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Gelesen29.9.21

Das waren noch Zeiten, als ihm ein Platz im Freilichtmuseum sicher war.

(tutut) - Fanfare mit Sondermeldung, pardon: "Sonderveröffentlichung":  Der Steuerzahler gibt "Geburtstagswünsche"  auf einer ganzen Zeitungsseite bekannt: "Guido Wolf wird 60 - Der CDU-Politiker Guido Wolf feiert am heutigen 28. September sein 60. Jubiläum. Der ehemalige Tuttlinger Landrat hat eine beachtliche Karriere hinter sich, die noch immer nicht vorbei ist". Nach dem Peter-Prinzip von  Laurence J. Peter, die besagt, dass in einer Hierarchiejeder Beschäftigte dazu neigt, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen, gibt es als Fortsetzung das Peter-Prinzip mit Rückfahrkarte, der Wolftanz auf Anfang. Wie im Film "Der Hofnarr" mit Danny Kaye in der Hauptrolle, in Deutschland hieß er zunächst "Der schwarze Fuchs",  wird  einer im Schnelldurchgang zum Ritter geschlagen, damit er sozusagen auf Augenhöhe von echten Recken zur Strecke gebracht werden kann. Der Film war ein finanzieller Flop, genießt heute seiner Urkomik wegen Kultstatus.  Das hat aber nix mit Guido Wolf zu tun.   "2006 bis 2021 war er als Abgeordneter für den Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg".  Das ist er noch immer, noch ist's für den Nachruf zu früh. Scherz muss sein: "Generell ist der Mundartpoet sich für keinen Spaß zu schade", so wird er wohl auch dieses Anzeigenkollektiv von der Schmunzelseite nehmen, denn mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, wenn  es Zeitung machen will. Und so zeigen ihre Gratulation an: der Landkreis TUT, sein Freilichtmuseum Neuhausen, die Tuttlinger Wohnbau, Verwaltungsgemeinschaft Trossingen, Gemeindeverwaltungsverband Heuberg, dazu der größte Betrieb in TUT, Aesculap. Das war's fast schon. Falls jemand diese Nachrichtenseite überblättern sollte, kein Problem, frau liefert noch eine Extraportion Lobhudelei: "Landrat, Minister, Entertainer - CDU-Landtagsabgeordneter Guido Wolf feiert am Dienstag seinen 60. Geburtstag".  Zu lesen ist hier, was die "beachtliche Karriere" bedeutete: "Im Landtag tat er sich als Landtagspräsident und Fraktionsvorsitzender hervor. Mit der Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten 2016 scheiterte er allerdings, und als Justiz- und Europaminister war er nach der Wahl 2021 abgemeldet - obwohl er das Direktmandat auch verteidigte, als etliche Kreise um ihn herum grün wurden". Das ist keineswegs "vorbei", denn: "Privat ist er nach seiner Scheidung wieder glücklich liiert. Und seit September hat er noch eine Aufgabe, die zum Unterhalter Guido Wolf bestens passt: Er ist neuer Präsident des baden-württembergischen Blasmusikverbands". Tusch! Was in der Zeitung steht, ist die Wahrheit, nix, als die Wahrheit. "'Ich bin leidenschaftlicher Politiker und bleibe das auch. Ich habe das Amt mit großer Freude ausgeübt, insofern wird mir auch etwas fehlen“, hatte er unserer Zeitung nach der Wahl im Mai gesagt. Dass er sich auch als 'normaler' Abgeordneter zu beschäftigen weiß, daran ließ er seitdem keinen Zweifel - etwa, als es zuletzt darum ging, sich für eine afghanische Familie einzusetzen, die in Fridingen lebt, aber derzeit in Kabul festsitzt".  Der Hindukusch liegt gleich neben TUT - oder umgekehrt: "Benefizkonzert soll Afghanistan helfen - Vollbesetztes Zelt für Männerensemble vom Liederkranz Wurmlingen und afghanischen Chor.  Das Männerensemble 'Grau in Schwarz' (GIS) des Liederkranz Wurmlingen hat ein Benefizkonzert zugunsten der 'Flüchtlingshilfe Afghanistan' gestaltet. Dabei berichtete die Afghanin Rangeeza Noor über die Lage in ihrem Heimatland und speziell über die Situation der Flüchtlinge. 'Für uns alle ist es ein Albtraum, dass die Taliban wieder präsent sind". Zeitung aus einem anderenLand. "Jeden Morgen, wenn ich wach werde, ist mein erster Gedanke die Not und das Elend der dortigen Bevölkerung und der Flüchtlinge. Das macht mich wütend und traurig. Wir haben von der Demokratie geträumt, und wir sind im Stich gelassen. Nur mit Teilhabe, Freiheit und Gleichberechtigung kann es Frieden geben".  Wie soll Kannitverstan verstehen, dass ein Fridinger  ausgerechnet in Kabul Urlaub macht, und die Afghanen nichts sehnlichster wünschten, Besatzungsarmeen nach 20 Jahren loszuwerden für die geliebten Taliban?  Islam ist nicht Demokratie, kein isalmisches Land hat bis heute die Menschenrechte anerkannt, stupid! Schlimmer geht immer: "Hitzewelle mal sieben - Kinder von heute werden nach neuer Studie viel mehr Unwetter erleben als die Großeltern". Da ist ja der Nostradamus, der zur Bundestagswahl nichts sagen wollte. Dafür weissen zwei Landeskorrespondentinnen hinterher Bescheid: "Weiter im Sinkflug - Zum zweiten Mal in diesem Jahr verliert die Südwest-CDU massiv an Stimmen.  Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr hat die CDU in Baden-Württemberg um Parteichef Thomas Strobl eine Niederlage kassiert. Das kann nicht ohne Folgen bleiben, finden einige seiner Parteikollegen".  Was tut's, die CDU seines  Schwiegervaters in OG haben sogar die "Sonstigen" überholt, so was Ähnliches wie Taliban, denn die lernen auch noch.  Was kann der Strobl denn dafür?  Einer hat nun alle Sünden der verlorenen CDU-Welt auf sich zu nehmen. Berlinkorrespondentin lässt Frau erklären: "'Für Laschet geht es ums politische Überleben' - Politikwissenschaftlerin Ursula Münch zu den Koalitionsoptionen nach der Bundestagswahl". Sie fragt: "Und wie fällt Ihr Blick in die Glaskugel aus?" Sie antwortet: "Mit Prognosen bin ich derzeit sehr vorsichtig - auch mit Blick auf die politische Laufbahn von Armin Laschet". Schreiberin aber liest selbst ihr Leid aus dem Kaffeesatz artikelt vor: "Laschets letzter Kampf - Es sieht nicht gut aus für Armin Laschet am Tag eins nach der Bundestagswahl. Innerhalb von 24 Stunden scheinen einige Unionsmitglieder erfasst zu haben, dass sie nur auf Platz zwei hinter der SPD liegen - und dies nicht die ideale Basis für eine Regierungsbildung ist. Das könnte Laschets Abgang von der politischen Bühne in Berlin entscheidend beschleunigen". Alle haben gewonnen, einer ist der Verlierer und damit der Schwarze Armin: "Der Unionskanzlerkandidat hat einfach zu viele Fehler gemacht - und will das offensichtlich nicht begreifen".  Wenn eine Politik gar nicht kann, darf sie für linksgrüne Journaille alles: "Das hat Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, die noch am Wahlabend eigene Fehler eingestanden hat, deutlich besser hingekriegt".  Auch grüne Blätter fallen, aber es gibt ja Laubbläser und nicht nur Blasmusikpräsidenten, die den Ton meinen anzugeben: "Wäre man Laschets Vertrauter, müsste man ihm dringend raten, jetzt die politische Verantwortung zu übernehmen für all das, was schiefgelaufen ist. Dann könnte er wenigstens halbwegs erhobenen Hauptes seinen Rückzug, der unausweichlich ist, einläuten. Je länger er bleibt, desto schlimmer werden ihn die Angriffe aus den eigenen Reihen treffen". Nun muss gereihert werden! Auch erhobene Häupter landen auf einem Teller, wenn Salome es will.

Wer zu spät aufwacht, den bestraft der Wähler mit dem Original und verschmäht das Plagiat.

Trossingen
Andreas Anton fährt bestes FDP-Ergebnis bundesweit ein
Der FDP-Bundestagskandidat Andreas Anton hat im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen 16,6 Prozent der Erststimmen und 18,1 Prozent der Zweitstimmen bekommen. Das ist nicht nur ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zur letzten Bundestagswahl, sondern auch das beste FDP-Ergebnis bundesweit.Der einzige, der ebenso erfolgreich war, ist Florian Toncar im Wahlkreis Böblingen. Auch Toncar erreichte 16,6 Prozent der Erst- und 18,1 Prozent der Zweitstimmen. Für ein Bundestagsmandat reicht das Ergebnis bei Anton aufgrund seines Listenplatzes nicht...In seiner Heimatstadt Trossingen erzielte Anton übrigens sogar 21,4 Prozent der Erststimmen und landete damit nur kanpp hinter Maria-Lena Weiss von der CDU (23,7 Prozent), die das Direktmandat erhielt..
(Schwäbische Zeitung. Dieses Missergebnis zeigt, wie pervers das Wahlsystem ist, wenn Parteien bestimmen, wer Volksverteter sein darf und nicht das Volk. Gleichzeitig fliegt der FDP-MdB Dr. Marcel Klinge, der FDP-Bezirksvorsitzender von Südbaden ist,  im Wahlkreis Schwarzwalds-Baar nach vier Jahren aus dem Bundestag (Zweitstimmen 16,2 Prozent ), weil er absichtlich ohne absichernden Listenplatz war und damit chancenlos. Wikipedia: "Im Oktober 2020 kündigte Klinge an, für die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag auf einen sicheren Landeslistenplatz zu verzichten und in Zukunft unternehmerisch tätig zu werden". Der Schwabo schreibt: "...'Ich gehe mit einem guten Gefühl aus dem Mandat heraus', bilanziert er...Auch nach seiner Abgeordneten-Zeit in Berlin will Klinge, der vor kurzem eine Lernfabrik für Tourismus gegründet hat, weiterhin politisch aktiv bleiben und sowohl FDP-Vorsitzender in Südbaden als auch Stadtrat bleiben". Warum wurde er dann als Kandidat aufgestellt, FDP? Was hat eine Partei, vor allem das Volk,  von solcher politischen Einstellung? Ist die FDP unter Lindner ein Chaosverein? Das gute Abschneiden ist nicht FDP-Politik geschuldet, sondern Protest, welcher nicht AfD wählen trotz der linken Schlagseite der CDU.)

Fast 60 Infizierte in Lahr
Corona-Ausbruch bei Zalando
Ein Corona-Ausbruch schockt Zalando: Knapp 60 Mitarbeiter haben sich in Lahr mit dem Virus infiziert...Ab sofort gilt die 3 G-Regel...Zwar gibt es nach Auskunft des Landratsamts nach wie vor ein sogenanntes diffuses Geschehen – nach LZ-Informationen aber auch einen "Hotspot": das riesige Logistikzentrum des Modegiganten Zalando auf dem Flugplatzgelände...Zalando hat seine Mitarbeiterzahl in den vergangenen Monaten deutlich aufgestockt – von etwas mehr als 1000 auf aktuell rund 2200...Seit Sommer 2020 bietet Zalando nach eigenen Angaben an allen Standorten kostenlose Corona-Tests für Mitarbeiter an. In Lahr sei das Angebot seitdem rund 50 000 Mal in Anspruch genommen worden, erklärt Sprecherin Katharina Hein, allein 4000 Mal in der vergangenen Woche. "So haben wir den Großteil der Fälle selbst entdeckt."..
(Lahrer Zeitung. Wie viele Tote, wie  viele auf der Intensivstation? Alles andere ist Wischiwaschi. Wann wird Quarantäne von Richtern angeordnet, denn nur die dürfen rechtmäßig Freiheit einschränken? Hier handelt es sich um eine eingebildete Pandemie.)

Klares Votum im Gemeinderat
Stadt Lahr geht See-Sanierung an
...Das Landratsamt hatte der Stadtverwaltung unmissverständlich klargemacht, dass der undichte LGS-See 2022 saniert werden muss: Ansonsten darf die Stadt nicht mehr wie bisher Grundwasser entnehmen. Die Stadtverwaltung hat signalisiert, dass die Sanierung 2022 abgeschlossen werden kann: Nur aufgrund dieser Zusage wurde eine weitere Grundwasserentnahme bis Ende 2022 genehmigt. Um das bewerkstelligen zu können, muss die Sanierungsplanung noch in diesem Jahr fertig wird. Der Gemeinderat beauftragte jetzt das Büro Fichtner für rund 120 500 Euro mit den entsprechenden Ingenieurleistungen. Die Sanierung könnte nach dem Landesturnfest beginnen, voraussichtlich im Mai 2022.
(Lahrer Zeitung. Ein Loch ist im Eimer, den der Gemeinderat angeschafft hat. Embedded Press machte sich gemein mit der Lgs und fiel deshalb als Kontrollmacht aus. Wofür noch ein Ingenieurbüro? Folien, Beton oder Zuschütten - was sonst? Das Ganze ist eine unnötige, teure Schnapsidee in einer Gegend, wo es an Seen nur so wimmelt. Gibt es ein einziges Großprojekt der Landesgartenschau 2018, welches einwandfrei funktionierte?)

Es wird weitergemerkelt
Was der rotgrüne Klimastaat für Deutschland bringt
Von Roland Tichy
In der Ampel-Koalition wird in den kommenden beiden Jahren weitergemerkelt. Bis sich die Realität unaufhaltsam Bahn bricht. Worauf Sie sich einstellen sollten.Ein Zyniker oder Beobachter aus einem anderen Land müsste heute kommentieren: Merkel ist weiter noch da und mit ihr ein Kabinett der Verlierer der CDU und Versager der SPD. Zwar nur geschäftsführend, bis ein neuer Kanzler gewählt wird; aber auch in dieser Form kann und wird sie weiter Unheil anrichten.
(Tichys Einblick)
Das Gegenteil von Erneuerung
Soll Söder jetzt durch die Hintertür Kanzler werden? Wenn Wahlparolen keine Rolle mehr spielen
VON Max Roland
In der Union rumort es: Wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ unter Berufung auf CDU/CSU-Kreise berichtet, soll es in der Parteienfamilie Bestrebungen geben, eine Jamaika-Koalition unter einem Unionskanzler voranzutreiben. Doch dieser Unionskanzler soll nicht Laschet sein: Stattdessen soll Söder gedrängt werden, das Zepter an sich zu reißen, und sich im Zweifel für die Wahl zum Bundeskanzler aufstellen zu lassen. Söder, der stets beliebter als Kanzlerkandidat Laschet war, hatte sich in der parteiinternen Auseinandersetzung am Ende nicht gegen den CDU-Parteiapparat durchsetzen können.
(Tichys Einblick. Es gibt noch immer 76,6 Prozent, die glauben, Wahlen ändern was.)

(Quelle:BR)

Ramin Peymani
Der Elektromobilität wird zeitweise der Strom abgestellt
Europa schlittert in eine Energiekrise. Die Netzbetreiber mehrerer EU-Länder warnten schon zu Beginn des Jahres. Privaten Ladestationen im Vereinigten Königreich soll ab Frühjahr der Strom abgestellt werden.
(achgut.com. Keine Steckdosen im Dino-Park.)

Verschleppte Wahlrechtsreform
Noch nie so viele Abgeordnete: Staatsrechtler kritisiert Riesen-Bundestag
Der neue Bundestag ist mit 735 Abgeordneten noch einmal größer als der vergangene. Staatsrechtler Ulrich Battis kritisiert dies scharf. „Das kostet wahnsinnig viel Geld“, mahnt er. Außerdem beeinträchtige die Größe auch die Arbeitsfähigkeit des Parlaments.
(Junge Freiheit. Geldverdienen hat nicht unbedingt mit Arbeit zu tun, womit sollen sich Parteien sonst beschäftigen aufKosten der arbeitenden Bevölkerung?)

Versagt und doch wiedergewählt
Die Berliner und der unverstandene Parlamentarismus
Von Ferdinand Knauss
In Berlin muss die politische Anspruchslosigkeit wohl grenzenlos sein. Dabei haben die Berliner das Versagen der „bärenstarken Verwaltung“ (SPD-Wahlprogramm) nun sogar beim Wählen nochmal erlebt. Der Zweck von Wahlen scheint dabei in Vergessenheit geraten zu sein. Es war, als wollte die Berliner Verwaltung den Wählern noch einen letzten Hinweis über sich selbst geben: Seht, wie unfähig wir sind! Wir wollen das Weltklima retten – aber wir können keine Wahl vernünftig organisieren. Nicht genug Wahlzettel, weil ein Marathonlauf dazwischen kam! Ein Marathon, dessen Gleichzeitigkeit mit der Wahl (er findet alljährlich immer am letzten September-Sonntag statt) niemanden überraschen konnte...Derart schlechte Politik muss man sich leisten können. Die Berliner gönnen sich den Spaß jedenfalls.
(Tichys Einblick. Gelenkt oder gehenkt, die Berliner haben seit 1933 nie gelernt, auf eigenen Füßen zu stehen, sie wurden immer getragen. Seither regieren lange Nasen und kurze Beine. Es gewinnt eine mutmaßliche Plagiatorin. Bezahlen muss Restdeutschland.)

Rüdiger Stobbe
Woher kommt der Strom? 37. Woche – Die Macht des Faktischen
...Eingedenk der skizzierten zukünftigen Szenarien ist es kein Wunder, dass intelligente Wissenschaftler die zusätzliche Belastung von Menschen, Handel und Wirtschaft, welche das Klimaschutzgesetz mit sich bringen wird, hinterfragen, ja sogar infrage stellen. Es ist ausgerechnet Prof. Andreas Löschel, der Mann, der mit seinem Team die Umsetzung eben dieses Klimaschutzgesetzes im Auftrag der Bundesregierung überprüfen und mittels Korrekturvorgaben einfordern soll, der auf WELT-Online so wiedergegeben wird: „Das deutsche Klimaschutzgesetz verschärfe das Problem noch, sagt der oberste Aufseher über die Energiewende...Die Politik müsse aus dem massiven Preisanstieg jetzt die richtigen Schlüsse ziehen, fordert Andreas Löschel, Leiter der von der Bundesregierung berufenen, unabhängigen Expertengruppe zum Monitoring der Energiewende, in der WELT AM SONNTAG. ...Die Kosten steigen offensichtlich Richtung „unbezahlbar“, der Nutzen ist angesichts der 2%-CO2-Ausstoßes Deutschlands weltweit ebenfalls mehr als fragwürdig. Das wird auch so bleiben, solange Großemittenten wie China und Indien bis 2030 ihren CO2-Ausstoß beliebig steigern dürfen, während der bundesdeutsche Bürger bis dahin wahrscheinlich am Hungertuch nagen wird...
(achgut.com. Politik und ihre Medien haben das Land tot verrechnet. Irreologie zündet Wunderkerzen.)

Bundesverfassungsgericht:
Corona-Notbremse: Berliner Anwalt wirft Karlsruher Richtern Befangenheit vor
Das Bundesverfassungsgericht sieht sich mit neuen Befangenheitsvorwürfen wegen eines gemeinsamen Abendessens mit Mitgliedern der Bundesregierung im Kanzleramt konfrontiert. Eine Sprecherin des Karlsruher Gerichts bestätigte am Montag, dass in einem Verfahren zur sogenannten Corona-Notbremse des Bundes ein Ablehnungsgesuch eingegangen sei. Es richte sich gegen Gerichtspräsident Stephan Harbarth und die Richterin Susanne Baer. Zuerst hatte die Welt am Sonntag (WamS) darüber berichtet.Das Treffen in Berlin hatte am 30. Juni stattgefunden. An dem Abendessen mit der Kanzlerin nahmen alle 16 Verfassungsrichterinnen und -richter und die meisten Bundesministerinnen und -minister teil, wie in der Regierungsantwort auf eine frühere AfD-Anfrage steht...
(Berliner Zeitung. Alles hat mit allem zu tun.)

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NACHLESE
Gastkommentar von Gabor Steingart:
5 Wahrheiten, die Laschet begreifen muss - und die nur zum Rücktritt führen können
Das historisch schlechte Ergebnis hinterlässt tiefe Wunden bei der Union und ihrem Kanzlerkandidaten. Doch der Wille zur Fehleranalyse und zu entsprechenden Konsequenzen setzt nur langsam ein. Stattdessen neigt man zur Verdrängung....Die Stunde ist gekommen, mit dem Fertigwerden zu beginnen. Der gute Mensch aus Aachen sollte den Rückzug antreten, bevor es zu spät ist. Die Häscher des Herodes sind unterwegs.
(focus.de. Wovon sollte er denn zurücktreten? Die Schlaugeier weiden sich am Aas. Wehe dem Besiegten! Sind jetzt alle überrascht, dass ihre Umfragen und Prognosen sich bestätigten? Morgen ist auch ein Tag und ein neues Spiel. Muss sich in einer rechtsstaatlichen Demokratie der Verlierer erschießen oder Harakiri begehen? Johannes Gross: "'Ich meine es doch nur gut mit Ihnen!' gehört zu den Bösartigkeiten, die sich die guten Gewissen erlauben". Der war Journalist! Andere lassen Salome tanzen und hoffen, es gehe nicht um ihren Kopf.)

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Wahlprüfung in Arizona: 53.305 „problematische Stimmen“
Die Wahlprüfung in Arizona am vergangenen Freitag hat 53.305 möglicherweise illegale Stimmen gefunden, die die Ergebnisse an den Staatsanwalt von Arizona übersendet hat, der versprochen hat, allen Unregelmäßigkeiten nachzugehen. Der ehemalige Präsident Donald Trump forderte eine Annullierung der Wahl.Während die Mainstream-Medien die explosiven Ergebnisse kleinreden oder totschweigen, wird die Wahlprüfung in Arizona ähnlichen Bemühungen in Georgia, Pennsylvania und Wisconsin Auftrieb geben. Seit Mai prüften 1500 Helfer in 100.000 Arbeitsstunden 2,1 Millionen Stimmzettel in Arizonas bevölkerungsreichstem Wahlkreis Maricopa County vielfach per Hand, scannten sie digital und zählten sie mehrmals maschinell und per Hand.Dabei fanden die Wahlprüfer der Firma Cyber Ninjas, die vom Senat von Arizona beauftragt wurden, „schwerwiegende Probleme“ bei 53.305 Stimmen, darunter 23.344 Briefstimmen, die von falschen Adressen abgeschickt wurden, 9041 doppelte Briefstimmen, und 5295 Wähler, die in zwei oder mehr Wahlkreisen abgestimmt hatten.2382 Wähler stimmten angeblich persönlich in Maricopa County ab, obwohl sie weggezogen waren, und 2081 hatten sogar den Bundesstaat Arizona verlassen. 397 Briefwahlstimmen wurden abgegeben, die niemals Wählern zugesandt wurden, 393 Stimmen waren nicht mit vollständigem Namen ausgefüllt, 282 Stimmen wurden von Toten abgegeben und 198 von Wählern, die die Anmeldefrist vom 15. Oktober verpasst hatten.Die Zahl der problematischen Stimmzettel war fünf mal so groß wie Joe Bidens Vorsprung von 10.457 Stimmen. Die Ergebnisse werden nun dem Staatsanwalt von Arizona, Mark Brnovich, übermittelt. Brnovich versprach, „alle notwendigen Schritte zu unternehmen, die die Beweise hergeben und zu denen ich befugt bin. Die Bürger von Arizona haben es verdient, dass ihre Stimmen korrekt gezählt und beschützt werden.“ „Es gab bei tausenden Stimmen signifikante und weitreichende Unregelmäßigkeiten“, so Trump-Anwältin Jenna Ellis. „Die Wahl 2020 war hoffnungslos kompromittiert und das Parlament von Arizona muss jetzt die Delegierten aberkennen, da die Ergebnisse auf einer falschen Auszählung basierten.“ Expräsident Donald Trump nannte die Wahlprüfung „einen großen Erfolg für uns und für die Demokratie“: „Die Unehrlichkeit der Fake News-Medien in Bezug auf die Wahlprüfung von Arizona ist unglaublich, die unfassbaren Betrug aufgezeigt hat, genug, um die Wahl zu kippen. Die Fake News-Medien weigern sich, die Wahrheit zu berichten, und machen sich zu Mittätern im Verbrechen des Jahrhunderts. Sie sind so unehrlich, aber Patrioten kennen die Wahrheit. Arizona muss die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl 2020 sofort für ungültig erklären.“
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die neue Linke hat mit dem „Menschenfeind“ (Heitmeyers Adjektiv „gruppenbezogen“ fällt immer öfter einfach weg) nun eine Anpassung des alten Begriffs „Volksfeind“ an das Zeitalter des Universalismus gefunden. Er steht in der Tradition des „hostis publicus“ im Römischen Reich, des „Vogelfreien“ im Mittelalter, des „ennemi du peuple“ der Jakobiner in der Französischen Revolution, des „Wrag Naroda“ der Bolchewiki. In der Verwendung des Wortes „Volksfeind“ waren sich übrigens Nazis und Kommunisten einig. So wie einst die Kader von totalitären Einheitsparteien behaupteten, für das „Volk“ zu sprechen und in seinem Namen dessen vermeintliche Feinde ausschalten zu müssen, glauben heute nicht nur Drohbriefschreiber, sondern auch Wissenschaftler, Fernsehmoderatoren und andere Meinungsmacher offenbar für alle „Menschen“, also die Menschheit zu sprechen und deren Feinde brandmarken zu müssen. Ein Begriff, der die Hassenden und Hetzenden bezeichnen soll, wird damit selbst zum Werkzeug des Hasses und der Hetze.
(Ferdinand Knauss,Tichys Einblick)
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Gunter Weißgerber
Das Erbe der moralisierenden Abrissbirne
Angela Merkel und ihr Konkubinat von zweiter (exekutiver) Gewalt und der sogenannten vierten (den Medien) Gewalt haben ganze Arbeit geleistet. Angela Merkel führt die jetzige Bundesregierung bis zur Wahl der neuen. Das kann noch lange dauern.
(achgut.com. Ihre Wehen dauern noch lange nach, denn kein Kind ist diesem Land geboren - außer Annalena.)

Zwei Uni-Schicksale im Corona-Herbst
Von Gerald Dyker. Hier zwei Fallbeispiele, wie ungeimpfte Erstsemester durch die neuen 3G-Kontrollen, gelinde gesagt, Schwierigkeiten bekommen. Ältere Semester sind ebenfalls betroffen, aber die Erstsemester trifft es besonders hart.
(achgut.com. Wer noch ohne Stich, auf den wartet die Stechpalme.)

WDR-Intendant: Nemi El-Hassan wird „Quarks“ nicht moderieren
Mit schweren Antisemitismus-Vorwürfen sieht sich die Journalistin Nemi El-Hassan konfrontiert. Jetzt ist klar: Die WDR-Wissenschaftssendung „Quarks“ wird die 28-Jährige nicht moderieren. Intendant Tom Buhrow spricht von einer „schwierigen, schwierigen Abwägung“ und verweist auf eine unangebrachte Politisierung der Sendung, die drohe.
(rnd.de. Der Sender selbst hätte es nicht gemerkt oder übersehen?)

 

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