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Wo liegt Nordmazedonien, dem ein Vierfachweltmeister unterliegt? Auf Wiedersehen!

(tutut) - 1:2 gegen Nordmazedonien, "die Nummer 65 der Welt", die Fallzahlen steigen für den Vierfachweltmeister. Da kann der Jogi Löw als Mitesser im Kanzleramt mit Cordon Bleu auch nur um Verzeihung bitten, weil er ebenfalls zu spät geht und dafür das Leben in Deutschland bestraft wird. Ja, Roger Köppel vom Westfernsehen hat recht: Fußball, Auto, europäische Vereinigung, das war Deutschland.  Heute eine Lachnummer des Planeten. So schnell geht Untergang, wenn Eingkeit und Recht und Freiheit weg sind. Lockdown statt Auferstehung. Im Land herrscht allgemeine Wirrologie. Wen wundert's,  dass ein Dorfschultes von unterm Klippeneck , Kumpel vom Landrat und dessen Vorgänger, dem Dreifachminister, sich als Glöckner vom "Sonntagsläuten" an Gründonnerstag versucht - "Ich wünsche Ihnen das Licht der Hoffnung“ - während eine Landeskorrespodentin irgendwie im Kalender mit Null plus Null als Meldung auf der1. und 2. Seite ausrutscht, weil zwischen 4 und 7,26 Kilo im Kugelstoßen nun mal ein gewichtiger Unterschied besteht, wie zwischen Qualitätsjournalismus und Journalismus. "Der Tag der Entscheidung - Grüne erklären, mit wem sie die kommenden fünf Jahre regieren wollen - Donnerstag ist immer Entscheidungstag: Wer fliegt raus? Wer darf weitermachen? Darüber entscheidet vor allem eine Person: Heidi Klum". Wo guckt sie? Das kann nur schiefgehen, mit Klum auf Kretschmann zu zielen. Und so hoppelt sie dahin: "Der Satz, den Ministerpräsident Winfried Kretschmann heute sprechen wird, wird ein gänzlich anderer sein. Der Effekt ist aber derselbe: Auch er erteilt heute einem oder gleich mehreren Bewerbern eine Absage". Journalismus wäre, exklusiv das Ergebnis des tagelangen Ränkespiels "Wer mit wem?" druckfrisch zu melden. So wird es nur ein alter Hut am Samstag. Oder auch nicht. Denn am Donnerstag wurde vertagt, weil Kretschmann die CDU will, das Politbüro mit seinen unbekannten Funkionären, welches nicht zur Wahl stand,  die Ampel. Dazwischen die Kreuzigung.  Weder aktuell, noch umfassend oder wahrhaftig. Was alle haben ist keine Zeitung. Ostern ist's, ausgebrütet aber ein Eiertanz, von Bischof, über Priester und Redakteur bis zum Kreisredakteur, der wohl in Erinnerung an eine "Zeitung für christliche Kultur und Politik" sich ins geistige Abseits schreibt: "Eine Woche des Trauerns, ein Tag der Freude - Die Christen stimmen sich auf Ostern - ihr höchstes Fest im Jahr - ein". Und er? Ist wohl nicht sein Ding. Dass Bürgermeister nach Jahrzehnten im Amt sich dem Himmel nähern, ist zuletzt auch dem Alter geschuldet. Ein wahrer Zeuge Coronas versucht sich am Unerklärlichen der Politik, denn ein Virus kann nichts für das, wofür ihn Dilettantismus haftbar macht und ein Volk stellvertretend seit einem Jahr willkürlich in den Corona-Knast steckt. Der Prediger Salomo hat's vorausgesehen, Erasmus von Rotterdam als "Lob der Torheit" beschrieben, nun kommt's als Heimatdichtung aus dem Denkinger Rathaus: Apokalypse now. "Man stehe mitten in einer 'dritten Welle' einer weltumspannenden Pandemie, die seit nunmehr über einem Jahr 'die Welt in Atem hält und unser Leben grundlegend auf den Kopf gestellt hat'. Die Experten prophezeiten, so Wuhrer, dass diese 'dritte Welle', begünstigt durch die neuen Mutationen, alle bisherigen Wellenbewegungen übertreffen wird. 'Keine guten Aussichten für die kommenden Tage und Wochen'". Wer stellt ihn wieder auf die Füße? Dabei ist Denkingen eigentlich nicht Lauterbach. Nun macht er sogar den Steinmeier, denn Kerzen sind das letzte Licht im dunkelgrünen Deutschland, wo der Veit tanzt und der Strom ausgeht: "Dunkel und Licht, Tod und Auferstehung. Wir bringen an Ostern mit der Osterkerze Licht und Hoffnung in die dunkle Nacht. Dieses Licht der Hoffnung wünsche ich Ihnen für die anstehenden Osterfeiertage', so Rudolf Wuhrer abschließend. 'Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Mut über dieses Osterfest hinaus". Tanderadei und Amen. Gute Nacht! "Der stolze Sünder ist eine bekannte Figur in allen kirchlichen Sekten", sagt Nietzsche. Schon steigt der "Inzidenzwert", eine völlig wertlose Zahl, der "Landkreis passt Corona-Verordnung für Osterzeit an", ganz ohne Eierlikör, aber mit Spaichinger Frauenqual wie von einer Mutter Regina: "Seele ist belastet, aber noch nicht krank - Belastet sind derzeit vor allem die Coronakranken und deren Angehörige - Und Isolierte Trauer um die Toten: Angehörige von Coronapatienten stehen laut der Bundespsychotherapeutenkammer am meisten unter psychischen Stress in diesen Zeiten". Ist denn schon November? Uschi Glas reicht dem Gesundheitsminister ihren Arm zur Impfreklame, "Damit ich endlich meinen Enkel drücken kann". Früher war sie das Schätzchen Deutschlands, da hat sie nicht nur den Ärmel hochgekrempelt und schon gar nicht für kränkelnde Medien beim Anzeigenangeln vom Staat.  Ein Land verblüht: "Blühende Schönheit ohne Besucher - Testzentrum, Gärtnerverleih, Pflanzenverkauf - Bettina Gräfin Bernadotte sucht für die Insel Mainau Wege aus der Pandemie". So lange sie noch von einer Pandemie phantasieren, werden sie nicht los, was sie Todesangst lehrt, weil es Politik gefällt, Untertanen zu versklaven."Zu viele Touristen in Tübingen - Land und Experten wollen das Corona-Modellprojekt abbrechen - OB Palmer will noch warten". Die BaWü-Schöpfung kann warten: "Landesgartenschau Überlingen wegen zu hoher Inzidenz verschoben". Haben die Sonnenblumen Mumps oder Kernspaltung? Wenn Lothar Späth, der Erfinder der Schau,  noch erlebt hätte, was aus  seinem Landesgarten geworden ist. Er muss die heutigen Pleiten, Pech und Pannen nicht mehr lesen. Er starb drei Tage nach Guido Wolfs Spitzendebakel. Der Täter ist immer der Gärtner, vor allem, wenn der  grüne Daumen zum Denken benutzt wird unter Ausschluss des Kopfes. Angesichts des Wimmerns und Zitterns von Klatschhäschen einer Kanzlerin im Lockdown-Gefängnis, mit der Kerze in der Hand  statt buntem Osterei,  weil sie Ostern nicht verstanden haben, soll Roger Köppel von der "Weltwoche" den verlorenen ungläubigen Christen erklären, um was es geht beim "theologischen Kern von Ostern. Ostern heißt Wiederauferstehung. Unsere Sorgen fallen von uns ab. Ostern, und das ist die ganz tiefe Botschaft, Ostern ist das Gegenteil, Ostern ist die Verneinung des Lockdowns, ist die Überwindung des Lockdowns, sogar des endgültigsten Lockdowns, des Todes. Ostern ist das Fest der Wiederauferstehung Christi, das heißt, der Geschundene, der tote, begrabene Jesus kommt aus diesem Lockdown heraus und steigt in den Himmel zum ewigen Leben. Also wenn es eine noch deutlichere Botschaft geben könnte, ein größeres Symbol, einen machtvolleren Aufruf, Lockdowns auszuhöhlen, dann ist es das Osterfest, dieses theologische Gegenteil, die größte denkbare theologische Verneinung dessen, was Lockdown bedeutet, was die Lockdowns von heute sind. Also Ostern ist das Gegenteil von Lockdown, ist das wunderbare Fest, über das wir uns freuen".

