Springe zum Inhalt

Gelesen15.5.21

(tutut) - These: "Sorgen um jüdische Gemeinden wachsen". Antithese: "Es sollte eigentlich ein freundliches Kennenlerntreffen zwischen Josef Schuster und Georg Bätzing werden. Doch am Mittwoch sind die Gesichter des Präsidenten des Zentralrats der Juden und des Vorsitzenden der Katholischen Bischofskonferenz ernst. Die Lage in Israel und die Berichte über Steinwürfe auf eine Synagoge in Nordrhein-Westfalen überschatteten den jüdisch-katholischen Dialog kurz vor Beginn des Ökumenischen Kirchentags in Frankfurt.."Synthese: "'Es ist in keiner Weise zu billigen, wenn der Konflikt aus Israel nach Deutschland übertragen wird. Angriffe auf Synagogen sind reinster Antisemitismus, das werden wir niemals zulassen', sagt Bätzing...'Ein Angriff auf eine Synagoge hat nichts mit einer politischen Meinungsäußerung zu tun, es ist reiner Antisemitismus', ergänzt Schuster".  Demokratie und Rechtsstaat: "In Ulm stellten Unbekannte vor der Synagoge Schilder auf: Eines forderte dazu auf, Israel solle nicht weiterhin Unschuldige töten. Ein weiteres Plakat beschuldigte die Juden, dass sie sich ähnlich verhielten wie die Nationalsozialisten während des Holocausts".  Das Deutsche Volk und sein Grundgesetz: "Hass schwappt nach Deutschland über - Gewalt rund um Synagogen - Der Schutz für jüdische Einrichtungen - hier steht eine Polizistin vor der Düsseldorfer Synagoge - ist nach den antisemitischen Vorfällen der vergangenen Tage verstärkt worden".  Drei Schreiber, einer davon auch katholischer Priester,  mehrere Religionsvertreter, ratlos. Auch er: "Einem Sprecher des Innenministeriums zufolge, gibt es zunächst keine Erkenntnisse über eine konkrete Gefahr für jüdische Gotteshäuser oder andere Einrichtungen. Gleichwohl seien die für den Objektschutz eingesetzten Kräfte sensibilisiert worden". Und er: "'Wenn die aktuellen Spannungen in Israel weiter steigen, gehe ich davon aus, dass das erneut auch Auswirkungen auf die Straftaten hierzulande hat', sagt der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein. 'Wir als Gesellschaft und vor allem Polizei und Justiz, müssen darauf reagieren. Wir dürfen das nicht dulden“.  Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, versucht den Ratlosen mit ihren Unbekannten  aufdie Sprünge zu helfen: "'Solange die Palästinenser nicht mit sich und ihrer eigenen Gesellschaft ins Reine kommen und zum Beispiel Rechte von Frauen oder Homosexuelle respektieren, wird es erst recht immer wieder Gewaltausbrüche gegen die liberale Gesellschaft Israels und die Juden geben. Es geht im Grunde um einen Krieg der Werte'".  Ende im Text. Schade. Sie sagen es nicht, das I-Wort, dabei gehört es zu Deutschland. Es auszusprechen aber gehört sich nicht. "Nie darfst Du sie befragen" die bekannten Unbekannten, es könnte ja sein, dass ihre Werte andere sind, wer aber will das wissen? Ob Juden, Israel, Palästina, Islam, das Problem heißt Deutschland. Kann es nicht mehr für Sicherheit der Bürger sorgen? Dann hat der Staat seine Existenzberechtigung verfehlt. Dabei ist er doch in Lage, das Demonstrationsrecht von Deutschen zu verbieten, seit über einem Jahr die Bürger zu gängeln mit Test und Impfen und einzusperren, mit hohen Strafen, die an Willkür erinnern, aufgrund einer eingebildeten Pandemie des Schreckens die Gesellschaft zu spalten. Nur gegen Unbekannte, welche sich sogar als Mob öffentlich gebärden, ist der Staat machtlos? Sogar an einem hohen christlichen Feiertag. Wird nun derhöchste katholische Repräsentant in Deutschland die himmlischen Heerscharen herbeirufen oder wenigstens die Schweizer Garde? "Wir dürfen das nicht dulden“.  Nun, die Kirchengeschichte zeigt, dass sie auch eine Geschichte der Kriege zwischen Religionen ist. Der Nahe Osten ist nicht in Deutschland - oder doch? -  hier geht es nicht um Juden oder Araber, allesamt Semiten, oder Israel, hier geht es tatsächlich um Werte.  