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Gelesen 16.8.22

(tutut) - Vergangene Woche ist der bekannte französische Comiczeichner Jean-Jacques Sempé, bekannt als Sempé, im Alter von fast 90 Jahren gestorben. Er illustrierte auch "Glück ist das Ziel, Philosophie der Weg" von André Comte-Sponville. Wer hat noch nicht oder tut es immer,sich und anderen die Frage zu stellen: Wie soll ich leben? Um wie Platon oder De Montaigne darüber zu räsonieren "Philosophieren heißt sterben lernen", bleibt noch genug Zeit. Wenn nicht, ist's auch recht. Untergang lernen, der deutschen Politik und Medien Lieblingsbeschäftigung, ist nicht der übrigen Welt Ding. So kommt Montaigne zum Schluss und wünscht sich, es wäre ihm vergönnt, so zu sterben wie die ungebildete Landbevölkerung: indem er erst über den Tod nachdenkt, wenn dieser ihm widerfährt. Das mit der vermeintlichen Unbildung könnte klappen, denn Einheitspartei gegen alles und alle bemüht sich. Sie nennen es Politik und schellen es aus."Was ist Politik?" fragt Comte-Sponville. "Das nicht-kriegerische Management von Konflikten, Bündnissen und Kräfteverhältnissen -nicht nur zwischen Individuen (wie wir es aus der Familie oder anderen Gruppen kennen), sondern zwischen Individuen innerhalb einer ganzen Gesellschaft. Es ist also die Kunst, in einem Gemeinwesen -einem Staat oder Stadtstaat (griechisch polis) - mit Menschen zusammenzuleben,die wir uns nicht ausgesucht haben, für die wir keine besonderen Gefühle hegen, und die in mancherlei Hinsicht in gleichem oder sogar stärkerem Maße Rivalen als Verbündete sind". Und so landet der Autor beim Naturgesetz, und das heißt KRÄTSCH. "Das erfordert eine gemeinsame Macht und einen Kampf um die Macht". Keine Frage der Philosophie, denn die ist stets zu Diensten. "Das erfordert die Regelung von Konflikten und vorläufige Kompromisse, und schließlich die Verständigung darüber, wie die Meinungsverschiedenheiten zu beseitigen sind. Sonst bleibe nur die Gewalt, die und die muss die Politik verhindern, damit es sie sie überhaupt geben kann. Sie beginnt dort, wo der Krieg aufhört". Davon träumt Lieschen Müller, während Mao und seine Jünger wissen, wie's ist: "Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen". Es funktioniert. Wurscht, was sonst so zusammenphilosophiert wird, klappen tut's nie: "Es geht darum zu wissen, wer befiehlt und wer gehorcht, wer das Gesetz macht -und das ist der Souverän". Geheimnis der Allesgläubigen. Die Prediger  eines kommunistischen Dilettantenstadls mit Planloswirtschaft von Mangelverwaltung kriegen es sogar fertig, einen Vollpfosten als Leidplanke in den Boden zu  rammen und nehmen eine Auslachnummer der Welt als Made in Germany, die  sich zum Nachtkrabb verpuppt, ernst zu nehmen: "Stunde der Bewährung".  Läuft nun das Winterhilfswerk derer an, die so tun, als könnten sie was? "An diesem Montag schlägt eine erste Stunde der Wahrheit für die Gaskunden. Wenn Wirtschaftsminister Robert Habeck die Höhe der Umlage zur Rettung der Versorgungsunternehmen nennt, lässt sich die konkrete Belastung für die Haushalte berechnen. Gut vorbereitet wird die schlechte Nachricht schon seit Wochen. Die Bundesregierung kann sich das hohe Maß an Transparenz als Pluspunkt anrechnen lassen".  Was für ein Gewölle! War Ludwig Erhard Bolschewist?  Wer erinnert sich noch an ein Land, das mal Deutschland hieß? Nun kommt der Hammer mit der Sichel: "Bei allem Verdruss über die vielen Krisen ist der aktuelle Notfallmodus auch die Chance für eine Neubelebung der sozialen Marktwirtschaft. Die großen Fragen der Zeit, vom Klimawandel über die Zerbrechlichkeit der Lieferketten und die Finanzierung des Sozialstaats bis zum Fachkräftemangel lassen sich nur kooperativ lösen".  Die schlimmste Stümperei in der Geschichte der Bundresrepublik Deutschland alsseine Abschaffung , die von sich behauptet, eine Regierung zu sein, macht Mausetote mit dem Kinderbuch unterm Arm wieder lebendig mit Defibrillator auf dem Friedhof? In Parteizentralen und Medienhäusern wären die Dinger dringend nötig. Dort wo grüne Herzen über die Stränge schlagen, wo ein MdL der  Ex-FDP  mit einem grünen Staatssekretär am 4. August auf Tour geht, was Zeitung am 15. serviert, denn was aus dem Wald kommt, braucht Presswerk: "Wo der Wald alt werden darf - Andre Baumann und Niko Reith besuchen Naturschutzprojekt - Exkursion beinhaltet vier Teilprojekte - Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium, hat am Donnerstag, 4. August, das Naturschutzgroßprojekt Baar besucht.

Landtagsmitglied Niko Reith (FDP) begleitete die Exkursion, die laut Mitteilung vier Teilprojekte genauer unter die Lupe nahm". Deutschland ein Naturkundemuseum? So schön wie ihre Vertreter hätte es das Volk auch einmal in linksgrünen Chaostagen, wo gesunder Menschenverstand mit der Lupe gesucht werden muss.  Was war sonst noch los in Zeiten des Internets ohne Internet mit alten Hüten auf der Gesslerstange?  Sie hat nichts Aktuelles über einen Flugzeugabsturz mit zwei Toten, darum kümmern sich  Neckarquelle und der Schwabo, Recherche scheint nicht ihr Ding zu sein. So geht Montagsblatt: "'So extrem war es noch nie' - Das Tierheim platzt aus allen Nähten - Tiere werden oft einfach 'weggeworfen' - Noch ganz scheu ist diese kleine Katze". Also schleicht sie sich nicht tastend, sondern auf den Putz hauend gefühlsdräuend heran: "Wer Tiere liebt, der könnte fast eine Abneigung für Menschen entwickeln. Das zumindest ist das Gefühl, das einen beschleicht, wenn man derzeit das Spaichinger Tierheim besucht. Denn wie anderswo auch, platzt es aus allen Nähten".  Irgendwie mit stumpfer Nadel zusammengeschustert unter Montagsdruck. Sie wiederum saß wohl auch auf dem Trockenen und lässt Brünnlein der Phantasielosigkeit fließen, denn schon das Titelbild vorne strandet auf einer Sandbank "wie hier am Rhein nahe Oberwesel".  Immer eine Frage der Perspektive, Bilder beweisen nichts, woanders  ist's am Rhein immer schön.  Sie drückt den Panikknopf,  als käme aus dem Wasserhahn Trockenpulver: "Löschwasser: Noch gibt es Reserven  - Feuerwehren im Kreis können im Notfall auf Kläranlagen und private Swimmingpools zurückgreifen - Auch direkt in den Feuerwehrfahrzeugen ist Wasser gespeichert. Für die Versorgung entlegener Orte helfen lange Schläuche oder Tanklöschfahrzeuge".  Mal ganz was  Neues, wenn Lokalredaktionen auf dem Trockenen sitzen, über zwei Jahre schon, denn berichten, was ist, wäre Journalismus. "Ein Feuer reiht sich an das nächste. In den vergangenen Tagen und Wochen gab es im gesamten Landkreis Tuttlingen auffallend viele Brände. Ein Grund ist unter anderem die andauernde Hitze und die damit verbundene Trockenheit, es fehlt an Regen".  Kein Fahrrad umgefallen In TUT, kein Sack Reis in Peking geplatzt? Ob ihr Tipp hilft? "Duschen mit Köpfchen - Angesichts der Energiekrise sollen die Menschen auch im heimischen Badezimmer sparen - Die Sanitärhersteller lassen sich dafür einiges einfallen". Glauben die Leute endlich, dass Himmel und Hölleschuld sind an der größten politischen Krise,  wenn Politik tut, was sie kann, nämlich nichts? Voran derPhilosoph und Kinderbuchautor von den zehnprozentigen grünen Kommunisten. "Moderner Duschkopf: Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) hat das Energiesparen zur nationalen Aufgabe erklärt. Das Auswechseln des Duschkopfes etwa könne viel bringen. Er geht mit gutem Beispiel voraus: Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat seine Duschzeit deutlich verkürzt. Nach eigenen Angaben unterschreitet er dabei die Grenze von fünf Minuten. Möglicherweise benutzt er dabei einen Energiespar-Duschkopf, für den er mit einer bundesweiten Kampagne wirbt. Für die Hersteller von Bad-Armaturen ist das eine Steilvorlage, sie reagieren mit neuen Produkten auf die wachsende Nachfrage". Ist das Zeitung, kann das nicht weg? Manchmal soll eine kalte Dusche helfen, wenn Duschköpfe Deutschland regieren.  Sie ist immer noch da und hat Willen: "Hoffmeister-Kraut will Sonderregel bei Kurzarbeitergeld". Wer? " Die CDU-Politikerin sagte in Stuttgart, das Kurzarbeitergeld und die im Zusammenhang mit Corona getroffenen Sonderregelungen hätten sich grundsätzlich sehr gut bewährt. 'Sollte sich die Gasmangellage verschlechtern, werden wir erneut auf dieses Sicherungsinstrument angewiesen sein'“.  Da hilft nur noch Maoam, aber wohl kaum sie (offenbar Volontärin der Südwest Presse mit Politik und Theologie), nun auch der Pressevielfalt wegen in der Schwäbi mit ihm: "Interview: 'Wir befinden uns im Daueralarmzustand' - Was Stressforscher und Psychiater Mazan Adli zum Umgang mit den aktuellen Krisen rät". Ein Ofenexperte: "Der Psychiater und Stressforscher Mazan Adli  erklärt, warum wir uns an Ausnahmezustände gewöhnen und warum es unserer Psyche hilft, die Heizung auf Energieeffizienz zu überprüfen. Corona, Krieg und nun Energiekrise. Herr Professor Adli, was machen Dauerkrisen mit uns?"  Sie hat  hat noch einen: "Warum der übernächste Winter noch schlimmer werden könnte - Wie viel Gas Russland weiter liefert und wie viel Energie Deutschland einspart, sind nur zwei von vielen Faktoren".  Drei Schreiber mühen sich mit einer ganzen Seite aus dem Sommerloch um einen Juristen, der nichts zu sagen hat: "'Die erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg sind doch eine Lachplatte' - SPD-Landeschef Andreas Stoch über die Arbeit der grün-geführten Südwest-Regierung und die Führungsqualitäten seines Parteifreundes Olaf Scholz".  Aus der Schublade der Glaubensgeheimnisse, die niemand kennt, außer, dass sie nicht funktionieren, weil, wer nichts kann, trotzdem ist und isst : "Gut integrierte Ausländer sollen einfacher bleiben dürfen - Grün-Schwarze Landesregierung will mit besserer Bleibeperspektive auch Fachkräfte für Wirtschaft gewinnen". Schmarren. Ob das hilft? "Streit um Islamunterricht schwelt weiter - Experten kritisieren Schulrat - PH Weingarten lässt keine neuen Studenten zu". Allahu akbar. "Lindner schickt Bittbrief nach Brüssel - Minister will Ausnahme bei Mehrwertsteuer auf Gasumlage - Höhe wird heute bekannt". Warum pilgert er nicht nach Mekka? Wer sagt ihm, was Politik ist?

Neues von den Promis:
Maria Furtwängler und Hubert Burda haben sich getrennt
Jahrzehnte waren sie ein Vorzeige-Paar: Die Schauspielerin Maria Furtwängler (55) und der Verleger Hubert Burda (82) haben nach mehr als 30 Jahren Ehe ihre Trennung bekanntgegeben. Das teilte die Sprecherin von Maria Furtwängler am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit. In einer Erklärung im Namen der Eheleute, die der dpa vorliegt, heißt es: „Maria Furtwängler und Hubert Burda gehen bereits seit geraumer Zeit getrennte Wege. Sie sind einander, auch angesichts der beiden gemeinsamen Kinder, freundschaftlich und familiär verbunden und werden dies auch in Zukunft so handhaben.“
(faz.net. Nichts Neues unter der Sonne. Will der Ortenaukreis weiter seine Schule in Lahr für Gesundheit, Pflege, Soziales sowie der Ernährung und Hauswirtschaft, Fachschulreife mit Labortechnik unter dem Namen Maria Furtwängler betreiben?)

Bambi-Show. Rechts die damalige Offenburger OB Edith Schreiner, vorher stellvertretende Landrätin von TUT. 

Entspannen im Alltag
Tag der Erholung: So entspannt die Lahrer BZ-Redaktion am besten
(Badische Zeitung. Leserüberraschung?)

Lahr spart Energie
Der Storchenturm bleibt dunkel
Die Stadt Lahr hat ein Energiesparprogramm erarbeitet. Gebäude wie der Storchenturm und das Alte Rathaus werden nachts nicht mehr beleuchtet.
(Lahrer Zeitung. Kommunistische Grünaktivisten im Rathaus? Warum? Fehlt Strom? Wer fummelt daran herum? Mit den einzigen Lichtblicken zurück bis ins finstere Mittelalter.)

Antrag
Offenburger Grüne fordern Hitzeaktionsplan und Klimaschutz-Priorität bei allen Projekten
Die Offenburger Grünen-Fraktion fordert neue Priorisierung der strategischen Ziele der Stadt und zeitnah einen Hitzeaktionsplan. Bis Ende Februar 2023 soll er vorgelegt werden.
(Badische Zeitung. Nun wird die Schöpfung neu geschrieben, und alle machen bei jedem Blödsinn mit?)

Energiepreise steigen
Gasumlage: Haushalte in BW müssen ab Oktober mehr bezahlen
Die Gasumlage belastet ab Oktober Menschen in BW. Ein Vier-Personen-Haushalt muss pro Jahr rund 480 Euro mehr bezahlen - ohne Mehrwertsteuer. Wie teuer es wirklich wird, ist noch unklar. Teurerer Sprit und Lebensmittel, höhere Rechnungen beim Heizen und Strom: Verbraucherinnen und Verbraucher in Baden-Württemberg spüren die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine deutlich. Nun kommt der nächste Preisschub. Das Gemeinschaftsunternehmen der Gas-Netzbetreiber, Trading Hub Europe (THA), hat die Höhe der Gasumlage bekannt gegeben: Die Abgabe soll ab Oktober rund 2,4 Cent pro Kilowattstunde betragen. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen damit ab Herbst tiefer in die Tasche greifen.
(swr.de. Fakes, Fakes, Fakes, die Ukraine ist nicht schuld an der Unfähigkeit einer untauglicher Regierung. Wann kommen Holz-, Strom und Lagerfeuerumlegen und Höhlensteuer nach AQ?)

69 verschiedene Standorte
Sommerschulen in Baden-Württemberg bieten Lernen in Kleingruppen und Erholung
In den letzten beiden Wochen der Sommerferien in Baden-Württemberg finden auch in diesem Jahr die Sommerschulen statt. Lernen wird mit einem bunten Rahmenprogramm kombiniert.
(swr.de. Hauptsache bunt, Lernen wie einst Hirtenmaidle und -buben. Wenn Eltern so was bisher schon für ihre Kinder getan haben wegen Bildungsversagens von THE ÄLÄND durch eine unfähige Ministerin, wurden sie bestraft.)

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Die Wohlstandsillusion – Jetzt rächen sich die Fehler der Merkel-Jahre
Die grüne Energiewende hat den Deutschen unter anderem einen der höchsten Strompreise der Welt beschert, schreibt WELT-Gastkommentator Gunther Schnabl-
Plötzlich scheint der Wohlstand der Deutschen abrupt in Gefahr. Sorgenvolle Stimmen, die vor einem „Wut-Winter“ warnen, werden lauter. Doch es sind zu großen Teilen die von den vorangegangenen Regierungen versteckten Kosten einer verfehlten Euro- und Energiepolitik, die auf die Bürger jetzt in voller Wucht zukommen. Und das ist noch nicht alles. Am Ende könnte gefährliche politische Instabilität die Folge sein.
(welt.de. Wer die BRD einerkomunistischen Dilettantin aus der DDR übergibt, muss sich nicht über DDR 2.0 wundern.)
Experten warnen vor „tiefem Absturz“ – Deutschland droht schnelle und harte Rezession
Die Rezession kommt – und zwar schnell und erbarmungslos. Das jedenfalls glauben Restrukturierungsexperten, wie die aktuelle Studie „Turnaround und Restrukturierung“ der Beratungsgesellschaft AlixPartners zeigt. Die Bundesrepublik ist nicht nach Ansicht der Experten nicht nur früher betroffen als andere Länder, sondern aufgrund ihrer Wirtschaftsstruktur auch deutlich härter.
(welt.de. Früher schossen Fußballer Tore, heute regieren Toren.)
„Anstieg ist atemberaubend“
Strompreis fast verzehnfacht – Diese Kurve ist Vorbote der nächsten Mega-Krise
Eigentlich sollten zusätzlich angefahrene Kohlekraftwerke helfen, Erdgas einzusparen. Doch die Politik verzögert den Einsatz der dringend benötigten Anlagen – mit dramatischen Folgen: Aus der Gaskrise entwickelt sich eine Stromkrise ungeahnten Ausmaßes.
(welt.de. Wer den knappsten und teuersten Strom der Welt will, schaltet ab.)

Der Realitätsschock
Deutschland wacht aus seinen grün-linken Träumen auf
Von Mario Thurnes
Die deutsche Politik verhätschelt die Klimaschützer. Nun fallen ausgerechnet die mit der Blockade des Hamburger Hafens der Regierung in den Rücken. Es ist ein Realitätsschock. Einer von vielen.
(Tichys Einblick. Wo? Niemand hat die Absicht, aufzustehen.)

Verein Deutsche Sprache (VDS)
Jura- und Genderprofessorin ist „Sprachpanscher 2022“
Ulrike Lembke, Professorin an der Humboldt-Universität Berlin, ist der Meinung, das Grundgesetz gebiete die Gendersprache geradezu. Nun wurde sie zum „Sprachpanscher 2022“ gewählt. Auch wenn sich dieser Sprachunfug immer lächerlicher macht: Als Staatsgenderismus greift er immer mehr um sich.
VON Josef Kraus
...Mit einem Gefälligkeitsgutachten zum Gefälligkeitspreis von 6.000 Euro bestärkte sie auf 123 Seiten die Stadt Hannover, die Ende 2018 einen „Gender-Leitfaden“ für 11.000 kommunale Bedienstete verbindlich gemacht hatte...Ach ja, dass wir es nicht vergessen: Auf Platz 2 als „Sprachpanscher 2022“ landete Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (22 Prozent der Stimmen). Gewürdigt wurde sein englisches Kauderwelsch, mit dem er meinte, beeindrucken zu können...
(Tichys Einblick. Sprachpanscherei ist schlimmer als Geld fälschen.)

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NACHLESE
Behörden wissen und ignorieren es
Alle Tesla-Ladesäulen in Deutschland sind illegal
Die Ladesäulen für E-Autos der MarkeTeslain Deutschland sind nicht gesetzeskonform. Die mehr als 1800 Stationen des US-Unternehmens in Deutschland entsprechen einer Untersuchung des Förderprojekts „IKT für Elektromobilität“ sowie Herstellerangaben zufolge nicht dem deutschen Eichrecht, wie das „Handelsblatt“ am Donnerstag berichtete.Das Problem an den Säulen ist, dass sie keinen Zähler haben. Die Kunden wissen also nicht, wie viel Strom abgerechnet wird. Genau das ist aber laut deutschem Recht vorgeschrieben.Den Behörden sind die illegalen Ladesäulen bekannt - und offenbar egal: „Der gesetzeswidrige Betrieb wird nicht behindert und nicht sanktioniert“, sagte der Leiter des Bayerischen Landesamts für Maß und Gewicht, Thomas Weberpals, dem „Handelsblatt“...
(focus.de. In einer "Herrschaft des Unrechts"(Horst Seehofer) ist alles scheißegal?)
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Brandner: „Queer“-Aktivismus bei BILD vertreibt wichtige Mitarbeiter
Der Politikjournalist Ralf Schuler verlässt die Bild-Zeitung, deren Parlamentsredaktion er leitete, weil sich die Springer-Führungsetage dem „queer“-Aktivismus verschrieben hat . Das Magazin Cicero veröffentlichte nun Schulers Abschiedsbrief. Darin bestätigt der 56-Jährige das Offensichtliche: Sehr geehrter Herr Dr. Döpfner, lieber Johannes, der Abschied von BILD und vom Haus Axel Springer fällt mir nicht leicht. Ich habe dem Verlag viel, sehr viel zu verdanken. Und es gibt wohl kein Medienhaus, mit dem ich mich so lange und umfassend identifizieren konnte. Meine ersten Kontakte zur WELT stammen aus den 80er-Jahren, als meine Großmutter bei Westbesuchen Manuskripte und Fotos über die Grenze schmuggelte. Es ging um die brutalen Zustände in Ceausescus Rumänien, das ich zu dieser Zeit intensiv bereiste. Die Texte brauchte die WELT natürlich nicht, man hatte ja eigene Korrespondenten, ließ an die Westberliner Verwandten per Deckadresse aber dennoch einen Scheck mit 100 DM Informationshonorar schicken. 100 DM – ein Vermögen! Dass ich dennoch gehe, hängt leider auch mit Richtungsentscheidungen des Medienhauses zusammen, die ich nicht mittragen kann und möchte. Ich kann nach wie vor alle fünf Unternehmensgrundsätze aus vollem Herzen unterschreiben. Es sind durchweg Freiheitsrechte, von denen es etwa beim Existenzrecht Israels schmerzhaft genug ist, dass man sie überhaupt noch immer postulieren muss. Das Existenzrecht jedes souveränen Staates ist ganz selbstverständlich unverhandelbar und sollte unantastbar sein. Dass es das doch nicht ist, zeigt der Krieg Russlands gegen die Ukraine.Auch dass wir uns gegen „religiösen Extremismus und jede Art von Rassismus und sexueller Diskriminierung“ wenden, ist gut und wichtig. Jedwede Diskriminierung ist von Übel. Sich gegen Diskriminierung zu wenden, bedeutet aber nicht, sich die Agenda der LGBTQ-Bewegung zu eigen zu machen, wie wir es derzeit tun. Im Geiste Axel Springers treten wir selbstverständlich im besten freiheitlich-bürgerlichen Sinne für die Rechte des Einzelnen ein, diskriminierungsfrei zu leben, solange er niemandes Freiheit beschneidet.Das bedeutet aber ausdrücklich nicht, dass wir „fest an der Seite der LGBTQ-Community im eisenharten Kampf für Menschenrechte und gegen Diskriminierung“ stehen, wie es ein stellvertretender BILD-Chefredakteur im täglichen Briefing dieser Tage schrieb. Vom stalinistischen Schwulst der Formulierung einmal abgesehen, stehe ich keiner politischen Bewegung „fest zur Seite“ und halte dies auch ganz grundsätzlich NICHT für die Aufgabe von Journalisten. Anstatt Stimme der Massen und der Vernunft zu sein, haben wir jüngst in einem Kommentar die freie Wahl der Geschlechter als eine Frage des Respekts bezeichnet und mussten zwei Tage später (vom gleichen Autor übrigens) gegen die wissenschaftsfeindlichen Auswüchse der gleichen Regenbogen-Community kommentieren, die einen schlichten Bio-Vortrag an der Humboldt-Universität verhinderte. Und das, obwohl die Militanz dieser Community von Anfang an bekannt war und ist. Im 21. Jahrhundert verhindern die Ritter des Regenbogens an einer traditionsreichen Forschungsstätte einen Vortrag, der im Grunde biologisches Abitur-Wissen vermitteln wollte.Ganz gleich, ob die Abteilung People & Culture ein munteres Eigenleben führt oder gezielt eine Konzern-Strategie umsetzt: Es ist nicht meine. Axel Springer produziert plump-alberne Aufkleber, als sei die sexuelle Orientierung eine Art hipper Lifestyle („oh deer – I’m queer“) und macht sich zum Banner-Träger einer Bewegung, die einen festen Gesellschaftsentwurf mit Sprach- und Schreibvorschriften anstrebt und glaubt berechtigt zu sein, der Mehrheitsgesellschaft einen politischen Kanon bis hin zum Wechsel des Geschlechtseintrags oder Quotierungen diktieren zu können. Es kann auch nicht sein, dass Aktivisten im vorpolitischen Raum – etwa durch Ausladung von Axel Springer von einer Job-Messe – Druck im Sinne ihrer Agenda machen und der Queer-Beauftragte der Bundesregierung öffentlich „Hinweise“ gibt, welchen Wissenschaftlern in der WELT besser kein Forum zu bieten sei. Dass da nicht bei allen Demokraten die Alarmglocken läuten, verwundert mich bis heute. Es sind viele kleine Dinge, die sich hier zu einem unguten Bild formen.Kurz: Die Regenbogen-Fahne ist nicht nur ein Zeichen von Toleranz und Empathie, wie wir es gern hätten, sondern auch das Banner einer Bewegung, mit der man sich kritisch auseinandersetzen kann und muss, mit der man sich aus meiner Sicht aber keinesfalls gemein machen darf. Es mag sein, dass unternehmensstrategische Erwägungen da zu anderen Schlüssen führen.Vielleicht bin ich auch aus biografischen Gründen besonders sensibel, wenn sich wieder jemand aufmacht, unter den Schlagworten Diversity und Vielfalt ideologische Gesellschaftsentwürfe anzustreben. Kurz: Ich verteidige jederzeit die Freiheit des Einzelnen, schließe mich aber keinen Kampfgruppen welcher Couleur auch immer an und möchte unter der Regenbogen-Fahne genausowenig arbeiten, wie unter den Flaggen anderer Bewegungen. Dabei geht es nicht nur um das Thema der sexuellen Identität, sondern es geht im viel größeren Sinne darum, ob die Marke BILD als klassische Boulevard-Marke im besten Sinne Massenmarke bleibt oder sich laustarken Micro-Milieus oder internationalen Wirtschaftseliten verpflichtet fühlt. Ich hielte das für eine tödliche Bedrohung des Markenkerns. An meiner Wehmut beim Abschied ändert das gleichwohl nichts.
Ralf Schuler
Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für Deutschland, kommentiert: „In den letzten Tagen wird wohl auch dem Letzten aufgefallen sein, wie moralisch bankrott das öffentlich-rechtliche Selbstbedienungs-Mediensystem ist. Über die Eskapaden von Frau Schlesinger und Konsorten vergisst man aber leicht, dass einseitige und tendenziöse Berichterstattung nicht nur ein Erkennungsmerkmal der GEZ-Medien ist. Auch viele Mitarbeiter privater Zeitungsverlage betreiben einen offenen Aktivismus, der dem linken Zeitgeist entspricht und der eigenen Karriere dient. Umso mehr imponiert jetzt das Verhalten von Ralf Schuler, der den offensichtlichen ‚queer‘-Aktivismus seines Verlages nicht länger mittragen will, die Missstände benennt und die notwendigen Konsequenzen zieht. Das verlangt Rückgrat. Es bleibt zu hoffen, dass sich mehr Journalisten an diesem Beispiel orientieren und ebenfalls eine der wichtigsten journalistischen Tugenden beweisen – Mut zur Wahrheit!“
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Mit dem Namen Lauterbach verbindet man Pleiten Pech, Pannen und Panik !
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Wie die Lockdown-Hysterie die Welt infizierte
Von Michael P. Senger. Der erste Lockdown in der freien Welt wurde in der Lombardei, Italien, angeordnet und damit eine Politik kopiert, die vorher nur in China praktiziert wurde. Und von Italien aus eroberte die schlechte Idee die Welt. Ablauf und Umstände der Ereignisse sind haarsträubend.
(achgut.com. Die Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung läuft, dafür garantieren Quacksalber in Politik und Medien.)

Achgut.tv
Durchsicht: Olafs neue Textbausteine
Auch noch Tage nach dem heiß ersehnten Auftritt des Bundeskanzlers vor der Bundespressekonferenz rätseln alle, ob Olaf Scholz wirklich etwas gesagt hat. Schauen wir im Rückblick doch lieber auf wirklich neues: Olafs neue Textbausteine.
(achgut.com. Kopfsteine pflastern seinen Weg.)

Gender-Gaga
Dank Ihrer Gebühren: Beim WDR heißt es jetzt „Krankenschwester*in“
Wenn man denkt, es geht beim Gendern nicht mehr absurder, kommt die ARD. Krankenschwester heißt dort jetzt „Krankenschwester*in“.
(Junge Freiheit. Der Platz den Gehirne hinterlassen haben, muss bei manchen Leuten grenzenlos sein.)

Keine Entlastung geplant
Staat als Krisengewinnler: 3,6 Milliarden Euro Steuern mehr durch Gaspreis-Schock
Am explosionsartig gestiegenen Gaspreis wird der Staat 2022 über die Umsatzsteuer 3,6 Milliarden Euro mehr einnehmen als im Vorjahr. Doch statt einer Entlastung kommt heute Habecks teure Gas-Umlage.
(Junge Freiheit. Wenn Räuber regieren.)

Verfallsdatum läuft ab
Der nächste Lauterbach-Flop: Covid-Medikament vor Vernichtung
Geldverschwendung à la Lauterbach: Warum nach vier Millionen Impfstoffen nun wohl auch hunderttausende Packungen des Corona-Medikaments Paxlovid vernichtet werden müssen.
(Junge Freiheit. Wie wär's mit Erzwingungshaft?)

Aussage gegen Aussage
Zwingt das ZDF seine Moderatoren zum Gendern?
Streit im ZDF ums Gendern. Vor laufender Kamera sagt Moderatorin Andrea Kiewel, sie müsse so sprechen. Der öffentlich-rechtliche Sender bestreitet das.
(JungeFreiheit. Wer hat die längeren Nasen und kürzeren Beine?)

„Transatlantisches Forum“
Enthüllung über CDU-Intrige: Wie es zur Merz-Blamage kam
Mit seiner abgesagten Teilnahme am „Transatlantischen Forum“ hat sich CDU-Chef Friedrich Merz bis auf die Knochen blamiert. Nur zwei gravierende Beispiele: Der von ihm umgarnte US-Senator Lindsey Graham will mit dem deutschen Oppositionsführer nichts mehr zu tun haben, und Focus-Kolumnist Jan Fleischhauer nennt den 64jährigen ein „Würstchen“.Nun enthüllt Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel, dessen Teilnahme als Rechtfertigung für die Merz-Absage herhalten mußte, wer bei dem Akt im Hintergrund die Fäden zog. Demnach stecken die linken CDU-Karrieristen Marian Bracht und Jacob Schrot hinter dem Cancel-Culture-Desaster.Schrot ist Merz‘ Büroleiter in der Unionsfraktion und deren Strategie- und Planungskommissions-Chef. Bracht leitet Merz‘ Büro in der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Beide sind 31 Jahre alt und entschlossen sich, so schildert es Steinhöfel, ihren Chef am 2. August um 8:30 Uhr vor der Morgenlage abzufangen. Sie redeten auf ihn, bis dieser die Teilnahme am von der konservativen Denkfabrik „The Republic“ organisierten „Transatlantischen Forum“ absagte...
(Junge Freiheit. Merz konnte es nie.)

Pranger im Landgericht Offenburg.

Straßentheater: Habeck darf nicht der Prozess gemacht werden
Von MANFRED ROUHS
Dem grünen Bundesminister Robert Habeck darf nicht der Prozess gemacht werden – auch nicht symbolisch. Das Verwaltungsgericht Dresden wies am 12. August 2022 einen Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung der „Freien Sachsen“ gegen entsprechende Auflagen für eine von ihnen angemeldete öffentliche Versammlung zurück (Az. 6 L 605/22). Das berichtet die „Legal Tribune Online“.Geplant war ursprünglich ein „symbolischer Prozess“ gegen Habeck in seiner Eigenschaft als Minister. Als Hilfsmittel dafür angemeldet – und verboten – waren „eine Stoffpuppe und ein symbolischer Pranger“. Das Urteil hätte dann gelautet: „Sie, Robert Habeck, werden vom Volk verurteilt zu 16 Wochen Pranger auf dem örtlichen Marktplatz.“Das Gericht bewertete dieses Vorhaben als beleidigend gegenüber Habeck.Als am 9. Juli 2021 die „Stadtwerke München“ (SWM) im Rahmen einer öffentlichen Versammlung symbolisch vor Gericht standen, verbot keine Auflage die Anprangerung. Die öffentliche Hand stellte dafür sogar den Platz vor dem Münchner Justizpalast zur Verfügung. Angekündigt und durchgeführt wurde ein „symbolischer Gerichtsprozess – mit Fridays for Future, Fossil Free und Extinction Rebellion in der Anklage, dem Netzwerk Saubere Energie München als Gutachter, Stadträtin Marie Burneleit (Die PARTEI) im Zeugenstand und die Stadtwerke München auf der Anklagebank.“ Weiter hieß es bei den Veranstaltern: „Schluss mit Münchner Erdöl-Förderung! Diesen Freitag stellen wir die SWM vor Gericht, um die Stadtwerke wegen ihrer Geschäfte mit Erdöl und Erdgas zur Verantwortung zu ziehen.“ Wie oft schon stand der Leverkusener Bayer-Konzern symbolisch vor einem linken Weltgericht? Hat sich darüber jemals ein bei einer Versammlungsbehörde tätiger Verwaltungsbeamter aufgeregt? Was wird den „Aktivisten“ einer vermeintlich „letzten Generation“ von selbsternannten Klimarettern nicht alles nachgesehen, wenn sie den Straßenverkehr blockieren und nicht mal für Krankenwagen Platz machen? Aber der brave Minister Habeck gehört nicht an den Pranger! – Da wird ganz offesnichtlich mit zweierlei Maß gemessen.
(pi-news.net)

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