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Gelesen13.8.21

"Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei, und würd er in Ketten geboren, lasst euch nicht irren des Pöbels Geschrei, nicht den Missbrauch rasender Toren. Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht, vor dem freien Menschen erzittert nicht". Friedrich Schiller, Schwabe.

(tutut)  - Freiheit?  Da stellen wir uns ganz dumm und sagen: Das ist eine Dampfmaschine mit zwei schwarzen Löchern. Am Anfang ist Alpha, und am  Ende kommen alle ins zweite Loch, das ist Omega. Was ist Freiheit?  Die Bundeszentrale für politische Bildung  meint: "Vereinfacht kann man sagen: Wenn kein Zwang da ist, herrscht Freiheit. Wenn man selbst bestimmen kann, was man tut, ist man frei. Freiheit gehört zu den Grund- und Menschenrechten und zu jeder modernen Demokratie. Aber völlige Freiheit ist damit nicht gemeint. Meine Freiheit darf die Freiheit der anderen Menschen nicht einschränken. So steht es auch in unserem Grundgesetz, das man auch 'freiheitlich-demokratische Grundordnung' nennt". Das ist die Theorie. Die hat Spinoza schon im 17. Jahrhundert erklärt: "Freiheit ist die Macht, selbstbestimmt zu handeln". Nun zur Praxis, und da bleiben wir ganz dumm und lesen den Leidartikel des Leiters einer Schreibwerkstatt "Neue Berliner Redaktionsgesellschaft m.b.H" ohne Gewähr, aber "mit beschränker Haftung". Der Mann war vorher bei der Alpen-Prawda, und nun scheint seine Wahrheit nicht nur bis zur Alb durchzudringen und keineswegs als Traum auf ihr zu liegen. Zur  kommunistischen Einheitspolitik in Deutschland gehört selbstverständlich die Einheitsmeinung. Die Südwestdeutsche Medienholding hat's  am 26. Februar 2021 in einer "Pressemitteilung" so zusammengefasst: "Die großen Zeitungen Baden-Württembergs kooperieren in Berlin -Gemeinsam Kräfte stärken – unter diesem Stichwort haben die Berliner Büros der Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten und der Südwest Presse eine Kooperation vereinbart. Durch einen gegenseitigen Austausch von Inhalten stellen die Partner ihre Berichterstattung aus der Hauptstadt noch breiter auf. Berichte aus dem Berliner Büro von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten erreichen eine tägliche Auflage von 940.000 Exemplaren. Die Beiträge der Südwest Presse, die ihre Aktivitäten in Berlin unter dem Dach der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft gebündelt hat, erreichen täglich 540.000 Exemplare. Gemeinsam werden die Beiträge aus Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten und Neuer Berliner Redaktionsgesellschaft somit täglich in bis zu 1,5 Millionen Zeitungsexemplaren veröffentlicht. Zusammen stoßen die Kooperationspartner in die relevante Spitzengruppe der publizistischen Angebote aus der Bundeshauptstadt vor. Am 1. März starten die Berliner Büros der beiden Häuser ihre Zusammenarbeit. Geplant ist ein gegenseitiger Austausch von Texten sowie gemeinsame Interviews. Dabei werden die beiden Büros nicht zusammengelegt, sondern die Korrespondenten arbeiten weiterhin eigenständig. 'Wir versprechen uns von dem Schritt eine weitere Steigerung unserer Qualität und unserer Reichweite', sagt Joachim Dorfs, Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung. Der zunehmenden Konzentration journalistischer Angebote insbesondere in Berlin könne man nur durch solche Projekte begegnen. 'Das ist eine Kooperation auf Augenhöhe', betont Ulrich Becker, Chefredakteur der Südwest Presse. 'Beide Partner wollen von der Stärke des jeweils anderen profitieren, ohne dass wir unsere Eigenständigkeit aufgeben'.  Christoph Reisinger, Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten, ergänzt: 'Mit der Zusammenlegung der Kräfte machen wir auch anderen Redaktionen ein Angebot zur Kooperation'". Im Berliner Büro der beiden Stuttgarter Blätter arbeiten fünf Korrespondentinnen und Korrespondenten. Sie beliefern unter anderem auch die Redaktionen der Badischen Zeitung, der Freien Presse Chemnitz und des Schwarzwälder Boten. Die Neue Berliner Redaktionsgesellschaft (NBR) produziert mit zwölf Kolleginnen und Kollegen die Mantelinhalte für die Südwest Presse, die Märkische Oderzeitungen (Frankfurt/Oder) und die Lausitzer Rundschau (Cottbus). Außerdem bezieht die Schwäbische Zeitung (Ravensburg) Inhalte von der NBR". Das mit der "beschränkten Haftung" haben sie vergessen, wenn es um eine Presse für alle geht, aber hinter Vielfalt steckt nun mal selten ein kluger Kopf, wenn Einfalt als Dampfmaschine gefragt ist.  Der Chefredakteur der Südwest Presse hat den Kopf der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft laut kressnews so gepriesen: "Es freut uns außerordentlich, dass wir Guido Bohsem für uns gewinnen konnten. Damit stößt nicht nur ein großartiger Journalist zu uns, sondern auch ein strategischer Kopf, ..an der Spitze seines Teams.."  Wenn früher in der Werkstatt beim Zusammenstellen der in Blei gegossenen Artikel irgendwo ein Löchlein sich auftat, dann setzte der Metteur meist den Stopfen "Zeitungsleser wissen mehr" ein, oder dem Wetter folgend, nun Klima genannt, "Füttert die hungrigen Vögel". Heute, da ein paar Menschen angeblich nach Freiheit hungern, sagt ihnen der Leiter der Schreibwerkstatt für alle und mehr pur vom Feinsten mit der Mutti der Leitartikel für alle, dass sie was verpasst oder in der Schule zu sehr aufgepasst haben, denn es ist ganz anders: "Das Wesen der Freiheit". Da stellen wir uns alle ganz,  ganz dumm, dümmer darf es nicht mehr gehen, und fallen einfach in das erste Loch der Dampfmaschine, welche in Wirklichkeit aber ein Motorrad ist: "Wer dieser Tage auf seine Freiheit pocht, sorgt sich auffallend häufig nicht um Bürgerrechte, sondern vor allem um die eigene Bequemlichkeit".  Da geht es nicht um unter Hempels Sofa, sondern um Hempels selbst, die es sich auf dem Sofa bequem gemacht haben. "Nur mit dieser maßlosen Vollkasko-Mentalität lassen sich auch Einlassungen erklären, die nach den jüngsten Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz nahelegen, nun gehe die Freiheit im Land endgültig den Bach hinunter. Eingeschränkt wird aber keines Bürgers Freiheit durch die windelweichen Beschlüsse, auch nicht die der ungeimpften Bürger". Der Berliner Erklärbär  sagt's mal klar, denn "Wer trotzdem eine 'Impfpflicht durch die Hintertür' wittert, nur weil Tests demnächst Geld kosten, hat das Wesen der bürgerlichen Freiheit nicht verstanden". Das geht an die Adresse von Spinoza und die "Bundeszentrale für politische Bildung" und die Macher des Grundgesetzes! Lauter Kannitverstans. "Wer zum Beispiel Motorrad fahren will, muss laut staatlicher Regelung einen Helm tragen. Bezahlt der Staat den Helm? Eben". Blöder geht nun Freiheit wirklich nicht,wenn Oma mit dem Motorrad im Hühnerstall herumfährt. Niemand aber hat die Absicht, jemand zu zwingen, Motorrad zu fahren.  Helm auf zum Gebet! "Jeder hat, aus egal welchen Gründen, auch weiterhin das Recht, sich nicht impfen zu lassen. Diese Entscheidung steht ihm frei, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie hat jedoch Konsequenzen, sie kostet Zeit und Geld. So ist das Leben, alles andere ist maßlos übertriebener Unsinn". Wenn der Sklave bei den Römern schön brav war, denn er war der Arbeiter, und recht fleißig war und genügend gespart hatte, dann konnte er sich freikaufen.  Freiheit, die die Römer meinten, denn sie hatten sie schon auch ohne Motorrad, geschweige Dampfmaschine. Das aber ist Geschichte. Alles andere ist Unsinn, selbst wenn es in immer mehr Zeitungen geschrieben steht.  Auf Schwäbisch oder Badisch oderMärkisch oder Deutsch,prdon, das Grundgesetz istwohl auch schon Unsinn, ,dassich das Deutsche Volk nach demletzten Scherbenhaufen gegeben hat? Da steht nichts drin von einer "Ministerpräsidentenkonferenz". Das hat wohl einer schon lange nicht mehr gelesen, der nun so frei ist, über Freiheit zu spekulieren, die er meint.  Alles Unsinn - oder was? Demokratie ist eine Dampfmaschine. Mit zwei schwarzen Löchern. Eins passt immer.  Früher war weniger Lametta, aber mehr Presse! Wer heute eine liest, kennt alle.

Hier ist noch ein Platz frei, Staufen, Baden.

Tuttlingen/Griechenland
Wenn die Flammen wüten: So erlebt Marlis Petersen die Waldbrände in Griechenland
...Über Griechenland liegt seit Wochen eine Hitzeglocke, die mit riesigen Waldbränden einhergeht. Immer wieder flammen Brände auf, bei Athen, auf Euböa – und auf der Peloponnes. Dort, nahe dem Dörfchen Koroni, hat die Sängerin Marlis Petersen ein Haus. Und sie hat die Waldbrände aus eigener Anschauung, buchstäblich hautnah, erlebt. „Ich bin ganz durch den Wind“, erzählt die Künstlerin, die in Tuttlingen aufgewachsen ist, im Gespräch....„Wir bekommen jetzt die Rechnung für den Klimawandel“, ist sich Marlis Petersen sicher...
(Schwäbische Zeitung. Dann wird das eine Riesenrechnung, denn seit 4,6 Milliarden Jahren gibt's den Klimawandel schon, aber für einen schreibenden Spezialisten von Entenhausen und eine Sängerin in Griechenland mit eigenem Öl was Neues, hoffentlich wird dergl. nicht auch noch reingegossen. Manche glauben, was in der Zeitung steht. Warum sollte eine bayerische Kammersängerin die  Ausnahme sein? )

Die Ferien meiner Kindheit
Dirigent Michael Güttler aus Ohlsbach erlebte eine glückliche Kindheit in der DDR
In der Reihe "Die Ferien meiner Kindheit" fragt die BZ Persönlichkeiten der Region nach ihren Erlebnissen. Heute: der in Ohlsbach lebende Dirigent Michael Güttler.
(Badische Zeitung. Habt Euch doch nicht so,  es war nicht alles schlecht! Das bisschen Einsperren. Deshalb auf ein Neues?)

Kommentar
Bewundernswertes Engagement
Die Tafelläden in Deutschland sind eine soziale Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. 20 Millionen Stunden im Jahr leisten Ehrenamtliche - was einem finanziellen Gegenwert von etwa 180 Millionen Euro entspricht. Das wäre vom Staat kaum zu leisten.
(Badische Zeitung. Irgendwie hat ein Redaktionsleiter etwas falsch verstanden. Erfolgsgeschichte wäre, wenn er über die Überflüssigkeit berichten könnte. Da die Bürger der Staat sind, oder hat er ein kommunistisches Modell im Kopf?, leisten die sich noch fürs Geld des Steuerzahlers Allerlei, zum Beispiel mit Don Quijote die Weltrettung vor der Welt.)

SC-Trainer Streich ruft Menschen zum Impfen auf
Der SC Freiburg fiebert dem Bundesliga-Auftakt am Samstag gegen Arminia Bielefeld entgegen.
(swr.de. Wo kommt das Fieber her? Hat der Stich nicht geholfen? Bielefeld gibt es ja gar nicht.)

Coronavirus im Südwesten
Baden-Württemberg macht auf - für Geimpfte
Mit 600 Menschen eng an eng im Club tanzen? Wer geimpft ist, kann in Baden-Württemberg ab Montag wieder weitgehend wie vor der Pandemie leben. Das Starren auf die Inzidenz hat ein Ende. Für Ungeimpfte wird es hingegen noch ungemütlicher.
(Stuttgarter Zeitung. Fakes statt facts. Dass Impfen kaum was bringt, im Gegenteil, interessiert Grünschwarz nicht?)

Gesundheitspass in Frankreich. Das Kleingedruckte
Von Cornelia Messmer. Die Einführung des „Gesundheitspasses“ in Frankreich geht mit enormen Protesten seitens der Bevölkerung einher. Doch was genau bringen die neuen Regeln eigentlich mit sich?....Arbeitgeber in Einrichtungn mit Impfpflicht werden von der Regierung angehalten, den Gesundheitspass ihrer Angestellten zu kontrollieren. Ist der Angestellte bis 15. September / 15. Oktober nicht geimpft, soll der Arbeitsvertrag ohne Bezahlung zwei Monate unterbrochen werden. Eventuell können Überstunden oder ausstehende Ferientage in Anspruch genommen werden.Diese Zeitspanne soll/kann der Arbeitnehmer nutzen, um sich impfen zu lassen. Dann könnte der Arbeitsvertrag normal weiterlaufen.Für ungeimpfte Angestellte soll nach Ablauf dieser Frist ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden, eine Verwarnung, die dann zur Kündigung führt....
(achgut.com. Macron hat den Stich für alle. Leser-Kommentar: "Was in Frankreich praktiziert wird, wird auch in Deutschland ab Oktober zur Realität werden. Corona hat sich auf Seiten der Bevölkerung zu einem obstruktiven Wahn entwickelt, der das menschliche Leben auf die Verhinderung von Infektionsereignissen reduziert. Auf Seiten der Politik hat sich Corona zu einem äußerst praktikablen Machtinstrument zur Implementierung autoritärer Herrschaftsinstrumente entpuppt. Überall etablieren sich faschistische Strukturen zur Unterdrückung von Freiheitsrechten. Das Zeitalter der großen westlichen Demokratien ist vorbei. Es wurde von den Big- Playern der großen Tech-Konzerne und ihrer weltumspannenden Netzwerke von Lobbyisten und vereinnahmten Politiker*innen für beendet erklärt. Das neue Vorbild ist das totalitäre chinesische Modell".)

Lügenpolitiker
Zur Erinnerung: Kretschmer, Söder, Spahn und Merkel zur Impfpflicht
Der dreisteste Lügenpolitiker bei der Impfpflicht, wenn auch nicht der wichtigste, ist in dieser Hinsicht der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU).
VON Gastautor norberthaering.de
...Die wichtigeren Unionspolitkerinnen und -politiker wie Gesundheitsminister und Pharmalobbyist Jens Spahn und Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf deren Wirken die künftigen Schikanen für Ungeimpfte zurückgehen, hielten dagegen noch bis Juli an ihren falschen Versprechungen fest, es werde keine Impfpflicht geben. Noch am 14. Juli hatte Merkel beteuert: „Wir haben nicht die Absicht, diesen Weg zu gehen, den Frankreich vorgeschlagen hat. Wir haben gesagt, es wird keine Impflicht geben“...Das Ganze ist eine Beleidigung des menschlichen Verstandes, von der fehlenden Ehre der Lügenpolitiker ganz abgesehen.
(Tichys Einblick. Wer immer lügt, dem glaubt man nichts.)

TE-Recherche
Baerbocks Schwindeleien über ihr Studium – komplette Promotionszulassung regelwidrig?
Von Air Türkis
Es geht nach wie vor um 40.000 Euro Steuergeld, die Baerbock für ihr Promotionsstipendium erhielt. Doch mit ihrem Promotionsversuch als solchem stimmt etwas nicht. Wie konnte sie überhaupt an der FU zugelassen werden?...Annalena Baerbock gibt bis heute in ihrem Lebenslauf an, an der Universität Hamburg Politikwissenschaft mit Nebenfach öffentlichem Recht studiert zu haben. Das stellt sich nun als falsch heraus: Wie der Plagiatsjäger Stefan Weber schreibt, soll Baerbock lediglich ein Wahlpflichtfach Politikwissenschaft absolviert haben, dafür ist keine Immatrikulation notwendig...Streng genommen erfand die grüne Kanzlerkandidatin damit ein Studium, das es gar nicht gab...
(Tichys Einblick. Wann zahlt sie 40 000 Euro an die Bürger zurück? Was erlauben sich Medien gegenüber der Öffentlichkeit, diese Frau noch immer als "Kanzlerkandidatin" vorzuführen, was einer Volksverarschung gleichkommen könnte? Wann vewrschw8ndet sie endlich von der politischen Bühne, um diese nicht weiter zu beschädigen? Der Wahlkrampf steigt in schwindelerregende Höhen. Die ist ja nur die Spitze der Grünen, wie aber sieht's im Rest der Partei aus?)

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NACHLESE
Walter Krämer
Uni-Klima: Wie in der DDR, nur mit Bananen
Ein befreundeter Ex-Professor einer ostdeutschen Universität schreibt mir: „In der vergangenen Woche traf ich einige meiner alten Bekannten. Mehrfach hörte ich den Satz: ‚Jetzt haben wir wieder die DDR, nur mit Bananen‘ ..." Wie war das intellektuelle Klima an den Hochschulen der DDR? Für einen ersten Eindruck empfehle ich mal, bei einer Sitzung einer Berufungskommission gewisser geisteswissenschaftlicher Fakultäten Mäuschen zu spielen. Da sind die Deja-vu-Erlebnisse am stärksten. Aber auch in anderen Fächern wird es zusehends opportuner, die eigene Meinung zu verbergen, sich an ein ideologisch gesteuertes Meinungsklima anzupassen und bei Maßnahmen mitzumachen, die man zwar missbilligt, gegen die man sich aber nicht zu protestieren traut...
(achgut.com. Alles Banane im Kanzleramt? Wie lange halten die Vorräte noch?)
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Wer will da noch hin?

Kanaren: Ansturm afrikanischer „Flüchtlinge“ wird immer heftiger
Von MANFRED W. BLACK
Immer mehr „Asylbewerber“ aus Afrika kommen illegal auf die Kanarischen Inseln. Mit 192 Booten landeten im Jahr 2020 dort 23.000 Migranten. Sieben Mal mehr als 2019. In diesem Jahr wird es wohl noch weit höhere Zahlen geben. Das berichtet das Internetportal Kanarenmarkt.Es gibt zahlreiche Übergriffe durch „Schutzsuchende“. In einigen Kommunen gleicht die Situation einem „Pulverfass“, schreibt die Madrider Zeitung El País. Doch deutsche Medien informieren kaum über die desaströse Lage. Wenn doch mal Meldungen über die Masseneinwanderung präsentiert werden, machen sich Journalisten hierzulande keine Sorgen um das Wohl der Spanier, sondern um das vermeintliche „Asylrecht“ der “Geflüchteten“.
NGOs als emsige „Fluchthelfer“
Erfahrungsgemäß schippern die meisten illegalen Zuwanderer aus Schwarzafrika im letzten Quartal des Jahres auf die spanische Inselgruppe. So ist 2020 die große Mehrheit der „Geflüchteten“ in den Monaten September, Oktober und November angelandet: fast 21.000. Allein in den ersten sieben Monaten des Jahres 2021 wurden rund 7500 neue afrikanische Einwanderer auf den Kanaren registriert, das sind in diesem Zeitraum 160 Prozent mehr als im Vorjahr. Mitte Juli haben sich an einem Tag und auf einen Schlag 223 Afrikaner – die meisten davon Senegalesen – in einem großen Konvoi von fünf größeren Booten von Marokko aus auf die Seereise zu den Kanaren gemacht. Fuerteventura ist etwa 100 Kilometer entfernt vom afrikanischen Kontinent. Ein Teil der Bootsfahrer, die zumeist in der südlichsten und westlichsten Stadt Marokkos starten, erreichte schließlich selbst mit ihren Kähnen eine kanarische Insel.Ein größerer Anteil der Afrikaner ist in den Gewässern vor den Kanaren von Schiffen der spanischen Küstenwache aufgegriffen worden. Vielsagend schreibt der Kanarenmarkt über die „Geretteten“: „Inwiefern sich die Pateras in Seenot befanden, wurde nicht mitgeteilt.“Sehr oft transportieren Schiffe von „Non Governmental Organizations“ die „Schutzsuchenden“ in die kanarischen Gewässer, im Schlepptau werden alte Boote mitgeführt. In den spanischen Hoheitsgewässern angekommen, veranlassen die NGO-Flüchtlingshelfer die „Flüchtenden“, in die oft maroden Kähne umzusteigen. Anschließend funkt das NGO-Schiff, das sich selbst flugs von dannen macht, den spanischen Küstenbehörden, Schiffbrüchige befänden sich in der Nähe der Inseln – in der richtigen Erwartung, dass die spanische Küstenwache schnell alles daran setzt, die „Boots-Flüchtlinge“ zu retten und auf eine der kanarischen Inseln zu befördern.
Angst vor Überfremdung und Übergriffen
Nicht selten kommt es nun auf den Kanaren zu Messerstechereien und Massenschlägereien. „In Teilen der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria ist die Stimmung in Sachen Migration hoch explosiv“ (Kanarenmarkt). Polizeipatrouillen gibt es offensichtlich nicht genug. Auch spanische Medien berichten – wenn überhaupt – nur sehr unvollständig über die Gewalttätigkeiten, bei denen in diesem Jahr bereits ein Spanier erstochen worden ist. Mehrere indigene Bürger wurden schwer verletzt.Eine spanische Frau soll im Januar „mit Steinen, Schlägen und Tritten malträtiert worden sein“ (teneriffa-aktuell). Bei diesen Gewalttaten wurden als Täter eingewanderte „Schutzsuchende““ identifiziert. Anwohner von El Salobre und Umgebung bemühen sich verstärkt „ihr Eigentum [zu] schützen“, sie „werden vom Staat im Stich gelassen“ (Kanarenmarkt). Seit dem Einzug der Migranten in das dortige Camp kommen die ortsansässigen Bürger nicht zur Ruhe. Oftmals spitzt sich die Situation mit angeblichen oder tatsächlichen minderjährigen „Schutzsuchenden“ zu. „Fast rund um die Uhr streifen einige dieser Afrikaner durch die Straßen und klettern in der Absicht zu stehlen, immer wieder über die Zäune der privaten Häuser und Bauernhöfe“, berichtet das kanarische Portal.
Respekt insbesondere vor älteren Menschen und Frauen lassen junge Zugewanderte oftmals missen. Der Respekt scheint „wohl mit dem Pass in Afrika vergessen worden zu sein“ (Kanarenmarkt). Mutige Formulierungen, die in anderen Medien der Kanaren nicht zu lesen sind.
Spiegel und DW sorgen sich um die „Geflüchteten“
Der Spiegel berichtete im Juni immerhin, dass sich die Zahl der „Flüchtlinge“ auf den Kanaren bis zu diesem Zeitpunkt bereits verdoppelt hatte. Das Hamburger Magazin beschreibt freilich nicht die Ängste vieler Spanier vor Überfremdung und Übergriffen. Vielmehr macht sich der Spiegel große Sorgen um die „Schutzsuchenden“: Auf den Kanaren hätten in der Vergangenheit viele Geflüchtete berichtet, „in dem Chaos auf den Inseln keinen Zugang zu ausreichend Informationen und einem Anwalt zu bekommen“. Die Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch habe von „ernsthaften Bedenken“ gesprochen, „ob das Recht auf Asyl gewahrt werde“. Auch die öffentlich-rechtliche Deutsche Welle (DW) sorgt sich sehr um die schwarzen Zuwanderer. Der Sender berichtet, dass die meisten der Zugewanderten bestrebt sind, das spanische Festland zu erreichen, das rund 1000 Kilometer entfernt von den kanarischen Inseln liegt. Das Fernziel vieler Zugewanderter ist am Ende Deutschland, wo die attraktivsten Sozialleistungen des Staates winken. Angeblich, sendete die DW, versucht die spanische Regierung aber, afrikanische Migranten auf den Kanaren an einer Weiterreise ins über 1000 Kilometer entfernte spanische Mutterland zu hindern – „das spielt Schleusernetzwerken in die Hände“. Ein spanisches Gericht hat allerdings im Mai entschieden, dass diese „Blockade“ – so die DW wörtlich – unrechtmäßig sei. Die Regierung in Madrid hat Berufung gegen das Gerichtsurteil eingelegt. Gerichte sind auch in Spanien sehr häufig rechtspolitisch links positioniert – und damit immer für eine Überraschung gut.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Corona und Berlin beschreibt der Journalist Robin Alexander auf Twitter: „Gerade am BER gelandet. Crew verteilte zwei Formulare: a) Bundesgesundheitsminister fordert jeden Passagier auf 14 Tage zuhause zu bleiben – Gelächter. b) Kontaktdaten und Sitzplatz angeben für eventuelle Nachverfolgung – wird anschließend von niemandem eingesammelt.“ Ohne weitere Worte.
(Stephan Paetow, Tichys Einblick)
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Markus Vahlefeld
Das neue Neoliberal: Im Kielwasser der Moral schwimmen die Haie
In der aktuellen Form unseres Wirtschaftens wird jetzt die Moral kapitalisiert. Das ist nur folgerichtig, denn nur mit ihr ist noch Wachstum möglich. Die Grünen sind die Speerspitze dieses neuen rücksichtslosen Neo-Liberalismus.
(achgut.com. Für grüne Redakteur*innen ist das zu hoch, denn die wollen den Wohlstand abschaffen und die Marktwirtschaft ersetzen durch Planwirtschaft mit Armut für alle. Das Dumme ist nur, dass Dummköpfe Dummheit nicht als solche erkennen, sondern für eine besondere natürliche Begabung halten.)

„Hetze“ und „brauner Mist“
Anti-Grünen-Kampagne: Umweltminister fordert Boykott gegen Ströer
Seit einigen Tagen hängen in mehreren Städten großflächige Plakate, auf denen vor der Wahl der Grünen gewarnt wird. Von den Grünen gehe eine „massive Gefahr für Deutschland aus“. Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) fordert nun Konsequenzen für den Vermarkter Ströer.
(Junge Freiheit. Sagen Grundgesetzlose, sie sind das Grundgesetz, wie Faschisten sagen, sie sind Antifaschisten? Der AfD fällt zu Wahlkampf ja nichts ein. )

Nach Vorwürfen von sexueller Belästigung
„Werde mich um ihre Privatadresse bemühen“ – Grünen-Funktionär bedroht Journalistin
Danilo „Dino“ Zoschnik sorgte im Netz für Empörung: Er soll einen Minderjährigen sexuell belästigt haben, nun bedrohte er eine Journalistin, die darüber berichten wollte. Der Extremismus des Landtagskandidaten ist indes keine Neuigkeit.
VON Max Roland
Der grüne Nachwuchspolitiker Danilo „Dino“ Zoschnik sorgt seit Tagen für Aufsehen. Grund dafür sind extremistische Statements auf Twitter – außerdem soll er einer minderjährigen Person ungefragt Nacktfotos geschickt haben. Nachdem die BILD-Zeitung über den Fall berichtete, schickt Zoschnik nun Drohmails an die verantwortliche Journalistin. Auf Twitter tritt Zoschnik dezidiert extrem auf. Er bekennt sich zur Antifa, fordert, „linke Militanz“ zur Bekämpfung der „Klimakrise“ und träumt schon mal davon, politisch Andersdenkende „in den Kofferraum“ zu sperren – eine klare Anspielung auf den Schleyer-Mord der RAF. Er bezeichnet sich selbst als „Extremist“, lehnt Staat und Verfassung also dementsprechend ab – für solche Positionen kämpfe er auch in seiner Partei, sagt Zoschnik...
(Tichys Einblick. Sauber, sauber. Lehramt studiert er auch noch. Wo ist der Verfassungsschutz?)

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