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Auf der italienischen 50-Cent-Münze reitet er noch immer: der römische Kaiser Marc Aurel.

(tutut) - Was würde er darauf sagen? "Gelassen - Stoisch und ruhig regierte Kaiser Marc Aurel sein Weltreich". Vielleicht: "Darauf kann man einen lassen". Oder:  "Die Zeitung ist eine Lügnerin", auch wenn das offenbar erst im 16. Jahrhundert zum Nachrichtentext wurde? Von Friedrich dem Großen bis Helmut Schmidt waren die "Selbstbetrachtungen" Marc Aurels, 121 geboren,  ein philosophischer Leitfaden praktischer stoischer Lebenskunst. Für viele Menschen ist es die Stoa heute wieder. Die  Praxis aber war für diesen römischen Kaiser des 2. Jahrhunderts n. Chr. notgedrungen eine ganz andere: Marc Aurel hielt sich vorwiegend an Kriegsfronten auf. Barbaren drückten von Norden und Osten über die Grenzen, darunter germanische Stämme,  Christenaufsässigkeit musste bekämpft werden, Soldaten brachten die Pest mit ins Herz des "Weltreiches", welches nach demTod von Marc Aurel im Jahr 180 den Gipfel hinter sich hatte. Es ist eben nicht die "ruhige Hand", welche vom Untergang Roms gelernt werden müsste, wie es den Anschein heute hat. Schon gar nicht gegen das eigene Volk,  welches letztlich Opfer seiner Multikultivölker wurde. Könnte Marc Aurel heutige  Zeitung lesen, er würde sich bestätigt sehen:  Habe ich es nicht immer schon gesagt? "Alles beruht nur auf Meinung". Qualitätsjournalismus hin oder her.  Ein Helmut Schmidt hat eher als eine Angela Merkel beherzigt: "Wie du am Ende deines Lebens wünschest gelebt zu haben, so kannst du jetzt schon leben". Und: "Denke lieber an das, was du hast, als an das, was dir fehlt!" Inzwischen merken heute immer mehr Menschen, was ihnen fehlt. Viren-Politik gehört nicht dazu, sogar Computer haben Antiviren-Programme. Wer "Für einen digitaleren Staat" plädiert, hat nicht vestanden, um was es geht, nämlich nur um ein Transportmittel, für die Logistik muss der Mensch sorgen. Seine gewählten Vertreter aber versagen an dieser Aufgabe seit über einem Jahr. Ergebnis: "Laute Rufe nach Lockerungen für Geimpfte". Dabei wird erst in Jahren zu erfahren sein, ob und was die ganze verkorkste Impferei überhaupt bringt. Ein  paar tausend Tote durch, mit oder von dem Stich sind weder "stoisch" noch "ruhig" hinzunehmen, während gleichzeitig  Gefallener von der Corona-Front gedacht wird, um einer selbsternannten "Pandemie" überirdischen Hauch zu verleihen. "Corona kostet eine Million Jobs". Angela heißt sie! Wer mit dem Finger zeigt, auf den zeigen drei zurück: "Unterm Strich - In Frankreich grassiert das Klimarettungsvirus".  Legten sich deshalb gerade in der City der grünen Bezirkshauptstadt Kinder als "Tote" auf die Straße, um gegen das "Klima" zu demonstrieren, an dem die Deutschen drehen sollten, um den Planeten zu retten? Und dazu klagt eine Schreiberin ihr Leid - "Biden setzt neue Spielregeln" - obwohl doch alle Welt weiß, dass er das gar nicht kann, selbst wenn er wüsste, was Linksgrün ist. Bis heute durfte er noch keine Pressekonferenz veranstalten. Das Risiko, er könnte dabei etwas sagen, wird wohl als zu hoch eingestuft. Frühling ist's, "Sommerwetter lockt ins Freie". Fort von allem, was da Zieutng ist. "Es stockt auf der Autobahn des Bundes - Bauwirtschaft klagt über Probleme beim Einreichen von Rechnungen". Es klemmt also nicht nur beim Banker, der Gesundheitsminister ist und vor Gerichten Rechnungen offen hat. Das Land geht baden, aber selbst das funktioniert nicht: "Freibäder vor einer Saison voller Ungewissheiten - Öffnung ist noch nicht in Sicht - Und doch laufen schon die Vorbereitungen". Merken sie noch immer nicht, dass sie nicht leben sollen, weil nicht mal 1 Prozent der Menschen durch ein Virus bedroht ist? Seit Jahren wird das Land aufs grüne Fahrrad gesetzt, und was macht nun ein ehemaliger zuständiger Lokalchef und Einwohner daraus? Eine ganze dritte Seite. "Immendingens mutiges Manöver - Die Gemeinde bei Tuttlingen hat aus der Not eine Tugend gemacht - Wie aus dem Standortübungsplatz die Teststrecke des Autobauers Daimler wurde". Werden in Deutschland nicht Fahrräder und Menschen getestet, aber Autos in China gebaut? Und Immendingen? 