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Gelesen 27.11.22

(tutut) - Seit sich die Kirchen von christlichen Bräuchen verabschiedet haben, übernehmen Rathäuser  von ihrer Halbhimmelhöhe herab  das Geschäft der Händler,   und dankbar verbreiten die Blätter, welche aus dem Wald kommen,  was von Weihnachten  geblieben oder dafür zu halten ist. Wohl dem, der ein Archiv hat und Geschichten zu Geschichte  machen kann,  damit Wahrheit ist, was die Leute am Ende aus unbekannten Zeiten als Zeuge erzählen. Einer, der "Das Schwarzbuch der Bekloppten und Bescheuerten"  geschrieben hat, Dietmar Wischmeyer,  ist Augenzeuge von dem, was nach zweijähriger Pause wegen politischer Pandemie nun Erinnerungskultur ist: "Anders als der Tod, der in der Regel überraschend kommt, steht derTermin für den anderen großen Schrecken im Leben seit langem fest: Weihnachten. Dennoch reißt es uns jährlich wieder vom Stuhl: Uarrrhhhhhhh, ruckzuck is ja schon Heiligabend. Die letzten warmen Tage sind kaum vergangen, das Zeugs hängt noch an den Bäumen, doch Knecht Albrecht hat schon palettenweise Dominosteine in seinen Verbrauchermarkt gewuchtet. Beim Anblick des ersten Christstollens im Herbst fährt uns regelmäßig der Schreck in die Glieder: Was, schon wieder ein Jahr vorüber! Es kommt mir vor, als hätt' ich gestern noch gegrillt". Das kommt heutigen Generationen in ihren Hüpfburgen mit Blick auf Don Quijotes Windmühen nicht nur so vor, sie müssen  sich tatsächlich daran gewöhnen, vor der Höhle das Schäufele zu schlachten, falls das Jagdglück hold war, und  im Stollen am Lagerfeuer zu rösten, damit die Kartoffeln den ganzen Festsalat nicht alleine haben. Wie's weiterging? Wischmeyer hilft auf die Sprünge, dem Schreibör  ist nichts zu schwör. "Ein letztes Mal starten wir den Rasenmäher, nur um das Geräusch des Sommers noch mal zu hören." Schützenswerter Lärm. "Alles in der Vorweihnachtszeit riecht nach Verhänglichkeit und Verwesung, jede Kerze im Schaufenster erinnert uns an die eigene, die an beiden Enden brennt".  Über Coronas erdachten Massengräbern zieht ein Hauch von "Il Silenzio". Es plappert der Impfmüller am Lauterbach. "In den Städten sind schon die Baracken für den Glühwein zurechtgezimmert, der Nachbar flicht 200 Meter Lichterkette durch die immergrüne Krüppelflora". Wer jetzt sein Haus noch nicht der Welt gespendet hat,  kriegt keinen Containerplatz mehr. Da hält's auch  ein "Jugendseelsorger im Dekanat"  nicht mehr aus auf der Suche nach dem  1. Advent, läutet an der Tür des Glockenturms: "Und auch der grausame Krieg in der Ukraine, der seit neun Monaten tobt, führt uns diese Tatsache auf schreckliche Weise vor Augen". Wahn nichts als Wahn. Diese Unwissenheit über einen bereits achtjährigen Krieg. "Glaube bedeutet nicht Weltflucht".  Zeitung ist Wahrheit? Am "Welttag der Zeitschriften" und "Kauf-Nix-Tag"?   Wenn Stuttgarter Händler für ihre Existenz demonstrieren, weil die Zeiten vorbei sind, wie sie Jürgen  Roth noch in der taz "im Auftrag der Wahrheit" über eine dortige Visite Roth beschrieb, und das aktuelle Kalenderblatt herausgerissen aus der Realität schildert: "Wage dich lediglich hundert Meter in die Königstraße hinein, und du brauchst nie wieder Beckett zu lesen. Ein Ladenkettenmassaker. Offen ausgebrochener Plunderwahn. Regime des Ramsches. Verschmutzung und Vernutzung. Daseinsverneinung. Exerzierplatz einer komplett entleerten , verfallenen Gesellschaftsformation, die jede Idee  von Stil verhöhnt , jede gefügte Gestalt zur Strecke bringt, jeden Anflug von Anmut hinwegfegt ,  jede große Erscheinung abmurkst". Nun sind andere Zeiten angebrochen, wenn der  grüne Chef  Marx selber murkst und jugendliche  Seele  Sorge hat und verkündet: "Was bleibt nun aber, wenn alles vergeht? Es bleibt letztlich die Liebe, die wir in die Welt gebracht haben, die Hoffnung, die wir geweckt haben und das Glück, das wir anderen Menschen geschenkt haben. Was bleibt, ist das Leben erfüllt von Sinn gelebt zu haben". Weiß er, was er da im jugendlichen Leichtsinn sagt zum 1. Advent, wenn kein Lichtlein brennt? Advent heißt Ankunft. Warten auf den Zug nach Nirgendwo? Der Running Gag vom Gespensterzug: "Suche nach Lösung für die Gäubahn - Keine einvernehmliche Lösung für die Gäubahn in Sicht -'Faktencheck' legt Streit zwischen Bahn, Stadt Stuttgart und Anrainern in Südwürttemberg erneut offen".  Ob Guido Wolf noch immer den Schalter für die Bahnsteigkarte sucht? Ist doch alles prima!  "Jeden Vierten lässt die Krise kalt - Preissteigerungen bereiten vielen Bürgern keine Sorgen - Bund beschließt Entlastungen".  Nicht weiterlesen, sonst haut die Umfrage mit der Wahrheit ins Kontor: Drei Viertel macht die Krise kalt. Weit und breit kein "Wienerwald", wo das Hähnchen vom Kirchturm am Grill kräht. Darauf noch einen Leidpfosten fest in die Erde gerammt, wozu ist man seit Oktober Leiter einer Wirtschaftsredaktion - "Erste Zeichen der Hoffnung" - denn schlimmer geht immer wie die B'scheißerle. Eine Wunderkerze als Feuerwerk für Armselige: "Eines können wir auf jeden Fall mitnehmen für die Herausforderungen, die noch auf uns warten: Deutschland kann Krise. Das macht Mut für die Zukunft. Wenn jeder bei sich selbst etwas

mehr Zuversicht zulässt und das Beste aus der Lage macht, könnte es deutlich früher als gedacht wieder aufwärtsgehen".  Kaufen, kaufen, kaufen, solange noch im Regal was liegt, tönt ein Stimmchen: "Die Rezession verliert ihren Schrecken - Trotz Inflation und Energiekrise schlägt sich die deutsche Wirtschaft besser als gedacht - Zukunftsaussichten sind nicht mehr ganz so trübe - Am 'Black Friday' wurde trotz Krise fleißig bestellt. Bis das Konsumklima dauerhaft wieder steigt, könnte es noch einige Zeit dauern". Marx heißt sie, Friederike Marx.  Im Lokalen sind sie damit noch nicht angekommen, da unkt eine "Freie": "Krisen verschärfen Lage im sozialen Bereich - Soziale Einrichtungen fordern mehr Unterstützung - Auch Jugendämter und Beratungsstellen unter Druck". Eins geht  Deutschland nicht aus: die Gläubigen. Ob Abschaffung, Corona, Klima, Weltrettung und Wiederholung der Wiederholung  des gescheiterten  Sozialismus in Rot oder Grün, Hauptsache  in des Kaisers  neuen Kleidern. Wandern nun die Deutschen aus, weil Barbaren kommen wie bei Roms Untergang  ("Erleichterte Einbürgerung - Ampel will Wege zum deutschen Pass vereinfachen"), schaudert's sogar Berlinkorrespondentin im linksgrünen  Glauben, und es geht sogar ihr ein Lichtlein auf: "Die falsche Priorität ...Nun hat zwar Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) den Vorteil, dass sie die Ampel-Koalition nicht von ihrer geplanten Reform des Staatsangehörigkeitsgesetzes überzeugen muss, steht doch vieles so im Koalitionsvertrag, aber sie sollte auch die Bevölkerung mitnehmen. Das heißt, sie muss erklären, warum es sinnvoll ist, die Hürden für Ausländer zu senken, die deutsche Staatsbürger werden wollen. Diejenigen, die daran noch Zweifel haben, sollten nicht von oben herab behandelt oder gar in die rechte Ecke gestellt werden. Mit Blick auf mehr als eine Million Flüchtlinge innerhalb von knapp neun Monaten und die Fluchtbewegungen der vergangenen Jahre reagieren die Menschen hierzulande sensibel auf das Thema Migration". Halbe Wahrheit ist oft  schlimmer als die ganze.  Wohl dem Volontär, der mit dem Radl ins nächste Rathaus fährt und in die Tasten steigt: "Interview: Radfahren soll sicherer werden - Bürger können sich hierzu am Dienstag im Rathaus informieren -  Was nervt beim Fahrradfahren in Spaichingen? Das können die Bürgerinnen und Bürger am kommenden Dienstag im Rathaus loswerden. Um 18.30 findet hier die Bürgerbeteiligung zum Thema 'Radverkehrskonzept und Schulwegplanung' statt. Wir haben uns schon zuvor mit Timo Hirt von der Stadtplanung unterhalten". Per Pedes statt mit Mercedes  nun auch der Bürgermeister nach Hintschingen oder gar Niemanns Land, wo Populismus ein politisches Zuhause hat?  Der  Rest  sollte schweigen, tut der Zeitungswald den Gefallen aber nicht, Don Quijote quengelt: "Lauterbach plant Gesetz gegen Medikamentenmangel - Bundesgesundheitsminister nimmt Kampf gegen Lieferengpässe auf - Kassen haben massive Zweifel", "Corona-Impfung vor allem in Praxen von Haus- und Fachärzten" - haben die nicht alles mitbekommen?  Gutmenschlich geht's auf der Dritten zu, da sonst nichts ist: "Tierisch verliebt - Noch nie fühlte sich der Mensch anderen Lebewesen so verbunden wie heute. Doch wie weit sollte Tierliebe gehen und wo liegen die Grenzen? Zu Besuch bei einer Frau, die einen querschnittsgelähmten Hund aus Griechenland gerettet hat". Echt. Schreibt-er, der einst auf Anzeigen mit schwarzem Halbgesicht Modell guckte: "Ich trage Maske. Dir zuliebe".  Wau! Miau! Dann doch lieber die Botschaft eines Großen ohne Maske, der mit 93 nun ein Gewesener wurde, aber wer schreibt wie Enzensberger, weil er es kann, bleibt. Er hat das letzte Wort: "Es ist an der Zeit, sich von Allmachtsphantasien zu verabschieden. Auf die Dauer kommt niemand darum herum, kein Land und auch kein Einzelner, den jeweils realisierbaren Grad seiner Verantwortung zu prüfen und Prioritäten zu setzen“. "Die Überzeugung, dass er es draußen im Lande mit Millionen von Idioten zu tun hat, gehört zur psychischen Grundausstattung des Politikers“. "In die Geschichte kann ein Hitler, ein Saddam nur dadurch eintreten, dass ganze Völker ihr Kommen herbeiwünschen. Ihre Macht wächst nicht aus den Gewehrläufen, sondern aus der grenzenlosen Liebe ihrer Anhänger“. "Wirtschaftsverbrecher stehen immer noch besser da als ein Taschendieb. Wenn ich Krimineller wäre, würde ich niemals eine Bank überfallen, sondern Wirtschaftskrimineller werden“. "Ein Politiker ist jemand, der nichts gelernt hat“.

Verbrüderung statt Kritik
Medien kleben sich geistig mit auf Straßen und Rollfeld
Von Marco Gallina
In ihren Beiträgen wie in ihren Auftritten in den sozialen Medien machen Journalisten nicht mehr den geringsten Hehl aus ihrer Sympathie für die Klimaextremisten und ihre Attacken auf die kritische Infrastruktur. Jedes Mittel ist erlaubt, wenn es nur der "guten Sache" dient. Die Parole lautet: Fraternisierung statt Distanzierung.
(Tichys Einblick. Krieg der Einheitspartei und ihrer Lautsprecher gegen Demokratie und Rechtsstaat.)

Umstrittenes Interview zum Ukraine-Krieg
Trigema-Chef Grupp sieht keine Querdenker-Bezüge
"Wir müssen frieren, damit wir weiter Waffen kaufen können." Unter dieser Überschrift steht das Interview mit Wolfgang Grupp in dem Youtube-Kanal von Kettner-Edelmetalle. Dominik Kettner, ein Goldhändler aus Villingen-Schwenningen, zeigt darin markige Sprüche des Burladinger Textilunternehmers. So sei die Haltung der Bundesregierung, die Ukraine zu unterstützen, vor allem damit begründet, "weil es der Amerikaner natürlich gerne will: Der liefert ja die Waffen, der kann seine Waffen ausprobieren", sagt Grupp in dem Video...Inhaltlich sei aber auf jeden Fall richtig, dass seine Ansichten sich oft vom Mainstream unterschieden. Der sei ja generell für Waffenlieferungen, er sei aber der Auffassung, man müsse mit Russland leben. In seinem Betrieb mache er seit Jahrzehnten die Erfahrung, dass man Konflikte durch Gespräche und Verständnis lösen könne und müsse.
(swr.de. Umstrittener Staatsfunk.  Alles beruht nur auf Meinung. Auch scheckige Fakten. Lieber in die Binsen als Wahrheit der Binse?)

Kein Kontrastmittel verfügbar
Medikamenten-Engpass: Krankenhäuser in Region Stuttgart verschieben Untersuchungen
(swr.de. Können alles nicht mehr in THE ÄLÄND.)

Saisonale Klimavorhersage
Deutscher Wetterdienst rechnet mit milden Winter
(swr.de. Sammeln die Indianer nur wenig Holz?)

Aus Eiszeit wird Winterzeit
Rollschuhbahn vor dem Schloss in Karlsruhe eröffnet
(swr.de. Ist nicht auch ein Fahrrad umgefallen?)

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Bundeskriminalamt warnt vor linksextremen Anschlägen
Minutiös werden in einem Geheimpapier des Bundeskriminalamts, das der JUNGEN FREIHEIT vorliegt, die Gefahren für die kritische Infrastruktur in Deutschland skizziert. Besonders von Linksextremisten und radikalen Klimaschützern droht Gefahr.
(Junge Freiheit. Sind nicht auch Medien Anschläge, wenn sie an der Wand hängen?)

Sämtliche Corona-Verantwortliche gefeuert
Neue Premierministerin von Alberta: Wir sind Menschen, keine QR-Codes
Von Matthias Nikolaidis
Während die kanadische Zentralregierung noch immer dem Dogma der Viruseindämmung folgt, bereitete Danielle Smith, die neue Premierministerin des Bundesstaats Alberta, den Corona-Maßnahmen ein definitives Ende. Dort wird es weder neue Lockdowns noch Masken- oder Impfpflichten geben. Weltweit warten viele Menschen auf eine Aufarbeitung der nach wie vor umstrittenen, international aufgefächerten Pandemiepolitik, .. .. Allein auf der gesellschaftlichen Ebene – ganz abgesehen vom Privaten – haben sicher viele Menschen in Deutschland so gefühlt...
(Tichys Einblick. Noch blüht der Wahnsinn in Deutschland und läuft Masken-Test-Impf-Amok.)

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NACHLESE
EU-Kommissionsvize
Flüchtlinge bleiben auch nach Kriegsende
Die EU-Kommissionsvizepräsidentin Dubravka Suica glaubt, dass ukrainische Flüchtlinge nach dem Kriegsende jahrelang in Aufnahmeländern wie Deutschland oder Polen bleiben müssen. Zu zerstört sei die Infrastruktur in ihrer Heimat.
(welt.de. Kommissionswitze. Wer? Eine Kroatin mit Dummschwätz. Lehrerin und "Kommissarin mit der Amtsbezeichnung Neuer Schwung für die Europäische Demokratie". So wie die Deutschen nach dem Krieg in Kroatien urlaubten, während Türken das Land aufbauten? Was geht Deutschland die Ukraine an?)
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Robert Farles Knallhart-Analyse zur grünen Zerstörung Deutschlands
Am Freitag wurde über den Haushaltsplan 2023 des Wirtschafts- und Klimaministeriums von Robert Habeck beraten. Die Debatte dümpelte in vorhersehbarer Art und Weise vor sich hin, bis der inzwischen fraktionslose Robert Farle, der der Alternative für Deutschland als aktives Mitglied jedoch weiterhin die Treue hält, einen fast schon revolutionären Redebeitrag ablieferte, um den Grünen die Maske vom Gesicht zu reißen. Die Kritik an den Grünen, insbesondere an Robert Habeck, wächst mit jedem Tag und damit auch die Zahl seiner Kritiker. Beispielsweise fährt der geschasste Ex-Bild-Chefredakteur Julian Reichelt mit seinem neuen Youtube-Format „Achtung Reichelt“ fast täglich neue Angriffe gegen die gründominierte Regierungspolitik. Der Tenor dieser Kritiker folgt dabei meist folgenden Erklärungsmustern: Die Grünen-Minister und Bundestagsabgeordneten sind einerseits Nichtskönner und Studienabbrecher, die in ihrem Leben noch nie richtig gearbeitet haben und somit einfach keine Ahnung haben – oder aber es handele sich bei den Grünen um fanatische Ideologen, sonst würden sie beispielsweise in Zeiten einer Energiekrise über AKW-Abschaltungen gar nicht erst nachdenken. Die dritte Erklärungsoption lautet: „Wir werden von Verrückten regiert“ – Zitat Julian Reichelt. Ersteres mag angesichts der Lebensläufe zahlreicher grüner Bundestagsabgeordneter zwar zutreffen, dass sie jedoch alle kollektiv geisteskrank sind, ist eher unwahrscheinlich. Noch größer aber ist der Irrtum, dass es sich bei Robert Habeck, Annalena Baerbock oder Katrin Göring-Eckhardt um radikale Ideologen handeln würde. Es ist geradezu ein fundamentaler Irrtum! Ideologen zeichnen sich ja gerade dadurch aus, dass sie, koste es was es wolle, an ihrer Ideologie festhalten. Davon kann bei den Grünen aber keine Rede sein. Die Wandlung von der pazifistischen Antikriegspartei, auf deren Wahlplakate im September 2021 noch „Keine Waffen und Rüstungsgüter in Kriegsgebiete“ zu lesen war, hin zu regelrechten Kriegshetzern, vollzog sich innerhalb nur weniger Wochen. Die gleiche Ideologiefreiheit beweisen sie aktuell in der Energiepolitik.Wenn, wie die Grünen es behaupten, das CO2 das größte Übel der Menschheit sei, das für den baldigen Weltuntergang sorge, wieso schalten sie dann die emissionsfreien Kernkraftwerke ab und lassen stattdessen bereits vom Netz genommene Kohlekraftwerke wieder hochfahren? Die Antwort ist: In den Parteispitzen der Grünen in Bund und Ländern sitzen weder Irre noch Ideologen, sondern Agenten, oder etwas vorsichtiger formuliert, Handlanger, die Interessen vertreten – nicht zuletzt ihrer persönlichen. Wenn das von den Oppositionskräften von links bis rechts bis libertär nicht endlich begriffen wird, wie sollten sie dann jemals erfolgreich sein? Den Grünen und ihrer „Großen Transformation“, die im Übrigen auch von den korrumpierten Altparteien mitgetragen wird, mit rationalen Argumenten entgegenzutreten, ist in etwa so aussichtsreich, wie einen Dieb vom Diebstahl abzuhalten, indem man ihn davon überzeugt, dass Diebstahl ein Verbrechen darstellt und man auf verbrecherischen Grundsätzen keine Gesellschaft aufbauen könne. Das ist schon klar, denn auch Diebe wollen nicht beklaut werden. Hier geht es aber um etwas anderes, nämlich um Sonderrechte Einzelner zum Zwecke der persönlichen Bereicherung auf Kosten einer Mehrheit, die sich an Recht und Gesetz hält – oder anders formuliert, über keine Sonderrechte verfügt oder keine Möglichkeiten hat, sich diese für sich selbst herausnehmen zu können. Vor diesem Hintergrund ist der Redebeitrag von Robert Farle ein Meilenstein in der Problemanalyse. Der Kern Farles Analyse lautet zusammengefasst: Milliardäre rauben die Bevölkerungen über die staatlichen Gewaltmonopole, derer sie sich durch Unterwanderung von Ministerien bemächtigt haben, systematisch über den Vorwand herbeigeredeter oder künstlich herbeigeführter Krisen aus.Gekaufte Wissenschaft. Finanzierte Lobbyorganisationen. Gekaufte Straßenaktivisten. Am Ende stehen gekaufte Politiker, die dann für die große Umverteilung von unten nach oben sorgen. Dabei handele es sich um ein Geschäftsmodell, das mit den identischen Methoden bei der Corona-Pandemie mit den Impfstoffbestellungen wie beim menschengemachten Klimawandel mit anschließender Energiewende-Umverteilungspolitik angewendet würde.Als Belege führt Farle in seiner Rede einige Beispiele an (die Liste ließe sich beliebig erweitern):
Dem Schlepperbündnis „United4Rescue“ wurden zwei Millionen Euro aus dem Einzelplan des Grün-geführten Außenministeriums von Annalena Baerbock bewilligt, deren Vorsitzender, Thies Gundlach, der Lebensgefährte von Katrin Göring-Eckardt ist.
Annalena Baerbock hat die US-amerikanische Ex-Chefin von Greenpeace International, Jennifer Morgan, zur Staatssekretärin im Auswärtigen Amt gemacht.
„Enger Baerbock-Mitarbeiter wird RWE-Cheflobbyist“ (t-online.de, 01.11.2022)
Robert Habeck hat fast die komplette Spitzenriege seines Ministeriums gegen GRÜNE-Parteigänger und Lobbyisten ausgetauscht. Für sein Ministerium hat er 28(!) neue Planstellen mit Topbesoldung geschaffen.
„Bundesministerien stellten mindestens 19 NGO-Mitarbeiter ein“ (tichyseinblick.de, 27.10.2022)
Patrick Graichen, der ehemalige Direkter der Lobbyorganisation „Agora Energiewende“, die 2012 vom grünen Ex-Staatssekretär Rainer Baake gegründet wurde, hat Habeck zum Staatssekretär ernannt. Die Schwester dieses Herrn Graichen, Verena Graichen, ist Ehefrau des ehemaligen Bundesgeschäftsführers der Grünen, Michael Kellner. Diesen Herrn Kellner ernannte Habeck zum parlamentarischen Staatssekretär. Verena Graichen arbeitet beim Öko-Institut und ist stellvertretende Vorsitzende beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), wo auch der Bruder Jacob Graichen arbeitet. („Energiewende als Familienprojekt“ taz.de, 19.12.2021)
Lobbyorganisationen wie die Agora Energiewende werden von Milliardären und Hedgefonds-Managern wie Christopher Hohn finanziert, der gleichzeitig auch „Extinction Rebellion“ unterstützt (manager-magazin, März 2022)
Helga Bartsch war zuletzt für Blackrock tätig. Jetzt macht sie Habeck zur Chefökonomin des BMWK. Dort kann sie dafür sorgen, dass die staatlichen Investitionsprogramme zur Umsetzung der Energiewende in die richtigen Taschen fließen. (SPIEGEL-ONLINE, „Bekämpfung der Energiekrise – Ehemalige Blackrock-Ökonomin wechselt ins Wirtschaftsministerium“, 15.11.2022)
„Klima-Kleberin bekommt für Protest Geld aus Deutschland. Auch in Österreich kleben die Mitglieder der „Letzten Generation“ ihre Hände mit Sekundenkleber auf Fahrbahnen und bringen den Verkehr zum Erliegen. Aktionen, für die die Aktivisten angeblich bezahlt werden, wie jetzt Aktivistin Caroline Thurner dem österreichischen Magazin „ profil.at “ erzählt hat. Sie selbst und weitere Klima-Kleber schreiben den Angaben zufolge nach ihren Aktionen Rechnungen und reichen diese beim „Climate Emergency Fund“ ein. „Reiche Leute“, die „ein schlechtes Gewissen haben“, würden in diesen Fonds einzahlen, so die Aktivistin.“ (FOCUS-ONLINE, 17.11.2022) Job-Angebote für „Klima-Aktivisten“ „US-Milliardäre finanzieren Klima-Radikalos“ (BILD-ONLINE, 09.11.2022)
Ob man Farles Analyse des von ihm beschriebenen Geschäftsmodells am Ende zustimmt oder nicht – die Fakten, die er zur Untermauerung seiner Thesen anführt, sind jedenfalls gut belegt und für jeden nachprüfbar. Stichhaltiger als die Erklärung „Wir werden von Verrückten regiert“ ist sie allemal.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Offensichtlich macht der deutsche Staat und seine Organe nur noch Politik, Recht und Gesetz gegen den eigenen Souverän. Unbehelligt. Ohne Aufstand. Gut, die AfD ist die letzte Bastion dagegen, aber wer unterstützt schon solche „Nazis“….? Deutschland ist am Ende! Finden wir uns endlich damit ab, dann erträgt man alle Meldungen um den Endzeit-Wahnsinn wesentlich besser, denn man weiß, dass es bald vorbei ist!
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Gastautor
Wie kann die CDU wieder konservativer werden?
Von Kristina Schröder. Viele fordern, die CDU solle wieder stärker nach rechts rücken. Dies ist aber ein anspruchsvolles Unterfangen. Kristina Schröder macht in ihrem neuen Buch Vorschläge, wie dies gelingen kann, ohne ins Extreme abzurutschen....Es gibt in Deutschland keinen antitotalitären Konsens mehr. Dabei war dieser für die Gründung der Bundesrepublik Deutschland konstitutiv. In den 1950er- und 60er-Jahren wussten viele noch aus unmittelbarer eigener Erfahrung, was Hannah Arendt meinte, wenn sie eindrücklich beschrieb, dass Nationalsozialismus und Stalinismus bei allen Unterschieden notwendig auf die „Ausscheidung von ‚Schädlichem‘ oder Überflüssigem zugunsten des reibungslosen Ablaufs einer Bewegung hinauslaufen“. Die erbarmungslose „Herrschaft des Terrors“, die daraus folgte, war für die jüdische Theoretikerin, die 1933 vor den Nazis floh, ein Element totaler Herrschaft. Nationalsozialismus und Stalinismus hielt sie für „Variationen des gleichen Modells“, und dieser Geist prägte die junge Bundesrepublik...
(achgut.com. Wer braucht so was? Die linksgrünen Sektenmitglieder und Mitläufer haben noch immer nicht bemerkt, dass Marx auch Adolf heißt.)

Roger Letsch
Eigentore für Deutschland
Überhaupt auf die Idee zu kommen, Fußballer als Litfaßsäulen für Ziele zu verwenden, an denen die zuständige Politik seit Jahrzehnten in Serie selbst scheitert, ist die Bankrotterklärung einer impotenten Politik, die den enteierten Sport mit sich in die Tiefe zieht.
(achgut.com. Sitzt der Verstand in der Trompete, wandert das Hirn in den Fuß.)

Verlieren für die Menschenrechte
Wir haben ein Zeichen gesetzt! – Warum die Mannschaft/Deutschland verliert
Von Wolfgang Herles
Mit der Hand vor dem stummen Mund protestierten die deutschen Nationalspieler nur gegen ihre eigene Mutlosigkeit. Sie hätten ja beizeiten reden können. Oder sich wenigstens nicht ablenken lassen vom Infantino-Theater. Machen wir es kurz: Deutschland scheidet aus. Nicht nur die Mannschaft. Auch das Land. Eine erstaunliche Parallele. Wer noch an ein Wunder glaubt, sollte wegen Halluzinationen zum Arzt. Team und Land: Verblüffend, wie sich die Ursachen des Abstiegs gleichen...Vor den Deutschen hat schon länger niemand mehr Respekt. Und nun machen sie sich auch noch selbst zum Gespött. Auf und neben dem Platz. In Katar und Berlin...
(Tichys Einblick. Infantil dummwumms.)

Lackmustest für Elektromobilität:
Auch Schweden und Großbritannien schränken E-Auto-Förderung ein
Von Dr. Helmut Becker
Die Briten versuchen, die Klimahysterie im Autosektor wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Die Regierung stellt die steuerlichen Kaufanreize für Elektroautos ein. Allerdings erst ab 2025.
(Tichys Einblick. Deutschland ohne Wachtturm.)

Machterhaltung Krisen:
„Ohne Skrupel instrumentalisiert“
Was steckt hinter den Krisen, die uns seit Jahren in Atem halten? Der Ökonom Fritz Söllner warnt in seinem neuen Buch „Krise als Mittel zur Macht“ vor einer versteckten Agenda, die die Politik im Schutze immer neuer Ausnahmesituationen verfolgt.
(Junge Freiheit. Gewalt hat viele Namen,ist aber das Naturgesetz Nr.1.)

„Verfassungswidrig“
Darf Lauterbach Corona wirklich ins Unendliche ziehen?
Die ganze Welt, bis auf China, erklärt die Pandemie für beendet. Nur Gesundheitsminister Lauterbach will partout nicht von Corona-Einschränkungen lassen. Das ist verfassungswidrig, meinen Experten.
(Junge Freiheit. Ist Olaf Chinese und lässt ihn deshalb nicht ziehen? Hat niemand die Absicht, dessen Verfassung zu untersuchen?)

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