Springe zum Inhalt

Gelesen

Einmal würfeln und schon ein Vollteffer: ein Tornado mittendrin im Wetter, das manche ja mit Recht für Wandel halten, denn wie die Würfel auch fallen, der Hahn kräht danach auf dem Mist: Es ändert sich oder bleibt wie es ist. Hält er das mindestens 30 Jahre durch, ist er ein Klimahahn. Solange können Politik und Medien nicht warten, denn für das Klima in diesem Land sind sie verantwortlich. Darauf haben die einen den Amtseid fahren lassen, die anderen Lauterbachs Strumpf übergezogen.

(tutut) - "Ein Jäger aus Kurpfalz, der reitet durch den grünen Wald, er schießt das Wild daher, gleich wie es ihm gefällt. Juja, Juja, gar lustig ist die Jägerei allhier auf grüner Heid'". Die Jagd ist eröffnet. Die einen stoßen auf, die anderen ins Horn, und wer es besopnders gut mit sich meint, setzt sich und anderen Hörner auf. Die Jagd ist eröffnet. Frau schreibt: "Dem Tornado auf der Spur - Pascal Schütte ist ein Unwetterjäger - Er erklärt, warum die Region anfällig ist - Die Trichterwolke bei Neuhausen ob Eck ist vergangene Woche deutlich erkennbar. War es ein Tornado?"  Damit sind nicht die Düsenjäger der Luftwaffe gemeint, mit denen eine rot-grüne Bundesreigerung erstmals nach dem 2. Weltkrieg die Deutschen wieder auf dem Balkan in den Krieg führte, sondern Schläuche, als hätte der Himmel Rüssel. "Schütte betreibt zusammen mit vier weiteren Unwetterjägern die Facebookseite 'Unwetterfreunde Baden-Württemberg'. Gebürtig kommt der 29-Jährige aus NRW. Die katastrophalen Fluten vor einer Woche machen ihn betroffen. Sobald ein Unwetter Zerstörung bringe, höre der Spaß auf".  In Spaichingen sind sie auch auf der Jagd, auf den früheren Bürgermeister,  stehen dabei sich gegenseitig auf dem Schlauch, gerade erst hagelte es die Stadt zu, trotzdem können sie's nicht lassen, Unwetter selbst anzurichten.  "Juja, Juja, gar lustig ist die Jägerei allhier auf grüner Heid'".  Wer ist Treiber, wer Jäger, ob neuer Bürgermeister oder Regina Braungart als Schreiberin, es macht PiffPaff. Wer sind denn nun die Spalter in Spaichingen?  "Nebenwirkungen der Ratstätigkeit: Hohe Anwaltskosten - Gemeinderäte diskutieren: 'Wie können wir unsere Kontrollfunktion künftig besser wahrnehmen?" Sie schlaucht.  Für wen oder was hält sich  eine Redaktionsleiterin Regina Braungart mit linksgrüner Schlagseite undKnüppelaus dem Sackk? Sie hat sich längst disqualifiziert als linke Propagandistin mit Hang zum radikalen Schreiben. Nun hat sie mit mutmaßlichen Unterstellungen,  für die sie den Beweis schuldet - nur Meinungsspekulation übelster Art - die Grenze des Erträglichen weit überschritten. Wenn das der Stil der Schwäbischen Zeitung für "politische Politik und Kultur ist", dann gute Nacht, Herr Chefredakteur, denken Sie mal darüber nach, was für Sie  "Qualitätsjournalismus" ist!  Das ist nur noch primitiv. Weiß sie noch, was sie schreibt? "Nach den vielen Verfehlungen Reue bei den besonders treuen und in jeglicher Hinsicht unterstützenden Stadträten Leo Grimm und Heinrich Staudenmayer? Fehlanzeige. Im Gegenteil, ganz nach dem altbekannten Populistenmuster der Täter-Opfer-Umkehr, der Strohmann- und 'Spin-Doctor'-Rhetorik, der Vernebelung und der Nebenkriegsschauplätze spielen sie den Ball an die Kollegen weiter, die ja nicht genug Kontrolle ausgeübt hätten". Wenn es nun nicht mutmaßlich strafrechtlich relevant wird, wann dann? Nun wird die Stadt mit Schlamm zugeschüttet. Sollen nur noch grüner Kommunismus und Propulismus mit CDU-Kreisrat an derSpitze  bescheiden wirkenden Intellekts regieren, welcher dann gegenüber Andersmeinenden wie brutalste Beleidiung wirken muss? "Leo Grimm und Heinrich Staudenmayer haben sich nicht gelöst von dem alten Stil. Sie sollten zurücktreten". Sind Demokratie und Rechtsstaat kein Thema bei diesem Blatt? Wenn ein Chefredakteur weiterhin nicht reagiert, dann macht er sich mit sowas gemein. Politik und Medien haben sich Dilettantismus ergeben, der die Bürger drangsaliert. Auch wenn das Klatschen für sie nicht aufhört - "Merkels letzte Sommerkonferenz - Kanzlerin räumt Fehler in Klimapolitik ein und wünscht sich mehr Gleichberechtigung". Die Politikleiterin kann es nicht lassen. Nachrichten aus dem Loch, weil Qualitätsjournalismus weder Ideen noch Phantasie hat: "'Ich werde und bin gefordert, das wird sich bis zum letzten Tage meiner Amtszeit fortsetzen', antwortet Angela Merkel auf die Frage, ob sie bereits nostalgische Abschiedsgefühle habe". Eindeutiger kann die Warnung nicht sein. "Juja, Juja, gar lustig ist die Jägerei allhier auf grüner Heid'". "Merkel bittet um Mithilfe - Überzeugte Bürger sollen für Corona-Impfung werben". Eine Windhose mit Jacke über Deutschland. "Mit Lutschern gegen die Pandemie - Nach den Sommerferien könnten Lolli-Tests in Schulen vermehrt zum Einsatz kommen". Gibt's zur Belohnung dann dies? "OHG-Abiturienten schreiben Geschichte - Rekord: Gleich acht Schüler schaffen trotz Pandemie-Bedingungen Traumnote 1,0".  Sie träumen weiter, vielleicht auch Alb, von wo der Gau für Vegetarier und Veganer kommt, denn ohne den gäbe es sie vielleicht gar nicht, wären sie vorher ausgestorben: "Sensationsfund auf der Alb - Ein Fund auf der Schwäbischen Alb liefert neue Erkenntnisse zu den Neandertalern. Offenbar haben sie schon vor mehr als 65 000 Jahren mit komplexen Waffen Tiere erlegt. Das belege eine in der Welterbe-Höhle Hohler Fels gefundene Blattspitze, sagte der Direktor des Urgeschichtlichen Museums Blaubeuren, Nicholas Conard, am Donnerstag bei der Vorstellung des Fundes".  Gibt's gegen die eingebildete Pandemie doch noch eine Rettung vor den ewigen Jagdgründen beim Wegzurück in die Höhle? "Die Spitze aus bearbeitetem Jurahornstein sei Teil einer Lanze zur Großwildjagd gewesen, sagte Conard. Es sei der erste Beleg in der Region für diese Technik". Vom "Horror in Bregenz  - Ein düsterer Kaiser.. umrahmt vom Prager Philharmonischen Chor in Kostümen der Jahrhundertwende - mit der Premiere der Oper 'Nero' von Arrigo Boito wurden die Bregenzer Festspiele im Festspielhaus eröffnet" - über "Immer mehr Hass im Netz - Antisemitismusbeauftragter prophezeit weitere Zunahme von Hetze - Justizministerin fordert mehr Personal" - von der "Landeskorespondentin ist es nur ein kleiner Schritt zu den kommunistischen Weltjugendspielen ohne Welt inTokio, wo unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgerechnet unter Regie eines Deutschen Hand in Hand in den Sonnenblumenuntergang gewandert wird. Frau schreibt: "Geisterspiele im olympischen Gefängnis - Das Mega-Sportspektakel findet nur für Fernsehen und Funktionäre statt - Strikte Kontrollen und absurde Regeln statt ausgelassenem Spaß - Wegen der eingeschränkten Freiheitsrechte und einer drohenden Corona-Welle empfinden die meisten Menschen Unbehagen angesichts der jetzt beginnenden Olympischen Spiele".  Dazu eindeutig die Anzeige: "Keller Summer Sale 30-50 % auf aktuelle Früjahrskollektion".  Mann meint im Artikelleid: "Unsolidarische Spiele - Es passt ins Bild: Nur wenige Tage vor Eröffnung der Problem-Spiele in Tokio hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) öffentlichkeitswirksam sein Motto geändert. Aus 'citius, altius, fortius' wird künftig 'citius, altius, fortius - communiter'. Zu Deutsch: schneller, höher, stärker - gemeinsam. Es gehe um einen Beitrag zur 'Solidarität in diesen schwierigen Zeiten', sagte IOC-Präsident Thomas Bach". Der Mann war Fechter und ist FDP wie sie entleibt lebt!  Schlimmer geht aber immer:  Das kleine Deutschland spendet normalerweise für den großen Kontinent als Fass ohne Boden, nun aber kommt der Prophet aus Afrika  und bringt eine geschwisterliche Gabe für die mittige Dritte Welt in Europa.   Christensolidarität hilft den Hochwasseropfern. Derweil  jagen sich Politiker auf  Schautagen zur Bundestagswahl mitten in der Katastrophe,  nackt und bloß in ihren neuen Kleidern, den Hemden für Lichtgestalten.   Alle tun Buße: Wir waren es nicht! Wir haben ja gar nichts gemacht! Das Volk glaubt's und wählt sie wieder. Wetten, dass? kirche- und-leben.de berichtet: "14 Kirchen aus Afrika zeigen sich solidarisch mit Deutschland - 14 Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) aus Afrika spenden mehr als 20.000 Euro für die deutschen Flutopfer. Mit dem Geld soll die Nothilfe der Evangelischen Kirchen im Rheinland und von Westfalen unterstützt werden. Die Vereinte Evangelische Mission hat insgesamt 45.000 Euro als Soforthilfe für die Opfer der Unwetterkatastrophe bereitgestellt. Mehr als 20.000 Euro davon kommen aus 14 afrikanischen VEM-Mitgliedskirchen aus Botsuana, der Demokratischen Republik Kongo, Kamerun, Ruanda, Südafrika und Tansania, wie die Kirchengemeinschaft am Mittwoch in Wuppertal mitteilte. Bereits kurz nach der Katastrophe hätten zudem zahlreiche afrikanische und asiatische Mitgliedskirchen Solidaritätsbotschaften nach Deutschland geschickt, erklärte VEM-Generalsekretär Volker Martin Dally. 'In diesem schmerzhaften Moment bewahrheitet sich das Sprichwort eines Bischofs aus Tansania: Keine Kirche ist zu arm, um Hilfe zu geben und keine Kirche ist zu reich, um Hilfe zu empfangen'".   Wer? "Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) mit Hauptsitz in Wuppertal und Regionalbüros in Indonesien und Tansania ist eine internationale Gemeinschaft von 32 evangelischen Kirchen in Afrika und Asien sowie sechs EKD-Kirchen und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Deutschland".

Der Himmel hört mit. Auch in Afrika über die Wupper.

Roland Ströbele ist mit 77 Jahren überraschend gestorben
(Schwäbische Zeitung. "Über Tote nichts Schlechtes". Auch ein Redakteur sollte jenen, die sich nicht mehr wehren können, und den Hinterbliebenen, lieber einen Nachruf ersparen, der zu einem sprachlich holprigen unreflektierten Sammelsurium quer durch den Garten eines Lebens wird. Sowas hat niemand verdient. Von mehreren Schicksalsschlägen getroffen, auch gesundheitlich, war Roland Ströbele bis zuletzt ein Bürger wie ihn sich Perikles vorbildlich aktiv wünschte für Stadt und Staat: Politisch, in der CDU vom Bürgermeister (Fridingen, Bärenthal) bis in den Landtag, gesellschaftlich in Vereinen und Kirche. Daran ist nichts Schlechtes, nur wer nichts tut, macht außer dem eventuell keine weiteren Fehler.)

Fütterung der Wassertiere führt zu Verunreinigungen
Stegmattensee weiterhin für Badebetrieb gesperrt
Die wöchentlich entnommenen Wasserproben aus dem Stegmattensee haben erneut Werte ergeben, die einen regulären Badebetrieb nicht gestatten.Für den Badebetrieb im Stegmattensee gelten die Grenzwerte für Naturbäder, die wesentlich strenger sind als beispielsweise diejenigen für Baggerseen. Die aktuellen Werte zeigen eine massive Verkeimung mit Escherichia coli (E. coli) und Enterokokken. E. coli ist ein Bakterium, das außerhalb seines natürlichen Biotops – dem Darm von Warmblütern – rasch abstirbt. Somit deutet sein Vorkommen auf eine relativ aktuelle fäkale Verunreinigung hin. Enterokokken wiederum zeigen unter anderem eine Verschmutzung durch Wasservogelfäkalien an. Wertüberschreitungen dieses Ausmaßes und dieser Dauer gab es in den vergangenen Betriebsjahren nicht. Einen Zusammenhang sieht die Stadtverwaltung mit dem unerlaubten Füttern von Wildtieren. Trotz der unmissverständlichen Verbotsbeschilderung rund um den See finden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bau- und Gartenbetriebs Lahr (BGL) immer wieder größere Futterablagestätten. Oft werden ganze Tüten mit Brotresten in den See gekippt, und auch ganze Brotlaibe wurden schon aus den Wasserfiltern entfernt...
(Stadt Lahr. Nur eines von mehreren Großprojekten zur Landesgartenschau 2018. Es wäre an der Zeit, dass sich der Landtag in einem Untersuchungsausschuss mit dem beschäftigt, was in Lahr schiefgelaufen ist, denn schließlich sind Millionen von Steuergeldern nach dem Prinzip "Wir gönnen uns was" ausgegeben worden, obwohl die Stadt hochverschuldet ist.)

=============
NACHLESE
Letzte Sommer-PK der Kanzlerin
Einen Fehler gesteht Merkel ein
Zum wohl letzten Mal stellt sich die Kanzlerin in ihrer Sommerpressekonferenz den Journalisten. Ihre Amtszeit sei vor allem von Krisen geprägt, für die Deutschland nichts konnte – das ist Merkels Bilanz ihrer Kanzlerschaft. Sie offenbart, wie sie in Erinnerung bleiben möchte.Zu Beginn ihrer Amtszeit hat Merkel solche Termine noch gefürchtet: Denn die BPK, wie die Bundespressekonferenz im Jargon des politischen Berlins genannt wird, ist eine bundesrepublikanische Tradition, die es Politikern eigentlich nicht leicht macht. Die Fragenden werden nicht von den Sprechern der Politiker aufgerufen, sondern von einer anderen Journalistin, jede Frage ist zulässig. Was selbstverständlich klingt, gibt es so im Ausland nirgendwo.
(welt.de. Noch ist sie nicht weg. Sie sagt's und keiner der Ökojournalisten merkt's: Der eine Fehler heißt Merkel. Es bleibt das Sommerloch und die Frage, wer drin steckt. Gertrud Höhler: "Die absurde Karriere einer hoffnungslos überschätzten Dilettantin, die aus jedem Handicap einen Glamourfaktor machte".)

Schaun mer mal, dann sehn mer scho
Warum soll das Merkels "letzte" Sommerpressekonferenz gewesen sein?
Mit Merkels fließendem Übergang von Corona zum Klima ist ihr Bedarf nach Weiterregieren so unübersehbar, dass man keinen Tag vor der Angelobung eines anderen Kanzlers an ihren Abgang glauben muss.
VON Fritz Goergen
„Was meine Amtszeit schon durchzogen hat immer, ist, dass wir halt nicht alleine mit nationaler Politik unsere Herausforderungen bewältigen können, sondern dass wir Teil einer Weltgesamtheit sind, und das ja auch das Thema, das wir bei Klima sehen“, zitieren die Medien von Merkels angeblich letzter Sommerpressekonferenz am heutigen Donnerstag in Berlin. Merkel zählt ausdrücklich fünf Krisen auf: Finanzen und bedingungslose Grenzöffnung nennt sie selbst Finanzkrise und „Flüchtlingskrise”, die anderen drei heißen bei ihr heute in Berlin „Euro-Rettung“, „Klimawandel” und „Corona-Pandemie”. Ich tue ihr also keinen Tort an, wenn ich sie Krisen-Kanzlerin nenne...
(Tichys Einblick. Ein Klimakterium schafft Deutschland ab. "Aber die Art und Weise, wie wir es machen, kann Beispiel sein für andere, dem zu folgen". Die Welt wird sich hüten, Deutschland zu retten. Wenn weg, dann weg.)
===================

Nadine Hoffmann: Katastrophenschutz, statt ideologische Klimadebatten
Angesichts des großen Leids, welches die jüngste Unwetterkatastrophe über viele Regionen Deutschlands gebracht hat, ist es taktlos, die Schäden zu instrumentalisieren und über Klimafragen zu diskutieren.Denn ein solcher Zusammenhang besteht laut Umweltbundesamt und Deutschem Wetterdienst nicht. Unser Augenmerk muss darauf liegen, solchen Katastrophen in Zukunft besser begegnen zu können. Hier die Rede von Nadine Hoffmann (AfD-Abgeordnete im Thüringer Landtag) im Wortlaut:
Sehr geehrte Frau Präsidentin/ sehr geehrter Herr Präsident, werte Kolleginnen und Kollegen Abgeordnete, liebe Zuschauer am Live-Stream
Mehr als 150 Menschen haben durch das Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ihr Leben, viele ihr Hab und Gut verloren. Retter kamen bei den Einsätzen ums Leben. Städte sind zerstört, Krankenhäuser, Schulen, Bauernhöfe überflutet. Die Schäden sind noch kaum zu beziffern und viele Verluste unbezahlbar. Der Westen Deutschlands ist dramatisch betroffen. Unbürokratische, schnelle Hilfe ist nötig. Wobei die angekündigten 400 Mio. € Soforthilfe unfassbar gering und dreist gegenüber den Bürgern sind.Starkregen und Sturm haben Thüringen, wenn auch nicht in diesem Ausmaß getroffen und Schäden hinterlassen. Hier forderte unsere Fraktion bereits letztes Jahr den erleichterten Mittelabruf aus dem Katastrophenschutzfonds und eine verbesserte Regelung zum Katastrophenfall. Das wurde von den selbsternannten „demokratischen Fraktionen“ abgelehnt.Eine echte Strategie gegen diese Ereignisse ist dringend geboten, die sich von erneuerten Abwassersystemen, über Stauräume, Wasserwehren (in Thüringen zumindest eingeführt), Flutrinnen bis zur Renaturierung von Industriebrachen und dem Erhalt und der Instandsetzung des Sirenensystems erstreckt, die in Selbsthilfe keinen Ersatz sieht und die erkennt, dass Flussbegradigungen kein Konzept gegen Hochwasser darstellen. Aber was muss man erleben? Die Instrumentalisierung der Schäden. Es wird mit Klimabegriffen herumgewedelt und Luisa Neubauer steht mit Mikro im Trocknen statt mit Sandsack in der Pfalz. Und auf diesen Zug springen jene Politiker auf, die von ihrer eigenen Verantwortung ablenken wollen, weil sie eben keine oder schlechte Schutzmaßnahmen getroffen haben oder nicht auf Warnungen reagierten, zum Beispiel auf die des europäischen Hochwasser-Warnsystems. Auch der Öffentlich-Rechtliche redet vom Klima statt vom Katastrophenschutz, wobei man wohl froh sein muss, dass der WDR die Katastrophe dann doch noch bemerkt hat. Denn als die noch funktionierenden Sirenen in den Gemeinden heulten, strahlte er eine Sport-Sendung aus.Während die ersten Häuser und Höfe absoffen und in Wuppertal die Talsperre überlief, erfüllte ein kleiner privater Radiosender der Region den Auftrag des milliardenschweren GEZ-Imperiums. Mitten in dieser Notlage, in der Menschen ihr Besitz unter den Füßen weggespült wird, in der Feuerwehrleute beim Hilfeversuch gestorben sind und tote Tiere durch die Gegend treiben, haben die Thunberg-Anhänger nichts anderes zu tun, als Zusammenhänge zu konstruieren, die erstens nicht bestehen und die zweitens keinem Einzigen helfen! Hier liegt massives Politik- und Behördenversagen vor, kein „Klima“.
Fakten: Der Monitoringbericht des Umweltbundesamtes von 2019 zur Anpassung an den Klimawandel sieht keine Tendenz dieser Ereignisse, ebenso wenig wie der Deutsche Wetterdienst. Mehr Fakten: Hochwasser im Ahrtal gab es 1804, 1910, 2021. Dass der Klimawandel existiert, ist keine Rechtfertigung für Ideologie, um Leuten alttestamentarisch ein schlechtes Gewissen einzureden, deren Existenz gerade im wahrsten Sinne des Wortes den Bach hinuntergeht. Wenn Sie helfen wollen, werte Klima-Sekte, schnappen sie sich Eimer und Schaufel!Was in Deutschland seit Jahrzehnten geschehen ist, ist die Begradigung von Flüssen, massive Flächenversiegelung, auch für Windkraftanlagen, fehlende Rückhalteräume, mangelnde Investition in moderne Abwassersysteme und Dämme und die geringe Bereitschaft zur Renaturierung, siehe eine Petition aus Weimar.Sinnvolle Hochwasserschutzmaßnahmen wurden versäumt, wie auch Klimawandelanpassungsmaßnahmen, Stichwort Waldumbau. Stattdessen wurde das Geld für Klimaversorgungsmentaliät ausgegeben, zur Befriedigung nahestehender Interessensgruppen. Gruppen, die die Langzeitstatistik des Wetters vergangener Jahrzehnte, sprich das Klima, als Allzeitausrede nehmen und nun vom Klimahochwasser fabulieren. Währenddessen packen Landwirte aus dem ganzen Land, die von Rot-Rot-Grün ja gerne für alles Mögliche verantwortlich gemacht werden, in Rheinland-Pfalz und NRW mit an und räumen auf.Den betroffenen Menschen in den überschwemmten Gebieten wünsche ich viel Kraft und schnelle Hilfe. Unser Beileid gilt den Hinterbliebenen. Ein Dank allen Helfern und jenen, die Solidarität zeigen.Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
(pi-news.net)

******************
DAS WORT DES TAGES
In diesem Konflikt zwischen Staat und Bürger steckt die eigentliche Krise der Demokratie. Recht und Besitz der Individuen wurden vermeintlich übergeordneten Bedürfnissen so radikal bisher nur in Kriegszeiten geopfert. Es handelt sich um die Selbstzerstörung eines Erfolgsmodells – der auf Freiheit und Vernunft bauenden, liberalen abendländischen Demokratie.
(Wolfgang Herles,Tichys Einblick)
*******************

Hans Hofmann-Reinecke
Coronafrei, Carbonfrei – und hier kommt Bennu!
Wenn demnächst der Planet durchgeimpft ist und das Virus besiegt; wenn die Welt dem deutschen Vorbild gefolgt ist, und alle „karbonfrei“ leben; wenn wir also alle Sorgen los sind, was bleibt uns dann noch? Ich habe da einen Vorschlag; er trägt den Namen „Bennu“...Bennu ist diese vogelhafte Gestalt aus der ägyptischen Mythologie; ein Halbgott, der sich selbst erschaffen hat und der über Zerstörung und Wiedergeburt waltet. Und er ist Namensgeber für einen Asteroiden, der bald für uns von Bedeutung sein könnte...
(achgut.com. Auch Tuttlingen irrt noch im All herum und könnte sich die Erde als Landeplatz aussuchen. Den kleinen Planeten Tuttlingen haben Ute Zimmer und Rainer Kling am 30. August 2009 auf der Taunus-Sternwarte des Physikalischen Vereins Frankfurt entdeckt. Durchmesser 1 Kilometer, Geschwindigkeit Tuttlinger Durchschnitt Tempo 20, allerdings pro Sekunde. Rainer Kling benannte diesen Kleinplaneten nach seiner Geburtsstadt.)

Recht und Freiheit
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof: Bars und Beisl dürfen ab sofort innen öffnen
Von Redaktion
Früher haben sich Regierungen vor Regelungen versichert, dass sie rechtssicher sind. Rechnen Politiker heute nicht mehr damit, dass Gerichte unanhängig Recht sprechen?
(Tichys Einblick. Eine Frage des Geldes, wer kann sich Gericht ohne Staats- oder Vereinsgeld leisten?)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert