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Gelesen

Bald gehört ihr ganz Deutschland: der Merkel'schen Raute. Alles tot, aber klimaneutral. Hat die in der Schule keine Physik gehabt? Die Erde juckt das nicht, ab und an lässt die wie immer schon einen Vulkan hochgehen, und Sense ist's mit der neuen Naturschöpfungspartei CDU.

(tutut) - Querdenker haben Irgendwasmitmedien eins voraus: sie denken, während andere Journalismus eine spezielle Qualität verpassen und  hängenbleiben an ihrem eigenen Kreuz, wo sie Friedrich Nietzsche schon wie vernagelt sah: "Sieht man zu, wie einzelne mit ihren Erlebnissen – ihren unbedeutenden alltäglichen Erlebnissen – umzugehen wissen, so dass diese zu einem Ackerland werden, das dreimal des Jahres Frucht trägt; während andere – und wie viele! – durch den Wogenschlag der aufregendsten Schicksale, der mannigfaltigsten Zeit- und Volksströmungen hindurchgetrieben werden und doch immer leicht, immer obenauf, wie Kork, bleiben: so ist man endlich versucht, die Menschheit in eine Minorität (Minimalität) solcher einzuteilen, welche aus wenigem viel zu machen verstehen, und in eine Majorität derer, welche aus vielem wenig zu machen verstehen; ja man trifft auf jene umgekehrten Hexenmeister, welche, anstatt die Welt aus nichts, aus der Welt ein Nichts schaffen". Das nennt sich dann Zeitung. Was dabei herauskommt, zeigen die Bäume des Waldes als Quetschpapier, angesichts eigener Einfalt nach Diktat verrissen. So wird aus wenigem ein Nichts mit der Lizenz, Säule der Demokratie zu sein. Oink Oink! Grunz Grunz! Quiek, Quiek! Aufregend, wenn nicht passiert, was Max Raabe besang: "Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich, so lange ich hier wohn, ist es fast wie Hohn, schweigt das Telefon. Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich, und ich frage mich, denkt gelegentlich jemand mal an mich?" Dies erklärt wohl auch, dass sie schon daran arbeiten, Menschen gleich mit einem Handy statt Hand auf die Welt kommen zu lassen, dann muss es niemand mehr wie eine Monstranz vor sich hertragen, und wegen Hand am Steuer wird die Polizei auch keinen büßen lassen, da werden Fassgerichte sich schon was Neues überlegen müssen. Wenn Hand Zeitung wird, muss der Wald nicht sterben, das einzige Problem bleibt, was ruft raus, wenn reingerufen wird? Die Anwort kann nur heißen: "Falsch verbunden!" Wer eine rechtskonservative Zeitung bestellt mit  vielleicht gar christlicher Kultur und Politik, der erlebt den Schrecken seines Lebens, plötzlich das Neue Deutschland zu erhalten. Zwar soll dies bald nicht mehr möglich sein, die Linke denkt an Ausstieg, inzwischen verbreiten ja viele Alte Deutschlands das Neue. Wer aber erklärt den Unterschied, wenn es keinen gibt? Vielleicht dies: Von 1 Million Auflage sind noch 18 374 geblieben, umgekehrt proportional aber haben sich die Interzis vermehrt wie einst die Brüder und Schwestern im linken Geiste, die Nazis, sie brauchen das Neue Deutschland nicht, für sie haben sich die Alten Deutschlands umgedruckst, nur ihre Namen behielten sie, wobei viele Leser diese nun staatstragende Mimikry nicht bemerkten. Sind sie ja selbst der Staat, wie sollten sie  also an dessen Meinung zweifeln? Die kann ja gar nicht verrückt sein, selbst wenn sie so wirkt! An diese Pflichtlektüre wird sich der treue Einheitsparteifreund auch noch gewöhnen. Zurück zum Ackerland, auf dem sich meist nur noch Kraut und Rüben Gute Nacht sagen. Wer Zeitung liefern will, muss  Wichtiges vom Unwichtigen trennen und  Nachrichten gewichten können und nicht eine Rappelkiste leeren Strohs ausschütten.  Sind sie nicht schon vom Leben bestraft worden, denen in TUT nach über einem Jahr Oline-Handel einfällt? Daran ändert auch Bejubelung durch einen Redaktionsleiter nichts: "Besser spät als nie", um sich selbst dann zu widersprechen: "Vielmehr hätten sich die Händler schon vor Jahren entschlossener dem Online-Bereich zuwenden müssen. Da wurde vieles verschlafen". Blabla. Tägliches Kuddelmuddel aus Corona-Deutschland, damit der Angstglaube an den Nachtkrabb bleibt, anstatt zu berichten, was Sache ist: Wie viele Tote, wie viele Kranke sind's denn in dieser eingebildeten Pandemie? Sollte der Platz für Massengräber fehlen, ist hier ein Angebot: "Auf dem Friedhof ist noch genügend Platz - Ortschaftsrat Schura ist auf Open-Air-Rundtour". "Trotz 'Notbremse' sind mehr als 30 Personen bei Beerdigungen erlaubt". Nun, zu sagen hat der Rat nichts, wäre wohl schlimm, wenn dieses Wissen Eingang finden würde in der Trossinger Redaktion.  