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Gelesen

Deutschland heute: wacht- und machtlos. Ein Freilichtmuseum der Dritten Welt  mit freiem Eintritt.

(tutut) - "Die Angst der CDU vor der grünen Übermacht". Was hat das Lokalblatt in eine selbst gebastelte grüne Welt geritten? 8,9 Prozent grüne Übermacht im Bundestag. In Medien herbeigeschrieen und geschrieben. Deren Treiben liest sich dann von einem Chefredaktör wie Pöbelei aus einer Parallelwelt so: "Präsident Donald Trump verachtet das politische System in den USA. Insofern ist die Konsequenz seines Handelns weder bemerkenswert noch überraschend, sondern einfach nur folgerichtig. Von seinen Anhängern wird er gefeiert, wenn er Maßnahmen ergreift, die er zuvor in wirren Sätzen beim Kurznachrichtendienst Twitter oder auch bei seinen öffentlichen Auftritten angekündigt hat. Was die seriösen Medien davon halten, ist für ihn nicht relevant. Auch die Realität wird ignoriert, wenn sie nicht in sein Weltbild passt". Der Weltgeist kommt aus Ravensburg. Ist Flasche  nicht längst leer? Amerikanische Verfassung  sollte wenigstens bekannt sein. Welcher Geist steckt denn hier drin: "Mehr Geld für Verteidigung - Von der Leyen kündigt höhere Rüstungsausgaben an". Wo bleiben die richtigen Fragen im Falschen? Warum sind eine "cdu"-Kanzlerin aus dem Kommunismus und ihre Feldherrin, für die gerade ein Untersuchungsausschuss eingesetzt wurde, noch in Ämtern für die sie Eide abgelegt haben, die mutmaßlich nicht mehr aufzufinden sind? "Deutschland muss sich positionieren" fordert der Schreiberchef und fragt nicht einmal, wo dieses Deutschland ist. Ist es ein grüner Zwerg, der täglich von einer linksgrünen Journaille zum Riesen aufgeblasen wird? Was wurde aus einer ihrer schwarzen Lichtgestalten, die sich als Sternschnuppe entpuppte in einem schwarzen Loch? So ist's, wenn Astrologen und nicht Astronomen Pippi Langstrumpfs Welt erschaffen. Was macht das Lokalblatt mit dem von ihm einst Hochgehimmelten? Auf einer Wimmelseite, wo Firmen ihre Geehrten ablegen dürfen, wo Kirchen tonlos "Sonntagsläuten" vergebens üben, ist der "Spitzenkandidat" der CDU für die Landtagswahl 2016 nun gelandet, abgefunden mit einem dreifaltigen Ministerium für Justiz, Europa und Tourismus. In drei verschiedenen Kleidern, wie die heiligen Dreikönige, ist er nun als Einzelereignis im Lande unterwegs, er, der immerhin einen schlug, welcher noch heute die "cdu" im Land anführt und damit die Frage beantwortet nach der "Angst der CDU". Sie hat sich selbst aufgefressen. Aber ER ist auf Reisen. Diesmal kommen die Grüße aus Tuttlingen nach Tuttlingen, von dort, wo er  Landtagsabgeordneter ist, der Vertreter des Volkes. Ob er sich noch erinnert? Nun steht er in der "Vitrine - Aus der heimischen Wirtschaft", ausgestellt zusammen mit einem anderen von der "cdu": "Stadt erhält Tourismus-Zertifikat - Die Tourismus-Abteilung der Stadt Tuttlingen ist erneut als serviceorientiertes Unternehmen vom Tourismus-Verband des Landes ausgezeichnet worden. Das entsprechende Zertifikat übergab Tourismus-Minister Guido Wolf (links) an OB Michael Beck". Ist er jetzt auch links? Was war er vorher? "Neben internen Abläufen spielen bei der Zertifizierung auch die Kundenkommunikation und das Beschwerdemanagement eine Rolle... Auch besondere Projekte werden bewertet - im Fall Tuttlingens war dies die Planung eines Premium-Spazierweges. (pm) Foto: Stadt Tuttlingen". Bitte keine weiteren Fragen. Auch nicht an den Tuttlinger Pfarrer, der über der "Vitrine" schwebt. Warum schweigt er nicht lieber? Der Blattmacher Motto vom Samstag heißt doch "Der verzwergte Riese". Wer nun Riese, wer Zwerg ist, wenn ein Tuttlinger Landrat einem ehemaligen Ministerpräsidenten nach Spaichingen einen Antwortbrief schreibt, dürfte nicht schwirig auszumachen sein. "'Haben uns Umstände nicht herausgesucht' - Landrat Stefan Bär antwortet in Krankenhaus-Debatte auf den Brief von Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel". Der Umstand also heißt Stefan Bär. Da versucht sich einer als alternativloser Politiker, der, wie es scheint, eine Versickerung für die Donau hält. Hierzu passt, das sein Kulturamtsleiter auch noch dem Volk eine Geschichtslektion erteilen will: "Schwierige Erinnerung - Max Schneckenburger, Dichter der 'Wacht am Rhein', vor 200 Jahren in Talheim geboren". Ein rechter Nazi? Nein, natürlich nicht! "In Zeiten offener europäischer Binnengrenzen und der deutsch-französischen Freundschaft gehört 'Die Wacht am Rhein' einer längst vergangenen Zeit der nationalistischen Abgrenzung und Agitation an. 'Gottseidank hat sich das um 180 Grad gedreht und gewandelt', sagt Kreisarchivar Hans-Joachim Schuster. Dementsprechend hätten auch die 'Wacht am Rhein' und der Name Max Schneckenburger an Bedeutung verloren". Ist kein Mittel zu viel, um Propaganda für eine "Europawahl" zu machen, selbst wenn es eine "deutsch-französische Freundschaft" nicht gibt? Sollte zumindest der Leiter eines "Kulturamts" im Landatsamt wissen und auch, dass der Kreis TUT kein Freilichtmuseum und das Landratsamt kein schwäbisches Kabarett ist. Warum nicht gleich 5 Euro Eintrtt riskieren und sich hier belehren lassen: "Diskussion über digitale und soziale Kompetenz - Im Evangelischen Gemeindehaus, Gartenstr. 1, in Tuttlingen findet am Donnerstag, 21. Februar, 20 Uhr, eine Podiumsdiskussion zum Thema "Werden wir alle Autisten? Digitale und soziale Kompetenz - ein Konflikt?" statt. "Es diskutieren: Kinderarzt Johannes Röhrenbach, Neurologe Frieder Böhme und Christine Bass, Leiterin des Kinderhauses Möhringer-Vorstadt. Die Moderation übernimmt Pfarrer Johannes Wischmeyer. Der Eintritt zur Podiumsdiskussion kostet fünf Euro". Halleluja! Den Moderator  bitte nicht verwechseln mit dem Autor Dietmar Wischmeyer. Der ist für seine "Deutschbücher" über "Bekloppte und Bescheuerte" bekannt.

Es klappern die Mühlen und plappern die Müller.

Spaichingen
Waldmeister wirkt beruhigend und blutreinigend
(Schwäbische Zeitung. Darauf einen Jägermeister!)

Das neue Rekrutierungsprogramm grüner Ideologen heißt "FridaysForFuture"
Schulschwänzerdemo Stuttgart: „Wer nicht hüpft, der ist für Kohle“
„Hey, Hey, wer nicht hüpft der ist für Kohle“, treiben in Stuttgart Einheizer die Schulschwänzer an, um den Schülern Angst vor einer angeblich nahenden Klimaapokalypse zu machen. Das neue Rekrutierungsprogramm grüner Ideologen heißt „FridaysForFuture“ und beginnt jeden Freitag immer um 11 Uhr. Es ist speziell an Schüler gerichtet, die um diese Zeit, bedingt durch die Schulpflicht, an keiner wie auch immer gearteten Veranstaltung oder Demonstration teilnehmen dürften – eigentlich! Nicht so im grün-schwarzen Ländle, wo Gesetzen ohnehin nur noch dann zur Geltung verholfen wird, wenn es den grünen Jakobinern in Land und Stadt passt. Es ist auch nicht die erste Schulschwänzerdemo in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Linke Ideologen nutzen mit ihrem Demoaufruf den jugendlichen Drang, aufzubegehren und eine Gelegenheit zu finden, um früher den Unterricht verlassen zu können, geschickt aus. In der Folge schreien die Schüler: „Nie, nie, nie wieder Kohle!“, analog dazu wird sonst gerne von den gleichen Tongebern: „Nie, nie, nie wieder Deutschland!“ geschrien. Viele Schüler skandieren die Parolen nicht wissend, dass nach Atomausstieg und deutlich gestiegenem Strombedarf (z.B.: E-Autos) allein Wind-, Sonnen- und Wasserkraft den Bedarf niemals decken können wird. Vorneweg läuft bei den von totaler Hysterie geprägten Demonstrationen die „Linksjugend solid“ mit. Ein linksradikaler Jugendverband der Linkspartei, der Gewalt gegen Andersdenkende als legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung (Stichwort: G20) ansieht. Mit dem Schriftzug „Radikal“ auf dem mitgeführten Banner nimmt „solid“ diese Position auch öffentlich ganz unverhohlen ein. Weitere Banner trugen unter anderem die Schriftzüge: „Kohle stoppen jetzt!“, “ Wir werden wieder zur Schule gehen, wenn ihr das Klima schützt!“ und „Es ist eure scheiß Zukunft!“.
Energieversorgung Süddeutschlands in der Krise
Das deutsche Stromnetz, das 2017 kurz vor dem Zusammenbruch stand, ist nicht zukunftsfähig. Zahlreiche Forschungsinstitute kamen außerdem zu dem Ergebnis, dass sich Süddeutschlands Stromversorgung bis 2025 nur dann sicher stellen lassen wird, wenn in Zukunft Strom aus dem Ausland importiert wird. Selbst die lokalen Stuttgarter Nachrichten kommentierten am gleichen Tag zur Energiewende und dem überstürzten Kohleausstieg und dem in Zukunft drohenden massiven Stromimporten:
*** Kein Land will einem solchen Vorbild folgen. Die Deutschen werden zuweilen als Eiferer angesehen, die mit roten Wangen allen zeigen wollen, wie gut sie sind. Dabei könnten die Deutschen mehr Sympathien gewinnen, wenn sie bereit wären, auch einmal von anderen zu lernen: Zum Beispiel, dass es gut sein kann, bei politischen Entscheidungen nicht nur auf das Herz zu hören, sondern auch kühlen Kopf zu bewahren.***
Bleibt Deutschland auch in Zukunft ein Industrieland? Zumindest im grün-schwarzen Baden-Württemberg dürften da ernste Zweifel angebracht sein. Ergab doch eine der jüngsten Umfragen Spitzenwerte von 33 Prozent(!) für die Grünen.
(pi-news.net)

Thilo Schneider
Liebe Jugend! Seid nicht Greta Thunberg – seid Steve Jobs!
Liebe demonstrierende Jugend, Ihr seid aufgerufen Euren Worten auch Taten folgen zu lassen. Ihr wollt etwas ändern? Dann verzichtet. Auf den Plastikdeckel beim Coffee to go, auf Orangen aus Plastiknetzen oder den Gang zur Fast-Food-Kette. Vor allem: Denkt selbst. Seid nicht wie Greta Thunberg – seid Steve Jobs, seid Elon Musk. Verbessert das Leben Eurer Mitmenschen und das Schicksal Eurer Welt!
(achgut.com. Seid gesund, zu allererst!)

Im Deutschlandfunk heißt es etwa:
„Auf die Barrikaden! Auf die Barrikaden!“
Es klingt wie eine ganz gewöhnliche Demonstration. Aber einiges ist anders. (…) Es sind Kinder und Jugendliche. Sie nennen sich „Dumbledore’s Army“. Aber sie kämpfen nicht gegen Lord Voldemort, sondern gegen den Klimawandel. Und dafür schwänzen sie auch die Schule…
(deutschlandfunk.de, 15.2.2019)
Genehmigtes Schulschwänzen, teils organisiert von PR-Profis, wird als »kämpfen« gedeutet – das kann man so deuten, man kann es aber auch anders deuten.Einige Lehrer lassen fünfe gerade sein (hier metaphorisch gemeint, es geht nicht um Bildungskrise):
„Ich, als Fachlehrerin in der Sekundarstufe zwei, hab die inoffizielle Aussage gegeben, dass wenn sie vorher an mich herantreten, dass ich ihnen diese Stunde entschuldigen werde, auch wenn sie halt mir vorher sagen, ich geh zu der Demo.“ Diese Erlaubnis knüpft die Lehrerin jedoch an feste Bedingungen. Die Schülerinnen und Schüler müssen wirklich an der Demo teilnehmen und sie müssen den Schulstoff selbstständig nachholen. Dann drohen ihnen keine weiteren Sanktionen. (deutschlandfunk.de, 15.2.2019)
Recht und Schulpflicht sind »inoffiziell« aufgehoben, wenn man für die richtige Ideologie demonstriert, aber eben nur so lange. – Der Staatsfunk endet seinen Bericht gänzlich neutral und überhaupt nicht auf moralische Tränendrüslein drückend:
Solange singen sie Lieder, die so alt sind wie sie und trotzdem aktuell geblieben sind. Am Ende hört man, wie Jana „Deine Schuld“ von den Ärzten singt: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“ (deutschlandfunk.de, 15.2.2019)
Kinder, die Parolen nachplappern. Kinder, die für Ideologien demonstrieren. Kinder, die Schulfrei bekommen, aber nur, wenn sie für das Richtige protestieren. Letztens skandierten sie noch »Wir sind mehr!«, und demonstrierten vor Wahlen zur Unterstützung der Regierung und gegen die Opposition (siehe auch »Wie nennt man es, wenn sie alle gleich schalten?«). Heute skandieren sie irgendwas mit Umwelt, um die Landschaft mit Vogelhäckslern vollzustellen und Deutschland abhängig von ausländischer Kern- und Kohlekraft zu machen. – Ich weiß nicht, wofür die Kinder morgen instrumentalisiert werden (ich tippe auf Pro-GEZ-Demonstrationen), doch ich bin sicher, dass die Propaganda es als hochmoralisch verkaufen wird...
(Dushan Wegner, Auszug,  auf conservo.wordpress.com)

Windräder schmälern nicht den Wert von Schloss Lichtenstein
Der mögliche Bau von fünf Windkraftanlagen beim Schloss Lichtenstein beeinträchtigt nicht dessen Wert als Denkmal. Diesen Beschluss hat das Verwaltungsgericht Sigmaringen am Freitag verkündet. Ob es aber wirklich zum Bau der Windräder kommen kann, bleibt noch ungeklärt...
(Schwäbische Zeitung. Richtig muss es wohl heißen: Schloss Lichtenstein beeinträchtigt nicht den Wert von fünf Windkraftanlagen als Denkmal einer irren Energiewende.)

Schlumpftreffen im Landkreis Waldshut
Lauchringen will Schlumpf-Weltrekord aufstellen
(swr.de.Berlin und Stuttgart schaffen sie nicht.)

Zahl der tödlich verunglückten E-Bike-Fahrer steigt
Die Zahl der Unfälle mit Elektrofahrrädern ist in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Von Januar bis September 2018 verunglückten knapp 1.200 Menschen mit einem sogenannten Pedelec (Elektrofahrrad) - 373 von ihnen wurden schwer verletzt. Auch die Zahl der Toten nahm zu. 14 Menschen wurden nach Angaben des Statistischen Landesamts in Stuttgart in den ersten drei Quartalen 2018 getötet - vier mehr als im gesamten Jahr 2017. Im gesamten Jahr 2017 verunglückten knapp 1.000 E-Bike-Fahrer.
(swr.de. Auch die Baden-Württemberger ohne E-Bike sterben.)

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NACHLESE
Landtagswahlen 2019
Ostdeutsche CDU-Politiker lehnen Hilfe von Merkel ab
CDU-Politiker aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen sprechen sich gegen die Unterstützung der Bundeskanzlerin im Wahlkampf aus. Ein Auftritt von Angela Merkel in diesen Regionen hätte wohl keinen „Mehrwert“, heißt es. „Ein Wahlkampfauftritt der Bundeskanzlerin wird uns in Sachsen nicht helfen“, sagte der sächsische Landtagspräsident Matthias Rößler dem „Spiegel“. Der thüringische CDU-Fraktionsvize Michael Heym sagte, über mögliche Wahlkampfauftritte Merkels werde es „sicher noch Diskussionen in der Thüringer CDU geben“. „Einen Mehrwert für uns hätte es wahrscheinlich nicht.“ Merkel ist zwar nicht mehr CDU-Bundesvorsitzende, aber noch immer die beliebteste Politikerin in Deutschland. Dass sie in den ostdeutschen Bundesländern nicht auftreten soll, liegt vor allem an den Erfahrungen der CDU mit aggressiven Gegendemonstrationen aus dem AfD-Umfeld im Bundestagswahlkampf...
(welt.de. Hohoho! Die AfD ist schuld. Auch am Untergang der CDU, obwohl die sich selbst versenkt hat.Die Mitteldeutschen haben genug von Kommunismus und Diktatur, kennen ihre Pappemheimer*innen noch.)
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Gastautor
Der Sexismus muslimischer Akademiker
Von Martina Lenzen-Schulte. Sexisten sind grundsätzlich minderbemittelt und ein bisschen Bildung bringt noch den größten Pascha zur Vernunft? Mitnichten. Es ist erschreckend, wie unterirdisch selbst das Frauenbild muslimischer Akademiker sein kann. Wo Bildung versagt, helfen Grenzen. Problematisch wird es, wenn „Islamkritiker“ zum Schimpfwort, Sexismus hingegen zum Kavaliersdelikt wird.
(achgut.com. Bei Religioten regiert nicht der Verstand. Akademiker kann jeder auch ohne.)

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DAS WORT DES TAGES
„Ich halte es für wenig wahrscheinlich, ich persönlich würde sogar sagen für abwegig, dass wir die Personen, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind, wirklich integrieren können.“ „Ich bin der Meinung, dass die Loyalität gegenüber dem deutschen Staat, dem Recht und dem deutschen Volk weitergehen sollte als die gegenüber der eigenen Partei.“
(Hans-Georg Maaßen, Ex-Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz)
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Aufstand der ARD-Anständigen?
ARD für „gelenkte Demokratie“?
Von Roland Tichy
Das in dieser Woche bekanntgewordene "Manual" der ARD für ihre Mitarbeiter liegt TE vollständig vor. Wir dokumentieren und kommentieren die wichtigsten Teile. Nicht nur um Radio und TV geht es - sondern um "gelenkte Demokratie"...Seit dem Kommentar am Freitag-Abend melden sich bei TE Mitarbeiter der ARD. Diese sind empört. Sie möchten sich an der Manipulation nicht beteiligen. Dieses Papier sei ein Verstoß gegen die Prinzipien, für die sie als Journalisten angetreten seien. Tatsächlich sind die Aufforderungen grotesk; man könnte es einen Aufruf zur Hetze nennen. Denn wer die ARD kritisiert, ist ein Gegner der Demokratie. Unglaublich? Lesen Sie selbst....„Einige Mitglieder unserer Gesellschaft halten sich nicht an unsere generationenverbindende, demokratische Entscheidung zum gemeinsamen, freien Rundfunk ARD. Sie stellen damit die Verbindlichkeit demokratischer Entscheidungen infrage, sie verhalten sich demokratiefern.“...Offensichtlich geht es der ARD darum: Die Abschaffung von Freiheit und Demokratie hin zu einer (von der ARD) gelenkten Demokratie...
(Tichys Einblick. Gleichgeschaltete Lautsprecher von Merkels Propagandaministerum für ein Einheitsempfängervolk.)

Auch der Westen löst sich auf
I am not convinced – Ein Joschka-Fischer-Gedächtnis-Text aus gegebenem Anlass
Von Wolfgang Herles
Der Abzug aus Afghanistan bedeutet die endgültige Niederlage gegen den militanten Islam. ...Das hätte der Westen schon von der Sowjetunion lernen können. Aber er wird wohl nie lernen, die eigenen Vorstellungen von Frieden und Freiheit nicht für das Maß aller Dinge zu halten. „Excuse me, I am not convinced“: der zweitberühmteste Satz des Politikers Joseph Fischer. (Der berühmteste beginnt ganz ähnlich: „Verzeihung…“) 2003 rief er ihn im Bayerischen Hof dem amerikanischen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld zu. Das deutsche Nein zum Einmarsch in den Irak war nicht nur ein neuer Ton zwischen den Verbündeten, er rettete auch die rot-grüne Koalition, denn die meisten Deutschen teilten es....Den Krieg verhindern konnten Schröder und Fischer natürlich nicht. Aber die Geschichte gibt ihnen recht. Die militärische Beseitigung des Regimes von Saddam Hussein war Gift und half nur dem islamischen Terror auf die Beine;... I am not convinced, dass Deutschland überhaupt noch verteidigungsfähig ist. Geschweige denn militärisch in der Lage, seinen Bündnisverpflichtungen nachzukommen. Die Bundeswehr kaputtgespart. Schuld ist weniger die Abschaffung der Wehrpflicht als das Missmanagement. Hier stinkt der Hai vom Kopf bis zu den Flossen. ...... I am convinced, dass das fundamentale Problem in der Auflösung der alten Ordnung besteht. Auch der Westen löst sich gerade auf.
(Tichys Einblick. Wo ist Deutschland?)

Auch bei den Eidgenossen
Zweimal vom Gleichen
Von René Zeyer
Der Niedergang der Medien zeigt in der Schweiz sein hässliches Gesicht. In der Deutschschweiz teilen sich zwei Medienhäuser den Tageszeitungs-Markt. Was haben der «Tages-Anzeiger», die «SonntagsZeitung», die «Berner Zeitung», die «Basler Zeitung» und sieben weitere Tageszeitungen gemeinsam? Den gleichen Einheitsbrei in den Ressorts Ausland, Inland, Wirtschaft, Kultur und Sport. Der wird von einer sogenannten Zentralredaktion der Tamedia in Zürich hergestellt und dann verteilt....Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Auslandberichterstattung weitgehend von der «Süddeutschen Zeitung» übernommen wird, das eigene Korrespondentennetz fiel fast vollständig Sparmassnahmen zum Opfer. Und natürlich werden zudem fleissig die Meldungen der letzten Nachrichtenagentur in der Schweiz, der SDA, gerne übernommen; kostet im Abonnement schliesslich auch nicht die Welt. Was haben die «Aargauer Zeitung», die «bz Basel», die Luzerner, Zuger, Urner und Thurgauer Zeitung, das «St. Galler Tagblatt» mit 13 weiteren Tageszeitungen gemeinsam? Seit die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) ihre Regionalblätter an die AZ Medien verkauft hat, wird unter der neuen Dachmarke CH Media für alle 20 Tageszeitungen der Inhalt von einer Zentralredaktion in Aarau hergestellt....
(Tichys Einblick. Warum zwei Kochtöpfe, wenn für den Einheitsbrei in Deutschland meist einer genügt vom Herd des Kanzleramts?)

Scholz auf Abwegen
Master of Desaster oder: Die Grusel-Bank
Von Markus Krall
„Deutschland braucht eine Industriepolitik.“ Das ist die Überschrift über dem Interview des Handelsblattes mit Bundesfinanzminister Scholz, die einen alarmiert....Die Liste der Sünden ist mittlerweile lang. Sie reicht von der Energiewende, ihrem Wurmfortsatz, dem „Kohlekompromiss“ über die von komplettem ökonomischen Unverstand gebrandmarkte „Mietpreisbremse“ und ihrer „Verschärfung“, der wahnhaften Zerstörung der Automobilindustrie in einem an die Inquisition erinnernden Verfolgungswahn der besten und effizientesten, wie auch netto saubersten Technologie, nämlich des Dieselmotors bis zur Überregulierung aller Branchen und Bereiche, die den Wohlstand dieses Landes auch in Zukunft erwirtschaften sollen....
(Tichys Einblick. Kommunistische Diktaturen bevorzugen Planwirtschaft.)

Ehemalige Verfassungsschutzchef Maaßen
„Wenn wir nichts verändern, wird sich die Lage erheblich verschlechtern“
Der ehemalige Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat vor einer weiteren Gefährdung der Stabilität der Demokratie in Deutschland gewarnt. Dies sei in seinen Augen eine der größten Herausforderungen, vor denen dieses Land stehe. Es war das erste Mal, daß sich der Jurist vor einem größeren Publikum seit seiner Entlassung im November äußerte.
(Tichys Einblick. Merkel und nicht der Katzenvirus?)

Video-Statement des Berliner AfD-Politikers
Nicolaus Fest zu Söder, AKK und der EU-Lüge!
Gestern großer Zapfenstreich im Regierungsblatt angeblich Konservativer: In der FAZ veröffentlichten die Chefs von CDU und CSU, also Annegret Kramp-Karrenbauer und Markus Söder, ihre Pläne für die kommende EU – und warum die EU-Wahl am 26. Mai so wichtig ist. Mit dabei war auch ihr gemeinsamer Spitzenkandidat für die EU-Wahl, dessen Name hier allerdings nichts zur Sache tut. Ihn zu nennen, würde vielmehr eine Individualität und Bedeutung suggerieren, die jenem einem nicht zu kommt. Denn er ist ein völlig stromlinienförmiger Apparatschik. (Weiter im Video von Dr. Nicolaus Fest)
(pi-news.net)

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