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Gelesen

Es passt viel auf eine Kuhhaut.

(tutut) - "Fakten, Fakten, Fakten und immer an die Leser denken". Manchmal würde es sich in Zeiten fallender Blattauflagen auch lohnen, die Kunden, die Leser zu fragen, was sie eigentlich haben wollen für ihr Geld. Ist das, beispielsweise, aktuell, umfassend und wahrhaftig: "Umfangreicherer Service und präsent in der Region - Alles neu macht der Mai? Beim Gränzboten geht es etwas schneller. Bereits ab Montag, 15. April, werden bei Ihrer Tageszeitung zwei Neuerungen zu sehen geben. ..Künftig gibt es auf der Seite zwei einen noch größeren, umfassenderen Service-Bereich. Auf einen Blick sehen Sie, was wirklich wichtig im gesamten Landkreis ist. Zusätzlich zu den bisherigen Informationen stellen wir Ihnen auch die Angebote, Termine und Öffnungszeiten aus den Gemeinden zusammen, die sonst zum Verbreitungsgebiet des 'Gränzbote' gehören. Zudem wollen wir - die Redakteure - in Zukunft in den Gemeinden noch präsenter und Ansprechpartner für die Bürger und unsere Leser sein".  Sind die Redakteurinnen in ihrer Mehrheit jetzt alle Männer? Was ist mit den anderen beiden Blättern aus dem selben Haus und Kreis? Heuberger Bote und Trossinger Zeitung, hat ihr Redaktionsleiter sie vergessen? Was ist mit der vielbeschworenen Digitalisierung? Muss jetzt alles ins Töpfchen, nichts mehr ins Kröpfchen? Der "Service für unsere Leser" versucht doch schon fast täglich, Leser wegzuführen von TUT, hin zu Leserparadiesen. Wer will denn als Zeitung, was Nachricht heißt, noch mehr vom Gruscht, der auch anderswo zu finden ist? Weit, weit  weg, auf Seite 40, ob ihn da noch jemand findet, versucht ein Pfarrer wohl vergebens das "Sonntagsläuten". Finden Hirten ihre Schäfchen gar nicht mehr? Digitalisierung heißt, immer leichter, schneller und mehr liefern, per nternet, was früher, vor langer Zeit, Zeitung war. Der Kreis, die Kommunen, Kirchen, die Vereine machen es selbst - oder sollten es wenigstens.   Jetzt wäre Platz für das Aktuelle, Umfassende, Wahrhaftige. Und? Rückwärts immer: "Um den Service noch besser zu machen, bitten wir die Vereine und Gemeinden aus dem Landkreis Tuttlingen uns ihre Termine per Email.." Dabei geht es doch auch anders. Selbst aus Trossingen gibt es Neues: "Pro-Kopf-Verschuldung steigt deutlich - Landratsamt genehmigt aktuellen Haushalt mit Hinweis auf mögliche Risiken". Geld gibt den Ton an. Ohne es  kein Kinderkram und Straßen ohne Schäden. Ameise statt Grille. Wenn die Redaktion der Redakteurinnen wüßte, wie glücklich die meisten Gemeinden im Land wären, hätten sie so wenig Schulden wie Trossingen, so aber klingt's nach Panik: "362 auf 675 Euro" steigt die Pro-Kopf-Verschuldung. Dagegen wird das Panikorchester auf der "Europa" immer lauter. Jetzt wird sogar der alte Holzmichel Waigel (80) an Deck geholt, der Euro-Täter. Wenige werden sich noch erinnern. Und die ewig falsche Botschaft aus dem Leierkasten Zeitung lautet: "Flammendes Plädoyer für Europa". Ein Gedicht: "Der Heimatort von Theo Waigel ist ein schmuckloses Dorf in Bayerisch-Schwaben. Fast ein wenig trostlos sieht es hier aus im Aprilnieselregen". Passt scho! Die Musik für ein Lokalblatt spielt ganz woanders: "Schulbusse für die Jesiden - dank Leserspenden - Projekte im Nordirak verbessern die Lebensqualität der Flüchtlinge - Rückkehr in die Heimat vorerst unmöglich". Mit "offener Gesellschaft und Demokratie" haben die nichts