Auch die Landeskorrespendenz hat so ihre Probleme beim Seitenfüllen, wenn frauen nicht mehr wissen, was jeder hat. Und das ist reichlich wenig.  Es macht nun mal den Unterschied aus zwischen Journalismus und Qualitätsjournalismus von allen. "Aufbruch mit angezogener Handbremse - Grün-Schwarz hat viele Pläne für die kommenden fünf Jahre, aber wenig Geld". Da ist der Karren schnell im Eimer. Andersherum ist's auch nicht besser: "Nicht angezogene Handbremse löst Unfall aus - Trossingen. Weil die Handbremse nicht angezogen war, ist ein Auto am Montag gegen 18.30 Uhr auf der Hauptstraße gegen ein anderes geparktes Auto geprallt. Ein 72-Jähriger hatte vergessen, beim Abstellen seines Citroen Berlingo die Handbremse anzuziehen. Das Auto rollte laut Polizei gegen einen geparkten Mazda 6 eines 22-Jährigen. An beiden Autos entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 6000 Euro". Im Gegensatz zur Politik wenigstens ein Ergebnis.  Corona scheint dagegen  lästig unwichtig zu werden, denn nun lässt sich Ahnungslosigkeit noch steigern - durch Klima, zumal diese Sekte schon länger den Untergang herbeibetet: "Kostenlose Schnelltests montags bis samstags mit und ohne Anmeldung - Die aktuelle Übersicht über die derzeitigen Angebote - Nachweise direkt oder per E-Mail". "'Genesen' ist man auch ohne Attest - Das Gesundheitsamt stuft Corona-Erkrankte in der Regel 14 Tage nach der Infektion als gesund ein". "Licht am Ende des Corona-Tunnels - Wichtige Indikatoren deuten auf Entspannung der Pandemielage hin - Was Wissenschaftlern Hoffnung macht". Pipikram, es sei denn das Licht ist ein Geisterfahrer aus Berlin oder Stuttgart. Ob die auf der richtigen Fahrbahn unterwegs sind, darf bezweifelt werden. In BW  ist sie schon durch die Prüfung gefallen. "Weidel will AfD in den Bundestagswahlkampf führen - Südwest-Parteichefin stellt sich mit Tino Chrupalla dem Votum der Basis". Sie haben niemand wie alle anderen auch! Zum Schluss noch ein Drama aus der entarteten Unbildung: "Umweltaktivisten blockieren Zufahrt von HeidelbergCement". Das ist nicht nur rechtswidrig, sondern auch dumm, denn wie sollen nun die Fundamente für die Windmühlen zementiert werden?  Haltet die Aktivisten oder rettet den Wald! Nietzsche kannte seine Pappnasen, die "umgekehrten Hexenmeister" -  Hexenmeisterinnen , muss korrigiert werden - welche "aus der Welt ein Nichts schaffen" und mit einer Titelseite schon alles Nichts sagen und Leser bedient sein müssen: "Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden - Geht es nach Regierungschefin Angela Merkel, werden sich demnächst wesentlich mehr Windräder in Deutschland drehen". "Mafia-Razzia im Südwesten - Erfolg am Bodensee im Kampf gegen Kokainhandel". "Lucha fordert mehr Impfstoff aus Berlin - Südwest-Gesundheitsminister schreibt Brief an Kollege Spahn - Kampf gegen Engpässe". Er weiß sehr wohl, dass der nur Leserbrief ist,  denn schließlich lebt der ja auch virtuell. Das Neueste der Notbremse ist das artikelte Leid einer "Landeskorrespondentin" mit dem Hang ins Kindischnaive als triviales Rührstück: "CDU muss die Basis überzeugen", ein Science-Fiction -Roman aus der Vergangenheit. Als  Nachtisch "Drogen in der Unterhose".  Nun darf gejodelt werden! Mit Stimmgabel: "Das am Mittwoch vorgestellte Vertragswerk für die kommenden fünf Jahre wird dem Namen Kiwi gerecht. ...Natürlich ist die Union die Partei der Erhaltung der Schöpfung...Die Grünen hatten bei dieser Wahl 8,5 Prozentpunkte mehr als die CDU. Dass die Grünen daher mehr durchsetzen können, ist also nur logisch.." Logisch ist nicht, was frau ertastet, sondern was der rote Alte kennt und denkt, dem eine gewesene CDU mit Schwiegersohn nicht das Wasser halten kann, denn sonst hätte sie gelernt: Hauptsache regieren, egal mit wem. Lieber macht sie Steigbügelhalter für eine 8,9-Prozent-Partei, damit Christen-C  zu Communism wird. Die "Basis" ist Quark, getreten wird der breit, aber nicht stark. Passt scho: "Kiwis (Gattung Apteryx) oder Schnepfenstrauße sind flugunfähige, nachtaktive Vögel in den Wäldern Neuseelands. Die Gattung ist die einzige der Familie Apterygidae und besteht rezent nur aus je nach Lehrmeinung drei oder fünf Arten. Unter den Laufvögeln stellen Kiwis die mit Abstand kleinsten Vertreter dar. Der Kiwi ist das Nationalsymbol Neuseelands. Von ihm leitet sich die Eigenbezeichnung der Bewohner Neuseelands als 'Kiwis' ab". (Wikipedia).