520 Hektar. "300 Arbeitsplätze allein im Prüf- und Technologiezentrum sind in den vergangenen Jahren entstanden, mehr als 200 Millionen Euro hat Daimler investiert. Im angrenzenden Gewerbegebiet haben sich Dienstleister.. niedergelassen". Grundrechnen ist in Deutschland ein Problem geworden. Kein Wunder, wenn Schule nur noch ausfällt. Da aber Deutschland Immendingen ist und umgekehrt, darf eine Schreiberin im Lokalen noch einmal groß nachfassen. "Landesinnenminister Thomas Strobl (von links), der damalige Vorstandsvorsitzende der Daimler AG Dieter Zetsche, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Volker Kauder, damals Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion bei der Inbetriebnahme des Prüf- und Technologiezentrums". Ein dpa-Foto. Sie waren einmal, eine ist noch nicht gegangen. Das Volk blieb schon damals ausgesperrt. Was verschwiegen wird, nicht alles passt als Zeitung, zu finden ist's auf bundeskanzlerin de ausImmendingen vom 19. September 2018: "Dieses Projekt spiegelt auch die Bedeutung wider, die die Automobilindustrie in Deutschland insgesamt hat. Es steht sozusagen stellvertretend dafür. Mehr als 800.000 Beschäftigte, ein Jahresumsatz von über 425 Milliarden Euro – schon allein diese Kennzahlen zeigen, dass die Automobilindustrie eine Schlüsselindustrie für die Bundesrepublik Deutschland ist. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass in dieser Branche pro Jahr fast 22 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung fließen. Das zeigt, mit welcher Entschlossenheit der Wandel angegangen wird". Was interessiert sie heute ihr Geschwätz von damals. "Die Mobilität für den Einzelnen und seine freie Lebensgestaltung werden – das ist unsere gemeinsame Überzeugung – auch in Zukunft wichtig bleiben. Jeder zweite Deutsche besitzt heute ein Auto. Über 46 Millionen Pkw sind in Deutschland angemeldet. Natürlich hat das Auswirkungen auf die Umwelt und auf das Klima. Deshalb sind die Diskussionen über technische Verbesserungen permanent auf der Tagesordnung". Sie verlor sich damals schon im Klima, träumte von E-Mobilität, und: "Mobilität werden wir vielfach neu denken müssen". Natürlich hat auch der Steuerzahler mitgeholfen, das ehemalige Bundeswehrstandortübungsgelände umzuwidmen. Eine totale Fehlentscheidung, unerwähnt, denn nun fehlt der Bundeswehr in Donaueschingen der Übungsplatz. Bei Tannheim soll er entstehen, in der Nähe einer bekannten Kindernachsorgeklinik. Protest macht sich Luft. Dies passt dazu aber gar nicht: "Der Nahverkehr als Klimaretter - Vernetzte Angebote könnten Autoverkehr überflüssig machen - Die Entwicklung gewinnt an Schwung".  Und das noch weniger: "Rasensportplatz ist von Würmern befallen - Der Gemeinderat stimmte der Sanierung zu - Erstmals per Videokonferenz getagt". Ja, nicht nur in Denkingen, in Deutschland ist der Wurm drin. Wer braucht ohne Sport noch Sportplätze? Für die Römer und Marc Aurel war er wichtig. "Als Kern einer guten staatlichen Ordnung aber galt dem Kaiser das Recht. Der Historiker Cassius Dio (163-235) berichtet: 'So oft ihm der Krieg etwas freie Zeit ließ, sprach er Recht'.  Und das nach der Devise: 'Wenn du Scharfsinn besitzest, so zeige ihn in weisen Urteilen'.  Von der Nachwelt wurde Marc Aurel oft idealisiert. Friedrich der Große schrieb 1752 an seine Schwester: 'Ich lese die Selbstbetrachtungen, um meine Seele zu stärken, und finde einen Tröster, der noch bekümmerter ist als ich'". Wo ist heute das Recht, wenn ein Horst Seehofer vom "Unrechtsstaat" spricht, und der Papst 2011 den Bundestag mit Augustinus vor regierenden Räuberbanden  warnte, falls das Recht fehlt?

