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Gelesen

Gutmenschen unter sich - damals. Ein gebürtiger Spaichinger (rechts) und ein hergeloffner.

(tutut) - 365 Tage hat das Jahr. Da können sich Geisinger und Lokalblattler auf was gefasst machen: "Bürgermeister hat ersten Arbeitstag - Martin Numberger nimmt Amtsgeschäfte in Geisingen auf". Per Pressemitteilung lässt ein "cdu"-Funktionär und einstiger Landratsamtsmitarbeiter, der einen "cdu"-Bürgermeister verdrängt hat, die Welt dies per Pressemitteilung in der "Presse" wissen. "Martin Numberger hat am Montag zum ersten Mal als amtierender Bürgermeister der Stadt Geisingen das Rathaus betreten und an seinem Schreibtisch Platz genommen. 'Geisingen und seine Stadtteile bilden eine wunderbare Gemeinschaft. Die Begegnungen in den vergangenen Monaten haben mir bereits gezeigt, dass die Bürger von Geisingen voller Ideen und Tatkraft stecken. Auch wenn ich mit großem Respekt das Amt des Bürgermeisters antrete, freue ich mich sehr darauf, gemeinsam mit allen Mitbürgern die Zukunft unserer Stadt gestalten zu dürfen', sagte der neue Bürgermeister". Fortsetzung folgt? Es dürfte spannend werden. Was mag ihm über sich am zweiten Tag eingefallen sein? Die bekannte Beckenbauer-Frage dagegen: "Ist denn schon Weihnachten?" erübrigt sich in Spaichingen. "Mancher Besucher schüttet sein Herz aus", denn täglich grüßt das Murmeltier mit Bergweihnacht. "Besucher des Dreifaltigkeitsbergs tauchen an diesem strahlenden Sommermorgen urplötzlich in eine andere Welt ein, in das Geschehen der Heiligen Nacht. Die Geburt Christi ist in über fünfzig Krippenszenen zu bestaunen, dezent ausgeleuchtet unter dem nachtblauen Firmament eines funkelnden Sternenhimmels". Staunen mit der bemüht schreibenden Redaktionsleiterin brachte aber auch ein anderer auf den Berg: "Als ganz normale Gottesdienstbesucher haben sich Erwin und Edeltraud Teufel zum Beginn des 80. Geburtstags des ehemaligen Landesvaters in die Reihen der Gläubigen auf dem Dreifaltigkeitsberg eingereiht". Wer war's? Vielleicht er, der gerade in der Wirtschaft einen Job sucht und nun für 179 Euro in Friedrichshafen mit Abokarte besichtigt werden kann, sonst sind es 199 Euro? Das ist "Service für unsere Leser", niemand soll verkommen. "Bodensee Business Forum 2019 - Zu den prominenten Gästen aus der Politik gehören dieses Jahr Gerd Müller, Günther Oettinger und Claudia Roth". Wer Oettinger ist? Na, ehemaliger Landesvater! Gerd Müller ist nicht "Bomber der Nation", hat aber eine bombige Idee als Mininister: Die da illegal ins Land streben aus der Dritten Welt, diese "Menschen holen sich bei uns, was ihnen gehört“. Das habehn sie sich nicht zweimal sagen lassen. Wer außer Claudia Roth verkörpert so das grüne schlechte deutsche Gut- und Betroffenheitsmenschen-Gewissen für die ganze Welt, wenn man nichts anderes gelernt hat? Deshalb ist Eile geboten, bevor alles weg ist und Deutschland merkt, dass die "spd" kurz vor der 5-Prozent-Kante mit Merkel regiert: "Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) legte in Berlin ein Aktionsprogramm Insektenschutz vor... Der Bund will pro Jahr 100 Millionen Euro zusätzlich als Förderung geben. Schulze will, dass es wieder 'brummt und summt'“. Als Fachministerin ist sie natürtlich nicht vom Fach, so wenig wie der Minister, der für diesen Unfug nicht zahlen muss: "Wasserwerke klagen über Biberschäden - Rund 5500 Biber leben im Südwesten. Vor allem Landwirte, zunehmend aber auch Wasserversorger, beklagen Schäden durch die Nager". Was nun, liabs Herrgöttle von Biberach? Wie gut es doch Deutschland hat - wir kennen keine Parteien mehr - zeigte der Staatsfunk mit "Merkel - der Film", wo eine aus einem Land, wo die politische Macht aus den Gewehrläufen kam, allein alles richten muss, während sich in einer uralten Demokratie wie Großbritannien immer was regt und lebt: "Machtkampf um Brexit im Unterhaus". Ein Putsch - und Ruhe ist's seit September 2015.  Wann werden die Insulaner sowas lernen? Auch das fehlt ihnen: "Würdigung eines 'echten Schwabenschädels'... Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der zum Empfang geladen hatte, würdigte seinen Amtsvorgänger als 'großen Sohn unseres Landes, aufrechten Demokraten und geradlinigen Politiker, überzeugten Europäer und erfolgreichen Ministerpräsidenten'“. Da haben die Baden-Württemberger aber was verpasst, seit Erwin Teufel  zurücktreten musste.  Um den "Schwabenschädel" zu bewundern, dieser Ehrentitel ist leider schon vergeben, hätten die Feiernden ins Museum am Löwentor umziehen müssen. Dort liegt der  "Homo steinheimensis" in einem Tresor des Staatliches Museums für Naturkunde.  Der "Urmensch von Steinheim“  ist die Bezeichnung für einen fossilen Schädel, der am 24. Juli 1933(!)  in Steinheim an der Murr gefunden wurde.  Der Schädel gehörte vermutlich einer etwa  25 Jahre alten Frau, die  vor mehr als 300.000 Jahren lebte.

Ehre wem Ehre gebührt, einem Schwabenschädel von einem Schwabenmädel.

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NACHLESE
Arbeit macht rechts
Von Christiane Illgen-Weißgerber. „Laut Studien haben Berufstätige die geringste Widerstandskraft gegenüber extremistischen Ideen“, sagt Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, „die Problemgruppe Nummer eins sind die berufsaktiven Menschen“. Dem Mann kann geholfen werden...Anders ausgedrückt, die politische Erziehung erreicht das werktätige Volk nicht. Soll das sagen, wer arbeitet, ist aus Zeitgründen, das heißt mangelhafter Wahrnehmung der korrekten politischen Erziehung, rechts?
Wer seit Jahr und Tag brav zur Arbeit marschiert, sollte nach dieser Logik endlich mal weniger rechts – heißt links – werden: Da bin ich sehr dafür! Einfach nicht mehr arbeiten, und sich unter der Berufsbezeichnung „Aktivist" für Enteignung der noch Besitzenden (selbst schuld) einsetzen! Ferner von einer Demo zur anderen reisen – vom Staat finanziell gut gepampert – will heißen, vom Geld der dummen Arbeitenden...
(achgut.com.Für linksradikale Spinnereien braucht manfrau Zeit, da stört Arbeit nur, sollen andere den Deppen machen und das Geld besorgen. Warum werden diese Zentralen für Unbildung und Bullshit in ihren Rappelkisten nicht aufgelöst? Die leben auch nur auf Kosten anderer.)
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Krieg den Störchen
Windkraftlobby und »Aktionsplan« für mehr Windräder: Aufweichung des Artenschutzes
Von Holger Douglas
Der Artenschutz soll aufgeweicht werden, um noch mehr Windräder in die Landschaft zu setzen. Beim "Windgipfel" mussten auf Druck aber erstmals auch Vertreter der Windkraft-Geschädigten eingeladen werden. Was zählt schon der Schwarzstorch? Das Rebhuhn? Der Rote Milan? Egal, sie können geschreddert werden. Auf Millionen getöteter Vögel, Fledermäuse und Insekten kommt es offenbar nicht mehr an. Denn im Zweifel gegen Vögel und für mehr Windräder. Das fordert jetzt die Windkraftindustrie.Sie läuft schon seit einiger Zeit Sturm gegen die ihrer Auffassung nach zu wenigen Genehmigungen von neuen Windrädern. Sie beklagt vor allem einen Genehmigungsstau«: .... Interessant wird sein, auf wie viele Windräder »mehr« sich der Gipfel einigen wird und vor allem, wie die Sache mit dem Tötungsverbot gefährdeter Arten im Naturschutzgesetz hingebogen werden soll. Windräder und Vogelschutz – denn das passt genausowenig zusammen wie Gesundheitsschutz und Windparks, die Infraschall aussenden und damit Menschen krank machen können.
(Tichys Einblick. Die Linksgrünradikalen retten die Erde durch Planetenselbstmord.)

