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Gelesen

Am Ende aller Wünsche.

(tutut) - Die Nichtpresse sagt, sie sei die Presse. Und schon rollt Geröll den Geburtstagskuchen zum 70. von Grundgesetz mit Meinungs- und Pressefreiheit hinunter. Ausgerechnet zum Tag der Pressefreiheit fallen dem Lokalteil hierzu 100 Jahre alte Füllungen ein wie "Auftakt zur Serie 'Spaichingen vor 100 Jahren'", wohl als Scherzartikel gedacht, wenn die Gegenwart zu neu ist. So neu, dass ein Redaktionsleiter von das Ganze in TUT titelt: "Stadtrat lehnt versenkbaren Poller ab“. Er scheint nicht von hier zu sein, denn in Baden-Württemberg gibt's nur den Gemeinderat. Sollte man wissen. Dabei macht sich der Laden doch so viel Mühe für sein Personal und auch um die Blattpreise. "Ein Plus für guten Journalismus: Leser von schwäbische.de genießen ab sofort mehr Exklusivität". So spricht ein "Leiter Digitales / Stellvertretender Chefredakteur" ein großes Wort gelassen aus: "Wir investieren viel in die Aus- und Weiterbildung unserer Journalisten. Das Recherchieren, Schreiben, Filmen und Fotografieren ist ihr Hauptberuf“. Seltsam, dass Leserkommentare dazu es wohl anders sehen. Dass bei abnehmenden Auflagen von zunehmender Exklusivität die Rede sein muss, wird jeder verstehen. Dass ausgerechnet aber jene, die für sich in Anspruch nehmen, Presse zu sein, nicht wissen, was Populismus ist - da sollen sie mal beim Papst des deutschen Journasmus, Wolf Schneider nachlesen - das ist schon sehr, sehr bedenklich. Politik ist immer populistisch. Aber die Linken und Linksradikalen sagen, sie sind die Richtigen Und alle anderen sind rechts. Und so drückt sich der ganze Jammer der Medien in Deutschland in wenigen Sätzen aus: "'Die Lage hat sich verschlechtert' - Die Pressefreiheit hat weltweit viele Feinde - Auch in Europa gibt es bedenkliche Tendenzen... Dies hänge mit dem Aufstieg populistischer Parteien zusammen, die mittlerweile an Regierungen beteiligt seien...  'beobachten wir medienfeindliche Rhetorik und gezielte Hetze'“. Es scheint, für Bildung kann nie genug ausgegeben werden. Oder lieber in eine Seite "Lesergewinnspiel"? Wenigstens ist das Maienstecken noch nicht ausgestorben, zur Kommunalwahl lebt es auch in Spaichingen auf. Im Kampf der Stimmen, Sitze und Gedränge gilt's, erste Nüsse zu knacken: "Wahlkampf: Freie Wähler wollen ein neues Stadthaus - Die Verwaltung brauche neue Räume". Und: "Wahlkampf: SPD will mehr Bäume - Am 22. August soll der erste Baum gepflanzt werden an zentraler Stelle".  Das wird Zeitung freuen. Auch ein Wald fängt mal klein an.  "Zentral ist, wo ich Bürgermeister bin und baue", hat schon der alte Erwin Teufel gemeint  und getan. Schon hatte Spaichingen eine neue Mitte. Es darf gewichtelt werden, bis 26. Mai ist alles dran und drin, bis zur Rettung des Planeten. Eine "spd"-Amazone und Justizministerin, für Familie stand sie auch schon, Generalsekretärin war sie,  gerade wir sie auf Großplakaten angehimmelt wie ein Popstar oder Merkel, schnürt für den Umzug nach Brüssel schon ihr Ränzlein, dabei ist noch gar nicht gewählt worden. Wie das? Sagt da eine, wir  sind die Demokraten?  "Interview: 'Europa muss wehrhafter werden' - SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley will aus der EU ein soziales Projekt machen - und gegen Populismus kämpfen - Ab jetzt zählt's für Katarina Barley. In Saarbrücken startet die SPD an diesem Freitag in den Europa-Wahlkampf, und Barley tritt neben Udo Bullmann als Spitzenkandidatin an. Einen Schwerpunkt legt die Deutsch-Britin auf die Sozialpolitik. 'Nur wenn Europa zu einer sozialen Marktwirtschaft wird, ist unsere soziale Marktwirtschaft in Deutschland gesichert', sagt Barley.... Schafft sie auch den Planeten?  "Gut. Ich habe mein Leben lang hart gearbeitet, normalerweise für zwei. Jetzt arbeite ich eben für drei... Ich habe schon meine Wohnung gekündigt und in Brüssel eine neue gemietet. Ich gehe auf jeden Fall nach Brüssel'". Warum dann noch wählen? Da muss jemand was falsch verstanden haben. Der Wähler ist immer der Gärtner.  Europa oder EUdSSR? Gerührt und geschüttelt.  "Es ist eine tolle Partei". Wie meinen?

"Ich gehe auf jeden Fall nach Brüssel". Sie ist dann schon mal weg. Vor der Wahl.

Landesparteitag mit Vorstandswahlen
CDU-Landeschef Strobl: "2021 verjagen wir die Grünen!"
Die baden-württembergische CDU hält noch bis Samstag in Weingarten (Kreis Ravensburg) ihren Landesparteitag ab. Höhepunkt des Treffens: die Wahl des neuen Parteivorstands.
(swr.de. Das ist ihm nicht gegen Wolf geglückt. Vorher stoßen ihn die Grünen von der Bettkante.)

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NACHLESE
Dushan Wegner
Kevin, die nützliche Nebelkerze
Ich lege hier eine These vor, dich ich „Kevin-Prinzip“ nenne: Der erfolgreiche postdemokratische Politiker versteht sich darauf, die öffentliche Debatte auf konsequenzlose, geradezu irre oder schlicht unwichtige Themen zu lenken, während hinter den Kulissen an der demokratischen Debatte vorbei über die eigentlich wichtigen Fragen entschieden wird....Die englischsprachige Wikipedia beschreibt "Shitposting" in etwa als das Veröffentlichen einer großen Menge provokanten Inhalts niedriger Qualität, wodurch die Debatte in Online-Foren entgleist oder aus anderem Grund unmöglich wird – das ist in etwa, was Kühnert auch tut: er wirft schrottwertige Ideen in den politischen Raum, die anderen Politik-Lautsprecher springen dankbar auf, und so wird einen weiteren Tag von der Debatte und der notwendigen Lösung der wirklich kritischen Fragen abgelenkt....
(achgut.com. Shitstorm im shithole. Lies nach bei Sunzi, 2500 v.Chr., "Die Kunst des Krieges", "Die Psychologie der Massen", Gustave Le Bon, 1895, "Propaganda", Edward Bernays, 1928. Dann lässt sich auch das Original von Marx und Engels, 1848, von einem Jüngling verkaufen, der noch nichts gelernt hat außer Kommunismus und abei dessen viele Enden übersieht,  die bisher 100 Millionen das Leben kosteten.)
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Alexander Wendt
Ein Steak, ein Interview und 70 Tonnen Bullshit
In jedem Steak „stecken 70 Liter Erdöl“, behauptet der Vize-Chef des Potsdamer Klima-Instituts. Die Behauptung ist schreiender Blödsinn. Und noch längst nicht das Ende der alternativen Fakten. Hier wird der geballte Quatsch sorgsam filetiert.
(achgut.com. Ohne Hölle und Fegefeuer kein Himmel.)

Norbert Bolz
Europawahl: Die bunte Einfalt der Ratlosen
Ganz Deutschland ist jetzt zugepflastert mit den Strophen eines gemeinsamen Loblieds auf Europa – zumindest was CDU, SPD, FDP und Grüne betrifft. Dies geschieht aber nicht aus Liebe zu Europa, sondern aus Hass gegen die Europa-Kritiker. Die werden mittlerweile ähnlich behandelt wie das „dunkle Deutschland“. Dabei kritisieren sie nicht Europa, sondern die Eurokraten.
(achgut.com. Demokratie der Dikatoren für Dummies.)

Erik Lommatzsch
Ein Prosecco auf Machiavelli
Wer will, kann heute den 550. Geburtstag von Niccolò Machiavelli feiern. Sein Name ist bekannt und wird – da seine Werke kaum richtig bekannt sind – seit langem missbraucht und Zitate missdeutet. „Du sollst den Namen des Machiavelli nicht unnütz im Munde führen“, wäre ein Vorschlag für das erste Gebot für Politiker, Politikwissenschaftler und Publizisten.
(achgut.com. Sie machen ihn alle, von Pippi Langstrumpf bis Kasperle.)

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DAS WORT DES TAGES
Der Einfluss der grünen Ideologen auf die Bevölkrung nahm im Lauf der Zeit unglaubliche Formen an. Bisweilen sah es so aus, als wäre die ganze Nation ihren Einflüsterungen erlegen. Sogar die Kleinkinder wurden indoktriniert. So kam es, dass die deutsche Jugend vom Freischütz und vom Schinderhannes träumte, statt von Siemens und Schuckert. Ihre Phantasie kehrte im Wirtshaus zum Spessart ein, nicht in der Badischen Anilin- und Soda-Fabrik. Dabei wurde allerdings eine Kleinigkeit übersehen. Denn wo stand eigentlich die Wiege der deutschen Industrie? Sie stand im Wald. Eisenschmelzen, Hammerwerke, Glashütten waren bis vor 200 Jahren auf die riesigen Wäldereien Mitteleuropas angewiesen. Werkzeuge und Geräte, Maschinen und Fuhrwerke, Wasserleitungen und Pflüge, Schienen und Waffen, Brücken und Mühlen - das alles bestand zum allergrößten Teil aus Holz. Ohne die grüne Biomasse war kein Hoch- und Tief-, kein Berg- und kein Schiffsbau möglich. Der Gerber und der Stellmacher, der Seiler und der Faßbinder, der Schmied und der Porzellanbrenner - sie alle lebten vom Wald. Und sogar die chemische Industrie wurzelt ebendort, wo sie heute ihr Schwefeldioxid und ihr Benzol, ihr Cadmium und ihr Chloräthylen deponiert: in Gottes freier Natur. Wir haben es nur vergessen; aber die Verwandlungskünste der späteren Steinkohlen- und Petrochemie wurden in der Trösteinsamkeit eingeübt. Ihre Basis war die Köhlerei und die Harzgewinnung..
(Hans Magnus Enzensberger)
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Steiermark
SPÖ untersagt Cover-Band das Spielen von Gabalier-Liedern
Die SPÖ Steiermark hat einer Coverband verboten, während eines Konzerts anläßlich des 1. Mai in Graz, Lieder von Andreas Gabalier zu spielen. Die Band trat nach den Reden mehrere SPÖ-Politiker auf. Nachdem sie das Stück „Hulapalu“ gespielt hatte, stieg eine SPÖ-Sprecherin auf die Bühne und untersagte der Gruppe, Gabalier-Lieder zum Besten zu geben.
(Junge Freiheit. Unfreiheit die sie meinen. Böse Menschen haben keine Lieder.)

Bei „Anti-Rechts“-Demo entdeckt
Identitären-Aufkleber in Mannschaftswagen: Razzia in Polizeipräsidium
Nachdem in einem Wagen der Duisburger Polizei ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt wurde, hat am Donnerstag eine Razzia im Polizeipräsidium stattgefunden. Dabei sollen auch die Spinde der Beamten durchsucht worden sein. Der Aufkleber wurde bei einer „Anti-Rechts“-Demonstration entdeckt.
(Junge Freihet. "Wehr Dich. Es ist Dein Land". Schlimm, schlimm sowas.)

Kritik an Tübinger Oberbürgermeister
Göring-Eckardt distanziert sich von Palmer
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Kathrin Göring-Eckardt, hat sich von ihrem Parteikollegen, dem Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, distanziert. Sie habe „null“ Verständnis für dessen Äußerungen, sagte Göring-Eckardt. Palmer spreche nicht für die Grünen.
(Junge Freiheit. Der war halt nicht Agitprop-Funktionär in der FDJ.)