Was ist nur aus seinem Landesgarten geworden? Lothar Späth muss die heutigen Pleiten, Pech und Pannen nicht mehr lesen.

Auferstehung in Corona-Zeiten verboten
„Es ist mir egal, wessen Sohn Sie sind, Sie bleiben zuhause!“
(pi-news.net)

DUMMSPRECH
Mit unserem Verhalten können wir das starke Wachstum der Infektionszahlen wieder bremsen, stoppen und dann umkehren. Auch darum geht es an Ostern in diesem Jahr.
(Angela Merkel. Was für ein Ei! Von einer Pfarrerstochter.)

Regierungszentrale Villa Reitzenstein.

Koalitionsentscheidung in Baden-Württemberg
Grüne wollen weiter mit der CDU regieren
Stundenlang wurde in Stuttgart beraten – nun scheint eine Entscheidung gefallen zu sein: Die Grünen in Baden-Württemberg wollen nach ihrem Wahlsieg die Koalition mit der CDU fortsetzen...Am Samstag solle ein abschließendes Sondierungsgespräch mit den Christdemokraten geführt werden, teilte die Partei in Stuttgart mit. Die bisherigen Sondierungsergebnisse sollten die „Grundlage für kommende Koalitionsverhandlungen“ werden. Mit der Entscheidung erteilte der Vorstand einer Ampelkoalition mit SPD und FDP eine Absage..
(Stuttgarter Zeitung)

Jetzt nahmen sich die Grünen beim Wort und gerieten einander in die Haare. Er will bewahren, sie wollen verändern. Da hat er vor lauter Spruchbeutelei wohl nicht aufgepasst. Die Diskussion ist nicht zu Ende, auch wenn die Grünen sich nun zunächst für die CDU als weiteren Begleiter in Richtung Sozialismus entschieden haben.

(tutut - So ist das Leben. So geht Politik. Die größten Kritiker der Elche sind selber welche. Parteifreund kommt nach Feind. Der grüne Mohr Kretschmann hat eigentlich seine Schuldigkeit getan, nun sollte er  zumindest tun, was man ihm sagt. Gerade noch ist ihm Ampel-Gehampel mit zwei Küken statt weitere Umrüstung des  CDU-Huhns auf eierlegende Wollmilchsau erspart geblieben. Denn für den Zipfel Macht tun die alles,  seit ihnen vor  zehn  Jahren die Schwarzwurst weggeschnappt wurde. Der Gelackmeierte ist der Wähler, weil er denkt, er wüsste wie es ausgeht. Dabei hat die CDU klar signalisiert, dass die Eisenmann es nicht kann, der Kretschmann der Wunschpartner ist. Der wiederum hat vergessen, die Grünen zu fragen, mit wem sie am liebsten den Planeten retten und Deutschland den Hasen geben wollen. Was vor der Wahl auf dem Plakat steht - "Grüne für Kretschmann" - ist hinterher ein Fall für die Tonne. Nicht auf das "Ganze" kommt es an,  sondern auf das gedachte Kleingedruckte und Verdruckte, denn die Grünen sind die Spießerpartei Nr.1, für alles zu haben, für nichts zu gebrauchen. Die Unterbildungsoffensive  eines Landes, das mal Spitze war im Bund.  Während bei den Grünen die Würfel fliegen wie einst, als es um die Fetzen unterm Kreuz ging, schweigen die Lämmer der CDU, weil sie keine Politik machen wollen und Macht deshalb für sie keine Option ist. Regierungsunfähig aus Prinzip. Lieber  lassen sie sich weiter am Nasenring über die grüne Wiese  der LPG ziehen, anstatt eigenen Stall und Weide zu füllen mit einem Programm welches sowieso von der CDU stammt und wegen deren Seitensprung zum Kommunismus bei der AfD gelandet ist. Der Dritte im Bunde wäre die FDP als Wackelpudding, völlig kalorienfrei.  Nun nimmt die CDU schicksalsergeben weiter an ihrer Hinrichtung teil in der Hoffnung, ihn eigentlich seit fünf Jahren zu kennen. Aber die Grünen auch! In Rente wollen sie noch nicht. Die Stuttgarter Zeitung und ihre Meinungsabhängigen scharrten schon ungeduldig auf den Tasten: "Verstolpern die Grünen den Start in die dritte Regierungsperiode mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann an der Spitze? Die Entscheidung über die künftige Koalition ist jedenfalls komplizierter als gedacht". 1+1 = 1+ 1+ 1. Dabei kommt für BaWü immer 0 heraus. Wer dachte denn beim Kreuz für Kretschmann an sie: "Die Landesvorsitzenden Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand teilten dazu mit: 'Eine Entscheidung mit solcher Tragweite für das Land und die Zukunft Baden-Württembergs erfordert ein gründliches und sorgfältiges Abwägen'.  Und weiter: 'Die heutige Beratung hat gezeigt, dass der Landesvorstand für diese wichtige Entscheidung mehr Zeit benötigt'. Es werde 'zeitnah' weitere Beratungen geben". (Mannheimer Morgen). Woran mögen die vor der Wahl gedacht haben? An Nix? Er, Psychologie, ist jetzt direkt in den Landtag gewählt worden, sie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre, promoviert,  sitzt im Heidelberger Gemeinderat. Noch ist alles offen, denn Verhandlungen können so geführt werden, dass letztendlich der mehrheitsfähige Wunschpartner das Rennen macht.

Wegen Corona: BW-Minister will keine Gruppenausflüge zu Ostern
Wolf appellierte an die Menschen, Gruppenausflüge zu vermeiden - und auch keine beliebten Ausflugsziele zu besuchen. "Auch wenn wir alle pandemiemüde sind und uns die aktuellen Einschränkungen aufs Gemüt schlagen, so muss für die Ostertage leider gelten: Gruppenaktivitäten sind nicht möglich", erklärte Wolf.
(swr.de. Wer will ihn denn? Er hat nichts zu sagen. Ahnungslos. Es reicht! Klappe zu! Alles tot.)

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NACHLESE
AfD-Anfrage
Deutlich mehr Deutsche werden Opfer von Ausländern als umgekehrt
Deutsche sind deutlich häufiger Opfer von Straftaten mit ausländischen Tatverdächtigen als umgekehrt. 2019 klärte die Polizei rund 70.000 Fälle auf, bei denen mindestens ein deutscher Tatverdächtiger beteiligt und mindestens ein Ausländer Opfer war. Demgegenüber standen circa 130.000 Straftaten, bei denen mindestens ein Nichtdeutscher kriminell gegen einen Deutschen handelte, ergab eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Stephan Brandner an die Bundesregierung, die der JUNGEN FREIHEIT vorliegt...
(Junge Freiheit. Ist das nicht Volksverhetzung gegen wen auch immer?)
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Rechtsexperten der Koalition
Merkel und SPD wollen Bund mehr Macht gönnen – und sind sich klar, wohin die Reise geht
Die Kanzlerin will die Richtung der Corona-Politik auf einmal ohne die Länder bestimmen. Die SPD ist überrascht und stark dafür. Rechtsexperten empfehlen eine einfache Gesetzesänderung im Bundestag – ohne Zustimmung der Länder. Mittlerweile ist auch klar, wohin die Reise der Kanzlerin bei den Beschränkungen gehen wird.
(focus.de. Woher haben die plötzlich Rechtsexperten für einen Unrechtsstaat? Fragt niemand Arzt oder Apotheker? Wer braucht Burda in Buntland? Oder winken Auftrage für das "Allerneueste Deutschland"? Rotieren der Franz und die Aenne schon im Grabe?)

Aufgeschnappt
Klassisch kolonialistisch
Wer demnächst Beethovens „Eroica“ oder Mozarts „Lacrimosa“ hört, sollte sich bewußt werden, daß er gerade „weiße europäische Musik aus der Sklavenzeit“ konsumiert und damit „kolonialistische Muster“ verstärkt. Wer solche Musik als „klassisch“ bezeichnet steht zudem im Verdacht, Traditionen anderer Kulturen zu mißachten.
(Junge Freiheit. Kalkutta liegt an Rhein und Donau.)

Bezug von Sozialleistungen
Anzahl fast verdoppelt: Über 650.000 ausländische Kinder leben von Hartz-IV
Der Anteil ausländischer Kinder, die in Deutschland auf Hartz-IV angewiesen sind, hat sich von 2015 bis 2019 fast verdoppelt. Besonders stark ist der Anstieg bei Kindern aus den Hauptherkunftsländern von Asylbewerbern, deren Zahl sich verfünffachte.
(Junge Freiheit. Leistung muss sich lohnen. Frage ist nur: von wem für wen.)

Gesetzentwurf
Kampf gegen Rassismus: New York will Cannabiskonsum legalisieren
Der US-Bundesstaat New York hat die Legalisierung des Cannabiskonsums auf den Weg gebracht und begründet diesen Schritt auch mit dem Kampf gegen Rassismus. Der Gesetzentwurf sieht vor, daß Erwachsene künftig bis zu 85 Gramm Cannabis zum Eigenbedarf besitzen dürfen.
(Junge Freiheit. Ist Cannabis eine unterdrückte Pflanzenrasse?)

„Harte Maßnahmen wegpacken“
Ausgangssperre? Kassenärzte-Chef sieht hinter dieser Idee „merkwürdiges Menschenbild“
„Ausgangssperren oder Reiseverbote sind nicht wirklich zielführend“: Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, kritisiert das Corona-Management der Regierung scharf.
(weltz.de. Was ist merkwürdig im sozialistischen Untertanenstaat? Das Volk muss seine Vertreter zurückrufen.)

Warum das Stasimuseum die geplante Wiedereröffnung absagt
Das Stasimuseum in Berlin-Lichtenberg sagt die geplante Wiedereröffnung ab. Die Begründung lässt aufhorchen: „Die Einrichtung einer „Vor-Ort-Test-Station“ oder das Abfragen von Gesundheitsdaten und die Sammlung persönlicher Informationen am ehemaligen Arbeitsplatz des Stasi-Generals Erich Mielke und tausender Stasi-Offiziere ist für das Stasimuseum nicht akzeptabel“
(achgut.com. Im Museum geht nicht, was gerade im ganzen Land Auferstehung feiert?)

Verantwortungsflucht
Politiker verwechseln in einem fort Risiko und Gefahr
Politiker stehen in der Verantwortung, Entscheidungen zu treffen. Doch in der Corona-Krise stehlen sie sich allzu oft davon.
Von Noah Wild
(Tichys Einblick. Deshalb töten sie aus Angst vor dem Tod ein ganzes Land?)

Zu links
Unionsfraktion im Bundestag stoppt „Demokratiefördergesetz“
Von Redaktion
Die Unionsfraktion im Bundestag bremst das so genannte Demokratiefördergesetz aus, weil dadurch womöglich auch linksextreme Organisationen gefördert würden.
(Tichys Einblick. Nicht womöglich, dazu ist es ja da.)

Der scheidende Fußball-Bundestrainer Jogi Löw mit seiner Nachfolgerin
DFB zu Löw-Nachfolge
Nach Mazedonien-Pleite: Diese Frau soll Deutschands WM-Quali retten
Konsequenzen nach 1:2 Blamage gegen Nordmazedonien: Dem DFB droht der große Umbruch. Erstmals könnte eine Frau Bundestrainerin der deutschen Nationalelf werden. Die Pläne hierfür sind beim DFB bereits fortgeschritten. Der Anstoß kam offenbar von Jogi Löw.
(Junge Freiheit. Sie kicken ja schon so. Nach dem großen Erfolg der Altweiberfastnacht weiter so! Mit dem 1. April in die Kreisklasse.)

Falsche Anschuldigung gegen Sachsens AfD-Chef
Unterlassungserklärung: Urban setzt sich gegen Özdemir durch
Der sächsische AfD-Vorsitzende Jörg Urban hat sich nach falschen Anschuldigungen juristisch gegen den Grünen-Bundestagsabgeordneten Cem Özdemir durchgesetzt. Dieser hatte im ZDF behauptet, Urban sei auf einer „Querdenken“-Demonstration als Redner aufgetreten.
(Junge Freiheit. Querschläger.)

