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VERFASSUNG DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA 17. September 1787  PRÄAMBEL Wir, das Volk der Vereinigten Staaten, von der Absicht geleitet, unseren Bund zu vervollkommnen, die Gerechtigkeit zu verwirklichen, die Ruhe im Innern zu sichern, für die Landesverteidigung zu sorgen, das allgemeine Wohl zu fördern und das Glück der Freiheit uns selbst und unseren Nachkommen zu bewahren, setzen und begründen diese Verfassung für die Vereinigten Staaten von Amerika. (Heute, 4. Juli, feiern die USA  ihren Unabhängigkeitstag)

(reitschuster.de)

(tutut) - Mit einer Titelseite ist alles, über das besser geschwiegen hätte werden sollen, gesagt. Deutsche Presse im Jammertal. Dafür gibt's kein "Sonntagsläuten" einer Pfarrerin,  die mit dem Rad direkt ins Alte Testament stürzte ("Gut gegangen!") und  Adams "Rippen geprellt" hat. Ist sie Kickboxerin? "Die blauen Flecken an den Beinen sehen aus, als sei ich in einen Boxkampf geraten".  Das sind Signale eines Totenglöckleins zum Zeitungssterben. Wem zur Abschaffung Deutschlands mit Demokratie und Rechtsstaat  als linksgrünem Blatt zum Titel "Merkels Abschiedsbesuch bei der Queen - Privataudienz bei Elizabeth II. - Kanzlerin bietet Briten nach Brexit Freundschaftsvertrag an", einfällt, immerhin regiert sie auch dort mit: "Merkel besorgt über EM - Kanzlerin mahnt in Großbritannien zur Vorsicht", der weiß, dass sie gegen das eigene Land im Dauerkriegszustand zittert.  Dies nun mag zwar völlig daneben im Abseits auch von "Qualitätsjournalismus" stehen, aber der  Versuch, den Größenwahn einer sozialistischen 8,9-Prozent-Partei mit einer kindischen ungebildeten Vorsitzenden als Miss Kanzlerkandidatin gegen allen gesunden Menschenverstand verteidigend zu begleiten nach Kapitulation wie von Sinnen, das schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht mit Haarspaltereien auf Glatzern voller Lockenwickler: "Baerbock wehrt sich - Grüne Kanzlerkandidatin kontert Plagiatsvorwürfe". Da kann dann Frau mit ihrem artikelten Leid nur noch Mitleid erzeugen: Wohin ist all der Journalismus, wenn nichts mehr einfällt als sowas zu diesem unseren Lande? "Beleidigtsein ist keine Lösung". Und trotzdem muss sie schreiben: "Es mögen eher Stolperer sein als Fehltritte, die Annalena Baerbock unterlaufen sind. Nebeneinkünfte zu spät angegeben, Lebenslauf ungenau, vielleicht auch aufgehübscht, nun schnell ein Buch geschrieben und manches offenbar wörtlich übernommen - jedes Mal kann man mit Sicherheit gravierendere Verfehlungen anderer Politiker finden. Allerdings werden die vielen kleinen oder mittelgroßen Fehler nun zu einem sehr großen Problem für die Grünen und ihre Kanzlerkandidatin". Welch Dichtkunst aus der Phrasendreschmaschine! "Kritiker, so meinen offenkundig zahlreiche Grüne, haben den Kurs der Partei und ihres Spitzenpersonals schlicht nicht verstanden". Wie meinen Schreiberin? Thema verfehlt, weil keins gefunden?  Dabei hätte doch spätestens hier jeder Hut zum Sonntag hochgehen müssen: "Spahn für Kreuzimpfungen - Minister zeigt Verständnis für Verunsicherung".  Der ist oft beleidigt,  hält sich aber für die Lösung. Dieser da ist schon bekannt als letzter Mohikaner der CDU in BaWü, der Schwiegersohn  versinkt in seinen Fußstapfen.  Immer wenn die Woche geht, kommt er pünktlich wie Johnny Walker und macht, was ihm verwehrt und wurde und jetzt in offizieller Funktion nicht zusteht. "Interview: 'Der Bundestag ist ja kein Mädchenpensionat'“ . Zwei haben sich getroffen: er und die "Neue Berliner Redaktionsgesellschaft" alias "Schwäbische Zeitung".  Auch nur ein linksgrünes, aber kein Ruhmesblatt von Presse, denn wen juckt's: "Wir sollten aber lernen, auch mal eine Bundesregierung zu haben, die sich nicht auf festgemauerte Mehrheiten stützen kann“. Dabei hat er doch schon ganz was anderes gesagt als  einzige Spitze der verlorenen CDU von BaWü für die nächste Wahl zum Bundestag, mit dem er nächstes Jahr Goldene Hochzeit feiern könnte: "'Der Islam ist ein Teil Deutschlands', Christen und auch alle anderen Menschen in der Bundesrepublik könnten von ihnen lernen. Im Islam würden viele menschliche Werte wie Gastfreundschaft und Toleranz sehr stark verwirklicht". Vielleicht kommt er ja mal in Würzburg vorbei, wenngleich auch Berlin nicht ohne ist. Das von vor zehn Jahren Gesagte müsste er auch einmal näher erklären: "Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen".  Ist der Offenburger für alles offen, wie die Stadt in der Deutschlandquarantäne wirbt? Loriot hat mal vorgeführt, wie Dichterlesung mit dem Bundesbahnfahrplan möglich ist.  Nun gibt es eine Fortsetzung: "Ab 15. Juli über Nacht mit dem Zug nach Sylt - zeitweise nicht aus Tuttlingen - Eine US-Firma bietet neues Zug-Angebot an - Sanierung der Gäubahn verhindert den Zustieg in der Region - Nacht-Express fährt viermal in der Woche". Klatschen ist erlaubt! Für ein Halleluja die Dreingabe: "Beliebter Pfarrer zweigt sechsstellige Summe ab - Skandal um den aus Egesheim stammenden früheren Deißlinger Pfarrer - Diözese sagt: keine persönliche Bereicherung - und schweigt ansonsten". War der katholische Dekan von Lahr nicht auch beliebt? Wegen Führung? Im September berichtete die Lahrer Zeitung: "Ex-Dekan verlässt Gefängnis - Der frühere Lahrer Dekan sitzt nicht mehr hinter Gittern, wegen guter Führung ist er vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Dem Kleriker steht noch ein kirchenrechtliches Verfahren bevor". Ja, die Kirche hat ein Missbrauchsproblem. "Wegen Betrugs war der Ex-Dekan am 29. Oktober 2018 von der Großen Wirtschaftsstrafkammer des Mannheimer Landgerichts zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Zu dem Zeitpunkt hatte er bereits ein Jahr in Untersuchungshaft hinter sich, das auf seine Strafe angerechnet wurde. Bei vollem Absitzen der vier Jahre wäre das Haftende erst gegen Ende des Jahres 2021 gewesen". Um Geld ging's, sechsstellig, um die Caritas. Noch Hoffnung für den Sonntag? "Länder setzen auf neue Impfstoff-Kombi - Studien sprechen für Kreuzimmunisierung mit Astrazeneca und mRNA-Dosen". Er setzt aufs Fahrrad: "Hermann gegen vierspurigen B-31-Ausbau am Bodensee - Verkehrsminister stellt auch neues Teilstück der A 98 infrage - Kritik von CDU und FDP". Frau fragt, rechtsunkundig: "Wie viel Protest ist erlaubt? - Besetzte Wälder und Demos auf Autobahnen - Umgang mit Klimaaktionen unterschiedlich". Wie pflegt Schäuble zu sagen? "Isch over".

"Isch over".

