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Gelesen8.10.21

(tutut) -  Nicolás Gómez Dávila wusste, was er meinte: "Es ist nicht einfach zu unterscheiden, ob der zeitgenössische Journalismus das zynische Vorhaben ist, sich zu bereichern, indem man den Menschen herabwürdigt, oder eine 'kulturelle' Mission unheilbar ungebildeter Hirne". Darüber sollten nachdenken, die  zu Papier vermatschte Bäume durch ihr Druckwerk laufen und Briefkästen verstopfen lassen. Was davon ist Gruscht, was ist überhaupt ansehenswert? Es mehren sich Hinweise, dass der Katzenvirus Deutschland steuert, während das Merkel-Regime und seine 16 Filialen immer noch meinen, sie setzten mit ihrem Kampf gegen Don Quijotes Windmühlen dem Volk die Corona auf. Dem wird nun der Höhepunkt des Politwrestlings zu Dritt in der Arena vorgeführt, wobei eigentlich jeder wissen sollte, dass diese Schau nur so tut, als wäre sie ernst. "Wrestling ist eine besonders in Japan, den USA und Mexiko populäre Schaukampf-Sportart. Der Sieger steht schon vor dem Match fest, die Abläufe werden teilweise improvisiert und mit Showelementen und Storylines angereichert. Trotz des Showcharakters kommt es bei den Akteuren immer wieder zu Verletzungen". (Wikipedia). Dem wurde vorgebeugt, denn die "FDP" ohne FD ging von Anfang an in die Bodenlage. Im Gegensatz zum normalen deutschen Fußball stand seit 26. September fest, wie's ausgeht, ein Cheersleaderduo hält die Tafel hoch: "Weichen in Richtung Ampel gestellt - Grüne und FDP sondieren zunächst mit der SPD - CDU-Vize Strobl kritisiert eigene Partei". Abgefahren ohne Zug und Bahnhof.  Gelb ist das unwichtigste Lichtlein einer Ampel, in manchen Ländern verzichten sie darauf, denn nur auf Rot und Grün kommt es an.  Geschäft und Geschwätz: "Es ist eine Richtungsentscheidung: Grüne und FDP wollen zunächst mit der SPD über eine mögliche Regierungskoalition verhandeln". Wichtig, wichtig, wenn Wichtel wichteln: Ene mene Muh, und raus bis du! Auf Lokalblattchinesisch: "Nach mehreren bilateralen Gesprächen werden sie in einer ersten Dreierrunde an diesem Donnerstag Chancen für eine sogenannte Ampel-Koalition ausloten. Die Spitzen von Grünen und FDP machten jedoch zugleich klar, dass ein Jamaika-Bündnis mit der Union noch nicht gänzlich vom Tisch ist". Esel streck dich, Ochs troll dich! Auf den Boden kommt es an, auf den des Grundgesetzes, wenn es ums Land geht, wichtiger aber ist die Agrarkultur, wenn Sammler was zum Nagen haben wollen, denn ohne Kraut und Rüben ist alles nichts. Um dies zu sagen, blieb es beim Versuch, so dass nur Geschwurbel dieser Art herauskam von einem Spaichinger Fünfzigerfest,  aus einer Stadt, wo Bürger seit 150 Jahren  per Geburt Vereinsmitglied sind, im Gegensatz zu den Schwaben, welche mit 40 gescheit werden, aber den 50. feiern.  Im Laufe der jüngsten Jahrzehnte haben sich die weiteren Zehner angeschlossen, von denen es früher nicht so viele gab. Dies sagt etwas über wachsende Lebensqualität aus, ganz im Gegensatz zu heutigen kindischen Apokalyptikern. Nun sollte Zeitungspapier einem Achtziger gewidmet werden - "Blums ganzes Forscherleben steht auf reichem Boden - Der frühere Spaichinger Winfried Blum ist ein weltweit anerkannter Fachmann - Zu Besuch beim 50er-Fest".   Was ist Sache? Wikipedia und Amazon, wo seine Bücher zu haben sind, kommen auf den Punkt, denn Fakt ist ohne langes Gedöns: "Winfried E.H. Blum (* 15. Juni 1941 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutsch-österreichischer Bodenbiologe und Forstwissenschaftler. Winfried E.H. Blum war von 1979 bis 2009  ordentlicher Universitätsprofessor an der Universität für Bodenkultur (BOKU), Department für Wald- und Bodenwissenschaften, in Wien. Er zählt zu den weltweit führenden Vertretern der wissenschaftlichen Bodenkunde und war in den 1980er-Jahren einer der ersten, der sich für den Aufbau von Bodeninformationssystemen eingesetzt hat. Winfried E.H. Blum ist Träger zahlreicher internationaler Funktionen und wissenschaftlicher Auszeichnungen und Ehrendoktorate". Genannt werden ausschließlich österreichische". Da Spaichingen bis 1806 Jahrhunderte österreichisch war,  stimmt der Regenbogen der Erzählung ja.  Um was geht es, das der Mann  in Büchern sagen will, beispielsweise in "Boden und globaler Wandel" für 54,99 €? Kein Wunder, dass bei diesem Preis Amazon noch mit keinem Leserkommentar dienen kann.  Dabei bietet dieser Mann Spannendes, ja Überlebenswichtiges, wenn solche Jahrgangsfeiern auch zukünftig stattfinden sollen trotz politischer Pandemiegefahr. Sein erwähntes Buch ist wichtiger als das Klimagehopse grüner Kinder und Lehrer oder Ampelhampeln nach alternativlosen Bundestagswahl. Ein Wegweiser: "Können Sie sich vorstellen, wie wir uns in Zukunft ernähren und ob wir in 30 Jahren noch genügend Nahrung produzieren können, ob wir noch genügend sauberes Wasser zur Verfügung haben werden und wie die biologische Vielfalt unserer unmittelbaren natürlichen Umgebung aussehen wird? Wir leben zwar auf dem Boden, haben jedoch selten eine Vorstellung davon, wie dieser unter unseren Füßen aussieht und welche Funktionen er für uns und unsere Umwelt erfüllt und wie diese durch weltweite Veränderungen beeinflusst werden. Wussten Sie, dass der Boden unmittelbar die Atmosphäre und damit auch den Klimawandel beeinflusst, oder, dass die Zusammensetzung der Salze in den Weltmeeren durch die Verwitterung der Gesteine und durch die Bodenbildung auf den Kontinenten bestimmt ist? Wussten Sie, dass das Überleben der Ureinwohner des Amazonasgebietes Südamerikas nur möglich war, weil sie sich eigene, neue Böden geschaffen haben, die „Schwarzerde der Indianer“? Und wussten Sie, dass wir heute in Europa täglich wertvolle Bodenflächen in der Größenordnung von ca. 850 Fußballfeldern durch den Bau von Wohnungen, Industrieanlagen, Straßen, u. a. versiegeln?" Ene mene Miste, es rappelt in der Kiste. Afrika wird nicht leerer, wenn Europa immer voller wird, weil Linksgrün es wider alle Vernunft so will. "Diese und zahlreiche weitere Informationen bietet Ihnen dieses Buch, das die Böden und ihre weltweite Verbreitung sowie ihre Funktionen für Mensch und Umwelt beschreibt, und Ihnen einen Einblick in die globalen Veränderungen der Land- und Bodennutzung und deren Ursachen und Wirkungen ermöglicht. Winfried E.H. Blum ist emeritierter Professor an der Universität für Bodenkultur, Wien / Österreich, früher Professor an der Universität Freiburg / Deutschland und an der Bundesuniversität von Paraná in Curitiba / Brasilien. Wissenschaftlicher Berater nationaler und internationaler Organisationen, einschließlich Regierungen weltweit mit mehr als 800 Publikationen in 15 Sprachen. Mitglied und Ehrenmitglied zahlreicher nationaler und internationaler wissenschaftlicher Organisationen und Akademien, mit zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen". Warum wird Zeitungslesern so was nicht gesagt, wenn dazu die Chance besteht? Wahrscheinlich, weil Martin Hecht Lokaljournalismus 99,9 Prozent Bockmist vorrechnet und jeden Tag versucht wird, die 100 vollzumachen. Beispielsweise so: "Böden und Religion, so dieser tiefgläubige Mann, der Anfang der 50er Jahre auf dem Berg ministriert und dort bisweilen die Orgel mit der Geige begleitet hat, stehen in einer engen Verbindung. Am offenen Grab spreche der Zelebrant bis heute die zeitlosen Worte 'Aus Erde bist Du und zur Erde kehrst Du zurück'“. Gelände Ende nennen das Aktivisten. "Ob uns im geschäftigen Alltag und im Kampf gegen das Älterwerden und Sterben noch bewusst ist, dass wir eines Tages dorthin zurückkehren werden , wo wir hergekommen sind?" Tanderadei. Auf diesen Zug springt frau gleich auf: "Wenn das Alter einsam macht - Die städtische Seniorenarbeit ist gefragter denn je - Unter schwierigen Bedingungen". Oder so: "Kultur nimmt wieder Fahrt auf - Erste Veranstaltung nach Corona: Musicaloperetten beim Festival der Stimmen". Das Volk hampelt, Politik ampelt, Lichtlein gehen an: "Ein Bogen im Nebel erscheint ganz in Weiß",  "'Wussten Sie schon...?'  Der Spaichinger Heilpraktiker Helmuth Gruner gibt Tipps", "Rasender Stier verletzt zwei Männer, einen davon schwer - Blumberg (dpa)..", "Interview: 'Inflation ist gesund für eine Gesellschaft'“, erinnert sich da einer an Nix?, "Im Herbst droht neben Corona auch eine Grippewelle - Virologen rufen Bürger zum Impfen auf - Knapp 65 Prozent der Deutschen gegen Covid-19 immunisiert", was nach Faktenlage Quatsch ist, "Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich in Berlin gegen die Grippe impfen lassen", "Landtag beschließt Solardach-Pflicht",  "Tests für Schüler bis Jahresende - Die Maskenpflicht im Unterricht soll übernächste Woche ihre Gültigkeit verlieren, die regelmäßigen Corona-Tests für Schülerinnen und Schüler wird das Land Baden-Württemberg jedoch über die Herbstferien hinaus noch bis zum Jahresende fortsetzen", frau nicht vom Fach kommentiert: "Ein konsequenter Schritt".  Die 0,1 Prozent sind 1000-prozentig übererfüllt.  Dies macht den Speck nicht mehr  fetter: "Post wird Briefporto auf 85 Cent erhöhen", "Stadt Stuttgart veröffentlicht versehentlich mehr als 400 private E-Mail-Adressen", "Ulmer Mohrengasse behält ihren Namen, erhält aber Schild gegen Rassismus", obwohl es doch gar keine Rassen gibt. Wenn dann zum aller Artikel Leid  einem Schreiber auch noch eine Schnuppe ins Auge fällt, spätestens dann, hat auch Leser*in die Bodenlage erreicht: "Ein Stern, der spaltet - Debatten über Genderpolitik haben etwas Ermüdendes.... In Baden-Württemberg aber will Kultusministerin Theresa Schopper es den Schüler_innen, SchülerInnen, Schüler*innen, Schülerinnen und Schülern selbst überlassen, wie diese sich bezeichnen. Das schafft nur Verwirrung, keine Klarheit". Was erwartet er denn von einer grünen Diplom-Soziologien, etwa Bildung? Die ist nicht der Kommunisten Ding auf dem Weg ins neue Arbeiter- und Bauernparadies. Etwa begleitet von einer "kulturellen Mission unheilbar ungebildeter Hirne"?

In ihrer Wohnung: Vier maskierte Räuber schlagen Mann und fesseln Frau
Lahr (ots) - Nach einem Raub in einer Wohnung in der Lotzbeckstraße, sind die Beamten der Kriminalpolizei auf der Suche nach Tätern und möglichen Zeugen. Gegen 18:15 Uhr sollen (am Mittwoch?) vier bislang unbekannte und maskierte Tatverdächtige an einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses geklingelt und daraufhin Einlass erhalten haben. Während auf den Bewohner eingeschlagen wurde, soll dessen Partnerin gefesselt worden sein. Mit einem niedrigen dreistelligen Betrag flüchteten die Unbekannten im Anschluss. Zeugen, die rund um den Bereich Lotzbeckstraße/Kreisverkehr Goethestraße entsprechend verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, wendet sich mit seinen Hinweisen unter der Telefonnummer 0781 21-2820 an die Ermittler der Kriminalpolizei.
(Polizeipräsidium Offenburg.  >>>Es wäre empfehlenswert, Polizeibeamten während der Ausbildung das Schreiben von Berichten beizubringen, falls schulische Defizite vorliegen, beispielsweise unter Beachtung der sechs W! Wann war's, für wen werden Zeugen gesucht?)

Niederlage für Bayerns Regierung
Verwaltungsgerichtshof erklärt Söders Lockdown für rechtswidrig
Von Max Roland
Die Corona-Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung im Frühjahr 2020 waren teils rechtswidrig. Dem Ministerpräsidenten wird ein fragliches Rechtsverständnis attestiert...Söder hatte den bayrischen Bürgern mit wenigen Ausnahmefällen unter Androhung empfindlicher Geldstrafen verboten, das Haus zu verlassen. Diese Maßnahme habe gegen das „Übermaßverbot“ verstoßen, urteilt der Gerichtshof. Das bedeutet: Die Maßnahme stand in ihrer Schärfe in keinem Verhältnis zu durch sie erreichten, positiven Effekten. Die Ausgangssperre sei „keine notwendige Maßnahme“ im Sinne des Infektionsschutzgesetzes gewesen...Pikant: Das Gericht erlaubt ausdrücklich die Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht. Die Rechtssache sei nicht nur für Bayern relevant, sondern habe eine „grundsätzliche Bedeutung“ für die juristische Aufarbeitung der Coronapolitik. Damit machen die Richter den Weg frei für eine bundesweite Grundsatzentscheidung zur Rechtmäßigkeit von harten Lockdowns.
(Tichys Einblick. Was ist an Söder fraglich? Der ist, wie er sich auf der Fastnacht maskiert.)

Corona - Zwei Aussagen, die wie eine Bombe einschlagen
RKI-Präsident stellt brisanten Vergleich zwischen Corona und Grippe auf ++ Ex-Präsident des Verfassungsgerichts rechnet mit Corona-Politik ab
Wer das Corona-Virus mit der Grippe vergleicht, gilt bislang bei der Regierung als gefährlicher Verharmloser der Pandemie! Doch am Mittwoch kam der Corona-Grippe-Vergleich ausgerechnet aus dem Mund von Lothar Wieler (60), Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI)! Corona und die Grippe „haben viele Gemeinsamkeiten“, sagte Wieler in der Bundespressekonferenz. BEIDE Atemwegs-Infektionen würden sich „überall dort verbreiten, wo Menschen zusammenkommen“. Und BEIDE seien „für ältere Menschen und auch für chronisch kranke Menschen ein Risiko“. Gesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) äußerte sich in mehreren Punkten deutlich differenzierter als Wieler. Panikmache? Bei Spahn Fehlanzeige!  Schon „vor Corona“ sei das Gesundheitssystem an seine Grenzen gekommen, so der Minister. Es habe „milde Grippewellen und sehr heftige Grippewellen mit sehr starker Belastung der Intensivstationen“ gegeben...Es ist die bislang härteste – und bedeutsamste – Abrechnung mit der deutschen Corona-Politik! In der „Welt“ nimmt Hans-Jürgen Papier (78), Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichts, die Lockdowns ins Visier.„Manche Entscheidungen waren fast absurd oder schlicht nicht durchsetzbar“, sagt Papier. ...Heißt: Mit den Unsinnsregeln hat sich der deutsche Staat massiv geschadet!.. Bei der Verhängung von immer neuen Einschränkungen hätten Regierungspolitiker „teilweise ziemlich irrational, widersprüchlich, kopflos und im Übermaß reagiert“.
(bild.de. Nichs Neues, echte Journalisten berichten über den Corona-Irrsinn dieses Merkel-Regimes schon lange, denn eine eingebildete Pandemie ist nicht mehr als eine mittlereGrippe. Wer glaubt denn einem Banker als Gesundheitsminister und einem ihm untergebenen Tierarzt noch irgendetwas oder gar Medien, welche für die Politik Nebelkerzen werfen? Außer Geschwätz kommt nichts von superklugen Staatsrechtlern, haben sie Angst um ihre Pensionen und handeln deshalb nicht? <<Siehe Artikel von Peter Bartels.)

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NACHLESE
Claudio Casula
Frankfurter Rundschau apportiert “#allesaufdentisch”
In der FR werden Schauspieler und Fachleute, mit denen sie bei der Aktion „#allesaufdentisch“ sprechen, nach allen Regeln der Diffamierungskunst runtergeschrieben. Und das so elend, dass es die Sau graust. Liest eigentlich noch jemand die Frankfurter Rundschau? Und wenn ja, warum? Wegen des 16-seitigen herausnehmbaren Sportteils am Montag? Die Kommentare von Katja Thorwarth können es nicht sein. Einen originellen Gedanken in ihren Texten, speziell einen, der auf ihrem eigenen Mist gewachsen sein könnte, vermochte auch eine intensivere Recherche nicht zutage zu fördern. Thorwarth, ganz linke Haltungsjournalistin, pflegt sich stets an den üblichen Verdächtigen abzuarbeiten: den „Rechten“ inklusive Boris Palmer und Comedian Dieter Nuhr. Und natürlich an den Kritikern des Corona-Regimes. Verstand man bis vor einiger Zeit unter dem Begriff „schwurbeln“ noch so etwas wie „sich unklar, unkonkret ausdrücken“, wird heute unter „Geschwurbel“ alles abgeheftet, was gegen noch so unverhältnismäßige, schädliche oder absurde Corona-Maßnahmen vorgebracht wird...
(achgut.com. Da steckt nichts dahinter. Auch ein Kinderkarussell ist nur eine Rundschau. Aktivisten statt Journalisten.)
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Gastarbeiter – und der Mythos vom Wiederaufbau
Von DR. GOTTFRIED CURIO*
Diesen Monat jährt sich der 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei. Beim Festakt der Türkischen Gemeinde Deutschland war Bundespräsident Steinmeier als Redner geladen und begab sich gleich in eine Schleimoffensive, indem er die Türken in Deutschland beschwor: „Nehmen Sie sich den Platz, der Ihnen zusteht! Nehmen Sie sich den Platz in der Mitte, und füllen Sie ihn aus! Gestalten Sie diese Gesellschaft mit, denn es ist Ihre Gesellschaft!“ Er behauptete, die Gastarbeiter seien keine „Menschen mit Migrationshintergrund, sondern Deutschland ist ein Land mit Migrationshintergrund geworden.“ Er forderte für die Geschichte der Gastarbeiter „einen angemessenen Raum in unseren Schulbüchern und in unserer Erinnerungskultur“. Die Intention von Steinmeiers Festrede ist offensichtlich: Es geht um nichts weniger, als daß ein neuer Gründungsmythos von Deutschland als Einwanderungsland konstruiert werden soll. Und ein Hauptbestandteil dieses Mythos (neudeutsch Narrativ genannt) ist dabei die Behauptung, Türken hätten das Land nach dem Krieg wieder aufgebaut und die Deutschen seien deshalb zu besonderer Dankbarkeit verpflichtet und sollten Einwanderung, die ihnen erst Wohlstand gebracht hätte, bejahen – woran sich dann direkt das Narrativ anschließt, daß Deutschland „schon immer“ ein Einwanderungsland gewesen sei.
Anwerbeabkommen war Folge des Wirtschaftswunders und nicht dessen Voraussetzung
Das Anwerbeabkommen wurde allerdings nicht primär aus deutschem Interesse geschlossen, sondern auf Druck der USA, die die Türkei enger an die NATO binden wollten und dazu selbst von der kriselnden Türkei gedrängt wurden. Es ist also nicht Deutschland, das damals durch die Türkei gerettet werden sollte, sondern eher umgekehrt. Die verantwortlichen Politiker gaben beim Zustandekommen des Anwerbeabkommens noch vor, es werde sich bei der Anwerbung nur um temporäre Arbeitskräfte handeln; tatsächlich läuteten die Anwerbeabkommen eine Umwälzung der demographischen Verhältnisse ein, die die damaligen Parteien nie zur Wahl gestellt oder als ihre Absicht kenntlich gemacht hatten.Ist die Geschichte der Gastarbeiter nun eine „große deutsche Erfolgsgeschichte“, wie Baerbock es formuliert? Die Wirtschaftsdaten sprechen hier eine ganz andere Sprache: Tatsächlich war das BIP pro Kopf in Westdeutschland bereits 1960 wieder höher als in den Niederlanden, Dänemark oder den Siegermächten Vereinigtes Königreich und Frankreich. Die akuten Kriegsfolgen waren – den Trümmerfrauen sei’s gedankt! – längst beseitigt. Das Anwerbeabkommen war also Folge des Wirtschaftswunders und nicht dessen Voraussetzung.
Türkische Gastarbeiter erzeugten Sogwirkung für weitere Einwanderung
Tatsächlich waren von den 867.000 damaligen türkischen Gastarbeitern 500.000 wieder zurückgekehrt. Inzwischen wurden hierzulande aus den knapp 400.000 verbliebenen türkischen Gastarbeitern drei Millionen Türkischstämmige in Deutschland: Das Instrument der Familienzusammenführung wurde als rechtliches Vehikel der Einwanderung nach Deutschland genutzt; war dann die türkische Community erst einmal etabliert, erzeugte dies eine Sogwirkung für weitere Einwanderung, auch über das Asylrecht. Dessen sollte man sich bewußt sein, wenn es – wie jetzt in Afghanistan – um die Aufnahme angeblich nur relativ kleiner Gruppen geht, die sich dann durch die Möglichkeiten der Gesetzeslage potenzieren. Das Buch zum Thema von Heike Knortz. Früher tickte die SPD noch anders – und benannte die wahren Verhältnisse ohne ideologische Scheuklappen. So mußte Helmut Schmidt konzedieren: „Es war ein Fehler, daß wir Anfang der siebziger Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.“ Und selbst Willy Brandt, auf den sich die heutige SPD so gerne beruft, hat immerhin die Anwerbeabkommen in der Ölkrise 1973 gestoppt. Auch jetzt steht Deutschland vor wirtschaftlichen Verwerfungen: Die Staatsfinanzen sind – durch die Coronaprogramme noch verschärft – in der ganzen EU völlig zerrüttet. Bei 2,9 Mio. Arbeitslosen, immer noch 600.000 Kurzarbeitern und in astronomische Höhen steigenden Mietpreisen ist es völlig verfehlt, ein ‚modernes Einwanderungsrecht’ für noch mehr Einwanderung zu fordern.
FDP für 500.000 Einwanderer pro Jahr als Lohndrücker
Während bei den Grünen es quasi Statussymbol ist, sich Einwanderung leisten zu können, trommelt die FDP für 500.000 Einwanderer pro Jahr als Lohndrücker und sieht den Zuspruch von Arbeitgeberseite als besonderen Ausweis ihrer Wirtschaftskompetenz. Die Politik muß sich der Vereinnahmung durch die Arbeitgeberverbände ebenso wie durch alle anderen Pressure Groups erwehren und darf – heute wie 1961 – deren Partikularinteresse, die Löhne zu drücken, nicht mit den wirtschaftlichen Interessen der Deutschen verwechseln.Mit wirtschaftlichen Scheinlogiken wurde damals Schritt für Schritt der temporäre Charakter der Gastarbeit ausgehöhlt, angefangen mit dem Ende des Rotationsprinzips 1964, fortgesetzt mit dem Familiennachzug. Viele Branchen, für die damals angeworben wurde, z.B. die Textil- und Montanindustrie, haben damit ihren Niedergang nur hinausgezögert. So wurden aus Arbeitervierteln Brennpunktquartiere, die Folgen vergesellschaftet.Statt den Strukturwandel zu verschleppen und Wettbewerbsfähigkeit durch Lohndrückerei zu erzielen, hätte man sich damals wie heute auf wirtschaftliche Modernisierung und Produktivitätssteigerungen konzentrieren sollen. Statt immer mehr Bedarf an Integrationspolitik zu schaffen, hätte man die gesellschaftlichen und finanziellen Ressourcen in eine aktivierende Familienpolitik stecken sollen.
<<*Im Original erschienen auf dem Telegram-Kanal von Gottfried Curio 
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Schlecht: Die Selbsteuphoriesierung von Grünen und Gelben macht sie blind für die Tatsache, dass es zwischen Freiheit und Klimatotalitarismus keine tragfähige Brücke gibt. Die Frage ist nicht, ob das Bündnis zwischen Grün und Gelb vier Jahre hält, sondern wie lange es an den falschen Zauber glaubt. Schlecht: Die Macht der Gefühle besetzt ja auch die rationalen Gehirne der Liberalen. Die letzten Aufklärer werden zu Phantasten. Sie lassen sich auf die Aufklärungsresistenz der Klimasekte ein. Grün und Gelb tun gerade so, als hätten sie den tiefen Teller erfunden. Gut: In dieser Selbstüberschätzung liegt bereits das Scheitern.
(Wolfgang Herles, Tichys Einblick)
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Wenn der Staat versagt - Teil 2
Im toten Winkel des deutschen Waffenrechts
Tobias Rathjen war auffällig – seit Langem. Er wurde wegen Wahnvorstellungen stationär behandelt. Trotzdem durfte er Waffen besitzen. Am Ende tötete er bei einem Amoklauf in Hanau neun Menschen.Der Amoklauf in Hanau, bei dem Tobias Rathjen neun Menschen mit ausländischer Herkunft erschoss, erschütterte Deutschland. Was an jenem Februarabend geschah, liest sich im Vermerk des Bundeskriminalamts so...
(welt.de. Ist es nicht einheitlich verbreitete Aktivistenmeinung von linksgrüner Politik und Medien, dass das ein rechtsextremistischer Anschlag war?)

Stefan Frank
Kalt statt grün: Der Energie-Kollaps geht los
Gas und Kohle gehen aus. Erste deutsche Kraftwerke und Grundstoffhersteller schalten ab, Dünger wird zur Mangelware, Lebensmittel werden knapp und teuer. Die New York Times sieht bereits Weihnachten im Westen in Gefahr. Die weltweite Energiekrise verschärft sich. Achgut.com berichtete kürzlich über die Abschaltung von Industrieanlagen in Großbritannien und Norwegen. Nun trifft es auch Deutschland. Mit einer Drosselung der Ammoniakproduktion um rund 20 Prozent reagiert die SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH auf den immer weiter steigenden Erdgaspreis. „Das mittlerweile erreichte Niveau ermöglicht keine ökonomisch sinnvolle Produktion mehr, sodass wir uns zu diesem Schritt gezwungen sehen“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Petr Cingr, am Dienstag. Die Dynamik des Preisanstiegs sei besorgniserregend, so Cingr. „Wir fordern unverzügliches Handeln der Politik. Ohne staatliche Maßnahmen droht in Kürze ein Produktionsstopp. Die Konsequenzen betreffen dann nicht allein den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt, sondern werden sich auf weiterverarbeitende Industrien, die Logistik und die deutsche Landwirtschaft auswirken.“..
(achgut.com. Werden vor dem erwarteten Untergang die apokalyptischen bunten Politsekten Massenselbstmord begehen?)

Ziemiak will CDU-Profil schärfen
Wird die CDU eine sozialistische Partei?
Die CDU wird entweder wieder ihre Rolle als Mitte-rechts-Partei annehmen oder endgültig ins linke Lager überwechseln. Diese Richtungsentscheidung steht jetzt an. Die Union kann sie weder weiter aussitzen noch vertuschen.
VON Klaus-Rüdiger Mai
...Um es klar zu formulieren, worum es geht: Die CDU wird entweder eine Korrektur vornehmen und ihre Rolle als Mitte-rechts-Partei annehmen oder endgültig ins linke Lager überwechseln....
(Tichys Einblick. Sie ist schon weg. Ist er Polens linksextremistische Antwort auf 1939, seit 16 Jahren eingeleitet?)

E-Transporter lohnten sich nicht
Deutsche Post trennt sich von Streetscooter
Von Holger Douglas
Die Post macht Schluss mit dem Abenteuer Streetscooter und verkauft das Tochterunternehmen an Odin Automotive aus Luxemburg. Ein Unternehmen, das erst Mitte September gegründet worden sein soll. Hauptgesellschafter: Stefan Krause, ehemals Vorstand bei BMW und Deutscher Bank...Der elektrisch angetriebene Streetscooter war die Hoffnung für den Transportverkehr der Zukunft. Ein billig zusammengenagelter Karren, immerhin mit einem Sitz ausgestattet. Das Auto koste nur 5.000 Euro, jubelte seinerzeit die Zeit – allerdings ohne Batterie, die musste dazu gemietet werden...So also endet das neue Hightechzeitalter Deutschlands, noch bevor so richtig begonnen hatte...Auf Halde stehen viele dieser Postautos. Ein Recycling wird schwierig werden. Gerade ist ein Recyclingbetrieb für Elektroautos in Kössen in Tirol abgebrannt...In einem Großeinsatz brachten die sieben eingesetzten Feuerwehren mit 120 Feuerwehrleuten – darunter auch Einsatzkräfte aus Deutschland – erst nach vier Stunden den Großbrand unter Kontrolle...
(Tichys Einblick. Wer die Vergangenheit kennt, weiß, dass Verbrennungsmotoren das Aus der Elektroautos schon Anfang des 20.Jahrhunderts bedeuteten.)

ARTE-Journalistin klagt über „unmenschliche Behandlung“ in Polen
Ulrike Dässler (ARTE) gehört zur Gattung der deutschen Journalisten, die sich dank einer ihnen innewohnenden moralischen Überlegenheit für besser halten als den Rest der Welt. Polen hat mit der Ausrufung des Ausnahmezustands an der Grenze zu Belarus einen drei Kilometer breiten Streifen zum Sperrgebiet für Journalisten, Flüchtlingshelfer und Schlepper-Helfer gemacht.Ulrike Däßler, Journalistin beim öffentlich-rechtlichen Sender ARTE, wollte trotzdem nahe heran, um, so ihre Begründung, „über die Menschenrechtslage zu berichten, darüber, wie es aussieht in den Gebieten, in denen wir uns noch aufhalten dürfen. Wir hatten nicht die Absicht, polnisches Recht zu missachten.“Haben sie dann aber doch, weil sie sich verfuhren und eben in solches Gebiet gerieten, das sie nicht betreten durften. Däßler gibt dies im DW-Interview (hier bei FOCUS) auch ganz offen zu, das Gebiet war durch Schilder ausgewiesen und zu erkennen. Da gab es nichts zu deuteln.Nun gehört Däßler aber zur Gattung der deutschen Journalisten, die sich in ihrer Mehrheit dank einer ihnen innewohnenden moralischen Überlegenheit für besser als den Rest der Welt halten. Wie geht so eine mit ihrem Fehlverhalten um?Folgendermaßen: Sie akzeptierte großzügig die Strafe durch das polnische Gericht (eine Ermahnung), will aber gegen die „unmenschliche Behandlung“ durch die Polen klagen. Dazu zählt sie folgendes auf:„Erstmal wurden zwei Stunden lang Personalien aufgenommen. Ich saß mit einer Polizistin in einem Zimmer und wenn ich auf Toilette musste, folgte sie mir, damit ich nicht weglaufe.“ […] „Wir wurden quasi halb ausgezogen und kamen in Einzelhaft in eine kleine Zelle. Und niemand konnte mir sagen, was als Nächstes passiert.“ […] „Wir hatten nichts zu schreiben, nichts zu lesen, gar nichts. Ich lag einfach in der Zelle.“ […] „Nachts habe ich nach meinem Mantel gefragt, weil mir kalt war. Ich bekam eine Decke und ein Kopfkissen.“ Das ist alles. Bei im Grunde allen Beschwerden kann man nachfragen, wie es denn sonst hätte gehen sollen.Die Polen hatten nach der Festnahme am ersten Tag keinen Dolmetscher parat. Dann kann eine Vernehmung auch schwierig sein und länger dauern. Auch die Aufklärung über das weitere Verfahren gestaltet sich in solch einem Falle schwierig.Die Überwachung bei Toilettengängen ist vermutlich überall auf der Welt üblich, wenn Fluchtgefahr besteht. Was hätte Däßler gesagt, wenn sie statt einer Decke und eines Kopfkissens eben nur ihren Mantel für die Nacht erhalten hätte? Und dann die Einzelzelle: Wollte sie die Gesellschaft von Kriminellen oder von Flüchtlingen oder die Gesellschaft ihres Kameramannes in einer Mehrpersonenzelle für die Nacht? Was hätte sie anschließend gesagt, wenn das geschehen wäre? Auch Bücher und anderer Lesestoff zur Vertreibung ihrer Langeweile standen vermutlich nur auf Polnisch zur Verfügung, wenn überhaupt. Unmenschliche Behandlung“? Wenn man Deutsche oder deutsche Journalisten als bessere Menschen dieser Welt ausweist oder wenn sie das selber tun, dann wohl ja. Bei den Polen wird das allerdings nicht gut ankommen. Sie haben in ihrer Geschichte schon häufiger die Bekanntschaft mit „überlegenen“ und „besseren“ Menschen gemacht. Polen kennen die Geschichte gut. Bei dieser Journalistin und ihrem Interview dürfte sich mancher an manches erinnert fühlen.
(pi-news.net) > Warum so weit?  Unmenschliche Zustände herrschen schon u.a. an der deutsch-französischen Grenze. Seit eineinhalb Jahren können engste Verwandte nicht von Deutschland aus besucht werden, weil ab deutschem Wohnort gerechnet höchstens 30 km entfernt nach Frankreich eingereist werden darf, und das auch nur, wenn das Land innerhalb 24 Stunden wieder verlassen wird. Dass die Impferei ins Blaue weltweit sich als gefährlicher unerprobter Murks herausgestellt hat, wird nur von regierungsfrommen Gleichstrommedien verheimlicht.)

Privatausdienz bei Papst Franziskus und Treffen mit Ministerpräsident Draghi
Papst Franziskus empfängt die Kanzlerin heute in einer Privataudienz. Zudem ist ein Arbeitsmittagessen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi geplant. Am späten Nachmittag wird die Kanzlerin gemeinsam mit Papst Franziskus an der Abschlussveranstaltung des diesjährigen Friedenstreffens von Sant’Egidio teilnehmen und dort eine Rede halten.
(bundeskanzlerin.de. Wenn sie als Bundeskanzlerin nun schon zum fünften Mal beim Papst war, ist das nicht privat, sondern als Reisekader zu Lasten des Steuerzahlers. Sie sollte sich ihrem Amtseid gemäß um Deutschland kümmern und Rechenschaft ablegen für 16 verlorene Jahre. Wer außer ihr kann Mittagessen als Arbeit abrechnen? )

 

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