Daimler hin oder her. Eins ist sicher, was in Immendingen versickert: die Donau.

Exklusive Studie:
Altersarmut droht: Mehr als die Hälfte der Deutschen sorgt nicht vor
Nicht einmal 50 Prozent der Deutschen sorgt privat fürs Alter vor, ist das Ergebnis einer exklusiven Studie. Viele geben an, dafür kein Geld übrig zu haben. Wie sie später über die Runden kommen wollen? „Wahrscheinlich länger arbeiten als bis 67“, antwortet eine Mehrheit und zuckt mit der Schulter.
(focus.de. Der Witz zum sozialistischen Corona-Jahr! Der Staat ruft die Dritte Welt und ernährt die vom Geld der Steuerzahler, die nicht gesät haben und auch nicht säen können und werden, aber schuld daran ist das Deutsche Volk, wenn sein Geld weg ist. Nun wird es dafür auch noch verhöhnt.)

Zum 27. April zitiert "Der tägliche Stoiker", ein Bestseller, zufällig  Marc Aurel, denn es gibt noch bedeutendere Stoiker: "Kehr das Innere nach außen und sieh es dir genau an: wie es wird, wenn es alt ist, krank, oder sich prostituieren muss. Wie kurzlebig sind der Lobende und das Gelobte, derjenige, der erinnert, und der, an den er sich erinnert. Er wird erinnert, aber nur in manchem Winkel dieser Gegend, und er wird auch nicht von jedem gleichermaßen erinnert,  noch nicht einmal von dieser Person.  Und die ganze Erde ist doch nur ein Staubkorn".

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NACHLESE
Interview
Peter-Michael Diestel: "Diese CDU ist auf einem Irrweg"
Peter-Michael Diestel, der letzte Innenminister der untergegangenen DDR, ist aus der CDU ausgetreten und nun parteilos. Merkel habe die Union "gleichgeschaltet". Nicht nur seiner früheren Partei, sondern den Regierenden generell wirft er schweres Versagen vor. Alexander Wallasch sprach mit ihm.
VON Alexander Wallasch
...Jetzt wird auf dieses Grundgesetz uriniert. Jetzt kommen Dummköpfe, die uns erklären, diese ganzen Verfassungsrechte: alles April, April, wir machen jetzt was anderes... Der einfache Bürger ist klug und merkt, er wird verarscht. Das Volk hat immer recht. Und das gilt auch für Angela Merkel. Ich gebe Frau Merkel und den regelwütigen Politikern Recht: Das Volk gehört eingesperrt!
(Tichys Einblick. Der weiß, wovon er spricht, aber die Lemminge werden nichts glauben, sondern der Flöte folgen.)
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Die Gefahr von Grün-Rot-Rot wird massiv unterschätzt
Von Rainer Zitelmann
Laut Umfragen von Insa (23.4) und Forsa (20.4.) käme Grün-Rot-Rot auf 48%, laut Allensbach (21.4) auf 47% - in allen Fällen würde es für eine Mehrheit der Mandate im Bundestag reichen. Die Reaktionen von FDP-Politikern, die diese Umfrageergebnisse twitterten, waren begeistert. Von einem „All time high“ war die Rede oder man freute sich riesig, stärker als die AfD zu sein. Bei aller verständlichen Freude über das gute Abschneiden der eigenen Partei war ich jedoch erschrocken, als ich solche Kommentare las: Mehrere Umfragen zeigen, dass Grün-Rot-Rot eine Mehrheit hätte, wenn jetzt gewählt würde, und die, die da getwittert haben, sehen nichts anderes als die zwei Prozentpunkte, die die eigene Partei im Vergleich zur letzten Umfrage zugelegt hat. Leider ist das symptomatisch: Die Gefahr von Grün-Rot-Rot wird im bürgerlichen Lager massiv unterschätzt. Manchmal hört man sogar: „Lass’ die mal machen, in vier Jahren ist der Spuk vorbei“..
(Tichys Einblick. Manchmal dauert es 12 oder gar 40 Jahre, bis das Plagiat auch mal ran darf. Jede Religion ist Mittel zum Zweck, selbst wenn sie noch so verrückt ist wie die Klimasekte. Übersehen wird hier, dass der Bolschewismus längst regiert.)