Neuer Pressesprecher
"Fühle mich nackt freier"
"In der Stadtverwaltung soll agiler gearbeitet werden"
(gh) - Wie auch immer, die Badische Zeitung hat den Aufbruch des Lahrer OB Markus Ibert verkündet, der mit "In der Stadtverwaltung soll agiler gearbeitet werden" auf einen Nenner gebracht wird. Oder wie der OB in unverkennbares Merkel-Deutsch übersetzt: "Aus einer leistungsfähigen Verwaltung wird nun eine leistungsfähige Verwaltung für die Zukunft. Veränderungen sind etwas Normales". Abgesehen davon, dass niemand in derZukunft lebt, sondern nur in der Gegenwart. Bei Merkel heißt das aber "neue Normalität". Ganz im altbekannten Sinne des Sozialismus findet im Lahrer Rathaus eine Revolution statt: "Neue Organisationseinheit mit dem Namen 'Zentrale Steuerung' - Aus dem Rechts- und Ordnungsamt wird reines Ordnungsamt". Neusprech-Geschwurbel. Das soll nun eine Sprachgewalt bekommen, welche der Gemeinderat im Februar dem OB zugwählt hat."Bereits zum 1.Mai hat der Pressesprecher Nicolas Scherger seine Arbeit aufgenommen. Zusammen mit der Pressestelle ist er Teil der zentralen Steuerung". Fehlt nur noch ein Zentralkomitee, dann ist alles in Margarine. Dem städtischen Pressemann obliegt es nun, die Vielfalt von embedded Lokalpresse auf Einfalt zu bringen, das nicht schwierig sein dürfte. Was er aus der normalen Aufgabe eines Pressesprechers machen wird, nämlich den OB der Öffentlichkeit in bestem Licht zu verkaufen, ist noch eine Frage. Allerdings scheint er hierfür, nun als Pressesprecher der  grünen Uni Freiburg kommend und als Posaunist einer Band namens "No Authority" auch in lauten Tönen geübt, bestens gewappnet zu sein. Schließlich hat er einst bei der BZ volontiert. Jetzt, unter lauter nacken Politikern, welche meinen, neue Kleider zu tragen, muss er sich doch auskennen. Unvergessen dürfte seine Reportage vom August 2008 für die Lahrer BZ-Ausgabe sein, wo er sich tollkühn als Textilier unter plutte Freibader mischte, was normalerweise Gaffer- und Spanneralarm auslöst und höchst unwillkommen ist: "'Fühle mich nackt freier' - von Nicolas Scherger - N WIE NACKTBADEN: Anhänger der Freikörperkultur kommen gerne an Baggerseen im Ried - Raus aus den Klamotten, rein ins Wasser – und sich danach in der Sonne nahtlos bräunen lassen: Offiziell genehmigt ist das an den Baggerseen im Ried nicht. Trotzdem sind einige von ihnen bei Nacktbadern beliebt. Diese ziehen sich aber meist in entlegene Nischen zurück und bleiben unter sich. Konflikte mit bekleideten Badegästen sind deshalb eher selten".  So sah er dann, wo normalerweise niemand guckt: "Etwa ein Dutzend Menschen liegt auf einem Fleckchen Wiese, einige unter Sonnenschirmen, umgeben von Bäumen, Büschen und Schilf. Bekleidet ist hier niemand. Vom gegenüberliegenden Seeufer dringen Stimmen herüber, Kinder lachen, einige Jugendliche springen vom Kiesbagger ins Wasser. 'An diesem See gibt es zwei Seiten. Wir sind die FKKler, das da drüben sind die Textilier', sagt ein Badegast und schmunzelt..." Das BZ-Foto mit einem blutten Pärchen von hinten erklärt: "Hüllenlos unter freiem Himmel: Freikörperkultur (FKK) bezeichnet die gemeinschaftliche Nacktheit, meist in der Natur". Nun darf Lahr gespannt sein auf die nackten Tatsachen von des Kaisers neuen Kleiderträgern im Rathaus.