Beschluß ohne Gegenstimmen
Britisches Parlament für „Klima-Notstand“
Das britische Parlament hat beschlossen, einen „Klima-Notstand“ auszurufen. Die Vorlage von Oppositionschef Jeremy Corbyn (Labour) wurde am Mittwoch ohne Gegenstimmen angenommen. Bindend sei der Beschluß zwar nicht, der Labour-Politiker bezeichnete ihn aber dennoch als „Riesenschritt vorwärts“. Auch Greta Thunberg äußerte sich.
(Junge Freiheit. Dummheit ist unendlich und macht auch vor Inseln nicht Halt.  Herr, wirf Hirn ra!)

LAND IM KOMA
„In unserer weltoffenen Stadt nicht willkommen“
Stadt München erteilt AfD-Mann Höcke Hausverbot
Zwei Tage vor einer Veranstaltung des bayerischen AfD-Nachwuchses hat die Stadt München den angekündigten Rednern Hausverbote erteilt – unter anderem dem Thüringer Parteichef Björn Höcke.
(focus.de. Frei nur für Linksradikale wie einst?)
AUFTRITT VON LUISA NEUBAUER
„Fridays4Future"-Aktivisten stellen RWE ein 47-Tage-Ultimatum
Auf der Hauptversammlung des Energieversorgers stellen Klima-Aktivisten den Konzern an den Pranger. Doch mit ihrer Kritik ignoriert die Schülerbewegung den radikalen Wandel des Unternehmens — und droht ihm.
(welt.de. Größenwahnsinnige ungebildete Zwerge regieren das Land?)
FRAKTIONSKLAUSUR
„Grüne Wohngarantie11 -Wer nicht baut, soll hohe Strafen zahlen
Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Hofreiter und GÖring-Eckardt sehen genug Flächen für Wohnungen. Wer unwillig ist zu bauen, soll bestraft oder gar enteignet werden.
(welt.de. Wer sind die Feinde der Verfassung?)

Für wie dumm hält die AKK-Partei eigentlich die Wähler?
CDU wirbt bei Europawahl für „sichere Grenzen“
Immer wenn's bei der CDU Richtung Wahlen geht, fallen bei den Verantwortlichen der AKK-Partei sämtliche Hüllen des politischen Anstands. So hat vor zwei Jahren bei der Landtagswahl in NRW der damalige CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet – ein glühender Verfechter von Merkels islamischer Masseneinwanderung 2015 – kurz vor dem Wahltag den sog. „Hardliner“ in Sachen Sicherheit, Wolfgang Bosbach, vor seinen Karren gespannt und gewann dadurch die entscheidenden Stimmen der noch unentschlossenen Wählern hinzu. Jetzt bei der Europawahl ist ähnliches zu beobachten: Plötzlich sieht man ausgerechnet bei der CDU überall Plakate stehen, auf denen prominent für „sichere Grenzen“ geworben wird. Diese Verlogenheit hat den Blogger Dr. Hans Penner dazu veranlasst, der neuen CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer folgenden Offenen Brief zu schreiben:
Sehr geehrte Frau Kramp-Karrenbauer,
die CDU hatte rechtswidrig die Grenzen geöffnet für eine illegale Masseneinwanderung von Moslems. Als Folge sind Gewaltverbrechen stark angestiegen wie Morde und Messerstechereien. Man traut seinen Augen nicht, wenn man CDU-Wahlplakate liest: „Für sichere Grenzen“. Erklären kann man sich diesen Sachverhalt nur dadurch, daß die CDU die Mehrzahl der Wähler für politisch ungebildet hält. Die Desinformation durch die CDU trägt wahrscheinlich dazu bei, dass Wahlplakate einer islamkritischen Partei gewaltsam entfernt werden.Dieses Schreiben kann verbreitet werden. Zu einer Antwort werden Sie wahrscheinlich nicht bereit sein. Die CDU scheut den Dialog mit Bürgern.
Mit besorgten Grüßen
Hans Penner
(pi-news.net)

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