Neue Zahlen aus Hamburg: Ein Drittel aller positiven Schnelltest-Ergebnisse sind falsch
Corona-Schnelltests geben nach einer ersten Bilanz des Hamburger Senats häufig falschen Alarm. In den drei Wochen vom 22. März bis zum 11. April seien den Gesundheitsämtern 2035 positive Schnelltestergebnisse gemeldet worden, berichtete der Senat auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Die folgenden PCR-Tests hätten aber nur 68,5 Prozent der Fälle bestätigt. „Somit lag die Rate der falsch positiven Schnelltestergebnisse bei 31,5 Prozent“, heißt es in der Senatsantwort.
(focus.de. PCR taugt auch nichts, wird aber in Deutschland von Politik und Medien weiterhin hochgehalten, denn Corona ernährt sich von Fakes.)

Israel untersucht Fälle von Herzmuskelentzündungen bei Biontech-Geimpften
In Israel wird nun geprüft, ob Herzmuskelentzündungen vermehrt nach einer Impfung mit dem Präparat von Biontech auftreten. Laut Pfizer ist die Erkrankung überwiegend bei jungen Männern aufgetreten.
(welt.de. Ja, wollen denn alle Gesunden trotz Impfens gesund bleiben? Leser-Kommentar: "Wir wissen ja bereits, daß auch immer mehr vollständig Durchgeimpfte infektiös sind. Ganz gefährlich eigentlich. Wer krank ist, legt sich ins Bett und kuriert es aus und hat kaum Kontakt zur Außenwelt. Wer geimpft ist und keine Symptome hat, wird in Zukunft ungetestet als Superspreader eingesetzt. Ganz großes Kino!")

EU-Anleihen
Bis zu 800 Milliarden – Darum freuen sich Banken auf Europas gewaltige Schulden
Die großen Finanzinstitute und andere institutionelle Anleger fordern seit Langem Schulden auf EU-Ebene. Jetzt gibt es sie – und Anleger reißen sich um die EU-Papiere. In einigen Euro-Ländern weckt der Erfolg aber schon neue Befürchtungen.
(welt.de. Die Geier warten schon.)

Kindergeld-Betrug
"Rundum-sorglos-Paket in der sozialen Struktur Deutschlands“
In NRW steigt die Zahl von Betrugsfällen mit gefälschten Kindergeldanträgen. Kommunen melden massenhaften Leistungsmissbrauch durch Familien aus Südosteuropa. Jetzt wollen die Behörden schärfer durchgreifen...Eine Familie mit fünf Kindern bekommt allein 1163 Euro Kindergeld monatlich...
(welt.de. Diese "Familien" gibt es doch gar nicht mehr, die dürfen ja gar nicht genannt werden, oder?)

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DAS WORT DES TAGES
Die Anklagebank für Medientäter bei der nächsten “Entnazifizierung” dürfte kaum weniger lang sein als die der Politiker. Und der Status “Mitläufer” ist von vornherein ausgeschlossen.
(Leser-Kommentar, achgut.com)
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Achgut.tv
Broders Spiegel: Negativ ist das neue Positiv
Video. Schauspieler, die sich regierungskritisch in eine Debatte einmischen - das war früher ganz normal. Jetzt rügt die Kulturstaatsministerin - Herrin über wichtige Fördergelder - die Kritik an der Corona-Politik. Kollegen, empören sich über Regierungskritik im Ausnahmezustand und ein Rundfunkrat aus der SPD fordert gar einen Boykott durch die Gebühren-Sender. Als wüssten wir nicht schon seit Tucholsky, wie positiv das Negative ist.
(achgut.com. Staatsschauspieler fürchten um den Applaus ihrer Wähler.)

Lenk ich durch Deutschland in der Nacht
Von Alexander Eisenkopf und Andreas Knorr. Reisen in Pkw und Zügen beziehungsweise der Aufenthalt auf Flughäfen fallen unter die Ausgangssperre, wenn Gebiete tangiert werden, wo eine solche gilt. Das hat eine neue Qualität und wirft mitten im Frühjahr die Frage auf: Ist der Weihnachtsmann nun dienstlich oder privat unterwegs? Oder macht er gerade Gesetze?
(achgut.com. Perikles sagt, der stille Bürger ist ein schlechter Bürger. Also ist der Bürger immer im Dienst und nicht erst, wenn ihn der Hund ausführt.)

Chaim Noll
Ist das Goethe-Institut antisemitisch?
Das Goethe-Institut wird inzwischen vom Simon-Wiesenthal-Center zu den weltweit auffälligsten antisemitischen Einrichtungen gezählt. Zunächst aber ein grundsätzlicher Einwand gegen das Goethe-Institut: dass es plump und dilettantisch vorgeht, auf gestrige, bereits gescheiterte Konzepte setzt und Deutschlands Ansehen schadet. Insofern ist es ein typischer Vertreter derzeitiger deutscher Politik. Eine private Chronique scandaleuse.
(achgut.com. Goethe hat aber die Bibel nicht geschrieben, alles, was recht ist!)

Georg Etscheit, Gastautor
Wie die Kultur abgeurteilt wird
Der Münchner Bariton Christian Gerhaher ist ein großer Künstler...und Mit-Initiator der Initiative „Aufstehen für die Kunst“,...Im März reichte die Initiative einen Normenkontrollantrag beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof ein, in dem die seit fast einem Jahr andauernden, „undifferenzierten“ Theater- und Konzerthausschließungen auf den Prüfstand gestellt wurden, verbunden mit der Forderung nach einer sofortigen Öffnung im Rahmen längst erfolgreich erprobter Hygienekonzepte. Doch die Richter schmetterten den Antrag ab, unter anderem mit dem hanebüchenen, nachgerade zynischen Argument, dass mit den staatlichen Lockdown-Maßnahmen nicht gegen die Kunstfreiheit verstoßen werde, weil es Künstlern ja freistehe, ihre Leistungen „auf verschiedene Art im Internet“ anzubieten. Untersagt sei ja „nur“ die Bühnenaufführung vor Publikum.
(achgut.com. Finden "Aufführungen" verschiedener Art nicht in Gerichten statt? Juxtiz oder Justiz? )

Gelsenkirchen: Täglicher Muezzinruf während Ramadan ohne Genehmigung
Von BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA | Aus der Mecid-i Aksa Camii-Moschee der DITIB-Gemeinde in Gelsenkirchen-Hassel erschallt seit Beginn des Ramadan der Muezzinruf täglich zum Abendgebet. Bisher erfolgte der akustische Herrschaftsanspruch des Politischen Islams einmal wöchentlich zum Freitagsgebet. Die Moschee an der Straße Am Freistuhl 14-16 befindet sich in einem Mischgebiet. Dort ist sowohl Gewerbe- als auch Wohnbebauung erlaubt. Die Wohnhäuser reichen bis unmittelbar vor die Moschee. In Sichtweite der Moschee befindet sich eine ruhrgebietstypische Zechenhaussiedlung mit den dazugehörigen idyllischen Gärten. Ein Neubaugebiet mit schmucken Einfamilienhäusern schließt sich daran an.Seit 20 Jahren darf die DITIB-Gemeinde einmal wöchentlich zum Freitagsgebet den Muezzinruf erschallen lassen. Voraussetzung für die Erlaubnis war die Kompatibilität mit der Technischen Anleitung (TA) Lärm. Wikipedia liefert dazu die Information, dass diese TA eine Allgemeine Verwaltungsvorschrift in der Bundesrepublik Deutschland ist, die zum Schutz der Allgemeinheit und der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche und Lärm diene. Danach dürfen in einem Gewerbegebiet tagsüber 65 dB(A) nicht überschritten werden. In einem Wohngebiet muss der Lärm unter 50 dB(A) bleiben. Seinerzeit wurde ein Gutachten erstellt, das die Grundlage bildete, nach der die Stadtverwaltung den Muezzinruf damals genehmigte. Da die DITIB-Moschee in Gelsenkirchen-Hassel direkt an das Wohngebiet grenzt, wären hier 50 dB (A) als Höchstgrenze anzusetzen. Die Islamisierung in Gelsenkirchen schreitet, für jeden sichtbar, mit Siebenmeilenstiefeln voran. Offenbar geht den Vertretern und Befürwortern die Unterwerfung unter den Politischen Islam und damit unter die Scharia noch nicht schnell genug. Erst im Januar hatten sich die Grünen im Integrationsrat der Stadt Gelsenkirchen dafür starkgemacht, während der Corona-Pandemie den Muezzinruf an zwei weiteren Standorten in Gelsenkirchen zu genehmigen, worüber die WAZ am 27. Januar berichtete. Gegen das Vorhaben der Grünen gab es Protest, der Antrag wurde im Stadtrat abgelehnt. Die Bürgerbewegung PAX EUROPA e.V. beleuchtete das Vorgehen ausführlich. Die BPE klärte die Bevölkerung in Gelsenkirchen bereits zu Jahresbeginn mit einer Flyer-Verteilaktion auf. Unterstützung gab es dabei von couragierten Gelsenkirchenern Demokraten aus der Mitte der Gesellschaft. Obwohl das Ansinnen, den Muezzinruf auszudehnen, im Stadtrat keine Mehrheit fand und dort auch nicht genehmigt wurde, erschallt er in der DITIB Moschee in Gelsenkirchen-Hassel nun täglich. Vorerst bis zum Ende des Ramadan am 12. Mai. Fünf Minuten lang in der Zeit zwischen 20:20 und 21:20 Uhr. Der WDR verkündete die Botschaft. Im Artikel wurde auch das Video einer Reportage des politischen Fernsehmagazins „Westpol“ vom vergangenen Mai plaziert, in dem über den Muezzinruf berichtet wurde (im Video von Minute 24:10 bis 29:20). Darin ist zu sehen, dass bereits mindestens 14 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen den Muezzinruf dauerhaft gestattet haben. Auch die WAZ berichtete am 13. April über die Genehmigung in Gelsenkirchen. Beide Medien behaupten wahrheitswidrig, dass keine Gebete in der Moschee stattfinden dürfen. Das ist sachlich falsch. Gottesdienste können auch in Pandemiezeiten nicht verboten werden. Ein entsprechendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts erging am 29.04.2020 (Az.: 1 BvQ 44/20). Ein Mitglied der Bürgerbewegung Pax Europa fragte bei der Stadt Gelsenkirchen nach, warum die Stadtverwaltung den Ruf unter Umgehung des Stadtrates genehmigt hat. Die Antwort erstaunte: Es sei nichts genehmigt worden, weil es nichts zu genehmigen gebe. Zuständig ist das Referat Umwelt. Die Mitarbeiterin Frau