FKK am Baggersee. (Symbolbild)

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NACHLESE
Willkommen im Club!
Medienbeschimpfung im Baerbock-Skandal: FJS als Schutzpatron der Grünen
Von Peter Hahne
Das gesamte grüne Ensemble spielt mit und befeuert von der Bühne das Volk, ganz in der künstlerischen Tradition von Peter Handkes Publikumsbeschimpfung: Ihr die bösen Täter, wir die Grundguten, die Verfolgten, die Gejagten, die Opfer...Ja, sie sind ein echtes Gefährdungspotenzial für die Demokratie. Nicht die „rechten“ Medien mit ihrem beispiellosen Zulauf, nicht die letzten Epigonen des unvergessenen Urgesteins Franz Josef Strauß, nicht Parteien „am Rande des demokratischen Verfassungsbogens.“ Nein, das kann man alles vergessen. Jetzt entpuppt sich eine inoffiziell amtierende deutsche Regierungspartei als das, was wachsame Beobachter immer schon vermuteten. Die „Grünen“ bieten in diesen Tagen ein dramatisches Schauspiel auf offener Bühne, eine echte Tragödie für unser Land des Grundgesetzes.Die Akteure steigern sich von Aufführung zu Aufführung. Das Publikum sitzt staunend und (leider) schweigend hinter der Maske der Gleichgültigkeit im Parkett. Nur die „Opfer“ lärmen laut, wie Getroffene nun mal bellen...Und das nur deshalb, weil wir in der Causa der Hochstaplerin und mutmaßlichen Plagiatorin Baerbock auf ihrem Wunsch-Weg ins Kanzleramt unsere Pflicht tun, ob bei TE, BILD oder Taz: Investigation, Recherche, Korrektiv...
(Tichys Einblick. Auch die linksgrüne Systempresse heult auf wie weiland die Jünglinge im Feuerofen des Alten Testaments.)
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Viktor Orbán vereint Europas Patrioten
Von MANFRED ROUHS
Die EVP-Fraktion dürfte ihre ewigen Sticheleien gegen den ungarischen Präsidenten Viktor Orbán und dessen Partei Fidesz noch bitter bereuen. Denn Orbán ist mit der politischen Autorität seines Präsidenten-Amtes gelungen, was seit Gründung der Europäischen Union noch niemand geschafft hat: die weitgehende Vereinigung beinahe aller seriösen patriotischen und freiheitlichen Parteien in Europa. Das berichtet „Die Presse“. Mit dabei sind:
Fidesz – Ungarn
Prawo i Sprawiedliwosc (PiS) – Polen
Rassemblement National (RN) – Frankreich
Lega – Italien
Fratelli d’Italia – Italien
Vox – Spanien
Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Österreich
Vlaams Belang (VB) – Belgien/Flandern
Balgarsko nacionalno dviženie (VMRO) – Bulgarien
Dansk Folkeparti (DF) – Dänemark
Eesti Konservatiivne Rahvaerakond (EKRE) – Estland
Perussuomalaiset (PS) – Finnland
Elliniki Lysi (EL) – Griechenland
Lietuvos lenku rinkimu akcija (LLRA) – Litauen
JA21 – Niederlande
Partidul National Taranesc Crestin Democrat (PNT-CD) – Rumänien
In einer gemeinsamen „Deklaration für die Zukunft Europas“, die Vertreter dieser Parteien am 2. Juli 2021 unterzeichnet haben, heißt es:
„In der kürzlich begonnenen Debatte über die Zukunft Europas darf die Stimme der Parteien, die der Freiheit der Nationen und den Traditionen der europäischen Völker verbunden sind und die Bürger vertreten, die der europäischen Tradition verbunden sind, nicht fehlen. Die turbulente Geschichte Europas, insbesondere im letzten Jahrhundert, hat viel Unglück gebracht. Nationen, die ihre Souveränität und territoriale Integrität gegen Aggressoren verteidigten, haben jenseits der menschlichen Vorstellungskraft gelitten. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten einige europäische Länder jahrzehntelang mit der Herrschaft des sowjetischen Totalitarismus zu kämpfen, bevor sie ihre Unabhängigkeit wiedererlangten. (…) Die Serie von Krisen, die sie in den letzten zehn Jahren erschüttert hat, hat jedoch gezeigt, dass die Arbeit der europäischen Zusammenarbeit ins Stocken gerät, vor allem weil die Nationen das Gefühl haben, dass sie langsam ihres Rechts auf Ausübung ihrer legitimen souveränen Befugnisse beraubt werden.Die Europäische Union bedarf einer tiefgreifenden Reform, denn statt Europa und sein Erbe zu schützen, statt die freie Entfaltung der europäischen Nationen zu ermöglichen, wird sie heute selbst zu einer Quelle von Problemen, Ängsten und Unsicherheiten. Die EU wird mehr und mehr zu einem Werkzeug radikaler Kräfte, die eine kulturelle und religiöse Umgestaltung und letztlich eine nationenlose Konstruktion Europas anstreben, mit dem Ziel, einen europäischen Superstaat zu schaffen, die europäische Tradition zu zerstören oder aufzuheben, grundlegende soziale Institutionen und moralische Prinzipien zu verändern. Die Verwendung von politischen Strukturen und Gesetzen zur Schaffung eines europäischen Superstaates und neuer Formen der Sozialstruktur ist eine Manifestation des gefährlichen und invasiven Social Engineerings der Vergangenheit, die legitimen Widerstand hervorrufen muss. Die moralistische Überaktivität, die wir in den letzten Jahren in