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Gelesen

Wo ist die Brotzeit?

(tutut) - "So offen wie nie zuvor", hatte der Chefredaktör die Parole ausgegeben. Die Umfragen haben trotzdem gehalten, was sie versprachen: Bayern ist nicht mehr so dicht wie vorher. Eine Politikredaktöse meint nun: "Es wird eng für die Kanzlerin". Ist der doch egal, wenn der Kittel auch mit Flicken sitzt. "Es ist schon erstaunlich, wie gefasst die CSU-Spitze den Ausgang der Landtagswahl zur Kenntnis genommen hat. Da verliert die Partei mehr als zehn Prozent ihrer Wähler und damit die absolute Mehrheit - und was passiert? Nicht viel". Was soll denn zwischen Hölle und weiß-blauem Himmel passieren? Mit Fegefeuer im Namen der Chefin kennt sich jeder Populist aus. "So kann man auch mit einer historischen Niederlage umgehen". Wie sonst? Jeder Sieg und jede Niederlage ist historisch. Sogar jeder Zug an der Wasserspülung. "Aber es hätte tatsächlich ja noch schlimmer kommen können für die Christsozialen: Wenn sie die Grünen gebraucht hätten, um eine Regierungskoalition zu bilden, dann wäre das Beben in München sicherlich heftiger ausgefallen". Wer rüttelt denn denn in linksgrünen Schreibstuben an diesem Staate, so dass er faul  geworden ist? Merkel ist farbenblind, ihr ist alles recht, was ihr nützt, und der "cdu" ebenfalls, die hat längst auf Grün geschaltet. Oder soll die artikelte Leidklage aus Ravensburg in Wirklichkeit Baden-Württemberg gelten? Warum soll für Bayern nicht gut sein, was im eigenen Land Grüß Gott ist? Was vor einer Wahl gilt, das gilt auch nach einer Wahl. Wer mehr erwartet, ist nicht ganz dicht. Gäbe es sonst Wahlen? "Für die Wähler in Bayern heißt das: Es wird sich nicht allzu viel verändern". Oder mit einem Chefredaktör ins Weiß-Blaue gesprochen: "So offen wie nie zuvor". Denn schlimmer als Wahlen sind keine Wahl. Plötzlich geht keiner mehr hin! Die Nichtwähler sind schon die Mehrheit! Das wird wieder einmal übersehen. Entscheidend ist, was oben rauskommt. Zumindest auch, wenn Spaichinger für ihr Kirchendach ein Festessen veranstalten. Obwohl es doch heißt: Je größer der Dachschaden, desto schöner der Aufblick zum Himmel. Davon will man ein paar Kilometer weiter nichts wissen: "DJ versetzt mit 'Hulapalu' 600 Wurmlinger in Ekstase". Ob sie "mit Meditation die innere Ruhe finden"? Was hilft Katholiken mehr an "Erwachsenenbildung": Essen oder Tanderadei in "Eutonie und Zen-Meditation"? Ist nicht Unruhe des Bürgers Pflicht? "Ein wohltuendes Körpergefühl stellt sich ein und das Gedankenkarussell beruhigt sich. Nach einer Einführung verläuft das Seminar im Schweigen". So ein kleiner Kreis, und doch so große Unruhe, die dauernd bekämpft wird. Was ist los in TUT? In Tro wird man's nicht verstehen: "Meine Entscheidung habe ich noch nie bereut" sagt einer, und der verrät sein Geheimnis: "Heinrich Steiger ist einer der Züchter, die im November an Lokalschau des Kaninchenzüchtervereins teilnehmen". Wer dies wissen wollte, der wird noch eine Erfahrung schätzen: "125 Jahre für Natur und Umwelt da - Schwäbischer Albverein Trossingen feiert Jubiläum mit Festakt und vielen Gästen". Von der Umwelt wussten die damals noch nichts. Die ist als Mitglied neu.

WOLFSGEHEUL
Guido Wolf
Gratulation an unsere Freunde von der CSU zum Regierungsauftrag. Aber: Wir erleben wieder eine Landtagswahl, bei der die erfolgreiche landespolitische Bilanz der Union vor Ort von der Bundespolitik vollkommen überlagert wurde. Wann bekommen wir eigentlich mal wieder Rückenwind aus Berlin? /gw
(facebook.com/GuidoWolfinfo. Soll die Merkel ihm den Plüschwolf zurückpusten? Wie sagte ein hochkantig gescheiterter "cdu"-Spitzenkandidat am 13. März 2016: "Klar ist, dass Grün-Rot abgewählt wurde durch diese Landtagswahl, Die CDU hat die Absicht, wieder Regierungsverantwortung in Baden-Württemberg zu übernehmen, und das Wahlergebnis bietet die Möglichkeit dazu!")