am Hut. Was ist mit den Christen in der Welt, der meistverfolgten Religionsgruppe? Der Chefredaktör der "Unabhängigen Zeitung für christliche Kultur und Politik" artikelt sein Leid: "Kampf gegen das Vergessen - Dreimal war das Flüchtlingscamp Mam Rashan im Nordirak der Fixpunkt unserer Weihnachtskampagne. Nun ist auch das Camp Sheikhan hinzugekommen. Wir haben dank des überwältigenden Spendenaufkommens viel erreicht: Wohncontainer, Gewächshäuser, Ladenzeilen, Spiel- und Fußballplätze wurden gebaut. Dank der neuen Schulbusse werden jesidische Jugendliche auf weiterführenden Schulen bis zum Abitur unterrichtet". Daheim da lesen die Leut': "Kramp-Karrenbauer und Merz im Duett - CDU-Chefin und Ex-Rivale machen gemeinsam Wahlkampf - Gerüchte um Polit-Comeback". Geht sie wieder nach Saarbrücken und er zur Vermögensverwaltung? Das Zuhause dagegen ist in Seenot: "Schwimmen lernen schwer gemacht - Warum sich nur jedes sechste Kind nach der Grundschule richtig über Wasser hält - Sechs von zehn Kindern in Deutschland können nach der Grundschule nicht richtig schwimmen, jede vierte Grundschule hat keinen Zugang zu einem Schwimmbad. Das zeigen Zahlen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Ein Problem: Es fehlen Schwimmlehrer. Denn nicht einmal jeder Sportlehrer muss Schwimmen im Studium belegen....Ein weiteres Problem sind die vielen maroden Bäder". Fürs Leben lernen sollen die Kinder. Müsste auch für eine "cdu"-Kultusministerin gelten. "Schulbusse für die Jesiden". In hiesigen Schulen scheinen immer mehr Schauspieler Lehrer zu ersetzen.  Oder umgekehrt?  "Zwei Darsteller machen Schülern Appetit auf 'Faust' - Tino Leo und Schauspielkollegin Caroline Freund verkörperten alle Rollen aus dem Goethe-Drama Faust bei ihrer Aufführung am Spaichinger Gymnasium....Der Förderverein 'Freunde des Gymnasiums' sponserte die Eintrittskarten mit 500 Euro". Irgendwas läuft falsch mit der Bildung abwärts.

Mord mit dem Messer
Eine Mutter spricht
Von Alexander Wallasch
Tochter und Enkel von einem nordafrikanischen Zuwanderer erstochen: Marianne H. hat für TE den Schrecken des Mordes aufgeschrieben - und warnt vor den Folgen unterschiedlicher Vorstellungen über die Rolle von Mann und Frau.Marianne H.’s 39-jährige Tochter und ihr vierjähriger Enkelsohn wurden vor etwas mehr als zwanzig Monaten vom aus Algerien stammenden Vater des Kindes mit einer Vielzahl von Messerstichen ermordet.... 'Heute denke ich: Hätten wir schon viel früher solche kritische Stimmen gehört und ernst genommen, vielleicht hätten die Morde an meiner Tochter Anne ( 39 J. ) und Enkel Noah ( 4 J. ) im Jahr 2017 in Teningen bei Freiburg durch den Vater des Kindes, einen Algerier, verhindern werden können....Anwälte, Gericht, Jugendamt, Frauenhaus – sogar ein Mediator wusste um die Situation von Anne. Die Polizei war eingeschaltet mit einer Anzeige wegen der ausgesprochenen Bedrohung „es wird Blut fließen. Ich werde deiner Familie Schaden zufügen!“ Auch mir als Mutter drohte er: „Ich schlachte dich ab wie einen Hasen, wenn du dich mir und meinem Sohn näherst!“....Der Täter sitzt mittlerweile lebenslänglich hinter Gittern. Er kam 2002 mit 37 Jahren aus Algerien nach Deutschland. Seine Asylanträge wurden immer wieder abgelehnt....Ich frage also: Wie kann man diese Männer ins Land lassen und dann überhaupt keine weitere Aufklärungen über die Unterschiede des Religiös-Kulturellen bei unseren jungen Frauen und Mädchen veranlassen?'...
