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Selbst das nur halbe Rad Spaichingens versteckt sich. Bis die Stadt wieder ein Rad drehen kann, wird einige Zeit ins Land gehen.
Schuhmacher bleibt Bürgermeister
Amtsinhaber holt 62,1 Prozent der Stimmen - Wahlbeteiligung: 64,4 Prozent
...Tobias Schumacher, der als einer der ersten zusammen mit seiner Frau Clarissa dem Wahlsieger und seiner Frau Christine gratulierte, sagte in einem ersten Statement: „Ich bin natürlich enttäuscht über das Wahlergebnis.“ Es sei schade, dass die Bürger keinen neuen Politikstil wollen, kein neues Miteinander. Er selbst werde nun das tun was er bisher getan habe: Sich ganz vorne weiter für seine Stadt einsetzen und für sie arbeiten.
(Schwäbische Zeitung. Der wird wohl noch eine Weile brauchen, um zu kapieren, dass er alt aussieht und keineswegs was Neues verkörpert. Er sitzt jetzt ganz hinten auf dem Boden, vorne ist er weg vom Fenster.)
Stimmen zur Bürgermeisterwahl
...Für Franz Schuhmacher (MdL a.D.) ist mit der gestrigen Wahl die bittere Zeit des Wahlkampfs zu Ende gegangen „Ich habe die Nase wirklich voll. Ich kann gar nicht glauben, was aus meinem Spaichingen geworden ist“, so Franz Schuhmacher. Es seien so viel Schmutz und Halbwahrheiten im Wahlkampf verbreitet worden, dass es ihn gestern Abend nicht einmal auf dem Marktplatz gezogen habe. „Ich bin 73 Jahre, so einen schlimmen Wahlkampf habe ich aber noch nie erlebt“, sagt Franz Schuhmacher. Man könne jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen, sondern müsse das Geschehene ohne Rachegefühle aufarbeiten, um sich danach die Hand reichen zu können. Zum Wahlausgang meinte der ehemalige Landtagsabgeordnete: „Ich habe immer gesagt, dass die Spaichinger schon wissen, was sie wollen.“...„Entsetzt“ über das Ergebnis zeigte sich Hermann Polzer von den Grünen. „Es spiegelt nicht das Ergebnis der aktiven Spaichinger wider“, so Polzer, der von einer „schlummernden Mehrheit“ sprach, die entschieden habe. Abschließend sagte Polzer, dass er zu seinem angekündigten Rückzug aus dem Gemeinderat bei einem Wahlsieg des Amtsinhabers stehe.
(Schwäbische Zeitung. Entsetzt müssen die Spaichinger über einen sein, den sie irrtümlich in den Gemeinderat gewählt haben. Polzer zur Therapie? Für ihn haben passive Spaichinger aktiv gewählt. Aus gesundheitlichen Gründen könnte er ausscheiden, nicht aber aus undemokratischen, das sieht die Gemeindeordnung nicht vor. Auch Spaichinger sind Menschen: Welche besonderen, das beantwortet auch die Anzeige für Tobias Schumacher. Früher war die CDU die Spaichinger Partei, ein Franz Schuhmacher hat sie verkörpert. Aber die hat sich in wenigen Wochen bis hin zur Unkenntlichkeit zerbröselt. Ein Ordnungsruf der Altgranden zur rechten Zeit hätte sicher nicht geschadet.)

Ansichtssache
Klarheit tröstet - nach aller Scharfmacherei
Von Regina Braungart
(Schwäbische Zeitung. Schwester Regina stochert weiter mit der Stange im Nebel herum und verharrt in ihrem Primtal der Ahnungslosigkeit, weiß nichts, schreibt aber darüber, gewohnt fern jeder Klarheit. Recherchen scheut sie wie die Hexe das Feuer und verbreitet weiterhin ihre stark getrübte "Ansicht" statt Fakten in einem Etwas, dass als Schwäz ebenso ein Mythos ist wie für sie eine Schlammschlacht der Tobias-CDU. "Entsetzlich" für sie ist Papier, aber nicht der Inhalt. Weiß sie, wie groß die Tobias-Schumacher-Truppe war, wenn sie schreibt: "Das schätzungsweise gute Dutzend Scharfmacher"? Dass sie wochenlang gegen diesen Bürgermeister geschrieben hat: vergessen? Dann versteigt sie sich noch, die Stuttgarter Zeitung zu maßregeln, ohne deren Namen zu nennen. Sie ist mit einer Kampagne total gescheitert, kennt offenbar die Spaichinger nicht im mindesten. Ist diese sich alles mögliche anmaßende Frau deren Horizont wohl nicht einmal bis zu ihrem Nabel reicht, um ihr eigenes Bild zu verwenden,  nicht eine Beleidigung für einen ganzen Berufsstand? Die Schwäz sollte mit ihr kein Federlesens machen, denn sonst wird sie als "Zeitung" vermutlich nichts mehr zu erben haben. Neuerdings gibt es ja Jobs für Schwäz-Redakteure als Zeitungsausträger. Ob sie das wengistens kann? Offenbar hat sie vor, im Internetkindergarten der CDU-Yuppies weiter mitzuwühlen. Warum macht sie angesichts einer Realitätsbesinnungslosigkeit es nicht einer Redakteurin im Kinzigtal nach, die sich durch Reiki hat streicheln lassen? Sie ist Gerold Tandlers erträumter Schlagzeile "Es gibt keine Zeitungen mehr" näher, als dieser je geahnt hat.)
Alfred Pradel bleibt im Amt
Der Bürgermeister bekommt 53,4 Prozent der Stimmen, Harry Maisner 44,6 Prozent
(Schwäbische Zeitung. Schade? Auch hier spielte die Schwäz eine unrühmliche Rolle. Nun langt es nicht einmal zu einem Kommentar.)
Interview
„Eltern gehen manchmal die Ideen aus“
Angelika Kauffmann vom Schwäbischen Albverein Aldingen will Familien gewinnen
(Schwäbische Zeitung. Nun sollen Familien ausgehen, mit dem Albverein?)
Lieder erklingen aus fast 500 Kehlen
„Modell-Konzert“ im Trossinger Konzerthaus erlebt einen Massenandrang
(Schwäbische Zeitung. Wo waren die Menschen, die zu den Kehlen gehören?)
Hobby-Musik-Club begrüßt Frühjahr
(Schwäbische Zeitung. Neues Brauchtum?)
Tuttlinger sollen bald wieder flanieren
(Schwäbische Zeitung. Noch im Winterquartier?)
Wolf: „Daimler schlägt Wurzeln im Landkreis“
Automobil-Konzern stellt BBT-Auszubildenden einen hybridgetriebenen Mercedes-Benz zur Verfügung
Die Daimler AG hat der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen (BBT) einen Mercedes-Benz S 400 Hybrid geschenkt, damit die Auszubildenden der BBT praxisnah an die Arbeit mit alternativen Antriebstechnologien herangeführt werden können...Auch Landtagspräsident Guido Wolf sieht in dem Geschenk die Absicht der Daimler AG, nicht bloß ein Prüfzentrum zu bauen, sondern sich durch die Kooperation mit Bildungseinrichtungen auch in die Region einzubringen.
(Schwäbische Zeitung. Wieder als Grüßaugust unterwegs. Ist Daimler ein Baum? Hält der Landtag im Kreis Tuttlingen Dauersitzungen ab?)

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