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Gelesen 4.10.22

(tutut) - Seit über 40 Jahren stirbt der Wald. "Ohne Wald keine Zeitung" wirbt die Forstwirtschaft, die einzige Wirtschaft, die den missbrauchten ausgefransten Begriff Nachhaltigkeit für sich beanspruchen kann. Denn fällt ein Baum, wird er durch einen oder mehr Pflanzlinge ersetzt. Der Wald kann gar nicht sterben. Nicht einmal in der Antarktis, wo einst die Wälder rauschten. Er zieht um. Dorthin, wo das Klima passt. Ebenfalls eine sprachvergewaltigte Bedeutungsmarke. Irgendwo ist immer Wald. Ihm haben sich die Medien angepasst, denn wie es in den Wald hineinschreit, so schreibt es täglich nachdrücklich heraus. Dem Deutschen wird ein besonders inniges Verhältnis zum Wald nachgesagt.  Wohl deshalb lässt er sich leicht hinter die Fichte führen. Es wurde kein Waldspaziergang für die Römer, als sie wanderten in den finsteren Tann und gegen Germanen unter Cheruskerfürsten Arminius im Jahre 9 drei Legionen mitsamt Tross verloren. Nur eine Schlacht, kein Vernichtungskrieg. Unter dem Eindruck einer solchen aber veröffentlichte Ernst Jünger 1951 seinen "Waldgang", welcher Politik und ihren Medien nachzulesen zu empfehlen ist, statt Holz zu sammeln wie damals, denn er durchlüftet eingeschlafene Füße wie Sinne. "Jüngers Figur des Anarchen, der sich von der Gesellschaft gedanklich unabhängig macht und einem übermächtigen Staat Widerstand leistet, verleiht diesem Essay auch heute noch Aktualität". In Jahren offener Türen für Barbaren fehlt die Erinnerungskultur für den Untergang Roms, der keinesfalls im Teuteburger Wald begann. Das war nur ein Intermezzo, zeigte aber,  dass niemand unbesiegbar ist, auch kein erarbeiteter Wohlstand, wenn der in einem kleinen Land von Wohlfahrt abgelöst wird im Größenwahn für die ganze Welt im dritten Versuch, den Sozialismus zu wagen.

Bereits zweimal  musste schmerzhaft erkannt werden,  dass am Ende von Fehlerwiederholungen nicht der Erfolg steht. "Im Waldgang verbirgt sich ein neues Prinzip der Verteidigung. Er kann geübt werden, gleichviel, ob Heere bestehen oder nicht. Man wird in allen, und gerade in den kleinen Ländern, erkennen, dass seine Vorbereitung unentbehrlich ist. Die großen Waffen können nur durch die Überstaaten geschaffen und geführt werden. Den Waldgang kann auch die kleinste Minderheit , ja selbst der Einzelne verwirklichen. Hier liegt die Antwort , die die Freiheit zu geben hat. Und sie behält das letzte Wort". Ernst  Jünger zeigte die Richtung  weg vom Holzweg, den Deutschland gerade gegangen war. "Der Waldgang steht in engerem Verhältnis zur Freiheit als jede Rüstung; in ihm lebt der ursprüngliche Wille zum Widerstand. Daher werden auch nur Freiwillige zu ihm geeignet sein. Sie werden sich auf alle Fälle verteidigen, gleichviel ob der Staat sie vorbereitet, ausrüstet und aufruft oder nicht. Sie erbringen damit den Nachweis ihrer Freiheit, und zwar existentiell. Der Staat, in dem nicht ein entsprechendes Bewusstsein lebt, wird zum Trabanten, zum Satelliten herabsinken".  Fast gleichzeitig wie er hatten andere einen Führer für den Waldgang geschrieben mit Notbremse. Artikel 20 Grundgesetz: "(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.  (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden. (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist".

Tuttlingen
Erntedankfest wegen des Wetters abgebrochen
Bei Dauerregen kommen nur wenig Besucher auf den Marktplatz. Doch Spenden für die Tafel werden überraschend viele abgegeben.
(Schwäbische Zeitung. Klima nicht neutral?)

