Springe zum Inhalt

Gelesen18.8.21

Vom Sockel gestiegen mit Rauchzeichen?  Für 69 Euro zu haben, "Wir beteiligen uns bei der Spendenaktion des Freistaat Sachsen (gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden) zur Unterstützung der Flutopfer im Westen Deutschlands (Bank für Sozialwirtschaft). Für jedes verkaufte Räuchermännchen 'Angela Merkel' werden wir 10% des Verkaufspreises spenden". (original-seiffener-volkskunst.de/raeuchermaennchen-bundeskanzlerin-angela-merkel)

(tutut) - 20 Jahre dort und probiert, nun ist's halt passiert. Als die Natoschläfer aufwachten, war der Taliban noch immer da. Und sonst niemand. Während Spinner Zeichen setzen zur Rettung der Welt, findet eine Talibanisierung der Politik statt. Gewalt ist das einzige Naturgesetz. Natur kennt keine Gleichheit. In der ZDF-Serie nach dem Roman "Unterleuten" von Juli Zeh kommt ein Bessergutmensch und Naturschützer schließlich im Kampf gegen Windmühlen auf den Trichter, durch den die entscheidende Erkenntnis seines Lebens tröpfelt: "Ich weiß jetzt,  warum die  Leute Gewalt so toll finden: weil Gewalt funktioniert". Wer sich nicht auf sich selbst verlassen kann, ist verlassen. Die USA sind nur noch ein Wackelpudding, welcher auf dem Tisch der neuen Weltordnung als Nachspeise dient. In Deutschland ist das feministische Experiment einer Talibanisierung in Politik und Medien gescheitert mit kaum gutzumachenden Schäden für Land und Leute. Gewählt werden kann im September nur das gute alte Grundgesetz. Alles andere ist vom Übel und muss verboten werden, weil es den Boden von Demokratie und Rechtsstaat verlassen hat. Deutschland ist weder Kita noch Zirkus. Schluss mit dem Kasperletheater von Pippi Langstrumpf. Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 87a: "(1) Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf. Ihre zahlenmäßige Stärke und die Grundzüge ihrer Organisation müssen sich aus dem Haushaltsplan ergeben. (2) Außer zur Verteidigung dürfen die Streitkräfte nur eingesetzt werden, soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zuläßt. (3) Die Streitkräfte haben im Verteidigungsfalle und im Spannungsfalle die Befugnis, zivile Objekte zu schützen und Aufgaben der Verkehrsregelung wahrzunehmen, soweit dies zur Erfüllung ihres Verteidigungsauftrages erforderlich ist. Außerdem kann den Streitkräften im Verteidigungsfalle und im Spannungsfalle der Schutz ziviler Objekte auch zur Unterstützung polizeilicher Maßnahmen übertragen werden; die Streitkräfte wirken dabei mit den zuständigen Behörden zusammen. (4) Zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes kann die Bundesregierung, wenn die Voraussetzungen des Artikels 91 Abs. 2 vorliegen und die Polizeikräfte sowie der Bundesgrenzschutz nicht ausreichen, Streitkräfte zur Unterstützung der Polizei und des Bundesgrenzschutzes beim Schutze von zivilen Objekten und bei der Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer einsetzen. Der Einsatz von Streitkräften ist einzustellen, wenn der Bundestag oder der Bundesrat es verlangen". Der Fall ist da spätestens seit Horst Seehofer den herrschenden Unrechtsstaat festgestellt hat. Unverzüglich ist die allgemeine Wehrpflicht wieder zu aktivieren. Die Bundesrepublik Deutschland ist kein Kränzchen politisch dilettierender Kaffeetanten. Karneval und Fasnet sind abgesagt. Nun gilt,  was die Kunst des Krieges bedeutet, und was jeder  Mensch bei Trost verstehen muss, auch ohne Chinesisch zu können. "Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen". Selbsterkenntnis wäre der erste Schritt zur Besserung. Bis jetzt hat ihn keine Partei auf dem Programm, geschweige denn, sie handelt nach ihm. Wem nützt die Rettung der Welt durch deutsche Wesen, wenn im Vorgarten der Taliban sitzt und mit der Bundeswehr Fangis und Blinde Kuh spielt? Wenn der Islam zu Deutschland gehört -  "Auf dem Weg zur Scharia - Taliban verwandeln Afghanistan in einen islamistischen Staat - Bundesregierung will 10 000 Menschen ausfliegen" - ist das Gefasel vom Islamismus ein Selbstbetrug, denn sowas gibt es nicht, das Aufwachen wird schrecklich sein, der Taliban kann nicht ausgeschlossen werden.  Er und seine Ideologie:  Volk, Reich, Führer = eins, das funktioniert.  Alles andere ist zu kompliziert. Steht deshalb unverständlich auf Wahlplakaten. Niemand verspricht Glück und Geld. Nach Marx ist  Ideologie alles, alles andere nix. Für Aristoteles gab es Menschen, die von Natur aus Sklaven und andere, die von Natur aus Herren sind. Hat sich seither was geändert? Wenn Gewalt eher als Zeichen von Schwäche als von Stärke erklärt wird, geschenkt den Gläubigen. Die Talibanisierung der Gesellschaft funktioniert doch. Auch so: "Risikogebiete für Starkregen werden untersucht - Das Landratsamt Tuttlingen investiert dafür rund 500 000 Euro -  (pm) - Brände in Griechenland, Italien und der Türkei, eine Hitzewelle in Kanada, Überschwemmungen im mittleren Westen Deutschlands - all das sind Extrem-Wetterereignisse, die mit dem Klimawandel in Zusammenhang gebracht werden. Auch Unwetter im Kreis Tuttlingen sorgen immer wieder für überflutete Keller". Geht ein Bibabutzemann in diesem Kreis herum? "Denkfabrik berechnet größten Anstieg von  - Treibhausgasemissionen seit 1990". Der Schulausfall schlägt nun überall voll durch! Nach über eineinhalb Jahren eine sensationelle Idee: "Bloß kein Wechsel oder Fernunterricht - Mobile Luftfilter sollen Schulleben absichern - Seit einer Woche gibt es Geld vom Land". Hat die Zäpflebrauerei im Schwarzwald Plus gemacht? Noch ein Beispiel für Propagandapolitik gefällig? "Klimaschutz ist auch beim Einkaufen möglich - Leser Andreas Frick aus Eßlingen hat einige Tipps parat".  Hier wäre noch ein Tipp: Wenn's regnet, den Schirm nicht vergessern! Ausgerechnet die Kanzlerin führt nun den ganzen Klimaklimbim mit CO2-Todesgas ad Absurdum: "Die Kanzlerin als Räucherfigur - Zum Ende ihrer Kanzlerschaft gibt es Angela Merkel (67/CDU) nun auch als Räucherfigur aus dem Erzgebirge. 'Die scheidende Kanzlerin in der typischen Haltung mit Merkel-Raute bieten wir in einem Blazer in pink, türkis oder violett an', sagte Andreas Bilz, Geschäftsführer der Seiffener Volkskunst". Sieht zwar eher wie ein chinesischer Kuli aus, was soll's, es ist ihr Mao-Look.  Warum nicht? Als Quietschente gibt es sie schon lange. Ihr auserkorener Nachfolger in spe muss als Original genügen: "Laschet braucht ein zweites Comeback - Der Kandidat der Union steckt im Rennen ums Kanzleramt erneut im Umfragetief", meint frau vom Berliner Schreibbüro mit beschränkter Haftung.  Wann ist sein erstes Comeback zu erwarten, wovon auch immer? Ein Chefredakteur  weisse auch Bescheid und artikelt sein Leid nach 20 Jahren, wenn er nicht mehr vorbeischauen kann, aber immer noch nicht fragt: Was sollte das da im Hindukusch, wenn es nun heißt: husch, husch! Nie wurden die Hinrichtungslinien zu Politikern überschritten, denn sie könnte ja möglicherweise not amused sein, die mächtigste Fau der Welt als Zwergin in ihren neuen Kitteln. Nun aber gebt's ihr!  Aber nein, nix hat mit Nix zu tun. "Kraftlos und inkompetent" die Schreibblockade: "Die Szenen auf dem Kabuler Flughafen sind kaum in Worte zu fassen".  War er dort? Er guckt und hält sich die Nase zu: "Das Versagen des Westens stinkt seit Tagen zum Himmel und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass in naher Zukunft die Gegebenheiten noch unbarmherziger, noch brutaler werden".  Ohne Prost: "Im Mai flog die Bundeswehr über 20 000 Liter Bier und Wein aus. Was für Prioritäten".  Ross und Reiter*in nennt er nicht, könnte ja seinen Abwurf bedeuten. "Aber auch die politische Verantwortung muss übernommen werden. Vielleicht hilft dabei ja auch eine Abwahl". Sie geht doch schon.Oder etwa nicht? Bis dahin bleibt nur die Hoffnung, dass militärische Profis Wege finden, so viele Menschen wie nur eben möglich außer Landes zu bringen". Die Kommendoch schon selbst zu Zehntausenden nach Germoney. Kannitverstan gibt  wieder mal den Chefredakteur.  Hans Magnus Enzensberger zitiert in "Mittelmaß und Wahn - Gesammelte Zerstreuungen" Sören Kierkegaard: "Solange die Tagespresse besteht, ist das Christentum eine Unmöglichkeit" und folgert: "Wenn man diesen Satz aus der Sprache der Religion in die säkularisierte Terminologie der Verfassungen übersetzt, so besagt er nicht mehr und nicht weniger, als dass die Pressefreiheit, zu Ende gedacht, mit der Menschenwürde unvereinbar ist".  Um dann noch einmal die Radikalität eines ewigen Taliban aus dem Mund Kierkegaards sprechen zu lassen: "Sollte ich ein Pressegesetz schreiben, ich wüsste schon, was ich tun würde. In Bezug auf die Tageszeitungen hätten die Käufer unbedingt einen großen Teil der Veranwortung zu tragen. DerKäufer eines Blattes ist wesentlich mitschuldig... Also müssten, zugleich mit dem Verfasser, auch die Leser mit Geldstrafen belegt werden. Denn das Verbrechen besteht nicht so sehr darin, dass einer eine  Lüge ausspricht und sie drucken lässt, sondern das eigentliche Verbrechen besteht in ihrer Ausbreitung; es nimmt also mit derZahl der Käufer zu. Es dürfte von nun an keine anonyme Bestellung  mehr geduldet werden. Die Namen der Bezieher eines jeden Blattes müssten öffentlich gedruckt werden,und je mehr Käufer, desto größer die Geldstrafe". Sage niemand, dies wäre verrückt und  nicht machbar. Es funktioniert!  Politiker im hysterischen Wahn einer eingebildeten Seuche bestrafen jeden, der sich ihrem krankhaftem Albtraum mit Abwehrzauber durch Masken, Abstand, Tests und Impfen nicht anschließt.

"Die Namen der Bezieher eines jeden Blattes müssten öffentlich gedruckt werden, und je mehr Käufer, desto größer die Geldstrafe".

Stiko-Empfehlung geht Ärzten nicht weit genug – aber Eltern und Kinder sind zweigeteilt
Die Stiko empfiehlt allen Zwölf- bis 17-Jährigen eine Corona-Impfung. Für Ärzte ein längst überfälliger Schritt. Für Familien nicht zwingend relevant: Niemand will sich unter Druck setzen lassen.
(Schwäbische Zeitung. Sollten Ärzte nicht bei ihren Leisten bleiben, oder sind sie auch politische Erfüllungsgehilfen für gesundheitlich zweifelhafte Aktionen?)

Pinar Demircan ist neue Religionsbeauftragte der Offenburger Moscheegemeinde
Zudem vertritt sie die Moschee im interreligiösen Arbeitskreis der Stadt.
(Badische Zeitung. Was ist das für ein komischer AK? Religion ist Privatsache, da hat sich der Staat nicht einzumischen. Kennt die Stadt das Grundgesetz nicht? OG-Kannitverstan. Islam als poltisch-religiöse Ideologie ist keine in Deutschland anerkannte Relgionsgemeinschaft, sondern ein Verein. Ditib wird von der Türkei aus gesteuert und untersteht der türkischen Regierung. Was soll das? Gäbe es noch Presse, könnte solcher Unfug nicht verbreitet werden, oder? )

Inzidenz in Karlsruhe steigt
Karlsruher Abwasserorakel prognostiziert baldige Inzidenz von 100
Die 7-Tage-Inzidenz in Karlsruhe steigt seit Tagen an und liegt aktuell bei 36,2. Nach Einschätzung von OB Mentrup dürfte sie aber weitaus höher liegen - und das hat Gründe...Das sogenannte Abwasserorakel, ein vom Technologiezentrum Wasser (TZW) entwickeltes Frühwarnsystem, weise bereits jetzt auf Inzidenzen zwischen 70 und 100 hin, betone Mentrup bei seinem Sommerpressegespräch.Wann diese Werte erreicht werden, dazu möchte der Rathauschef noch keine Prognosen abgeben. „Viele Krankheitsverläufe sind derzeit asymptomatisch. Wenn sich die Leute nicht regelmäßig testen oder als Kontakte von Infizierten gemeldet werden, bleibt die Dunkelziffer hoch“, so Mentrup.
(Badische Neueste Nachrichten. Könnte ein Oktopus den OB nicht als Orakel ersetzen und Geld sparen helfen? Der kann auch besser schwimmen und hat acht  Impfarme. )

Nach Machtübernahme der Taliban
Afghanische Community in Südbaden: Die Lage ist katastrophal
(swr.de. Was machen die hier? Ist das nicht mehr BW?)

Kretschmann: "Baden-Württemberg wird afghanische Flüchtlinge aufnehmen"
(swr.de. Talibanisierung deutscher Politik. Ist BW Nachbarland des Mittelalters? Bricht Kretschmann einfach so Gesetze wie Merkel und Ko.?)

Kritik an Gedränge im Europapark
(swr.de. Wie viele Tote und Verletzte?)

Corona-Test in Stuttgart
Über 100 Euro – so teuer sind PCR-Tests
Wer sich nicht impfen lassen will oder genesen ist, für den ist nur ein PCR-Test die Eintrittskarte in einen Club und eine Diskothek. Die Tests sind teuer – und das Angebot bleibt wohl begrenzt.
(Stuttgarter Zeitung. Wer kauft Schrott?)

Favoritepark in Ludwigsburg
Hochzeitsgesellschaft gefährdet Wildtiere mit Konfettikanonen
Das Schloss Favorite in Ludwigsburg ist ein beliebtes Motiv bei frisch Vermählten: Am Montagabend hat eine Hochzeitsgesellschaft dort jede Menge Müll hinterlassen. Die Polizei sucht nun nach den Verursachern.
(Stuttgarter Zeitung. Befremdliche Kultur?)

Coronaregeln in Stuttgart
Wenn das mit der Meinungsfreiheit missverstanden wird
Die Impfgegner schießen immer öfter über das Ziel hinaus: Gastronomen, die nur Genesene und Geimpfte in ihr Lokal lassen, tun dies mit gutem Recht, findet unsere Autorin.
(Stuttgarter Zeitung. Nix verstehn, aber politische Propaganda machen?)

Klima auf den Fildern
Feuerwehr reagiert auf Extremwetter
(Stuttgarter Zeitung. Fehlt die Baumschule, um den Unterschied zwischen Wetter und Klima zu lernen?)

Unfall in Waldenbuch
Antworten auf Fragen zu Absturz 1945
Im Januar 1945 ist bei Waldenbuch ein Flieger der Royal Canadian Air Force abgestürzt. Angehörige waren nun vor Ort und haben etwas Neues zu damals erfahren.
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs, im Januar 1945, stürzte ein schwer getroffener Lancaster-Bomber der Royal Canadian Air Force mit einer siebenköpfigen Crew über Waldenbuch im Landkreis Böblingen ab. Nur zwei Piloten überlebten schwer verletzt, fünf der sieben Crewmitglieder starben bei dem Unfall.
(Stuttgarter Zeitung. Wer sagt Schreiberin, dass es kein Unfall war, sondern die Kanadier im Krieg Deutschland angegriffen haben - wie viele Menschen wurden dabei getötet? - und zurecht abgeschossen wurden?)

==================
NACHLESE
Regierung nicht nur unfähig, auch unernst
Die Unernsten: Es ist Krise und die Verteidigungsministerin bäckt Flammkuchen. ...
VON Roland Tichy
Dpa meldet, dass am Montag die Kanzlerin ins Kino gehen wolle:..Es ist die Premiere des Dokumentarfilms «Die Unbeugsamen». Der Film von Regisseur Torsten Körner zeigt, wie Frauen in der Bonner Republik um ihre politische Teilhabe kämpfen mussten. Das Frauenthema der Tage sind afghanische Frauen, die von den Taliban ermordet, vergewaltigt und eingesperrt werden. Dazu kein Kanzler- oder sonstwie Ton.Unsere knallharte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer meldet stolz, dass sie über 100 Flammkuchen gebacken hat...Und Staatsminister Niels Annen – zu dessen Aufgabenbereich im Auswärtigen Amt Afghanistan gehört – besucht die Freiwillige Feuerwehr in Pöselsdorf, wie er uns mit fröhlichen Fotos auf Instagram berichtet, sehr modern also. ...Wir erleben eine Bundesregierung, die nicht nur unfähig ist; darum wissen wir ja schon lange. Es ist eine Bundesregierung des Unernstes. Das ist die nächste Stufe der Wirklichkeitsverdrängung. Es ist nicht nur eine Scheinregierung, die ihre Zeit mit lächerlichen Wahlkampfauftritten vertändelt, statt in der Not zu handeln...
(Tichys Einblick. In Molwanien ist Muttitag.)
=====================

Afghanistan-Desaster
Die Warnungen des alten, weißen Mannes
Mit blasser Miene schauen Deutschlands führenden Politiker auf das Desaster des Afghanistan-Einsatzes. Man habe die Lage falsch eingeschätzt, gibt sich Außenminister Heiko Maas (SPD) kleinlaut. Dabei hatte es nicht an Warnungen gemangelt. Einer, der das deutsche Afghanistan-Abenteuer von Anfang an zum Scheitern verurteilt hatte, war die Reporter-Legende Peter Scholl-Latour.
(Junge Freiheit. Der hat auch die Wahrheit der Binse verkündet, dass wer Kalkutta ruft, zu Kalkutta wird.)

Afghanistans Fall
Die Selbstzerstörung des Westens
Von Ulf Poschardt
Chefredakteur
„Raus aus Afghanistan“ – was Linke und Pazifisten immer gefordert haben, ist nun eingetreten. Mit katastrophalen Folgen für die Menschen vor Ort, die unter der Grausamkeit der Taliban leiden müssen. Unsere intellektuellen und kulturellen Eliten haben ihren Denkhorizont auf die Reichweite ihres Lastenfahrrads reduziert.Die Selbstzerstörung des Westens, seine eitle Dekonstruktion aus Feigheit, trägt Früchte. Mit dem Vertrauen in die eigenen Ideen schwand die Wehrhaftigkeit, Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik entlang aufklärerischer Maximen zu verstehen. Das als Eurozentrismus kritisierte Denken hat sich selbst aufgegeben.Die Taliban und deren archaischen Islamismus mit all seiner menschen- und frauenverachtenden Scheußlichkeit bekommt Afghanistan nach dem blinden Abzug der westlichen Truppen „geschenkt“. Die Taliban bringen die Scharia, das Ermorden von Schwulen, Ehebrecherinnen, Andersdenkenden, Christen, was auch immer. Schulterzuckend wird das hingenommen.
(welt.de. Gehört zu Deutschland. Oft genug erklärt. Glaubt's noch immer niemand?)

General über Afghanistan
„Die Taliban hatten mathematisch und technologisch keine Chance. Eigentlich“
Was ist schiefgelaufen beim Aufbau der afghanischen Armee, die sich jetzt den Taliban ergibt? Hans-Lothar Domröse war Chef des Stabes der Nato-geführten Isaf-Mission. Er blickt selbstkritisch zurück. Neben der Korruption wurde ein weiterer zentraler Faktor unterschätzt.WELT: Nicht einmal zwei Wochen haben die Taliban gebraucht, um Afghanistan weitgehend unter ihre Kontrolle zu bringen. Waren die Zahlen von 300.000 Soldaten bei den afghanischen Sicherheitskräften übertrieben, waren das Geistersoldaten, Herr Domröse? Hans-Lothar Domröse: Man muss natürlich sagen: Es ging um Sicherheitskräfte, also etwa 180.000 Soldaten und 120.000 Polizisten. Aber ich will ich nicht ausschließen, dass es Kräfte gab, die nur in der Nato-Statistik standen, um den Sold dafür zu kassieren...
(welt.de. Niemand hatte die Absicht, zu glauben, dass zum Islam keine Demokratie und Menschenrechte gehören.)

Maas kündigt Aufnahme „nicht unerheblicher Zahl“ von Afghanen an
Von MANFRED ROUHS
Bundesaußenminister Heiko Maas hat in einer kurzen Stellungnahme gegenüber den Massenmedien seine genialen Pläne für die Zukunft Afghanistans mitgeteilt. Das Motto lautet, kurz gesagt: Rette sich, wer kann. Die Afghanen werden, so Maas, in „nicht unerheblicher Zahl“ erst in die Nachbarländer fliehen, wo ihnen Deutschland dann helfen soll. Dann geht es weiter. – Man hat den Eindruck, dass manche politischen Akteure das Eintreffen der nächsten massiven Flüchtlingswelle in Deutschland gar nicht abwarten können. So werden die Afghanen zu Schachfiguren auf dem Spielbrett deutscher Gut- und Bessermenschen. Ein Rassist und ein Verräter an den Menschenrechten ist nach dieser Sicht auf die Welt jeder, der Zweifel an der Sinnhaftigkeit einer solchen Bevölkerungsverlagerung äußert.Jene Politiker, deren Afghanistanpolitik in diesen Tagen krachend gescheitert ist, stehen jetzt wieder mit erhobenem Zeigefinger vor uns und wollen uns erklären, wo es langgehen soll. Und sie schämen sich nicht dabei!Selbstkritik? Suche von Fehlern, womöglich bei sich selbst? Fehlanzeige! Das Grinsen wird wieder arroganter, nachdem die unerwartete Entwicklung im Land am Hindukusch Maas und anderen politischen Geistesgrößen kurzzeitig die Züge von Hochmut aus dem Gesicht geblasen hatte. Deutschland hat derzeit und nicht erst seit gestern wenig Glück mit seiner politischen Klasse, für die heute wie vor 30 Jahren gilt: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“
(pi-news.net)

Rainer Bonhorst
Die Nationbuilder am Werk
Unter dem Gesichtspunkt der Verantwortung nimmt das Afghanistan-Abenteuer einen unschönen und zutiefst peinlichen Ausgang. Die letzte Verantwortung für den Einsatz lag in Deutschland stramme 16 Jahre lang bei Angela Merkel.
(achgut.com. Die Wahrheit hatOliver M. Haynold
Afghanistan: Der Westen als Comical Ali
Die Reaktion des Westens auf die Einnahme von Kabul durch die Taliban hat schon Qualitäten der berühmten letzten Pressekonferenz des irakischen Außenministers Muhammad as-Sahhaf, bekannt als „Comical Ali“...Kabul ist von den Taliban eingenommen, und der amerikanische Botschafter verließ die Botschaft, die vor gerade einmal vier Jahren für rund 800 Millionen Dollar fertiggestellt wurde, mit einem Hubschrauber des Typs CH-46, genau dem gleichen Transportmittel wie sein Vorgänger in Saigon.Sogar die laufenden Nummern der beiden Hubschrauber sind fast identisch: Martins Hubschrauber der Marineinfanterie hatte die Nummer 154803. Der Hubschrauber, der den amerikanischen Botschafter in Afghanistan Ross Wilson in Sicherheit brachte, gehört jetzt dem Außenministerium, hieß aber früher bei der Marineinfanterie 154038. Er wurde übrigens im Dezember 1967 in Dienst gestellt und ist damit drei Monate länger im Dienst als der mittlerweile im Museum stehende Hubschrauber der Flucht aus Saigon..
(achgut.com. Wenn noch älteres Gerät gefordert gewesen wäre, hätte SS-Hauptsturmführer der Reserve Otto Skorzeny mit dem Fiesler Storch kommen müssen.)

"Fiesler Storch" Fi 156 während der Befreiung Benito Mussolinis vom Gran Sasso. (Bundesarchiv)

*****************
DAS WORT DES TAGES
Allein dieser Twitter-Stuss der Verteidigungsministerin ist unfassbar verlogen, niederträchtig und kaltherzig. Dafür sind Bundeswehrsoldaten monatelang von ihren Familien getrennt, verwundet und getötet worden. Für nichts. Und jetzt werden die Afghanen, die voller Hoffnung auf Deutschland, Europa und die USA gebaut haben, geschlachtet. Welch eine Scheinheiligkeit unserer Politiker-Darsteller! Herr Bundespräsident, gratulieren Sie nun wieder dem glorreichen Iran? Frau Roth, legen Sie wieder ihr Kopftuch an? Frau Verteidigungsminister, bleiben Sie noch im Amt?
(Leser-Kommentar, welt.de)
******************

Nächste Asylflut: „Hilfskräfte retten“
Von WOLFGANG HÜBNER
Die mächtigste grüne Politikerin, also Angela Merkel, hat schon die Parole ausgegeben: 10.000 afghanische „Hilfskräfte“ der deutschen Truppen und Organisationen sollen per Lufttaxi aus ihrer Heimat nach Deutschland transportiert und hier aufgenommen werden. Wie das in dem in Kabul herrschenden Chaos bewerkstelligt werden soll und wer da alles in den Flugzeugen, so sie denn überhaupt starten können, sitzen wird – das kümmert weder Merkel noch ihre geradezu beispiellos unfähigen Minister Maas und Kramp-Karrenbauer sonderlich. Selbstverständlich werden jedoch die neuen Herren in Afghanistan gut verstanden haben, dass die deutsche Regierung mal wieder jeden Preis dafür zahlen wird, diesen „Hilfskräften“ eine neue Existenz im Reich von Maske und Abstand zu verschaffen.Nachdem die Chefin die Parole ausgegeben hat, haben sich ihre treu ergebenen Schildknappen in den Medien, speziell bei ARD und ZDF, sofort daran gemacht, den Propagandafeldzug für die neue Asylflut in Szene zu setzen. Heftig wird dort die Not der freiheitsliebenden Menschen in dem fernen Land gezeigt, die nun den martialisch ausschauenden Taliban ausgeliefert sind. Natürlich wird das Ende von Mädchenbildung und Frauenemanzipation beklagt, derweil am Flughafen offenbar nur männliche Afghanen in die Flugzeuge gen Westen klettern wollen. Sogar Alexander Gauland von der bösen AfD darf in der „20 Uhr Tagesschau“ vom 16. August (hier im Video bei 5:44 Minute, hoffentlich aus dem Zusammenhang gerissen) auf die deutsche Verpflichtung für die „Hilfskräfte“ hinweisen. So nebenbei wird allerdings darüber informiert, dass schon eine nicht unbeträchtliche Zahl davon in Deutschland ist.Aber die Bundeskanzlerin will sich damit so wenig zufrieden geben wie die Völkerrechtlerin oder die erwartungsvolle Asylindustrie von Caritas bis Arbeiterwohlfahrt. Die grünrotschwarzen Schlepper, Nepper, Bauernfänger haben längst Lunte gerochen: Schlepper, weil unter einem humanitären Vorwand die Umvolkung weiter vorangetrieben werden kann; Nepper, weil die Steuerzahler für die Aufnahme und Folgekosten von vielen Tausend mittellosen Flüchtlingen bluten müssen; Bauernfänger, weil das zahlende Volk mit gezielten Bildern von verzweifelten Afghanen für die neue Asylflut eingestimmt wird. Und wenn die Kampagne propagandistisch erst mal so richtig läuft, werden nur noch ein paar lästige Selbst- und Querdenker daran erinnern, wer eigentlich „Deutschlands Vietnam“ (FAZ) politisch verantwortet hat.Bei aller Sympathie und berechtigtem Mitgefühl mit vielen Menschen in Afghanistan, deren Zukunft nun so ungewiss wie düster ist: Es muss an dieser Stelle daran erinnert werden, dass die „Hilfskräfte“ objektiv Kollaborateure von Besatzungsmächten waren und als solche von den neuen wie alten Machthabern auch als solche betrachtet werden. Nicht anders als damals in Vietnam, nicht anders auch als die Franzosen, Holländer, Dänen oder Norweger, die sich im Zweiten Weltkrieg mit den deutschen Besatzern in irgendeiner Weise eingelassen hatten.Welche grausamen Folgen das für diese Menschen auch in europäisch-zivilisierten christlichen Ländern haben konnte, ist nicht unbekannt. Um ähnlichen Schrecken für die afghanischen „Hilfskräfte“ zu verhindern, sollten Merkel und Co. nicht über die Taliban jammern, sondern realpolitisch so schnell wie möglich zu ihnen Kontakt aufnehmen: Heiko und Annegret haben sich doch stets so gerne in Afghanistan gezeigt – warum nicht mal mit siegreichen Kämpfern?
(pi-news.net)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert