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Das Bild zum nachfolgenden tumben Thema des Lokalblatts: Am 5 .März 1933 fanden die letzten freien Wahlen statt. Spaichingen: Zentrum: 873 Stimmen, NSDAP: 614, SPD: 189, KPD: 136. Das obige Foto mit dem Spaichinger Rathaus ist zum "Heldengedenktag" am 12. März entstanden. Quelle: Spaichinger Stadtchronik.
Hindenburg – Der Name ist belastet
Einige Gemeinden wenden sich ab von Plätzen, Schulen und Straßen mit seinem Namen
Es sind erstaunte und verwunderte Gesichter, in die Spaichinger schauen, wenn manche Menschen aus anderen Städten hören, dass es in der Stadt noch eine Hindenburgstraße gibt. Eine Straße für den Mann, der Hitler die Macht ermöglicht hat. Das Bewusstsein der Menschen für die historische Bedeutung dieser Figur könnte unterschiedlicher nicht sein.
(Schwäbische Zeitung. Wie belastet erst ist der Name Gränzbote? Geschichte aus der Klippschule? Die deutsche Sprache ist nicht belastet? Wer alles hat Hitler zugelassen, nicht auch 350 NSDAP-Mitglieder 1938 in Spaichingen, von einzelnen Personen dabei mal gar nicht zu sprechen, die es bis zum Ehrenbürger nach dem Krieg gebracht haben? Hindenburgs Leben vor Hitler unbekannt? Ist das hier nicht Geschichtsklitterung durch eine völlig ahnungslose Schreiberin? Was war denn mit dem katholischen Zentrum, Vorgängerpartei der CDU? Saßen Spaichinger Zentrumsstadträte nicht am 18. Dezember  1933 in SA-Uniformen im Gemeinderat, nachdem sie sich selbst gleichgeschaltet hatten, während Zentrumsmitglieder anderswo aus dem Rat hinausgeworfen wurden? Was hat denn  der so katholische Heuberger Bote alles ab 1933 verbreitet, um zu überleben, was aber nur bis 1935 reichte? Wie wäre es mit einem Bericht über die Geschichte des Gränzboten, d e r  Nazizeitung im Kreis Tuttlingen? Warum klammert sich heute noch die Katholische Kirche an Verträge, die sie mit Hitler gemacht hat? Wäre das kein Thema für eine Zeitung, welche für sich "christliche Kultur und Politik" vereinnahmt?)
Paul von Hindenburg (1847-1934)
1925 wird Hindenburg zum Reichspräsidenten gewählt...
(Schwäbische Zeitung. Was hat der bloß zwischen 1847 und 1925 gemacht, bevor er 78 Jahre alt war? Geht's noch dümmer in einem Lokalblatt? Zeitung in der Baumschule? Interessant könnte beispielsweise sein, dass Hindenburg bis heute das einzige deutsche Staatsoberhaupt ist, welches vom Volk direkt gewählt wurde. Nebenbei: Paul von Hindenburg stieg im 1. Weltkrieg zum Generalfeldmarschall auf und war 1916 bis 1918 Chef der Obersten Heeresleitung.)
Ansichtssache
Der Name muss weg
Von Anja Gladisch
...Die Aussage von Bürgermeister Schuhmacher, dass der Name Hindenburg für den Verlauf der deutschen Geschichte nicht negativ belastet sei, zeigt, dass er sich dringend mal mit einem Historiker zusammensetzen sollte.
