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Gelesen23.6.21

(tutut) - Was Jens Spahn nicht vergisst, wenn  er dem darbenden Zeitungsgewerbe ab und an mit dem Geld des Steuerzahlers eine Seite voll  Informationswert Null über Irgendwasmitcorona  rüberschickt  nämlich das Wörtchen "Anzeige", das ist nun einer Redaktion am Fuße des Dreifaltigkeitsbergs im Eifer des linksgrünen Gefechts Info und Impfung passiert: Zeitung als Kapitulations-Urkunde der "Presse", Danksagung an einen Bürgermeister und Nachruf in eigener Sache. Und zwar im redaktionellen statt im Anzeigenteil  an einen selbst vor einem Jahr herbeigehuldigten CDU-Dorfbürgermeister mit "grünem Herzen", der gleichzeitig auch Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag ist, von wo aus er sich mit der Schließung des örtlichen Krankenhauses empfahl.  Nachdem bereits in einer Gemeinderatssitzung rein virtuell die Korken knallten für das Großprojekt eines 20-Betten-Hotels in einer kleinen Industriestadt, sah sich nun eine neben den Grünen die Gunst der Redaktionsleiterin genießende Spaichinger Gemeinderatsfraktion für alle und alles die Schranken zwischen Propaganda und Qualitätsjournalismus brechend ganz aus dem Häuschen mit Herzelein. Ein langer und breiter Schenkelklopfer unter dem Titel "Kurz berichtet", möglicherweise als Scherzartikel gemeint: "Pro Spaichingen begeistert über Projekt - pm - Als 'absoluten Glücksfall für Spaichingen' bezeichnet die Gemeinderatsfraktion 'Pro Spaichingen' die Entwicklung des Gebiets Hauptstraße 91-95 und den Gemeinderatsbeschluss, der den Planungen 'grünes Licht' erteilt hat". Ein Irrläufer für den Anzeigenteil, besonders auch wegen des Schlusshöhepunkts, der nicht mehr zu steigern ist in der Geschichte von Lokalberichterstattung, welcher Martin Hecht nur "99,9 Prozent Bullshit" zubilligt, denn er sowas nicht gelesen: "'Spaichinger Herz, was willst du mehr?', fragt Pro Spaichingen abschließend und dankt Bürgermeister Markus Hugger und den Investoren Reisch, Mönig und Kalde für 'ihren Unternehmergeist und ihren Mut'“. Da sind die fehlenden 0,1 Prozent! Einwandfrei. Das ist die Beschreibung der  kleinen Welt, die irgendwie jeder kennt, genau wie die große, die sich davon keinen Deut unterscheidet. Denn immer, wenn AQ den IQ dominiert, versuchen Hirten dümmste Kälber auf die Weide zu führen hinter die Fichte, sind dabei oft aber selber unterm Lichte.  Wer an 139-seitige Parteiprogramme glaubt - "Laschet und Söder üben Schulterschluss - Union stellt Wahlprogramm vor - Ziel ist 'klimaneutrales Industrieland bis 2045'“ - hält  Sandmännchen für  notwendig als Winterstreudienst im Sommer. Einmal "Klima", und zurück müsste es in die Grundschule gehen. Wenn es sowas noch gebe.  Die  Langeweile eines Volkshochschulseminars, das wie für Doofies wirkt, tut's auch, wenn ein Artiklerin ihr Leid klagt über des Planeten Not nach der Entdeckung der Natur, um damit  Programme zu erklären, mit denen noch nie Parteien Wahlen gewonnen haben. Denn Parteien brauchen nur drei Worte: "Nein! Doch! Oooo!" Gläubige gönnen sich mehr: "Nicht mutig, aber politisch klug". Sie weisse Bescheid: "Es wirkt fast drollig, wie die politische Konkurrenz auf das Wahlprogramm der Union reagiert. Beliebig sei es, zu wenig engagiert beim Klimaschutz, einseitig zulasten der sozial Schwachen, heißt es". Mit dem Unwort Klimaschutz hat sie alles gesagt und ist raus. Mehr steht eh nicht drin, schade ums Papier. Natürlich lässt sich davon nich mehr unter Druck setzen, wenn Quantität umgekehrt proportional zur Qualität steht und so,als wärenichts geschehen, einem eingesperrten Volk wider alle wissenschaftlichen Erkenntnisse eine lokale "Kriminalitätsstatistik"  für eine Kleinstadt von Polizei und Medium als der Weisheit letzter Schluss gegen das Verbrechen und damit gegen die Natur, deren oberstes Gesetz die Gewalt ist, verkauft wird. "Geringste Kriminalitätsbelastung seit zehn Jahren". Dabei sollte jeder wissen, dass eine "Kriminalitätsstatistik" wenig mit dem realen Leben zu tun hat. So berichtete der Bayerische Rundfunk erst vor einem Jahr: "Bundeskriminalamt will Dunkelfeld von Straftaten erforschen - Wie viele Verbrechen werden nicht entdeckt oder nicht angezeigt? Wie hoch ist die Dunkelziffer etwa bei Betrug oder häuslicher Gewalt? Das möchte das Bundeskriminalamt (BKA) nun mit einer Umfrage herausfinden. Polizei unterscheidet zwischen 'Hell'- und 'Dunkelfeld'. Als 'Hellfeld' werden die der Polizei bekannt gewordenen Straftaten bezeichnet, die regelmäßig in der Polizeikriminalstatistik erfasst werden. Diese einmal im Jahr veröffentlichten Zahlen gehen auf Anzeigen Betroffener und eigene Polizeiermittlungen zurück. Das 'Dunkelfeld' sind dagegen Straftaten, von denen die Polizei bislang nichts erfahren hatte. 