(Tichys Einblick. Wie viele Menschen müssen in diesem Land noch sterben, bis das Staatsversagen von Regierung und Volksvertretern, Polizei und Justiz durch  Rückkehr zu Recht und Ordnung und Grundgesetz beendet  wird?)

Badische Landeskirche will Pflicht zur Seenotrettung
Die Synode der Evangelischen Landeskirche in Baden hat in einer Erklärung zur Flüchtlingspolitik Stellung bezogen. Darin kritisiert sie Tendenzen zu einer Kriminalisierung des Engagements für Flüchtlinge...
(swr.de. Die waren nie von dieser Welt. Diese Pflicht gibt es ewig. Aber nicht zur Rettung der  "Flüchtlingsindustrie" von Schleuser und Ko. Hat die Kirche ihre Milliarden schon locker gemacht?)

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NACHLESE
Deutsche Mittelständler
„EU rüttelt an den Grundfesten der unternehmerischen Freiheit“
In das Transparenzregister der EU müssen sich die maßgeblichen Gesellschafter von Unternehmen eintragen. Es soll von 2020 an für jedermann einsehbar sein. Außerdem sollen die Gewinn- und Steuerdaten großer Unternehmen veröffentlicht werden.Im Kampf gegen die Steuertaktik von Großkonzernen hat die EU ein neues Transparenzregister auf den Weg gebracht. Es zwingt aber auch Mittelständler dazu, sensible Daten zu veröffentlichen. Sie sind völlig entsetzt – aus mehreren Gründen....
(welt.de. Alle Schrauben sind locker. Genügt nicht ein Grund, in einer Diktatur nicht mitzumachen, solange es noch geht? Wer EUdSSR wählt, weil er meint, das sei Europa, der ist selber schuld, wenn er mit untergeht, weil er von der UdSSR nichts gelernt hat..)
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Gastautor
Einsam lernen: 30 Schüler und kein Lehrer
Von Luise Witt. „Da musst du mal deine Lehrerin fragen!", antworte ich dem Mädchen unbedarft. Zunächst ernte ich nichts weiter als einen überraschten, ungläubigen Blick. „Du meinst vielleicht unsere Lernbegleiterin?" Erfahrungsbericht einer Lehramtsstudentin aus der Wunderwelt des neuen deutschen Lernens. Bitte setzen Sie sich, bevor Sie lesen.
(achgut.com. Schöne neue grüne Welt.)
Gastautor
Die Leichen im Schacht der Kohlekommission
Von Uli André. Die Kohlekomission war keineswegs ein ergebnisoffenes, unabhängiges Gremium. Vielmehr handelte es sich um eine Lobby-Veranstaltung, die wesentliche Akteure und Fragen von vornherein aus den Verhandlungen ausschloss. Der Autor des Berichts war sehr nahe dran am zweifelhaften Geschehen und berichtet gleichsam aus erster Hand.
(achgut.com. Siehe oben.)

Nicht das alte rechts-links Schema
Spaltungen. Wie der Kampf der Systeme überschrieben wird.
