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 (tutut). Untergrundarbeiten sind eine Spaichinger Spezialität. Denn das viele Geld, das da vergraben wird, sieht ja niemand. Wenn Straßen und Marktpatz mit 500-Euro-Scheinen gepflastert würden, dann erst würden die Einheimischen wohl staunen. Besonders gerne wird am Primgewölbe herunmgebastelt, in welches das Bächlein gesperrt ist, das dem Tal den Namen geben muss. Keiner sieht es, aber es ist den Spaichingern teuer. Fast so wie die Kläranlage, welche alle paar Jahre neu erfunden werden muss. Das Foto oben stammt aus dem Jahr 1967, nicht aus diesen Wochen, da das Bett für die Prim gerade neu gemacht wird, weil mit Zuschüssen das Geld aus der Stadtkasse gelockt worden ist.Gleichzeitig bekommt Spaichingen eine weitere ebenso vom deutschen Steuerzahler finanzierte Ampel, die  niemand braucht. Auf dem Foto ist im Hintergrund das historische Rathaus zu sehen, sein unverzeihlicher Abriss 1977 geschah im Zuge einer auf Beton gesetzten Stadtmodernisierung, die von Erwin Teufel begonnen und von seinem Bruder Albert vollendet wurde.

Außer Kilbe nichts? In Trossingen ist die Zeit stehen geblieben.
Vorturner Kuhn
Bei einer Stichwahl würde Fritz Kuhn die Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart mit deutlichem Abstand gewinnen. Dies ist das Ergebnis einer besonderen Emnid-Umfrage, die die Kontext:Wochenzeitung in Auftrag gegeben hat. Die beiden wichtigsten politischen Ämter in Baden-Württemberg lägen in der Hand der Grünen. Der erste Versuch eines Multimillionärs (siehe Artikel "Der Meister des großen Geldes"), in Deutschland Stadtoberhaupt zu werden, wäre gescheitert.Würde nach einer integrierten Stichwahl gewählt, wäre das Ergebnis klar: Fritz Kuhn läge mit mehr als neun Prozent (54,7 zu 45,3) deutlich vor Sebastian Turner, wenn die Stuttgarter nicht nur ihren Lieblingskandidaten, sondern auch ihren zweiten Favoriten bei der OB-Wahl angeben könnten.
(kontextwochenzeitung. Dass der langweilige Kuhn (55) für eine solche Wahl eigentlich zu alt ist, haben die Wähler noch nicht bemerkt? Mit 68 ist für Bürgermeister Schluss. Bei der CDU zeigt sich deutlich, dass ihr die Fachkräfte buchstäblich ausgegangen sind.)