den EU-Institutionen erlebt haben, hat zu einer gefährlichen Tendenz geführt, ein ideologisches Monopol aufzuerlegen. Wir sind überzeugt, dass die Zusammenarbeit der europäischen Nationen auf der Tradition, dem Respekt vor der Kultur und der Geschichte der europäischen Staaten, dem Respekt vor dem jüdisch-christlichen Erbe Europas und den gemeinsamen Werten, die unsere Nationen vereinen, beruhen sollte, und nicht auf deren Zerstörung. Wir bekräftigen unsere Überzeugung, dass die Familie die Grundeinheit unserer Nationen ist. In einer Zeit, in der Europa einer ernsten demographischen Krise mit niedrigen Geburtenraten und einer alternden Bevölkerung gegenübersteht, sollte eine familienfreundliche Politik eine Antwort sein, statt Masseneinwanderung. Wir sind davon überzeugt, dass die Souveräne in Europa die europäischen Nationen sind und bleiben werden. Die Europäische Union wurde von diesen Nationen gegründet, um Ziele zu erreichen, die von der Union effektiver erreicht werden können als von einzelnen Mitgliedsstaaten. Die Grenzen der Zuständigkeiten der Union werden jedoch durch das Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung gesetzt – alle Zuständigkeiten, die nicht der Union übertragen werden, gehören unter Beachtung des Subsidiaritätsprinzips den Mitgliedsstaaten. (…) In den Mitgliedsländern gibt es immer noch einen überwältigenden Willen zur Zusammenarbeit, und ein Geist der Gemeinschaft und Freundschaft durchdringt die Nationen und Gesellschaften unseres Kontinents. Das ist unser großes Kapital. Eine reformierte Union wird dieses Kapital nutzen, während eine Union, die Reformen ablehnt, es verschleudern wird. Deshalb wenden wir uns heute an alle Parteien und Gruppierungen, die unsere Ansichten teilen, mit diesem Dokument als Grundlage für eine gemeinsame kulturelle und politische Arbeit, wobei wir die Rolle der derzeitigen Fraktionen respektieren. Lassen Sie uns gemeinsam die Union für die Zukunft Europas reformieren!“ Die AfD ist derzeit im Europaparlament insgesamt nicht optimal aufgestellt und deshalb vorübergehend noch nicht Bestandteil dieser bedeutenden politischen Neuformierung in deren früher Phase. Das wird sich aber voraussichtlich rasch ändern, denn wer Europa reformieren will, kommt an Deutschland nicht vorbei!
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ein Land im Dämmerzustand. Endlich, dank eines eines einzigen bitteren Abends in London, dämmert es auch dem Letzten: „Deutschland ist nicht mehr Weltklasse.“ Offenbar ist es niemandem früher aufgefallen: „Deutschland scheitert immer schon nach der Vorrunde“: Beim Corona-Management, bei der Energiepolitik, in der Bildung, in der Zuwanderungsfrage, in der Nachwuchsförderung für das Regierungsteam etc.
(Wolfgang Herlers, Tichys Einblick)
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Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Schummelliese Baerbock: Wer hat eigentlich dieses verdammte Buch geschrieben?
Hat Annalena Baerbock ihr Buch „Jetzt“ selbst geschrieben? Sie sagt: Ja. Es gibt zwar einen Ghostwriter, aber der hat angeblich beim Schreiben nicht geholfen. Wie blöd, so sind jetzt alle Abschreibereien ihr Fehler...Ganz so auf sich allein gestellt war die Autorin dann zum Glück doch nicht, wie man im Kleingedruckten erfährt. „In Zusammenarbeit mit Michael Ebmeyer“, steht etwas verschämt auf Seite vier des Buchs, gleich unter dem Versprechen des Verlags, dass man sich der Nachhaltigkeit verpflichtet fühle...Der Wikipedia-Eintrag von Ebmeyer führt ihn als „Co-Autor“ auf. Im „Tagesspiegel“ wiederum heißt es mit Verweis auf den Ullstein-Verlag, Baerbock habe das Buch allein geschrieben. Frau Baerbock selbst hat die Zusammenarbeit zwischenzeitlich so erklärt: Im Dezember und Januar habe sie mit Ebmeyer lange Gespräche geführt. Auf Grundlage der wörtlichen Transkripte habe sie dann das Buch verfasst...Das ist so ziemlich die verrückteste Autoren-Konstruktion, von der ich je gehört habe. ...Dafür braucht es eigentlich keinen hoch bezahlten Spezialisten, der schon Klienten wie Außenminister Heiko Maas betreut hat. Das schafft, mit Verlaub, auch eine Mitarbeiterin in der grünen Parteizentrale...Michael Ebmeyer, der Mann, der angeblich nur das Mikrofon hielt, ist übrigens wieder zum Schreibhelfer aufgerückt. Als „Co-Autor“ bezeichnete ihn der Grünen-Berichterstatter des „Spiegel“, Jonas Schaible, in einem Text darüber, wie sich die Grünen gegen die Plagiatsvorwürfe wehren. Als „Mitautor“ firmierte er am Mittwoch in einem Kommentar der „Süddeutschen“. So kann es manchmal in der Verlagsbranche gehen: eben noch ein kleines Licht, das es nicht mal aufs Cover schafft – dann unversehens der Mann, der irgendwie mitverantwortlich ist für jedes Wort und jeden Fehler.
(focus.de. Jesus hat kein Wort geschrieben. Daraus ist ein dickes Buch geworden.)