'Die Dunkelziffer bei Mord dürfte sehr gering sein, aber bei ganz anderen Straftaten, denken wir an häusliche Gewalt, denken wir an Sexualdelikte, denken wir aber auch an Betrugsstraftaten, wo sich Leute schämen, Anzeige zu erstatten, weil sie dann vielleicht meinen, sie haben was falsch gemacht, da müssen wir angreifen können', sagt Ludwig Waldinger vom Bayerischen Landeskriminalamt. 'Und da wäre es natürlich ganz wichtig [zu wissen], wie viele Straftaten gibt es denn tatsächlich?'"  Selbst der Polizei genügen solche Statistiken nicht!  Besonders helle sind sie nicht. Darauf einen Tusch! Eine Stadt mit Musikhochschule hat diese Töne: "Bodybuilder lassen im Konzerthaus ihre Muskeln spielen, der Kulturwald solche: "Die Natur schützen und für die Nachwelt erhalten - Jäger kommen zur Segnung auf den Dreifaltigkeitsberg", während eine Ex-Weinkönigin die Flinte lädt: "Der Wolf in der Schusslinie - Bundesagrarministerin Klöckner will Tiere gezielt erlegen - Baden-Württemberg stellt sich dagegen".  Und sie, haben sie ihren Kunden gar nichts zu erklären, nachdem sie über ein Jahr weg waren, wie Demokratie und Rechtsstaat noch immer sind? Mit bunten Anzeigen und "Gewinnspielen"  à  la "Tschüss Lockdown!" ist es nicht getan.  Noch ist die Erinnerung frisch, könnte sich jeder mit Fakten kundig machen, und da sehen Politik und Medien alt aus, wenn es um Corona-Fakes in der Wirrologie geht: "Für Außen braucht es keinen Schnelltest - Ob Gastronomie, Kultur oder Freibad: Diese Woche gelten neue Regeln".  Oder:  "Impfstoff statt Kaffee - Wie große Unternehmen ihre Mitarbeiter immunisieren und warum das Corona-Serum weiter knapp ist". Oder: "Distanzunterricht 'so effektiv wie Sommerferien' - Frankfurter Forscher ziehen ernüchterndes Fazit des Homeschooling".  Darum sollten "Journalisten" erst einmal lesen lernen, bevor sie schreiben. DIE WELT: " Wovon die Delta-Panikmacher ablenken wollen - Von Andreas Rosenfelder Ressortleiter Feuilleton - Im Frühjahr wurde mit Horrorprognosen vor der 'britischen Mutante' gewarnt. Das führte zur umstrittenen 'Bundesnotbremse'. Nun zielt erneut ein eingespieltes Team aus Wissenschaftlern, Medien und Politikern auf die Freiheit. Haben wir vergessen, was mittlerweile ans Licht gekommen ist? Der neue Blockbuster des Sommers ist da. Er heißt: 'Die Delta-Variante'. Es handelt sich um einen echten Schocker. Einiges spricht dafür, dass er einschlägt. Produziert wird dieser Schocker schließlich von jenem eingespielten Erfolgsteam aus Modellierern, Journalisten, Virologen und manchen Politikern, das uns auch schon 'Die britische Mutante' (Untertitel 'Jetzt noch tödlicher!'), die deutsche Tragikomödie 'Macht die Schulen dicht!' und den Politthriller 'Die Bundesnotbremse' gebracht hat". Wer lieber ebenso daneben treffend auf "Erinnerungskultur" setzt, der hält Geschichtsreligion für Wahrheit: "Der Überfall - Vor 80 Jahren griff Adolf Hitler die Sowjetunion an - 27 Millionen Menschen starben bis 1945 in der UdSSR".  Ja, ja, der Hitler. Ein Übermensch. Österreicher. Staatenloser und verurteilter Hochverräter, der sieben Jahre lang von 1925 bis 1932 versuchte in einer Köpenickiade  Deutscher zu werden, was ihm schließlich im "Freistaat" Braunschweig durch Verbeamtung auf erpresserischem Weg seitens NSDAP gegenüber  den Koalitionspartnern DVP, DNVP, Zentrum und Landbund gelang. Ein Jahr später war er Reichskanzler. Sollen in Zukunft 16-Jährige den Ministerpräsidenten in BW stellen? Unmündige Kinder an die Macht? "Die SPD-Landtagsfraktion macht Grün-Schwarz Druck bei der Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll am Dienstag in der Fraktionssitzung beschlossen und anschließend in den Landtag eingebracht werden". Was denken sich eigentlich Politiker, wenn sie an nichts denken?