Wenn dieses Symbol nicht schon für die neuseeländische Luftwaffe vergeben wäre, könnte es für die "Kiwi-Koalition" in BaWü stehen: ein kleiner flugunfähiger Laufvogel. 

Der Wald verliert
Grüne Koalitionen im Südwesten: Viele tausend neue Windräder …
Von Holger Douglas
Gleichgültig, ob Grüne und CDU in Stuttgart oder SPD, Grüne und FDP wie in Mainz die Regierung bilden – es kommt dasselbe heraus: Mehr Windräder in den Wäldern, mehr Photozellen auf Dächern und sogar an den Fassaden von Altbauten. Autos weg, Windräder her, Photovoltaikanlagen auf Dächer und Äcker. Die Koalitionsverträge der neuen alten Regierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz liegen jetzt auf dem Tisch und zeigen ein Ziel: Beide Bundesländer sollen »klimaneutral« werden – und das so schnell wie möglich. »Klimaneutral« ist das neue Lieblingswort der Koalitionäre in Stuttgart. 49 mal kommen Wörter mit »klimaneutral« in ihrem »Erneuerungsvertrag« für Baden-Württemberg mit dem rumpelnden Titel »Jetzt für Morgen« vor...Im Vertrag steht auch, wie sich Baden-Württemberg im Bundesrat verhalten soll, nämlich weniger enthalten und eher Rechtsänderungen unterstützen, die dem »Geist des Koalitionsvertrages« entsprechen. Thomas Strobl, krachender Wahlverlierer, sichtlich froh, dass er weiterhin unter Ministerpräsident Kretschmann als Stellvertreter am Tisch sitzen darf, nickte fleißig diese grüne Forderung ab. Die CDU hat also noch weniger als zuvor mitzureden...
(Tichys Einblick. Der Parteienstaat macht mit Land und Leuten, was seinen Apparatschiks und der Kamarilla nützt. Wer hat das gewählt? )