Merkeldeutschland nach der Energiewende.

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Acht Jahre Energiewende – jetzt droht ein Versorgungsproblem
Vor dem Zieljahr 2020 legt das Beratungshaus McKinsey seinen letzten Bericht zur Energiewende vor. Die Experten ziehen eine desaströse Bilanz der vergangenen acht Jahre – und sehen Risiken in allen drei Dimensionen der Energiewirtschaft.
(welt.de. Ohne Millionenberaterhonorar hat das jeder Depp von Anfang an gesehen, nur die Dilettantentruppe von  Merkel Volkstanzgruppe nicht. Die Vortänzerin hat sich den 17. Ehrenhut aufgesetzt, während Wissenschaftler ihren einzigen echten aus der DDR als Bullshit identifizierten.)
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Podcast im Hamburger Abendblatt
BILD-Chef Reichelt: Bei uns gibt es keine Interviews mit AfD-Politikern
Von PETER BARTELS
Wenn der Chefredakteur dem Verlagsleiter einen „Quartals-Einbruch“ um 50.000, von 5,3 auf 5,25 Millionen begründen mußte, hatte er in der Nacht vorher Albträume. Zum Glück fiel ihm immer rechtzeitig das „Schnee-Chaooos“ ein. Oder der zu trockene vice versa zu nasse Sommer. Der „Scheiß Streik“ war auch eine gute Ausrede für das schlechte Blatt, das er offenbar die letzten drei Monate gemacht hatte… Wenn heute der Chefredakteur ein ganzes Quartal täglich 160.000 Käufer verloren, mit Ach und Krach weniger als erbärmliche eine Million statt über fünf Millionen für die Bilanzbuchhalter der Auflagen-Stasi IVW zusammen gekratzt hat, sagt er seinem CEO (ordinär: Vorstandsvorsitzender) trotzig: Die Leser sind von Social Media versaut worden… Sie glauben einem nicht mehr… Sie gehorchen und kaufen das Blatt ums Verrecken nicht mehr… Aber wir haben Kurs gegen die AfD gehalten. An Nazis verkaufen wir nicht… Klingt irgendwie nach: Kauft nicht bei Juden? Je nun, Schmuel, weise Juden wissen doch: Wenn ein Narr auf den Markt geht, freuen sich die Krämer… Der lange CEO in den schicken Slippern ohne Socken jedenfalls wird jovial lächeln: Gemach, junger Mann … Wie Herr Diekmann, Ihr weiser Lehrer, schon sagte: Springer lebt nicht mehr vom Brot der Bäume in Norwegen allein … Und vom Schatz, den er für mich nach einem Jahr Forschungs-Ferien in Silicon Valley ausbuddelte, leben wir heute noch ganz gut und gern in Berlin… Von Anzeigen wie „Nagellack gegen Nagelpilz“ … „Gelenkschmerzen“ … „Erektionsstörungen“ … Aber auch vom großen Aldi-Emoji … der Yellow week von Netto … der bunten Lidl-Küche … und natürlich von der Qualität und Frische aus erster EDEKA-Hand …
Wer wird denn weinen, wenn der letzte Leser geht…
… wenn an der nächsten Ecke schon der Mesut steht. Und so ist es dann auch nur konsequent, wenn Julian Reichelt (40), Chefredakteur der zum „NEUEN DEUTSCHLAND für Arme“ (Jouwatch) umgebauten BILD, im Hamburger Abendblatt tönt, dem früheren Flaggschiff Axel Springers, das längst unter fremder Fahne in den Untergang segelt: „Ich kann durchaus sagen, dass ich die politische Führung der AfD verachte. Wenn Björn Höcke auftritt, schafft er es, in Habitus und Mimik an das Dritte Reich zu erinnern. Das ist ein Spiel, das mich abstößt.“ Seufz: Auch Julian Reichelt wußte schon 35 Jahre vor seiner Geburt, also als er noch als Quark im Schaufenster auf den Klapperstorch wartete, wie und warum die Nazis an die Macht kamen. Tibetanische Totenbücher haben also Recht mit Wiedergeburt und Seelenwanderung. Mit energischem Glöckner von Notre Dame-Blick keucht er dann in den Saal: „BILD ist die einzige Marke, in der man keine AfD-Interviews finden wird” … Und total auf Schickdeutsch nachschiebt: Er finde es „absurd“, wieviel „Air-time die Partei in deutschen Talkshows“ bekomme. Denn: Die „AfD hat doch alles verlassen, was es in Deutschland an gesellschaftlichem Konsens gibt“ … Und wenn schon lügeln, dann richtig lügen: “Zudem realisieren Politiker immer mehr, dass soziale Medien ihnen die Möglichkeit geben, an traditionellen Medien vorbei zu kommunizieren. Klammheimlich freuen sie sich darüber sogar. Sie sehen nicht, dass wir Journalisten das Fundament bilden, auf dem Demokratie funktioniert. Eine Übernahme der Medienlandschaft durch soziale Medien würde die Demokratie nicht überstehen.“
Die Irrtümer des Julian Reichelt
Zu viel „Air-time“ für die AfD, drittstärkste Partei im Bundestag? Seltener als die Freien Wähler. Und wenn, von der rotgrünen Kumpanei an den Nazi-Pranger gegeißelt… Die AfD hat den gesellschaftlichen Konsens verlassen? Die ehemaligen CDU-, SPD- und FDP-Wähler wollen eben nicht mehr mit den Konsens-Schranzen von Merkel untergehen. Und BILD hat längst seine Leser verlassen …
Journalisten sind das Fundament der Demokratie? Nur der Beton der Betonköpfe und Wendehälse von Merkels Demokratur. Immer vorneweg BILD, „Spiegel“ und Alpenprawda …
Medienlandschaft und soziale Medien? Nur das Ende von Merkels Schranzen- und Konsens-Demokratur! Aber der Anfang der Demokratie: PI-NEWS, Jouwatch, Achgut, Tichys, KOPP, Vera Lengsfeld und Matussek-Blog sind die Glorreichen Sieben an den deutschen Thermopylen zwischen Tiber und Themse, Seine und Oder…