Tierschutzallianz wählt Kandidaten
Die Tierschutzallianz hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt... für den Wahlkreis 4 Spaichingen folgende Kandidaten auf: Harald Becker (54, Koch, Spaichingen), stellvertretender Kreisvorsitzender, sowie die parteilose Isabell Drießen (55, Publizistin, Autorin, Denkingen), langjähriges Mitglied bei den Grünen und ehemalige Stadträtin in Duisburg. Beide wurden einstimmig gewählt. Zur Gemeinderatswahl Spaichingen.. ebenfalls Harald Becker..Er wird laut Pressemitteilung als Einzelkandidat auf dem Stimmzettel für die Tierschutzallianz erscheinen.
(Schwäbische Zeitung. Trend zur 1-Leser-Zeitung?)

Tuttlingen-Möhringen
Das Vaterunser auf Kisuaheli dargeboten
Ob beim Vaterunser auf Kisuaheli oder bei Titeln von Stevie Wonder: Die eingangs besungenen „Good Vibrations“ sind den ganzen Sonntagabend lang durch die Luft geschwirrt, während der „Etwas Andere Chor“ (EAC) in der Angerhalle sein Jahreskonzert präsentiert hat....
(Schwäbische Zeitung. Allles wegen der Mohrin?)

Schul-Klassenkampf: Darf ich als Schüler mal was sagen?
Von Christoph Schrön
Es herrscht Aufregung in der Schulwelt: Die AfD Hamburg und nun auch die AfD-Landtagsfraktion von Baden-Württemberg haben Meldeportale im Internet eingerichtet, mit denen man politisch unausgewogene Lehrer und deren Unterricht melden kann. Die Kritik: Es handele sich hierbei um Denunziation. Das Schulklima werde vergiftet, es erinnere an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte und die DDR. Nun schilderte ich hier auf Achgut.com bereits 2016, wie Lehrer ihre Position zur Indoktrination von Schülern missbrauchen. Mittlerweile 17 Jahre alt, mache ich in einem halben Jahr mein Abitur...Dass Lehrer im Klassenzimmer politischen Einfluss auf ihre Schüler haben und auch nehmen, ist bekannt. Ebenso weiß man in Zeiten von „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“, wohin die politische Reise im deutschen Bildungssystem geht. Wenn Schulen anfangen, sich klar als politisch links zu positionieren, darf man sich den Gemeinschaftskunde-Unterricht an diesen Schulen ähnlich einseitig vorstellen. Der Beutelsbacher Konsens schreibt hierzu ganz klar vor: „Es ist nicht erlaubt, den Schüler – mit welchen Mitteln auch immer – im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln […]. Indoktrination […] ist unvereinbar mit der Rolle des Lehrers in einer demokratischen Gesellschaft und der – rundum akzeptierten – Zielvorstellung von der Mündigkeit des Schülers.“... Die Demokratie ist hierbei ein allgemeiner Konsens, der als Grundlage für den Politikunterricht verstanden wird. Dem zuwider läuft allerdings der Versuch vieler Lehrkräfte, den Schülern die „richtige“ Meinung aufzudrücken... Es gibt viele konservative und regierungskritische Jugendliche im deutschen Schulsystem. Viele davon fühlen sich politisch isoliert und hören jeden Tag, dass die Haltung, die sie insgeheim für richtig halten, rechtsradikal und falsch sei... Wer aber etwas gegen seine Lehrer unternehmen möchte, ist auf eine anonyme Meldeplattform – von wem auch immer – nahezu angewiesen....Es gibt für viele Schüler keine Möglichkeit, sich dem pädagogischen Meinungsdiktat zu entziehen....Das Schulklima wird daher nicht vom anonym meldenden Schüler vergiftet. Vielmehr wird es von Lehrern vergiftet, die ihre „politisch unkorrekten“ Schüler im Unterricht attackieren....Die deutschen Lehrer,.... begehen ideologischen Totschlag an der kritischen Haltung junger Menschen. Das Melden von Lehrern im Internet ist keine Denunziation. Es ist der Hilferuf einer unterdrückten Jugend, die ihre schulische Karriere bedroht sieht. Es ist der Versuch einer mundtot gemachten Gruppe, sich ein Stückchen Gerechtigkeit, ein Stückchen Freiheit zurückzuholen.----Der Autor ist Schüler an einem württembergischen Gymnasium.
(achgut.com. Hätte der nicht erst eine linksgrüne Lokalblatt-Bloggerin aus Spaichingen um Erlaubnis fragen müssen?)

Polizeibeamte tätlich von "Gruppe" angegriffen
Heidelberg (ots) - Wegen ruhestörenden Lärms wurde am frühen Samstagmorgen eine Streife der Bereitschaftspolizei, die im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft in der Altstadt eingesetzt waren, in die Kettengasse, Ecke Hauptstraße beordert. Dort stellten die Beamten kurz vor 3 Uhr eine Gruppe von 15-20 grölender Personen fest. Zunächst nur zur Ruhe ermahnt und Platzverweise erteilt, wurde die Gruppe immer aggressiver, sodass Verstärkung -insgesamt 20 Beamte-, auch eine Besatzung der Hundestaffel angefordert wurde.Nur mit Mühe könnten die Beamten im weiteren Verlauf die Personalien erheben, einige von ihnen weigerten sich.Eine 28-jährige Frau trat schließlich nach dem Polizeihund und dessen Hundeführer, andere aus der Gruppe gingen drohend auf die Beamten zu, schlugen und traten nach ihnen und beleidigten sie zusätzlich. Deren Tun wurde noch durch rund 20 umstehende Passanten und deren Solidarisierung mit den Aggressoren verstärkt.Durch den Einsatz von Pfefferspray und konnte eine weitere Eskalation verhindert werden. Ein Beamter wurde bei den Auseinandersetzungen verletzt und brach sich einen Finger.Letztendlich wurden gegen sechs Personen, fünf Männer und eine Frau im Alter von 22-28 Jahren, unterschiedliche Verfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzungen sowie Widerstands und Beleidigung, in einem Fall auch wegen Drogenverstoßes eingeleitet. Wegen ähnlicher Delikte sind sie bereits aktenkundig.
Gruppe schlägt Mann
Heidelberg (ots) - Von einer mehrköpfigen Personengruppe heraus wurde am frühen Sonntagmorgen ein 21-jähriger Mann mehrfach geschlagen. Nach ersten Erkenntnissen war das Opfer kurz nach 5 Uhr mit der Personengruppe in Streit geraten. Möglicherweise hatte sich die Gruppe eingemischt, nachdem der 21-Jährige, der unter Alkoholeinwirkung stand, eine noch unbekannte Frau am Bismarckplatz angesprochen hatte. Die Personengruppe hatte sich trotz zeitnahen Eintreffens der ersten Streife bereits entfernt. Der 21-Jährige wurde anschließend medizinisch versorgt.
(Polizeipräsidium Heidelberg. Wer?)

"Nicht die Luft, sondern das politische Klima ist vergiftet"
Pünktlich zum erst möglichen Temin ruft der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) den sogenannten Feinstaubalarm aus.  „ Es scheint so, als könne die Grüne Verbotspartei nicht abwarten, tausende Pendler und Berufstätige zu drangsalieren“ ist sich der Böblinger AfD-Abgeordnete Harald Pfeiffer sicher und merkt weiter an: „Wenn es den Grünen um realistische Belastungswerte gehen würde, würden sie diese nicht direkt im Auspuff der gestauten Pendler messen wie dies am Neckartor geschieht, sondern wie in allen anderen Ländern Europas üblich in einem verhältnismäßigen Abstand zur Straße“. Diese kann nach einer EU-Verordnung in bis zu 10 Meter Entfernung von einer Straße stattfinden. „Bei den Messungen geht es nicht so sehr um die Reduzierung der Schadstoffwerte, sondern darum ein Klima der Angst zu erzeugen, das zur Rechtfertigung einer autofeindlichen Politik herhalten soll“. „Nicht die Luft, sondern das politische Klima ist verpestet“, schließt Pfeiffer seine Ausführungen.

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NACHLESE
CSU verliert an Konservative, Grüne punkten in Großstädten: 6 Erkenntnisse zur Bayern-Wahl
Thematisch wurde wohl der Asyl-Streit innerhalb der Union – genauer gesagt zwischen CSU-Chef Horst Seehofer und Kanzlerin Angela Merkel – den Christsozialen zum Verhängnis. Auf die Frage, ob es richtig war, dass sich Seehofer klar gegen die liberalere Linie der Kanzlerin stellte, bejahten 40 Prozent der bayerischen Wähler laut Infratest dimap. 57 Prozent antwortete mit Nein. Zu den Befürwortern der kritischen CSU-Haltung gehörten vor allem Anhänger der AfD (89 Prozent). Die Gegner des Parteichefs hingegen haben sich für die Grünen (90 Prozent) entschieden. Bei der CSU selbst stellten sich 56 Prozent auf Seehofers Seite, 41 Prozent kritisierten ihn.
(focus.de. Die "csu" muss auf die Couch, damit ihr das Konservative ganz ausgeblasen werden kann und es auf die endgültige Abschiedsreise ins blaue Grün geht über Merkels Bettvorleger hinweg, denn der tut nichts und ist deshalb schuld am Unrechtsstaat und allen Umfragen, die diesen haben wollen von einer liberalen Kanzlerin. Wer hat sie je schon mal mit einem solchen Schimpfwort belegt? Liberal? Aber bitte: egal ist sie, eventuell scheißegal, aber liberal? Dafür steht und fällt der Lindner, und der hat gerade mit neuer Freundin zu tun. Lederhose gegen Dirndl. Es ist Fasching.)
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Herles fällt auf - Spezial
Mit blauem Auge davonkommen, heißt nichts lernen
Von Wolfgang Herles
Die CSU und Seehofer sind bundespolitisch geschwächt, gut für Merkel. Die Union insgesamt ist geschwächt, schlecht für Merkel. Bayern aber ist ihr egal. Hessen in zwei Wochen ist es nicht...Die Freien Wähler als Koalitionspartner sind aus Sicht der CSU der geringste Schaden. Ohne bundespolitisches Gewicht, ohne klare Positionen. Steigbügelhalter...Es reicht nicht einmal zur Viererkoalition gegen die CSU. Der CSU wird die Chance genommen, zu lernen, was Neinsagen heißt. Die Vermerkelung der CSU ist wie der Klimawandel. Nicht aufzuhalten....Ein nennenswerter Teil der bayerischen Wähler hält die Grünen irrtümlich für eine bürgerliche Alternative für Deutschland. Deshalb ist das Ergebnis für die Grünen wenig wert. Sie werden in Bayern nicht mitregieren....
(Tichys Einblick. Der Katzenvirus hat den gesunden Menschenverstand gefressen. Die Verzwergung der Politik hält an.)

CSU-Bundestagsvize Friedrich
„Werden AfD-Wähler nicht zurückgewinnen, solange Merkel Kanzlerin ist“
Der frühere Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sieht Kanzlerin Angela Merkel als Hindernis für eine Schwächung der AfD. In einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” sagte der CSU-Politiker: “Wir werden den allergrößten Teil der AfD-Wähler nicht zurückgewinnen, solange Frau Merkel Bundeskanzlerin ist.” Wenn man lange genug an Infoständen stünde, würden einem das die Leute genau so sagen. Offenbar habe die CSU ein grundsätzliches Glaubwürdigkeitsproblem. Das hänge damit zusammen, “dass wir in der Migrationspolitik die falsche Tonlage angeschlagen haben”, sagte der Bundestags-Vizepräsident. Es sei richtig, in der Sache hart und konsequent zu sein, aber im Ton moderat. “Das haben wir nicht beherzigt, sondern haben es umgekehrt gemacht: Wir waren im Ton sehr rau, haben uns aber, wenn es drauf ankommt, doch der Frau Merkel untergeordnet.”
(welt.de. Einsicht in die Realität ist ja mal ein Anfang zur Wende.)

In maximaler Entfernung zum Wähler
Angela Merkels Nicht-Schlüsse aus der Bayernwahl
Von Klaus-Rüdiger Mai
Das vorgebliche Werben dieser Kanzlerin um Vertrauen erinnert an die Bitte, ungedeckte Schecks in Zahlung zu nehmen.In einer Rede vor dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) kommentierte die Bundeskanzlerin den Ausgang der Bayernwahl. Sie konstatierte, dass gute Wirtschaftsdaten und Vollbeschäftigung nicht ausreichen würden, wenn das Vertrauen „in die politischen Akteure“ fehle.Entrückter, entfernter von den Problemen der Bundesrepublik war wohl noch nie ein deutscher Regierungschef. Schließlich handelt sich bei den Ergebnissen der Großkoalitionäre von SPD und CSU in Bayern nicht um Umgangsformen, nicht um Metaphysik, nicht um eine moralische Größe, um etwas Gefühliges, eben nicht um Vertrauen. Der Verlust von Vertrauen ist nur ein Symptom, nicht die Ursache. Es geht darum, dass keine wirkliche und offene Diskussion über die Zukunft des Landes geführt wird, sondern eine bestimmte Konzeption im Alleingang der Kanzlerin, im Selbstlauf, notfalls auch ohne Wissen der Bürger durchgesetzt werden soll, die eine grundsätzliche Veränderung des Landes betrifft....Es ist der Verlust an Zukunft, den die Bürger sehen und der sie von der CDU wegtreibt. Für was auch immer Angela Merkel stehen mag, für Zukunft jedenfalls nicht.
(Tichys Einblick. Wer hütet sie vor sich selbst? Es gab schon einemal einen König, vor dem das Volk geschützt werden musste, weil er Schlösser baute, aber nicht in den Wolken oder in Kalkutta.)

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Das Wort des Tages
Wir konnten die Wähler nicht überzeugen.
(Andrea Nahles, "spd"-Chefin. Womit?)
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Ihre Geschichte holt die Sozialdemokraten ein
SPD – Wie das letzte Relikt der Monarchie verdampft
Von Tomas Spahn
Das Abschneiden der Sozialdemokraten im Freistaat ist jenseits der wahltaktischen Fehler, mit denen die CSU einen nicht unbedeutenden Teil ihrer Anhängerschaft vergrätzt hat, die eigentliche Nachricht des Wahlabends...In den 70ern des vergangenen Jahrhunderts begann nach einem letzten Aufbäumen unter Willy Brandt die Erosion. Die Diskrepanz zwischen den Utopisten und dem klassischen Arbeitermilieu wurde unüberbrückbar, führte zur Gründung der grün-alternativen Listen. Da das Arbeitermilieu selbst verschwand, wurden dessen Protagonisten in der Partei ersetzt durch Karrieristen, denen sozialdemokratische Politik mangels gesellschaftlicher Klassen nicht mehr als Instrument der Überwindung der zwischen ihnen bestehenden Unterschiede galt, sondern zum persönlichen Karriereversprechen verkam...
(Tichys Einblick. Die heutigen Salonsozialisten haben aus der SPD ein "spd"-Kabarett gemacht.Wie schon Tucholsky sagte: "Wie rasch altern die Leute in der SPD. Wenn sie dreißig sind, sind die vierzig, wenn sie vierzig sind, sind sie fünfzig, und im Handumdrehen ist der Realpolitiker fertig!" Die "spd" kreißt gegen Rechts und merkt nicht, wie sie links ausblutet.)

Polizei-Großeinsatz am Kölner Hauptbahnhof
Geiselnehmer mit Bauchschuss außer Gefecht gesetzt!
Täter soll behauptet haben, ISIS-Mitglied zu sein ++ Er musste nach Bauchschuss reanimiert werden ++ Nach BILD-Informationen hatte er eine Waffe ++ Weibliche Geisel leicht verletzt befreit ++ Mädchen (14) mit Brandverletzungen in Klinik
..Wie die Polizei berichtete, wollte der Täter die Geisel anzünden. Das konnten die Einsatzkräfte verhindern. Als der Geiselnehmer eine Waffe zog, eröffneten die Polizisten das Feuer. Am Tatort stellten die Einsatzkräfte Gaskartuschen sicher, wie die Ermittler auf einer Pressekonferenz mitteilten. Ob die Waffe des Täters scharf war, ist nicht sicher.► Nach BILD-Informationen soll der Geiselnehmer gegenüber der Polizei behauptet haben, Mitglied der Terror-Miliz ISIS zu sein. Zudem soll er verlangt haben, nach Syrien ausgeflogen zu werden. Laut Polizei verlangte er die Freilassung einer Tunesierin aus dem Gefängnis...
In der Apotheke stellten die Polizisten ein Ausweisdokument sicher, das auf einen 55 Jahren alten Syrer ausgestellt ist. Demnach hat diese Person ein Aufenthaltstrecht bis Mitte 2021. Die Person fiel in der Vergangenheit u.a. wegen Diebstahls auf. Noch ist nicht ganz sicher, dass der Ausweis zu dem Geiselnehmer gehört.
(bild.de. Ganz normal in Absurdistan?)

Rauschgift auf dem Vormarsch
Drogenkriminalität erreicht neuen Höchststand in Nordrhein-Westfalen
Die Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen ist auf den höchsten Stand seit 20 Jahren gestiegen. Zwar blieb die Zahl der Drogentoten konstant, doch insbesondere Heroin und Kokain werden wieder verstärkt konsumiert.
(Junge Freiheit. Die Saat des linksgrünen Sozialsmus.)

Streit in der Union
Dobrindt attackiert „Genosse Günther“
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat gegen Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther geschossen: “Ich erkenne den Versuch der Provokation”, zitiert Focus Online den CSU-Politiker. “Was der Genosse Günther gerade im Sommer an Positionen verbreitet hat mit möglichen Zusammenarbeiten mit der Linkspartei, hat weder Vertrauen noch Orientierung gebracht.” Wer meine, jetzt “schlaue Ratschläge an die Schwesterpartei geben” zu müssen, soll “erstmal über seine eigene Position nachdenken”. Günther hatte der CSU zuvor im Gespräch mit WELT personelle Konsequenzen nahegelegt...
(welt.de. Wie soll er Merkelmännchen sonst nennen? Erich?)

Achgut.tv
Broders Spiegel: Bitte wählt uns ab!
Video. Wieder hatten wir einen mit Spannung erwarteten Wahlsonntag. Und wieder geht es danach trotz aller Verwerfungen irgendwie doch weiter wie bisher. Wir erleben ein einzigartiges Experiment nach dem Motto: Wo liegt die Schmerzgrenze der deutschen Bevölkerung? /
(achgut.com. Das Volk ist gefühls- und schmerzlos.)

Nach Starkregen:
Tote und Schwerverletzte bei Überschwemmungen in Südfrankreich
In Südfrankreich ist in einer Nacht so viel Regen gefallen wie normalerweise in einem halben Jahr. Bei den anschließenden Überschwemmungen wurden sieben Menschen getötet, fünf weitere wurden schwer verletzt.
(faz.net. Jedes Jahr wie auf Mallorca das Gleiche, und sie lernen nichts daraus, nicht einmal aus den täglichen Wetterberichten. Klimanachtwandler.)

Und was machen Sie gegen den Klimawandel?
Das Wetter auf der ganzen Welt spielt verrückt. Längst warnen Forscher vor den Folgen des Klimawandels. Doch was kann jeder Einzelne dagegen tun? Unsere Reporterinnen haben einfache Tricks zusammengestellt.
(welt.de. Was macht die Welt gegen Dummheit in Redaktionen? Klimawandel hat es immer gegeben, Wetter ist jeden Tag.)

Die Asylbetrüger von Flintbek
Zauberwörter „Asyl, Syria“ genügen für 5 Jahre Rundum-Versorgung
„Asyl, Syria“, das waren vermutlich die Worte, die reichten, um eine Familie aus der Ukraine hier fünf Jahre lang rundum versorgen zu lassen. Der Mann und seine Frau dürften mit Sicherheit kein Arabisch sprechen, und trotzdem brauchte es erst ein „Sprachgutachten“, das “die Herkunft aus der ehemaligen Sowjetunion nahe legte. Ermittlungen der Ausländerbehörden haben nun die Ukraine als Herkunftsland ergeben und als mögliches Ziel einer möglichen Abschiebung.“ Man stellt sich unweigerlich die Frage, wie ein Amt sich „täuschen lassen“ kann, wenn von vornherein feststeht, dass sie nicht aus Syrien sind. Dies hätte man bei einer ersten Befragung durch einen Dolmetscher sofort merken müssen, der Betrug war bereits zu diesem Zeitpunkt offenbar. Da der Bericht vom NDR stammt, werden solche kritischen Nachfragen natürlich nicht gestellt. Auch nicht die, warum sich der Mann in der bitterarmen Ukraine 10.000 Dollar für den Schlepper leihen konnte. Jemand, der verleiht, tut dies nur, wenn er sicher sein kann, dass er das Geld zurück erhält. Dies schien hier möglich. Und: Warum Herr Alo, so sein Falschname, sich das Geld nicht geliehen hat, um in der Ukraine die Lähmungskrankheit seiner Tochter behandeln zu lassen? Warum tat er das nicht? Antwort: Das war wiederum vermutlich nicht möglich. Es gibt dafür dieselbe Erklärung, die es allen, selbst den ärmsten Habenichtsen aus aller Welt ermöglicht, nach Deutschland zu kommen: Hier gibt es Gelder auf die Hand, und zwar neben den Lebenshaltungkosten, die eine garantierte Rückzahlung inklusive Zinsen ermöglichen. Deshalb bekam er wahrscheinlich das Geld für die Fahrt nach Deutschland und hätte er es nicht bekommen für eine Behandlung der Tochter in der Ukraine. Aber es gibt noch einen zweiten Grund, der für Deutschland sprach: In Deutschland bekommt er die Behandlung seiner Tochter kostenlos, er musste keine Krankenkassenbeiträge zahlen und muss es sicher jetzt auch noch nicht, kein Abzug von den Sozialleistungen. Auch dürfte die Qualität der Behandlung erheblich besser als in der Ukraine sein, die Tochter wird am Universitätsklinikum in Kiel behandelt. Menschlich ist das also aus Sicht der Eltern durchaus nachvollziehbar, und wer die Familie im NDR-Bericht erlebt, wird, wenn er ehrlich ist, etwas Verständnis verspüren und vielleicht zugeben, dass er genauso gehandelt hätte. Trotzdem bleibt bei allem Mitleid und etwas Häme gegenüber einer ins Mark erschütterten Gutmenschin (Traute Garlitz, ab Minute 1:07) die Frage, für wie viele Kranke und Beladene der ganzen Welt wir in Deutschland zuständig bleiben sollen und warum wir die ukrainische Familie jetzt behalten sollten, nachdem der Schwindel aufgeflogen ist. In Flintbek versuchen zur Zeit Freunde der Betrüger, die Familie als „Härtefall“ durchzukriegen. Wir schlagen vor, dass dies bewilligt werden möge. Allerdings sollen dann die deutschen Freunde für ihre Freunde zahlen oder sonst eben die ukrainische Regierung, als eigentlich zuständige für ihre Landsleute.
(Spürnase: Hans U.)
(pi-news.net)

Noch feiern sie
Der Pyrrhussieg der Postmodernen
Von Klaus-Rüdiger Mai
Die Grünen freuen sich, dass sie sich so nah ans Tor herangekämpft haben und so viel freien Raum besitzen, nur haben sie nicht registriert, dass sie sich in der Abseitsfalle befinden...Sie werden nah dem Tore bleiben, doch werden sie kein Tor schießen. Es reicht noch nicht einmal, um eine starke Opposition auf die Beine zu bringen, denn ihr Partner, die SPD, schwächelt...Die CDU muss begreifen, dass ihr politischer Gegner die Grünen sind, deshalb darf sie nicht das Geschäft der Grünen erledigen – es würde ihr dann so ergehen, wie den Sozialdemokraten, denn die Grünen wuchsen auf Kosten der SPD.
(Tichys Einblick.)
Perspektive
Die Grünen als Rote allein zuhaus‘
Von Fritz Goergen
Die veröffentlichte Meinung erschöpft sich wie üblich in der Betrachtung der Benutzeroberfläche: bis zur Hessenwahl unvermeidlich und danach bis zum CDU-Parteitag. In der Festplatte darunter sind tektonische Verschiebungen im Gange. In Europa zu beiden Seiten des Antlantiks....Parteipolitisch und nach alten Lagermustern haben die Grünen zusammen mit den anderen in ihrem Lager nicht gewonnen, sondern leicht verloren....61,5 gegen 33,0. 61,5 als Summe von CSU, FW, AfD und der kleineren Hälfte der FDP. 33,0 die Summe von Grüne, SPD, Linke und der größeren Hälfte der FDP. Diese Parteien- und Lagerbetrachtung alter Art wird noch eine Weile mental und medial eine Rolle spielen. Auch wenn sie im Kern überholt ist....Heute rief wieder mal ein alter Bekannter an, der in der DDR keine unprominente Rolle gespielt hat. Er teilt meine Beobachtung und konstatiert kühl: Die Grünen glauben, sie werden jetzt die neue Partei, die immer recht hat, dabei wickeln sie nur die alte SPD ab. Abbruchunternehmen sind – auf Zeit – auch ein gutes Geschäft. Meinte er noch, er wüsste es aus der Zeit nach 1990.
(Tichys Einblick. Wenn die Medien 8,9 Prozent Grüne im Bundestag dauernd zur Regierungsmehrheit hochschreiben, dann glauben sie  und das Volk das selbst.)

Deutschland gewinnt so viele Neumitglieder über Migration wie durch Geburten
Seit zwei Jahren verzeichnet das Statistische Bundesamt viel mehr dauerhafte Fortzüge von Bundesbürgern. Was steckt hinter dem sprunghaften Anstieg? Und welche Folgen hat die starke Zuwanderung nach Deutschland?
(welt.de. Ist Deutschland ein Verein?)

Politisch Motivierte Kriminalität
Hitlergrüßender Afghane läßt rechte Straftaten wachsen
Die Liste rechter Straftaten in Deutschland ist um einen weiteren Fall gestiegen. Wie die Münchner Polizei mitteilte, wurde ein 19 Jahre alter Afghane festgenommen, der vor einem Bierzelt den Hitlergruß gezeigt hatte. Laut Polizei wird die Tat in der Statistik unter „Politisch Motivierte Kriminalität – rechts“ verbucht.
(Junge Freiheit. Statisten-Justiz für linke Statistik?)

Meuternde Fluggäste
England: Passagiere verhindern Abschiebung eines Vergewaltigers
Erneut sorgte ein Fall für Schlagzeilen, bei dem Flugpassagiere eine Abschiebung verhinderten. Am Londoner Flughafen Heathrow weigerten sich Reisende im Flieger Platz zu nehmen und stoppten so die Ausweisung eines Somaliers. Später stellte sich heraus, daß es sich bei dem Afrikaner um einen verurteilten Vergewaltiger handelt.
(Junge Freiheit. Europa kunterbunt.)

Dieselgate
Nun spielt Opel in der gleichen dreckigen Liga wie Volkswagen
Bei einer Razzia suchten Behörden Hinweise auf Dieselbetrug. Das Kraftfahrtbundesamt hatte zuvor Abschalteinrichtungen gefunden, die es als unzulässig ansieht. Opel verschleppe die Aufklärung. Jetzt steht der Rückruf für 100.000 Diesel bevor.
(welt.de.Opel ist Frankreich! Die sind Weltmeister.)

Sears-Insolvenz
Amazon treibt nächsten Handelsriesen in die Pleite
Die rapide Entwicklung in den USA verdeutlicht, was auch in Deutschland immer mehr zum Trend wird: das Schrumpfen des stationären Handels. Der US-Händler Sears reicht Insolvenz ein...
Amazon bringt Einzelhandel in Schwierigkeiten
Die rapide Entwicklung in den USA verdeutlich, was auch in Deutschland immer mehr zum Trend wird: Das langsame Aussterben des stationären Handels. Auch die jüngsten Kursverluste nach der Gewinnwarnung von Ceconomy, dem Betreiber von MediaMarkt und Saturn, folgen dem Trend. Der bisherige Chef Pieter Haas hat das Unternehmen nach einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung verlassen, weil der Elektronikhändler im dritten Quartal 2018 hart getroffen wurde.
(focus.de. Es liegt nicht an Amazon, sondern an denen, die zu spät auf Veränderungen reagieren.)

Die Permeabilität zwischen Presse und Politik
Hadmut
Aus einer Pressemitteilung des berüchtigten Bundesfamilienministeriums:
***Die ARD-Korrespondentin Ulla Fiebig (44) ist neue Pressesprecherin von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und hat heute die Leitung des Pressereferats übernommen. Sie arbeitete bislang im ARD-Hauptstadtstudio. Fiebig begann ihre journalistische Laufbahn bei privaten Radiostationen, bevor sie 1999 zum SWR nach Mainz wechselte und dort in verschiedenen Funktionen für die Fernseh-Nachrichtensendungen sowie für ARD-aktuell tätig war.***
Glaubt irgendwer, dass die ARD kritisch über das Frauenministerium berichten würde, wenn die da noch Karriere machen wollen? Berichtet schön feministisch, dann gibt es ab und zu mal einen schönen Posten. Es gab mal Zeiten, da nannte man das Korruption.
(danisch.de)

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