Deutlich kleinere Zahl als gedacht
Studie des Gesundheitsministeriums: Corona-Patienten machten 2020 nur 4 Prozent der Intensivbelegungen aus
Eine neue Studie im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums über die Lage auf den Intensivstationen 2020 gibt Entwarnung - nah war Deutschland der ominösen "Triage" nie.
VON Max Roland
...172.248 Behandlungsfälle mit der „Nebendiagnose“ Covid zählt die Studie für das letzte Jahr – „Nebendiagnose“ bedeutet in diesem Fall dann positives Labortest-Ergebnis. Intensivmedizinisch behandelt wurden 26.151, also nur ein Bruchteil dieser Testpositiv-Patienten. ...Das Gesundheitsministerium spricht von einem jahresdurchschnittlichen Anteil der Corona-Patienten an der Intensivbelegung von 4 Prozent . Die Gesamtauslastung der Intensivbetten wird generell zwischen 63% und 73% beziffert – auch das ist weit entfernt von einem Kollaps-Szenario... „Die Analyse der Leistungsdaten aller deutschen Krankenhäuser zeigt, dass […] die stationäre Versorgung in Deutschland im ersten Pandemiejahr 2020 flächendeckend gewährleistet werden konnte.“...dass die Pandemie „zu keinem Zeitpunkt die stationäre Versorgung an ihre Grenzen gebracht hat.“..
(Tichys Einblick. Den Rest belegen Merkel und ihr Regime plus Bürgermeistern und Landräten? Jetzt haben die mit ihrem Geschrei ein Problem! Wie lange lässt sich das Volk noch einsperren und verarschen?)

Holzpenis-Alarm im Südwesten: Wer und was steckt hinter diesen Aktionen?
Auch das Holzmodell eines erigierten Penisses kann Karriere machen: vom grob geschnitzten Männlichkeitssymbol hin zur Aids-Warnung. Die Bewohner der Westallgäuer Gemeinde Hergensweiler unweit des Bodensees durften den Wandel miterleben.Zuletzt hat ihr Holzständer über Nacht ein Verhüterli übergezogen bekommen. Ein zusätzlich befestigtes Plakat erinnert daran, dass „Kondome schützen“... Belustigt teilt die Zweite Bürgermeisterin Sibylle Englmann mit: „Dass Schutzmaßnahmen sowohl für das Standbild als auch die Bevölkerung ergriffen wurden, begrüße ich sehr.“..Inzwischen tauchen Holzpenisse inflationär im öffentlichen Raum auf: am Bodensee, in Oberschwaben, vom Allgäu bis zum Albtrauf. Weshalb sich mancher selbst abseits einer möglichen moralischen Entrüstung genervt zeigt. Motto: „Jetzt reicht’s mal.“..
(Schwäbische Zeitung. Wer hat Angst vor dem Knüppel mit dem Sack?)

Streit um Wahlprogramm
Grünen-Basis will Deutschland abschaffen
„Deutschland. Alles ist drin.“ So haben die Grünen ihr Wahlprogramm genannt, das Annalena Baerbock und Robert Habeck strahlend der Presse präsentierten. Doch dagegen regt sich nun Unmut. Mehrere Grünen-Mitglieder wollen „Deutschland“ aus dem Titel streichen. Sie fürchten, man könne ihnen eine nationalistische Politik unterstellen.
(Junge Freiheit. Antideutsch. Wo ist der Verfassungsschutz?)

Zögern, Buhlen, Verhaspeln
Wie sich das Bundesverfassungsgericht um die Entscheidung drückt
Von Air Türkis
Das Bundesverfassungsgericht hat die Eilanträge zur Bundesnotbremse abgewiesen. Es scheint die Entscheidung solange aufschieben zu wollen, bis die öffentliche Meinung feststeht. Und dann leistet es sich noch einen peinlichen Schusselfehler in der Begründung...An einer Stelle war im veröffentlichen Beschlusstext zur Bundesnotbremse, der mit den Worten „Im Namen des Volkes“ überschrieben ist, von einem Paragraphen 77 Abs. 2 GG die Rede. Dass es im Grundgesetz keine Paragraphen, sondern Artikel gibt, um die besondere Bedeutung der Worte hervorzuheben, hat das oberste deutsche Gericht wohl vergessen....Das Verfassungsgericht hat wohl nicht mehr die Möglichkeit oder nicht mehr den Willen, sich inhaltlich ernsthaft mit den Dingen zu beschäftigen. Bei den schwerwiegendsten Grundrechtseinschränkungen in der Geschichte dieser Republik will sich das höchste unabhängige Verfassungsorgan der Justiz am liebsten einfach wegducken...
(Tichys Einblick. Muss sich das Volk fragen, ob Gerichte fruchtbar oder furchtbar sind in diesem unseren Lande?)

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NACHLESE
Mühlstein am Hals der Union
Der Abschied der CDU von Angela Merkel ist überfällig
Auf den letzten Drücker will Merkel noch abenteuerliche Projekte durchziehen. Dabei genügen ihre Hinterlassenschaften, um sich zu fragen, warum die CDU ihr immer noch die Treue hält. Gerade die Abgeordneten, denen der Abschied aus dem Bundestag droht, hätten Grund genug, die Gefolgschaft zu kündigen.
VON Josef Kraus
...Steht sie für etwas, was Deutschland vorangebracht hat? Nein! Merkels „Vermächtnis“ bleibt, dass ihre CDU die Mitte atomisierte, indem sie sich sozialdemokratisierte und ergrünte; dass Merkel das Land in Links-, ja „Block“-Parteien hier und AfD dort teilte; dass sie Freunde und Verwandte in politischen Fragen aneinandergeraten ließ; dass sie meinte, Hunderttausende ihrer ehemaligen Wähler als „rechts“, als „Feinde“ identifizieren zu müssen.Geblieben ist ihre Wendigkeit. „Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial.“ So formulierte es Merkel im März 2009. Gleichwohl trat sie 2017 zum Wahlkampf mit dem Satz an: „Sie kennen mich“. Nein, man kennt sie ob ihrer „Wendehalsigkeit“ eben nicht. Denn: „Merkel steht für nichts. Sie weicht Konflikten aus, anstatt klar Position zu beziehen, und hat keine politische Überzeugung, die sie nicht bereit wäre, für den Machterhalt jederzeit wieder aufzugeben … Merkel wird kein bestelltes Haus hinterlassen, sondern eine ausgezehrte Partei und ein ausgezehrtes Land.“ So beschreibt es Ferdinand Knauß in seinem Buch „Merkel am Ende“...
(Tichys Einblick. In ihrem politischen Harem klatschen die Eunuchen.)
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„Gegen Raub der Kolonien erheben Eingeborene schärfsten Protest“
In jüngster Zeit wird unter dem Deckmantel des „Antikolonialismus“ und der „Dekolonialisierung“ die Agenda der sogenannten „Kritischen Rassentheorie“ forciert, nach dem weiße Europäer immer nur Täter und farbige Menschen immer nur Opfer sind. Warum diese Darstellung ein marxistisches Konstrukt der DDR-Forschung ist, schreibt Prof. Bruce Gilley in seinem bahnbrechenden neuen Buch „Verteidigung des deutschen Kolonialismus": 2019 errichteten Antikolonialaktivisten vor dem ehemaligen Reichskolonialamt in der Wilhelmstr. 62 in Berlin eine Gedenktafel zu Ehren des Kameruners Martin Dibobe, der 1896 im Alter von 20 Jahren aus Kamerun aufbrach, um im Rahmen der Berliner Gewerbeausstellung die deutsche Kolonie Kamerun zu vertreten. Da ihm das Leben in Deutschland zusagte, beschloss er zu bleiben. Er bekam 1902 eine Anstellung bei der Berliner Hochbahn als Zugabfertiger und arbeitete sich zum Zugführer 1. Klasse hoch. Er wurde in Berlin zu einer lokalen Berühmtheit. Als Deutschland nach dem 1. Weltkrieg und dem Versailler Vertrag davorstand, alle seine Kolonien zu verlieren, schrieb Dibobe am 22. Mai 1919 an den letzten Reichskolonialminister, Johannes Bell. Wenn man diesen Text online sucht, erhält man Zusammenfassungen u.a. von der „Deutschen Welle“, „Neues Deutschland“ und „Amnesty International“, die ihm allesamt eine antikoloniale, emanzipatorische Aussage andichten: „Einhundert Jahre ist es her, dass sich der aus Douala (heutiges Kamerun) stammende Martin Quane a Dibobe im Sommer 1919 vor dem Hintergrund der Versailler Friedensverhandlungen an den Reichskolonialminister Johannes Bell wandte, um gegen die systematische Verletzung der Menschenrechte zu protestieren“, so das Neue Deutschland. Der Originalbrief von Martin Dibobe ist jedoch im Netz kaum aufzufinden. Von unserer Originalquelle blackcentraleurope.com war er zeitweilig verschwunden. Kein Wunder, denn das, was Martin Dibobe wirklich geschrieben hat, passt so gar nicht in das kolonialkritische Narrativ. Es ist vielmehr ein flammender Appell für den Verbleib der Kolonien beim deutschen Reich, von dem sie „als Menschen anerkannt worden sind”:
Ew. Exzellenz!
Gegen den Raub der Kolonien, sowie Unterstellungen derselben unter Herrschaft der Engländer und Franzosen erheben die hier lebenden Eingeborenen aus Kamerun sowie Ostafrika den schärfsten Protest. Trotz aller Schwierigkeiten, in welcher sich die Eingeborenen unter fremder Herrschaft befinden, klammern sie sich mit aller Energie und fester Überzeugung an Deutschland. Der einzige Wunsch der Eingebornen war, deutsch zu bleiben, weil die Sozialen im Reichstag ihre Interessen vertreten haben und die Eingebornen von der ehem. kaiserlichen Regierung als Menschen anerkannt worden sind. Es wäre töricht und politischer Selbstmord, da die Revolution und Umwälzung stattgefunden hat, und wir