung investiert, für die 50 internationale Eiskünstlern extra zum 45. Geburtstag des Europa-Park mehr als sechs Wochen lang große Eisskulpturen geschnitzt haben. 200 Tonnen Eis wurden verarbeitet. Auch das Thema 100 Jahre Franz Mack ist aufgegriffen. Eigentlich sollte die frostige Winterlandschaft bei minus 8 Grad über 500.000 Besucher in der Wintersaison erfreuen. Corona machte einen Strich durch die Rechnung, der Europa-Park musste geschlossen bleiben. Da war schnell klar: Die große Ausstellung wird die Attraktion zur Eröffnung im Frühjahr. Europa-Park Inhaber Roland Mack: „Die Eisskulpturen-Ausstellung ist ein trauriges Symbol für die aktuelle Situation. Wir haben im vergangenen Jahr mit Millionenaufwand umfangreiche Hygienemaßnahmen in vielfacher Weise bis zu zur digitalen Steuerung von Warteschlangen umgesetzt. Jeder einzelnen Gast wird erfasst. Es gibt nur Online-Tickets. Bei über zwei Millionen Besuchern hatte kein einziger Corona-Infektionsfall seinen Ausgangpunkt bei uns. Doch auch mit diesem Wissen bekommt das Familienunternehmen keine Perspektive aufgezeigt. Die Hoffnung zerrinnt wie das Eis in der Sonne."

(Quelle: Europa-Park)

============
NACHLESE
Unter Vorcorona-Niveau
CDU bei 25%: Nach Merkels Osterdreher ist die Union weiter im Sturzflug
Die CDU fällt und fällt. Sie hat wieder zwei Prozentpunkte eingebüßt. Und was tut die Partei, während die Alarmglocken läuten? Sie erklärt uns dass die Kritik am Impfmanagement "keinesfalls" berechtigt sei und Helge Braun macht weiter Panik mit Mutanten.
VON Redaktion
...Den Vogel ab schießt aber die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die ihren Social-Media Followern offenbart, inwiefern die Kritik am Impfmanagement der Bundesregierung berechtigt ist – nämlich „Keinesfalls!“...
(Tichys Einblick. Tanz der Tanten und Mutanten, Merkels Blinden-Ballett. Nix hat mit Nix zu tun.)
=============

Schlimmster Gefälligkeitsjournalismus
Bei Anne Will die fünfte Audienz von Angela Merkel, von der Will noch mehr Merkel will
Anne Will besteigt an diesem Abend mit Angela Merkel einen neuen Gipfel in der Geschichte des Gefälligkeitsjournalismus. Sie präsentiert die eigene Kritiklosigkeit geradezu, macht der Kanzlerin mehrfach Komplimente.
VON Ferdinand Knauss
...Eine der prominentesten Frauen des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens gibt offen zu, dass sie gar nicht kritisch fragen wolle, indem sie sagt, wie sie „das Interview anlege“. Diese Sätze sollen hier festgehalten werden: „Ich hätte ja auch die ganze Zeit die Gegenposition beziehen können. Hätte sagen können: Es müssen Lockerungen her, die Menschen machen das nicht mehr mit. Ist aber ja gar nicht so. Und ohnehin möchte ich gerne verbleiben in dem Grundsatz, den Sie eben noch mal mit dem sehr guten Zitat ‚Es ist ernst, nehmen Sie es ernst‘ auch gesagt haben.“..
(Tichys Einblick. Beleidigung des Journalismus.Ein Scheiternhaufen Deutschlands. Denn das Datum stimmt nicht, es ist nicht 1. April. Leser-Kommentar: "Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, dass man für solch eine Propaganda-Sendung auch noch Gebühren zahlen muß. WANN wacht die Mehrheit der Bürger hier mal endlich auf und wehrt sich gegen den Wahnsinn, der in diesem Land tagtäglich immer mehr um sich greift – und das betrifft bei Weitem nicht nur die Corona Politik".)

