Springe zum Inhalt

Gelesen

Und wie heißen Sie?

(tutut) - Die Welt ist verrückt. Da trifft sie der Hitzschlag. "Sommer, Sonne, Spitzensport - run & fun mit neuem Marathon-Streckenrekord, aber auch höheren Nicht-Antritts-Quoten". Wo bleibt die Leserbetreuung, da "Immendingen bietet Ferienbetreuung an"? Zeitung am Montag ohne Lesesozialarbeiter ist ein gewagtes Ding. Wer anderen eine Nachricht gräbt, kommt schnell selbst darin um. Nun haben die Altvorderen in Spaichingen extra ein prächtiges Bildungszentrum geschaffen, und übriggeblieben ist eine Rumpelkammer für barlosen nicht raren Gruscht. Bildung? Zeitung hat sie nicht. Wer noch? Wer kann noch kein Deutsch? Ist eine schwere Sprak. Ein Lehrer, der nebenbei gemalt hat und schon lange tot ist, ziert einen Festsaal. Wenn er noch könnte, würde er "Setzen, 6!" unter solche Zeitung schreiben: "Eine 'heisse' Ausstellungseröffnung mit Werken von Maler Albert Schellinger im Spaichinger Gewerbemuseum - Trotz Kaiserwetter draussen und einer drückenden Schwüle drinnen im nichtklimatisierten Festsaal des Gewerbemuseums konnte deren Leiterin Angelika Feldes am Samstagnachmittag ein volles Haus begrüssen. Ausgestellt wurden Werke von Albert Schellinger". Wie viel Buße statt Busse wird sowas kosten? Nicht nur die Phrasendreschmaschine gibt in einem Saal Full House Vollgas, gleich dazu wird auch noch das deutsche "ß" mehrfach abgegeben mitsamt dem ganzen bildungsleeren Löffel zu Kaisers Manöver, denn der legte stets Wert auf passendes Wetter für Filmaufnahmen.  Wer oder was aber wurde in Spaichingen gefilmt? Allenfalls des Königs Gäubähnle hielt mal im Bahnhof, nun aber wagt sie sich bei zu viel Grün kaum noch aus Stuttgart heraus. Die Steckdose ist leer. Sachen gibt's, die gibt's gar nicht. Doch! "Kretschmann gegen Verbote in Sachen Klimaschutz". Zumindest das Wort hätte der Lehrer mit Berufsverbot verbieten können, denn am Anfang allen Unfugs steht das Wort: Klimaschutz. In Lindau erhöhen sie den Einsatz und erfinden den Gottesschutz, damit den lieben Herrgöttern nichts passiert in ihren Häusern. "Treffen der Weltreligionen will 'Ring of Peace' weltweit für alle Gotteshäuser etablieren". Eine neue Gebäudeversicherung, denn wer traut schon dem Wetter. Warum haben Kirchen Blitzableiter.  Die Moslems werden sich wundern, dass sie auch ihre Moscheen beringen sollen, denn Gotteshäuser sind es nicht. Außerdem halten sie's mit Unterwerfung. Im Moscheen  werden Geschäfte gemacht, darin wird gewohnt. "Lindauer Symbol soll Schutz bieten". Wem? Gott. Was für eine Geschäftsidee! Geschaftelhuber ist ein Meister aus Deutschland. Frisch aus Abgelegtem: "Ulrich Schneider, Geschäftsführer der Religionstagung in Lindau, zeigt vor der Bundespressekonferenz den 'Ring of Peace', dessen Original künftig auf der Lindauer Insel stehen soll. Kopien davon sollen Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempel und andere Gotteshäuser in aller Welt unter Schutz stellen. (Archivfoto: Christian Thiel)". Haben sich eigentlich die Buddhisten auch schon über Lindau gewundert? Denn immerhin wird Buddhismus dort zur Religion erklärt. Kriegen sie einen Gott dazu oder kostet der extra? "Bis zum Mond und nie zurück - 50 Jahre Mondlandung: Noch heute liegt das Zeiss-Objektiv von Neil Armstrong im Meer der Ruhe". Wer alles hinter dem Mond zuhause ist, erfährt der Leser leider nicht. Er kann es sich ja denken. Deutschland hat "Europa" gewählt und nicht daran gedacht, dass Wahlen verboten wären, wenn sie etwas ändern würden. Also: "Europa streitet über die Kapitänin", wobei unter "Europa" Merkel und ihr Duo Infernale Maas und Steinmeier zu verstehen sind, die was dagegen haben, dass Italien Rechtsstaat und gegen falsche Flüchtlinge ist,  welche jetzt auf einmal sogar hier "Migranten" heißen. In "Europa"  haben sie nun was gegen Merkel, und die zittert der Karawane der üblichen Verdächtigen nur noch als Schatten des Kaisers Kleiderschrank hinterher. Am Ende einer Montagszeitung bleiben  die Wetteraussichten aus Trossingen jenseits von Spaichingen und Tuttlingen: "Hauptstraße wird zur Fest- und Museumsmeile - Stadtfest Trops bietet für die Gäste Programm von Heißluftballon bis Volleyball". Lieber Völkerball, bevor der abgeschafft wird, weil es dabei wie im richtigen Leben Sieger und Besiegte gibt. Wer hat nun die "Europawahl" gewonnen? Weber und die Europäer nicht. Heute ist erst Gipfeldienstag beim Völkerball.  Wer erfindet nun noch einen "Ring of Peace" für volle Freibäder in der Hitze des Sommers? Die haben es nötiger als leere Kirchen.