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DAS WORT DES TAGES
Deutschland hat als Rechtsgrundlage eine in der Verfassung nicht vorgesehene Zusammenkunft der Ministerpräsidenten, mit Kanzlerin. Das ist weniger als nichts. Die Entscheidungen dieses Formates werden nur sporadisch umgesetzt und die Teilnehmer übertrumpfen sich nachträglich mit verschiedensten Interpretationen. Das ist Beliebigkeit und keine Rechtsgrundlage.
(Leser-Kommentar,welt.de)
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Politische Anpassung an Erschütterungen
Der Seismograph aus der Uckermark
Von PETER M. MESSER
Angela Merkel wird oft vorgeworfen, dass sie Krisen zur Durchsetzung bestimmter Politikentwürfe ausgenutzt habe. Sie hat sich wohl eher wie ein Seismograph verhalten, der anhand der von den Krisen ausgelösten Erschütterungen die tatsächliche Verteilung politischer Handlungsbereitschaft erkundet und sich nach dem Ergebnis ausgerichtet hat. Krisen bewirken intensive Thematisierungen einer Sache im gesellschaftlichen Diskurs. Jeder ist zur Positionierung aufgerufen, und so wie man am Verlauf der Schockwellen eines Erdbebens im Boden seine Struktur und seine Dichteverhältnisse erkennen kann, so zeigt sich in Krisen, wer für oder gegen eine Sache aufsteht oder eben nicht. Und gegen Energiewende, gegen Eurorettung und Grenzöffnung sind einfach zu wenige aufgestanden. Merkel hat sich immer auf die Seite des am intensivsten geäußerten politischen Willens gestellt und nichts auf angebliche schweigende Mehrheiten gegeben. Dass die Medien dabei linke Positionen vergrößern, ist auch nicht vom Himmel gefallen, sondern Ergebnis einer jahrzehntelangen Linksdrift der Medien und auch der bürgerlichen Presse, die ihre Konsumenten nun mal hingenommen haben. Der Seismograph wies auf linken Fels und bürgerlich-konservative Hohlräume fehlenden politischen Willens, die unter Belastung schnell einbrachen. Diesen konservativen Zusammenbrüchen gingen regelmäßig sprachliche Vorbeben voraus, in denen dem eigentlichen Konflikt mit viel Pathos ausgewichen wurde, indem man ihn verschob. Beim Konflikt um Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ etwa wurde der Streit von vielen seiner Unterstützer von der Migrationsfrage zur Frage der Meinungsfreiheit verschoben, eine ausdrückliche inhaltliche Unterstützung seiner Thesen erfolgte oft eben nicht. Diese Ausweichbewegungen lassen sich einmal als zukünftig-institutionelle klassifizieren: Der Schritt nach links wird mitgegangen, aber zukünftig müssten die Gerichte dann auf die Einhaltung von Verträgen und Gesetzen achten und die Regierung streng sachlich und pragmatisch handeln – gehandelt werden muss also nicht jetzt, und nicht von mir. Oder das Ausweichen erfolgt geschichtlich-fundamental: Es sei sowieso alles verloren, weil man sich zu lange dem linken „Zeitgeist“ angepasst, dem Liberalismus und Individualismus hingegeben oder vom Christentum verabschiedet habe. Aktuelles Beispiel für diese Ausweichbewegung ist die Behauptung von Fabian Schmidt-Ahmad in der „Jungen Freiheit“, man habe in den großen Grippeepidemien am Anfang der 70er-Jahre keinen Lockdown durchgeführt, weil man anders als heute noch an die Zukunft geglaubt habe. Es geht also mal wieder um Dekadenz. Es dürfte eher daran gelegen haben, dass das Konzept Lockdown noch nicht erfunden war, die Finanzierung horrender Defizite durch Gelddrucken in den inflationsgeneigten 70ern nicht denkbar und Homeoffice und Homeschooling in einer noch stark auf die Güterproduktion durch Menschen ausgerichteten Wirtschaft ohne heutige EDV- und Kommunikationstechnik nicht machbar war. So aber kann man ebenso geistig gepflegt wie folgenlos klagen. Die Besonderheit der Corona-Lockdownpolitik und des Kampfes um Öffnungen ist nun, dass der in allen vergangenen Krisen abstrakt in der Tiefe vorhandene Grundkonflikt offen und unverschiebbar zu Tage getreten ist. Es ging nämlich immer um die Abgrenzung gegen einen Anderen, um mir selbst einen Vorteil zu sichern: Ich will mein Land und seine Ressourcen nicht mit Migranten teilen (Migrationspolitik) und nicht den Vorteil meiner stabilen Währung und meiner Bonität mit anderen Europäern (Euro). Auch beim Streit um die Kernkraft war es ja nicht so, dass die damit einhergehenden Risiken alleine von den Kernkraftbefürwortern getragen worden wären, sondern von allen. Aggressivität und Egoismus hatten hier durchaus eine erhebliche Bedeutung. In der Corona-Krise kann man das nicht mehr verdecken: Wenn ich ein Geschäft, ein Restaurant oder ein Sportstudio betrete, dann gehe ich nicht nur ein Risiko für mich ein, sondern setze auch ein erhöhtes Infektionsrisiko für andere und ein Belastungsrisiko für das Gesundheitssystem, auch wenn diese Risiken viel kleiner sein dürften als offiziell behauptet. Die Vermeidung dieses Risikos für andere führt aber jetzt und direkt zur weitgehenden Lähmung meines Lebensvollzuges und für viele zur Vernichtung ihrer wirtschaftlichen Existenz sowie weiteren Schäden. Dass eine Anti-Lockdown-Haltung auch dem Anderen einen erweiterten Freiheitsgebrauch zubilligt, nützt aber nichts, wenn er das nicht will. Folglich ist der egoistische Fremdgefährder das Feindbild in allen Kämpfen gegen „Öffnungsorgien“, und Grundrechte werden als egoistische und damit unerhebliche Positionen angesehen. Auch die Corona-Politik Merkels war lange Zeit stark mehrheitsfähig, und ihr Absturz dürfte weniger mit dem Wunsch nach Öffnung als mit der schlechten Umsetzung dieser Politik, Stichwort Impfchaos, zusammenhängen. Schließlich kommen die CDU-Verluste nicht nur öffnungsorientierten Parteien wie der AfD, sondern mehr noch den Grünen zugute. Lisa Maria Kaus hat kürzlich auf Achgut zum Platz der Konservativen und Liberalen im politischen Diskurs knapp festgestellt: “Sie sind raus.“ Merkel wusste aus ihren seismographischen Beobachtungen schon länger: Sie waren nie wirklich drin, nicht als jemand, der selbst etwas als bewussten Ausdruck eigener Interessen will. Immer beschworen die Anständigen konservativer oder liberaler Prägung Realität und Recht und meinten, für die politische Drecks- bzw. Ausgrenzungsarbeit Personal vom einfachen Vollzugsbeamten bis zum Verfassungsrichter zu haben. Damit ist der bürgerliche Anstand im Politischen abschließend beschrieben. Menschen, die aus Sorge um ihre kostbare Reinheit nichts wollen wollen, haben denen, die etwas wollen, nichts entgegenzusetzen. Darum traf der Marsch der Linken durch die Institutionen auf keinen nennenswerten Widerstand. Natürlich hat Merkel die Konservativen in der CDU auch niedergedrückt, musste dazu aber wenig Kraft aufwenden. Denn diese hatten sich spätestens mit der Zustimmung zum Euro unter Helmut Kohl längst selbst aufgegeben. Merkel hat bloß nicht zugelassen, dass das Erscheinungsbild der CDU von Menschen ohne Machtbasis und Machtwillen verunklart wird. Im Juli 2018 hatte ich die These aufgestellt, dass die Fixierung auf Angela Merkel in der Gegenöffentlichkeit den Aufbau einer stabilen politischen Grundlage für eine echte Opposition verhindert und weiter die durchaus vorhandenen Verstrickungen der Konservativen mit der Merkel zugeschriebenen Politik verdeckt. Diese These hat sich leider bewahrheitet, nicht nur in der Krise der AfD, sondern vor allem in der immer noch zunehmenden Fixierung auf Merkel, obwohl sie in wenigen Monaten abtreten wird. Die Autoren der Gegenöffentlichkeit können schon mal die Einrichtung von Selbsthilfegruppen darüber planen, wie man Artikel ohne Merkelbezug schreibt. Mit Nietzsche hat Merkel das Fallende gestoßen und ist so in allen Krisen oben geblieben. Und sie wird ihre auf sie fixierten Kritiker bis zur letzten Sekunde ihrer Amtszeit überragen – wann immer die sein mag.
(pi-news.net)

„Ein ’Weiter so’ geht nicht“
Hammer in Geheimpapier: Union will offenbar das Rentenalter erhöhen
Einige Wirtschaftspolitiker aus CDU und CSU wollen offenbar das deutsche Rentensystem umwälzen. In einem aktuellen Beschluss der Mittelstandsvereinigung MIT ist unter anderem die Rede von einem späteren Renteneintritt – abhängig von der Lebenserwartung. Fachpolitiker der Union wollen offenbar das deutsche Rentensystem umkrempeln und das Alter, ab dem man ohne Abschläge in Rente gehen darf, auf über 67 anheben. Das geht aus einem Bericht der „Bild“-Zeitung hervor. Das Blatt zitiert aus einem mehrseitigen Beschluss der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung (MIT): „Ein 'Weiter so' geht nicht.“ Einige Wirtschaftspolitiker aus CDU und CSU wollen offenbar das deutsche Rentensystem umwälzen. In einem aktuellen Beschluss der Mittelstandsvereinigung MIT ist unter anderem die Rede von einem späteren Renteneintritt – abhängig von der Lebenserwartung.Fachpolitiker der Union wollen offenbar das deutsche Rentensystem umkrempeln und das Alter, ab dem man ohne Abschläge in Rente gehen darf, auf über 67 anheben. Das geht aus einem Bericht der „Bild“-Zeitung hervor. Das Blatt zitiert aus einem mehrseitigen Beschluss der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung (MIT): „Ein 'Weiter so' geht nicht.“
(focus.de. Damit die anderen EU-Rentner von Frankreich (60 Jahre und früher)  bis zum Mond finanziert werden können, müssen die Deutschen länger arbeiten. Logisch. Kriegt jetzt jeder eine Lebenserwartungsprognose, an die er sich zu halten hat? Wer länger lebt muss gehen.)

Zustand Deutschlands
Nordmazedonien!
Von WOLFGANG HÜBNER
Um den Zustand der Bundesrepublik Deutschland im Frühjahr 2021 des zweiten Seuchenjahres treffend zu charakterisieren, reicht seit Mittwoch Abend ein Wort aus der politischen Geographie: Nordmazedonien. Zwar war die nicht nur fußballerisch identitätslose Millionärstruppe des DFB den Gästen in Duisburg in heuchlerischer Menschenrechtspropaganda haushoch überlegen.Doch die tapfere Mannschaft vom Balkan konzentrierte sich nicht auf groteske politische Korrektheit, sondern aufs Toreschießen und gewann. Im tiefmaroden Reich von Angela Merkel und Joachim Löw reichen ganz normale Tugenden, um erfolgreich zu sein. Deutschland braucht unbedingt eine grüne Kanzlerschaft, um seinen Niedergang künftig auch angemessen repräsentiert zu sehen. Denn Duisburg ist inzwischen überall.
(pi-news.net)

Twitter-Krieg um Diskriminierungskonzepte
Exklusiver Rassismus
Wenn „Rassismus gegen Weiße“ auf Twitter diskutiert wird, hyperventiliert das gesamte linke Spektrum. Denn so etwas gibt es ja gar nicht. Das erklären jedenfalls antirassistische Rassisten und das ZDF.
(Junge Freiheit. Die waren noch nie in Afrika.)

Twitter-Krieg um Diskriminierungskonzepte
Exklusiver Rassismus
Wenn „Rassismus gegen Weiße“ auf Twitter diskutiert wird, hyperventiliert das gesamte linke Spektrum. Denn so etwas gibt es ja gar nicht. Das erklären jedenfalls antirassistische Rassisten und das ZDF.
(Junge Freiheit. Die waren noch nie in Afrika.)

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