Aus einer anderen Welt
Angela Merkel bei Anne Will: desaströs für beide
Von Georg Gafron
„Anne Will“: Kanzlerinterview - Stunde der Offenbarung / Mutierter Virus: völlig neue Herausforderung / Scharfe Kritik an Ministerpräsidenten, die Beschlüsse unterliefen / Harte Maßnahmen und Gesetzesverschärfungen angekündigt / Keine Partei hat einen verbrieften Anspruch auf das Kanzleramt
...Will weiß wie Merkel nicht, dass der größere Kosmos „da draußen an den Bildschirmen” mit dem Will-Merkel’schen nichts mehr zu tun hat...Hat nur noch gefehlt, dass sie gleich Frau Baerbock von den Grünen als ihre Nachfolgerin empfohlen hätte, denn dann könnte sie wirklich sicher sein, dass ihre Lockdown-Orgie bei Corona in ihrem Sinne auch als Lockdown-Orgie beim Klima fortgesetzt wird. Die Wahlstrategen von CDU und CSU werden sich sehr viel einfallen lassen müssen. Wenn das nach Merkel bei Will noch geht.
(Tichys Einblick. Hinter Schnapsideen in Politik und Medien steckt inzwischen sehr viel Schnaps.)

Presse für sie schon billig zu haben.

Bei Anne Will:
Merkel torpediert ihren eigenen Parteichef und zeigt der CDU die kalte Schulter
Was Angela Merkel von ihrer eigenen Partei und deren Vorsitzendem hält, machte sie gestern bei Anne Will überdeutlich. Laschet bekam eine Watsche und die CDU nichts als kalte Distanz. Was aus der Union nach ihrer Kanzlerschaft wird, ist ihr offensichtlich völlig gleichgültig.
VON Ferdinand Knauss
...Die Frau, die fast 19 Jahre Vorsitzende dieser Partei war, bringt keinen Satz über die Lippen, der glauben ließe, dass dieses Land bei der CDU und jenen, die ihr jahrelang treu ergeben waren, in den besten Händen ist...
(Tichys Einblick. Ihr ist doch egal, wer unter ihr sitzt oder liegt. Wie soll sie vor irgendjemand Respekt haben, wenn alle ihren Kommunismus mitmachen und sie für eine Politikerin halten?)

Corona
Seelische Grausamkeiten im Namen der „Pandemie“
Von NADINE HOFFMANN
„Die tragen keine Maske, die Glücklichen!“. Dachte ich beim Schauen eines Spielfilms aus dem Jahr 2018. So sehr hat uns der Ausnahmezustand also schon im Griff. Welche Schande.Es gibt nun eine Zeit vor Corona, wie es auch eine Zeit vor 2015 gibt, und die wird immer verschwommener und ferner, zumindest für Vergessliche und Kurzzeitgedächtniswähler.Was wir seit einem Jahr erdulden, brennt sich in die Köpfe ein. Bei manchen wird es zur „neuen Normalität“, beim Großteil ist es ein Schrecken ohne Ende. Gesichter zu lesen, gar zu erkennen, wird unmöglich gemacht. Händeschütteln und Umarmung werden beobachtet und Widerstand dagegen geächtet. Ist der Mensch ein Sozialwesen, so wird ihm das Soziale ausgetrieben. Ja mehr noch, der Kontakt wird kriminalisiert und mit Geldbußen versehen. Das bisschen Luft dazwischen reicht kaum für Lebenslust. Den Menschen den Besuch von fünf Personen statt zwei Verwandten am Feiertag zu erlauben, ist kein Akt der Gnade. Es ist Grausamkeit, wie die eines Besessenen, der kurz den Griff um die Kehle des Opfers lockert, um zu sehen, wie dieses reagiert. Grundrechte tragen aber keine Schleife wie ein Geburtstagsgeschenk, sie sind immer da, beim Aufstehen, beim Gehen und beim Schlafen.Was mag es wohl für Kinder bedeuten, die seit Monaten nicht oder kaum in den Kindergarten oder in die Schule können, die ihre Freunde nicht mehr sehen und keinen Freizeitsport mehr ausüben dürfen. Kleinkinder sehen Erwachsene außerhalb des Hauses mit Mund-Nasen-Bedeckung und bekommen Alpträume. Ihre Seelen leiden. Kinder sind keine Infektionsherde, werden aber als solche behandelt. Schlimmer, ihnen wird suggeriert, dass sie Oma-und-Opa-Mörder wären. So skrupellos und grausam ist die „Krisenbewältigungspolitik“ in Deutschland.Scheinbar greifen die Mächtigen und Regierenden dieses Landes immer wieder in Schubladen des Diabolischen, um ihre Agenda durchzusetzen. Das hat hier Tradition. So wie der nicht geringe Teil des Volkes, der das nicht nur hinnehmt, sondern auch als eigenes Verhalten annimmt. Es akzeptiert, gelenkt zu werden ohne die anstrengende Arbeit des Selberdenkens.Die Corona-Politik hat die Depression eines ganzen Volkes befördert und sichtbar gemacht. Und da wir mittlerweile an einem Punkt der Müdigkeit sind, an einem Punkt, an dem die Räume so eng geworden und die Streitigkeiten der Nachbarn durch die Wände des heimischen Gefängnisses nicht mehr zu überhören sind und der Unmut nicht mehr zu übersehen ist, wird wieder an der Kontrollschraube gedreht. Mit App und Testzentren will man das Volk nun im Blick behalten. Auch um die Ausreißer und Abweichler besser zu erkennen. Der Staat, der zur Beute der Altparteien wurde, übt nun seine Macht wie eine Marionette aus und erzeugt Ohnmacht. Und auch das ist Grausamkeit. Gegenüber Vielen, der Mehrheit des Landes. Würden die derart Geschundenen eine Einheit bilden, sie wäre nicht mehr zu übersehen.
(PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann ist Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen )
(pi-news.net)