Von Wolfgang Herles
Die wahre, tiefste und gefährlichste Spaltung ist die zwischen liberalen Verantwortungs- und dogmatischen Gesinnungsethikern. Freiheit contra Moralkeule, Selbstbestimmung contra Enteignung. In fast allen westlichen Demokratien wird die tiefe Spaltung der Gesellschaft beklagt. Oft verlaufen die Spaltlinien nicht dort, wo sie vermutet und diskutiert werden....Demokratie ist nicht die Diktatur der Mehrheit, sondern ein ständiger Diskurs, der nur funktionieren kann, solange Kompromisse möglich sind. Sobald Parteien einander blockieren, zerstören sie sich selbst. Denn sie radikalisieren unterlegene Minderheiten und setzen das wichtigste Gesetz der open society, das trial and error außer Kraft...Eine falsche Spaltung beherrscht auch hierzulande die Debatte. Neuerdings wird den Deutschen eingeredet, der Osten werde benachteiligt. Ostdeutsche seien quasi Migranten im eigenen Land. Was für ein Unsinn, nachdem Abermilliarden aus dem Westens in die ehemalige DDR geflossen sind... Der größte Kampfplatz dieser neuen-alten Systemschlacht ist die Klimapolitik.
(Tichys Einblick. Mitten im Spalt ist das schwarze Loch, in dem Land und Leute verschwunden sind.)

++ Gute Nachrichten +++
Entlastung für Familien: Unter 18-Jährige kommen umsonst in Münchner Freibäder
Verbrechen, Streit und Katastrophen: Die Nachrichtenwelt konzentriert sich naturgemäß stark auf negative Ereignisse. In diesem News-Ticker setzen wir ein Gegengewicht - mit großen und kleinen Geschichten über Glück, Gelingen und Entwicklungen, die Hoffnung machen.
(focus.de. Sowas Dummes! Der Steuerzahler kriegt die Rechnung. Die Welt retten wollen die Kinder, schon wählen dürfen, aber können nicht einmal das Freibad bezahlen.)

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DAS WORT DES TAGES
Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.
(Karl Marx)
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Terrorgefahr
Dänemark verlängert Kontrollen an Grenze zu Deutschland
Dänemark hat seine seit 2016 bestehenden Kontrollen an der Grenze zu Deutschland um ein halbes Jahr verlängert. Als Grund nennt die Regierung in Kopenhagen die Bedrohung durch den Terrorismus. „Die Sicherheit Dänemarks genießt höchste Priorität in der Regierung“, sagte Ausländer- und Integrationsministerin Inger Støjberg.
(Junge Freiheit. Terror ist auch ein Meister aus Deutschland. Er hat freien Eintritt.)

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Rahim Taghizadegan über Demokratie
Glaubensgewissheiten der Säkularreligion erschüttern
Antike Denker hätten nichts als Spott übrig
Von Michael Klonovsky
....Taghizadegan bietet keine Theorie an, sondern eher ein intellektuelles Klima des Nachdenkens über die Funktionsweise von Gesellschaften. Wenn die Menschenwelt immer komplexer wird, dann wird sie auch immer verwirrender, undurchschaubarer und durch Theorien immer weniger abbildbar. Die Komplexität reduzieren zu wollen, ist eine logische Reaktion darauf. Der Siegeszug der einfachen Erklärungen, die kollektiven Versammlungen hinter Parolen, die offenkundige Primitivität der öffentlichen Debatten finden hier eine robuste Erklärung. Das Motto lautet: Besser irgendetwas gilt als überhaupt nichts, und das mag erklären, warum wir knapp zweieinhalb Jahrhunderte nach der „Kritik der reinen Vernunft“ in der vermeintlich aufgeklärtesten Gesellschaft aller Zeiten immer noch mit ersatz- oder quasireligiösen Welterklärungen überschüttet werden, deren Anhänger sich hinter Stacheldrahtverhauen von Tabus verschanzen und sogar in die eigenen Reihen mit Exorzismen drohen. Solche Glaubensgewissheiten beharrlich zu erschüttern, ist Taghizadegans Passion, dafür hat er zu Wien eine private Bildungseinrichtung namens „Scholarium“ gegründet. Zu den Glaubensgewissheiten unserer Zeit gehört die Erhebung einer Staats- beziehungsweise Regierungsform in den Rang einer Säkularreligion, an die jeder bekenntnishaft zu glauben hat, der mitspielen will, und die zu kritisieren auf Blasphemie hinausläuft. Ich habe dieser Tage Taghizadegans kleines instruktives Buch über die Demokratie („Altes Ideal oder moderner Etikettenschwindel“) gelesen und will jetzt nicht darüber referieren – allein seine These, dass Nation, Demokratie und Republik in der Realität unvereinbar seien, wäre ein Seminar wert –‍, sondern nur seiner Frage folgen, wie ein Zeitreisender aus der Antike unsere Demokratie beurteilen würde. Taghizadegan zufolge würde er uns auslachen. Gut, so weit würde Claudia Kipping-Eckardt noch mitgehen, sofern sie in etwa weiß, was Antike bedeutet, denn der männliche und wahrscheinlich sklavenbesitzende Athener Vollbürger hat ja Demokratie bloß in einem elitären Kreis praktiziert und den Rest ausgegrenzt. Eine Claudia Kipping-Eckardt hätte damals nicht dazugehören dürfen...Heutige Demokratien, notiert Taghizadegan, müssten nach altgriechischem Sprachgebrauch eher als „oligarchisch orchestrierte ochlokratische Tyrannis“ bezeichnet werden. Das „anonyme Malen eines Kreuzes innerhalb einer riesigen Masse“ sei das absolute Gegenteil von dem, was unser Athener als Selbstregierung verantwortlicher Bürger verstanden hätte. „Die antiken Denker hätten wohl nichts als Spott übrig für unser heutiges Pathos, mit dem wir uns für unser ‚Recht‘ bejubeln, einen Tag lang Bürger zu sein und dann fünf Jahre lang Untertan.“ Sprechenderweise werde dieser Vorgang mit den Worten beschrieben: Wir „geben“ unsere Stimme „ab“....
--Rahim Taghizadegan: „Demokratie – Altes Ideal oder moderner Etikettenschwindel?“
Dieser Artikel erschien zuerst auf „Acta diurna“.
(eigentümlich frei. Haben lupenreine deutsche Demokraten nicht längst Demokratie als Diktatur verraten?)
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Potentiell totalitär
Positive Diskriminierung spaltet
Von Theodore Dalrymple
Positive Diskriminierung wirkt von Natur aus so spalterisch, weil es unendliche Möglichkeiten gibt, jede mögliche Bevölkerung in verschiedene Gruppen aufzuteilen. Die Unter- oder Überrepräsentation menschlicher Gruppen in allen möglichen Zusammenhängen ist unvermeidliche Folge der menschlichen Vielfalt...Niemand würde die Förderung weiblicher Kriminalität fordern, nur weil unter den Kriminellen und in den Gefängnissen Männer erheblich überrepräsentiert sind. Es gibt begründete Differenzen im Ergebnis der Tätigkeiten verschiedener Gruppen, die nichts mit Diskriminierung oder mit Vorurteilen zu tun haben....Doch auch wer die positive Diskriminierung nicht nur aus schierer Böswilligkeit und Machthunger unterstützt, wer damit eine tatsächlich benachteiligte Gruppe aufrichtig fördern möchte, zeigt ein tiefes Misstrauen gegenüber der Spontaneität in der Gesellschaft. Diese Menschen glauben offensichtlich, dass so lange die Menschen nicht drangsaliert, bedrängt und fortdauernd erzogen werden (durch sie selbst, natürlich), damit sie die richtigen Gedanken und Gefühle haben, werden sie immer sehr böse Gedanken und Gefühle haben...Die Gehirnwäsche durch die Tugendhaften ist die Antwort auf menschliche Übel. Die andere Seite dieses Problems ist, dass sich einige direkt wünschen, diskriminiert zu werden, damit sie die berechtigte Entrüstung genießen können... Wer auf einer moralischen Grundlage die Diskriminierung zu einem der schlimmsten Verbrechen erklärt, befördert die totalitäre Haltung gegenüber der Diversität der Welt.
(Tichys Einblick. Die Radgruppen sagen, sie sind die Mehrheit in der Mitte.)

Weltweite Demonstrationen
Gesellschaft braucht Propheten:
Berliner Bischof vergleicht Greta Thunberg mit Jesus
Die Schülerdemonstrationen für Klimaschutz lassen den Berliner Erzbischof Heiner Koch an den Palmsonntag denken. "Mich erinnern die Freitagsdemos ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem", sagte Koch am Samstag im rbb-Radio.
(focus.de. Jesses Maria! Sie auch am Kreuz?  Jetzt weiß jeder wer oder was Jesus ist. Was fehlte ihm? Immerhin war der nicht katholisch: "Und es werden sich viele falsche Propheten  erheben und werden viele verführen".)

Will das System auf den Kopf stellen
Grünen-Chef im Höhenflug: Wie Habeck privat tickt, was er mit Deutschland vorhat
Grünen-Chef Robert Habeck ist aktuell der beliebteste Politiker unseres Landes. Wo kommt er her, wie tickt er privat und politisch, was hat er mit Deutschland vor? Ein Porträt über den Mann, der das System auf den Kopf stellen will.
(focus.de. Wo bleibt der Verfassungsschutz? Vertreten der Mann und seine Partei nicht verfassungswidrige Ziele?)

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(welt.de. Immer öfter...seit Tagen.)

Fidschi-Fatima - Südsee-„Pilot-Projekt“ mit fatalen Folgen
50 Tonnen CO2 + 40.000 km: Claudia Roth jettet & rettet das Weltklima!
Von JOHANNES DANIELS
Immer wenn die Klimaheuchler der roth-grünen Miles-&-More-Sekte fröhlich ihre Business-Class-Lounges besteigen, bleibt kein Auge trocken – so auch anlässlich der bislang von Bundestag und den Medien verschwiegenen „Weltklima-Informations-Reise“ von Claudia Roth in die sonnige Südsee. Der klimaparasitäre Betriebsausflug von Fidschi-Fatima & Friends soll nun sogar Folgen für das Weltklima haben. Allerdings anders als geplant … Laut den Erkenntnissen der Gymnasiallehrerin und CO2-Aktivistin Verena Brunschweiger sind „Kinder das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann“. Jeder potenzielle possierliche Ökoschädling in Europa belaste die Umwelt mit summa 58,6 Tonnen Kohlendioxid und treibe die Menschheit damit ein Stück weiter in die bevorstehende Klimakatastrophe. Kein Wunder, dass die Antinatalisten von Jusos und Teilen der SPD nun für eine legale Abtreibungsregelung „bis kurz vor dem Geburtstermin“ plädieren und damit den Kulturkampf gegen die autochthonen „widerlichen Lebensschützer“ (Eva Högl, SPD-Vize) mit einem gehörigen Anti-Baby-Big-Bang eröffneten. Claudia Roth hatte da mehr Glück. Als sie im Wonneproppenmonat Mai des Jahres 1955 im schwäbischen Ulm das Licht der Welt erblickte, wusste ihre Mutter (das „Elter 2“ auf Grünisch) – ebenfalls eine engagierte Lehrerin – noch nichts vom über den Planeten hereinbrechenden Öko-Armageddon. Ansonsten wäre die Chose für Klein-Claudia wohl übel ausgegangen. Doch so wurde „Deutschland-du-Stück-Lebensfreude“ eine UN-Compact-kompetente Bundestagsvizepräsidentin geschenkt und Mutter Erde eine Kämpferin für „das Klima“ und gegen fiese Feinstaub-Nazis. Seit kurzem setzt sich der grüne Umweltengel der Klima-Apologeten speziell für „europäische Klimapässe“ für die Bewohner der „vom Klimawandel betroffenen Inselstaaten“ ein und lies dies auch im bemerkenswerten „Europawahlprogramm 2019“ im Zuge der raschen Umsetzung des „UN Global Compact for Migration“ manifestieren:
„Historisch betrachtet sind die westlichen Industriestaaten die Hauptverursacher klimaschädigender Treibhausgase. Daher soll die EU zusammen mit anderen Industriestaaten vorangehen und im Rahmen einer gemeinsamen Regelung den Bewohner*innen von bedrohten Inselstaaten, die durch die Klimakrise unbewohnbar werden, Klimapässe anbieten.“
Die tollkühne Schnaps-Idee geht auf „den weltweit renommierten deutschen Klimaforscher“ Hans Joachim Schellnhuber (Die ZEIT) zurück, den Gründer und jahrelangen Vorsitzenden des Potsdamer Klimaforschungsinstituts: Der Klimapass „soll von der Erderwärmung existenziell bedrohten Personen die Option bieten, Zugang zu und staatsbürgergleiche Rechte in weitgehend sicheren Ländern zu erhalten“. Kein Wunder, dass der feuchte Traum (fast) jeden in Deutschland angelandeten „Klima-Schutzsuchenden“ Mutter Fatima heißt. So wird die umtriebige Grün*Innen-Aktivistin im Kreise derer, denen zu Hause „das Wasser bis zum Hals stand“ gerne huldvoll „Mama Merkel“ gerufen, wie sie uns ungläubig Staunenden schon mal im engsten Rotary-Club-Kreis verknüstert! Es läuft für Claudia Roth – und jetzt fliegt sie auch noch: Auf Einladung der Parlamentarischen Versammlung von Fidschi jettete die Bundestags-Biotonne im Februar in die indigoblaue Südsee – unfreiwillig unterstützt vom Deutschen Steuerzahler, der im Zuge der sozialen Gerechtigkeit derweil im nassgrauen Deutschland die Stechuhr bedienen durfte. Der Weg von Fidschi-Fatima führte daher zunächst nach Bangladesch mit einem Klima-Flüchtlings-Potenzial von 165.000.000 muslimischen Bewohnern, Kiribati und schließlich auf die Fidschi-Inseln – insgesamt anstrengende 41.000 Flugkilometer in der – für die vollschlanke Claudia – durchaus beengten Business-Schweineklasse. Mit von der paradoxen „Partie“ war Roths Parteifreund Frithjof Schmidt (65, Grüne), der in der Fraktion „für den Südwestpazifik“ und Ostasien zuständig ist und der CDU-Abgeordnete Matthias Zimmer (57). Zimmer beschäftigt sich mit „Menschenrechten“ und hat sogar ein Buch über „Christliche Nachhaltigkeit“ (unter Religion und Spiritualität) geschrieben. Über Berlin-Bangladesch-Brisbane ging es weiter über die salmonellenverseuchten Salomonen (1883 fast einmal deutsche Kolonie, Pfui!) über Nauru nach Kiribati. Die 33 Korallenatolle im Südpazifik seien am meisten vom Klimawandel bedroht, da sie sehr flach auf Höhe des Meeresspiegels lägen, erklärt Roths Bundestags-Mitarbeiter Ali Mahdjoubi aus Vize-Fatimas Gender-Shangri-La, dem Iran (sic!). Das genaue Datum der Reise „wisse er aber nicht mehr“, so Ali Mahdjoubi zu BILD. Danach jettet des reise- und klima-lustige Trio weiter auf die Fidschis, um sich vier weitere Tage lang ein Bild von der „klimabedingten Umsiedelung ganzer Fischerdörfer zu machen, die dem steigenden Meeresspiegel weichen“ müssten. Die Rückreise führte über die Partyhochburg Sydney zurück nach Berlin. Monetäre Kosten: bei sparsamster Buchung wohl 10.000 Euro pro Person zu Lasten des Steuerzahlers. Öko-Bilanz-Kosten der Langstrecken-Flüge: Der CO2-Anteil beträgt – wohlwollend gerechnet – etwa 17 Tonnen – pro „Klimaretter“, soviel wie ein SPD-Abtreibungsopfer durchschnittlich in seinem ganzen unwerten Leben zu Bio-Buche schlagen würde. „Nachdem sich BILD bei Frau Roth erkundigte, ob dem Klima nicht mehr geholfen wäre, sie hätte sich die Reise gespart, erschien ein kurzer Report auf ihrer Webseite. Für Roth habe sich die Reise auf jeden Fall gelohnt, schreibt sie auf ihrer Webseite. Eines machte die Reise besonders deutlich: Die Dringlichkeit, unverzüglich global umzusteuern – der Handlungsbedarf ist dringend.“
Gretas Flugscham – Claudias Klima-Stolz
Da es für die Klimarettung „höchste Eisenbahn“ sei, fährt Greta Thunberg bekanntlich mit dem Zug von Stockholm auf Arbeit zum Weltwirtschaftsforum und zum Klimagipfel nach Kattowitz und zum Schulschwänz-Anstiften nach Berlin. Dank Greta (Asperg-Gretl, nicht Greta Garbo) gibt es im Schwedischen mittlerweile dafür sogar ein eigenes Wort: „Flygskam“ – Flugscham. Auch in der schwedischen „Schwedenmord-Filmindustrie“ wächst das Umweltbewusstsein, 250 „Filmschaffende“ unterzeichneten einen Aufruf in der größten schwedischen Tageszeitung „Dagens Nyheter„, wonach Produzenten ihre blutigen Dreharbeiten lediglich klimaneutral in Smaland & Co. verrichten dürften. Ein schwedischer Instagram-Account stellt seit Dezember dutzende Prominente an den Online-Pranger, die für Flugreisen werben, der skandinavische Skandal-Denunziations-Account hat inzwischen mehr als 60.000 Follower. „Gretas Flygskam-Trend hat uns sicher beeinflusst“ – vor allem Frauen und junge Menschen reisen demnach umweltbewusst per Zug, gerne auch in zweifelhafter Gesellschaft „schwedischer Neubürger“: Im Winter verzeichnete die Schwedische Bahn einen Anstieg der Zugreisen um 21 Prozent, ebenso wohl auch der Vergewaltigungen – denn Schweden hat mittlerweile die höchste Vergewaltigungsrate in Europa. Greta Thunberg dazu: „Unsere Zivilisation wird geopfert, damit eine kleine Gruppe von Menschen große Mengen Geld verdienen kann.“ Oder hypermoralische Amüsier-Trips in die Südsee. Apropos: Beim 23. Weltklimagipfel, der im November 2017 in Bonn stattfand, führte mit „Fidschi“ zum ersten Mal ein Südpazifikstaat den Vorsitz. Die Delegation aus Fidschi reiste mit einer beschwingten 36-köpfigen Abordnung aus „Umweltexperten“, Journalisten, „Regierungsverantwortlichen“, Weltklima-Studenten, „Cultural Performers“ und einer Tänzergruppe des Fiji Conservatorium of Music an. Per Jet – nicht per Zug – mit insgesamt über 600 Tonnen „schändlicher“ Kohlendioxidemission. Im Gegensatz zu Schweden und Deutschland hält sich dort die „Flugscham“ noch sehr in Grenzen. So wie wohl auch bei der Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth und ihren paradoxen Klimasekten-Orthodoxen. P.S. Nach Faktenlage und herrschender Meinung besser informierter Klimawissenschaftler aus Australien und Neuseeland ist das Fidschi-Atoll übrigens nicht im Geringsten von einer CO2-bedingten Meerespegelsteigerung bedroht. Hoffentlich hattet ihr wenigsten Spaß und leckeres Trader-Vic’s-Südsee-Essen. Und jetzt geht’s dafür ans „Fasten für das Klima“, Claudia – das wäre der wahre Gewinn für die Umwelt … und die leidgeprüften Phoenix-Zuschauer im Bundestags-TV.
(pi-news.net)

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