Ring of TUT.

Wolf unerwünscht?
500 Kilogramm schwere Betonskulpturen im Stadtgarten umgeworfen
Tuttlingen (ots) - In der Nacht zum Samstag sind im Tuttlinger Stadtgarten drei aufgestellte Betonskulpturen umgeschmissen worden. Jede Wolfsfigur ist zirka 500 Kilogramm schwer. Eine der Skulpturen wurde sichtbar beschädigt.
(Polizeipräsidium Tuttlingen)

Spaichingen
Rund 70 Radler sind von Straßenplänen nicht begeistert
Zu einer Radtour entlang der mutmaßlichen Umgebungstrasse hat der Arbeitskreis Umgehungsstraße Spaichingen-Balgheim eingeladen. Dabei bezweifelten die Teilnehmer den Nutzen des jahrzehntealten Plans.
(Schwäbische Zeitung. Was sagt der Zentralrat der Spaichinger zu den grünen Radlern?)

SpVgg Aldingen distanziert sich von Gewaltausbruch
Nach den Handgreiflichkeiten beim Lemberg-Pokalturnier der AH-Mannschaften, bei dem zwei Spieler des FC Frittlingen verletzt ins Krankenhaus gebracht werden mussten, kritisiert der ausrichtende Verein, die SpVgg Aldingen, den Gewaltausbruch scharf. Der FC Frittlingen wirft den Aldinger Verantwortlichen vor, nicht frühzeitig eingeschritten zu sein, um die Situation zu deeskalieren. Frittlingen erwägt den Ausstieg seiner AH-Mannschaft für künftige Lembergpokal-Turniere.
(Schwäbische Zeitung. Ist der Veranstalter nicht verantwortlich für seine Veranstaltung?)

Mann versucht, startenden Heißluftballon zu entern
Als wäre der Start eines Heißluftballons mitten in der Trossinger Innenstadt während des Stadtfests nicht schon aufregend genug, hat Volksbank-Vorstand Stefan Kern am Samstagabend einen Partygast vom startenden Ballon zerren müssen.
(Schwäbische Zeitung. Mitfahrerbänkle nicht für Ballonfahrer?)

Besucher lassen sich die türkische Küche schmecken
Viel zu heiß, aber trotzdem gut besucht, ist das Sommerfest des türkisch-islamischen Kulturvereins übers Wochenende auf dem eigens eingerichteten Festgelände zwischen Moschee und Rettungswache gewesen....Speziell für die Kinder gab`s eine Hüpfburg, und sogar junge Clowns sorgten für deren Erheiterung. Alle deutschen Besucher durften die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der türkischen Mitbürger genießen...
(Schwäbische Zeitung. Unübertreffliche Naivität. Der Appetit auf den Islam, was Unterwerfung heißt, kommt mit dem Essen? Warum nicht einfach Ditib und Erdogan schreiben, Fakten!, dann versteht's auch der Leser!)

-------------

Umstrittener Sportmediziner
Armin Klümper ist tot
In den Siebziger- und Achtzigerjahren galt Armin Klümper als renommierter Sportmediziner. Dopingvorwürfe zerstörten sein Ansehen, er wanderte nach Südafrika aus. Dort ist er nun gestorben. Der deutsche Sportarzt Armin Klümper ist tot. Durch eine Todesanzeige in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wurde bekannt, dass Klümper am 23. Juni gestorben sei. Der ehemalige Leiter des umstrittenen sportmedizinischen Instituts am Universitätsklinikum Freiburg wurde 84 Jahre alt. Zuletzt hatte Klümper in Kapstadt gelebt, wohin er im Jahr 2000 ausgewandert war. Gegen Klümper gab es seit Langem schwerwiegende Dopingvorwürfe, verurteilt wurde er jedoch nie. Der Sportwissenschaftler Andreas Singler belastete Klümper in einem Gutachten schwer. In den Siebziger- und Achtzigerjahren soll der gebürtige Münsteraner systematisch Spitzensportler gedopt haben...
(spiegel.de. Manche bekannte Lebende schwärmen noch heute von ihm.)

Baden-Baden
Regionalzug bleibt liegen
Wegen eines technischen Defekts ist am Sonntagnachmittag bei Baden-Baden ein Regionalzug mit 400 Fahrgästen evakuiert worden. Der Zug war auf freier Strecke liegengeblieben, die Reisenden mussten in einen Ersatzzug umsteigen. Wegen der hohen Temperaturen wurden sie von Feuerwehr und Rettungsdienst mit Getränken versorgt..
(swr.de. Alle reden vom Wetter. Die Bahn fährt nicht.)

Ravensburg
Fünf Stunden lang kein Trinkwasser
Mehrere Teilorte von Ravensburg sind am Sonntagnachmittag fast fünf Stunden lang ohne Trinkwasser aus der Leitung gewesen. Betroffen waren rund 700 Haushalte.. Aufgrund eines Steuerungsfehlers sei ein Wasser-Hochbehälter nicht mit Trinkwasser nachgespeist worden...
(swr.de. Das ist Trockenheit.)