(Schwäbische Zeitung. Da stürmt ein Lokablatt den Gipfel der Dummheit. Was maßt sich eigentlich eine offensichtlich von deutscher Geschichte wenig berührte Schreiberin an? Über alles lässt sich diskutieren, aber auch über Dummheit und Unwissenheit? War's möglicherweise mal nicht der  Spaichinger Bürgermeister, sondern der Hindenburg, welcher am Elend des Lokalblatts und seinen Nichtthemen schuld ist? Welchen Historiker hätte sie denn gern? Jeder kann sich so nennen, genauso, wie sich jeder Journalist oder Journalistin nennen darf, selbst wenn sie Bullshit veröffentlichen. Warum nicht auch den Namen Spaichingens gleich mit weg, war da nicht so ein scheußliches KZ? Zur Erinnerung:  Die Machtübertragung an Hitler, seit den 80er Jahren ist auch von Machtübergabe die Rede, war nach dem Recht der Weimarer Republik völlig legal, ebenso weitere machtpolitische Elemente wie die Reichstagswahl am 5. März. Die NSDAP konnte auf eine breite Unterstützung im Reich setzen, was ja auch an den Wahlergebnissen abzulesen ist. Zur Chronik, weil die Schreiberin des Lokalblatts den Eindruck erweckt, in Geschichte total gefehlt zu haben: Am 18. Januar 1933 finden  zu bisherigen Gesprächen zwischen von Papen und Hitler in der Villa von Ribbentrop in Anwesenheit von Ernst Röhm (SA-Führer) und Heinrich Himmler (Reichsführer SS) weitere statt.  Am  28. Januar 1933 tritt Reichskanzler Schleicher zurück, da Verhandlungen zur Unterstützung seiner Regierung gescheitert sind und Hindenburg seinen Staatsnotstandsplan ablehnt. Am 29. Januar 1933 einigen sich von Papen und Hitler, Papen legt Hindenburg die Liste eines Kabinetts Hitler vor. Am 30. Januar 1933 wird Hitler wird zum Reichskanzler ernannt. Im Kabinett Hitler sitzen mit Innenminister Wilhelm Frick und Hermann Göring als Minister ohne Geschäftsbereich nur zwei weitere Nazis. Wer ist  Franz Joseph Hermann Michael Maria von Papen, geboren 1879 in Werl und gestorben 1969 in Obersasbach?  Er gehörte bis 1932 dem Zentrum an, war von Juni bis Dezember 1932 Reichskanzler und von Januar 1933 bis Juli 1934 Vizekanzler im Kabinett Hitler. Danach war er Gesandter und Botschafter des Deutschen Reiches in Wien und Ankara. )
Die Diskussion
Seit Januar 2013 gibt es in vielen Städten und Gemeinden neue Diskussionen über Hindenburgstraßen und -plätze. Auslöser dafür ist eine Dokumentation, die Anfang Januar beim Fernsehsender Arte lief. Die Dokumentation räumt mit dem Mythos auf, dass Hindenburg ein alter, verwirrter Greis gewesen sei, der Hitler und die NSDAP in seiner Naivität falsch eingeschätzt habe...
(Schwäbische Zeitung. Wer beginnt in Frankreich oder nur mal mit den Partnerstädten eine Diskussion über den hochgeliebten Napoleon I., einen der Massenmörder in Europas Geschichte, dem selbst Spaichinger zum Opfer gefallen sind?)

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinchen werfen, auch wenn's nur Wellen im Wasserglas  werden..
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(Schwäbische Zeitung. Die müssen es ja wissen, was polizeiliche Kompetenz in Tut bedeutet, oder?)
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(Schwäbische Zeitung. Wer kriegt den Auftrag? Der Regionalverband hat gar nichts zu steuern, und wo er es versucht, greift da nicht Grün-Rot ins Lenkrad?)
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(Schwäbische Zeitung. Das Lokalblatt empfiehlt Opel-Service. Opelpopeln die?)
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2./3. März: Messe „mein Leben!“ in der Stadthalle
Vielfältige Beratungsangebote, Vorträge und Mitmach-Aktionen rund um Gesundheit und Fitness erwarten Gäste der Messe „mein Leben!“ am Samstag, 2.März (10 bis 18 Uhr) und am Sonntag, 3. März (11 bis 18 Uhr) in der Stadthalle.
(Schwäbische Zeitung. Krank? Reklame mit dem Holzhammer?)