Bundestagswahl 2021
Mehrheit der Deutschen hält Baerbocks Kandidatur für einen Fehler
(welt.de. Blödsinn. Sie ist der Fehler und kandidiert für den Bundestag. Auch die Mehrheitsdeutschen sind ein Fehler.)
Von der Hoffnungsträgerin der Grünen zur Belastung
Annalena Baerbock kämpft um die Reste ihrer Rockstar-Rolle, die ihr die Grünen und auch Medien zum Start als Kanzlerkandidatin zuschrieben. Das Geschlossenheitsdogma der Partei schützt sie bislang vor Absetzbewegungen in den eigenen Reihen. Wie lange noch?
(welt.de. Sie trägt manchmal Rock, mehr aber nicht. Grün ist keine Hoffnung.)

Linken-Chefin
Hennig-Wellsow verteidigt Baerbock gegen Kritik - „Schmutzkampagne“
(welt.de. Die Blumenschmeißerin der SED von Thüringen. Warum ist diese verbotene Partei erlaubt?)

Eckart von Hirschhausen
„Klimakrise ist eindeutig die größte Gesundheitsgefahr im 21. Jahrhundert“
(welt.de. Der meint, Kabarett dürfe alles, aber Dummheit ist eine natürliche Begabung, die geht ohne Studium.)