Leere statt Lehre.

Regenbogenfarben bei der EM 2021
Die Uefa macht den Bückling – wieder einmal
Die Münchner Arena darf auf Geheiß der Uefa beim deutschen EM-Spiel gegen Ungarn nicht in Regenbogenfarben leuchten. Unser Sportredakteur sieht darin einen weiteren Beleg für die Scheinheiligkeit von Sportverbänden.
(Stuttgarter Zeitung. Karneval! Umgekehrt wird ein Schuh daraus.)

80 Jahre „Unternehmen Barbarossa“
Annäherung an die historische Wahrheit
Zum 80. Jahrestag des „Unternehmens Barbarossa“ herrscht im offiziellen Diskurs kein Zweifel daran, daß Deutschland die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg ohne Grund überfallen habe. Dabei werden historische Fakten ausgeklammert. Aber eine Graswurzelbewegung läßt auf eine Versachlichung und Normalisierung der Diskussion hoffen...Daß aber die Rote Armee seit dem Frühjahr 1941 den zahlenmäßig bei weitem größten militärischen Aufmarsch der Weltgeschichte veranstaltet hat, ausgestattet mit dem vierfachen an Truppenzahl und einer bis zu siebenfachen Anzahl an gepanzerten Fahrzeugen im Vergleich zum kommenden deutschen Kriegsgegner, das steht fest. Das ist auch nicht nur die Ansicht akademischer Einzelgänger oder „Revisionisten“, sondern Standard historischer Forschung. Niemand bestreitet diese Zahlen...Die Hauptsorge des Generalstabschefs der Roten Armee bestand im Mai 1941 darin, die Deutschen könnten ihm „zuvorkommen“. Folgerichtig gab es auch keinerlei sowjetische Verteidigungspläne,.. Das offizielle Berlin fährt den inzwischen gewohnten Kurs der absoluten, in keinem Fall relativierbaren Reue und des Gedenkens an die Opfer...
(Junge Freiheit. Was ist von einem Land zu erwarten, das sich in die Hand einer ungebildeten Kanzlerin mit FDJ-Vorleben begeben hat, gepriesen von Medieneinfalt?)

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NACHLESE
Prämien und Steuervermeidung
30.000 Euro geschenkt für einen Tesla: Elektroauto-Subventionen laufen aus dem Ruder
Mit einer Anschubfinanzierung wollte die Politik eine Million E-Autos auf die Straße bringen. Das Ziel wird irgendwann erreicht, aber der "Anschub" droht eine immer höhere Dauer-Subventionierung auf Kosten aller Steuerzahler zu werden. Eine Bestandsaufnahme. "Und bist du nicht willig, so brauche ich Geld", könnte das Motto der Emobilität in Deutschland lauten: Bevor es keine staatlichen Fördermittel gab, wurden Elektroautos kaum gekauft. Das Ziel, eine Million so genannte E-Fahrzeuge in 2020 auf die Straße zu bringen, wurde verfehlt. Jetzt sollen es 14 Millionen bis 2030 sein...Den dafür notwendigen Ausbau des Stromnetzes wird der Verbraucher bezahlen, auch wenn er in der Mietskaserne ohne Solardach wohnt. Zusätzlich schreibt der Bund gerade den Bau von 1000 Schnellladestationen aus, eine Aufgabe die doch wohl eigentlich eher in private Hand gehört. ...Zwei Probleme könnten diese freudige Nachricht freilich trüben: Die rapide steigenden Strompreise an den Ladesäulen und der Restwert der gebrauchten Elektroautos...
(focus.de. Co2-frei ist gar nichts, die Akkus kommen aus China und belasten dort die Emweltund damit den ganzen Planeten, welchen Deutschland meint zu retten. Gebrauchte E-Autos sind unverkäuflich.)
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Am Infusionsschlauch.