Die letzte Arche verlässt das Klimanotstands-Konstanz. Hat Kreuzlingen es übernommen am Wochenende auf dem gemeinsamen Flohmarkt?

==================
NACHLESE
Gastbeitrag von Gabor Steingart
EU-Postenpoker:
Merkel hat heute Nacht das demokratische Prinzip verraten
Angela Merkel glaubt offenbar, dass man dem deutschen Interesse am besten dadurch dient, dass man es nicht durchsetzt. Beim europäischen Postenpoker gelang es ihr wieder nicht, einen deutschen Politiker an der Spitze der europäischen Exekutive zu platzieren...So geht das jetzt seit 14 Jahren. Der letzte Deutsche in einer internationalen Spitzenposition war Horst Köhler, den Kanzler Gerhard Schröder als Chef des Weltwährungsfonds in Washington durchsetzte...Die ARD – daran erkennt man den treuen Johann des Parteienstaates – schloss kurzerhand auf ihrem Webportal die Kommentarfunktion, weil sich dort partout keine für Merkel günstige Sicht einstellen wollte. Also hieß es: „Sehr geehrte User, alle wesentlichen Argumente sind genannt. Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.“ - Die Moderation...Merkels Bilanz bei der Besetzung internationaler Posten lässt sich für die späteren Geschichtsbücher am besten in der Gleichung zusammenfassen: 14 x 0 = 0...Jede Volksgruppe auf der Welt, die Basken, die Katalanen, die Schotten, die Uiguren, die Sioux, alle streben sie nach Respekt und Wahrnehmung. Warum ein großes Volk, das im Kontext der anderen Europäer wiederum nur eine Minderheit darstellt, geradezu vorsätzlich in die Verstummung streben soll, bleibt ein Rätsel unserer Regierungschefin. Man hat fast das Gefühl, die Kanzlerin geniert sich nicht nur ob der ökonomischen Kraft des Landes, sondern ist sogar bereit – zum Beweis unserer Harmlosigkeit – diese zu beschädigen:...
(focus.de. Hohoho! Die Null im Teigmantel? Wer erwartet von einer gelernten Kommunistin und kommunistischen Funktionärin aus einer Deutschen Demokratischen Republik Demokratie? Und das in einem ausgewiesenen Unrechtsstat? Merkel ist doch selbst in allem Spitze, sagt sie und sagen ihre Hofberichter. Stimmt das gar nicht? Tusch! Narhallamarsch! Wie soll sonst der Sozialismus siegen?)
===================

Voll im Saft!

EU-Personalpoker
Ursula von der Leyen für Top-Job in Brüssel im Gespräch
Beim seit Sonntagabend andauernden EU-Gipfel macht das Personalkarussel immer neue Umdrehungen. Nach FOCUS-Online-Informationen ist jetzt auch die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen für einen Job in Brüssel im Gespräch.
(focus.de. Vor oder nach mutmaßlicher Anklage?)

Wolfgang Meins
Ich bin die Kanzlerin. Holt mich hier raus!
Darf man sich öffentlich Gedanken über den Gesundheitszustand der Kanzlerin machen? Sicherlich sollte man – jedenfalls als Arzt – nicht zu jedem Pillepalle aus der Ferne seinen medizinischen Senf dazugeben. Andererseits besteht gegenüber einer Politikerin mit hoher Verantwortung ein Interesse für den Bürger, und damit auch für mich, einem medizinischen Problem nach bestem Wissen und Gewissen auf den Grund zu gehen.
(achgut.com. Ist sie nicht 16-facher Doktor?)

Achgut.tv
Broders Spiegel: Liberalität? Es wird immer enger.
Video. Alle reden von der offenen, demokratischen, liberalen Gesellschaft und es geschieht genau das Gegenteil: der Raum für offene Debatten wird immer enger und das Land immer illiberaler. Komischerweise regt das niemanden auf. Wahrscheinlich, weil wir jeden Freitag über diese hüpfenden Fruchtzwerge berichten müssen.
(achgut.com. Für Kartoffeln heißt offen auch: nicht ganz dicht. )

Archi W. Bechlenberg
Rackete auf dem Kuba-Trip
Die Kapitänin der Seawatch 3 zitiert den cubanischen Diktator, mit der selben Überzeugung und Uneinsichtigkeit wie dieser: „Wenn uns nicht die Gerichte freisprechen, dann die Geschichtsbücher“. Und die Linken im Lande jubeln und sammeln fleißig Geld. Das musste Castro damals wohl selber aufbringen, aber er stammte aus wohlhabenden Verhältnissen. Wie Carola Rackete übrigens auch.
(achgut.com. Selbst Könige sind nicht vor dem Fallbeil sicher.)

Thilo Schneider
Der AfD-Benimmkurs
Kommt verdammt noch einmal endlich zu Euch! Haltet gelegentlich mal die Finger still, bis Sachverhalte geklärt sind. Benehmt Euch. Nicht mehr und nicht weniger verlangen wir alle hier von den Grün*Innen und Klimazombies doch auch, oder? Bitte: Hört auf, peinlich zu sein. Die Rolle der Politkasper ist schon an die SPD vergeben....Die AfD hat bis heute ihr Potenzial gar nicht begriffen. Statt sich wirklich als Partei der bürgerlichen Mitte (und halbrechts davon) zu etablieren und kreativ und konstruktiv Politik zu gestalten, gefallen sich die Herren (und paar Damen) darin, ihre Liberalen wegzuekeln und in regelrechten Schlammschlachten besonders gärige Haufen zu machen. Wie behämmert kann man eigentlich sein? Ich (und viele Bürger) verzeihen gerne mal Fehler im Gefecht, wenn Kanthölzer erfunden werden, wer aber dann „dem politischen Gegner“ eine „Mitschuld“ an einem Anschlag gibt, der muss sich dann nicht wundern, wenn der „politische Gegner“ das umgekehrt ebenfalls macht. Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall. Und die hört man dann eben trapsen...
(achgut.com. Andere haben auch keine Kinderstube, aber die  AfD hat das gleiche Problem wie alle Parteien: Facharbeitermangel. Avanti Dilettanti!)

*********************
DAS WORT DES TAGES
Sie war nie ein Leader, sie hat immer reagiert und nicht agiert.“ Narzissten könnten nicht einfach sagen, dass sie sich geirrt haben. Dieses Verhalten ist gefährlich, denn es trägt dazu bei, dass sich die Gesellschaft spaltet. Merkel beharrt auf Positionen, die eine wachsende Zahl der Bürger nicht mehr akzeptiert. Wenn Merkel weiterhin an ihrem Machtkampf festhält, dann steht ihr ein psychischer oder psychosomatischer Zusammenbruch bevor.
(Hans-Joachim Maaz, Psychiater und Psychoanalytiker, 25.Januar 2016 im Interview der "Huffington Post")
**********************

Ex-Chef von Verfassungsschutz
"Da tun sich echt Abgründe auf": Entsetzte Reaktionen auf Maaßens Araber-Aussage
Aufregung um Aussagen von Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen: In einer Rede bei einer Veranstaltung der Werteunion in Weinheim in Baden-Württemberg holte er zum politischen Rundumschlag aus – insbesondere ging er auf das Thema innere Sicherheit ein. Maaßen sagte: ZITAT „Ich bin vor dreißig Jahren nicht der CDU beigetreten, damit heute 1,8 Millionen Araber nach Deutschland kommen.“ Bei der Werteunion bekam Maaßen dafür viel Applaus. Doch auf Twitter erntet Maaßen zahlreiche entsetzte Reaktionen – auch von einem hochrangigen CDU-Politiker. "Dieser Satz ergibt weder politisch noch inhaltlich-semantisch Sinn". So kommentierte der ehemalige CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz: „Mit jedem öffentlichen Auftritt von H.G. Maaßen frage ich mich, ob dieser Ungeist für ihn auch in seiner Zeit als Präsident des Verfassungsschutzes handlungsleitend war.“ Ein Twitter-User kommentiert: „Da tun sich echt Abgründe auf“. Ein anderer schreibt: „Liebe CDU, gedenkt ihr etwas gegen den offenen Rassismus des Hans-Georg Maaßen zu unternehmen, oder wollt ihr ihm weiter eine Plattform bieten?“ Und ein weiterer Nutzer befindet: „Dieser Satz ergibt weder politisch noch inhaltlich-semantisch irgendeinen Sinn, außer, dass er den Urheber endgültig als Rechten kennzeichnet.“
(focus.de. Nix verstehn? Was ist so schwer daran? Mal das Grundgesetz lesen, "cdu"! Sollte er korrekterweise sagen: "Ich bin in die CDU eingetreten, damit 1,8 Millinen Araber nach Deutschland kommen?" Das wäre vielleicht nicht entsetzlich, aber sicher dumm. Was hat eine gewisse Angela Merkel gesagt? "Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen.“ Warum hat man die eigentlich in die CDU eintreten lassen?)

Polizei-Großeinsatz in Düsseldorf gegen Nafri-Tätergruppen
Massenstreit im Freibad: Familienvater gegen 400 „Jugendliche“
Von JOHANNES DANIELS
Nach Masseneinwanderung, Massenvergewaltigungen und Massen-Missbrauch der Sozialsysteme nun das neu-deutsche Phänomen der „Massen-Streits“: Am frühen Samstagabend spielten sich unglaubliche Szenen im Düsseldorfer Rheinbad ab – ein Familienvater stand plötzlich über 400 hochaggressiven „Jugendlichen“ gegenüber. Es fing mit einem einfachen Streit an und schaukelte sich immer weiter hoch – bis die Polizei zu einem Großeinsatz mit 70 Polizisten gegenüber den „schutz- und hilfesuchenden Erholungssuchenden“ aus Nordafrika eintraf, um eine weitere Gewalteskalation zu verhindern. Die Polizisten mussten Pfefferspray einsetzen, wo es vor wenigen Jahren noch nach (haramer) „Currywurst“ duftete.
Einer gegen 400
Der „eskalierenden Meinungsverschiedenheit“ hatten sich immer mehr „Jugendliche“ angeschlossen haben, sodass es am Ende mehrere Hundert waren. Dabei wurden unbeteiligte Badegäste von den „Schutzsuchenden“ belästigt, bedrängt und auch beleidigt. Die Badeaufsicht rief die Polizei, um die Situation aufzulösen. Als die Beamten eintrafen, stand der Vater noch „schützend vor seiner Familie“ – umringt von der Gruppe, mit denen er in Wortgefechte und einzelne Rangeleien verwickelt war. Die Beamten versuchten zunächst die „Jugendlichen“ zu trennen und wurden dabei selbst zur Zielscheibe. Es flogen Getränkekartons und Flaschen, die NRW-Beamten wurden provoziert und angepöbelt. Die Aggressoren erhielten eine jedoch suboptimale „Gefährderansprache und Platzverweise“, denen aber nur zögerlich und widerwillig nachgekommen wurde. Das Hausrecht musste unter Mithilfe der Polizei durchgesetzt werden.Die Düsseldorfer Polizei begleitete dann die geschockte – schön länger hier lebende türkischstämmige – Familie aus dem Schwimmbad – das Freibad wurde unverzüglich geschlossen. Die Räumung des Schwimmbads dauerte insgesamt drei Stunden. Das Personal des Schwimmbads hatte Sorge vor weiteren Auseinandersetzungen und die übrigen Badegäste waren laut RTL.de „sehr verunsichert“. Als das Bad geräumt wurde, gab es am nahe liegenden Düsseldorfer Messebahnhof „weitere Auseinandersetzungen“. Ein Teil der Gruppe fiel weiter negativ auf, da sie den Düsseldorfer Bahnhof mit archaischen Schreien bereicherten.
Die Relocation-Postille RP-Online präzisiert das Ereignis:
„Nach und nach solidarisierten sich immer mehr Badegäste mit den Jugendlichen und beteiligten sich an der hitzigen Diskussion. Letztendlich standen laut Polizei bis zu 400 Jugendliche dem Badegast gegenüber. Die Stimmung schaukelte sich immer weiter hoch und wurde immer aggressiver“.So sieht also „Solidarisierung“ nach Meinung der Linkspresse aus.
Sonntag: Dreistellige Zahl von Nordafrikanern suchen wieder Streit
Auch am Sonntag kam das „Rheinbad“ wieder nicht zur Ruhe. Nach der Schließung am Samstagabend musste das Bad auch am Sonntagabend vorzeitig den Badebetrieb abbrechen. Wieder waren eine „dreistellige Anzahl von Menschen“ eines nach Zeugenberichten identischen nordafrikanischen Personenkreises als „Gaffer und Aufstachler“ bei einer Schlägerei aktiv.Laut den Berichten der Badbetreiber verlief der Badebetrieb im Rheinbad am Sonntag zunächst sehr ruhig und nahezu ereignislos. Doch je näher es auf die „Sperrstunde“ zuging, desto mehr hatte sich wohl die Stimmung im Bad „aufgeladen“. Im Bereich des Bades kam es dann zu einer Schlägerei von mehreren Personen, die von Augenzeugen dem „nordafrikanischen Kulturkreis“ der Störer von Samstag zugeordnet wurden.Und wieder war schnell eine dreistellige Anzahl an neu-deutschen Schaulustigen zusammengekommen, welche die Streithähne anfeuerten, beschimpften und anhielten, sich weiter zu schlagen. Wieder musste, wie auch am Samstagabend, die Düsseldorfer Polizei einschreiten und deeskalieren. Rund 30 Polizistinnen und Polizisten waren am Sonntag bei sengender Hitze im Einsatz, um die „erhitzen Gemüter“ zu beruhigen. Es dauerte rund eine Stunde, bis die Behörden es schafften, das Hausrecht durchzusetzen und die „renitenten Gäste“ zum Gehen auffordern konnten. Nach solch einer Gewaltserie muss sich der Rheinbad-Betreiber die Frage stellen lassen, ob mit ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen für die „normalen Gäste und Familien“ im Badbereich operiert wird. Einlasskontrollen finden dem Vernehmen nach nicht statt und auch ausreichendes Sicherheitspersonal ist nicht immer vor Ort. „Hier wird man wohl leider darüber nachdenken müssen, der mutmaßlich grundaggressiven Klientel im Rheinbad Rechnung zu tragen und einen Sicherheitsdienst zu etablieren, bevor Abend für Abend die Düsseldorfer Behörden aus- oder anrücken müssen, um im Bad für Ruhe zu sorgen“, schreibt sogar die deutsche „Hürriyet“ in Besorgnis – zumindest um ihre vielen gut integrierten Landsleute. Es passiert dabei immer häufiger, dass türkische (Staats-) Medien über die Vorfälle in Deutschland weitaus detaillierter berichten als deutsche (Staats-) Medien!! Es ist der nächste Polizeieinsatz in Schwimmbädern in NRW in wenigen Tagen. Erst in der vergangenen Woche hatte eine Männergruppe in einem Essener Schwimmbad einen Bademeister verprügelt. Am Montagabend hatte der Mann die Gruppe ermahnt, mit dem Wasserspritzen aufzuhören. Daraufhin eskalierte die Lage – zwei weitere Bademeister wurden von der „Gruppe junger Männer“ zusammengeschlagen, außerdem „schlugen sie einem zwölfjährigen Mädchen in den Bauch“. Auch hier sucht die Polizei Zeugen. In Hessen kam es am Mittwoch vor einem überfüllten Badesee zu regelrechten Ausschreitungen. Wegen des starken Andrangs war der Einlass vorläufig geschlossen worden. Daraufhin versuchten nach Polizei-Angaben etwa 200 Gäste des Steuerzahlers gewaltsam, auf das Gelände vorzudringen. „Wartende“ warfen Steine und beschimpften die Sicherheitskräfte. In einem Freibad in Mannheim versprühte ein Mann am Samstag bei einem Familienstreit Pfefferspray. Fünf Menschen, darunter zwei Kinder, erlitten leichte Verletzungen. Die linkspopulistische „t-online“ (Ströer-Media-Gruppe) wundert sich am Montag über die plötzliche Zunahme der Gewalt in deutschen Freibädern – und verschweigt wie immer das Wesentliche:
„Immer mehr Gewalt? – Brennpunkt Freibad: So besorgt sind die Schwimmeister
Die Stimmung am Beckenrand ist häufig aggressiv – das zeigt nicht nur der spektakuläre Massenstreit in einem Düsseldorfer Freibad am Samstag. Nimmt die Gewalt in Bädern zu? Schwimmmeister schlagen Alarm. In Freibädern kommt es häufig zu Polizeieinsätzen, weil Badegäste aneinander geraten. Zuletzt kam es zu einem aufsehenerregenden Vorfall in Düsseldorf. […] Der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister beklagt schon seit längerem eine zunehmende Aggressivität in Freibädern. ‚Ich bin jetzt 45 Jahre im Job‘, sagt Verbandspräsident Peter Harzheim. „Man hat sicherlich einiges erlebt, aber was sich in den letzten 40 Jahren getan hat, ist doch erschreckend. Das Wort ‚Respekt‘ hatte früher eine ganz andere Bedeutung als heute.“ Jetzt bekomme man häufig respektlose Sprüche zu hören: ‚Alter, was willste?‘ zum Beispiel. Eltern lebten ihren Kindern häufig vor, dass sie sich nichts gefallen lassen müssten. Dazu kämen kulturelle Unterschiede, etwa im Umgang mit Frauen. Im Falle eines Hausverbots gingen die Störer einfach ins nächste Schwimmbad“.t-online: Die Ursache klagt über die Wirkung. Noch vor wenigen Jahren waren deutsche Freibäder Orte der Erholung, und Entspannung, des Kennenlernens und der Kommunikation.
NRW und die Opfer der Azteken
Dusan Wegner bemerkt zum den Willkommens-Opfer-Unterwerfungsgesten der Systemparteien: „Wir opfern Schulen und Stadtteile, Parks und Freibäder. Unsere Freiheit wird zum Opfer, doch wer ist der Gott und was die Moral, die besänftigt werden sollen? ‚Du Opfer‘, ist ein beliebtes Schimpfwort gegenüber denen, ‚die schon länger da sind‘, den Schwächeren, und denen, die bewahren wollen, wofür sie so hart arbeiteten. Wer zur Zeit der Opferungen unter den Azteken lebte, wer dort und dann einfach nur leben wollte, der hatte zwei Aufgaben: Er selbst musste erstens in wahnhaften Zeiten überleben, ohne selbst dem Wahn zu verfallen. Und, zweitens: Er musste nach Tricks und Auswegen suchen, nicht selbst zum Opfer zu werden. Auf gewisse Weise sind wir heute dort, wo der einfache Azteke damals schon war. Es gilt: Akzeptiere, dass ein gefährlicher Wahn herrscht, doch verfalle ihm nicht. Und: Sei achtsam und geh lieber aus dem Weg, um nicht selbst zum Opfer zu werden“.
(pi-news.net)

+++++++++++++++
"Fortlaufender Verfassungsbruch"
„Ein früherer Kollege aus dem Innenministerium hat mir berichtet, dass im September 2015 die Tausenden von Migranten auf dem Bahnhof Budapest auf der Grundlage eines Gesetzes nach Deutschland geholt worden sind, das nur für die Rettung von Menschen in Katastrophenfällen gilt, zum Beispiel bei Schiffbruch, Erdbeben, Überschwemmungen. Sollte dieser Hinweis zutreffend sein, hätte die Bundesregierung 2015 und danach offensichtlich das Recht gebrochen, da es sich bei der Einreise von Asylsuchenden aus Budapest nicht um einen Katastrophenfall handelte. Der Verfassungsrechtler und frühere Bundesminister Scholz spricht im Zusammenhang mit der Migrationspolitik von einem fortlaufenden Verfassungsbruch der Bundesregierung. Er steht damit nicht alleine. Es verstärkt sich der Eindruck, dass damals – und vielleicht auch heute – unter dem Primat der Politik und der privaten Moral der Spitzenpolitiker das Recht zurücktreten musste.”
(Hans-Georg Maaßen, Ex-Verfassungsschutzpräsident, in der Augsburger Allgemeinen. Steht eine mutmaßlich verfassungsbrechende Kanzlerin über dem Verfassungsschutz? )
++++++++++++++++

Beispiel von der Leyen: Die Gründe für eine Abberufung häufen sich
Von Josef Kraus
Kanzlerin Merkel kriegt personalpolitisch nichts mehr gebacken. Die einstige „Königin von Europa“ und angeblich „Mächtigste Frau der Welt“ muss auf EU-Ebene zusehen, wie andere den Ton abgeben. Aber das ist gar nicht mal so neu. Merkel hat es in 14 Jahren Kanzlerschaft nicht geschafft, auch nur einen einzigen international herausgehobenen Posten mit einem/einer Deutschen zu besetzen: Es gab für Deutschland keinen führenden Job in der EU-Kommission, im EU-Rat, in der EZB, im Internationalen Währungsfonds, in der Weltbank, im Gerichtshof der EU. Von der Leyen vergab rechtswidrig millionenschwere Beraterverträge. Nicht einmal für notwendige und längst überfällige Umbildungen im eigenen Kabinett hat Merkel noch die Kraft. Ausfälle, wohin man schaut, weil die wenigsten CDU/CSU-Minister auf die Reihe kriegen (auf die Ministerien mit SPD-Besetzung hat sie keinen Einfluss), was ihr Job wäre: siehe Bildungsministerium, Wirtschaftsministerium, Verkehrsministerium, Innenministerium, Landwirtschaftsministerium.Besonders deutlich wird dies an der Spitze des Bundesministeriums der Verteidigung... Seit nunmehr fünfeinhalb Jahren ist Ursula von der Leyen nun an der Spitze dort. Da müsste doch endlich Schluss sein mit der Ausrede, für den materiell, personell und strukturell desaströsen Zustand der Bundeswehr seien ihre Amtsvorgänger verantwortlich...
(Tichys Einblick. Nicht der kleinste Handwerksbetrieb könnte sich eine Mitarbeiterin wie diese leisten.)

„Kapitänin“ gegen „Capitano“
Rackete: Was erlaubt sich der gründeutsche Zeitgeist noch alles?
Von Gastautor Marco Gallina
Dem Ganzen liegt nicht die Frage von Seenotrettung zugrunde, sondern ein offener Krieg des gründeutschen Zeitgeistes gegen alles, was nicht seiner Ideologie entspricht....„Was erlauben sich die Deutschen eigentlich?“ Viel zu viel. Anders kann man es eigentlich nicht mehr ausdrücken... Die pirateriehafte Amokfahrt einer deutschen Möchtegernskipperin, die das Leben italienischer Beamter bei einem fahrlässigen Anlegemanöver aufs Spiel setzt, um – vermeintlich – das Leben von Migranten zu retten, treibt die Lage auf den Höhepunkt. Hier die faschistische Wache Salvinis, dort die Unterdrückten dieser Welt. Es ist eine der Episoden, die deutlich zeigen, dass es hier weder um Menschlichkeit noch um Menschenleben geht...
(Tichys Einblick. Wann wird eine verrückte Welt vor deutschem Irrenhaus warnen?)

Verteidigung der AfD
Kubicki gebührt Dank
Daß Wolfgang Kubicki AfD-Vertreter und deren Wähler vor Vorwürfen in Schutz genommen hat, sie seien für den Mord an Walter Lübcke mitverantwortlich, ist anständig. Seine Wortmeldung ist aber auch ein Kontrast zum antiliberalen Gebaren seiner Partei.
(Junge Freiheit. Ein bisschen FDP neben Lindner im Hemd.)

Der Bürger stört die SGO der Funktionäre
Wie die EU an die Wand gefahren wird
Von Tomas Spahn
Diese Union hat fertig. Einen solchen Personal-Verschiebebahnhof der selbstherrlich-bürokratischen Taschendiktatoren braucht kein Mensch. Das ist nicht, was sich Adenauer und de Gaulle einst vorgestellt hatten. Wem es bis dahin immer noch nicht aufgefallen sein sollte – nun kommt auch er an der Erkenntnis nicht mehr vorbei: Die EU-Parlamentswahl war eine Witznummer... Was wurden wir von den Parteien und ihren medialen Supportern...Dieses EU-Theater – anders kann man es leider nicht mehr bezeichnen – hat eindrucksvoll bewiesen, dass die verketzterten und mit medialer Hetze überschütteten EU-Skeptiker uneingeschränkt im Recht waren. Das EU-Parlament ist und bleibt eine Witzveranstaltung,.. Das tatsächliche Sagen in Brüssel haben die wenigen Regierungschefs der EU-Staaten. Das war bei der Gründung so – und daran wird sich auch nichts ändern...Diese EU hat sich einmal mehr präsentiert als das, zu dem sie von den Regierungen der EU-Nationen gemacht worden ist: Ein intriganter Klüngelhaufen, in dem einige wenige Unverdrossene um Macht, Einfluss und Geld spielen. Der Bürger ist dabei überflüssig. Das EU-Parlament ist es auch. Und die Kommission? Auch die wird vom allmächtigen Rat am Nasenring durch die Arena geführt und dient hauptsächlich dem Zweck, einige auf nationaler Ebene outgesourcte Parteigänger für ein paar Jahre finanziell zu verwöhnen....
(Tichys Einblick. Die EUdSSR lernt nichts von der UdSSR.)