Gunter Frank
John Ioannidis: Abrechnung und Wille zur Versöhnung
Der österreichische Sender Servus TV hat ein ausführliches Exklusiv-Interview mit Prof. John Ioannidis von der Stanford University ausgestrahlt, dem weltweit führenden Epidemiologen: „Die große Corona-Abrechnung“. Ein vorbildliches Gespräch mit exzellent vorbereitetem Moderator und überaus kompetentem Gast.
(achgut.com. Servus Deutschland, Österreich hat Servus-TV.)

Mit Merkel scheitern
Endlich Kanzlerdämmerung. Danke Jogi!
Von Wolfgang Herles
Endlich, dank eines eines einzigen bitteren Abends in London, dämmert es auch dem Letzten. Man muss nur statt Jogi Löw den Namen Angela Merkel lesen.In dieser Woche haben fast alle Medien den schmachvollen Abgang der Bundeskanzlerin kommentiert. Doch, doch. Man muss nur genau lesen. In der Welt heißt es zum Beispiel, ein gewisser Jogi Löw habe „den deutschen Fußball umgekrempelt.“ Wirklich? Wir schauen nochmal genauer hin: „Angela Merkel hat den deutschen Fußball umgekrempelt. Den auch? Zuzutrauen wäre es ihr; sie hat so gut wie alles umgekrempelt in diesem Land. Und „nach 15 langen Jahren kommt die Leere“. Fünfzehn kann nicht stimmen. Es waren sechzehn plus x. Und die Leere muss nicht erst kommen. Sie ist schon lange da.
(Tichys Einblick. Und der Reichtstag ist voller immer leerer.)

Corona-Maßnahmen
Einfach weiter durchregieren
Von Michael Paulwitz
Fast könnte man meinen, die Corona-Krise sei überstanden. Doch der Bundestag hat die Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus verlängert – trotz sinkender Fallzahlen. Der Eindruck drängt sich auf, daß sich die Regierung in der Ausnahmesituation bequem eingerichtet hat, um einfach durchzuregieren..Wäre da nicht das Fernsehen, die täglichen Wasserstandsmeldungen zu Corona-Fallzahlen und möglichen Reiseeinschränkungen, der anhaltende Maskenzwang und natürlich die daueralarmistischen Gesichter von Jens Spahn, Markus Söder und Karl Lauterbach, würden die meisten wohl gar nicht merken, daß in Deutschland immer noch eine „epidemische Notlage von nationaler Tragweite“ herrschen soll...
(Junge Freiheit. Und das ohne Fachpersonal!)

Xis Foltertruppe
Enge Zusammenarbei: Vereinte Nationen unterschreiben Vertrag mit chinesischer Geheimpolizei
Von Sebastian Thormann
Die Vereinten Nationen haben ein sogenanntes „Memorandum of Understanding“ mit Chinas Nationaler Aufsichtskommission unterschrieben - einer Truppe außerhalb der Justiz, die Menschen täglich ohne Prozess "verschwinden" lässt. Das sagt alles über das Wesen jener internationalen "Hilfsorganisationen" aus.Wie die asiatische Menschenrechtsorganisation „Safeguard Defenders“ berichtet, haben das UN-Büro Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNDOC) und Chinas Nationale Aufsichtskommission, eine vermeintliche Anti-Korruptionsbehörde, ein sogenanntes „Memorandum of Understanding“ unterschrieben, in dem eine enge Zusammenarbeit „in Schlüsselbereichen wie Prävention, Reaktion der Strafjustiz auf Korruptionsdelikte, Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung“ festgeschrieben wird. Das einzige Problem: Die fragliche chinesische Behörde gehört nicht zur chinesischen Justiz, sondern agiert völlig außerhalb des chinesischen Rechtssystems...
(Tichys Einblick. Die UN wird dominiert von Ländern der Dritten Welt, größtenteils Kolonien Chinas. Ist Deutschland als Unrechtsstaat noch nicht dabei?)

 

 

 

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