Tuttlingen
Überreste vom Dreißigjährigen Krieg, Münzen von Leo I, „dem Schlächter“: Im Gänsäcker liegt Historisches
Schon die ganz, ganz alten Tuttlinger haben internationale Beziehungen gepflegt. Bei den archäologischen Grabungen im künftigen Gewerbegebiet Donautech sind Münzen aus dem fernen Konstantinopel aufgetaucht – später Byzanz, heute Istanbul. Sie zeigen den damaligen oströmischen Kaiser Leo I., geprägt im Jahr 457 n. Chr. Ein Gutmensch war Leo keinesfalls – er ließ einen Rivalen samt Sohn ermorden und trug folgerichtig in der damaligen Geschichtsschreibung den Beinamen „Der Schlächter“. Kein Kandidat für einen Ehrenbürger...
(Schwäbische Zeitung. Ein "freier" Redakteur i.R. der SZ mit Sprachproblemen: Historisch ist bereits, was auf dem Gehwg unterm Schuh liegt, und es waren nicht nur ganz alte Tuttlinger, die internationale Beziehungen pflegten, ein paar Junge waren sicher auch dabei, zumal die internationale Welt überall in deutschen Landen sich im Dreißigjährigen Krieg tummelte. So was passiert aber ausgerechnet an einem langen Wochenende, wo es gilt, Seiten zu füllen, ohne sich eventuell aktuellen Problemen zu nähern?)

Schande, Lahr! Das Rathaus schmückt sich am deutschen Nationalfeiertag mit der ukrainischen Flagge, aber nicht mit der deutschen. Schämen sie sich gar nicht mehr?  Was ist los, Herr Oberbürgermeister?

(Symbolbild) - Safari Super Toobs Zombies

Horror-Festival
Traumatica im Europa-Park in Rust bietet Grusel-Spaß mit Latex und Kunstblut
Furchtbare Kreaturen einer post-apokalyptischen Welt verbreiten in Europa-Park in Rust Angst und Schrecken. Die Badische Zeitung war bei der Vorpremiere dabei.
(Badische Zeitung. Was heißt da post-apokalyptisch: Ist das nicht der Stoff, aus dem Zeitungen sind?)

50 Jahre Zusammenschluss
Meißenheim und Kürzell feiern ihre Goldhochzeit in ungezwungener Atmosphäre
(Badische Zeitung. Seltsames Eheverständnis, wenn einer vom anderen geschluckt wird. Der Ort heißt Meißenheim und nicht Meißenheim-Kürzell.)

Total von der Rolle? Ja, leben die denn nicht schon? Ein Fall für KRÄTSCH! Ginge es nach Grundgesetz und Strafgesetzen, hätten sie nichts im Land verloren! Die Mehrheit der Bundesländer hat zugemacht. Sie haben nach Hause zurückzukehren. Oder soll Deutschland Ukraine werden? Mit einem Bruttoinlandsprodukt knapp über dem von Syrien, pro Kopf im Jahr knapp mehr als es hier fast im Monat gibt. Ohne Arbeit. Fakten, Fakten, Fakten! (Ausriss "Der Guller")

BW-Ministerpräsident Kretschmann rechtfertigt USA-Reise
... "Mein Mantra zur Zeit heißt: Das Wichtige nicht immer hinter dem Dringlichen zurückstellen." Das könne auf Dauer nicht gut gehen. Er bestätigte, dass es Kritik an der Reise gegeben habe. Damit bezog er sich darauf, dass er am Dienstag nicht persönlich an der Bund-Länder-Schalte mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) teilnehmen kann.
(swr.de. Langeweile oder Biden-Beistand? Selbstherrliche Bund-Länder-Schalte ist im Grundgesetz nicht vorgsehen.)

Muslime laden zum Dialog
Verantwortungsvolle Zeiten - Tag der offenen Moschee in Karlsruhe und Pforzheim
(swr.de. Nichts verstanden.Hier ist Deutschland, wer kommt, hat sich anzupassen. Hat der Staatsfunk den Nationalfeiertag vergessen?)

Auf das Saatgut kommt es an
Blühendes Barock: Junge Gewinner bei Deutschen Meisterschaften im Kürbiswiegen
(swr.de. Wer waagt gewinnt Wiege.  Blühender Unsinn?)

"Friedenskette" am Bodensee
An einer "Friedenskette" am Bodensee haben gestern hunderte Menschen teilgenommen. Aufgerufen hatten unter anderem bekannte Kritiker von Corona-Maßnahmen. Die von den Organisatoren angestrebten mehreren tausend Teilnehmenden wurden nicht erreicht.
(swr.de. Ein Volk, ein Kürbis?)