Sch. erläuterte die Rechtslage aus Sicht der Stadt Gelsenkirchen. Eine Genehmigung für den Muezzinruf existiere seit 20 Jahren. Wenn die DITIB-Gemeinde beschließe, den Ruf auszudehnen, dann könne sie das jederzeit machen. Dazu bedürfe es keiner erneuten Genehmigung. Auch dann nicht, wenn nach dem Ramadan weiterhin täglich der islamische Herrschaftsanspruch über Gelsenkirchen ertönt. Selbst wenn der Muezzinruf mehrmals täglich ertönt, müsse er nicht erneut genehmigt werden. Lediglich die allgemeinen Ruhezeiten seien einzuhalten.Demnach kann bundesweit, überall dort, wo bereits ein Muezzinruf in der Vergangenheit genehmigt wurde – auch wenn es nur vorübergehend war – dieser wiederbelebt und sogar ausgeweitet werden.Der Islam-Verband DITIB, der mit dem Politischen Islam eine verfassungsfeindliche Ideologie in seinen Moscheen verbreitet, kann also ohne jede weitere Prüfung oder gar Genehmigung den Muezzinruf ertönen lassen. Der Ruf „Allah ist größer“ zementiert den Herrschaftsanspruch des Politischen Islams. Zudem wird dem Ausspruch „es gibt keinen anderen Gott außer Allah“ dem christlichen Gott und allen anderen Göttern die Daseinsberechtigung abgesprochen. Der intonierte Herrschaftsanspruch des Politischen Islams verletzt zudem das Recht auf negative Religionsfreiheit.Es darf nicht sein, dass ein Muezzinruf rein nach umweltrechtlichen Vorgaben erlaubt wird. Und auch nicht, dass der Stadtrat in dieser Frage außen vor bleibt. Die gewählten Vertreter der Bürger müssen bei einer solch wichtigen Entscheidung, wie die Erlaubnis zum täglichen Ruf des Muezzins, eingebunden werden.Welche Strategie speziell die DITIB bei der Islamisierung verfolgt, erläuterte Cesur Özkaya, Vorsitzender der türkisch-islamischen Gemeinde in Hassel, im WDR-Video. „Wir sind da. Uns gibt es. Eingeladen zum Fastenbrechen sind alle. Der Ruf soll nicht zum Gebet rufen, sondern alle, die er erreicht, zum Fastenbrechen aufrufen.” Stolz verkündet er, dass der Muezzinruf bereits seit 20 Jahren zu hören ist und “die Leute sich bereits daran gewöhnt“ hätten. Der Ruf vermittele “ein Stück Heimat, man fühle sich dann wie in der Türkei”. Ob der Muezzinruf täglich über den Ramadan hinaus ertönen wird, beantwortete Herr Özkaya erstaunlich offen. “Man muss die Leute erst daran gewöhnen. Ich will erst die Reaktionen abwarten.” Die Taktik ist, diesen Muezzinruf schrittweise, Stück für Stück, zu etablieren. Um die Anwohner positiv auf den täglichen Muezzinruf einzustimmen, wurden von der DITIB Handzettel in der Nachbarschaft verteilt. Wie schon in anderen Städten vorher, klärte nicht etwa die Stadt Gelsenkirchen ihre Bürger über die tägliche Lärmbelästigung auf. Diese Aufgabe übernahm die umstrittene DITIB. Im verteilten Propagandamaterial der DITIB wird der Begriff „Muezzinruf“ konsequent vermieden, da sich die Islamfunktionäre vermutlich bewusst sind, dass er ein negatives Image hat. So wird er konsequent als „islamischer Gebetsruf“ bezeichnet, was harmloser klingen soll. Außerdem wird er mit Kirchenglocken verglichen, was unzulässig ist. Der Ruf „Allah ist der Größte“ wird als Zeichen der „Solidarität“ dargestellt. Der akustische Herrschaftsanspruch des Politischen Islam sei „ein Zeichen der Toleranz“, propagiert die DITIB. Wer Fragen habe, kann sich jederzeit an Herrn Özkaya wenden, heißt es im Video. Unter der angegebenen Telefonnummer auf dem Handzettel ist er allerdings nicht zu erreichen gewesen. Am Sonntag, den 18. April verteilten BPE-Mitglieder in der Nachbarschaft der Moschee Flyer, die über den Politischen Islam und über die DITIB aufklären. Unterstützung gab es von engagierten Gelsenkirchenern Bürgern aus der Mitte der Gesellschaft. Jeder Bürger kann gegen die Ausbreitung des Politischen Islams in Deutschland ein Zeichen setzen. Flyer kann man bei der BPE bestellen.
(pi-news.net)

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