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Gelesen

(tutut) - Kinder an die Macht! Infantile Menschen haben infantile Ideen. Hierfür schwänzen sie Schule, füttern mit grünen Blättern goldene Kälber oder schreiben "Zeitung" drauf, was meist beiläufig, ausgelesen und kurzbeinig heißt. Kita regiert: "Jugendlandtag stellt 27 Forderungen auf". Auf die Abschaffung des Landtags kommen sie nicht, wie sollten sie auch, denn immerhin leben eine Menge Leute im  und um den Landtag herum, obwohl der nichts zu melden hat, denn eine Regierung regiert fünf Jahre durch ohne Kindergeburtstag.   Kann sie aber nicht wissen: "'Ich werde auf jeden Fall darauf achten, ob etwas umgesetzt wird, was wir fordern', sagt die 14-jährige Marlene aus Fischbach (Bodenseekreis)". Infantilität teilt des Artiklers Leid, der die Fortsetzung eines Diktats von Versailles vor 100 Jahren nicht als 2. Weltkrieg erkennt. Er macht Flaggenappell der EUdSSR zur Stunde der täglichen Geißelung: "Gerade Deutschland trägt Verantwortung dafür, dass die Reise in eine noch friedlichere Zukunft kein barbarischer Rückschritt unterbricht". Er merkt nicht, wie infantil das ist, was er da schreibt, wider besseren Wissens. Wenn er sich doch der Großplakate einer "Europawahl" im Mai entsinnen würde, nach der es nun "April, April!" heißt. Dass da das Zittern einer Kanzlerin die offenbar keinen Arzt findet, es auf die Titelseite schafft, alle Achtung. Fortsetzung im Lokalen. Tuttlingen zittert auch. "Stadt und Landkreis suchen Mediziner - Die Initiative Donau Docs will Nachwuchs über eine Informationsveranstaltung anwerben". Und die "AOK warnt vor Hitzschlägen". Kannitverstan? "Trotz Hitze: Run&Fun startet am Samstag - Absage stand nicht zur Debatte - Mehr Verpflegungsstände und Läuferduschen aufgebaut". Bis der Tod sie scheidet? Nicht nur die Welt ist verrückt. Infantile Menschen habene infantile Ideen. Manchmal merken sie wenigsten, dass das, was aus der Steckdose kommt, vorher erst hinein muss. Also: "Bald kostet das Stromtanken Geld - Die öffentlichen Ladestationen in Sigmaringen und der Region sollen umgerüstet werden". Haben die  nicht gewusst, dass Strom immer Geld kostet? Kinder, Kinder, so geht es weiter: "Am Wochenende steppt der Bär" in Trossingen, ein Redaktör findet "Motorradlärm stört fürchterlich", Wunderdorf Rietheim ist, "wo Zukunft erlebbar wird", Redaktion entdeckt, dass übervolle Freibäder auch übervolle Parkplätze bedeuten, denn viele Sonnen- und Wasserfreunde sind nicht mit dem Radl da. Der grüne Gottvater und Merkels kleine Schwester  machen sich auf ihre Weise nass:  "Kretschmann und AKK rücken zusammen - auf der Bierbank", während die Spaichinger Redaktion sich einer Randgruppe widmet. Damit sind allerdings nicht die Leser gemeint. Schlimm ist's  im Kinderländle: "Hunderte gewaltbereite Rechtsextreme - Szene in Baden-Württemberg hat sich geändert - Experten sehen Dunkelfeld". Dem Linksgrünen ist alles andere rechts. "Eine Gespenst geht um in Europa. Das Gespenst des Kommunismus". Marx hat 1848 die heutige Geisterbahn angekündigt. Es darf, es muss gezittert werden. Wer wird da aus dem Rahmen fallen im Namen der Raute?

Tuttlingen
Dokumentation über "Fridays for future" geplant
Der Dokumentarfilmer Carl-A. Fechner will die "Fridays for Future"-Bewegung ins Kino bringen. Fechner und seine Kollegin Johanna Jaurich wollen dafür sechs Jugendliche auf sechs Kontinenten begleiten, wie die Produktionsfirma fechnerMedia in Tuttlingen am Freitag mitteilte. Der Film "Fridays - es ist unsere Zukunft" soll im Frühjahr 2020 in die Kinos kommen. Die Finanzierung sei jedoch noch nicht gesichert... Bisher habe Greenpeace Deutschland finanzielle Unterstützung zugesagt. Die Firma verhandelt mit weiteren Sponsoren. Bei der 2018 gestarteten weltweiten Protestbewegung "Fridays for Future" demonstrieren Schüler wöchentlich für mehr Klimaschutz.
(swr.de. Kannitverstan jetzt auch im Kino? Das Falsche im richtigen Leben über eine Klimasekte ist aber keine Dokumentation. Auf Kosten anderer? "Kleider machen Leute" ist schon verfilmt, wie auch "Münchhausen" und "Felix Krull". Klappe zu, Affe tot. )

Neuer Anstrich für Trossingens Kultur
Weg mit Violett: Das Trossinger Kulturprogramm erhält nach 20 Jahren einen völlig neuen Anstrich. „Wir wollten es zeitgemäß gestalten“, sagt der Kulturbeauftragte Frank Golischewski. Das von Günter Ludwig entworfene Design ist klar, einfach und prägnant.
(Schwäbische Zeitung. Anstrich ohne Inhalt? Warum machen sie nicht erst die Schlaglöcher zu?)

Villingen-Schwenningen
Weil auch noch die Heizung spinnt - diese Schüler werden im Fahrradkeller unterrichtet
(Schwabo in Schwäbi. Wer spinnt nicht? Soll ein Fahrradkeller die Ausnahme sein?)

Hartmut Wanderer bleibt Ortsvorsteher
Alter und neuer Ortsvorsteher in Eßlingen: Hartmut Wanderer.
(Schwäbische Zeitung. Ahnungslos im Donautal der Ahnungslosen. Wer's wird, entscheidet erst der Gemeinderat.)

Massenschlägerei zwischen Nord- und Schwarzafrikanern
Ellwangen - Die Polizei wurde am frühen Freitagmorgen gegen 3 Uhr zu einer Auseinandersetzung in die Landeserstaufnahmeeinrichtung gerufen. Dort hatte sich wohl eine massive körperliche Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Nordafrikanern sowie einer Gruppe von Schwarzafrikanern zugetragen, die bei Eintreffen der starken Polizeikräfte bereits wieder beendet war. Es waren etwa 20 Personen beteiligt, die bei der Auseinandersetzung teils auch Latten, Pflastersteine und Feuerlöscher einsetzten. Dabei gingen auch Türen und Scheiben zu Bruch. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes gingen dazwischen, wobei einer eine Platzwunde davontrug und im Krankenhaus behandelt werden musste. Bislang sind von den Beteiligten lediglich zwei verletzte Algerier bekannt, von denen einer ebenfalls im Krankenhaus behandelt wurde.
(Polizeipräsidium Aalen)

Frau sexuell belästigt
Schwäbisch Hall - Am Donnerstag um 14:10 Uhr belästigte ein bislang unbekannter Mann eine junge Frau durch exhibitionistische Handlungen. Er sprach die Dame auf dem Weg vom Starkholzbacher See zur Gipsmühle auf Englisch an. Währenddessen entblößte er sein erigiertes Glied. Der Mann, der einen dunklen Teint hatte, war mit einem weißen Mountainbike unterwegs. Er ist etwa 170 cm groß und 25-30 Jahre alt. Er hatte schwarze, etwa 5 cm lange wellige Haare. Bekleidet war er mit einer kurzen schwarzen Hose und einem hellen bzw. weißen T-Shirt..
(Polizeipräsidium Aalen)

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NACHLESE
Düsseldorf:
Messerattacke in Linienbus: Busfahrer außer Lebensgefahr
Der Zustand des Fahrers ist laut Polizei allerdings weiterhin ernst.
Nach einer Messerattacke in einem Linienbus am Düsseldorfer Flughafen am Donnerstagabend ist der 55-jährige Busfahrer außer Lebensgefahr. Sein Zustand sei stabil, allerdings weiterhin ernst, sagte eine Sprecher der Polizei unserer Redaktion am Freitagmorgen. Den 37-jährigen, mutmaßlichen Täter bescheibt der Sprecher als „geistig verwirrt“, er sei mittlerweile in einer psychatrischen Einrichtung untergebracht. Der Mann hatte den Busfahrer in Höhe des Terminals C gegen 21.30 Uhr von hinten attackiert. Andere Fahrgäste wurden nicht verletzt. Der Messerstecher ließ sich nach seiner Tat widerstandslos festnehmen.
(Westdeutsche Zeitung. Wie kommen solche Schnelldiagnosen zustande? Haben die was mit Tätern zu tun, deren Herkunft extra verschwiegen wird, weil fremde Kulturen nicht als mutmaßlich normal verstanden werden?)
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EU-Regierungschefs einig
Bericht: Manfred Weber wird nicht EU-Kommissionspräsident
Manfred Weber wird nicht EU-Kommissionspräsident. Darauf einigten sich die Regierungschefs der EU-Länder beim G20-Gipfel. Nun werden auch einige neue Kandidaten für das Amt gehandelt. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Insiderkreise. Dem Bericht zufolge habe man sich unter Führung von EU-Ratspräsident Donald Tusk dazu entschieden. Kanzlerin Merkel habe die Entscheidung akzeptiert. In den nächsten zwei Tagen wollen die Regierungschefs entscheiden, ob der Sozialdemokrat Frans Timmermanns Junckers Nachfolger wird...
(focus.de. Das war schon vor der Wahl klar. Wer wollte Weber? Merkel wollte ihn nie, denn sonst hätte der gar nicht zur Wahl antreten müssen. Sie hat gar nichts mehr zu sagen. Ausgezittert. Die falsche Wahl war nur eine Farce.)

Chaim Noll
Was ist eigentlich „rechts“? Der Islam ist rechts
Der „Kampf gegen rechts“ in Deutschland wird scheitern. Man kann nicht die eine „Rechte“ bekämpfen und die andere lieben. Man kann nicht erfolgreich gegen Neonazis vorgehen und zugleich muslimische Extremisten und Kriminelle dulden. Die verbreitet aufgeführten Charakteristika der „klassischen Rechten“ treffen haargenau auf die Grundlagen-Texte des Islam zu....Eine staatlich gut finanzierte Propaganda-Industrie bemüht sich darum, die menschenfeindlichen, misogynistischen, xenophoben und judenhasserischen Aussagen der islamischen Grundlagenschriften zu beschönigen, zu vertuschen und zu leugnen. Und uns einzureden, der Islam wäre etwas anderes als eine im klassischen Sinne rechtsradikale Gesinnung.Deshalb wird der „Kampf gegen rechts“ in Deutschland scheitern. Er basiert auf einer Lüge. Man kann nicht die eine „Rechte“ bekämpfen und die andere lieben. Man kann nicht erfolgreich gegen Neonazis vorgehen und zugleich muslimische Extremisten und Kriminelle dulden. ..
(achgut.com. Um Menschenrechte geht es und um das Grundgsetz, wer die überfährt, tut Unrecht, ob mit Links- oder Rechtslenkung.)

Gastautor
Grünifizierte Gesellschaft (1): Opferbereit in die Hölle
Von Thomas Maul. Sofern Wille und Geld ausreichend vorhanden sind, soll in der grünifizierten Gesellschaft technologisch schlichtweg alles möglich sein. Und sollte das Machbare mit den frommen Wünschen einmal nicht Schritt halten können, Hybris mit Realität kollidieren, kommt die Ideologie von Opferbereitschaft und Verzicht im Dienste des Höheren – gerne der Weltenrettung – umso unerbittlicher zum Einsatz.
(achgut.com. Spinnen vom Abend bis zum Morgen bringt Sorgen.)

Ikone des Klimawandels?
Ein Bild lügt mehr als tausend Worte
Von Fritz Goergen
...Der Bericht am Dienstag, dem 18. Juni 2019 auf n-tv.de wird die Vielen irregeführt haben, die gewohnheitsmäßig nicht weiterlesen, denn er macht so auf: ***Was vom Grönlandeis übrig ist - Hundeschlitten versinkt im Schmelzwasser - Unter dem Foto lautet der Text der picture alliance/dpa: »Der Hundeschlitten scheint über das Wasser zu schweben: Auf dem Grönlandeis sammelt sich wegen ungewöhnlicher Hitze das Schmelzwasser.«..*** Dass diese Bildbeschreibung nur die halbe Wahrheit ist, die aufgrund der Aussagekraft des Bildes eher in die Irre führt als aufklärt, erhellt sich in der Zusammenfassung der n-tv-Story: »Ein Bild mit Schlittenhunden in Grönland erregt weltweit die Gemüter – weil es den Klimawandel veranschaulichen soll. Das tut es auch. Doch nur symbolisch, wie der Urheber des Bildes betont. Die abgebildete Schmelze sei ganz normal.« Im übernächsten Absatz korrigiert n-tv.de seine ursprüngliche Darstellung mit diesen Worten: »Schnell verbreitet sich die Meinung, die Aufnahme dokumentiere eine rasante Schmelze des Meereseises und damit eine Facette des Klimawandels. Auch n-tv.de suggerierte das mit einer Meldung. Inzwischen aber hat Olsen vom Dänischen Meteorologischen Institut in Kopenhagen die vermeintlich brisante Botschaft seines Fotos relativiert. Er stimme damit überein, dass das Bild „eher einen symbolischen denn wissenschaftlichen“ Wert habe, twitterte der Forscher.«...
(Tichys Einblick. Lücken und Lügen. Eine verrückte Welt bekommt, was sie will: Verarschung.)

Sofortprogramm Klimaschutz
Grüne wollen 100 Euro Energiegeld an jeden Deutschen auszahlen
Die Grünen stellen ein Sofortprogramm zum Klimaschutz vor. Grünen-Vorsitzende Baerbock, Fraktionschef Hofreiter und Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann erklären, was möglichst sofort getan werden sollte...
(welt.de. Eine 8,9-Prozent-Partei will noch mehr Steuergeld zum Fenster hinauswerfen. Das ist doch irre! Steht sowas in den Trivialromanen ihres Vorsitzenden? Müssen die grünen Blätter jeden grünen Krampf veröffentlichen?)

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DAS WORT DES TAGES
Sie ist nur eine überforderte unfähige Hausfrau, die jeden Abend kichernd ins Bett geht, dass sie, „Kohls Mädchen“, so eine Macht gewonnen hat.
(Leser-Kommentar auf pi-news.net)
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Frontbericht aus Charlottenburg
Deutsche Medien – betreutes Informieren
SPON will Frauen-Fußball endlich populär machen, taz Aufruf, Rentnern das Wahlrecht zu entziehen, ZEIT warnt Nicht-Grün-Wähler vor ihrer Rückständigkeit und begeistert sich für ein Loch in den Socken des Über-Grünen Habeck - am Rande von Heiligenverehrung. Ein Frontbericht aus Charlottenburg über Journalisten ...
VON Boris Reitschuster
(Tichys Einblick. Doof liest, hört und sieht Doof.)

Bundestag
AfD wirft Claudia Roth „offenen Rechtsbruch“ vor
Bei einer nächtlichen Plenarsitzung im Bundestag will die AfD die Beschlußfähigkeit per Hammelsprung feststellen lassen. Zu diesem Zeitpunkt sind deutlich weniger als die Hälfte der Parlamentarier anwesend. Der Antrag jedoch wird von Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) abgelehnt. Die AfD spricht nun von einem „offenen Rechtsbruch“.
(Junge Freiheit. Wieso soll die sich mit ihrer Vorbidung da auskennen?)

Vor G20-Gipfel in Osaka
Putin wirft Merkel „Kardinalfehler“ in Asylpolitik vor
Rußlands Präsident Wladimir Putin hat die Asylpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf kritisiert. Merkel habe mit der Grenzöffnung 2015 einen „Kardinalfehler“ begangen, sagte Putin einen Tag vor Beginn des G20-Gipfels im japanischen Osaka.
(Junge Freiheit. Steppen nun Hammer und Zirkel oder zittern die nur?)

Risikoloser Großmut verteilt auf andere
Bürgschaften für Zuwanderer: Staat zerreißt Verpflichtungserklärungen
Von Alexander Wallasch
Die Bürgen wurden laut Bundesministerium aus ihrer Verantwortung entlassen, weil „davon auszugehen ist, dass die Mehrzahl der Bürgen sich über die Tragweite ihrer Kostenübernahmeerklärung zum Zeitpunkt von deren Abgabe nicht ausreichend bewusst waren.“..
(Tichys Einblick. Das Volk ist dumm und verblödet, dafür aber nicht verantwortlich. Deutschland ist ein Irrenhaus. Räuberbanden statt Rechtsstaat.)

In der Schweiz, in der Schweiz, in der Schweiz.

Bizarre Reisetipps von „Fodor’s Travel“
Reiseziele fürs gute links-grüne Gewissen
Von CHEVROLET
Was hat Reisen mit Politik zu tun? Nichts? Jene von Gretas Klimasekte und der deutschen grünen Verbotspartei, werden sofort zur CO², Feinstaub-, Nazi- und Sonst was-Keule greifen, während sie genüsslich per Pferdchen über die Hoch-Anden reiten (wie Özdemir), aber es gibt auch noch andere Aspekte. Ist eine Reise in Sultan Erdogans Land Türkei ein politisches Bekenntnis? Die meisten, die dorthin fahren, werden sagen „Quatsch“, sie wollen Sommer und Sonne, Spaß und gutes Essen für wenig Geld. Der Rest, also die politische Komponente, interessiert nicht.Doch es gibt inzwischen genügend Menschen, die sagen: Türkei, islamisches Land? Nein Danke, ich fahre nicht dahin, ich will den Islam nicht auch noch mit meinem Geld unterstützen. Geradezu im Halse stecken bleibt dem potentiellen Urlauber das Lachen, wenn er ein Plakat sieht, auf dem für Ferien in Gambia (Afrika) geworben wird, dem Land der lächelnden Menschen, wie es heißt. Gambia? Gambia fängt spätestens am nächsten Bahnhof an, wo die „lieben, lächelnden“ Menschen hordenweise herumlungern und „wolle Gras“ stammeln. Agadir und Marrakesch braucht man auch nicht, die marokkanischen Antänzer gibt ja auch hier in Bataillonsstärke. Mit Reisen kann man durchaus politische Zeichen setzen, keine Großen, sondern jeder für sich, im Kleinen. So reiste der Autor dieses Artikels früher durchaus nicht ungern in den Nahen Osten, in die Türkei, den Libanon, Jordanien oder Ägypten, sogar einmal nach Syrien, weil er keine Lust auf Playa de Palma hatte, doch so schön es in Akaba, in Jounieh oder anderswo auch ist, jetzt nicht mehr. Doch was ein Boykott auf der einen Seite ist, das Gleiche gibt es von der gutmenschlichen und politisch korrekten anderen Seite. Gereist wird nur noch dahin, wo es schön bunt, für alle 63 Geschlechter freundlich ist, und so weiter. Nun kommt es natürlich darauf an, welche Art von Reisen man bevorzugt. Freunde des Edel-Tourismus, die man vielleicht Champagner-trinkend an der Costa Smeralda oder in Sotogrande antrifft, werden sich eher für das englische „Condé Nast Traveller“-Magazin mit seinen großartigen Reportagen interessieren. Aus Amerika kommt dagegen „Fodor’s Travel“. Dahinter verbergen sich Reiseführer in Publikationen, die angeblich von Einheimischen geschrieben werden. Auffällig ist generell eine redaktionelle Linie, die zu den linken amerikanischen Ostküsten-Eliten passt. Jetzt findet sich bei Fodor’s ein Artikel mit der Überschrift „Feel Good About Traveling to These 9 Countries With Strong Progressive Values“ („Fühlen Sie sich gut bei Reisen in diese neun Länder mit starken progressiven Werten“). „Alles klar“, werden sich die meisten PI-NEWS-Leser jetzt sagen, und ja, es ist so wie Sie vermuten. Autorin Julie Baumgardner, die sonst eigentlich nur über New York schreibt, hat sich also neun „moderne“ Länder herausgesucht, wo man hinreisen kann, ohne politische Bauchschmerzen zu bekommen oder der „Political Correctness“ zu widersprechen. Hier die Rangliste:
COSTA RICA: 1985 hat das mittelamerikanische Land seine Armee abgeschafft um das Geld für Bildung zu verwenden. Außerdem will es 2021 auf fossile Brennstoffe beim Verkehr verzichten und setzt nur noch auf Landwirtschaft und Tourismus. Also: sofort das Flugticket buchen, Greta!
BHUTAN: Da geht’s hoch hinaus im Himalaya. Da kann man mit buddhistischen Mönchen zu Mittag essen. Das dürfte billig sein, wäre da nicht die 250-Dollar-Touristen-Steuer, die pro Tag fällig werden. Ja, grüner Gutmensch sein muss man sich leisten können. Ist ja im Bioladen auch so. Da ist es nun mal eben viel teurer als im Supermarkt.
BOTSWANA: Dort gebe es nachhaltigen Tourismus, der zum Schutz der Natur diene. Außer zum Beispiel den Schutzgebieten wie dem Okavango-Delta hat Botswana freilich wenig zu bieten. Meist ist es Sand, was Botswana prägt, und der „Boom“ des Landes erklärt sich durch die Förderung von Industriediamanten. Gutmensch zu sein ist hier auch teuer, Luxuslodges prägen den Tourismus.
FINNLAND: Da wissen wir es, viel Natur, endlose Wälder. Aber wichtiger ist der Autorin, dass das Land „innovativ und voller sozialer Verantwortung“ ist, durch das bedingungslose Grundeinkommen natürlich. Na dann. Zum Urlaub sollte man schon einiges an Geld mitbringen.
NEUSEELAND: Eine links-grüne Regierung ist ein Garant für ein gutes Ranking. Nachhaltigkeit und eine sehr gut finanzierte Bildung, das kommt an. Und dass ein Fluss die gleichen juristischen Rechte hat wie ein Mensch. Schön ist es da wenigstens, am Milford Sound ist es so still, dass man sich um das ganze Gutmenschen-Gedöns keine Gedanken mehr machen muss.
URUGUAY: Zugutehalten muss man den Uruguayern zweifellos, dass es ihnen gelungen ist wegzukommen von Unruhe, Instabilität und Terror der Tupamaro-Stadtguerilla. Gelobt wird die grüne sozio-ökonomische politische Landschaft. Stimmt, Uruguay ist zu Wohlstand gekommen und hat ein gutes Bildungssystem. Ach ja: Uruguay liefert Ausländer nicht aus, was es bei denjenigen beliebt macht, denen bei Rückkehr in die Heimat Handschellen drohen. Da ist Party machen in Punta del Este doch schöner.
CHILE: Schon den Honeckers gefiel es dort doch! Darum geht es dem US-Magazin nicht, sondern um den nachhaltigen Tourismus. Das Land verwendet nach eigenen Angaben, die Tourismus-Dollars für den Erhalt seiner einmaligen Natur und für soziale Projekte. Political-Correctness-Fans im Glück.
SCHWEIZ: Wenig Korruption gibt es hier, belehrt uns „Fodor’s“ und die Schweiz hat die sauberste Industrie der Welt, was sicher an der Käseindustrie, der Uhrenindustrie liegt, die keinen Dreck machen. Ach ja, Strom ist auch sauber. Er kommt aus dem Kernkraftwerk.
NORWEGEN: Ein Land das auf Elektroautos setzt, da jubelt die Klimasekte und die PC gleich mit. Auch hier gilt: Norwegen kann es sich dank des reichlich sprudelnden Nordsee-Öls (böse, böse) leisten. Urlauber sollten daher auch sehr viel Geld mitbringen nach Norwegen.
Und wohin geht nun die Reise? Ich bevorzuge dann die nicht politisch korrekten Länder, wie Tschechien, Polen oder Ungarn, oder Kroatien. Oder eben das Erzgebirge oder die Sächsische Schweiz, kurz das böse Dunkeldeutschland…Schöne Ferien!
(pi-news.net)

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