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Wer hat Tuningen an der A 81 mit Hüfingen verwechselt? Wo gibt es unhistorische Altstädte?
CDU-Landesparteitag in Baden-Württemberg
Der lange Schatten des Stefan Mappus
Auf ihrem Landesparteitag in Karlsruhe distanziert sich die baden-württembergische CDU von ihrem einstigen Parteivorsitzenden Stefan Mappus und dessen EnBW-Debakel. Doch ausgiebig diskutieren will das trotzdem kaum jemand...Die EnBW-Affäre, über die mittlerweile die ganze Nation diskutiert, haken die Delegierten in einer knapp einstündigen Aussprache ab. Und dann melden sich nur Delegierte zu Wort, die ohnehin zu den Meinungsfreudigen gehören: Oswald Metzger etwa, der frühere Grüne. Er spricht von Selbstüberschätzung, von Hochmut, von der Arroganz der Macht... Auch Christian Bäumler spricht, der Landesvorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Bäumler gehört zu den wenigen Mutigen, die sich sogar unter Mappus noch getraut hatten, öffentlich Kritik zu üben... Drei weitere Delegierte melden sich zu Wort, der Landesvorsitzende der Jungen Union, der zu Vergangenheit und Zukunft eigentlich etwas zu sagen haben müsste, tritt gar nicht ans Rednerpult...Der Fraktionsvorsitzende Peter Hauk versprach einen anderen Politikstil: „Für die Zukunft muss gelten, dass wir auch Selbstverständlichkeiten hinterfragen.“...In 58 Regierungsjahren gehörte das kontroverse Diskutieren noch nie zu den Königsdisziplinen im baden-württembergischen Landesverband. „Selbstkritik ist kein Zeichen von Schwäche“, sagt der stellvertretende Landesvorsitzende Thorsten Frei. Aber das müssen die 71.000 Mitglieder und vor allem die 350 Delegierten noch lernen...Der Fraktionsvorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Kauder, plädiert, anders als vor einer Woche, nun doch für eine Aufarbeitung der Fehler: „Wo Fehler gemacht worden sind, müssen sie offen angesprochen werden.“ Kauder hatte 2009 einen maßgeblichen Anteil daran, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich dafür entschied, den damaligen Ministerpräsidenten Oettinger als Kommissar nach Brüssel zu schicken und statt seiner Stefan Mappus zum Ministerpräsidenten zu machen. Weil Kauder in Karlsruhe offenbar den Widerspruch der Delegierten fürchtete und auch eine Diskussion über seine eigene Rolle vermeiden wollte, schloss er sich – politisch relativ elegant – einfach der Rede des Landesvorsitzenden Strobl an. „Ich kann das nur unterschreiben und etwas ergänzen, 2013 findet eine Bundestagswahl statt“, sagte Kauder. Das war eine deutliche Warnung vor zu ausgiebigen selbstkritischen Diskussionen...Und dann bewertete er auch das Ergebnis der Landtagswahl in ziemlich überraschender Manier noch einmal neu, obwohl die ja schon länger als ein Jahr zurück liegt: „Wir sind nicht in die Regierung gekommen, weil zwei Verlierer sich zusammengeschlossen haben.“ Die CDU habe die Wahl gar nicht verloren. Dass Mappus die schlechtesten jemals bei einem CDU-Ministerpräsidenten gemessenen Beliebtheitswerte hatte, sagt der Unionsfraktionsvorsitzende nicht, schließlich ist er mit Mappus persönlich befreundet und über eine Patenschaft eng verbunden.
(faz.net.de. Der Nachwuchs ist verunsichert, wem soll er folgen, um Karriere machen zu können? Wo ist die angebliche Zukunftshoffnung der CDU - der regierende Landtagspräsident? Dreht Kauder im Bananenröckchen Pirouetten? Mehrheit ist Mehrheit, kennt Kauder diese Rechnung nicht? Kann er nicht einmal 1 und 1 zusammenzählen?)