Weiter Fährmann Charon, immer weiter, der Hades ist schon so nah … Jouwatch: “Der Rest von Julian Reichelt im Abendblatt besteht aus Jammern über die brutale Realität im welken Blätterwald: Konkurrenten, die sich im Netz im Gegensatz zu BILD ONLINE kostenlos verbreiten, nennt er Organisierte Kriminalität beim Thema geistiges Eigentum“. Uuund: “Viele Wähler haben die Schnauze davon voll, dass die Themen, die sie bewegen, von den Volksparteien nicht angenommen werden“… Uuund: „Ich bin radikal freiheitlich und radikal an Fakten orientiert. Und in den Konsequenzen, die sich daraus ergeben, bin ich vermutlich sehr radikal.“ Uuund: “Ich habe im vergangenen Jahr viel Zeit mit der „Bild-Zeitung“ auf Papier verbracht, weil ich das Gefühl hatte, BILD ist nicht mehr „the peoples paper“ …
Richtig ist: Fast alle Leser haben die Schnauze voll. Von BILD. Von der Merkel-Republik
Richtig ist: BILD ist an seinem ideologischen Gefühl “orientiert”, nicht an Fakten
Richtig ist: BILD ist längst nicht mehr die Eiche der Deutschen, wird es nie mehr sein.
Nach den Königen kamen die Schranzen
BILD hatte schon immer geniale bis verrückte Chefredakteure. Einer hieß Peter Boenisch. Er wickelte das Brandenburger Tor in Stacheldraht, machte den Mond zum Ami und kaufte sich für 5000 Mark die erste Quarzarmbanduhr, die es später für 49 Mark gab … Ein anderer hieß Günter Prinz. Er zockte BILD auf acht Millionen Käufer am Tag und machte später den Einschleicher Wallraff platt … Andere hießen „Rambo“ Hans-Hermann Tiedje & „Django“ Nobody. Sie kippten mit Rudi Augstein, den Ungarn und Millionen Ossis die Mauer um … „Rambo“ später sogar ganz alleine den Schwarzen Riesen Kohl … Aber dann kamen die Tage der Schranzen: Kai Diekmann schleimte sich 15 Jahre zu Merkel, der Mutter allen Übels rauf … Und BILD und Deutschland runter … Tanit Koch, seine hübsche Vorzimmerdame und Thronfolgerin, verließ nach einem Jahr am Ruder das sinkende Schiff … Worauf Julian Reichelt längst gelauert hatte. Er war rechtzeitig mit seinem Feldbett aus den syrischen Gaswolken, in denen er mit den von Monster Assad gequälten Kids fröhlich Fussball kickte, von der Front heimgekehrt, die er doch so tapfer in der Tagesschau gesehen hatte. Und der große CEO (2,02 m) Mathias Oliver Christian Döpfner (56) sagte: Reichelt, übernehmen Sie! Retten Sie BILD, hat er offenbar nicht gesagt … Womit hätte der Julian denn auch noch „was“ retten sollen? Nein, nein, der CEO hätte BILD wenigstens vor Reichelt retten müssen… Dann wäre auch Deutschland im Westen heute noch nicht ganz verloren … Jouwatch: Und Axel Springer könnte aufhören, sich im Grabe umzudrehen!!
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Nationalparks in der heutigen Form sind ein Problem
Nationalparks wie im Harz oder im Bayerischen Wald sollten eine Vorbildfunktion für die Waldentwicklung haben. Tatsächlich sind diese „Parks“ teilweise Mondlandschaften: Der Wald ist abgestorben und ersetzt durch Sukzessionsgesellschaften mit einzelnen Baumgruppen, ein Zustand, bei dem ein privater Waldbesitzer regelmäßig von den Forstbehörden eine amtliche Aufforderung zur Wiederaufforstung erhält. In den Nationalparks verbleibt zudem das gesamte tote Holz auf den Flächen. Dadurch sind diese Flächen in ihrer CO2-Bilanz im Vergleich zu bewirtschafteten Wäldern deutlich schlechter.Als CO2-Emittent sind diese Flächen übergangsweise so etwas wie der deutsche Mini-Amazonas. Der unbewirtschaftete Wald ist zudem eine Brutstätte für Schädlinge. Derzeit sehen wir dies im Harz, in dem der Wirtschaftswald rund um den Nationalpark nun schwerstens durch den Borkenkäfer geschädigt ist und großflächig abstirbt. Viele Waldbesitzer, die sich nicht mehr um ihren Wald kümmern können oder wollen, können auf dieses Vorbild verweisen. Dies ist allerdings für ihre Nachbarn, die ihren Wald bewirtschaften, eine Katastrophe. Daher ist es in Zeiten des Klimawandels notwendig, das Nationalparkkonzept grundlegend zu reformieren.
(faz, Wald im Wandel: Sieben Thesen für die Forstwirtschaft der Zukunft)
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Rainer Grell
Merkel  ZDF-Drama-Queen – hierzu ein paar Fakten
Mittwochabend lief im ZDF ein sogenanntes Dokudrama über die Flüchtlingskrise, das dazu angetan ist die Legendenbildung über die Bundeskanzlerin zu mehren: „Stunden der Entscheidung“. Peinlichere Regierungspropaganda war selten. Statt ZDF-Fiction deshalb hier noch einmal eine kurze Würdigung der tatsächlichen Angela Merkel mit aufschlussreichen Original-Zitaten....An Merkels Intelligenz habe ich nie gezweifelt, war sie doch stets Klassenbeste. Das Problem ist, welchen Gebrauch sie davon macht. So wie man einen Hammer dazu benutzen kann, unter zur Hilfenahme eines Meißels ein Werk wie den „David“ zu schaffen, wenn man Michelangelo oder Bernini heißt, oder nur einen Nagel in die Wand zu treiben oder sich den Daumen blau zu klopfen oder schließlich, dem Nachbarn den Schädel einzuschlagen – so kann man als Kanzlerin den Nutzen des deutschen Volkes „mehren und Schaden von ihm wenden“ (so der Amtseid, den die Kanzlerin geschworen hat) oder das Land an die Wand fahren. Merkel hat sich offensichtlich für die zweite Variante entschieden. Markus Vahlefeld hat es auf den Punkt gebracht, wenn er schreibt: „Die deutsche Gesellschaft von den Füßen auf den Kopf gestellt zu haben, dürfte sich als das Vermächtnis Angela Merkels erweisen, mit dem sie, um in die Geschichte einzugehen, ein noch außerordentlicheres Alleinstellungsmerkmal vorzuweisen haben wird, als lediglich die erste bundesdeutsche Kanzlerin weiblichen Geschlechts gewesen zu sein“ („Macht hoch die Tür. Das System Merkel und die Spaltung Deutschlands“, 2018, Seite 39)....
(achgut.com. Braucht manfrau Kopf, um Kanzler*in zu sein?)