Die ideologische Verirrung der Claudia Roth
Hammelsprung-Skandal: AfD prüft Gang vors Verfassungsgericht
Von EUGEN PRINZ
Die ideologische Verirrung der Claudia Roth ist anscheinend soweit fortgeschritten, dass sie sich selbst als Repräsentantin des Deutschen Bundestags nicht einmal mehr die Mühe macht, den Anschein von Rechtstreue zu erwecken. Schlimmer noch, zwei Vertreter anderer Parteien tun es ihr gleich.Letzten Donnerstag zu später Stunde sollte im Bundestag ein Gesetzespaket verabschiedet werden, aber sogar ein Blinder konnte sehen, dass nur noch ein versprengtes Häufchen von etwa 100 der insgesamt 709 Abgeordneten im Plenarsaal anwesend war. In § 45 Absatz 1 der Geschäftsordnung des Bundestages (BTGO) heißt es: „Der Bundestag ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder im Sitzungssaal anwesend ist.“ Es hätten also mindestens 355 Abgeordnete anwesend sein müssen, um das Gesetzespaket verabschieden zu können.
AfD verlangt „Hammelsprung“
Kein Wunder, dass bei einer solchen Diskrepanz die AfD als einzige Oppositionspartei im Deutschen Bundestag, die diesen Namen verdient, die Feststellung der Beschlussfähigkeit mittels eines Hammelsprungs verlangte. Für den Hammelsprung verlassen die Abgeordneten den Plenarsaal und betreten ihn nach Eröffnung des Zählvorgangs durch den Präsidenten wieder durch eine von drei Türen, die jeweils mit „Ja“, „Nein“ oder „Enthaltung“ bezeichnet sind. Für die Zählung stehen an jeder Tür zwei Schriftführer, die die Abgeordneten beim Durchschreiten der Tür laut zählen. An diesem Tag wurde die Sitzung jedoch von der größten anzunehmenden Fehlbesetzung im Amt des Bundestagsvizepräsidenten, der Grünen Claudia Roth, geleitet. Und wer wie sie bei einer Demonstration mitmarschiert, auf der „Deutschland du mieses Stück Scheiße“ gegrölt wird, der schert sich auch nichts um die Geschäftsordnung des hohen Hauses. Schon gar nicht, wenn der Geschäftsordnungantrag von der AfD eingebracht wird. Ohne eine Miene zu verziehen – was in diesem Fall eine reife schauspielerische Leistung darstellt – verkündete Roth, nachdem sie sich kurz mit ihren „Beisitzern“ beraten hatte:
„Wir haben hier oben… miteinander diskutiert und sind der Meinung, dass die Beschlußfähigkeit gegeben ist“.
Claudia Roth hatte jede Menge Komplizen
Trotz der gähnenden Leere wurde die Beschlußfähigkeit vom Sitzungsvorstand, zu dem neben Roth auch die beiden Schriftführer Benjamin Strasser (FDP) und Josef Oster (CDU) gehörten, einmütig bejaht. Es war also nicht nur Claudia Roth, die geltendes Recht mit Füßen trat, sondern auch die beiden Vertreter der CDU und der FDP im Sitzungsvorstand. Und nicht nur diese: Als der AfD-Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Braun den Antrag auf Überprüfung der Beschlussfähigkeit stellte, hörte man aus den Reihen der Parlamentarier der anderen Parteien ein lautes, höhnisch-genervtes Aufstöhnen und Zwischenrufe, obwohl jeder einzelne von ihnen genau wusste, dass der Antrag der AfD mehr als berechtigt war. Aber auch die Medien gouttierten den Rechtsbruch und freuten sich über die Reaktion von Roth, die im genervt-überheblichen Tonfall die AfD runterbügelte (siehe Beitragsvideo). Der Focus titelte freudig:
„AfD will Hammelsprung erzwingen – sie haben die Rechnung ohne Claudia Roth gemacht“. So sieht also das Rechtsverständnis vieler Abgeordneter und Medien in Deutschland aus: Wer dem Recht zur Geltung verhelfen will, ist ein Querulant, der zum Schweigen gebracht werden muss und derjenige, der das macht, ist ein Held und wird gefeiert.
Roth formaljuristisch im Recht
Jedenfalls konnte sich Roth trotz der offensichtlichen „Rechtsbeugung“ heuchlerisch auf § 45 Abs. 2 der Geschäftsordnung des deutschen Bundestages berufen, der bei Einigkeit des Sitzungsvorstandes über die Beschlußfähigkeit des Parlaments diese als gegeben betrachtet.Insofern sind Roth und ihre – man möchte fast sagen – Komplizen, formaljuristisch auf sicherem Terrain, was den unterbliebenen „Hammelsprung“ betrifft.
Können unter dem Vorsitz von Roth auch 5 Abgeordnete ein Gesetz beschließen?
Aber wie sieht es mit dem verabschiedeten Gesetzespaket aus? Kann in Zukunft ein Gesetz auch verabschiedet werden, wenn im Sitzungssaal nur noch 5 Leute hocken, solange nur die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth die beiden Schriftführer die Beschlußfähigkeit bejahen? Dieser Frage geht nun die AfD mit Vehemenz nach und wird den Wissenschaftlichen Dienst des deutschen Bundestages damit beauftragen, eine juristische Stellungnahme abzugeben, ob das Gesetzespaket angesichts dieser Konstellation überhaupt rechtswirksam verabschiedet werden konnte. Zudem wird geprüft, ob man mit einem Organstreitverfahren in dieser Sache vor das Bundesverfassungsgericht zieht. Wie der Autor aus Kreisen der AfD-Bundestagsabgeordneten erfahren hat, ist es nicht das erste Mal, dass der Bundestagspräsident die Beschlussfähigkeit festgestellt hat, obwohl es offensichtlich nicht der Fall war. Auch Wolfgang Kubicki hat das bereits durchgezogen. Offenbar scheinen die etablierten Politiker wirklich der Meinung zu sein, dass der Zweck jedes Mittel heiligt, wenn er nur der AfD schadet. Es wird also höchste Zeit, den Herrschaften mal auf die Finger zu klopfen.
(pi-news.net)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.