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Gelesen

Bundespräsident Gusav Heinemann, ein deutscher Patriot. Er hat das Freiheitsmuseum 1974 in Rastatt eingeweiht. Ein Familienmitglied war selbst unter den Opfern der Volkserhebung von 1849 gewesen. 

(tutut) - Erst ins KZ, oder kommt vorher der Holocaust-Überlebende in die Klasse? Da Kindergarten- und Schulalltag inzwischen Lokalzeitungen füllen, neben Kirche, Parteien und Selbstgebasteltem aus "Kultur" und Verein, denn ohne "Pressemitteilungen" keine Zeitung und ohne Zeitung mehr Bäume, kann jeder merken, dass  sei Jahren auf der Strecke bleibt, was sich früher Geschichtsunterricht und Gemeinschaftskunde nannte. Kein Wunder, dass heutzutage nicht nur Bundespräsidenten und Kanzler in Frankreich, aber nicht nur dort, unter fremdem Schirm fremde Geschichte für die eigene halten und sich ihr unterwerfen. 12 deutsche Jahre, mehr gibt es nicht. Seither sind alle Deutschen Nazis. Zukunft heißt Europa und Welt unter der Regenbogenfahne.  Es wird nicht der Erbse unter der Matratze nachgespürt, das Nagelbrett  muss das Bett sein für schlaflose Tage und Nächte, denkt Deutschland an Vergangenheit.  Was mal deutsche Geschichte war, oder gar badischer Revolutionsversuch, endet heute im Marsch bunter Vielfaltsgutmenschen sozialistischer Infernale gegen Rechts und Patriotismus und gegen alles, was Deutsch ist und Schwarz-Rot-Gold und Recht. Einer der letzten Bundespräsidenten, die diesen Titel noch verdient hatten und sich seiner würdig erwiesen, war Gustav Heinemann. Er hat sich um die Freiheit in Deutschland verdient gemacht.  Als  Politiker, der Mensch war. Zumindest hat er es seine Amtszeit über dafür zu kämpfen, dass sie einen Platz in diesem Land bekommt, dessen Volk täglich mehr gedrängt   wird, seine Nationalität aufzugeben, während selbst Kleinststätde nichts dabei finden, "100 Nationen" zu feiern, die aus ihnen Kessel Kunterbuntes gemacht haben mit all den Folgen, wenn Nichtzusammengehöriges das neue Volk sein sollen. Niemand darf  sich mehr an diesbezüglichen Frechheiten aus Regierung oder Parteien stören, die fanatischen fundamentalistschen Sekten ähneln. Gustav Heinemann war ein deutscher Patriot. Der Platz, welchen er der Freiheit gesichert hat, ist das Freiheitsmuseum unter Bundesaufsicht im Rastatter Schloss. Die Erinnerungsstätte zu den Freiheitsbewegungen in der Deutschen Geschichte müsste jedes deutschen Bürgers erste Pflicht eines Besuchs sein. Die Freiheit im Museum. Typisch deutsch. Wenigstens etwas, wo gerade überall Erinnerung  abgeräumt wird, damit nur 12 Jahre bleiben. Schon werden Freiheitskämpfer von 1813 Nazis.  Aber  wer deutsche Geschichte nicht kennt, hat keine deutsche Zukunft in Deutschland. In seiner Rede zur Einweihung dieser urdeutschen Stätte der Schande und des Heldentums am 26. Juni 1974 sagte Gustav Heinemann: "In unserer geschichtsmüden Zeit ein historisches Museum zu schaffen, ist ein Unterfangen, das der Begründung bedarf. Hier und heute diese Erinnerungsstätte für Freiheitsbewegungen in unserer Geschichte eröffnen zu können, war für mich ein Ziel, um das ich mich während meiner ganzen Amtszeit bemüht habe. Als ich vor fast fünf Jahren erstmals als Bundespräsident ins Land Baden-Württemberg kam, habe ich auf die Vorgänge von 1848/49 hingewiesen. Ich regte zum Nachdenken darüber an, wie derlei Begebenheiten in unserer Geschichte deutlicher und zeitgemäßer dargestellt werden könnten. Ein Jahr später bin ich hier in Rastatt gewesen, gewiss auch aus Gründen meiner Familiengeschichte, vor allem aber um zu erkunden, wie sich an diesem Ort Geschichte bewusstmachen lasse."  Der Bundespräsident erinnerte daran, dass in Rastatt die badische Mairevolution von 1849 begann, "übrigens unter wesentlicher Beteiligung des Militärs, so dass sich die Nachbarschaft des Wehrgeschichtlichen Museums nützlich einfügt. Hier fand heute vor 125 Jahren zwischen dem Kehler und dem Ottersdorfer Tore die große Heerschau der Revolutionsarmee unter dem Oberbefehl des polnischen Generals Mieroslawski statt. Hier endete die Reichsverfassungskampagne mit der Übergabe der Festung Rastatt am 23. Juli 1849, und in diesem Saale, in dem wir jetzt versammelt sind, tagte danach das Standgericht und fällte seine harten Urteile. Neunzehn Revolutionäre wurden allein hier zum Tode verurteilt und hingerichtet, viele weitere an anderen Orten, Hunderte auf Jahre in die Gefängnisse geworfen. So hat Rastatt einen hohen Erinnerungswert in der Geschichte der deutschen Freiheitsbewegung". 1849 war auch das Jahr gewesen, in dem die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche eine Reichsverfassung verabschiedete. Sie war die erste demokratische Verfassung Deutschlands. Heinemann: "Sie ist die einzige, die von einer Volksbewegung mit Waffen verteidigt wurde. Für sie haben insonderheit hier in Rastatt Männer und sogar Frauen gekämpft, geblutet und ihr Leben gelassen.1974 ist aber auch das Jahr, in dem wir des 25. Jahrestages der Verkündung des Grundgesetzes und der Begründung der Bundesrepublik Deutschland gedenken. Wir erinnern uns darüber hinaus daran, dass vor 55 Jahren die Weimarer Verfassung in Kraft trat - lauter Meilensteine zu unserer freiheitlichen Demokratie. 1899 wurde hier in Rastatt jener Gedenkstein für die fünfzig  Jahre zuvor standrechtlich erschossenen Freiheitskämpfer errichtet, der noch heute auf dem Alten Friedhof steht, gewidmet, wie die Inschrift lautet, 'von Sozialdemokraten und Demokraten aus Deutschland und Amerika'. Und zur Jahrhundertfeier 1949 gab die Stadt Rastatt eine Schrift heraus, in der unter den Opfern der Volkserhebung auch mein Familienmitglied Carl Walter aus Elberfeld verzeichnet ist. Die Jahre und die Erinnerungen laufen heute in der Errichtung dieser Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte sinnvoll zusammen. Man sagt gelegentlich, und ich habe es auch getan, die Geschichte werde vom Sieger geschrieben. Wahr daran ist, dass die deutsche Erhebung von 1848/49 wie so manche andere Freiheitsbewegung niedergeschlagen wurde, und wahr ist auch, dass sich die Sieger mit den Fürstenkronen und ihre Diener nach Kräften darum bemüht haben, das Bild der Erinnerung daran bis in die Geschichtsschulbücher hinein zu schmähen, zu verdunkeln, ja nach Möglichkeit ganz zu tilgen. Genau dies hat meine Bemühungen um ein ausgeglichenes Geschichtsbild angetrieben". Auf die selbstgstellte Frage "Doch wer ist nun Sieger und wer Besiegter?" erklärte der Bundespräsident: "Sind wirklich jene die Sieger, die damals die deutsche Einheit verhindert und die demokratischen Freiheitsrechte niedergeschossen haben? Haben nicht sie letztlich unser Land in Schande und in schreckliche Zusammenbrüche geführt? Sind nicht am Ende doch sie die Verlierer und Sieger jene, die einst für das kämpften, was wir heute unsere freiheitlichdemokratische Grundordnung nennen? Solche Fragen zeigen die Notwendigkeit dieser Erinnerungsstätte". Und dann zeigt  der Festredner unbewusst zur Eröffnung des Freiheitsmuseums, welches ein Stiefmütterchendasein in Deutschland fristet, dass seine Äußerungen von damals heute nicht mehr selbstverständlich sind, ja sogar am Pranger von Politik und Medien stehen. "Wir unterscheiden uns zum Glück auch in dieser Hinsicht von der DDR, wo die Staatspartei den Historikern von Zeit zu Zeit amtliche Richtlinien erteilt, was sie zu forschen und zu lehren haben. Der Bundespräsident ist nicht der Geschichtslehrer der Nation. Mir geht es darum, bestimmte Bewegungen in unserer Geschichte , die unsere heutige Demokratie vorbereitet haben, aus der Verdrängung hervorzuholen und mit unserer Gegenwart zu verknüpfen. Um es positiv auszudrücken, mir liegt daran, bewusst zumachen, dass unsere heutige Verfassung durchaus eigenständige Wurzeln hat und nicht nur eine Auflage der Sieger von 1945 ist. Andere Nationen tun sich da leichter. Wir haben Umbrüche und Zusammenbrüche in solcher Häufigkeit erlebt, dass es manchem von uns am Ende ratsam erschien, aus der Geschichte überhaupt auszusteigen und nur noch nach dem Tage zu leben. Wir haben zumal nach dem letzten großen Zusammenbruch im Jahre 1945 so lange in einem Zustand bewusst gepflegter Vorläufigkeit verharrt und aus mancherlei guten Gründen verharren müssen, dass geschichtliche Besinnung nur schwer durchgreifen konnte". Wenn Heinemann 1974 feststellt, "wir sind, wenn auch lange widerwillig, ein Staat im vollen Sinne geworden. Das aber gibt uns auch unseren Platz in der Geschichte zurück. Wir können ihr nicht entfliehen.Wir dürfen aus ihr nichts ausklammern, auch nicht das Widrige, nicht das Widerwärtige, nicht einmal das Verbrecherische. Wir müssen auch dem, was uns und anderen geschadet hat, den Platz anweisen, der ihm zukommt. Wir dürfen aber auch das, was uns genutzt und vorangebracht hat, hervorheben und in Ehren halten. Gerade das macht ja nationales Bewußtsein aus, dass es den Zusammenhang der Geschichte gelten lässt und nicht nur sogenannte Höhepunkte feiert. Genau das ist nach meinem Verständnis die Aufgabe dieser Erinnerungsstätte". Mit Blick auf die DDR meinte er im Zusammenhang mit der Beschäftigung mit der revolutionären Vergangenheit Deutschlands, "unerträglich ist es, dass wir dem durch eigene Untätigkeit Vorschub leisten und uns so einen Teil unserer Geschichte entwenden lassen...Dazu gehört auch die Frage, wer sich mit mehr Recht auf die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte  berufen kann, und wer ihre Ziele besser verwirklicht hat oder verwirklichen wird". Heinemann hätte sich wohl nicht träumen lassen, dass aus dieser BRD eine DDR wird. "Freilich, wer sich auf etwas berufen will, der muss es kennen. Dem dient diese Erinnerungsstätte. Sie dient allen Deutschen, weil deutsche Geschichte uns allen gleichermaßen gehört. Unser Land mag teilbar sein - unsere Geschichte ist es nicht. Wenn aber Geschichte allen gehört, dann muss sie auch allen zugänglich sein. Das soll hier ermöglicht werden". Wer macht heute Gebrauch davon? Wer kennt deutsche Geschichte? Wer will, wer darf, wer soll  sie noch kennen in Zeiten, da Deutschland abgeschafft wird und eine Kanzlerin mit Widerwillen ihrem Generalsekretär ein schwarz-rot-goldenes Fähnchenen bei einer Wahlsiegesfeier aus der Hand reißt?

Bundespräsident Johannes Rau 2002 am Denkmal in Rastatt zu Ehren der standrechtlich erschossenen Freiheitskämpfer von 1849. Rau hatte in die Familie Heinemann eingeheiratet. An diesen beiden SPD-Bundespräsidenten kann auch abgelesen werden, was aus Deutschland, aus der SPD und  dem Amt eines Bundespräsidenten inzwischen geworden ist.

André Kielack wird Gosheimer Bürgermeister
Erwartunggemäß klar mit 65,1 Prozent der abgegebenen Stimmen hat André Kielack aus Dürbheim die Bürgermeisterwahl gegen Susanne Irion aus Trossingen gewonnen, die 34,7 Prozent erreichte. Die Wahlbeteiligung lag bei 60 Prozent.

Villingen-Schwenningen
Jürgen Roth neuer OB mit 53,7 Prozent
Der 55-jährige Jürgen Roth (CDU), Bürgermeister von Tuningen, wird Oberbürgermeister von Villingen-Schwenningen. Im zweiten Wahlgang erhielt er 53,7 Prozent der Stimmen. Der von SPD und Grünen unterstützte Rathausreferent Jörg Röber kam auf 39,3 Prozent. Die 36-jährige Marina Kloiber-Jung, Leiterin der Technischen Betriebe der Stadt, halbierte ihren Stimmenanteil auf 6,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung von nur 40,9 Prozent lag noch 1,4 Prozent unter der des ersten Wahlgangs.

Neue Dienstwaffen
Heckler & Koch trifft schon, nur die Polizei nicht
Von KEWIL
Am Samstag erschien bei PI hier ein Artikel, der die Meldungen unserer gleichgeschalteten Leitpresse aufgriff, neue Dienstpistolen der Polizei von Heckler & Koch würden nicht treffen. Dem soll hier widersprochen werden. Dies hat nämlich auch schon Verteidigungministerin von der Leyen vom Gewehr G36 behauptet, das von derselben Firma hergestellt wird. Kampferprobte Soldaten waren anderer Meinung, und sie wurde gerichtlich zurück gepfiffen. Problem Nummer 1 ist die hervorragende Waffenschmiede Heckler & Koch aus Oberndorf am Neckar mit ca. 900 Beschäftigten. Es vergeht fast keine Woche, ohne dass diese Firma von linker Politik, Justiz und vor allem Presse in die Schlagzeilen gezerrt wird. Die Herstellung von Waffen durch einen deutschen Betrieb soll möglichst endgültig verhindert werden. Die hinterhältigen Linken möchten den Waffenhersteller in den Konkurs treiben. Von der SPD über örtliche Pfarrer, Filmemacher beim WDR und selbsternannte „Friedensaktivisten“ bis zu tiefroten, gewalttätigen Antifanten und aufständischen Rebellen in Mexiko – jeder will über H&K Lügen verbreiten und farbige Aktionen starten.Eine Aufzählung der Fälle, die oft auch bei Staatsanwälten und vor Gericht landen, würde hier den Rahmen sprengen. Zum Stand der aktuellen Verblödung nur ein Beispiel: erst vor kurzem forderten Friedensapostel bei der Hauptversammlung, Heckler & Koch solle einen Fonds auflegen, aus dem jedes Opfer einer HK-Waffe oder deren Angehörige eine finanzielle Entschädigung kriegt.Flintenuschi von der Leyen unterlag übrigens mit ihrer damaligen lesbischen Staatssekretärin vor Gericht, weil H&K beweisen konnte, dass das Schnellfeuergewehr G36 eindeutig die Kriterien erfüllte, die das Verteidgungministerium bei Einführung Jahre zuvor an die Waffe gestellt hatte.Was nun diverse Bundesländer und die mangelnde Treffsicherheit der neuen Dienstpistolen bei der Polizei angeht, reibt man sich auch verwundert die Augen. Mit 60 Patronen soll die Waffe eingeschossen werden, dazu schickt die Berliner Polizei sie zurück in die Fabrik. Wie doof sind die eigentlich? Wäre das nicht eine einmalige Gelegenheit, dass jeder Polizist mal wenigstens 60 Schuss abfeuern und sich mit seiner Waffe vertraut machen kann. So könnte er auch den Knopf für das Auswerfen des Magazins finden und bräuchte sich nicht wundern, wenn es unabsichtlich herausfällt.Noch einmal: Natürlich können auch bei der schwäbischen Waffenfirma Fehler passieren und finanzielle Probleme haben sie notgedrungen durch viele politische Genehmigungverfahren und Hürden auch, aber bitte höchste Vorsicht, wenn in der linken Gleichstrompresse die Qualität der Waffen bei Heckler & Koch kritisiert wird. Es sind fast immer unhaltbare Vorwürfe. Eben hat die Firma einen Auftrag über 13 Millionen Euro aus Litauen für das von Uschi kritisierte Gewehr erhalten.
(pi-news.net)

B500: Zwei Motorradfahrer tot nach Frontalzusammenstoß - Dritter schwerverletzt
Baden-Baden (ots) - Am Sonntag kurz nach 15 Uhr ereignete sich auf der B 500 zwischen Bühlerhöhe und Abfahrt L84/Neuweier ein Frontalzusammenstoß zwischen zwei Motorradfahrern. Beide erlitten tödliche Verletzungen. Ein dritter Motorradfahrer fuhr in die Unfallstelle, stürzte und wurde schwerverletzt. Eines der Motorräder schleuderte in die Böschung und setzte diese in Brand. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera eines Polizeihubschraubers wurden Glutnester gesucht und von der Feuerwehr gelöscht. Aktuell ist die B 500 zur Unfallaufnahme gesperrt. Die Beamten des Verkehrskommissariats Offenburg haben die Ermittlungen bezüglich der Unfallursache übernommen.
(Polizeipräsidium Offenburg)

Versuchte Vergewaltigung - Täter und Opfer liefern sich Kampf
Eine 22-Jährige wehrte sich mit Tritten und Schlägen gegen einen unbekannten Mann, der sie in Heidelsheim bei Bruchsal in eine Böschung zog und sie dort versucht hatte zu vergewaltigen.Um 23.15 Uhr ging eine 22-jährige Frau auf dem Geh- und Radweg entlang der B 35 in Richtung Heidelsheim. In Höhe des dortigen Lidl-Marktes kam ihr ein Mann entgegen. Nach etwa 150 Metern bemerkte die Frau, dass der Mann umgedreht hatte und ihr folgte. Beim Passieren des dortigen Asylantenheimes rannte er auf die Frau zu, packte sie am Hals und an den Unterarmen und zog sie eine Böschung hinunter, wo es zwischen den Beiden zu einem Kampf kam. Die auf dem Boden liegende Frau wehrte sich durch Treten und Würgen, woraufhin der Mann von ihr abließ, die Böschung hinaufkrabbelte und in Richtung Heidelsheim davonrannte...
(Pforzheimer Zeitung. Deutschland bei Nacht und Tag. Täterbeschreibung (Polizeibericht): "Mann, Mitte bis Ende 20, ca. 180 cm, schlanke schmächtige Statur, markanter Oberlippenbart, trug blaue Jeansjacke mit hellem Kragen, hatte dunklen Teint, arabisches Aussehen.")

Europawahl 2019
Andreas Glück soll für Südwest-FDP antreten
Die FDP Baden-Württemberg hat am Samstag den Landtagsabgeordneten Andreas Glück zu ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl 2019 gewählt. Auf der Landesvertreterversammlung in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) setzte sich der Arzt Glück im zweiten Wahlgang knapp gegen die Unternehmerin Nicole Büttner-Thiel durch, wie die Partei mitteilte.Vier Leute hatten sich für das Rennen um die Spitzenkandidatur angemeldet. Die Start-up-Unternehmerin Büttner-Thiel wird nun auf Platz zwei der Liste von 35 Bewerbern stehen, mit der man dann zum FDP-Bundesparteitag im Januar geht. „Wir streben als zweitstärkster Landesverband an, wieder zwei Bewerber auf den ersten zehn Plätzen der Bundesliste stehen zu haben“, sagte Landeschef Michael Theurer. So wolle man mit mindestens einem, am besten zwei FDP-Abgeordneten aus Baden-Württemberg ins Europaparlament ziehen. „Wir brauchen ein stärkeres Europa, wir brauchen ein Europa in dem unsere Kinder in Frieden, Freiheit und Wohlstand aufwachsen können“, hatte Glück in seiner Rede am Samstag betont...
(Stuttgarter Zeitung. Wer? EU wird wieder mal mit Europa verwechselt. Was nützt "Europa", wenn es Deutschland nicht mehr gibt? Gegen dessen Abschaffung kommt von der FDP nichts. Die FDP ist im EU-Parlament insgesamt nur noch mit drei Abgordneten vertreten.  DerLandesvorsitzende Theurer war der letzte Baden-Württemberger und sitzt jetzt im Bundestag und war auch schon im Landtag und OB von Horb. )

Andreas Glück (FDP).

Skandal in Heilbronner Gefängnis
Leiter der Justizvollzugsanstalt muss Posten räumen
Die mutmaßlich kriminellen Machenschaften von Beschäftigten im Gefängnis Heilbronn haben personelle Konsequenzen: Der Leiter der Justizvollzugsanstalt muss gehen.
(Stuttgarter Zeitung.Ist Guido Wolf für nix verantwortlich?)

Gemeinsamer Unterricht in Baden-Württemberg
SPD: Regierung fährt Inklusion gegen die Wand
Der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung läuft oft nicht wie erhofft. Besserung ist nicht in Sicht, klagt die oppositionelle SPD und gibt der Landesregierung die Schuld.
(Stuttgarter Zeitung. Inklusion ist pädagogisch grober Unfug zum Nachteil aller Kinder.)

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NACHLESE
Redeverbot für die Bundeswehr
Von der Leyen macht die Schotten dicht
Lange galt Ursula von der Leyen als aussichtsreichste Reserve für Bundeskanzlerin Merkel. Das war einmal. Schuld daran ist ihre Amtsführung. Nun verbietet die Ministerin allen Beamten und Soldaten Gespräche mit Abgeordneten. Kommando: Maul halten. Es läuft derzeit nicht rund für Ursula von der Leyen, weder in ihrer Partei, noch in ihrem Staatsamt. In der CDU wird über mögliche Nachfolgekandidaten für die angeschlagene Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel spekuliert, von der Leyens Name aber spielt dabei keine Rolle. Der Grund für den Bedeutungsverlust in der CDU ist ihre Amtsführung im Verteidigungsministerium. Fünf Jahre ist von der Leyen nun Chefin der Bundeswehr und versucht sich an deren Neuaufstellung. Doch dabei kommt sie kaum voran. Ergebnisse ihrer als „Trendwenden“ ausgerufenen Strukturreformen lassen auf sich warten. Das Tagesgeschäft ist zunehmend von Krisenmanagement geprägt, das Verhältnis der Ministerin zu den Soldaten und Beamten von gegenseitigem Misstrauen.Einen Beleg dafür lieferte von der Leyen in dieser Woche selbst. Am späten Mittwochnachmittag verschickte die im Ministerium für die Beziehungen zum Deutschen Bundestag zuständige Referatsleiterin eine als Verschlusssache gekennzeichnete Mail an einen breiten Verteiler im Haus. Inhalt: Ein Redeverbot für alle Mitarbeiter gegenüber den Volksvertretern im Parlament. Die Angehörigen des Ministeriums werden aufgefordert, „Gesprächsbitten aus dem parlamentarischen Raum“ zunächst an das Parlamentsreferat zu übermitteln...Die Ministerin hatte Heerscharen von Unternehmensberatern in die Bundeswehr geholt, es dabei aber laut Bundesrechnungshof mit den Regeln der Auftragsvergabe nicht so genau genommen. Sogar der Verdacht eines Systems der Vetternwirtschaft steht im Raum. Der Versuch, den Informationsfluss nun strenger zu kontrollieren, zeugt nun von großer Nervosität im Bendlerblock.
(welt.de. Eine Dilettantin in immer wieder neuen Kleidern zieht eine Armee ebenso nackt aus. Das ist durch ein "cdu"-Kanzlerin aus Bürgern in Uniform geworden.)

Neuer Verdacht auf Vetternwirtschaft:
Von der Leyen gerät immer weiter unter Druck
In der Affäre um Millionen-Aufträge an Berater gerät Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) weiter in Erklärungsnot: Wie "Bild am Sonntag" berichtet, erhielt die Firma Accenture für IT-Strategieberatung in den letzten zwei Jahren Millionen aus dem Bundeswehr-Etat. Nach Recherchen des Blatts pflegt der verantwortliche Accenture-Manager nicht nur engste Verbindungen zu von der Leyens ehemaliger Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder. Eines seiner Kinder sei auch Patenkind des früheren Abteilungsleiters Planung im Ministerium. Wie mit dem Vorgang betraute Personen gegenüber „Bild am Sonntag“ bestätigen, setzten sich Suder und der Abteilungsleiter für Aufträge an Accenture ein.
(focus.de. Weiße Fahne. Wie soll die Frau, von deren sieben Kindern keines bei der Bundeswehr diente, Ahnung von einem Job haben, den sie von Merkel zur Erledigung als Konkurrentin bekommen hat?)
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273.000 Plätze für Kinder fehlen:
Deutschland steht vor der Kita-Katastrophe
Deutschland kommt trotz hoher Investitionen mit dem Ausbau der Kinderbetreuung nicht schnell genug voran. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat errechnet, dass 273.000 Kita-Plätze für Kinder unter drei Jahren fehlen. Die Union verspricht schnelles Handeln.
(focus.de. Den Sozialismus in seinem Lauf halten doch Ochs und Esel auf? Die Katastrophe heißt Kita!)

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DAS WORT DES TAGES
Wenn wir uns für den Rest des Jahrzehnts damit beschäftigen wollen, was 2015 vielleicht so oder so gelaufen ist und damit die ganze Zeit verplempern, dann werden wir den Rang als Volkspartei verlieren. Deshalb fordere ich, dass wir uns jetzt um die Zukunft kümmern
(Angela Merkel. Wer nicht denkt, aber Milliarden für Kalkutta verplempert, hat keine Zukunft.)
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Noch einmal mache ich den Watschnbaum nicht.
(Horst Seehofer, BR Sonntags-Stammtisch, droht mit Rücktritt vom "csu"-Vorsitz.)

Video-Kommentar des Berliner AfD-Politikers
Nicolaus Fest: Anschlag auf Deutschland – die europäische Einlagensicherung
Jede Woche ein neuer Wahnwitz aus der EU, jede Woche ein neuer Anschlag auf die Souveränität Deutschlands – und auf das Vermögen der Deutschen. Der aktuelle Anschlag heißt EDIS. Dahinter verbirgt sich die geplante europäische Einlagensicherung. Sie soll Banken vor der Pleite schützen – und zwar dadurch, dass alle EU-Länder für alle europäischen Geldinstitute haften. Also auch Deutschland für marode Banken in Spanien, Italien, in Portugal.Vor allem EZB-Chef Draghi macht Druck. Das ist verständlich. Draghi ist Italiener. Und die italienischen Banken sind schwer angeschlagen. Italien ist pleite.Allein im kommenden Jahr muss das Land Kredite in Höhe von 300 Milliarden Euro zurückzahlen. Das ist fast der gesamte Etat der Bundesrepublik Deutschland. Die Verschuldung Italiens beträgt 130 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – rund doppelt so viel wie der Maastricht-Vertrag eigentlich erlaubt. (Weiter im Video von Nicolaus Fest.)
(pi-news.net)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 42 – Lächeln und lügen – mit Griesgram gewinnt man keine Wahlen
Von Stephan Paetow
Die CDU bekommt Binseneintopf von Merkel serviert. Nahles lässt den Restwert der SPD bei wirkaufendeinepartei.de schätzen. Und Griesgram Stegner hat wieder Pech! Damit keine falsche Stimmung aufkomme beim Parteitag der CDU-Thüringen, hatte Merkel Deutschlandfahnen wohl vorsorglich entfernen lassen. Trotzdem gab‘s am Ende stehende Ovationen, schließlich ist das im Grundgesetz vorgeschrieben. Vielleicht haben die Abgeordneten Merkel aber auch nur falsch verstanden? Natürlich hat die Kanzlerin Recht, wenn sie sagt: „Es gibt ein paar Grundfragen, die müssen ganz eindeutig beantwortet werden.“ Aber schon wird‘s kompliziert. Es beginne mit dem Gedanken, „dass es viel schöner wäre, alleine zu sein und keine Kompromisse machen zu müssen“. Von wem will sie sich trennen? EU? CSU? Sauer?...Ein paar Tage zuvor, auf dem Landesparteitag im Saarland, gab’s übrigens den gleichen Binseneintopf. Und über der Hausaufgabe grübeln die heute noch. Dabei kann doch eigentlich jeder bei Einstein nachlesen, wie man das nennt, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten …... Kleine Anfrage, nachdem Staatsekretärin Sawsan Chebli den Bundesratspräsidenten mit dem Bundestagspräsidenten verwechselte. „Welche Kompetenzen waren es noch gleich, die Frau Chebli in die Position … gebracht haben?“ Und „welche Schulungsmaßnahmen sind geplant…?“ Oh man! Wir hätten so viele schöne Antworten, aber uns fragt ja keiner. Schade, schade.
(Tichys Einblick. Die Dummheit ist ein Meister aus Deutschland. Mit Brief und Zertifikat.)

Gastautor
Klimakonferenzen: Die Katastrophe genügt sich selbst
Von Hans Hofmann-Reinecke.
Vor gerade mal zwanzig Generationen war unser Leben beherrscht von Aberglauben und Dogmen, von Tabus und Ignoranz. Man glaubte, dass ein Bündel Lumpen, lange genug in einer finsteren Ecke belassen, sich spontan in Ratten verwandelte, dass man aus jedwedem gelblichen Material Gold herstellen könnte oder, wenn das nicht klappte, zumindest ein Elixier für ewige Jugend.Rivalisierende Gelehrte versuchten vergeblich, die wahre Natur der Dinge zu verstehen. Nachdem ihnen das misslang, fanden sie wenigstens Trost darin, wenn ihre Gegner auf dem Scheiterhaufen endeten. Es war die finstere Zeit des Doktor Faustus, der verzweifelt versuchte zu erkennen, was die Welt im Innersten zusammenhält.Doch dann geschah etwas, was die Menschheit wie eine Supernova erleuchtete, was eine Lawine von Erkenntnis freisetzte – und schließlich die industrielle Revolution, das technische Zeitalter und bislang unbekannten Wohlstand ermöglichte. Es war ein Ereignis, welches dazu führte, dass die Leistungen der folgenden Jahre den Fortschritt der vergangenen 3 Millionen als armselig verblassen ließen. ...Es war die Entdeckung der Unterscheidung (Der Begriff Unterscheidung, so wie hier gebraucht, ist nicht nur die Feststellung, dass schwarz nicht weiß ist. Er bedeutet, etwas anzuschauen, bis man etwas wahrnimmt, was schon immer da war, ohne gesehen zu werden...Man hatte herausgefunden, dass komplizierte, bis dahin unverständliche Phänomene durch intelligente Unterscheidungen schrittweise durchschaubar, verständlich und nützlich gemacht werden konnten... Wissenschaft ist nichts anderes als die geordnete Ansammlung intelligenter Unterscheidungen...Wir sind auf dem Weg zurück in die finsteren Jahrhunderte, als aus Müll Ratten wurden, als man gelbe Flüssigkeiten zu Gold machte und als die Hexen lichterloh auf den Scheiterhaufen brannten. Und wenn wir nichts gegen den Verfall des Geistes tun, dann könnten wir, über kurz oder lang, auch noch den aufrechten Gang verlieren und wieder auf Bäumen leben. In Hambach gibt es schon Anzeichen dafür. Helfen Sie mit, dass unsere Zivilisation nicht ganz verloren geht. Wie? Durch das gleiche Werkzeug, welches sie geschaffen hat: durch intelligente Unterscheidung und durch klare Sprache. Wort und Logik müssen wieder den Diskurs bestimmen, nicht Geschwätz und Intrige. Am Anfang war das Wort, am Ende ist die Lüge.---Dr. Hans Hofmann-Reinecke studierte Physik in München und arbeitete danach 15 Jahre in kernphysikalischer Forschung. In den 1980er Jahren war er für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien als Safeguards Inspektor tätig. Er lebt heute in Kapstadt.
(achgut.com. Deutschland ist dabei, die Bäume zu wählen.)

SPD: Nahles will Verhältnis zu Saudi-Arabien grundsätzlich überprüfen
Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hat nach Saudi-Arabiens Eingeständnis zur Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi die generelle Überprüfung der Beziehungen zwischen Riad und Berlin gefordert. "Nach einem derart unfassbaren Vorgang gehört das Verhältnis zu Saudi-Arabien grundsätzlich auf den Prüfstand", sagte Nahles der "Bild am Sonntag". Dazu gehörten auch die Rüstungsexporte. "Es muss spürbare Konsequenzen geben", sagte sie...
(welt.de. Hat sie plötzlich was gegen bunte Vielfalt der Kulturen? Merkel hat gesagt: Der Islam gehört zu Deutschland. Hat sie das überhört? Saudi-Arabien ist Islam, was die machen, gehört sich so nach Koran und Scharia. Nun konsequent auch messerscharf in Deutschland?)

Barley will Grenzkontrollen zu Österreich beenden
Innenminister Horst Seehofer hat die Kontrollen an der Grenze zu Österreich gerade erst verlängert. Doch Justizministerin Katarina Barley will die Maßnahme bald beenden. Sie fordert stattdessen eine „europäische“ Lösung.
(welt.de. Dummes Geschwätz. Kein anderes Land will sich aufgeben. Jenseits vom gesunden Menschenverstand. Sie wll abschaffen, was es gar nicht gibt. Vorher ist die "spd" ganz weg. Deutschland abschaffen ist Hochverrat. Justizministerin ohne Rechtsstaat.)

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Richtig gelesen
Merkel auf dem CDU-Parteitag Thüringen dechiffriert
Von Redaktion
Was meint WELT online mit „ungewohnt deutliche Worte”, welche die Kanzlerin in Leinefelde-Worbis sprach?...Spräche Frau Merkel Klartext, hätte sie in deutlichen Worten gesagt:
Kritik an mir ist Zeit verplempern.
Ohne Kritik an mir gewinnen wir Wahlen.
Ohne Kritik an mir behalten wir den Rang als Volkspartei.
Also kusch und hinter mir versammeln.
Da spricht doch viel dafür, dass WON mit „ungewohnt deutliche Worte” puren Hohn in Hofberichterstattung verkleidet hat. Ganz schön raffiniert.
(Tichys Einblick. Freundschaft! Die hat ein Ende, wenn es um nackte Machtgewalt geht.)
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Sittenwächter zwingen Spielwarenkonzern in die Knie
LEGO in der Zeitgeist-Falle
Von JIM KNOPFLOCH
Weihnachten 2018 im kunterbunten Deutschland. Der Vater ist mit einem Poesiealbum beschenkt worden. Es ist in rosafarbenen Plüsch geschlagen und mit einem Einhorn versehen. An der Seite prangt ein kleines goldenes Schloss, schließlich sollen seine zarten Gedanken sein Geheimnis bleiben. Die Mutter hat einen neuen Fußball, eine Autopolitur und einen Akkuschrauber bekommen, der fehlte ihr noch in ihrem Heimwerker-Hobbykeller. Die 14-jährige Tochter wurde mit einem roten Feuerwehrauto und einem Taschenmesser beschenkt, und es gab noch etwas für ihre Carrera-Bahn. Und der 16-jährige Sohn hat das Barbie Dream House, eine Perlenkette und einen Pferde-Roman bekommen. Er kann sein Glück kaum fassen! Jeder klar denkende Mensch kann sich ausmalen, dass der Haussegen in der beschriebenen Familie am Heiligen Abend mächtig schief hängen würde. Das Szenario ist grotesk. Nicht so aber offenbar für die Gender-Verfechter und vermeintlichen Sexismus-Bekämpfer der Gegenwart. Zu diesem Ergebnis kommt man, wenn man die wüsten Proteste hinsichtlich der jüngsten LEGO-Werbekampagne für einen Modell-Baukran verfolgt. Was war geschehen? Spielzeughersteller LEGO hat unter der Produktlinie LEGO Technic ein neues Spielzeug auf den Markt gebracht und sich angemaßt, dieses mit Anzeigenmotiven zu bewerben, die nicht geschlechtsneutral, sondern gezielt Männer ansprechen sollten. Immerhin ist dieser Spielzeug-Baukran 1 Meter hoch, 66 cm lang, 26 cm breit.Gearbeitet wurde mit Sprüchen wie: „4057 Teile. Das nennen wir gut bestückt.“ oder „So kompliziert wie eine Frau. Aber mit Bedienungsanleitung“. Durch die sozialen Medien ging eine Kritik, als wäre die mangelnde Geschlechtsneutralität in der Werbung eines der größten Probleme, die dieses Land derzeit hätte. Zudem echauffierte man sich, dass das Produkt auf dem Karton mit dem Hinweis „For Men“ gekennzeichnet und somit – so die Interpretation – für Frauen wohl nicht tauglich sei. Wenn man hinsichtlich zunehmender echter Gefahren in seiner freien Lebensführung eingeschränkt wird, dies aber aufgrund von Indoktrination und Political Correctness nicht aussprechen kann oder will, bleibt eben viel Zeit und Fantasie, den Frust zu kompensieren und auf Dritte zu projizieren. LEGO steht nicht zum ersten Mal im Fokus der Sittenwächter. Neben einem Star Wars-Baukasten, der angeblich Orientalen verunglimpfe, wurde und wird auch die vorwiegend an Mädchen gerichtete Produktlinie LEGO Friends immer wieder kritisiert. Das hier zum Ausdruck gebrachte Rollenverständnis sei unterschwellig rassistisch und sexistisch, die Frauenfigur zu schlank und die Farbenwelt zu sehr in Rosa, Lila und in Pastelltönen gehalten. LEGO Friends ist die erfolgreichste Produktlinie des Unternehmens und sorgte in der Vergangenheit für Rekordergebnisse. Der Produkteinführung waren jahrelange intensive Marktforschungen vorausgegangen.Wenn es sich bei Geschlechtern nur um gesellschaftliche Konstrukte handelt, dann können Jungen und Mädchen, Männer und Frauen natürlich auch keine unterschiedlichen Bedürfnisse haben. Eine große Gender-Lobby macht nichts anderes, als mit Argusaugen zu beobachten, ob neue Produkte und Werbeauftritte gegen das Gesetz der Geschlechtsneutralität verstoßen. Die Industrie verdiene grandios an „der Angst vor neuen Geschlechterrollen“ und sie würde diese Ängste daher sogar schüren. Unter dem Hashtag #pinkstinks kritisiert man rosafarbene Schulranzen für Mädchen und Superhelden-Duschgels für Jungs, dünne Barbie-Puppen, die Tierliebe von Prinzessin Lillifee und Beautysalon- und Shoppingspiele für Mädchen. Vielmehr fordert man „Matsch, Technik und räumliches Denken für Mädchen, die laut und wild sein wollen und rosa Ponys für Jungen, die kuscheln und sich kümmern wollen“. Als LEGO in gefühlt vorauseilendem Gehorsam einige weibliche Figuren in vorwiegend von Männern dominierten Berufen auf den Markt brachte (Forscherinnen und NASA-Pionierinnen), wurde dies von der Gender-Szene frenetisch gefeiert. Doch da es ja mittlerweile nicht mehr nur Mann und Frau gibt, sondern 60 Geschlechter, gilt es noch einiges an Figurvarianten einzufordern! Der Markt wird seit jeher von Angebot und Nachfrage bestimmt. Ein vollkommen aus den Fugen geratener Zeitgeist kommt nun als neue Einflusskomponente dazu und will verbieten, Käufer zu identifizieren und so anzusprechen, wie man es für effektiv hält. Eine Minderheit bornierter Jakobiner „springt wie die Hunde an die Kette“ und will diktieren, welche Produkte wie produziert und in welcher Tonalität beworben werden dürfen. Man kann sich vorstellen, wie Werbung nach den Regeln dieser Lobby aussehen würde: farblos, trist, verkrampft und stets hysterisch darauf bedacht, bloß niemanden „zu diskriminieren“. Wenn ein Unternehmen weiß, dass sein Produkt vorwiegend von Männern gekauft wird, dann wäre eine konträre oder geschlechtsneutrale Ansprache – nur um nicht in den Verdacht des Sexismus zu geraten – vollkommen absurd und existenzbedrohend. Die Arbeit von Marktforschungsinstituten und Werbestrategen wäre zudem komplett obsolet. Wie reagierte nun LEGO auf die Kritik an der Werbekampagne für den Baukran und die entsprechende Kartongestaltung? Fatal. Der Spielzeughersteller knickte ein, stoppte die Anzeigenkampagne und entschuldige sich. Die Internetseite men.lego.com ist derzeit offline. Political Correctness muss man sich leisten können.
(p-news.net)

Das Märchen vom reichen Land
Der Euro als Subventionsprogramm für die Industrie
Von Gastautor
Nicht nur die weltweit steigende Verschuldung und der auf Pump basierende Boom in China stehen hinter unserem Erfolg. Einen weitaus größeren Anteil dürfte der Euro haben, der viel schwächer ist, als es die Deutsche Mark wäre, und damit die Exporte erleichtert....Zunächst ist der Euro ein Subventionsprogramm für die exportorientierte Industrie in Deutschland. Es profitieren vor allem die Aktionäre und (weniger) die Mitarbeiter dieser Branchen. Demgegenüber gibt es erhebliche Wohlstandsverluste für andere. Der »Mann auf der Straße« gehört nicht zu den Gewinnern des Euro. Wo immer man genauer hinblickt, muss man erkennen, dass der Euro zu einer Verringerung des deutschen Wohlstandes und der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit geführt hat, nicht zu einer Verbesserung.....Für den Durchschnittsdeutschen stellt sich die Situation so dar: Die Einführung des Euro führte zu einer langen Phase geringen Wachstums, hoher Arbeitslosigkeit und Lohnstagnation. Die Tage der billigen Urlaube in Italien und Griechenland waren vorbei. Der Staat hatte Ausgaben für Sozialleistungen und – viel schlimmer – für Infrastruktur und andere Investitionen gekürzt. Die Wirtschaft musste sich auf den Export konzentrieren, weil die Binnennachfrage gedrückt war. Vor diesem Hintergrund ist die Aussage, dass wir Deutschen die Hauptnutznießer des Euro sind, schwer haltbar.
---Auszug aus: Daniel Stelter, Das Märchen vom reichen Land. Wie uns die Politik ruiniert. FinanzBuch Verlag, 256 Seiten, 22,99 €.
(Tichys Einblick.Es gibt immer weniger fürs Geld, das ist der Euro.)

Historikertag
Volkspädagogisches Programm
von Thorsten Hinz
...Auf dem Historikertag Ende September in Münster verabschiedete er nach altbewährter, realsozialistischer Manier – per Akklamation – eine Resolution „Gegen den politischen Mißbrauch von Geschichte“, in der unter fünf kontrapunktisch formulierten Leitsätzen ein volkspädagogisches Programm formuliert ist: „Für eine historisch sensible Sprache, gegen diskriminierende Begriffe. Für parlamentarische Demokratie und pluralistische Streitkultur, gegen Populismus. Für ein gemeinsam handelndes Europa, gegen nationalistische Alleingänge. Für Humanität und Recht, gegen die Diskriminierung von Migranten. Für eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, gegen den politischen Mißbrauch von Geschichte.“ Mit anderen Worten: Nie den politisch korrekten Deutungsrahmen überschreiten! Stets den etablierten Parteien und Medien vertrauen! Niemals den Glauben verlieren, daß Draghi es gut meint mit den deutschen Sparern! Die Grenzen weiter offenhalten! Immer an die deutsche Universalschuld denken! Und vor allem: Merkel wählen!...
(Junge Freiheit. Verkommt Wissenschaft zum Einheitsparteienbüttel?)

Parlament vor Kanzler
Brinkhaus deplatziert Merkels Regierungserklärung
Von Redaktion
..Thomas Vitzthum berichtet auf WELT online (WON), was Ralph Brinkhaus der WELT AM SONNTAG (WamS) sagte: „Der Bundestag kann der Bundesregierung Verhandlungsmandate mit auf den Weg geben. Er kann mit der Subsidiaritätsrüge sogar versuchen, EU-Gesetzgebungsprojekte zu Fall zu bringen.“ Oha, das mag Frau Merkel ganz sicher nicht. Denn dann müsste sie tun, was sie noch nie tat: In wichtigen Dingen keine einsamen Entscheidungen treffen. Brinkhaus: „Unser Leben wird immer stärker von europäischen Regelungen bestimmt. Der deutsche Bundestag sollte sich daher noch intensiver mit der EU-Gesetzgebung beschäftigen.“ In einem anderen WON-Text berichtet Vitzthum über eine Szene im Bundestag wohl richtig interpretierend, dass Frau Merkel Brinkhaus bei der Verabschiedung von der Unionsspitze „übersah”:...Warum? Vitzthum: „Denn Brinkhaus’ Auftritt hat den der Kanzlerin deutlich in den Schatten gestellt.”...Ralph Brinkhaus macht neugierig auf mehr.
(Tichys Einblick. Eine Fliege macht noch keinen Kanzlerinnenherbst.)

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