Audi will Spitzenreiter bei „Grünwäsche“ sein
Von WOLFGANG HÜBNER
Es ist die alte Geschichte der Verwandlung vom Saulus zum Paulus: Audi hat als erste große Automarke Deutschlands beschlossen, ab 2026 nur noch Elektroautos zu produzieren. Ausgerechnet der PS-Protz der Branche und Auslöser des sogenannten „Dieselskandals“ will damit den Vorreiter beim „Grünwaschen“ der weltweit bewunderten deutschen Autoindustrie spielen.Das ist allerdings ein ebenso provokatives wie riskantes Unternehmen. Denn zum einen wird damit Druck auf den Staat, die Konsumenten und nicht zuletzt auch auf die Beschäftigten ausgeübt. Zum anderen aber kann sich Audi unternehmerisch in ein geradezu selbstmörderisches Abenteuer stürzen. Denn wer soll von nun an viel Geld in einen Audi investieren, der faktisch ein Auslaufmodell mit entsprechend hohem Wertverlust ist? Mag Geld bei der in Regel einkommensstarken Klientel von Audi-Käufern zwar eine weniger große Rolle als bei anderen Marken spielen, so wird der bei Audi verfügte Entwicklungsstopp für Benzin- und Dieselmotoren doch selbst manchen Fan der Ingolstädter Produktionen irritieren. Aber es ist ja nicht nur Audi, sondern es sind auch Volkswagen, BMW, Daimler und sogar Porsche, die ab Mitte des Jahrzehnts voll auf den Elektroantrieb setzen wollen. Dass damit die deutsche Autoindustrie die Grünen bei der „Klimapolitik“ links überholt, wie ein Journalist der „Welt“ mutmaßt, ist allerdings Unsinn. Vielmehr geht es um Marktanteile an den großen Exportmärkten, um die Reduzierung und Entqualifizierung von technischem Personal zur Erzielung höherer Umsatzrenditen sowie um die Erfüllung von politisch geforderten Umweltauflagen, wie sinn- und nutzlos die auch immer sein mögen.Überhaupt keine Rolle bei den Entscheidungen der Spitzenmanager spielt die erwiesene Umweltproblematik der Herstellung von Elektroautos sowie deren Entsorgung. Für ausreichende Ladesäulen sollen entweder der Staat oder die Autobenutzer selbst sorgen, für die Herstellung der künftig ungeheuer wachsenden Strommengen ist irgendwie „die Gesellschaft“ zuständig. Und selbstverständlich werden viele Milliarden Subventionen aus Steuermitteln erwartet, damit die teuren Elektroautos auch noch von Normalverdienern gekauft werden können. Wer dazu nicht in der Lage sein wird, soll öffentliche Verkehrsmittel benutzen, aufs Fahrrad umsteigen oder wieder zu Fuß gehen. Für die absehbaren hohen sozialen Kosten des radikalen Umstiegs auf die Elektromobilität ist weder in der Politik noch in den Chefetagen von VW, Audi oder BMW irgendjemand verantwortlich.
(pi-news.net)

