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Gelesen

Dieses Ferkel war es nicht!

(tutut) - Montag ist nicht Zeitungstag. Das kommt davon, wenn freitags Schule geschwänzt wird. Irgendwasmitmedien ist keine Nachricht. Kinderkram und Schulschrott, selbst Nachbarlandkreise müssen bei der Papierverarbeitung helfen, anstatt Bäume zu retten, obnwohl  sonst nach Kindermund die Welt untergeht. Ohne CO2 aber keine Natur. "An der Schwelle zum Jenseits", damit ist nicht ein "Heimatfest" in Spaichingen gemeint, wo mit 50 Jugend gefeiert wird, mit 50 feiert, obwohl  Volljährigkeit gerade erst zehn Jahre her ist. "Nach einem Unfall galt Reinhard Hübler schon als verstorben - Die Nahtoderfahrung prägt bis heute sein Leben". Esoterik am Montag, so hast Du's am Freitag. Witzigkeit auch von dpa als Politik für Klein Lieschen: "Jugendliche reden, Politiker hören zu - Einfach mal nur zuhören, das wünscht sich die Bewegung Fridays for Future von Politikern. Genau das wollten Ministerpräsident Winfried Kretschmann, bei einem Treffen von Jugendlichen mit Politikern am Samstag in Stuttgart tun. Neben dem Hausherrn waren unter anderem Innenminister Thomas Strobl (CDU), Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne), Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) und der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir (Grüne) in den Park der Villa Reitzenstein gekommen". Dabei hören die, die fünf Jahre durchregieren, nicht einmal dem Landtagsrest zu, wo nun nach der 52 Millionen teuren Dachöffnung endlich auch Fensterreden gehalten werden können, ohne dass dies die Regierung und einen Baden-Württemberger mehr interessiert. Ist Özdemir nun Beisitzer in Stuttgart, seit er kein Amt mehr hat und es zum vielfliegenden Außenminister ohne Hilfe  Jamaikas nicht gereicht hat? Die Grünen und Kinder, die früh den Gesetzesbruch üben, was will das Foto sonst noch sagen? Ahnungslos im Klima-, pardon: Nachtwandel. Ebenso reine Glaubenssache wird als Zeitung aus Immendingen verteilt: "Auch Günter Heizmann erneut ins Amt gewählt - Zimmerer Ortschaftsrat bestätigt seinen Vorsteher - Der Ortschaftsrat Zimmern hat bei seiner konstituierenden Sitzung Günter Heizmann einstimmig erneut zum Ortsvorsteher gewählt. Der 58-jährige Chirurgiemechaniker behält damit sein Amt auch in den kommenden fünf Jahren". Eine solche Nachricht ist nicht nur falsch und Fakes, sondern auch völlig wurscht, denn Ortsvorsteher und Ortschaftsräte kosten nur, sind ansonsten aber bedeutungslos. Was Zeitung hiermit für sich selbst ebenfalls beweisen wollte? Es spricht sich wohl in einer Redaktion nicht herum, dass Ortsvorsteher erst im Gemeinderat gewählt werden. Wozu gibt es eigentlich eine baden-württembergische Gemeindeordnung, wenn sich niemand hierfür interessiert, am wenigsten Gemeinderäte? Vielleicht aber Frauen? "CDU-Frauen wollen mehr Einfluss - Die Frauen in der Südwest-CDU fordern mehr interne Mitsprache und größere Chancen auf politische Mandate in den Parlamenten. Ihre Blicke richten sich dabei auf die designierte CDU-Spitzenkandidatin zur Landtagswahl 2021, Kultusministerin Susanne Eisenmann". Bildungskatastrophe hat einen Namen. Mag ja sein, dass die in BW noch nicht in der Wirklichkeit angekommen sind. Die Drei vom Abholbänkle, welche in allen Medien saßen, die haben sie nicht mitgekriegt? Auf die designierte Spitzenwahlverliererin Eisenmann brauchen sie wenigstens nicht lange zu warten, der Landesvorsitzende und Innenminister hat sich bereits zum zweiten Mal erfolgreich gedrückt. In welchem Revier wandert gerade der Spitzenwolf? Was sagt der Zentralrat der Männer Union? Die gibt es gar nicht - die Männer? Kein Wunder, dass Merkel alleine zittern muss. Um was eigentlich? Ist ja bald alles abgeschafft, wenn jetzt auch schon Piloten aus Flugzeugen fallen. "Flieger auf Baumarkt gestürzt". Wollte er einen Fallschirm kaufen?

Wer Schule schwänzt, kann das nicht einmal lesen.

Psycho? - Skulpturen im Stadtgarten beschädigt
Tuttlingen (ots) - Ein 24-jähriger Mann hat am Montag im Stadtgarten drei Skulpturen beschädigt. Ein Zeuge meldete der Polizei gegen 2 Uhr laute Klopfgeräusche aus Richtung des Stadtgartens. Eine Streifenbesatzung konnte den 24-Jährigen im Stadtgarten festnehmen. Nach bisherigen Ermittlungen zerschlug der Mann mit einem Hammer die Skulpturen (Anmerkung: drei Wölfe). Der 24-jährige musste wegen seines Gesundheitszustandes in eine psychiatrische Spezialklinik eingeliefert werden.
(Polizeipräsidium Tuttlingen. Die Schwäbische Zeitung schreibt: "Die Wolfs-Skulpturen sind Teil des Projekts Donaugalerie 2019 der Galerie der Stadt Tuttlingen. Bereits vor zwei Wochen wurden die Wölfe beschädigt, als Unbekannte sie umgestoßen haben – jede Figur wiegt um die 600 Kilogramm. Der Künstler Olivier Estoppey aus der Schweiz hat daraufhin kleine Reparaturen an seinen Wölfen vorgenommen.Nach diesem Übergriff sind die Kunstwerke nicht mehr reparabel, so Benjamin Hirsch, persönlicher Referent des Oberbürgermeisters. Die Stadt wird Strafanzeige stellen".)

Rottweiler beißt Chihuahua tot
Fridingen an der Donau (ots) - Am Sonntagabend hat ein Rottweiler-Hund in der Bahnhofstraße einen Chihuahua totgebissen. Der Besitzer des 8-jährigen Chihuahua war im Bereich des Bahnhofes spazieren und begegnete einem anderen Hundehalter, der einen 4,5-jährigen Rottweiler und einen 4,5-jährigen Mischlingshund bei sich führte. Alle Hunde wurden von ihren Besitzern an der Leine geführt. Beim Aufeinandertreffen der Vierbeiner riss sich der Rottweiler-Hund los und attackierte den Chihuahua. Trotz einer sofort verständigten Tierärztin konnte der 8-jährige Hund nicht mehr gerettet werden.
(Polizeipräsidium Tuttlingen)

Knaller gegen Zigarettenautomaten: in Trossingen...
Trossingen (ots) - In der Nacht auf Sonntag wurde in der Christian-Messner-Straße mit einem Knallkörper einen Zigarettenautomaten erheblich beschädigt. Nach bisherigen Ermittlungen zündeten die Täter im Ausgabeschacht des Automaten einen Knallkörper, um an die Zigaretten und das Bargeld zu gelangen. Durch die Explosion wurde der Automat stark deformiert, konnte aber nicht geöffnet werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
...und in Sulz
Sulz am Neckar-Mühlheim (ots) - Am Montag gegen 4.15 Uhr wurde am Sportheim des SV Mühlheim-Renfrizhausen im Talweg ein Zigarettenautomaten mit einem Knallkörper beschädigt. Die Täter zündeten den Knallkörper im Ausgabeschacht des Automaten. Durch die Explosion wurde der Automat erheblich beschädigt, konnte aber nicht geöffnet werden.
(Polizeipräsidium Tuttlingen)

Wagen fährt auf Traktor auf
Ein 24-jähriger Renault-Fahrer ist am Sonntag gegen 18.50 Uhr auf der Landesstraße 191 auf einen landwirtschaftlichen Anhänger aufgefahren.
(Schwäbische Zeitung. Wie lautet das auf Deutsch?)

Ausschluss aus Landtag
AfD-Abgeordnete scheitern vor Verfassungsgerichtshof
Dieser Eklat sorgte Ende des Jahres für Aufsehen: Die Landtagspräsidentin ließ zwei AfD-Politiker mit Hilfe der Polizei aus dem Sitzungssaal in Stuttgart führen. Nun wehrten sich Gedeon und Räpple vor Gericht - erfolglos.
(welt.de.Was anderes erwartet? "Unrechtsstaat" hat Seehofer gesagt.)

Nahe Karlsruhe
Falsche Polizisten überfallen Geldtransporter an der A5:
Täter sind flüchtig
Zwei bislang unbekannte Männer haben am Montagnachmittag gegen 14.45 Uhr an der Autobahn 5 einen Geldtransporter überfallen. Die Unbekannten waren scheinbar mit einem Mercedes mit Polizei-Leuchtschrift und in Polizeiuniform unterwegs. Das berichtet die zuständige Polizeidirektion. Zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens wurden ihren Angaben zufolge auf der Autobahn von einem silbergrauen Mercedes, E-Klasse Limousine mit Polizei-Leuchtschrift im Heck, angehalten. Das gibt die Polizei in einer Pressemeldung bekannt.Daraufhin bedrohten die Männer, die anscheinend mit blauen Polizeiuniformen bekleidet waren, die Security-Mitarbeiter mit Schusswaffen und forderten sie auf, Geld herauszugeben. Im Anschluss flüchteten die Tatverdächtigen in bislang unbekannte Richtung.
(focus.de. Wilder Südwesten.)

Dunkelhäutiger versucht Frau zu vergewaltigen
Stuttgart-Weilimdorf (ots) - Ein unbekannter Mann hat am frühen Sonntagmorgen (21.07.2019) in der Florian-Geyer-Straße versucht, eine 24 Jahre alte Frau zu vergewaltigen. Die 24-Jährige war gegen 04.30 Uhr in der Solitudestraße in Richtung Florian-Geyer-Straße unterwegs, als der unbekannte Mann sie auf Höhe der Durlehaustraße ansprach und in ein Gespräch verwickelte. Nachdem die junge Frau das Ansinnen des Unbekannten, bei ihr zu übernachten ablehnte, umarmte er sie. Die 24-Jährige wehrte sich, woraufhin der Unbekannte sie in eine Hecke und zu Boden stieß. Während die Frau sich weiter wehrte und um Hilfe schrie, berührte sie der Täter unsittlich und versuchte, ihr das Mobiltelefon, das sie um den Hals trug, zu entreißen. Als sich eine Anwohnerin durch rufen bemerkbar machte, ließ der Täter von der jungen Frau ab und flüchtete in Richtung Löwenmarkt. Alarmierte Polizeibeamte fahndeten erfolglos nach dem Täter. Die 24-Jährige beschrieb den Täter als dunkelhäutig, zirka 25 Jahre alt und etwa 170 bis 180 Zentimeter groß. Er war schlank und trug eine dunkle Hose sowie ein weißes T-Shirt ohne Aufdruck. Seine kurzen Haare waren lockig und er hatte möglicherweise eine Bauchtasche dabei.
(Polizeipräsidium Stuttgart)

Eritreer legt mehrere Brände
Besigheim - Ein 33-jähriger Eritreer sitzt in Untersuchungshaft, weil er am Donnerstag nahe einer Flüchtlingsunterkunft in Besigheim (Kreis Ludwigsburg) mehrere Brände gelegt haben soll. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, war auf den Getreidefeldern hinter der Flüchtlingsunterkunft am Kreuzbergweg gegen 21.05 Uhr gleich an mehreren Stellen Feuer ausgebrochen...
(Stuttgarter Zeitung. Psychischer Ausnahmezustand?)

Filderstadt
Schlägerei in Asylunterkunft
Bei einer handfesten Auseinandersetzung in der Flüchtlingsunterkunft in der Robert-Bosch-Straße in Filderstadt-Harthausen ist am frühen Montagmorgen ein 30-Jähriger verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, waren gegen 1.40 Uhr zunächst drei Männer in einen Streit geraten, der schließlich in eine Schlägerei ausartete. Ein 33-jähriger Bewohner und ein drei Jahre jüngerer Besucher der Unterkunft sollen dabei auf einen weiteren Gast im Alter von von 30 Jahren eingeschlagen und diesen dadurch verletzt haben.
(Stuttgarter Zeitung. Da es keine "Flüchtlinge" und "Asylanten" gibt: wer war's?)

Psycho? - Mehrere Menschen verletzt
Fellbach-Schmiden - Ein 21 Jahre alter Mann hat am Sonntag in Fellbach-Schmiden (Rems-Murr-Kreis) mehrere Menschen angegriffen und verletzt. Der aggressive junge Mann konnte schließlich gestellt werden. Er wurde in eine Fachklinik gebracht. Der 21-Jährige war zunächst über eine Terrassentür in die Wohnung einer Familie eingedrungen. Ein Ehepaar und der Sohn versuchten, den jungen Mann einzusperren. Nach einem Gerangel flüchtete er aus dem Haus zu einer nahe gelegenen Sporthalle einer Schule, wo gerade eine Veranstaltung stattfand. Dort griff der junge Mann ohne Vorwarnung eine Frau an. Weitere Personen versuchten den Angreifer davon abzuhalten, in die Turnhalle einzudringen. Einem 35-Jährigen gelang es dann, den Täter noch vor Eintreffen der Polizei zu überwältigen.
(swr.de)

Wo kann Baden-Württemberg sparen?
Rechnungshof kritisiert zu hohe Landesausgaben
Der Rechnungshof Baden-Württemberg hat die Ausgabenpraxis des Landes teilweise kritisiert. In einigen Bereichen, wie zum Beispiel bei Bauprojekten oder im Gebäudemanagement, seien die Kosten zu hoch.2017 hatte das Land 4,2 Milliarden Euro an nicht verbrauchten Mitteln in das Jahr 2018 übertragen, sagte der Präsident des Landesrechnungshofs, Günther Benz, am Montag in Stuttgart. 2011 seien es lediglich 1,6 Milliarden Euro gewesen. Benz mahnte die Regierung, künftig mehr Schwerpunkte bei den Ausgaben zu setzen.
(swr.de. Weniger ausgeben ist kein Sparen. Das Land hat 46 Milliarden Euro Schulden und leistet sich Import der Dritten Welt.)

Höchste Geburtenrate seit 1973
In Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr so viele Babys zur Welt gekommen wie in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr. Es seien rund 108.900 Jungen und Mädchen lebend geboren worden, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Stuttgart mit. Die enorm gestiegene Zuwanderung könne einer der Gründe sein für diesen Trend, vermuteten die Experten...
(swr.de. Hohoho! Sind die Experten auch morgens im Land unterwegs und sehen die Kinderwagen? Sind 11 Millionen noch nicht genug, nach dem Krieg waren es 5,5 Millionen.)

„Leibssle“.

20 Jahre Leibssle
Bunte Jubiläumsshow der schwäbischen Bühnenfigur im Freilichtmuseum Neuhausen o.E.
(tutut) - Eckhard Grauer, 57, gelernter Kriminalpolizist, Journalist, Redakteur, Autor und Texter, kreierte seine schwäbische Bühnenfigur "Leibssle" 1999, zunächst ausschließlich als Solist. Von 2001 bis 2010 und seit 2017 wieder auch mit dem Projekt "Hämmerle & Leibssle" mit Kollege und Freund Bernd Kohlhepp, als kongeniales Duo in Funk, Fernsehen und Bühne. Zum 20. Jubiläum gastiert Leibssle am Samstag, 27. Juli, um 19.00 Uhr im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, Open Air auf dem Dorfplatz.
Im Jubiläumsprogramm "Freilich! Im Gegenteil sogar!" philosophiert der Schwabe: Über die Entstehung von Württemberg. Die Gefahren im Kreisverkehr. Oder was die erste Giraffe dieser Welt mit Politik zu tun hat. Leibssle ist sich sicher: Wer nachdenkt, ist zu spät dran! Also macht er sich auf, vorzudenken. Zum Beispiel, weshalb Veganer die wahren Tiersklavenhalter sind. Und warum man heutzutage alles "ohne" kriegt, dafür aber das Doppelte bezahlt. Leibssle poltert und charmiert, gibt zu und lehnt ab, teilt aus und nimmt ein. Es gelingt ihm, von den Schwaben und ihren Eigenheiten zu erzählen, ohne auf Spätzle- und Trollingerklischees herumzureiten. Dabei lässt er sich seine Meinung auch nicht von übertriebener Kenntnis der Sache verhageln. Denn schließlich weiß er: "So lange ich die Wahrheit nicht kenne, kann ich nicht irren!" Eckhard Grauer gründelt im Schlamm der Fake News, rüttelt an den Ankern überzeugter Eitelkeiten und stockt in den Untiefen der Expertenmeinungen. Dabei verliert sich auch in den Seitenarmen nie seine Präsenz: Er bleibt authentisch, schwäbisch, echt - und saukomisch. Leibssle – eine Urgewalt mit großartiger Bühnenpräsenz.  Zahlreiche Auftritte mit Kollegen und Freunden wie Dui do on de Sell, Uli Böttcher, Sabine Essinger oder seiner schwäbischen Rockband "Plätsogg" zeugen von Grauers vielseitigen Kreativität und machen ihn zu einem gern gesehenen Gast auf Württembergs Bühnen. Für einen Gastauftritt in Neuhausen ob Eck haben sich die "Kächeles" angesagt, mit denen ihn seit Jahren eine schwäbisch-fröhliche Freundschaft verbindet. Ein Besuch, den Leibssle platzend vor Stolz präsentiert!
Eintrittskarten kosten an der Abendkasse 18,00 Euro, im Vorverkauf 16,00 Euro. Bei gutem Wetter findet das Sommertheater unter freiem Himmel auf dem Dorfplatz statt, bei Regen im Schafstall. Bitte beachten: im Schafstall sind die Plätze auf 200 begrenzt. Eine Reservierung wird empfohlen, Tel. 07461 926 3204 oder info@freilichtmuseum-neuhausen.de.

Führung durch das Museumsdorf
Am Sonntag, dem 28. Juli, startet um 10.30 Uhr eine offene Führung für alle Museumsbesucher. Im Mittelpunkt dieser historischen Museumsführung steht Informatives und Unterhaltsames zu Haus- und Bewohnergeschichten,  eine Zeitreise in das Dorfleben auf der Schwäbischen Alb, im Schwarzwald und am Bodensee. Zu den 25 historischen Gebäuden gehört ein Albdorf. Hier gruppieren sich rund um den Dorfbrunnen Wohnhäuser, Schul- und Rathaus, das berühmte Kaufhaus Pfeiffer, die Kirche und eine Schmiede. Und jedes der Häuser hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Diesmal geht es um Geschichten über das bäuerliche Dorfleben, über Mägde, Dorfschullehrer und den Tante-Emma-Laden. Gezeigt werden  Fertigkeiten, mit denen die Menschen früher ihren Lebensunterhalt mühsam erarbeiteten, ob auf dem Feld oder in der Werkstatt. Wie anders das Leben im Schwarzwald dagegen war, zeigt der Haldenhof, eine komplette Schwarzwälder Hofanlage, die in diesem Jahr das Haus des Jahres ist.  Diese Führung ist offen für alle Museumsbesucher, zu zahlen ist lediglich der Museumseintritt. Aufgrund begrenzter Kapazitäten ist eine Voranmeldung unter 07461 926 3204 oder info@freilichtmuseum-neuhausen.de erwünscht.

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NACHLESE
Klimaexperte warnt
Deutschland steht vierte Hitzewelle bevor: „Das ist nicht mehr normal“
Ein bekannter Klimaforscher nennt die vielen Hitzewellen diesen Sommer in Deutschland "unnormal". Doppelt so viele wie noch im Jahr 1980 seien es inzwischen. Dies sei auch eine Folge des Klimawandels und der wachsenden Weltbevölkerung. Am Donnerstag wird es bis zu 38 Grad heiß. In Deutschland ist es die vierte Hitzewelle diesen Sommer. „Das ist nicht mehr normal“, sagte Mojib Latif, ein bekannter Klimaforscher, dazu der „Augsburger Allgemeinen“. Wegen des Klimawandels gebe es inzwischen mehr als doppelt so viele Hitzewellen wie noch 1980...
(focus.de. Das haben sie nun davon, weil die Sommerzeit nicht abgeschafft wurde. Das Normale an der Natur ist, dass sie nicht normal ist. Was sagen die Herbst- und Winterexperten? Sind die auch vom Fach wie der Klimawarnerprophet, Sohn eines Imam, der ehrenamtlicher Botschafter der "Stiftung Klimawald" und Präsident des "Club of Rome Deutschland" ist? Zitat im Jahr 2000: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”. War der letzte Winter ein Frühling?)
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SPD will von Pendlern nicht gewählt werden
Sozial nach Malu Dreyer: »Benzin und Heizöl werden teurer.«
Geringverdiener verbrauchen weniger CO2. Diese ziemlich schräge Aussage stammt von Malu Dreyer, die in einem Gespräch mit der Rheinischen Post die soziale Komponente der CO2-Beutelschneiderei betont.
VON Holger Douglas
Geringverdiener verbrauchen weniger CO2. Diese ziemlich schräge Aussage stammt von Malu Dreyer, die in einem Gespräch mit der Rheinischen Post die soziale Komponente der CO2-Beutelschneiderei betont. »Durch die Klimaprämie pro Kopf erreichen wir, dass die Menschen mit geringeren Einkommen stärker profitieren, weil sie typischerweise weniger CO2 verbrauchen.« Konnte man bisher davon ausgehen, dass durch Heizen und Autofahren CO2 erzeugt und nicht verbraucht wird, so stellt Dreyer das jetzt auf den Kopf. Zynisches Spiel: Wer arm ist, kann halt nicht so viel heizen und fahren. Pech gehabt, sagt die heutige Sozialdemokratie. Doch Dreyer, die als kommissarische Parteichefin der SPD einen sehr genauen Einblick in das desaströse Zerfallen der einstigen stolzen Partei hat, ist nicht ohne Grund extrem besorgt. Sie bekleidet im Nebenberuf auch das Amt der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, einem Flächenland mit 500.000 Pendlern, die oft weite Strecken am Tag zurücklegen müssen, um überhaupt zur Arbeitsstelle zu kommen...
(Tichys Einblick. Wer wählt sowas?)

Auf dem Weg nach Italien
Kreuzfahrtschiff nimmt 111 Migranten auf
Ein Kreuzfahrtschiff hat vor der griechischen Halbinsel Peloponnes mehr als 100 Migranten aufgenommen. Sie waren auf dem Weg nach Italien in Seenot geraten.Trotz der Gefahren wagen sich weiter viele Migranten mithilfe von Schleppern in seeuntüchtigen Booten auf das Mittelmeer. Aber auch auf dem Balkan sind weiter Menschen unterwegs. Die Menschen, darunter 33 Minderjährige, wurden zum griechischen Hafen Kalamata gebracht. Das teilte die griechische Küstenwache am Sonntag mit..
(welt.de. Wenn sich das herumspricht, dann können Kreuzfahrer in Zukunft was erleben.  In der EUdSSR pendeln "Migranten" von einem Land zum anderen?)

Achgut.tv
Broders Spiegel: Mit AKK zur Bundes-Heilsarmee
Video. Wird die neue Frau an der Spitze unserer Streitkräfte den Kurs ihrer Vorgängerin fortsetzen? Dazu gibt es einen Vorschlag: Die Bundeswehr sollte mit der Heilsarmee fusionieren. Was könnte unsere moralische Überlegenheit besser demonstrieren als eine Bundesheilsarmee?
(achgut.com. War nicht schon genug Heil in diesem Land, so dass es zu Bruch ging?)

Gerd Held
Die Peripherie spielt nicht mehr mit
Die Bewegung der „Gelben Westen“ in Frankreich hat verhindert, dass die Klimahysterie in den Großstädten auf Kosten des Binnenlands und seiner Auto-Mobilität gelöst wird. Aber in Deutschland regieren die Besserwisser und wollen Europa auf den Weg einer CO2-Hochpreispolitik drängen. Der Ausverkauf der Interessen in der „Fläche“, ist ein Grund, um sich die „Gelben Westen“ und ihre Motive noch einmal gründlich anzuschauen....Und die „Gelben Westen“ stehen ja international gar nicht alleine da. Das Votum der Peripherie spielte auch bei der Brexit-Mehrheit, bei der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und auch bei der Bildung neuer „rechter“ Regierungen in Polen, Tschechien oder Ungarn eine entscheidende Rolle. Zugleich sind die großen Städte deutlicher als bisher zum eigentlichen Kerngebiet eines „linken“ Lagers geworden, das sich mit seinem nationalen Territorialstaat kaum noch verbunden fühlt...
(achgut.com. Wo ist der Mittelstand, der das Land am Laufen hält? Etwa in der Stuttgarter Oper?)

Ulrich Schödlbauer
Aussterben für die gute Sache
​​​​​​​Im Kampf der Interessen gilt das Gemeinwohl als nicht verhandelbar. Allerdings ist dies die größte Illusion von allen. Die Berufung aufs Gemeinwohl ist stets gezinkt. Top-Gewinner ist, wer glaubhaft das Überleben der menschlichen Spezies ins Spiel zu bringen versteht. Dann wird sogar eine CO2-Steuer akzeptiert, die also quasi eine staatlich erhobene Abgabe auf die physische Existenz seiner Bürger ist.
(achgut.com. Die Leute lassen sich alles verkaufen, sogar sich selbst.)

Keine Unwucht bitte
Das Land braucht keine urbane Arroganz
Von Albert Duin
Alle bisherigen Maßnahmen, Verordnungen und Gesetze belasten die ländliche Bevölkerung viel stärker. Anspruch und Wirklichkeit zwischen Stadt und Land klaffen auseinander.Alle wollen die Erde und die Umwelt retten, da besteht Konsens....Bei der städtischen Kultur gilt, alle zahlen, wenige profitieren. So sind die Tickets für Theater, Konzert und Museum zum großen Teil aus dem Steuersäckel aller finanziert. Nächstes Jahr will die bayerische Hauptstadt die Rekordsumme von 764 Millionen Euro in Kinder- und Kulturstätten investieren. Unterdessen sterben in den Dörfern die Kinos aus... Dazu erschweren überfällige Investitionen in Straßen und Schiene sowie unzureichende digitale Versorgung zusätzlich das Leben und Arbeiten auf dem Lande. Dabei wäre es so wichtig, die Dörfer und Kleinstädte als lebenswerte Wohn- und Arbeitsräume zu erhalten... Deshalb bin ich für eine regionale Gleichverteilung der notwendigen Maßnahmen, die in ihrer Summe zum Umweltwandel beitragen sollen. Statt urbaner Arroganz bin ich für attraktive Lebensräume in Stadt und Land: für ein friedliches und sozial faires Miteinander.
(Tichys Einblick. In der Natur gibt es keine Gleichheit, nur im Kommunismus, wo  ein paar gleicher sind als andere.)

Thilo Schneider
Sind hier eigentlich alle bekloppt geworden?
...Ganz im Ernst und ohne Flachs: Kriminalität und Morde wegen Nichtigkeiten gab es schon immer. Überall. Aber ich habe das dumpfe Gefühl, dass sich das hierzulande häuft. Ist das Paranoia oder erleben wir hier die Vorstufe eines Bürgerkrieges, bestehend aus Verrohung, Verachtung, Verzweiflung und Respektlosigkeit? Was ist los in diesem Land? Mit seinen Bürgern? Alle bekloppt geworden?
(achgut.com. Einfach nur Augustinus über den Seehoferschen Unrechtsstaat nachlesen.)

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DAS WORT DES TAGES
Immer wichtiger wird aktuell die Grundhaltung der NZZ, mit großbürgerlicher Gelassenheit auf Ereignisse zu reagieren. Keine schrillen Töne zu verwenden, Analyse, Einordnung, Kommentar zu liefern, so kenntnisreich und authentisch wie möglich. Ein einsamer Leuchtturm. Nicht nur aus eigenem Vermögen. Sondern weil mit dem Aufkommen des neuen Juste Milieu die Rechthaberei im Haltungs-Journalismus voraufklärerische Zustände erreicht. Umso mehr diesen Kämpfern für das angeblich Gute und Richtige die Felle davonschwimmen, umso schmerzlicher sie erkennen müssen, dass ihre Lufthoheit über den öffentlichen Diskurs vorbei ist, umso großinquisitorischer rempeln sie gegen alles, was dem vermeintlich Korrekten und Besseren der Menschheit im Weg steht. Mit dem flackernden Blick des Fanatikers, der genau zu wissen meint, was gut und richtig, und daher auch, was falsch und nichtig ist.Der ehemalige Chef des deutschen Verfassungsschutzes wagte es vor kurzem, die NZZ als das neue Westfernsehen zu bezeichnen. Er meinte damit, dass die NZZ auch in Deutschland als ein Organ wahrgenommen wird, das sich wohltuend vom Haltungs-Journalismus der Mainstream-Medien unterscheidet. Er meinte damit, dass man sich bei der NZZ wenigstens darauf verlassen kann, dass ein Fälscher und Bediener der Vorurteile der urban-linksgrünen Schickeria wie Claas Relotius bereits nach der ersten Unstimmigkeit keine weiteren Lügenartikel mehr schreiben darf. Ist zudem Maaßens Meinung, nicht die der NZZ. Das trägt ihr blanken Neid in Deutschland und in der Schweiz ein. Wer heutzutage die NZZ lobt, muss sich auf Prügel gefasst machen, wie das Blatt selber auch.
(René Zeyer, deutscher Journalist und Autor, der in der Schweiz lebt und arbeitet, auf achgut.com)
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Nicht wie bisher
Nutzloses EU-Ministertreffen: Hauptperson Matteo Salvini verweigert Teilnahme
Von Giovanni Deriu
„Es reicht mit den Entscheidungen, die nur in Paris und in Berlin getroffen werden“, schrieb Salvini in seinen Social Media Kanälen. Salvini will der Teilnahme des nächsten Treffens der EU in Paris am Montag fernbleiben. Die EU-Staaten wollen in Paris weiter nach einer Lösung im Streit um die Seenotrettung im Mittelmeer suchen.
An dem informellen Treffen der Innen- und Außenminister in der französischen Hauptstadt nimmt unter anderem Bundesaußenminister Maas teil. Italiens Innenminister Mateo Salvini allerdings nicht – und damit fehlt die Hauptperson und das neben Malta hauptsächlich betroffene Land...Salvini steht mit Frankreich sowieso auf Kriegsfuß, seit herauskam, welch bigotte Flüchtlingspolitik Macron betreibt. Eine Carola Rackete zur Ehrenbürgerin ernennen wollen, aber Flüchtlinge selbst gar nicht aufnehmen, oder heimlich und schnell ausweisen (so ein ganz neuer Vorwurf, sogar mit gefälschten und umgeschriebenen Dokumenten).
(Tichys Einblick. Es gibt keine Seenot, was soll der Quatsch?)

Wahlkampf in Sachsen
Linke kritisieren CDU wegen DDR- und „Drittem Reich“-Vergleich
Im sächsischen Wahlkampf hat die Linkspartei der CDU vorgeworfen, die DDR in die Nähe des „Dritten Reiches“ zu rücken. Hintergrund ist ein Facebook-Eintrag der sächsischen Union, der den Sozialismus der DDR mit dem Nationalsozialismus vergleicht.
(Junge Freiheit. Waren denn die DDR-SED-Sozis nicht auch links wie die Nazis und beides Unrechtsstaaten?)

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Offene Gerichtskosten von Facebook nicht beglichen
Joachim Steinhöfel lässt Konten von Volksparteien pfänden
Der Hamburger Jurist und Medienanwalt Joachim Steinhöfel ist für seine unkonventionellen Maßnahmen bekannt. Weil der US-amerikanische Branchenriese Facebook in zwei Fällen die Gerichtskosten nicht beglichen hat, lässt Steinhöfel jetzt die Konten von SPD und CDU pfänden, die bei dem sozialen Netzwerk regelmäßig Werbung schalten und für die Beschneidung der Meinungsfreiheit wegen des NetzDGs verantwortlich zeichnen. Und auch die CSU will der Medienanwalt von dieser „Medizin“ schmecken lassen.
(pi-news.net)
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Abfall in Parks und Straßen
Die Vermüllung der Städte ist typisch deutsch
Wer in Parks oder auf öffentlichen Plätzen unterwegs ist, der kommt daran nicht vorbei: Müll - soweit das Auge reicht und die Reinigung kostet ordentlich. 800 Millionen Euro werden jährlich dafür ausgegeben.In den Wohnungen pflegen Deutsche ihr Eigentum. Aber im öffentlichen Raum geht die Sauerei los: Alles wird entsorgt, abgelegt, weggeworfen – vor allem in den Städten. Die Bürger setzen jene Lieblosigkeit um, die der Staat vorlebt.
(welt.de.Das ist nicht typisch deutsch, sondern Kalkutta.)

Geschichtspolitik für die neue „Volksfront“
Der 20. Juli 1944 soll relativiert und uminterpretiert werden
Von WOLFGANG HÜBNER
In Deutschland bildet sich ein Bündnis des gesamten politischen, medialen und wirtschaftlichen Machtblocks gegen die patriotisch-freiheitliche Bewegung samt ihren Organisationen und Publikationen. Diese neue „Volksfront“ gegen das Volk des Grundgesetzes hat Folgen in vielen Bereichen und nun offenkundig auch in der Geschichtspolitik: Die gescheiterte Verschwörung gegen das Hitler-Regime am 20. Juli 1944 soll uminterpretiert werden in ein „Symbol der Gesamtheit des Widerstands“. Dazu muss die Zentralfigur des 20. Juli, der Offizier Claus von Stauffenberg, zum Nazi-Mittäter und halbherzigen Attentäter reduziert werden. Der Autor Thomas Karlauf hat mit seinem Buch „Stauffenberg: Porträt eines Attentäters“ die Rolle des willkommenen Stichwortgebers gerade rechtzeitig zum 75. Jahrestag des dramatischen Geschehens übernommen. Das ist sicher ganz im Sinne von Karlauf. Schon der Titel seines Buches lässt erkennen, dass es darin um die Reduzierung Stauffenbergs zu einer zwielichtigen Gestalt geht. Denn wer ihn nur einen Attentäter heißt, ohne das Ziel seiner Tat, nämlich Adolf Hitler, zu nennen, der will einen Mann, der erst als tapferer Soldat seine Gesundheit und dann auch sein Leben für Deutschland geopfert hat, vom Sockel einer positiven historischen Figur der deutschen Nation stoßen. Da im heutigen Deutschland zumindest für Zeugnisse des Selbsthasses und der Selbstzerstörung grenzenlose Meinungs- und Publikationsfreiheit besteht, wäre Karlaufs Buch und Interpretation des 20. Juli eigentlich nur ein weiteres tristes Beispiel für diese Zustände.Doch wenn seine Rede für die diesjährige Feststunde in der Frankfurter Paulskirche am Jahrestag nicht in der linken TAZ oder der linksliberalen ZEIT, sondern vollständig auf der ersten Seite im Feuilleton des Zentralorgans des Machtblocks, also der FAZ, abgedruckt wird, dann hat das eine ganz andere Wertigkeit. Es geht um nicht weniger als um die Gleichsetzung des bürgerlich-militärischen Widerstands gegen das Hitler-Regime mit dem linken, letztlich auch und gerade kommunistischen Widerstand. Selbstverständlich ist nichts dagegen zu sagen, sondern im Gegenteil ausdrücklich zu befürworten, dass mit den Protagonisten und Märtyrern des 20. Juli 1944 auch all die geehrt werden, die – oft im Stillen – sich den Verbrechen der Nazidiktatur widersetzten und dafür ihre Freiheit oder gar ihr Leben verloren. Zu diesen zählt auch der Einzelgänger Georg Elser, dessen Anschlag 1939 im Erfolgsfall wohl die jüngste Geschichte grundlegend verändert hätte, allerdings auch Unschuldige tötete. Es ist jedoch richtig und begründet, den kommunistischen Widerstand noch immer und auch weiterhin anders zu bewerten: Wer sich an diesem beteiligte, wollte letztlich die nationalsozialistischen Herrschaft durch eine kommunistische Diktatur ersetzen. Das hätte nicht nur einen schrecklich blutigen Bürgerkrieg in Deutschland zur Folge gehabt, sondern auch eine kriegerische Intervention der Westmächte. Denn diese hätten die Sowjetisierung des europäischen Kernlandes mit Sicherheit nicht hinnehmen können und wollen. Wer den gesamten Widerstand künftig nur noch mit dem Gedenken am 20. Juli „symbolisiert“ haben will, der wird an diesem Tag folglich auch den lange von den Nazis eingesperrten ehemaligen DDR-Machthaber Erich Honecker und etliche seiner Spitzengenossen ehren müssen. Sowie auch jene, die im Auftrag oder Interesse der Sowjetunion an diese militärische Informationen verrieten, die vielen einfachen deutschen Soldaten das Leben kosteten. Und es sollte nicht vergessen werden, wie vom Herbst 1939 bis zum Juni 1941 der kommunistische Widerstand den Hitler-Stalin-Pakt mit der Opferung Polens und der baltischen Staaten gehorsam akzeptierte. Kann es gleichwohl über all das noch eine kontroverse Diskussion geben, so ist Karlaufs Betrachtung der Person und Bedeutung Stauffenbergs ebenso zynisch wie infam. Neben anderen Formulierungen zeigt das am deutlichsten dieser Auszug aus der Frankfurter Rede von Karlauf: „Eine andere beliebte Formel lautet, die Verschwörer hätten ein Zeichen setzen wollen. Wäre es der Opposition tatsächlich um eine symbolische Tat gegangen, wie schon bald nach dem Krieg behauptet wurde, hätte Claus von Stauffenberg am Mittag des 20. Juli Hitlers Besprechungsbaracke im fernen Ostpreußen wohl nicht verlassen, um nach Berlin zu fliegen und dort den Staatsstreich zu organisieren. Vielmehr hätte er sich, am Kartentisch der Lagebaracke stehende, gemeinsam mit Hitler in die Luft gesprengt.“ Der nachgeborene Autor, das erfahren wir also, hätte das Attentat besser hingekriegt als Stauffenberg – kann Besserwisserei noch widerlicher sein? Will Karlauf wirklich die historische belegte Tatsache ignorieren, dass Stauffenberg nicht nur für das Attentat, sondern auch für die anschließend geplante Entmachtung der Staats- und Militärführung unverzichtbar war? Selbstverständlich weiß der Autor darum, umso verwerflicher sein Vorwurf.Und was soll Karlaufs Kritik daran, dass es den zahlreichen Verschwörern, darunter Sozialdemokraten und Gewerkschaftern, ganz aufrichtig um die Zukunft und Ehre, ja EHRE!, der deutschen Nation ging – ganz sicher aber nicht um die Vision einer „bunten Republik“? Und was hat er eigentlich dagegen, das Geschehen des 20. Juli auch als „Aufstand des Gewissens“ zu verstehen? Natürlich wurde damals ein Zeichen gesetzt; natürlich sollte (und konnte) wenigstens ein Rest nationaler Ehre und Würde gerettet werden; natürlich waren das Männer und Frauen, die ihr Gewissen über die Gefahr für ihr Leben stellten! Wenn die für die hiesige „Elite“ einflussreichste Zeitung des gegenwärtigen Deutschlands unkommentiert und kritiklos diese Auslassungen eines Zeitgeistritters der Merkel-Epoche in aller Ausführlichkeit abdruckt, geschieht das nicht ohne Absicht. Denn Stauffenberg und die anderen sollen nun endlich auch klein gemacht werden – möglichst so klein, wie es das politische und mediale Personal der heutigen Bundesrepublik real ist. Dass Stauffenberg vor seiner Erschießung noch am gleichen 20. Juli 1944 gerufen hat: „Es lebe Deutschland!“ – gleich, ob nun mit dem Zusatz „geheimes“ oder „heiliges Deutschland“ -, dieser Ruf ist den Merkels, Steinmeiers samt ihren devoten Schleimern so fern und ärgerlich wie nur irgendwas. Denn das ist ein Vermächtnis, das sie jeden Tag verachten. Aber es ist ein Vermächtnis, das bleibt und nicht zu zerstören ist, so lange es bekennende Deutsche in Deutschland gibt. Nachtrag: Parallel zur Frankfurter Gedenkstunde mit Karlauf wurde eine Ausstellung der altkommunistischen „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes “ (VVN) gezeigt – in der Paulskirche! Die VVN wird vom Verfassungsschutz als linksextreme Organisation betrachtet. Ermöglicht hat das der linke Sozialdemokrat und Oberbürgermeister Feldmann. Die Frankfurter CDU nimmt das hin, die FAZ berichtet über diesen Skandal kein einziges Wort. Deutsche Zustände 2019.
(pi-news.net)

Günter Ederer
Klima, Klima über alles (1)
Die Medien verwandeln Deutschland langsam in eine „Ein-Thema-Republik“: Alle Nachrichten beginnen mit einer Hitzewelle, mit Unwettern, dem Schmelzen des Nordpoleises, der dringend nötigen CO2-Reduktion oder dem Kohleausstieg. Die so berieselte Bevölkerung bestätigt dann in Umfragen, die „Klimarettung“ sei die wichtigste politische Aufgabe...Von der Klimarettung überzeugte Kommunen schreiben jetzt den Hausbesitzern vor, wie der Vorgarten aussehen muss. Zu viele Steine werden verboten, sie reflektieren nämlich Wärme. In Kalifornien dürfen keine Rasen und Blumen den Vorgarten schmücken, die brauchen zu viel Wasser. Da sind nur Steingärten erlaubt. Die Rettung des Klimas ist hier wie dort das Vehikel, Politikern mehr Macht zu verleihen, die Überwachung des Bürgers auszudehnen...Die einen (SPD) haben die Lebenswirklichkeit der Arbeitnehmer aus dem Blick verloren und die anderen (CDU) die Grundsätze einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik. Nun sind sie überflüssig. Wer vom menschengemachten Klimawandel überzeugt worden ist, wer sich von der Dauerberieselung der Klimaberichterstattung hat einfangen lassen, der wählt jetzt grün und nicht den Abklatsch einer zweitklassigen Kopie...
(achgut.com. Irrenhaus ohne Klimaanlage.)

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