Stunden der Entscheidung
Der Angela Dorothea Merkel öffentlich-rechtliche Heiligsprechung
Von Tomas Spahn
Eines muss man den Autoren des angeblichen „Dokudramas“ (Doku für Dokumentation, also tatsachengerechte Darstellung; Drama für künstlich aufgebaute, literarische Spannungsbögen) über die „Tage der Entscheidung“ lassen: Wie man die Emo-Schiene bedient, wissen sie. Das Dokudrama über „Merkels schwerste Stunden“ sollte man besser unter Märchenerzählung abbuchen. Und wie in jedem guten Märchen gibt es die Guten (Merkel und die Flüchtlinge) und die Bösen (die Anti-Merkel-Demonstranten in Dresden als Vorboten der Hölle; der böse Geist Orban, der die armen Flüchtlinge sogar niederschlagen lassen will; und als Inkarnation des Teufels in uns allen ganz zum Schluss Gauland, dessen Stimme aus dem Off eingeblendet wird mit dem wahrhaft satanischen Satz „Wir werden sie jagen. Wir werden uns unser Land zurückholen.“)... Besonders perfide – womit dann auch abschließend die Stoßrichtung des öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrags klar wird – sind die An- und Einspielungen auf und aus 1989, als DDR-Bürger über die ungarische Grenze nach Österreich rennen. Die Drama-Merkel (also die im Drehbuch erfundene) bemerkt dazu „Das ist wie Neunundachtzig!“ – manchmal muss man den Zuschauer eben auf die gewünschte Assoziation mit dem Holzhammer stoßen....
(Tichys Einblick. Zu dieser Geschchtsfälscherei gehört natürlich auch der immer wieder verwendete falsche Vergleich von deutschen Vertriebenen und Flüchtlingen in Deutschland mit den ins Land teuer eingeschleusten Illegalen, vorwiegend Männer, die offenbar vor ihren Familien flüchten.)

ZDF-Dokudrama über den Tag der Grenzöffnung
Die schlimmsten Erwartungen übertroffen
Mit seinem Doku-Drama über den Tag der Grenzöffnung im September 2015 hat das ZDF in Sachen Regierungspropaganda noch einmal ganz neue Maßstäbe gesetzt. Das Ziel des Films: Den Zuschauer bei seinen Gefühlen packen und in den Sog der blinden Willkommenskultur aus den Anfangszeiten der Asylkrise zurückziehen.
(Junge Freiheit. Wer nicht bestellt, aber bezahlt hat, ist geliefert.)

Reaktion auf ZDF-"Dokudrama"
Der Brief des ungarischen Botschafters ans ZDF
Einen Tag nach der Ausstrahlung des Films "Stunden der Entscheidung: Angela Merkel und die Flüchtlinge" im ZDF, reagiert der ungarische Botschafter Péter Györkös in einem offenen Brief an die Spitzen des ZDF, Thomas Bellut und Peter Frey....Nun gab es in dem erwähnten Film derart viele Elemente, die Objektivität und Tatsachen missen haben lassen, und in Form von „Einspielungen“ eine Reihe von Anspielungen auf mein Land und seinen mehrfach demokratisch gewählten Ministerpräsidenten, dass ich mich gezwungen sehe, darauf zu reagieren. Was die ethischen und moralischen Normen verletzenden Passagen und Andeutungen angeht, kann ich nur hoffen, dass die Autoren und Macher sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können.Aber ich beschränke meine ins Traurige spielende Frustration auf die Tatsachen. Der „Mythos vom Budapester Ostbahnhof“ ist nicht neu. Die auch im Film immer wiederkehrende Behauptung, alles hätte hier und jetzt seinen Anfang genommen und wäre Quelle aller Probleme, läuft der schlichten geographischen Realität, den Bestimmungen des internationalen und europäischen Rechts und den Ereignissen vom Sommer und Herbst 2015 diametral entgegen....Grundlage und ein natürlicher Zug unseres gemeinsamen Daseins und unserer Zusammenarbeit ist, dass wir die Welt in manchen Fällen aus anderem Blickwinkel und durch andere Sichtweise betrachten. Situationen wie diese zu klären gelingt jedoch nur auf der Basis von Respekt für unser Gegenüber und für die Tatsachen. Der von Ihnen gezeigte Film tut keinem dieser Kriterien Genüge.
(Tichys Einblick. Solch schamloses Staatsfunk-System kennen die noch zu gut.)

Oberammergau Passionsspiele
Peta: Jesus soll auf E-Scooter in Jerusalem einrollen
Die Tierschutzorganisation Peta hat die Stadt Oberammergau aufgefordert, bei den Passionsspielen im kommenden Jahr keine Esel mehr einzusetzen. Stattdessen solle der Jesus-Darsteller auf einem Elektroroller einreiten. Der Ritt eines erwachsenen Mannes auf einem Esel sei nach heutigen Erkenntnissen tierschutzwidrig, argumentiert Peta.
(Junge Freiheit. Ist das nicht irre? Fehlt nur noch der E-Stuhl, oder? Gab es auf Golgatha Steckdosen?)

Verbaler Kotau von VDA-Chef Mattes zu angekündigten Blockadeaktionen
Unheilvolle Vorzeichen für die IAA in Frankfurt
Von WOLFGANG HÜBNER
Kriminelle Zerstörungsaktionen gegen Autohändler, brennende Fahrzeuge in Frankfurter und anderen deutschen Wohnstraßen, angekündigte Blockadeaktionen gegen die IAA, Entlassungen in der Zulieferindustrie, wachsende Absatzschwierigkeiten der Autokonzerne: Das ist die Situation im wichtigsten deutschen Industriezweig, von dem die wirtschaftlichen Existenz von Millionen Beschäftigten und Familien ebenso abhängt wie die Verfassung der deutschen Wirtschaft insgesamt. Wer in dieser krisenhaften Situation erwartet, dass sich die derzeit verantwortlichen Politiker, Manager und Verbandsvertreter eindeutig für die Interessen der Schlüsselbranche und den Wohlstand zwischen Flensburg und Konstanz stark machen, liegt falsch.Denn viel wichtiger sind den Wegduckern in den Spitzenpositionen von Politik und Wirtschaft der verbale Kotau vor dem Kinderkreuzzug der Greta-Jünger und die (vergebliche) Besänftigung linksextremer Kreise. Diese verspüren im klimamotivierten Hass aufs Auto kapitalismusfeindlichen Rückenwind, brandmarken SUV-Besitzer und erkennen zugleich ein vielversprechendes Rekrutierungsfeld für gesetzesbrechenden Nachwuchs.Es ist schlicht erbärmlich, dass der Präsident des Verbands der Automobilindustrie, Bernhard Mattes, jüngst geradezu darum bettelte, auf eine Fahrraddemo anlässlich der am 10. September beginnenden Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt eingeladen zu werden. Und aus Berlin ist weder von Bundeskanzlerin Merkel noch von Mitgliedern der Bundesregierung ein entschiedenes Eintreten für die Interessen von vielen Millionen Deutschen bekannt, die vom Autogeschäft leben und ein Auto fahren. Es sollte jedoch allen Politikern bekannt sein: Autobesitzer und Autofahrer sind die deutliche Mehrheit in Deutschland.Es geht bei alldem nicht um blinde Autobegeisterung, sondern um praktische arbeits- und verkehrspolitische Vernunft. Die Autoindustrie kann nur langfristig und umsichtig verändert werden, wenn nicht hunderttausende Arbeitsplätze riskiert werden sollen. Und die Verkehrsalternativen zum Privatauto, also Deutsche Bahn und ÖPNV, sind viel zu lange sträflich vernachlässigt worden, um Autobenutzer zum Umstieg zu bewegen. Wer das nun mit allerlei Maßnahmen politisch erzwingen will, der will die konkreten Probleme einfach nicht wahrhaben.
(pi-news.net)

Nordrhein-Westfalen
Abgelehnte Asylbewerber: Stadt Werther scheitert mit Klage
Die nordrhein-westfälische Stadt Werther ist mit einer Klage gegen die Zuweisung ausreisepflichtiger Asylbewerber durch die Bezirksregierung Arnsberg gescheitert. Das Oberverwaltungsgericht Münster nahm laut Bürgermeisterin Marion Weike (SPD) die Klage nicht an.
(Junge Freiheit. Richtig. In einem Unrechtsstaat kann es keine Gerichte geben.)

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