Claudia Roth fordert Bespitzelung der Bundestagspolizei
Von MANFRED ROUHS
Claudia Roth, die grüne Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, lebt in Angst. Sie gehört zwar zu den im Vergleich mit Otto Normalverbraucher etwas besser bewachten Personen im Lande, aber was wäre, wenn sie ihren Bewachern nicht trauen könnte, beispielsweise, weil sich in deren Reihen Rechtsextremisten eingeschlichen hätten? Zu denen, die für die Sicherheit von Claudia Roth sorgen, gehören nicht nur, aber auch die Beamten der sogenannten Bundestagspolizei. Das ist eine Polizeieinheit der Bundestagsverwaltung, deren Aufgabe es ist, das Reichstagsgebäude zu schützen. Zu diesem Zweck arbeiten die Beamten mit der Berliner Polizei, der Bundespolizei und dem Bundeskriminalamt zusammen.Ausgerechnet in diese Truppe, die das Herz der deutschen Demokratie bewacht, sollen sich – oh Graus! – Rechtsextremisten eingeschlichen haben. Das berichtet die links-alternative „taz“. Die Vorfälle werden untersucht. Von Sympathien mit „Querdenkern“ ist die Rede und der Anschaffung von Scharfschützengewehren. Wofür um alles in der Welt braucht die Bundestagspolizei Scharfschützengewehre? Kein Wunder, das Claudia Roth sehr aufgebracht ist. Rechtsextremisten mit Scharfschützengewehren in ihrer Nähe – wo soll das hinführen? Und falls es nicht gleich die Bundestagspolizei selbst ist, die ihr nach dem Leben trachtet, muss doch gefragt werden: Wie stark motiviert wären wohl politisch irrlichternde Bundestagspolizisten, wenn es darum ginge, sich in die Schussbahn eines externen Attentäters zu werfen, falls Claudia Roth sein Ziel wäre?Ja, da sind eventuelle Motivationsprobleme schwer auszuschließen. Claudia Roth ist in Sorge ist. Sie fordert: „Ich plädiere für eine externe Untersuchung, eine unabhängige Studie. Das ist wichtig, um Glaubwürdigkeit und Transparenz herzustellen. Und damit einhergehen müssen Empfehlungen, welche Strukturen geändert werden sollten. Es sind jetzt so viele Fragezeichen entstanden.“ Das Böse lauert offenbar immer und überall. Was Claudia Roth fehlt, ist offenbar eine Art modernes „Wachregiment Feliks Dziercynski“, das nicht nur handwerklich, sondern auch ideologisch auf Zack ist. Schön war die Zeit …?
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Einem Land, in dem von den Medien einschlägig Gefallsüchtige wie Richard David Precht als Philosoph oder Eckart von Hirschhausen als Virologe ernst genommen werden, ist nicht mehr zu helfen. Das ist so, als würde man André Rieu für einen der maßgeblichen klassischen Musiker halten. Geschieht ja auch. Die Debatte ist auf einem Niveau, das längst ein Bundesamt für Bildungsschutz in Alarmzustand versetzen müsste. Indes, so ein Amt gibt es nicht.
(Wolfgang Herles, Tichys Einblick)
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Jochen Ziegler
Der mediale Virenreigen geht weiter
Das US-amerikanische CDC (die Behörde, die unserem RKI entspricht) warnt, dass sich mitten im Sommer RSV-Viren verbreiten. Das Respiratory Syncytial Virus (RSV) ist ein Erreger grippaler Infekte, der eigentlich nur im Herbst und Winter vorkommt und – anders als SARS-CoV-2 – auch für Säuglinge gefährlich sein kann. Was hat das zu bedeuten?...In Deutschland gab es zu keinem Zeitpunkt Kapazitätsengpässe. Die vorhandenen Kapazitäten des Gesundheitssystems waren stets ausreichend, was bei einem Erkältungsvirus mit einer Letalität von etwa 1,5 Promille der Infizierten und einer hohen Kreuzimmunität nicht weiter verwunderlich ist....Wie nun zahlreiche Untersuchungen gezeigt haben, war ein Lockdown niemals notwendig oder sinnvoll, diese kulturelle Reaktion auf das Virus richtet massive Schäden an und hat keinen Nutzen....Vielmehr wird uns SARS-CoV-2, wie die etwa 200 sonstigen endemischen Erreger grippaler Infekte, immer weiter begleiten. Wir werden es weder ausrotten noch dagegen wirksam impfen können. Es ist einfach da, und das ist nicht schlimm: Tempora mutantur, nos et mutamur in illis (Die Zeiten ändern sich, und wir uns in ihnen). Schlimm ist vielmehr, wie wir damit umgehen.
(achgut.com. Deutschland in Merkels hysterischem Panikgang zittert mit ihr.)