heute eine soziale Regierung haben, sich einer anderen Nation unterzuordnen. Die Eingeborenen können sich kein besseres Los wünschen, wie ihnen die Revolution gebracht hat… Wir versicherten der Regierung erneut unsere ganze Hingabe ebenso unsere unverbrüchliche, feste Treue hier, sowohl auch der Eingeborenen in der Heimat; und richten an Ew. Exzellenz die dringliche Bitte dahin zu wirken, daß die Kolonien unter keinen Umständen der Willkür der Engländer und Franzosen ausgeliefert werden… Mit diesem Protest versichern wir der Regierung nochmals nur deutsch bleiben zu wollen; denn der Herr General von Lettow-Vorbeck hat sich ja auch von der Anhänglichkeit und Treue der Eingebornen überzeugt.Mit vorzüglicher, ergebenster Hochachtung,
Martin Dibobe, Zugfahrer Kl.I, Danziger Str. 98 v. II.
Zu seiner Zeit galt Dibobes Brief als Zeichen des Erfolgs und der Legitimität der deutschen Kolonialherrschaft. Leider verhallte sein Appell in Versailles ungehört. 1921 verwehrte ihm die französische Kolonialverwaltung Zutritt zu seiner Heimat, und Martin Dibobe verschwand aus der Geschichtsschreibung. Dibobes Erfolgsgeschichte steht für die Erfolgsgeschichte der deutschen Kolonien: Ihre erfolgreiche Verwaltung, ihre große Unterstützung durch die Einheimischen, die die freiheitlichen Vor- und Grundsätze der deutschen Kolonialverwalter beim Wort nahmen, und darauf drängten, diese in Afrika anzuwenden; und die Tragödie des Landraubs durch die Siegermächte nach 1919. Die Gedenktafel, die 2019 von Kolonialkritikern in Berlin errichtet wurde, erzählt jedoch eine völlig andere Geschichte: Martin Dibobe sei ein „Opfer“ von „Unterdrückung“, die Dibobe-Petition sei eines der „bedeutendsten Dokumente des kollektiven Widerstands der afrikanischen Diaspora in Deutschland gegen Kolonialismus und Rassismus.“ Die Unterzeichner „wandten sich gemeinsam gegen den systematischen Bruch der Völker- und Menschenrechte im kaiserlichen Kolonialreich“, so die Pressemitteilung der Kolonialforscherin Paulette Reed-Anderson gemeinsam mit Berlin Postkolonial, finanziert durch das Land Berlin, auf Empfehlung des Historischen Beirats. So wurde posthum die Erfolgsgeschichte des Martin Dibobe, die Geschichte der erfolgreichen Integration eines gefeierten Berliner Lokalhelden, der die Tochter seines Vermieters ehelichte und Deutschland seine „Anhänglichkeit und Treue” schwor, zu einem spalterischen, aufwiegelnden Narrativ der deutschen Kollektiv- und Erbschuld und des afrikanischen Opfermythos. 2019 beschloss die links-links-grüne Senatsmehrheit in Berlin, den „Opfern der deutschen Kolonialgeschichte“ ein Denkmal zu errichten. In ganz Deutschland werden Straßen umbenannt, die vermeintlichen Kolonialverbrechern gewidmet sind. Es ist Zeit, diesem Narrativ und dem Unbill, den er hervorruft, mit diesem Buch ein Ende zu setzen.
» Bruce Gilley: „Verteidigung des deutschen Kolonialismus“
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Negativ Getestete sind die künftigen Genesenen. Ein Teufelskreis. Wenn ich infiziert bin brauche ich keine Impfung. Wenn ich Genesen bin brauche ich auch keine Impfung. Warum dann überhaupt Impfung? Siegrid Graumann (Deutscher Ethikrat ARD): (Impfung) "schützt nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht zuverlässig davor, sich zu infizieren und und vor allen Dingen nicht davor, andere infizieren zu können." Soviel zum Impfen.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Wissenschaftliche Unsicherheiten
Das Verfassungsgerichtsurteil zum Klimaschutz stützt sich auf fragwürdige Quellen
Von Fritz Vahrenholt
Ein Verfassungsgerichtsurteil ist Anlass für eine Verschärfung der Klimaschutzpolitik. Doch es stützt sich auf wissenschaftliche Grundlagen, die teilweise veraltet sind und erhebliche Unsicherheiten enthalten.
Mit Beschluss vom 24. März hat das Bundesverfassungsgericht auf Klage einiger Einzelpersonen wie dem Schauspieler Hannes Jänicke, Luisa Neubauer (Fridays for future), Prof. Volker Quaschning, Josef Göppel (CSU und Energiebeauftragter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit) entschieden, dass das Klimaschutzgesetz vom 12. Dezember 2019, verfassungswidrig ist, weil „hinreichende Maßgaben für die weitere Emissionsreduktion ab dem Jahre 2031 fehlen“...
(Tichys Einblick. Was soll das in einem "Unrechtsstaat"? Das Recht ist auch kein Meister von Deutschland. Nicht zum ersten Mal.Leser-KLommentar: "Deutschlands Bevölkerung macht etwa 1% der Weltbevölkerung aus. Trotzdem rechnet das BverfG so, als ob das die ganze Welt umfasst.Am Deutschen Wesen soll offenbar wieder mal die Welt genesen".)

Jochen Ziegler
Kinder gegen COVID impfen? So wird das Vorsorgeprinzip mit Füßen getreten
Eine Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen SARS-CoV-2 zu ihrem Schutze ist sinnlos. Da diese Altersgruppe extrem schnell eine starke Herdenimmunität gegen den Erreger ausbildet und eine Impfung keinerlei Beitrag dazu leisten würde, die Verbreitung des Virus einzuschränken. Auf der anderen Seite stehen erhebliche und bislang nicht ausreichend untersuchte Risiken, etwa mögliche Spätfolgen in Form von Autoimmunerkrankungen. Wo bleibt hier das Vorsorgeprinzip?
(achgut.com. Seit die Menschenrechte abgeschafft sind, ist das kein Problem.)

Staatstrojaner
Union und SPD offenbar einig: Geheimdienste sollen Chatnachrichten mitlesen dürfen
Von Redaktion
Durch die Verfassungsschutznovelle sollen Geheimdienste größeren Handlungsspielraum in der Internetüberwachung bekommen. Kritiker sehen "einen massiven Grundrechtseingriff".
(Tichys Einblick. Kein Grundrecht, kein Eingriff.)

„Inclusion Rider“
NDR setzt für neuen „Tatort“ auf vorgeschriebene Vielfalt
Der NDR und die Wüste Medien GmbH wenden für die Produktion der neuen „Tatort“-Folge erstmals das Konzept des „Inclusion Rider“ an. Laut Sender sind 17 Prozent der an dem Film beteiligten Personen sogenannte BIPoC, womit Schwarze und andere Farbige gemeint sind. Zudem seien 65 Prozent der Führungspositionen weiblich besetzt.
(Junge Freiheit. Das ist ein Volk.)

 

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