Achgut.tv
Broders Spiegel: Gehorsam, Gehorsam und Gehorsam!
Video. Die Bundesregierung prüft, wie sie die Deutschen künftig an Auslandsreisen hindern kann. Ausreiseverbote für Landesinsassen - das hatten wir doch schon mal. Sollte diese Vergangenheit nicht jedem Demokraten den Gedanken an solche Pläne verbieten? Aber inzwischen geht es offenbar weder um Demokratie noch um das Corona-Virus, sondern nur noch darum, dass die Bürger mit beschränkten Bürgerrechten weiter gehorchen, gehorchen und gehorchen.
(achgut.com. Er hat's zuerst gesagt: Deutschland ist ein Irrenhaus. Nun gibt's nur noch die Wiederholung der Wiederholung.)

Wolfgang Meins
Glanz und Elend von psychiatrischen Ferndiagnosen
Ferndiagnosen, also die diagnostische Festlegung ohne persönliche Untersuchung und Befragung der betreffenden Person, haben mit dem Erscheinen von Donald Trump auf der politischen Bühne einen regelrechten Boom erlebt. Während Trump ein Lieblingsobjekt entsprechender Diagnosen mit durchgängig negativen Prognosen war, bleibt sein Nachfolger Joe Biden weitgehend verschont. Was dahinter steckt, beschreibt dieser Beitrag aus dem berufenem Munde von Wolfgang Meins über das Wesen von Ferndiagnosen.
(achgut.com. Merkels Ferndiagnosen treffen sehr nah.)

*****************
DAS WORT DES TAGES
Keine Beleidigung ist es, die Menschenhalter als Verfassungsfeinde zu bezeichnen. Dem sinnlos gepferchten Volk werden die verbrieften Rechte entzogen. Was wir derzeit erleben, ist ein Krieg der Gewählten gegen die Wähler. All-lives-matter! Nicht nur das der Covid-Kranken. Wären wir Schweine, würde sich die Animal-Liberation-Front für uns einsetzen. Aber wir sind ja nur Menschen. Beziehungsweise die dümmsten Kälber. Demokratie gilt als die Regierungsform, die – so Karl Popper – die Regierenden ohne Gewaltanwendung wieder los wird. Popper hat nicht mit Verhältnissen gerechnet, wie sie derzeit in Deutschland herrschen.
(Wolfgang Herles, Tichys Einblick)
**************

"Öffnungskonzept" der Mittelstands- und Wirtschaftsunion
Also doch! Der Impfzwang durch die Hintertür nimmt Gestalt an
Von DER ANALYST
Vergangenen Freitag hat die einflussreiche Mittelstands- und Wirtschaftsunion von CDU und CSU (MIT) unter Federführung des CSU-Gesundheitsexperten Stephan Pilsinger ein Konzept verabschiedet, mit dessen Umsetzung ab Juni Biergartenbesuche, Einkaufsbummel oder Konzertabende trotz „Corona“ wieder möglich sein sollen. Zunächst jedoch wird uns vermutlich nach Ostern eine bundesweite Verschärfung der Corona-Zwangsmaßnahmen erwarten. Diese wird derzeit von der Politik und deren Hofberichterstattern durch Horrorszenarien über eine „Dritte Welle“ und Corona-Mutante, gegen die sich Ebola wie ein leichter Schnupfen ausnimmt, vorbereitet. Wir können uns also quasi schon mal darauf einstellen, dass die Krematorien in Kürze die Kapazität von Fernwärmekraftwerken erreichen werden.
Weniger Corona-Tote, aber im Einzelhandel wird fleißig gestorben
Dass trotz der gestiegenen 7-Tage-Inzidenz, verursacht durch eine Ausweitung der PCR-Tests, weniger Corona-Kranke hospitalisiert werden und deutlich weniger davon sterben, findet in der Berichterstattung der Mainstream Medien keinen Widerhall.Das große Sterben findet zwar statt, aber es betrifft den Einzelhandel. Doch hier trägt nicht „Corona“ die Verantwortung, sondern die Regierung mit ihren Zwangsmaßnahmen, die nur dann einen Sinn ergeben, wenn man der „Verschwörungstheorie“ folgt und annimmt, dass eines der Mittel sind, den „Great Reset“ umzusetzen.
Corona-Maßnahmen Sommer 2020? Viel zu lasch!
Doch zurück zu dem Konzept der Mittelstands- und Wirtschaftsunion. Vorbei sind die Zeiten, wo man, wie letztes Jahr im Sommer, beim Kneipenbesuch nur seine Personalien (Donald Duck) hinterlassen musste und mit der Alltagsmaske zum Klamotten kaufen gehen konnte. Wem das übertrieben und beschwerlich erschien, der sollte sich jetzt besser anschnallen.Zentrales Element des „Öffnungskonzepts“ von Pilsinger und Co. ist (wer hätte das gedacht?) der digitale europäische Impfpass, der am 1. Juni 2021 eingeführt werden soll. Wer damit nachweist, dass er gegen „Corona“ geimpft ist, erhält Zugang zu Veranstaltungen, Gaststätten und Geschäften.Jene, die noch kein „Impfangebot“ erhalten haben, müssen mittels eines Corona Tests nachweisen, dass von ihnen „keine Gefahr ausgehe“, so Pilsinger. Abhängig von der Art des Tests können die armen Teufel ohne „Impfangebot“, oder jene Ruchlosen, die sich partout nicht impfen lassen wollen, für einen Zeitraum von ein bis drei Tagen, Geimpften gleichgestellt werden. Auch die Testergebnisse und die Dauer ihrer Gültigkeit können im digitalen Impfpass vermerkt werden. Ist der Impfpass nicht praktisch?
Blaupause für die „neue Normalität“
Hier sehen wir das Grundkonzept für die künftige „neue Normalität“ in Deutschland. Wobei abzuwarten bleibt, ob Ungeimpfte auch dann noch mit einem negativen Testergebnis Zutritt erhalten, wenn alle Bundesbürger ein „Impfangebot“ erhalten haben.Die Regierung und die Medien werden sicherlich Mittel und Wege finden, es dem Handel und der Gastronomie „schmackhaft“ zu machen, nur die Geimpften einzulassen. Die vergangenen Landtagswahlen haben ja gezeigt, dass die bisherige Corona-Politik, falls man hier überhaupt noch von Politik sprechen kann, nicht wirklich abgestraft wurde. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir künftig nur noch die Wahl haben, uns entweder impfen zu lassen oder fast täglich ein Teststäbchen in die Nasenhöhle gerammt zu bekommen.
(pi-news.net)

Peter Hahne
Kirche zeigt Gesicht. Wieder einmal. Und zwar ihr wahres.
Diese ganze Bigotterie schreit zum Himmel. Der „Fall“ Woelki ist ein erneutes Beispiel für das gnadenlose Pharisäertum eines Klerus, der sich gern gegenseitig als „Brüder“ anspricht...Und nun? Kein einziger der Fegefeuer-Hirten hat so gründlich aufgeklärt und Maßnahmen ergriffen wie Woelki. Nicht wie die Mea-Culpa-Kanzlerin, die den großen Verzeihungsbitten nicht die kleinste Tat folgen lässt. Im Gegenteil...Übrigens: die billige Anbiederei in Sachen Flüchtlingspolitik und „Licht aus am Dom“ bei Querdenker-Demos hat Woelki nichts genutzt. Seine begeisterten rot-grün-klerikalen Bündnisgenossen von damals gehörten nun zu den Haupthetzern. Man kann also aus einem „Fall“ auch etwas fürs Leben lernen. Selbst ein Kardinal.
<<Dieser Beitrag erschien zuerst in Die Tagespost.
(
achgut.com. Menschen sind Menschen, egal welche Hüte sie sich aufsetzen und welche Krawatten sie sich umbinden.)

Klatsche für „Gender“-Avantgarde
Rat für deutsche Rechtschreibung: Genderstern wird nicht ins amtliche Regelwerk übernommen
Von Josef Kraus
...Nun hat der Rat für deutsche Rechtschreibung in einem Zwischenbericht vom 26. März 2021 (etwas mehr) Klarheit geschaffen und gesagt: Bis auf Weiteres wird der Genderstern nicht in das amtliche Regelwerk der deutschen Sprache aufgenommen. Der „Rat“ orientiert sich an der Lesbarkeit und Verständlichkeit von Texten und denkt dabei auch an die rund 6 Millionen Erwachsenen mit Schwierigkeiten, Wörter, Sätze oder einfache zusammenhängende Texte zu lesen oder zu schreiben...
(Tichys Einblick. Dafür gibt's genug Sternchen mit Geschwätzwissenschaften und Irgendwasmitmedien, die sich täglich an der Vergewaltigung der deutschen Sprache versuchen und dabei oft schon über den Deppenapostroph stolpern.)

Corona-Politik
Jemand hätte Merkel im Bundestag fragen können
Von Susanne Gaschke
Die Abgeordneten hätten die Kanzlerin kritisch zu ihrer Corona-Politik befragen können – und müssen. Stattdessen liefern sie mit harmlosen Statements zunehmend nur noch die Begleitgeräusche zu einem Regierungsdilettantismus, der immer mehr Bürger fassungslos macht.Es ist unangenehm, wenn man sich als Staatsbürgerin fragen muss, ob Regierung und Parlament noch bei Sinnen sind. In den normalen Zeiten der Demokratie ist die arbeitsteilige Verabredung, dass man halbwegs vernünftige Menschen wählt, die die Politik erledigen, während man selbst arbeitet und die Steuern verdient. Aber die Zeiten sind nicht normal, und die Arbeitsteilung klappt nicht mehr...
(welt.de. Welche Ansprüche werden an einen Unrechtsstaat gestellt? Wenn die Große Schwester spricht, hat niemand Fragen, sondern folgt. Was soll normal sein in einem "Irrenhaus Deutschland", wo jeder glaubt, eine(r) habe die Schlüssel.)

Links gegen Rechts, die Kirche mit dabei, wie einst, als es umlinke nationale Sozialisten und linke Einheitssozialisten ging. Auf "Kirche im Bistum Aachen" (bistum-aachen.de), auch Quelle der obigen Abbildung, heißt es: "Region Heinsberg trägt Maske - Das Bündnis gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Toleranz im Kreis Heinsberg hat sich in den letzten Monaten immer wieder mit Aktionen und Demonstrationen von Coronaleugnern und in deren Umfeld angesiedelten Rechtsextremisten befassen müssen. Nun setzt es mit einer eigenen Plakataktion positive Akzente der Solidarität in der momentan schwierigen Lage mit der Pandemie. Als Mitglied im Bündnis unterstützt die Region Heinsberg die Aktion und hat eine eigene Fassung des Plakates erstellen lassen. Auch der regionale Caritasverband mit der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände hat die Aktion aufgenommen und verteilt entsprechende Plakate in seinen Einrichtungen. Damit die Aktion regional eine möglichst große Wirkung entfalten kann, wäre es sehr positiv die Plakate auch in allen gemeindlichen oder verbandlichen Einrichtungen auszuhängen und für ein solidarisches Miteinander zu werben".

Landkreis Heinsberg will etwas wiedergutmachen
Corona-Aktion im Dienste des Kampfes gegen Rechts
Der Landkreis Heinsberg geriet 2020 in die Schlagzeilen, als nach einer Karnevalssitzung fast 1000 Menschen in Quarantäne mussten, einer der Teilnehmer war mit Corona infiziert gewesen. Ein Jahr später will, so scheint es, der Kreis etwas wieder gutmachen. Landrat Stephan Pusch (CDU) sagte dem Focus: „Wir reden immer davon, dass wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Bis zuletzt schien es aber so, als hätte die Politik nicht viel in der Tasche. Wir müssen dieser Hilflosigkeit jetzt etwas entgegensetzen“, sagt Landrat Stephan Pusch (CDU) im Gespräch mit FOCUS Online. […]. Der Landkreis will ein Experiment wagen und hat sich als Corona-Modellregion beworben. Ein Plakat wurde entworfen, auf dem die Aktion beworben wurde: „Kreis Heinsberg trägt Maske. Mit Verstand und solidarisch durch die Krise.“ Alle machten mit: CDU, SPD, Grüne, Linke, „Die Partei“, Wohlfahrtsverbände wie AWO und Diakonie, Das Rote Kreuz und der DGB. Ein blauer Engel vom Kirchenkreis Jülich ist abgebildet, der aus einer Posaune „evangelisch leben“ verkündigt. Trotzdem hat die Aktion einen Schönheitsfehler, der hier thematisiert werden soll. Unten links ist der Initiator der Aktion abgebildet: „Eine Initiative des Bündnis gegen Rechts Kreis Heinsberg.“ Also: Nicht der Landrat lädt ein und gesellschaftlich relevante Gruppen folgen, sondern ein Verein, der sich die Bekämpfung demokratischer Opposition auf die Fahnen geschrieben hat, ist Initiator.Medizinische Maßnahmen eines Landkreises werden damit unter den Primat des Kampfes gegen Rechts gestellt und für die Ziele der Linksextremisten instrumentalisiert. Auch wenn sie es nicht offen aussprechen, sie wissen, dass das justiziabel wäre, es geht um den Kampf gegen die AfD, für den jetzt auch Corona-Maßnahmen herhalten sollen.Wir wissen nicht, ob Landrat Pusch von der CDU nur einfach dumm ist, dass er sich derart vor den Karren des linksextremen Mainstreams spannen lässt oder ob er Mitläufer ist, der dort seine Überzeugungen (aus der CDU) wiederfindet und einen kaum verhohlenen Hass gegen die Opposition auslebt.Wie sehr hier tatsächlich Hass wütet, kann ein Gedankenexperiment deutlich machen. Überlegen wir für einen Moment, wie es wirken würde, wenn man das Motto änderte in „Eine Initiative des Bündnis gegen Juden, Kreis Heinsberg.“ Man hätte sofort die Atmosphäre der Nazi-Diktatur, ihren Hass, ihre menschenfeindliche „Haltung“, die dazu diente, die Zielgruppe mit der vollen Wucht ihrer Gegner einzuschüchtern.Und das ist eben der eigentliche Zweck dieses Plakates und der dahinter stehenden Initiative gegen Rechts und ihrer Mitläufer von Landrat über Kirche bis hin zu den Parteien, denen die Corona-Krise hier höchst gerufen kommt.
(pi-news.net)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.