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(tutut). Wieviele Kriege hat dieser Schrott namens Jubiläumssäule auf dem Stuttgarter Schlossplatz seit 1842 schon überstanden? König Wilhelm I. von Württemberg regierte von 1816 bis 1864. Zu seinen Heldentaten gehörte u.a. eine reaktionäre Politik, nachdem er bereits 1848 geholfen hatte, die badische Revolte unter Hecker mit Hilfe württembergischer Truppen niederzuschlagen. Volksvertretungen lehnte er grundsätzlich ab, wollte das Volk "vom periodischen Fieber der Wahlen befreien", 1850 setzte er eine neue Regierung mit dem konservativen Joseph von Linden als Innenminister ein, welcher  die reaktionäre Politik des Deutschen Bundes in Württemberg vollzog. Dieser Regierungschef von Linden war im Oberamt Spaichingen gegen seinen Willen zum Abgeordneten gewählt worden, nachdem sie ihn zuvor, als er noch nicht Regierungschef war, nicht als Kandidaten gewollt hatten. Die alte Verfassung wurde wieder eingesetzt, die Grundrechte der Reichsverfassung für ungültig erklärt. Die während der 48er-Revolution aufgelöste Kammer der Standesherren wurde wieder einberufen. Das Heer wurde statt auf die Verfassung wieder auf den König vereidigt. Die Prügelstrafe wurde 1852 und die Todesstrafe 1853 wieder eingeführt. Sollten Denkmäler nicht zum Nachdenken anregen? Davon unbenommen ist die Tatsache, dass Württemberg in dieser Zeit notgedrungen den Sprung vom Agrar- zum Gewerbe- und Industrieland schaffte.
Krippenausstellung "Zu Bethlehem geboren"
Sa, 1. Dezember 2012 bis So, 6. Januar 2013
(Gewerbemuseum Spaichingen. Wer auch immer in Bethlehem geboren worden ist, Jeus war es sicher nicht. Angesichts der Ganzjahreskrippenausstellung auf dem Dreifaltigkeitsberg eine überflüssige städtische Werbekampagne für die Katholische Kirche.)
Bischof Fürst fordert ein kinderfreundlicheres Klima in der Gesellschaft
Der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst rief in seiner Weihnachtsbotschaft zu einem kinderfreundlichen Klima in der Gesellschaft auf.
(Schwäbische Zeitung. Naja, Katholische Kirche und Kinder? War, ist da nicht was?)
Männer zerstören im Rausch Lichterkette auf dem Münsterplatz
Im Alkoholrausch haben zwei Männer in der Nacht zum Dienstag die Lichterkette am Weihnachtsbaum auf dem Ulmer Münsterplatz zerstört. Wie die Polizei mitteilte, gingen am ersten Weihnachtsfeiertag deswegen die Lichter aus.
(Schwäbische Zeitung. Auch eine Energiewende?)
Zehnjähriger bedroht an Heiligabend Mutter mit Messer
Mit einem Messer hat ein Zehnjähriger am Heiligabend im Kreis Offenburg seine Mutter bedroht. Die Frau wählte hilfesuchend den Notruf, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung der Polizei. Als Beamte in der Wohnung eintrafen, seien sie ebenfalls von dem Kind beleidigt und bedroht worden, hieß es weiter. Der Junge wurde in Handschellen abgeführt und über die Feiertage in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht.
(Schwäbische Zeitung. Das war nicht in Offenburg, wie die dpa-Meldung verkündet,sondern bei Lahr, einen Kreis Offenburg gibt es so wenig wie einen Jesus von Nazareth aus Bethlehem, ist das der Schwäbi unbekannt?)