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Gelesen

Weißer geht's nicht.

(tutut) - Zeitung? Abgehakt. Gegenwart? Abgehakt. "Der Zukunft zugewandt", heißt es in einer "deutschen Nationalhymne". Statt "auferstanden aus Ruinen" führte die aber direkt dort hinein. Ein Anfang scheint gemacht. Die herbei gesendete und geschriebene Klimakatastrophe ist da! Winter mit Winterwetter. "Schneemassen als tödliche Gefahr". Natur ist einfach unnatürlich. Und das, obwohl sowas wie Ablasshandel doch prima funktioniert. Zeitung inszeniert sich selbst, macht sich zur Nachricht, steigt in die Manege und betreibt Politik. Propaganda statt Information. "Engagement für das 'Projekt Europa' - Neujahrsempfang bei Schwäbisch Media - Weihnachtsspendenaktion mit Rekordergebnis". Geht es denn nicht um Afrika? Um die Dritte Welt? Um Spenden für die Katholische Kirche? "Mit einem eindringlichen Appell, die europäische Idee zu stärken, hat sich der Geschäftsführer von Schwäbisch Media, Kurt Sabathil, am Donnerstagabend rund 250 Gäste des Neujahrsempfangs im Ravensburger Medienhaus gewandt". Was liest der eigentlich? Europa nur eine Idee? Wo lebt er? "Sabathil erinnerte daran, dass das 'Projekt Europa' dem Kontinent über 70 Jahre Frieden gebracht habe. 2019, im Jahr der Europa-Wahlen, 'müssen wir für Europa kämpfen', sagte er". Zeitung in Merkels Blockflötenchor. Einfach mal nachgeplappert. Propaganda muss nicht stimmen. Überall so viele kurze Beine. Fakten, Fakten? "Unabhängge Zeitung für christliche Kultur und Politik". Feiert Zeitung gerade die eigene Beerdigung?  Dann muss es eben der Chefredaktör richten. Wenn er auch selten schreibt und dabei wenig zu sagen hat, nun war doch noch Journalismus gefragt. Fakten: "Während des Empfangs gab der Chefredakteur der 'Schwäbischen Zeitung', Hendrik Groth, auch das Ergebnis der diesjährigen Weihnachtsspendenaktion 'Helfen bringt Freude' bekannt: Mit 526 733,31 Euro haben die Leser der Zeitung einen neuen Spendenrekord aufgestellt". Europa wird's danken. "Die Gelder für das zentrale Projekt kommen jesidischen Flüchtlingen in zwei Flüchtlingscamps im Nordirak zugute". Und dann hat da einer noch eine dunkelgrüne wahnwitzge Idee, die gerade in Finnland in der Praxis gescheitert ist: Geld ohne Arbeit. "Seine Forderung: 'Ein bedingungsloses Grundeinkommen darf bei den Überlegungen zu den neuen Rahmenbedingungen kein Tabu mehr sein'". Wer war's? Da staunt der Leser: "Geschäftsführer Sabathil rief auch seine Forderung nach einem 'fairen Ausgleich zwischen den Besitzenden und Besitzlosen, zwischen digital und nicht-digital Ausgebildeten' zu".  Macht er den Anfang und verteilt sein Blatt nun "kostenlos"?  Kann Tuttlingen Ravensburg noch retten? Es scheint, Neujahrsempfänge sind zu Science-Fiction-Politik ohne Gegenwart mutiert. Einmal im Jahr darf jeder Ortsrumsteher Riesenstaatsmann sein. Neujahrsempfang. Orwells "1984" ist wahr! Das Wahrheitsministerum gibt es. "Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke". Feinstes Neusprech! "Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten - wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten -, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit". "Das Friedensministerium befasst sich mit Krieg, das Wahrheitsministerium mit Lügen, das Ministerium für Liebe mit Folterung und das Ministerium für Überfluss mit Einschränkungen". Science fiction. "Neujahrsempfang in Tuttlingen". Eine Bilderseite vorwiegend Männer mit kleinen quadratischen Kennzeichen. Marken- oder Preisschilder? Dazu viel Zukunft. Die wissen schon alles. "Eins wurde dabei deutlich: 2019 wird ein bewegtes Jahr". Der kleine Chefredaktör appellierte ebenfalls: "Von einem Zeichen für die kommenden Jahre sprach etwa Christian Gerards, Redaktionsleiter des Gränzboten, (dessen Nachfolger aus der Redaktion wurde im Bildtext vorgestellt!) das die Menschen bei den anstehenden Kommunal- und Europawahlen setzen könnten". Einmal darf der Leser die Richtung raten. "Es werden Dinge auf uns zukommen, die uns beschäftigen werden", orakelte der Landrat. Hat er "1984" vor Augen?  "Ich wünsche mir, dass Hass und Lügen keinen Platz mehr haben". Wer den Schnee des Todes überlebt hat, muss sich auf die nächsten Katastrophen gefasst machen: "Ultrafeine Gefahr - Karlsruher Forscherteam weist nach: Moderne Kohlekraftwerke erzeugen mehr Ultrafeinstaub als der Straßenverkehr". Zur Abwechslung eine Entwarnung: "Zu einer Regionalkonferenz lädt der CDU-Landesverband am Montag, 14. Januar, in das Kraftwerk in Rottweil, Neckartal 68, ein. Der Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf MdL sowie der CDU-Landesvorsitzende und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, werden in der Veranstaltung zu den Themen Sicherheit, Gesellschaft, Digitalisierung in einer Halbzeitbilanz Stellung nehmen". Da passiert nichts! Garantiert. Im Gegenteil. "Bleiberecht für arbeitende Flüchtlinge - Innenminister Thomas Strobl stellt Übergangslösung in Aussicht". Der weiß offenbar zwar nicht, was "Flüchtlinge" sind, dafür ist er schon, was ein anderer noch soll: "CDU bindet Merz stärker ein". währenddessen müht sich ein Leidartikler, die "spd" loszubinden und merkt gar nicht, dass an der Kette nichts mehr hängt. Wie soll sie da "irgendwann wieder zur echten Volkspartei werden"? Volksparteien sind ausgestorben. Dinos im Museum. Damit alle dort landen, muss das Richtige gegessen werden: "Mehr Bio, weniger Fleisch für Schüler und Beamte - Die Grünen fordern neue Vorgaben für landeseigene Kantinen". In Spaichingen gibt's am Sonntag Schmalzbrote. Da  grünt es noch nicht so grün. Schlimm Ding hat manchmal Weile.

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NACHLESE
AfD - Die Kartäuser der deutschen Politik
Wie pflanzen sich Mönche und Nonnen fort? fragt ein alter Witz. Antwort: durch Zellteilung. Die AfD geht den umgekehrten Weg und schafft sich durch Zellteilung ab. Sie macht's den Kartäusern nach. Sie sind die Kartäuser der deutschen Politik. Jeder sein eigener Eremit in eigener Einsiedelei. Die Partei teilt sich in immer kleinere Zellen auf, bis es hierfür keine Besetzung mehr gibt. Was mal mit Lucke begonnen hat, endet mit Gauland, Weidel, Meuthen oder wie sie alle heißen. Nun ist der ehemalige Landes- und Fraktionsvrsitzende in Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, ausgetreten und macht eine eigene Partei auf. Er ist nicht der erste und wird nicht der letzte sein mit eigener Eremitage. Wer wird das Licht ausmachen? Es werden sicher schon Wetten angenommen. Die AfD hat ein Führungsproblem. Talkshow-Einladungen, um vorgeführt zu werden, sind kein Ersatz für Arbeit. Max Weber hat erlärt, um was es geht: "Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich". Der Merkel-Einheitsblock ist nur möglich, weil den Parteien das Fachpersonal ausgegangen ist. Woher soll es also plötzlich in der AfD kommen? Was nützen  Prozente, wenn die Ware dazu fehlt? Oder wurden Sollbruchstellen absichtlich eingebaut, von wem auch immer? Wenn ein MdB im Wahlkreis Emmendingen-Lahr es sich leisten kann, seit der Wahl im September 2017 auf öffentlichen Auftritt im Wahlkreis zu verzichten, dann hat die AfD Politik nicht verstanden. Im Kanzleramt knallen jetzt schon die Korken. (til)
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Kommentar zum AfD-Austritt von André Poggenburg
Was kein Patriot braucht: Neue Parteigründungen!
Von WOLFGANG HÜBNER
Es gibt durchaus eine Reihe von Gründen, mit der AfD derzeit unzufrieden zu sein. Es gibt allerdings noch wesentlich mehr Gründe, sich über die Etablierung einer Partei mit rechts-konservativ-freiheitlicher Prägung im Bundestag und den gesamten Landesparlamenten auch weiterhin zu freuen. Für patriotisch gesinnte Deutsche gibt es überhaupt keinen Grund, unter den gegenwärtigen Umständen den spalterischen Weg einer oder gar mehrerer Parteigründungen begehen zu wollen – von den geringen Erfolgsaussichten solcher Gründungen einmal abgesehen.Die AfD mit all ihren Unvollkommenheiten und inneren Widersprüchen ist derzeit die einzige realpolitische Kraft, die patriotische Positionen national zur Geltung bringen kann. Es bedarf vielleicht einer gewissen Distanz zur AfD und einiger Kenntnis über das traurige Schicksal gescheiterter „rechter“ Parteien in der Vergangenheit, um diese Feststellung treffen zu können. Und es bedarf der Überzeugung, dass die AfD etwas ganz anderes braucht als die Kündigung von Mitgliedschaften, um sich Neugründungen von politischen Kleinunternehmen oder Sekten zu widmen.Dringend gebraucht wird vielmehr die Stärkung und bessere Organisierung einer weitgehend parteiunabhängigen, vielgestaltigen patriotischen Bewegung in Deutschland, im Westen wie im Osten. Je stärker diese Bewegung wird, desto mehr Druck kann sie entwickeln, also auch und gerade wesentlichen Einfluss auf die Politik der AfD nehmen. Es ist kurzschlüssig, um nicht zu sagen: politisch dumm, sich stattdessen auf das Abenteuer einer Konkurrenzorganisation zur AfD einzulassen.Es mag ja sein, dass sich André Poggenburg und andere Personen mit patriotischem Anspruch nicht mehr ausreichend mit der real existierenden AfD identifizieren können und diese deshalb verlassen. Aber warum wollen sie dann in allzu deutscher Parteienseligkeit gleich eine neue gründen? Poggenburg hat vor einigen Jahren in Sachsen-Anhalt an der Spitze der dortigen AfD einen großartigen Wahlsieg feiern können. Doch er hat dieses von den Wählern geliehene politische Kapital als verantwortlicher Politiker fast vollständig verspielt.Das ist alles andere als eine Empfehlung für eine neue Parteikarriere. Es ist nur zu hoffen, dass es nun nicht zu ähnlichen Kurzschlusshandlungen von Mitgliedern und Sympathisanten des „Patriotischen Flügels“ innerhalb der AfD kommen wird. Der Hauptprofiteur solcher Entwicklungen ist das Parteienkartell, das selbstverständlich jede Schwächung der AfD bejubelt. Und profitieren werden auch jene Kräfte in der AfD, die eigentlich nur eine bessere CDU/CSU wollen und schon sehr zufrieden wären, ein gesichertes Plätzchen im Parteienspektrum mit vielen lukrativen Mandaten zu bekommen.Haben André Poggenburg und andere genügend über die Konsequenzen ihrer Entscheidungen nachgedacht? Leider ist zu vermuten: Nein. Deshalb wählen sie den Weg ins politische Abseits.
(pi-news.net)

Deutschlandtrend
Kramp-Karrenbauer beliebteste Politikerin – hinter Merkel
Die CDU-Vorsitzende und die Kanzlerin liegen laut Deutschlandtrend in der Gunst der Bürger vorne. Die SPD schiebt sich in der Sonntagsfrage vor die AfD. Die Hälfte der Bevölkerung befürchtet einen zu starken Einfluss des Islam hierzulande.
(welt.de. Mutti, Mutti, sie hat noch gar nicht gebohrt! Kennst Du das Land, wo die Bekloppten und Bescheuerten blühn? Auf welchem Platz sind Weihnachtsmann und Osterhase?)

Chaim Noll
Dreyer, Menasse, Europa: Die auf den Betrug schwören
Die MInisterpräsidentin von Rheinland-Pfalz hat einen direkten Zusammenhang geschaffen zwischen den Topoi „Betrug“ und „Zukunft der EU“. Vielen Dank, Frau Dreyer, für so viel Offenheit! Für alle, die sich fragen, was die EU eigentlich soll, worauf sie basiert, mit welchen Mitteln sie – notfalls gegen den Widerstand demokratischer Mehrheiten – ins Werk gesetzt werden muss, ist nun das Kennwort gefallen...Wir waren bisher nicht sicher, ob die Fälle von Korruption, Lüge, Machtmissbrauch, Behördenwillkür, Arroganz, Verschwendung von Steuergeldern, die sich im Wirken dieser Institution beobachten lassen, gelegentliche Ausrutscher sind oder Vorgeschmack auf einen neuen Totalitarismus. Nun ist offen ausgesprochen: Beim „engagierten Streiten für die europäische Idee“ und wenn es „die politische Debatte um die Zukunft der EU bereichert“, sind alle Mittel recht, auch die übelsten Tricks erlaubt....
(achgut.com. Für Sozialismus laufen auch Ochsen und Esel, nichts hält sie auf.)

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DAS WORT DES TAGES
In den Bergen haben Einrichtungen, über die urbane Grüne und Gleichgesinnte im besten Fall lächeln, denen sie im schlechtesten Fall politisch irgendwas mit „rechts“, wenn nicht schlimmer unterstellen würden, nicht die geringsten Nachwuchssorgen: Schützenkompanien, Freiwillige Feuerwehr, Bergrettung, Rotes Kreuz, Alpenverein und so weiter. Sie knüpfen ein dichtes soziales Netz von Bürgergesellschaft (nicht Zivilgesellschaft), das im Falle der Not von jetzt auf gleich hilft – uneigennützig und selbstverständlich. Fußnote: Anhänger der grünen politischen Partei unterscheiden sich in Tirol an Ort und Stelle von ihren „andersgläubigen“ Mitbürgern keinen Millimeter. Hier stehen alle zusammen, wenn es nötig ist. Politik, die lebensfremd ist, beginnt jenseits der Dörfer und Kleinstädte. Journalisten, die der Sensationslust nicht widerstehen können, wirken bevorzugt in Großstädten. Ich lade Sie herzlich ein, liebe Leser, darüber mal nachzudenken, was wir alle daraus für eine andere Art Politik lernen können.
(Fritz Goergen, auf Tichys Einblick)
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Sie ist wieder freigeschaufelt:  die Brockenbahn. Fährt wieder auf den Gipfel. Normaler Winter.

Erheblicher Schaden für Wohnungsbaugesellschaft
Ingolstadt: Flüchtlinge mit Bleiberecht ruinieren sechs neue Wohnhäuser
Von EUGEN PRINZ
Aus Erfahrung wird man klug, weiß der Volksmund. Inzwischen können wir, was unsere „Schutzsuchenden“ betrifft, auch schon auf einen robusten Erfahrungsschatz zurückgreifen. Da wäre zum Beispiel die Erfahrung, dass es nicht immer eine gute Idee ist, als Frau mit einem Flüchtling eine Beziehung einzugehen, oder einen Schutzsuchenden höflich auf ein Fehlverhalten hinzuweisen. Auch Augenkontakt mit dieser Klientel im Begegnungsverkehr ist nicht immer ratsam, besonders wenn es sich um eine Gruppe handelt. Ebenso beginnt es sich herumzusprechen, dass es viel Geld kosten kann, an Problembären unter den Neubürgern eine Wohnung zu vermieten. Man muss kein Pessimist sein, um vorauszusehen, dass es für diesen Personenkreis am Wohnungsmarkt künftig sehr, sehr schwierig werden wird. Die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG) Ingolstadt ist nach dem Scheitern eines Wohnprojekts für anerkannte und geduldete Flüchtlinge an der Gustav-Adolf-Straße nun auch klüger. Das Herunterwirtschaften von Wohnungen zieht sich wie ein roter Faden durch die Flüchtlingskrise. Aber sechs Häuser auf einen Schlag, das ist ein neuer Rekord. Hier ist die Geschichte:
Sechs nagelneue Wohnhäuser für Flüchtlinge
Die städtische GWG hatte an der Gustav-Adolf-Straße in Ingolstadt vor zwei Jahren sechs nagelneue Wohnhäuser mit insgesamt 18 Wohnungen zu jeweils vier Zimmern fertiggestellt. Vorgesehen war ein Wohnprojekt für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, anerkannte Asylbewerber, sowie einheimische Auszubildende und Studenten. Wer erhielt letztendlich die Wohnungen? 70 Flüchtlinge mit Bleibestatus. Die einheimischen Auszubildenden und Studenten gingen leer aus. Es kam auch niemand auf die Idee, die Anlage an sozial schwache deutsche Familien zu vermieten, die überglücklich über eine solche Unterbringung gewesen wären. Alle Zimmer wurden voll möbliert übergeben, die GWG stellte auch einen Hausmeister. Wie regelmäßige PI-NEWS-Leser bereits wissen, unterscheidet sich die Wohnkultur der Zugewanderten oftmals nicht unerheblich von den mitteleuropäischen Standards. So auch in diesem Fall: Neben den obligatorischen Nachbarschaftsbeschwerden über nächtliche Lärmbelästigung gab es ständig Probleme mit der Müllentsorgung, dazu noch die hinreichend bekannte Verdreckung der Sanitäreinrichtungen und nicht zu vergessen den in solchen Fällen üblichen Vandalismus bei Einrichtungsgegenständen. Die Gemeinschaftsküche wurde vollkommen ruiniert.
GWG gibt keine Fotos vom Zustand der Wohnungen heraus
Die Pressestelle der GWG hat zwar Fotos von den Zuständen in den Wohnungen gefertigt, ist jedoch nicht bereit, diese an die Öffentlichkeit zu geben. Es gibt jedoch Aufnahmen von vergleichbaren Zuständen in anderen derartigen Wohnanlagen: ..Bereits im vergangenen Sommer versuchte die GWG zusammen mit der Stadt und Sozialarbeitern vergeblich, die Situation in den Griff zu bekommen. Man wurde den „ganz massiven Problemen“ an der Gustav-Adolf-Straße nicht Herr. Aufgrund der Verschwiegenheit der Bewohner konnten nicht einmal die Verursacher der Schäden, Verunreinigungen und Lärmbelästigungen ermittelt werden. Jedenfalls haben es die Bewohner nun geschafft, die Anlage in einen Zustand zu versetzen, der eine Generalsanierung unumgänglich macht. Zu diesem Zweck müssen nun sämtliche Wohnungen entmietet werden. Das geschieht, indem man die Zeitmietverträge nicht mehr verlängert. Bis Ende April fliegt der letzte Mieter raus.
Gutmenschen protestieren gegen die Maßnahmen der GWG
Das bringt natürlich die Gutmenschen auf den Plan. „Engagierte Bürger“, die sich seit Jahren um die in Ingolstadt lebende Flüchtlinge kümmern, schreien nun Zeter und Mordio. In einem Brandbrief an Kommunalpolitiker und die Lokalzeitung beschweren sie sich darüber, dass integrationswillige, teils in Ausbildung oder sonstiger Arbeit gut aufgehobene Asylbewerber von der GWG mit „problematischen Mitbewohnern“ über einen Kamm geschoren werden. Dadurch werde auch die eigene ehrenamtliche Arbeit zum Wohle von Flüchtlingen konterkariert. Wo Gutmenschen aktiv werden, sind natürlich auch die Grünen nicht weit. Petra Kleine, die Fraktionsvorsitzende im Ingolstädter Stadtrat, hat den GWG-Geschäftsführer in einem Schreiben um Aufklärung gebeten und „mehr Unterstützung vor Ort – zum Beispiel durch sozialarbeiterische Betreuung“ angeregt. Wenn diese Sozialarbeiter dann täglich die Wohnung sauber machen, den Müll runtertragen, dafür sorgen, dass nicht in die Waschbecken uriniert wird und man für die große Notdurft die Toilette verwendet und nicht die Dusche (wie man es aus ähnlichen Konstellationen kennt), dann ist das sogar eine gute Idee. Bleibt noch anzumerken, dass die nötige Refinanzierung der Generalsanierung angesichts der gedeckelten Mieten längst nicht gesichert ist.
(pi-news.net)

Er lehnt Kommissions-Posten ab
"Das mache ich nicht" - Merz dementiert überraschend CDU-Ankündigung
Am Donnerstag bestätigte die CDU einen Bericht, wonach der unterlegene Friedrich Merz sich mit CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer auf seine zukünftige Arbeit in der Partei geeinigt hat. Demnach hätte Merz Mitglied in einer bestehenden Expertenkommission zur sozialen Marktwirtschaft werden und an führender Stelle den Themenbereich "Zukunft der transatlantischen Beziehungen" begleiten sollen....Am Rande des Ludwig-Erhard-Gipfels sagte er dem Fernsehsender n-tv: "Mir braucht niemand eine Aufgabe zuzuweisen. Das mache ich nicht. Ich bin bereit zu helfen, aber ich werde in keine Kommission, kein Gremium der Partei gehen, sondern ich werde der Partei bei den Themen helfen und ich werde insbesondere für die Vorsitzende zur Verfügung stehen, wenn Sie meinen Rat haben will. Ansonsten bleibe ich in meinen beruflichen und ehrenamtlichen Aufgaben mit dem notwendigen Maß an Unabhängigkeit auch von parteipolitischen Strukturen."
(focus.de. Na, so blöd ist er nun doch bicht. Aber "cdu" hat erreicht, was sie wollte: Dass er Ruhe gibt.)

Wolfgang Röhl
Der „Spiegel“ und die Einzelratte. Eine Entwarnung
Wird der größte aufgeflogene Fälschungsfall seit den Hitler-Tagebüchern des „Stern“ den „Spiegel“ nachhaltig beschädigen? Ist er gar Nagel zum Sarg des schon länger angeschlagenen Magazins? Das befürchten manche. Andere hoffen es. Beide Seiten haben dafür keinen Grund...Warum blieb der große Aufschrei aus? Nun, erstens wohl deshalb, weil jedem Journo im Land klar ist: Der Fall Relotius unterwühlt das Image aller, die vom Reportieren oder Redigieren leben. Und mit diesem Image ist es ohnehin nicht weit her. Wenn sogar der große, reiche Spiegel Fälschungen nicht schnallt, so mag sich der eine oder andere Medienkonsument fragen, wie viele Fakes werden dann anderenorts durchgewunken? Wenn du tagsüber eine einzelne Ratte siehst, sind da noch zehn andere, die du nicht gewahr wirst. Sagen sie bei mir auf dem Land...
(achgut.com. Ist's eine Wanderratte, dann geht sie weiter, sagen sie hier in der Stadt.)

Georg Büchner, Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler, Revolutionär, Rechtspopulist. Wurde nur 23 Jahre alt.

In Wahrheit nationale Probeabstimmungen
Der EU-Wahlkampf beginnt
Von Redaktion
Die Lega mit mehr Abgeordneten im nächste Parlament der EU als die Union, Le Pen mit mehr Sitzen als Macron. Eine Momentaufnahme von Europe Elect...Nun ist das nur eine Momentaufnahme von Einzelparteien mit den vermutlich meisten EU-Abgeordneten. Zeichnet sich hier ein Trend ab?...
(Tichys Einblick. Wer wählt EUdSSR?)

Jens Spahn möchte Fettabsaugen zur Kassenleistung machen
Die gesetzlichen Krankenkassen sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn künftig das Absaugen von Körperfett bezahlen. Das möchte der CDU-Politiker mit einem Ergänzungsantrag zum derzeit im Bundestag beratenen Terminservice- und Versorgungsgesetz (TVSG) durchsetzen.
(focus.de. Für alle?)

Schneechaos
Merkel bedauert den Tod eines Neunjährigen
(welt.de. Geht's noch? Wie viele Menschen sterben jeden Tag duch Unfälle? Beileid für den Buben, aber Merkel scheint kein Gespür zu haben für irgendetwas. )

"Lets tscheinsch te wörld!"
Weltretter Gerd Müller (CSU) aus Tschörmanni hängt in Afrika fest
Von KEWIL
Der Entwicklungshilfeminister unserer GroKo, Gerd Müller (CSU), der jederzeit großkotzig weiß, wie man die ganze Welt vor Armut, Hunger und CO2 rettet und unter jeder Palme Milliarden verstreut, hängt nach zwei defekten Flugzeugen schon seit fünf oder sechs Tagen in Afrika fest und rätselt, wie er zum nächsten Oktoberfest wieder nach Bayern kommen soll.
Eine perfekte Werbung für ‚Made in Germany‘? Die Merkel hörige Presse berichtet kaum über diese peinlichen Pannen:
Statt von Sambia aus mit einer Maschine der Flugbereitschaft nach Deutschland zurückzufliegen, mussten der CSU-Politiker und seine Delegation aussteigen, berichtet ein Journalist der ARD, der den Minister begleitet auf Twitter. „Wir haben Glück gehabt. Wenn wir eingestiegen wären, hätte es vielleicht einen Notfall gegeben“, sagte Müller demnach. Nun müsse Müller mit seiner Delegation mit einem Linienflugzeug zurück nach Deutschland aufbrechen. Zuvor wurde der Minister schon in Malawi ausgebremst, weil ein wichtiges Ersatzteil noch in Johannesburg war. Schreibt die Hannoversche Allgemeine, und so mussten halt lebenswichtige globale Reden und Konferenzen ausfallen. Und in der BZ forderte Müller: „Das passiert in Sambia oder einem afrikanischen Land einem Regierungsmitglied so nicht. Die Ausfälle müssen ein Ende haben.“ Da mag der ehemalige Zweite Bürgermeister von Krumbach schon Recht haben, aber er soll sich doch bitte an die Oberbefehlshaberin der deutschen Kita-Luftwaffe, Flinten-Uschi von der Leyen, oder an Mutti Angela direkt wenden, die alles weiß und alles kann. Sachen „Deutschland am Boden“ hat sie immense Erfahrung.
Gerd Müllers Höhepunkt: Lets tscheinsch te wörld!
(pi-news.net)

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Saturiert und hysterisch
»E-Mobilität klimaschädlichste Antriebsart« – Der Industrieverband und das Elektroauto
Von Holger Douglas
Allein die Herstellung des Akkus setzt bei Mittelklassefahrzeugen um die 17 Tonnen CO2 in die Luft. Dafür muss ein Diesel oder ein Benziner erst einmal 200.000 km fahren, um auf diese Menge CO2 zu kommen. Spät kommt sie, doch sie kommt. Jetzt nimmt sich der Hauptgeschäftsführer von Niedersachsenmetall, Volker Schmidt, Elektro-Autos vor und warnt vor den fatalen Folgen des Umstiegs auf Elektro-Mobilität. Sehr lange haben Wirtschaftsverbände zu dem Kampf gegen das Automobil geschwiegen. Kaum ein Industrievertreter hat es gewagt, öffentlich die Pläne zur Elektromobilität und zur Zerstörung der Autoindustrie Stellung zu beziehen. Jetzt wurde Niedersachsenmetall deutlich. »Vor allem aber ist es ein gigantischer EU-amtlicher Selbstbetrug in Sachen CO2, denn E-Mobilität ist derzeit die klimaschädlichste Antriebsart«, sagte er in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung....
(Tichys Einblick. In Zeiten der Lügen hat's die Wahrheit schwer.)
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Wohnungsmarkt
Berliner Grüne sprechen sich für Immobilien-Enteignungen aus
Die Fraktionsvorsitzende der Berliner Grünen, Antje Kapek, hat sich für die Enteignung von Wohnungseigentümern ausgesprochen. Hintergrund ist der Wohnraummangel in der Hauptstadt. Daher dürften auch Enteignungen kein Tabu sein, betonte die Politikerin.
(Junge Freiheit. VEB Grün. Fort mit dem Grundgesetz.)

AfD-Anfrage
"Flüchtlingskrise": Millionenkosten für externe Berater
Die Bundesregierung hat zur Verwaltung der "Flüchtlingskrise" durch zusätzliche externe Berater fast 60 Millionen Euro ausgegeben. Wie eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion ergibt, beliefen sich die Kosten seit 2015 auf mindestens 59.027.612 Euro. Allein die Beraterfirma McKinsey erhielt zur Unterstützung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) mehr als 48 Millionen Euro. An das Unternehmen Ernest & Young flossen zwischen 2016 und 2017 knapp 3 Millionen Euro. Zudem wurden Verträge mit Firmen im Umfang von 6,8 Millionen Euro geschlossen, die eine Offenlegung ihrer Namen verweigern. Der frühere Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, erhielt ebenfalls einen Beratervertrag ...  Hierfür erhielt er 2017 mehr als 83.000 Euro. (krk)
(Junge Freiheit. Sind Dilettanten nicht beratungsresistent?)

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News-Redaktion
Kriminalität und Asyl: Was die Zahlen sagen
Die Zahl der in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) erfassten Straftaten, bei denen mindestens ein Tatverdächtiger mit dem Aufenthaltsanlass „Asylbewerber“, „Duldung“ oder „unerlaubter Aufenthalt“ ermittelt wurde, ist seit 2015 stark angestiegen. Das ergibt die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion im deutschen Bundestag vom 19. Dezember 2018. 2017 wurden insgesamt 271.171 Straftaten (ohne ausländerrechtliche Verstöße) erfasst, bei denen mindestens ein Tatverdächtiger mit einem der genannten Aufenthaltsanlässe ermittelt wurde. 2016 lag diese Zahl bei 289.855 und 2015 bei 203.735 Straftaten...Die häufigsten Herkunftsstaaten der Tatverdächtigen waren Syrien, Afghanistan und Irak.
(achgut.com. Überraschung?)
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Kramers wundersame Beschäftigtenzahlen
Regierung in Erklärungsnot: Viele Zuwanderer in Beschäftigung?
Von Alexander Wallasch
Bundesregierung: „Die Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme, einem berufsbezogenen Sprachkurs oder einem Integrationskurs beendet die Arbeitslosigkeit. Maßnahmeteilnehmende sind also keine Teilmenge der Arbeitslosen.“ Ende Dezember des vergangenen Jahres haben wir über eine „Vorweihnachtliche Märchenstunde mit BDA-Präsident Ingo Kramer“ berichtet, der glaubte, feststellen zu können: „Wir schaffen das mit der Integration.“... mit der Feststellung, dass von mehr als einer Million Migranten, die gekommen seien, bereits knapp 400.000 einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz hätten... wie wackelig oder gar fahrlässig seine Aussagen tatsächlich sind, offenbart jetzt die Antwort der Bundesregierung (Drucksache 19/6369) auf eine Kleine AfD-Anfrage (Drucksache 19/5952) vom 10. Dezember 2018. ...liegen in der Beschäftigungsstatistik keine Informationen zum Merkmal „Person im Kontext von Fluchtmigration“ vor.“ Mit anderen Worten: Nichts genaues weiß man.....Beschäftigt ist demnach, wer mindestens eine Stunde die Woche tätig ist,... ..
(Tichys Einblick. Wettbewerb von Lügenmärchenerzählern?)

„Vor allem ausgrenzend“
Kardinal Marx kritisiert den Begriff „christliches Abendland“
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, hat den Begriff „christliches Abendland“ kritisiert. Er halte von dem Ausdruck nicht viel, „weil der Begriff vor allem ausgrenzend ist“. Die Formulierung verkenne „die großen Herausforderungen, in Europa dafür Sorge zu tragen, daß verschiedene Religionen mit jeweils eigenen Wahrheitsansprüchen friedlich zusammenleben“.
(Junge Freiheit. Auch für ihn gilt das Grundgesetz! Warum werden Frauen in seinem Verein diskriminiert? Ist er schon Moslem? Vom Christentum und der Katholischen Kirche hat er nichts verstanden. Kann der Staat sich diesen Staatsbeamten leisten? Wo ist sein Problem? In Wirklichkeit hat die Philosophie der Griechen und Römer dem Abendland Geist gegeben.)

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