Um deutsche. Hat Deutschland den Boden seines Grundgesetzes verloren? Aktuell, umfassend und wahrhaftig soll Zeitung sein. Nicht Qualitäts-Journalismus ist gefragt. Nada-Journalismus schon gar nicht. Warum nicht berichten, was ist? Kann das Volk die Seinen und die Anderen nicht unterscheiden?  Passt der Propaganda die Richtung nicht, aus welcher der Bürgerkrieg kommt oder ist es nur wieder ein Party-Event?  Kann sich ein buntes Deutschland der Vielfalt  von Kultur und Barbarentum nicht einmal auf eine einzige goldene Regel verständigen, die auch Kälber verstehen, welche Konfuzius und sogar die Bibel weitergegeben haben. Offenbar ist sie zu einfach: Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden willst. Behandle andere niemals so, wie du selbst nicht behandelt werden willst. Wenn dazu selbst Bürgermeistern und Kommunalpolitikern nichts einfällt, dann gibt es ja noch dies zur sinnfreien Beschäftigung: "Spaichingen nimmt erstmals am Stadtradeln teil", vielleicht mit Appetit auf noch mehr, schließlich soll gegen Klima die Welt gerettet werden auch von der CDU: "Bürgermeister Markus Hugger hofft auf eine rege Teilnahme aller Bürgerinnen, Bürger und Interessierten beim Stadtradeln, um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung zu setzen". Nun wird er wohl täglich zwischen Hintschingen und der Stadt hin- und herpedalen.  Paradiesfern wirkt allerdings,  siehe Eva und die Folgen, Apfelkernspaltung gegen das vermaledeite Wetter: "Spaichingen verschenkt Obstbäume an die Bürger- Aktion soll Lebensraum für Tiere schaffen und dem Klimaschutz dienen". Klima sagen und nicht verstehen, das ist Politik für Dumme. Deshalb gibt es wohl auch "Journalismus für Dummies". Andere nennen es möglicherweise Scince fiction und nicht Bockmist. "Das Vermögen wächst ungebremst - aber längst nicht bei allen - Gute Finanzzahlen täuschen über Probleme im Kreis Tuttlingen hinweg: Ein Ausblick auf Armut und Reichtum im Jahr 2031 - Die Schere zwischen Arm und Reich wird größer". Eine Schreiberin zeigt eine ganz besondere volle Seite, die Nostradamus  nicht im Traum eingefallen wäre. Nach Corona und Klima geht's um das Spiel Stein, Schere und Papier. Kalkutta kommt, dann ist es eben da, wenn die andere Deutschland geschafft hat. Ob die neue Sozialarbeiterin im Kultusministerim dann noch die sauren Trauben ernten wird, welche sie gerade jeden Tag  anpreist. Denn das  unterscheidet sie von ihrer Vorgängerin, die hat weniger geschwätzt, darauf kann BW nun einige lassen:  "Interview: 'Jugendliche sollen rumknutschen können' - Kultusministerin Schopper will Jugendliche vorziehen, sobald Impfstoffe freigegeben sind".  Früher half der Nürnberger Trichter bei derBildung, aber darum geht es in der neuen grünen Welt schon gar nicht, denn sonst gäbe es ja Fachleute im Ministerium. "Sie hat keine einschlägige Erfahrung im Bildungsbereich, nun ist sie Baden-Württembergs erste grüne Kultusministerin". Schmecksch de Brägel? pflegt da der Schwarzwälder zu fragen, wenn er den Suezkanal voll Problematik hat.   Zuerst ist eine Kröte zu schlucken als Leid einer Artiklerin, die einst ausgezogen war, nicht Märchen zu schreiben: "Aber genug der Unkenrufe: Das Klimaschutzgesetz geht in die richtige Richtung. Dass weitere Zwischenziele festgelegt wurden und auch deutlicher benannt wird, wo und wie Treibhausgas-Emissionen reduziert werden sollen, schafft klarere Rahmenbedingungen für die Bereiche, die im Kampf gegen den Klimawandel noch einen Zahn zulegen müssen. Den hehren Zielen müssen jetzt aber Projekte in der Praxis folgen, denn sonst wird auch dieses Gesetz zur Luftnummer".  Akrobat schö-ö-ö-n!  Dona Quijote im Schreibkrampf gegen Windmühlen.

Wir ham den Kanal,wir ham den Kanal
Wir ham den Kanal noch lange nicht voll
Wir ham den Kanal,wir ham den Kanal
Wir ham den Kanal noch lange nicht voll
Wir ham den Kanal,wir ham den Kanal
Wir ham den Kanal noch lange nicht voll

Kinder schauen Kinder-Pornos auf Schul-Laptop
Ortenaukreis (ots) - In der südlichen Ortenau sollen Schüler und Schülerinnen das Laptop einer Schule zweckentfremdet verwendet und damit mutmaßlich kinderpornografische Videos angesehen haben. Nach bisherigen Erkenntnissen hat die Aufsicht die Betroffenen der Mittelstufe am Dienstagmorgen hierbei beobachtet und den Vorfall der Schulleitung gemeldet, woraufhin umgehend die örtliche Polizei informiert wurde. Die Beamten der Kriminalpolizei haben nun die Ermittlungen aufgenommen.
(Polizeipräsidium Offenburg)

Lahrer it werke starten neue, digitale Technologie in 14 Lahrer Betrieben
Mit isiSnap Produkte direkt aus dem Schaufenster kaufen
Bummeln, entdecken, einkaufen – ganz einfach mit dem Smartphone: Dies ermöglicht die digitale Technologie isiSnap der it Werke in Lahr, die Geschäften neue Vertriebswege erschließt. ... isiSnap spricht Menschen an, die ohne unmittelbare Kaufabsicht durch die Stadt bummeln. Es geht um Entdeckungen, Bummeln, Spazierengehen. Das Produktportfolio reicht von Accessoires über Sondereditionen bis hin zu lokalen und besonderen Produkten. Kurz: Waren, die sich für einen spontanen Kauf eignen. Ein regelmäßiger Wechsel der Produkte weckt die Neugier auf den nächsten Stadtbummel. Dies steigert auch die Attraktivität der Innenstadt...
(Stadt Lahr.Online-Handel geht seit Jahren wesentlich bequemer. Dazu der Maskenblödsinn für die Innenstadt mit eingebildeter Pandemie. Wer geht dort bummeln? Das ist vorbei. Die City ist tot, weil bürgerfeindlich. Aber das merkt ein OB vermutlich nicht, der in einem kleinen Dorf lebt und durch sein Pendeln genau das macht, wogegen eine "Klimaschutzmangerin" erfunden wurde. Verteilt sie Regenschirme?)

Nach Eskalation im Nahost-Konflikt Antisemitische
Vorfälle auch in Baden-Württemberg - Politiker fordern Konsequenzen
Nach den antisemitischen Vorfällen in Deutschland fordern Politiker Konsequenzen. Auch in Baden-Würrtemberg gab es Schmierereien, Zerstörungen und anti-israelische Aktionen...Auch der Antisemitismus-Beauftragte der baden-württembergischen Landesregierung, Michael Blume, verurteilt die Übergriffe. Im Interview mit dem SWR sagte Blume am Freitag, man könne die israelische Regierung durchaus kritisieren, dass aber in Deutschland "Synagogen angegriffen werden, dass Juden angegriffen werden, die zum Großteil ja gar keine Israelis sind, all das geht halt gar nicht mehr - da wirds dann ganz eindeutig antisemitisch"...Blume zeigte sich außerdem sehr besorgt darüber, dass ein Gericht für Samstag in Freiburg eine pro-palästinensische Kundgebung zugelassen habe - und das auf dem Gelände der von den Nazis zerstörten Synagoge. "Also da fasse ich mir an den Kopf und sage, das haben wir doch bei Querdenken auch schon gelernt, dass es nichts bringt, vor solchen Leuten auch noch zurückzuweichen", so der Antisemitismusbeauftragte...
(swr.de. Einen "Antisemitismus-Beauftragten" geht die israelische Regierung nichts an! Sehr wohl aber die Zustände hier im Land. Woher stammen die denn?  Was Justiz inzwischen einfällt, wäre ja wohl ein Fall für die neue Ministerin!)

Erinnerungskultur als Farce
Schluss mit der Heuchelei: Deutschland muss endlich der Hamas den Geldhahn abdrehen
Die Angriffe der Hamas auf Israel werden durch die blauäugigen Zahlungen aus dem Ausland – nicht zuletzt aus Deutschland – erst möglich. Deutschland sorgt nicht dafür, den Terroristen den Geldhahn abzudrehen. So bleiben alle Bekenntnisse pure Heuchelei.
VON Air Türkis
(Tichys Einblick. Deutschland bezahlt Raketen gegen Israel. Geht's den Palästinensern zu gut oder sind sie schlicht unfähig, etwas auf die Reihe bringen, wie die Zahl arabischer Nobelpreise zeigt?)

============
NACHLESE
Klimawandel und Sozialstaat:
Zur Frage der Freiheitsrechte künftiger Generationen
Von Oswald Metzger
Im Klimaschutz hält das BVerfG die Freiheitsrechte künftiger Generationen hoch. Gilt das auch beim Thema „Generationengerechtigkeit“ im Sozialstaat? Am 29. April verkündete das Karlsruher Bundesverfassungsgericht (BVerfG) seine spektakuläre Klimapolitik-Entscheidung, mit der das höchste deutsche Gericht aus Gründen des Freiheitsschutzes künftiger Generationen den Gesetzgeber zur Verschärfung und Präzisierung des nationalen Klimaschutzgesetzes aufforderte.
(Tichys Einblick. DafürFreiheit jetzt abgeschafft? Mangelnde Schulbildung schafft Religionsgerichte. Wer jetzt nicht lebt, balsamiert sich für die Zukunft ein.)
===============

Mit Gewalt gegen die Freiheit
Von Gastautor Jörg Bernig
Im Oktober 2020 gaben mein Schriftstellerkollege Uwe Tellkamp und ich ein Statement ab. Darin hieß es: ››Wir stellen eine Verwahrlosung und gewalttätige Aufladung der Berichterstattung und Kommentierung fest, wenn über Positionen und Menschen geschrieben und gesprochen wird, die sich kritisch zu problematischen Entwicklungen in diesem Land äußern – sei das zu Fragen der Meinungsfreiheit, der Verquickung von Politik und Medien, der Migrationspolitik, der Erscheinung des Islams in unserer Gesellschaft oder der Beschneidung verfassungsmäßig festgeschriebener Freiheiten.‹‹ Wir fragten damals: ››Wohin soll das führen? Was soll der Schritt sein, der auf derlei verbale Attacken folgt?‹‹
Nun hat es eine Antwort auf diese Frage gegeben: Den nächtlichen Überfall vom 19. April 2021 auf das BuchHaus Loschwitz in Dresden. Die Polizei ermittelt wegen eines Sprengstoffanschlages und nicht wegen Sachbeschädigung. Und jetzt? Stellt sich die Frage nicht immer noch? Welchen Folgeschritt soll diese Attacke vorbereiten? Verdrängen wir diese Frage, weil es schon nicht so schlimm werden wird? Gewalt in der politischen Auseinandersetzung, könnte man sagen, ist ja nun nichts Neues. Zyklisch wiederkehrende Zuckungen, die unsere modernen westlichen Gesellschaften in Konvulsionen bringen: Die französische Revolution brachte den jakobinischen Terror hervor, ja, ist ohne ihn nicht zu haben. Die sozialistischen Revolution ist ohne bolschewistischen Terror und Gulag nicht zu haben, wie auch die nationalsozialistische Revolution ohne Terror und Verfolgung bis zur Vernichtung nicht zu haben ist. Ihnen allen gemein ist aber das Postulat der Errichtung einer besseren Welt. Um dorthin zu gelangen sah man sich ermächtigt, zu totalitären Mitteln zu greifen. Eines davon ist der Schrecken, der Terror, hervorgerufen von verbaler wie physischer Gewalt.Gewalt in der politischen Auseinandersetzung soll verunsichern, soll den Widerstand eines tatsächlichen oder vermeintlichen Gegners (wenn nicht gar Feindes) schwächen oder brechen. Denn Widerstand auf dem Weg zu einer besseren Welt können die ideologisch Durchdrungenen nicht nur nicht gebrauchen, sie können ihn schlichtweg nicht dulden. Über das politische, ideologische und religiöse Spektrum unseres Gemeinwesens verteilt finden sich auch heute Akteure, die zu Gewalt, Angst und Schrecken, also zu Mitteln des Totalitären greifen zur Durchsetzung ihres Willens. Im Land regt sich seit einiger Zeit die Debatte um die Beschränkung von Freiheiten, die in der Verfassung verbrieft sind. Eine von ihnen ist die Meinungsfreiheit. Wenn wir aber genauer nachdenken, dann müssen wir zu dem Resultat kommen, daß sich in unserem Land (und darüber hinaus in der westlichen Welt) die Debatte um DIE FREIHEIT regt. Sie wird eingeschränkt, gegängelt, mit Vorbehalten versehen und ja, auch das, angegriffen. Nämlich dort, wo die einen den anderen den Raum ihrer Freiheit beschädigen oder zerstören wollen.Albert Camus sagte in einer Ansprache am 10. Mai 1953: ››Bei uns in Westeuropa […] steht die Freiheit offiziell hoch im Kurs. Nur gemahnt sie mich unwillkürlich an jene arme Verwandte, der wir in gewissen bürgerlichen Familien begegnen. Die Verwandte ist verwitwet, sie hat ihren naturgegebenen Beschützer verloren. Also hat man sie aufgenommen, ihr ein Dachstübchen zugewiesen und ihr Zutritt zur Küche gewährt. Zuweilen zeigt man sie sonntags in Gesellschaft vor, um zu beweisen, daß man der Tugendhaftigkeit nicht entbehrt und kein Unmensch ist. Aber im übrigen, und insbesondere bei feierlichen Anlässen, ist sie gebeten, die Klappe zu halten.‹‹ Bei Susanne Dagen und dem BuchHaus Loschwitz hat die Freiheit ihren Platz gleichsam im Wohnzimmer … Die Freiheit, die wir haben – und die uns von niemandem gegeben werden kann –, besteht heute zunächst einmal darin, auf Euphemismen zu verzichten und nicht nach politischen, ideologischen oder religiösen Rechtfertigungen für Gewalt zu suchen, sondern diejenigen, die uns allen verbal oder physisch Gewalt antun, als das zu bezeichnen, was sie sind: Akteure des Totalitären. Denn wir sind – um noch einmal Albert Camus zu Wort kommen zu lassen – gewiß, ››daß die Freiheit kein Geschenk ist, das man von einem Staat oder von einem Führer empfängt, sondern ein Gut, das Tag um Tag erkämpft sein will, durch das Bemühen jedes einzelnen …‹‹ Der Anschlag auf das BuchHaus Loschwitz ist ja nicht nur ein Anschlag auf Personen oder einen Kulturort. Die zielgerichtet eingesetzte Gewalt soll Angst und Schrecken verbreiten, sie soll einschüchtern und einen Herrschaftsraum markieren. Wer sich dessen selbstherrlich gezogenen Grenzen nähert, soll sie zu spüren kommen, die Gewalt. Und diese Drohung meint uns alle hier, ungeachtet ob wir Tat und Täter verabscheuen, ja, ungeachtet auch ob wir mit Tat und Tätern sympathisieren. Wir alle sind gemeint. Unser aller Freiheit ist gemeint.
Rede gehalten am 12. Mai 2021 vor den Dresdner Stadträten.
© Jörg Bernig, 2021
Die Zitate von Albert Camus sind entnommen:
Albert Camus: Brot und Freiheit. Ansprache vom 10. Mai 1953 an der Arbeitsbörse von St-Etienne. In: Ders.: Verteidigung der Freiheit. Politische Essays. Rowohlt Taschenbuch Verlag: Reinbek bei Hamburg 2016, S. 47 und S. 55f.
(vera-lengsfeld.de)

*************
DAS WORT DES TAGES
Wir fassen zusammen: Auch, wenn es den Klimawandel schon seit Anbeginn dieses Planeten gibt, schließlich gab es nie ein konstantes Klima, sollen nun die Deutschen mittels Freiheitseinschränkungen den ewig währenden Klimawandel erstmals seit 4,5 Milliarden Jahren komplett stoppen. Und das bei 1,8 Prozent Anteil an den globalen CO2-Emissionen. Das ist zwar komplett sinnfrei, weil die anderen Staaten nicht mitmachen und es langfristig Deutschland ins Mittelalter zurückkatapultiert, aber trotzdem ist es laut Urteil alternativlos. Zugrunde liegen dem Urteil des BVerfG Studien, die in der Vergangenheit stets falsch gelegen haben. Oder Fehlinterpretationen auf Basis unvollständiger Daten. Wir haben es hier also mit Irrsinn zu tun. Mit nichts anderem.
(Leser-Kommentar, achgut.com)
*******************

Bernhard Lassahn
Immunität für alle: Mal wieder Größenwahn
Stalin hatte sich die menschengemachte Pflanze in den Kopf gesetzt – nur durch veränderte Umweltbedingungen sollte aus Weizen Hirse werden, was sich als katastrophaler Fehlschlag herausstellte. Heute glauben wir an menschengemachtes Klima und neuerdings auch an menschengemachte Immunität. Doch schon Fontane wusste: „Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand." Was wird passieren, wenn wir uns im Fall Corona mal wieder übernehmen?
(achgut.com. Esel-Stalinismus bringen Grüne zum Laufen, da in Bildung immun.)

Oliver Zimski
Harald Martensteins Nachhilfestunde in Meinungsfreiheit
Der Tagesspiegel reagierte mit einem öffentlichen Live-Podcast auf Leserproteste, die seine Berichterstattung über die Schauspieler-Aktion "#allesdichtmachen“ ausgelöst hat. Oliver Zimsiki fasst die Diskussion zusammen und hat die die technisch teilweise schlecht verständlichen Diskussionsbeiträge des prominenten Tagesspiegel-Kolumnisten Harald Martenstein aus Dokumentationsgründen zusätzlich transkribiert. Auszüge zeigen exemplarisch, welche Ansprüche man an einen seriösen Journalismus stellen sollte.
(achgut.com. Alle haben die Absicht, Journalismus einzumauern.)

Energiepolitik
Beispiel Umwelt: Staatliche Regulierung mit mehr Schaden als Nutzen
Das Beispiel der deutschen Energiepolitik zeigt, dass staatliche Regulierung oft mehr schadet als nützt. Besonders, wenn Populismus und Ideologie das Handeln der Politik bestimmen und nicht eine rationale Chancen-Risiken-Abwägung.
VON Rainer Zitelmann
(Tichys Einblick. Sozialismus ist widernatürlich.)

Riot-Award der Antifa: Punkte für die Verletzung von Polizisten
Einer der wenigen Bereiche im politischen Leben, der immer noch weitgehend von weißen jungen (deutschen) Männern dominiert wird, ist der der Antifa. Paradoxerweise haben sich gerade in dieser Nische des buntdeutschen Reiches nationale Eigenschaften erhalten, die eher als negativ gelten: der Hang, alles in Systemen erfassen und ordnen zu wollen, der daraus folgende Anspruch auf eine allgemein verbindliche Wahrheit, ein Hang zu Rechthaberei und Bürokratie. Bürokratie? Ja, selbst die. Sie darf nicht fehlen und sie fehlt auch nicht bei der Antifa. Sie haben diese Ureigenschaft der Deutschen in ihre Lebenswirklichkeit übersetzt und pflegen sie dort.Während der Fußball-EM 2012 startete die „Antifa“ Lübeck einen Wettbewerb, um „angebliche Fußballfans“ aus ihrem „nationalen Taumel“ zu reißen. Konkret hieß das, dass deutsche Flaggen abgeknickt und gestohlen werden sollten.Eine Autoflagge brachte damals einen Punkt, eine kleine Flagge (bis 50 cm Länge) ebenfalls einen Punkt, eine mittlere Flagge (bis 1 m Länge) fünf Punkte. Für ein Trikot gab es gleich 15 Punkte, was daran liegen mag, dass Besitzer es kaum freiwillig hergaben und es ihnen unter Schlägen vom Leib gerissen werden musste. Auch wenn hier der notorische Hang zur Gewalt bereits sichtbar wird, war das vergleichsweise harmlos im Vergleich zum aktuellen Antifa-Wettbewerb, dem „Riot Award“ oder „Randale-Preis“, über den der FOCUS berichtet. Im neuen System gilt folgende „Leistung/Punkte-Zuordnung“: So gibt es für Brandanschläge 120 Punkte. Polizisten mit Fäkalien zu bewerfen, wird mit 170 Punkten gewertet. Eine Befreiung von Randalierern wird mit 200 Punkten belohnt. Eine Waldbesetzung wie im Dannenröder oder Hambacher Forst schlägt mit 500 Punkten zu Buche. Die hohe Punktzahl bei der Waldbesetzung dürfte sich aus den „Aktivitäten“ der „Aktivisten“ (MSM) erklären, die zur Verteidigung des eroberten Geländes notwendig sind: Mordanschläge mit Zwillen und Stahlkugeln auf Polizisten, die ein entsprechendes Risiko darstellen (also für die Antifa, gefasst und verurteilt zu werden, das Risiko von Verletzungen bei Polizisten zählt für die Unmenschen natürlich nicht). Erhellend, und für PI-NEWS-Leser allerdings nichts Neues, sind die beim FOCUS dann folgenden Ausführungen zur Resonanz auf diesen Wahnsinn im politisch-medialen Raum: Der Politologe und Historiker Schroeder sagte, dass er bei Vorträgen in deutschen Sicherheitsbehörden mangelhafte Kenntnisse über Linksextremismus festgestellt habe. […] Prof. Klaus Schroeder vom Otto-Suhr-Institut der FU Berlin bemängelt, dass der linke Mainstream die Brutalität der Linksextremisten nicht zu Kenntnis nehme. Stattdessen befasse man sich eher mit Auftritten der Querdenker.Wie wahr! Wir erinnern uns an die letzte Empörungswelle bei unserer Justizministerin Lambrecht: Eine rote Linie sei glasklar überschritten worden, der Staat dürfe sich das nicht gefallen lassen, ein entschiedenes Vorgehen der Polizei sei notwendig und so weiter. Wovon sprach sie da gleich? Ach ja, bei einer friedlichen Demonstration gab es „massive Verstöße gegen Infektionsschutzmaßnahmen“, es wurden keine Masken getragen…
(pi-news.net)

13 000 Vollgeimpfte bekamen Corona
Warum die Impfungen trotzdem wirken
In Deutschland wurden bisher rund 13 000 vollständig Geimpfte noch positiv auf das Coronavirus getestet. Das entspricht bei insgesamt mehr als acht Millionen Zweitimpfungen einem Anteil von etwa 0,16 Prozent.
(bild.de)
Drosten warnt - Wer sich nicht impfen lässt, wird sich infizieren!
Der Virologe Christian Drosten schätzt, dass die Bevölkerung in Deutschland ungefähr in den kommenden eineinhalb Jahren immun gegen das Coronavirus wird. Dies werde durch die Impfung oder durch natürliche Infektion geschehen, sagte der Wissenschaftler der Charité Berlin im Podcast „Coronavirus-Update“ (NDR-Info).
(bild.de. Das ist Wissenschaft! Muss man nicht verstehen.)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert