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Gelesen2.9.21

Lang dauert die Nichterinnerung.

(tutut) - Was haben Aktivist*innen ertastet, damit gerade wieder so viel passierte, wie aufs Papier passt? Ein Faktencheck wäre schnell am Ende von Gelände. Leser brauchen was zum Schmöckern für ihr Geld. Sortieren dürfen sie selber wie die Tauben von Aschenbrödel. Die Guten  und die Schlechten - am Schluss wandern alle in die Tonne. "Das Wort Organisation", sagte der alte Lichtenberg, "das jetzt von den Franzosen so häufig gebraucht wird, könnte recht gut von Gelehrsamkeit gesagt werden. Man muss Hypothesen und Theorien haben, um seine Kenntnisse zu organisieren, sonst bleibt alles bloßer Schutt, und solche Gelehrten gibt es in Menge". Wenn ein Chefredakteur und seine Berlinkorrespondentin  eine fast Hundertjährige in Berlin treffen, der Erinnerung wegen, die sie nicht haben und dabei auch noch elementare Unkenntnisse von Geschichte offenbaren, dann ist eine komplette dritte Seite nur Platzverschwendung. Der informierte Leser muss die Absicht merken und verstimmt sein. "Ihre Mission ist die Erinnerung - Mit knapp 100 Jahren kämpft die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer gegen das Vergessen".  Fällt ihnen nicht auf, wie absurd die Mission ist, Erinnerung wachhalten zu wollen, die man als Nachgeborener selbst nicht hat und niemals hatte, einen Kittel aus zweiter Hand überzuziehen, den Historiker, Lehrer, Politiker, Publizisten, Medien zusammengeschneidert haben in einer Ideologieproduktion, der passen soll aber nie kann?  Was die Deutungshoheit  will, wird dann in Fakes wie solchen klar, wo alle drei Gesprächsteilnehmer offenbaren, dass ihre Nazis "rechts" sein müssen, obwohl die nationalen Sozialisten wie auch der jetzige Merkel-Block links sind: "Rechtsextreme Parteien können in Deutschland und Europa mit Zustimmungswerten zwischen zehn und 20 Prozent rechnen. Besorgt Sie das? 'Ich bin kein politischer Mensch. Deshalb äußere ich mich eigentlich nicht zur Politik. Aber ich frage mich schon: Warum hat man die so groß werden lassen? Als ich zurückgekommen bin, gab es die noch nicht'". Voll daneben! Erinnerung trügt. Wenn es hier nicht um Politik geht, um was dann? In der Politik werden Entscheidungen getroffen, die das Leben der Gesellschaft organisieren. Zeitung darüber ist meist nur die äußere Rinde des Baumes. Gerade wird im linksgrünen BW umgepflanzt, um Kinder an die Macht zu bringen, weil auf deren Stimmen gehofft wird und sie gerne grün mithüpfen, gleichzeitig können sie aber noch mit über 20 als "Heranwachsende" auf mildernde Umstände hoffen, wenn sie Schlimmes verbrochen haben, und sich dann Jugendgerichte ihrer annehmen. Das verstehe also, wer will, wenn Frau schreibt und sich offenbar dabei nichts denkt: "Erste Details zur geplanten Kommunalwahlrechtsreform bekannt -  Wenn künftig bei einer (Ober-)Bürgermeisterwahl im ersten Wahlgang keiner der Bewerber mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen erhält, soll es eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den höchsten Stimmenzahlen geben". Ausgerechnet CDU-Verlierer Strobl hat ein "Eckpapier" dazu produziert. Es wird noch lustiger: "Die geltenden Altersgrenzen für Kandidaten bei Bürgermeisterwahlen.. sollen fallen. Als erstes Bundesland will Baden-Württemberg außerdem das Mindestalter von Gemeinde-, Ortschafts- und Kreisräten von 18 auf 16 absenken. Mitte September soll die Reform beschlossen werden". Klar, wenn Schule Dauerausfall hat wegen Schnupfen oder Grippe, alles furchtbare Seuchen wie Corona, dann sitzen die Kinder  im Gemeinderat und Kreistag und machen Politik für die, welche in der Wirtschaft das Land am Laufen halten sollen. Merkt noch immer niemand, wohin grüner Mist führt?   Unbildung ist, wenn ein Schreiber die Volkshochschule als Zeugin Coronas  vorführt  und niemand Halt! ruft in Zeiten politisch initiierter Pest voll Panik und Hysterie: "VHS will in Pandemie 'Freude bereiten' - Semesterthema ist 'Länderspezialitäten - Kultur & Kulinarik' - Online-Angebote ausgebaut". Aber bitte mit Bitter und nicht Süß: "Verbraucherschützer für Zuckersteuer - Die Verbraucherzentralen dringen für eine gesündere Ernährung auf eine Abgabe auf Zucker in Süßgetränken. Der Chef des Bundesverbands, Klaus Müller, sagte am Dienstag, dies wäre neben der Nährwertkennzeichnung mit dem Logo Nutri-Score ein wichtiger Baustein". Wo der Mensch so viel Schutz erfährt, da ist Selberdenken einfach unwert.  Ansonsten gibt es ja Nachhelfer*innen in Politik und ihren Medien. Frau weisse Bescheid: "Booster für den Südwesten - Drittimpfung, 2G-Regel, Schulstart - Was Baden-Württemberger jetzt wissen müssen". Wer mehr weiß, macht sich verdächtig, ist Unwissenheitsverweigerer.  Er nicht: "Streit um Impfstatusabfrage - Wirtschaftsminister Altmaier für Auskunftspflicht". Und die Berlinkorrespondentin als Leidartiklerin auch nicht: "Der Impfstatus ist keine Krankheit". Wer das nicht lesen will, muss ihre Wahrheit spüren mit Peitschenknall: "Die Geimpften sind es zunehmend leid, auf Unbelehrbare Rücksicht zu nehmen und zuzuschauen, wie sie Normalität in Deutschland verhindern. Die Geimpften sind in der Mehrheit. Warum also so zögerlich?" Millionen Fliegen können sich nicht irren. Auch wenn ein altes Sprichwort behaupt, "Die Zeitung ist eine Lügnerin", sollte, wer schreibt, sich vorher informieren. Wer aber hochschreibt, hat nun das Problem, ihn, den SPD-Scholz, wieder von der Palme herunterzuholen. Das wäre schon mal ein Anfangsversuch, wie seinerzeit bei Schulz: "Gegenwind für Scholz - Merkel kritisiert Nähe zur Linken - Union im Umfragetief". Die Kanzlerin ist nicht amused, will linksgrüne Hoheit mit Corona bleiben. Da sonst nichts ist, Schreiberin von Spaichingen dichtet gegen das Vergessen - "Nachbarn lernen sich bei Fest neu kennen" -  dürfen die Berliner mit beschränkter Haftung, drei an der Zahl,  weiter scherzen: "Wer kommt nach Merkels Mann? - Auf Joachim Sauer folgt entweder Susanne Laschet, Britta Ernst oder Daniel Holefleisch - Die Partner der Kandidaten um das Bundeskanzleramt im Porträt".  Lacht da einer außer den Hühnern? Zum Schluss noch eine Korrektur für die, welche mit Gewalt den Islam nicht verstehen wollen und das Lesen des Korans verweigern: "Machtkampf unter Islamisten - Nach dem US-Abzug regieren die Taliban in Afghanistan - Doch es drohen neue Konflikte - Erste Regierungsgespräche in Afghanistan nach dem Truppenabzug". Das war kein Abzug, sondern eine überstürzte Flucht mit zwanzigjährigem Anlauf. Lassen wir Erdogan das mit dem Islam erklären, der ist gewiss kein Ungläubiger: "Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam. Der Begriff ’gemäßigter Islam‘ wird wieder aufgebracht. Die Erfindung des 'gemäßigten Islam' gehört dem Westen. Es gibt keinen gemäßigten oder radikalen Islam; es gibt nur den einen Islam. Das Ziel der Verwendung solcher Begriffe ist es, den Islam zu schwächen“. Noch einen? Der islamkundige Wissenschaftler Dr. Mordechai Kedar sagt ebenfalls, dass es eine Unterscheidung in gemäßigtem und radikalen Islam nicht gibt. Diese Unterscheidung zwischen „radikalem“ und „gemäßigtem“ Islam sei der Grund für die Behauptung, der Islam sei von den Radikalen „übernommen“ worden, was bedeute, dass der wahre und ursprüngliche Islam die gemäßigte, nicht die falsche, radikale Version ist. "Das ist es, was dem heutigen Europa erlaubt, sich positiv auf die Welle der meist muslimischen illegalen Einwanderer zu beziehen, die an seinen Ufern abwaschen – sie repräsentieren den 'gemäßigten Islam' und wollen nur in Frieden und Harmonie mit ihren europäischen Nachbarn leben". Deshalb wohl dürfen selbst lokale Redakteurinnen, welche behaupten Islamkunde studiert zu haben,  die Mär vom Islam als "Religion des Friedens" verbreiten, ohne dass ihr Chef von einer "Unabhängigen Zeitung mit christlicher Kultur und Politik" einschreitet? Mutmaßlich weiß er es auch nicht besser.

Carlos A. Gebauer
Nur Richter dürfen Quarantäne anordnen
Ohne Beteiligung eines Richters bleibt diese Freiheitsentziehung rechtswidrig. Wer dazu schweigt, wo er reden könnte und auch reden sollte, der gibt sich selbst den Anschein, zuzustimmen. Schweigen ist also keine Lösung. Auch anderthalb Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie steht der Jurist fassungslos vor der geübten Verwaltungspraxis, Bürger wegen eines infektionsschutzgesetzlichen Ansteckungsverdachtes alleine durch behördlichen Verwaltungsakt vorläufig vollstreckbar in Quarantäne zu schicken. Nach meiner Auffassung ist diese weithin geübte Praxis schlechterdings rechts- weil verfassungswidrig. Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland erfordert meines Erachtens jenseits begründbaren Zweifels, dass jede in Quarantäne geschickte Person unverzüglich – und spätestens bis zum Ende des Tages nach Anordnung der Quarantäne – einem Richter vorzuführen ist. ...Fehlen die Voraussetzungen für die Quarantäneanordnung, ist sie durch den Richter umgehend aufzuheben...
(achgut.com. Rechtsstaat und Unrechtsstaat sind zwei Paar Stiefel.)

Festnahme: Afghane schreit auf Spaichinger Marktplatz herum und hantiert mit Messer
Wie das Polizeipräsidium Konstanz mitteilt, ist auf dem Spaichinger Marktplatz am Dienstagabend ein Afghane festgenommen worden, der herumschrie und mit einem Messer hantierte. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren ist, handelt es sich um einen Mann, welcher Angehörige in Afghanistan hat und sich offenbar um diese Sorgen mache, was auch seit Tagen in auffälligen Verhaltensweisen sich bemerkbar gemacht habe. In der Pressemitteilung derPolizei heißt es: "Am Dienstag gegen 18:30 Uhr haben Polizeibeamte der Verkehrspolizei Zimmern in Spaichingen einen 33-jährigen Mann festgenommen, der auf dem Marktplatz mit einem Messer hantiert und herumgeschrien hat. Bereits vor der Festnahme teilten Zeugen mit, dass es im Bereich Angerstraße/Friedhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen sein soll. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei einem der Beteiligten um den später festgenommenen 33-Jährigen. Dieser schlug in der Nähe des Friedhofs auf einen 43-Jährigen ein, welcher dadurch leicht verletzt wurde. Anschließend flüchtete der 33-Jährige in Richtung Markplatz und schrie mit dem Messer in der Hand laut herum. Verängstigte Zeugen brachten sich daraufhin in Sicherheit und verständigten die Polizei. Als erste Streife waren Polizeibeamte der Verkehrspolizei Zimmern vor Ort. Diese haben den 33-Jährigen mit gezogener Dienstpistole und dem Einsatz von Pfefferspray dazu gebracht, das Messer wegzulegen. Danach folgte die Festnahme. Der Tatverdächtige oder andere Personen wurden bei diesem Einsatz nicht verletzt.Der 33-Jährige befand sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde zur Behandlung in einer Fachklinik untergebracht".

Grüner Finanzminister startet Meldeplattform für Steuersünder
Bei der Jagd nach Steuerbetrügern setzt die Steuerverwaltung im Südwesten nun auch auf Online-Hinweise aus der Bevölkerung: Eine entsprechende Meldeplattform solle Hinweisgebern „einen sicheren und anonymen Kommunikationsweg“ bieten, um Verstöße anzuzeigen, teilte das Finanzministerium in Stuttgart mit. Es handle sich um das erste Portal dieser Art in Deutschland.
(welt.de. Gibt es schon Fördermittel für grünes Denunziantentum? BW geht mit neuem Zentrum als Steigbügelhalterin der dritten sozialistischen Diktatur voran. Leser-Kommentare: "Da hätte ich einen Punkt. Als ca 2003 ein großer Anteil der EnBW an die EDF Frankreich verkauft wurde hat man, damit das Geld nicht in den Länderfinanzausgleich geht, die Baden-Württemberg Stiftung gegründet. Ist das nicht auch Steuerhinterziehung?" "Wer aus der Geschichte nichts lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen".)

Warum nicht gleich aufs "Mitnehmbänkle" und mit dem Fahrer nach dem Woher und Wohin schwätzen? Idee stammt sicher aus  Land- und Bundestag.

Was Martin Herrenknecht zum Wahlkampf meint
"Laschet muss jetzt endlich mal auf Scholz losgehen"
Der Tunnelbohrmaschinen-Unternehmer und CDUler Martin Herrenknecht (79) ist in diesen Tagen vor der Bundestagswahl ein gefragter Interviewpartner für viele Medien. Mehrere überregionale Zeitungen fragten bei ihm an, wie er als Mittelständler die Situation rund um CDU-Mann Laschet einschätze.
(Lahrer Zeitung. Experte fürs Unterirdische. Regieren Laschet und Scholz nicht unter Aufsicht von Merkel miteinander?)

Teuerung
Plötzlich schlechter als Italien – das bedeutet die heikle Inflationswende
Lange Zeit fühlten sich die Deutschen den Südeuropäern überlegen. Doch nun sind die Lebenshaltungskosten hierzulande stärker gestiegen als irgendwo sonst in Europa. Selbst in Italien sind die Preise inzwischen stabiler. Und die Langzeitanalyse ist erst recht erschreckend.Es tut sich was in Europa. Aber auf eine Weise, die deutschen Sparern und Verbrauchern kaum gefallen dürfte. Deutschland wird in der Währungsunion zum Teuerland. Keine große Volkswirtschaft in der Euro-Zone verzeichnete im August eine derart heftige Inflation wie die Bundesrepublik. Wenn die Entwicklung anhält, wird Deutschland bald die Preisschübe aufgeholt haben, die andere Länder der Währungsunion bereits hinter sich haben.
(welt.de. Marc Aurel: "Die Lebenskunst ist der des Ringers ähnlicher als der des Tänzers, denn es gilt, bei unvorhergesehenen Schlägen des Schicksals kampfbereit und unerschütterlich fest dazustehen".)

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NACHLESE
Triell
Backstage ohne Maske: RTL löscht Bild von Spitzenpolitikern
Von Redaktion
Ein Bild aus dem Backstage-Zelt beim Kanzlerkandidaten-Triell zeigt die Politik-Prominenz ohne Masken beieinander sitzend. Mit der Löschung bestätigt RTL den verheerenden Eindruck eher noch. Kinder, die in diesem oder im vergangenen Jahr eingeschult wurden, sitzen allmorgendlich mit Masken im Klassenzimmer. Beim Elternabend bitten Väter und Mütter verstohlen die Lehrerin, doch mal die Maske herunterzunehmen, damit sie wissen, wie die Klassenlehrerin ihres Kindes aussieht.. So entsteht erst recht der Eindruck, da seien Angehörige einer abgehobenen Elite bei einem Vergnügen erwischt worden, das sie dem gemeinen Volk nicht gönnen..
(Tichys Einblick. Bertelsmann-B'scheißerle? Planet der Affen zeigt nur noch Halbgesichter. Trotzdem weiß jeder, wie Merkel aussieht. Ist dies das Gesicht Deutschlands im Kittel? Lange Nase und keine Beine.)
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Merkels Migranten? Die BILD kreißt … und gebiert eine Maus!
Von PETER BARTELS
Scheiß ZDFneo hin, Wiederholung her: Montag ist Barnaby-Abend! Jedenfalls wenn John Nettles den Chief Inspector gibt. Zum Glück wiederholte BILD Dienstag seinen neuen Quotenhit „VIERTEL NACH Acht“. Thema diesmal: „Hier wird Sozialismus aus der Mottenkiste geholt“. Leider legte sich das Blatt gleich dazu… Gäste: Das blonde FDP-Püppchen Linda Teuteberg (40), die tiefdunkle Wiener WELT-Quote Anna Schneider, Hans-Ulrich Jörges (69), der auf seine alten Tage erblondete rote Pater Leppich vom sterbenden stern, BILD-Chef Julian Reichelt, der immer noch versucht vom Saulus zum Paulus zu mutieren. Und BILD-TV-Chef Claus Strunz, der sich „vieles erlauben“ kann, leider nicht alles … Es ging um das „Kanzler-Triell“ (griechisch, etwa: Duell zu Dritt) in der ARD: Die drei Kanzlerkandidaten, den CDU-Büttenredner „Lasch“ Laschet, den letzten SPD-Seufzer „Schlaffi“ Scholz und die grüne Guste Anna Lena „Ahnungslos.“ Julian Reichelt (40), der inzwischen unterm offenen Hemd mehr Haare trägt, als auf der Platte, holte Luft: „Die drei Kandidaten wollen, dass … das Land ihnen zuhört, aber sie können kaum dafür sorgen, dass ihre eigenen Leute ihnen zuhören … Wir sehen Dorothee Bär, die am Hände rumzippt … Volker Bouffier, der kurz davor ist einzunicken … Hermann Gröhe, der irgendwo hinschaut … Sakia Eskens, die zwar hinguckt, aber die ihr Glück wegen der Umfragewerte (offenbar) kaum fassen (kann) und wünscht sich jetzt nur, dass vielleicht ein etwas linkerer Kandidat diese Werte hätte…“
Die Angst der Frauen an der Haltestelle
Die BILD-Kritik am „Tag danach“ über die eigene „News-Show“: „Das Triell regte Reichelt auf, weil die bittersten Themen nicht angesprochen wurden.“ Beispiel: Das Thema Migration. „Das Thema fiel kein einziges Mal – vor allem das, was viele Menschen bei Migration oft beunruhigt: Migration und Kriminalität.“ … Über Bushaltestellen, den Ort, an dem sich Frauen in Deutschland besonders unsicher fühlen, wurde zwar gesprochen, so Reichelt, „aber nicht, warum Frauen sich an Bushaltestellen so unsicher fühlen … Über die Menschen und die Täter, die sich häufig an Bushaltestellen aufhalten, habe man nicht gesprochen“… Die „Kritik danach“ zitierte die Dame von WELT: „Dieses Wegducken vor den Problemen im Islam geht auch der Welt-Journalistin Anna Schneider gegen den Strich. Konkret beschwerte sie sich über die Berliner Integrationssenatorin Elke Breitenbach, die behauptete, dass der grausame Tod an Maryam H. nichts mit dem kulturellen Hintergrund der Täter zu tun hätte. „Das ist ein Witz: Der Mord ist nicht nur passiert, weil eine Frau eine Frau ist, sondern weil sie westliche Werte lebt“, so Schneider. Hat irgendjemand den Luftzug der BILD-Faust in Merkels Migranten-Wolke gespürt? Unsereiner jedenfalls nicht. Der BILD-Boss eierte genauso um das offenbar teuflische Weihwasser wie die WELT-Wuchtbrumme: Keiner sagte: Die Frauen an der Haltestelle haben seit 2015 Angst vor den Merkel-Gästen mit „südländischem“ Araber- u n d/ o d e r „dunklem“ Afrika-Teint. Doch die vermeintlichen Rächer der Entehrten tänzeln noch immer im Doppeldenk-Duktus um diese Tatsache rum, eben genauso, wie die angeblafften Politiker: BILD kreißt … und gebiert eine Maus! Immerhin eiert die „BILD danach“ sich „etwas“ näher an des Teufels Weihwasserbecken:
Worte, nichts als Worte … Der Satz „2015 darf sich nicht wiederholen“ … Sogar, dass alles „unter rassistischen Generalverdacht gestellt wurde, ist unsinnig“, darf die hübsche FDP-Teuteberg „analysieren“, wörtlich: „Was alle diese Themen vereint, ist, dass wir regelmäßig darüber debattieren, wer spendet wem Beifall und nicht: was hat jemand in der Sache gesagt?“ Alles klar, Frau Kommissar??? Dann wird der Auftritt von „Star-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges“ zelebriert: „BILD danach“: „Er zeigte sich besorgt über die riesige Kluft zwischen meiner Wahrnehmung des Triells und der Umfrage, die danach veröffentlicht worden ist.“ Wörtlich: „Ich habe Armin Laschet klar vorne gesehen, er war lebendig, angriffslustig und hat die Themen gesetzt. Olaf Scholz erschien mir eingeschlafen und extrem langweilig.“ Dann kam die Umfrage: Scholz 36 Prozent, Laschet 25 Prozent. Das sei für die CDU eine ganz bittere Geschichte. Denn: „Daraus kann man lernen, dass der größte Teil der Wähler für Armin Laschet nicht mehr ansprechbar ist. Er erwischt sie nicht mehr.“ Und noch ein paar semantische Schmankerl aus der BILD-Show für die Stammtische:
+ „Hier wird Sozialismus jeden Tag aus der Mottenkiste geholt. Aber nicht nur von Olaf Scholz, auch von den Grünen. Die erfinden dafür schöne Begriffe, aber das ist alter Wein („Mietendeckel“) in neuen Schläuchen“ (Linda Liberalis)
+ „Olaf Scholz ist so etwas wie der Hausmeister der deutschen Politik“, erlauben „Trappatoni“ Strunz, holt dann sogar noch mehr aus seiner Flasche leeres: „Über 60 Prozent der Wähler geben ihre Stimme per Briefwahl ab … Eine Briefwahl in dieser Größenordnung ist undemokratisch.“
+ Julian Reichelt hat da noch eine passende Doppeldenke parat: „Ich glaube, es finden besonders die Leute Briefwahl toll, die bei Oma gerne die Grünen ankreuzen.“
Wer Deutschland sagt …
Sagen wir zu guter letzt mal so: Es ist gut, dass es endlich BILD-TV gibt – die Truppe um Reichelts irakischem Feldbett bürstet die Parteien-Parvenüs von Anfang an gegen den selbstgefälligen Strich. Uuund beklaut dabei „Querdenker“ und AfD nach allen Regeln der Plagiat-Plumpen von der roten Franziska bis zur grünen Anna Lena. Und manche der Millionen BILD-Flüchtlinge, die der Totengräber Diekmann 15 Jahre für Merkel vertrieb, damit sie die mächtigste „Mutti“ der Welt werden konnte, reiben sich verwundert die rotgeweinten Äugis, blicken irritiert zurück: Darf man diesem BILD-Braten wieder trauen? Sie sollten trotzdem aufpassen. Wer Deutschland sagt, kommt an der AfD nicht vorbei. Egal, wie verquer manche Querköpfe in Brüssel oder Mainz quatschen. Egal, was vorher im rotgrünen Fieberwahn bei Diekmann oder Reichelt „geschworen“ wurde … Eines steht fest: Kaputter als die auch und vor allem von BILD groß gejubelt Merkel Deutschland „regiert“ hat, kann das Land der Dichter, Denker und Erfinder nicht mehr werden. Und manchmal wirft ja sogar ein rheinischer Büttenredner die richtigen Kamelle, wenn ein Sauerländer Sauertopf sich endlich mal traut, in die Vollen zu greifen ….
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Wir reden so viel über gendergerechte Sprache, Quoten und „Equal Pay“, aber das, was meine Gleichberechtigung, meine Freiheit und Sicherheit als Frau wirklich bedroht – die massenhafte Zuwanderung aus streng-islamischen Ländern – darüber reden wir nicht. Dabei ist sie so existenziell für mich wie für Greta das Klima. 99 Prozent der Afghanen befürworten gemäß einer Studie aus 2016 die Scharia als offizielle Gesetzgebung. Nur 38,2 Prozent von ihnen können lesen und schreiben. Die durchschnittliche Geburtenrate einer afghanischen Frau liegt bei 4,5 Kindern.. Seit 2002 ist die Bevölkerung Afghanistans von 18,7 Millionen auf 34,5 Millionen angestiegen.
(Anabel Schunke, achgut.com)
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Peter Grimm
Niemand hat die Absicht, Zahlen zurückzuhalten
Ausgerechnet die Veröffentlichung der Todesursachen-Statistik für das erste Corona-Jahr kommt verspätet, erst nach der Wahl. Das hat Geschmäckle, weil die Regierenden auch andere Zahlen nie wissen wollten...Soll wirklich 18 Monate lang keiner in der Lage gewesen sein, die Gesundheitsämter hinreichend zu ertüchtigen? Oder fehlt es einfach am Willen? Es hat ja schon ein Geschmäckle, dass ausgerechnet die Zahlen, die entscheidend zur Legitimation oder zur Delegitimierung der von der Bundesregierung seit eineinhalb Jahren verhängten Grundrechtseinschränkungen beitragen, jetzt erst nach der Bundestagswahl vorliegen. Angesichts der – großteils noch kommenden – verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen dieser Politik, wäre das ja eine Information, die den einen oder anderen Wahlberechtigten vor der Stimmabgabe interessiert hätte...deshalb bietet es kein schönes Bild, wenn das Statistische Bundesamt nun die Todesursachen-Zahlen für das erste Corona-Jahr erst nach den ersten Corona-Wahlen liefert.
(achgut.com. Diese Ämter stehen unter politischer Leitung. Von Landräten anderes erwartet? Mit einem Amt kommt nicht unbedingt Verstand.)

Einiges ist vorbei
Unsere »Werte« waren offenbar eine Illusion
Politiker, die maskenlos herumfläzen. Corona-Todeszahlen, die wohl weit übertrieben sind. Ein Polizist, der einem Demonstranten ins Gesicht tritt. Ungeimpfte, die man »sehr genau beobachten« will. Auch in Afghanistan ist die Illusion vorbei, dass unsere "Werte" wirklich verteidigt werden.
VON Dushan Wegner
...Ich entscheide noch immer, was mir wichtig ist. In Zeiten der universellen Lügen an irgendetwas zu glauben, das über den unmittelbarsten inneren Kreis und die Schlagworte des Tages hinausgeht, das ist echte innere Arbeit...Wohl dem, der weiß, wofür er steht. Wohl dem, der seine relevanten Strukturen kennt. Wohl dem, der ohne Angst sagen kann, was ihm wirklich wichtig ist!
(Tichys Einblick. Der einzige Wert, der zählt, ist die Macht. Ohne sie gäbe es sonst noch die CDU.)

Aus für Sternchen, Unterstriche und Doppelpunkte - Sachsen verbietet Gendersprech an Schulen
Das sächsische Kultusministerium verbannt die Genderzeichen aus den Schulen. Sternchen, Unterstrich und Doppelpunkt sind künftig tabu. Die Schulleiter sind zu einer geschlechtergerechten Sprache angehalten, die aber verständlich bleibe.
(Junge Freiheit. Ganz einfach: Deutsch bleibt die Sprache Deutschlands. Oder ist überall Gaga?)

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