Der neue Moses
von Hans Peter Schütz
Die CDU im Land ist schwer angeschlagen. Und keiner bringt sie auf die Beine, keinem wird zugetraut, die nächste Wahl zu gewinnen. In ihrer Not denken sie an einen, der vor zwei Jahren nach Brüssel entsorgt wurde: Günther Oettinger...Besonders missfiel vielen, dass Unionsfraktionschef Kauder in der "Welt am Sonntag" erklärt hat, Mappus habe als Ministerpräsident "eine Reihe wichtiger Entscheidungen vorangebracht". Auch der Milliardendeal, so Kauder, sei "in der Sache richtig". Darauf reagieren einige stocksauer: "Der muss ja solchen Unsinn reden, denn er war immer der dickste Mappus-Freund."...Was besonders schmerzt: weit und breit ist kein potenzieller Landesvater in Sicht. Fündig werden die suchenden Blicke nur in Brüssel. "Wir müssten mal mit Oetti reden", sagt einer, der häufiger mit dem baden-württembergischen EU-Kommissar zu tun hat. Leider habe der seine Rolle in Brüssel gefunden, wohin er auf Druck von Merkel auf den Posten eines EU-Kommissars abgeschoben worden war...Man holt die alten Köpfe zurück. Denn, so sagt ein CDU-Mann: "Uns fehlt ein Moses, der uns ins Gelobte Land führt."
(kontextwochenzeitung.de. Guido heißt der Moses nicht. Oder: "Wer nicht mit den Wölfen heulen will, muss mit den Krokodilen weinen" - Ulrich Erckenbrecht.)
Das alte Krokodil
von Josef-Otto Freudenreich
Der Zeitpunkt wird kommen, an dem die Herren Peter Hauk und Thomas Strobl sagen werden, sie hätten Mappus nie gekannt...Außerdem hat sogar Volker Kauder, der Patenonkel eines der Mappus-Söhne, schon verlangt, die Südwest-CDU solle die Vergangenheit ruhen und die Zukunft strahlen lassen. Mappus war gestern, morgen ist Geschlossenheit. Meint Annette Schavan, die mit seiner Gattin Susanne befreundet ist. Nur Günther Oettinger bangt, das könne sich noch lange ziehen...Mappus wird jetzt kämpfen... Sie haben ihn das Krokodil genannt, das zuschnappt, wenn es Beute sieht. Seine Welt ist ein Dschungel, in dem nur der Stärkste überlebt, der Schwache naturgemäß Opfer ist. Stächele, Rau, seine Herde im Landtag – wenn er die Reißzähne zeigt, liegen sie flach am Boden...Mappus ist...ein Kind der CDU. Die klassische Ochsentour natürlich. Junge Union, Ortsvereinschef, MdL, Staatssekretär, Minister und immer einer der Jüngsten...So ist, über 58 Jahre hinweg, Baden-Württemberg regiert worden. Als Land, das der CDU gehört, dessen Institutionen sie wie selbstverständlich für sich beanspruchte, deren Repräsentanten wie selbstverständlich die Deutungshoheit über alles für sich reklamierten. Vor diesem Hintergrund bekommt der Teufel'sche Dreisprung ("zuerst das Land, dann die Partei, dann die Person") eine andere Weite...Im Falle Mappus darf man annehmen, dass er die Reihenfolge in seinem Königreich so festgelegt hat: ich, die Regierung, die Fraktion, das Land. Und das ist bekanntermaßen schiefgegangen...Wenn die Ahnung zur Gewissheit wird, hilft abgrenzen, gesundbeten und Mappus vergessen nicht. Dann, so scheint es, hilft nur noch Günther Oettinger.
(kontextwochenzeitung.de. Dies Zitat hat wohl niemand in der CDU gekannt, von Wolfgang Eschker stammt es: "Bankiers haben Brieftaschen aus Krokodilsleder".)
Baden-Württemberg will Griechenland helfen
Baden-Württemberg will Griechenland im Rahmen seiner beschränkten Möglichkeiten helfen. Das Land wolle den gebeutelten Griechen „know how“ vermitteln und über ein Kooperationsbüro für kommunale Einrichtungen und Themen wie die duale Ausbildung in der schwierigen Lage helfen, erklärte Europaminister Peter Friedrich (SPD) an diesem Donnerstag im Landtag...Leopold Grimm (FDP) war ganz anderer Ansicht. Die Lage sei ernster als manche glaubten. „Mit der Aufnahme in die EU und in den Euro-Raum hat man Griechenland keinen Gefallen getan“, urteilte er. Die vielen Milliarden für die Griechen würden in einem Faß ohne Boden landen, prophezeite der Liberale. Deshalb solle man Griechenland den Ausstieg aus dem Euro und die Rückkehr zur Drachme ermöglichen, damit sich das Land wirtschaftlich erholen könne. Griechenland habe genau so viele Einwohner wie Baden-Württemberg, aber zehn Mal so viele Schulden wie der Südwesten. Ohnehin fragte sich Grimm, warum der Landtag überhaupt über Griechenland diskutiert. Euro und Europa würden nicht in Stuttgart entschieden und Griechenland „will bis heute keine Hilfe aus Baden-Württemberg".
(staatsanzeiger.de. Gibt es noch mehr Stimmen der Vernunft im Land?)
Regierung will duale Ausbildung stärken
Der Fachkräftebedarf ist nach Ansicht von Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) die zentrale wirtschaftliche Frage der nächsten Jahre. Bis 2030 werde die Zahl der Erwerbstätigen im Südwesten um 870 000 zurückgehen, sagte Schmid an diesem Mittwoch in der von der SPD beantragten aktuellen Debatte zum Fachkräftemangel Landtag.Nach Angaben des Ministers fehlen im Land bereits 100 000 Techniker, 20 000 Ingenieure, 4000 Informatiker und 20 000 Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich. „Die Frage heisst deshalb: Bleibt Baden-Württemberg stark oder fallen wir zurück?“, betonte Schmid. Er sprach sich für eine Stärkung der dualen Ausbildung aus; auch die Aus- und Weiterbildung müsse forciert werden, um eine höhere Erwerbstätigkeit bei Älteren, Frauen und Zuwanderern zu erreichen. Dazu gehören für den Minister auch altersgerechte Arbeitsplätze...Leopold Grimm (FDP) lobte Grün-Rot ausdrücklich für eine Reihe von Maßnahmen zur Behebung des Fachkräftemangels: „Die Regierung tut einiges.“ Aber die alte Landesregierung habe mit der Initiative, die heute eben Allianzen heißen, begonnen. Insofern habe sich die SPD mit dem Thema Fachkräftemangel, den es nach Meinung von Grimm schon lange gibt, „einen alten Hut aufgesetzt“. Der Liberale konnte sich einen polemischen Seitenhieb auf die Schulpolitik der Regierung nicht verkneifen: Echter Fachkräftemangel komme dann, wenn die Kinder das neue Schulsystem von Grün-Rot durchlaufen hätten.
(staatsanzeiger.de. Will BW die Spitze abgeben?)
Kreis Tuttlingen
Mehr als 100 Mitwirkende reißen Zuschauer mit
Eine gelungene Premiere hat jetzt das Stück „Mitten im Dorf oder der Krämer als Eigenbrötler“ auf dem Dorfplatz im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck gefeiert.
(Schwäbische Zeitung. Kulturtsunami?)
9b aus Wehingen wandelt auf den Spuren Berlins
(Schwäbische Zeitung. War Berlin?)
Burladingen
Unbekannter köpft Schaf
...Am Donnerstagmorgen wurde abseits der Herde ein getötetes Schaf aufgefunden, dessen Kopf fachmännisch abgetrennt worden ist. Der Kopf selbst konnte nicht mehr aufgefunden werden.
(Schwarzwälder Bote. Fachmännischer Feinschmecker?)
Burladingen
Motorrad rast in Sportwagen
Das Motorrad des 71-jährigen Unfallverursachers, eine 200 PS-Maschine, rutschte rund 200 Meter über die B 32. Der Fahrer des Sportwagens erlitte durch den Unfall einen Schock und musste in die Klinik in Balingen eingeliefert werden.
(Schwarzwälder Bote.Pro PS 1 Meter. In Spaichingen gibt's für die Alten deshalb wohl andere Spielgeräte.Schwer was los in Burladingen,nicht nur ein Affe.)
Oberndorf
Nach Einbruch wird Bier getrunken
Mit einem sehr ungewöhnlichen Fall von Einbrechern hatte es die Polizei in Hochmössingen zu tun. Zwischen Dienstag und Donnerstag wurde im Gewann Kalkofen die Eingangstür zu einer Waldhütte aufgebrochen...Auf einem Zettel entschuldigten sich die Einbrecher handschriftlich für das Aufbrechen des Schlosses und dass sie die drei Bier getrunken hätten, sie seien sehr spät in der Nacht bei einer Nachtwanderung hier vorbei gekommen. Unterschrieben wurde die Nachricht mit einem großen B.
(Schwarzwälder Bote. Prost, B(ier)!)
Schönwald
Bikini-Girls bei Hot Summer Night
(Schwarzwälder Bote. Hü und Hot im Schwarzwald.)
Donaueschingen
Ein Spielfilm über Gundolf Köhler
26. September 1980 – ein Schicksalstag, der sich tief in die bundesdeutsche Geschichte einbrennen wird. Ein Tag, der buchstäblich mit einem Schlag – mit der brachialen Explosion eines Sprengsatzes – Donaueschingen ins Blickfeld von Zeitzeugen im In- und Ausland blitzte.Der damals 21-jährige Donaueschinger Geologiestudent Gundolf Köhler, den in der Stadt alle als eher schüchtern beschrieben, hat am dicht bevölkerten Eingang der Münchener Theresienwiese Entsetzliches angerichtet. Ein Sprengkörper, den er in einen Papierkorb ablegen wollte, tötete 17 Menschen und verletzte 211 so schwer, dass viele bis heute an schlimmen Folgen leiden. Und auch Köhlers Körper wurde durch die wohl verfrühte Detonation zerfetzt.
(Südkurier. Ein Donaueschinger machte keine deutsche Geschichte, höchstens Geschichten.)
Donaueschingen
Wenn der Stundenlohn bei drei Euro liegt
Landesvorsitzender der CDU fordert bei Kolpingfamilie gerechten Mindestlohn
(Schwarzwälder Bote.  Wen beschäftigt Kolping, und ist ein CDA-Landesvorsitzender Bäumler auch CDU Landesvorsitzender?)
Donaueschingen
Ein "Großer" verlässt die Bühne
Rührende Momente, viele tiefgehende Worte und eine ordentlichePortion Spaß: Nun ist Reinhard Zatschler offiziell als Rektor der Eichendorffschule verabschiedet.
(Schwarzwälder Bote. Wie lang ist er?)
Donaueschingen
Schüler überwinden Schweinehund
(Schwarzwälder Bote. Steht der nicht auf der Roten Liste?)
Hüfingen
Badener ringen um die Freiheit
(Schwarzwälder Bote. Gegen die bösen Schwaben?)
Blumberg
Guter Start ins Street Art Festival
Es war viel los in der Blumberger Innenstadtbeim 1. Street Art Festival, bei dem viel Kreativität und ein buntes Rahmenprogramm geboten wurden...Die rund 4000 Besucher den ganzen Tag über staunten nicht schlecht über die kreative Viellfalt, die ihnen geboten wurde.
(Schwarzwälder Bote. Nächtes Jahr schon Tradition im verzweifelten Krampf von Brot und Spiele?)
Blumberg
„Für Randen haben wir vier Varianten“
Zur B 27-Ortsumfahrung Randen ist am Dienstag 19 Uhr in der Stadthalle eine Bürgerinformation. Yvonne Guduscheit und ihr Kollege Andreas Kammerer vom Regierungspräsidium Freiburg informieren über die Umweltverträglichkeitsstudie.
(Südkurier. Fortsetzung folgt in den nächsten beiden Generationen? Genügt nicht eine Variante, die nicht gebaut wird?)
Kleinwagen überfährt Verkehrsinsel
Eine 27-jährige Autofahrerin ist am Donnerstag gegen 14.45 Uhr leicht verletzt worden, als sie mit ihrem Kleinwagen in der Laucherthaler Straße aus Unachtsamkeit eine Verkehrsinsel in der Fahrbahnmitte überfahren hatte. Dabei wurde auch ein Verkehrszeichen beschädigt. Nach ambulanter Behandlung konnte die 27-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen. An ihrem Auto entstand Schaden in Höhe von rund 1000 Euro.
(Schwäbische Zeitung. Über das Schicksal der überfahrenen Insel in Sigmaringendorf nichts bekannt?)