Hoffentlich nicht!  Vor 100 Jahren gab's den Dollar für 4439 Mark  im Januar waren es 49 000, ein paar Monate weiter kostete ein Brot 1 Billion.  Ein bisschen Geschichte könnte nicht schaden.

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Peter Grimm
Das Ende einer langen Westreise
3. Oktober 2022. Für so manchen in der ehemaligen DDR Aufgewachsenen mutet das Leben an wie eine jahrzehntelange kollektive Westreise, die sich nun ihrem Ende zuneigt. Die Freiheiten schwinden, Grundrechte werden immer mal wieder außer Kraft gesetzt, und plötzlich kehren sogar die alten Gespenster der Mangelwirtschaft wieder...Aber wenn die Regierenden erst in einem ohne Sachgrundlage deklarierten Notstand und dann in einem realen aber großteils selbst verursachten Notstand ihr Heil in Grundrechtseinschränkungen, vormundschaftlichen Regeln und planwirtschaftlichen Ideen suchen, wenn sie es nicht mehr schaffen, die Qualität der Infrastruktur zu erhalten, aber hinreichend Zeit für vormundschaftliche volkserzieherische Debatten finden, dann entwickelt sich immer stärker so ein stechender Geruch. Es ist dieser Gestank nach Vormundschaft und Zwangswirtschaft, der bei manchen die Erinnerung an ihre Gefühle in der schlechten alten Zeit wachruft, auch wenn wir jetzt nicht auf dem Weg in eine DDR 2.0 sind...
(achgut.com. DDR-Gaukler, wie ein fehlgewählter Bundespräsident, sehen in der neuen DDR wohl Ostsee-Oberwasser für Kirchensozialismus nach Karl Murks.)

TE-Exklusiv
Die europäischen Konservativen treffen sich in Rom – Deutschland bleibt außen vor
Das hochkarätige Treffen konservativer Politiker, Journalisten und Intellektueller aus ganz Europa zeigt, die Zukunft der konservativen Parteien wird abendländisch und christlich bestimmt. Melonis Regierung könnte dabei eine Schlüsselrolle zufallen. Die bitterste Botschaft aus Rom: Deutsche Konservative haben den Anschluss an europäische Entwicklungen verloren.
VON Marco Gallina
(Tichys Einblick. Welche Konservative in Deutschland, die unterm grünen Tarnkäppchen?)

Bundeskanzler Scholz beendet Corona-Isolation
(swr.de. Hat das jemand gemerkt? Husten, Schnupfen, Heiterkeit.)

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NACHLESE
Kulturkampf ums Fest
Die Abscheu der Grünen gegen das Weihnachtsfest
Von Mario Thurnes
...Habeck oder Ricarda Lang preschen nicht selbst vor. Sie mögen nichts verstehen von Wirtschaft – aber wie man auf dem ARD-Klavier den grünen Walzer spielt, wissen sie dafür umso besser. Also übernimmt die Deutsche Umwelthilfe den Job. Jener Klageverein, der mehr Fanboys und Fangirls unter deutschen Journalisten als Mitglieder hat. Der prescht vor: Weihnachtsbeleuchtung sei dieses Jahr nicht drin. Für Private ebenso wenig wie für Kommunen. Ein beleuchteter Baum pro Ort müsse reichen. ...Der Verzicht sei notwendig, wegen des Kriegs und wegen der Energieknappheit. Schon auch wegen des Klimaschutzes, ja, schließlich bekommt die Deutsche Umwelthilfe für das Thema ja ihre staatlichen Gelder und privaten Spenden. Doch die Parole der Stunde sei, Krieg und Energieknappheit...Es ist ein lustiges Thema – aber nicht zum Lachen. Eben weil die Weihnachtsdiebe jetzt an der Regierung sitzen. Weil sie gefährlich sind. Menschen, die anderen ihre Weltvorstellung aufzwängen wollten und vorm Privaten nicht haltmachten, sind am Anfang immer lächerlich. Aber am Ende verheerend, wenn man sie gewähren lässt.
(Tichys Einblick. C wie Communism war schon immer gegen C wie Christianity. Barbaren an dieMacht! Leser-Kommentar: "Es geht nicht nur um Weihnachten. Alle Traditionen, die Familie, das Menschenbild und besonders die christlichen Werte sollen abgeschafft werden. Das ist nun mal die Agenda der Globalisten und vom WEF. Diese bedienen sich der Systemlinge besonders der Parteien, dem ÖRR und anderen NGOs. Ohne Widerstand geht das immer weiter".)
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Was tun an einem Nationalfeiertag ohne Nation mit dem Flair einer Geisterbahn, deren Personal Politik spielt?  Die Rechtsrheinischen tankten voll bei den arbeitenden Linksrheinischen, wo Entlastung nicht mit Belastung verwechselt wird und Schulden kein Sondervermögen werden.