Kirche im sozialen Größenwahn
Diakonie versteckt Umfrageergebnis: Mehrheit lehnt weitere Flüchtlingsaufnahme ab
Von Ferdinand Knauss
Der Wohlfahrtsverband der Evangelischen Kirche stört sich an dem Ergebnis einer eigenen Umfrage: Eine große Mehrheit ist gegen die Aufnahme weiterer Migranten. Die Reaktion des Diakonie-Präsidenten Ulrich Lilie offenbart puren Größenwahn...Und so versteckte der Wohlfahrtsverband der evangelischen Kirche in seiner Pressemitteilung die Umfragezahlen weit unten und begann stattdessen gleich mit der eigenen Forderung – „Integration und Sozialpolitik zusammen denken“ – und einer angesichts der Einwanderungszahlen abstrusen Behauptung – „Die vergangenen Jahre waren eine Politik der Abschottung statt der Integration“...
(Tichys Einblick. Alles ist Wahnsinn unter der Sonnenblume der Wasser-Prediger aus Weinland.)

Henryk M. Broder
Der Aufstand der Riesenzwerge
Was ist nur aus der einzigartigen deutsch-jüdischen Symbiose geworden, die so viele Dichter und Denker, Erfinder und Philosophen hervorgebracht hat? Ein Jammertal der Geschichte, bevölkert von Makrozwergen mit adipösen Egos, alimentiert von Parteien, Stiftungen, NGOs und Instituten, die ihrerseits am Tropf staatlicher Einrichtungen hängen, allzeit bereit, sich mit irgendetwas oder irgendjemand zu solidarisieren, der Arbeiterklasse als solcher, der Revolution in Nicaragua, den Palästinensern in Gaza, den Opfern rassistischer Gewalt in den USA, dem Regenwald in Brasilien und – Carolin Emcke.
(achgut.com. Das Depperte ist der Deppen Tod.)

Gab's das schon einmal?

Die brillianteste Technik zur Aussetzung der Demokratie
Der Begriff „Ideologie“ ist an sich schon modern...Es war Napoleon, der mit einer abfälligen Bemerkung gegen die Kritik, welche „idéologues“ an ihm übten, die semantische Konnotation des Begriffs verändern würde. Darüber hinaus war Napoleon der erste, der ein Bureau de l’Opinion Publique (Amt für öffentliche Meinung) gründete und eine große Gruppe von Schreibern anstellte, die seinen Namen verherrlichen und das Lob seiner Taten besingen sollten, wobei er einen Witz gegen die idéologues in eine negative Definition einer Gruppe von Intellektuellen verwandelte, die es gewagt hatten, ihn zu kritisieren: eine Art Verschwörungstheoretiker oder Corona-Leugner ante litteram...Wenn die Überzeugungsarbeit beim Volk, den sogenannten „repräsentativen“ Demokratien oder, wie Frau Merkel sagt, einer „marktkonformen Demokratie“, nicht die gewünschte Wirkung zeigt, dann taucht aus dem Zauberhut statt des üblichen weißen Kaninchens die elegante juristische Bezeichnung des „Ausnahmezustands!“ auf...
(
achgut.com. Aus einem Büro sind heute viele geworden, manche nennen sich Zeitung.)

Ahnungslos und abgehoben
Minister der Finanzen Olaf Scholz weiß nicht, was ein Liter Sprit kostet
Von Josef Kraus
In den nunmehr 72 Jahren des Bestehens der Bundesrepublik dürfte keinen Finanzminister gegeben haben, der, wenn es um den Geldbeutel des Normalbürgers geht, so ahnungslos ist wie der amtierende Herr Scholz.
(Tichys Einblick. Woher soll der das wissen und können? Der Mann ist Jurist. Er wird betankt.)

CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Merkels letzte Stunde als Kanzlerin hat noch lange nicht geschlagen
Keine Panik – die Angst bleibt. Auf ihrer vorletzten Sitzung vor Parlamentsferien und Bundestagswahl hören die virtuell und leibhaftig versammelten Unionsabgeordneten von Angela Merkel neue Warnungen und Mahnungen. Von Amtsmüdigkeit ist da nicht viel zu vernehmen.
VON Olaf Opitz
Die Bundeskanzlerin setzt weiter auf den Angstmodus. Sie kann nicht aufhören, in der stark abflauenden Corona-Pandemie weiter zu Vorsicht trotz minimalster Infektionszahlen zu mahnen...Doch schon diesen Montag warnt Angela Merkel vor der Fraktionssitzung am Dienstag in Berlin: „Wir wissen auch, wie fragil dieser Fortschritt noch ist.“ Die Impfquote steige zwar, aber man nähere sich noch nicht einer Herdenimmunität. Mehr noch: „Wir sind anfällig für neue Varianten.“..
(Tichys Einblick. Sollte mit Visionen nicht ein Arzt aufgesucht werden? Diese CDU ist unwählbar.)

 

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