Einheit ohne Einigkeit am „Tag der Einheit“
Von WOLFGANG HÜBNER
Bei den offiziellen Feierlichkeiten zum „Tag der deutschen Einheit“ wird auch hier und dort die Nationalhymne erklingen. Deren Text beginnt bekanntlich so: „Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland! Danach lasst uns alle streben, brüderlich mit Herz und Hand!“ Doch diese schönen Worte des Dichters Hoffmann von Fallersleben haben mit der deutschen Realität des Jahres 2022 nichts zu tun. Die Deutschen haben zwar in einer gnädigen Stunde der Weltgeschichte 1989/90 im Osten des Landes die nationale Einheit errungen und diese im Westen von den Alliierten gewährt bekommen. Doch die Deutschen sind 32 Jahre nach der Wiedervereinigung zutiefst uneinig, gespalten, verwirrt, geängstigt, gedemütigt und auch so gefährlich bedroht wie noch nie seit dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Sie sind schon deshalb uneinig, weil die gegenwärtige Bundesregierung alles tut, um diese Uneinigkeit zu verschärfen. Wenn ein Minister wie Karl Lauterbach öffentlich ungestraft verbreiten kann, Deutschland befände sich im Krieg mit dem russischen Präsidenten Putin, dann zeugt das nicht nur erneut von dem Irrsinn dieses notorischen mutmaßlichen Psychopathen. Bewiesen wird damit auch, dass sämtliche politischen und medialen Kontrollmechanismen außer Kraft gesetzt sind. Damit ist es gelungen, jegliche oppositionellen Stimmen im Volk gegen die Propagandahetze der Lauterbachs, Baerbocks und Co. ins Abseits zu drängen. Wie soll unter diesen Umständen nach Einigkeit auch nur gestrebt werden können? Deutschland ist nicht nur innerlich gespalten, sondern nun auch ganz offensichtlich wieder in West und Ost. An nichts lässt sich das so gut ablesen wie an den aktuellen Umfrageergebnissen der AfD, also der vom politmedialen Machtkartell unnachgiebig bekämpften einzigen oppositionellen Partei. Diese Ergebnisse sind auf dem gesamten Gebiet der ehemaligen DDR extrem weit höher als auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik.
Die alte Zonengrenze als Mentalitätsgrenze
Während im Osten – mit Ausnahme des Problemfalls Berlin – die Probleme und Gefahren für das Vaterland von vielen begriffen werden, herrschen im buntgrünen Westen die Hybris des (Noch)-Wohlstands, Arroganz, aber auch zunehmende Verwirrung und Ängste im Blick auf die Zukunft noch vor. Zu viele der Westdeutschen glauben weiterhin, der bittere Kelch der kommenden Zeit könne ihnen irgendwie erspart bleiben. Das wird sich zwar als Illusion mit sehr schmerzlichen Folgen erweisen, und eher früher als später. Doch eine über etliche Jahrzehnte gewachsene Mentalität muss große Erschütterungen erfahren, um ins Wanken zu kommen. Die alte Zonengrenze erweist sich erneut als Mentalitätsgrenze. Es ist diese Mentalität eines von Ignoranz, Sattheit und dem unablässigen Propagandabeschuss der Medien deformierten Bewusstseins der Masse unserer Landsleute im westlichen Deutschland, die gar nicht mehr wahrnehmen kann bzw. will, wie tief die Nation und das Volk in der Ukraine-Krise gedemütigt werden. Nicht nur von den amerikanischen „Freunden und Beschützern“, die unser Land zu einem willfährigen, extrem selbstschädigenden Vasallen der geopolitischen Machtpolitik der USA machen. Gedemütigt werden die Deutschen nicht weniger von ihrer eigenen Regierung, die noch nicht einmal einen pöbelnden und provozierenden ukrainischen „Botschafter“ nach Kiew zurückzuschicken wagte oder den Terrorakt in der Ostsee einfach hinnimmt. Hingegen lässt sich diese Berliner Regierung unter dem Diktat der grünen Kriegstreiberpartei in einen Krieg verwickeln, der mit jedem Tag mehr die Gefahr fördert, Ziel eines vernichtenden nuklearen Vergeltungsschlags zu werden. Diese Gefahr als absurd abzutun, zeugt nur von tiefer Weltfremdheit in Anbetracht der internationalen Situation. Nein, Deutschland ist nicht einig, die Deutschen streben an diesem „Tag der Einheit“ nicht „brüderlich mit Herz und Hand“ nach Einigkeit, nach Recht, nach Freiheit. Und Deutschland wird nicht bestehen, wenn weiter so viele unter den Deutschen weder mit Herz noch mit Hand um diese Nation sich sorgen und für sie auch kämpfen wollen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Schon in der ersten Demokratie, im alten Athen, war es die Pflicht aller Bürger auf Zeit öffentliche Ämter zu übernehmen. Teilnahme war mehr, als sich repräsentieren zu lassen.
(Wolfgang Herles, Tichys Einblick)
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Gelöschte Rede bei YouTube
Giorgia Meloni: Europa nach Merkel wird ein Europa der Konservativen
Eine Rede der wahrscheinlich zukünftigen Ministerpräsidentin Italiens wurde von YouTube gelöscht. Ironischerweise kritisierte sie dort, dass „unser Recht auf freie Meinungsäußerung" angegriffen wird und "tagtäglich im realen Leben, in den Medien und in den sozialen Netzwerken von der Diktatur der politischen Korrektheit in den Händen der Oligarchen des Silicon Valley zensiert" werde.
VON Josef Kraus
..Das sei doch alles faschistisch, rechtsradikal, antieuropäisch usw. So ereifern sich nicht wenige, die von Taz, ARD, ZDF, SZ, über alle linken Parteien hinweg bis zu Ursula von der Leyen und CSU-Chef Markus Söder die Jalousien heruntergelassen haben und mal wieder wissen, dass die EU am woken deutschen Demokratiewesen genesen müsse...
(Tichys Einblick. Demaskierung. Es ist 38 Jahre nach "1984". Lügen sind Wahrheit.Neusprech. Leser-Kommentar: "Deutschland mit seinem militanten Antinationalismus, den sozialistischen Regierungen, die durchsichtig gegen angeblichen Faschismus zu Felde ziehen, um in Wahrheit den Patriotismus und konservative Werte zu zerstören, dieses Deutschland wird zum Sprenger und Feindbild der Unionsstaaten werden. Aus dem Berliner Kanzleramt lugt der neue Faschismus, der sich als Antifaschismus geriert. Der kalte, zynische und menschenverachtende Gleichmacher Marx regiert zu Berlin.")

Ende mit „Wende“
Deutschland ist sinkbar – wie die Titanic
Von Michael W. Alberts
Deutsche „Energiewende“ und EU-„Green Deal“ wollen baldige „Klimaneutralität“ erzwingen, zugleich hält die Regierung am Aus für die Atomkraft fest. Widersinnig – wenn man zuverlässige und bezahlbare Energie will. Das wollen die Apologeten und Profiteure der „Energiewende“ aber gar nicht: sie glauben mit religiöser Inbrunst, wir verbrauchten ohnehin zu viel Energie, Kleinbürger müssten endlich zur „Vernunft“ gebracht werden...
(Tichys Einblick. Wer den Hals zu voll hat, muss ihn einfach drehen und wenden, bis er zu ist.)

Drohender wirtschaftlicher Kollaps
Drohende Deindustrialisierung: Die Lebensader abschneiden
Über Blackouts wird mittlerweile so selbstverständlich geredet wie über die Ausgestaltung des kommenden Urlaubs. Doch die Probleme gehen darüber hinaus. Eine Industrienation zerstört sich selbst – mit fatalen Folgen für den Einzelnen. Ein Kommentar von Holger Douglas.
(Junge Freiheit. Wer den Tod nicht abwarten kann, macht aus spätgermanischer Demenz Selbstmord.)

Kino
Spiegel-Skandal: „Irgendwie suboptimal gelaufen“
Bully Herbigs Film über den „Spiegel“-Skandal ist die beste Mediensatire seit „Schtonk!“. Depperte Ignoranten, die der Lüge den Vorzug geben, weil das der eigenen Karriere am wenigsten schadet. Eine Filmkritik von Dietmar Mehrens.
(Junge Freiheit. Meins wie es stinkt.)

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