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Gelesen

Wer rettet die Kugel? Wer gibt sie sich? 

(tutut) - "Nichts Neues unter der Sonne", heißt es schon in der tausende Jahre alten Medienkritik von Kohelet, der auf den Punkt bringt, was heute mehr denn je gilt: "Wahn, spricht der Prediger, Wahn nur Wahn, alles ist Wahn!" Gegen sowas aus der Bibel hat es ein Pfarrer schwer, der sich vom Urlaub in "Panama" etwas kindisch zurückmeldet und damit kein "Sonntagsläuten" auslöst. "Urlaub?", würde Jesus fragen, "was ist das?" Der war nicht Gehaltsempfänger mit schwarzem Behang und Doktorrang. Seine katholischem Brüder im Herrn versuchen es mit "Erwachsenenbildung", in Rottweil ist's  "Gesund abnehmen" die Kirche nimmt gerne, in Tuttlingen "zwischen Stressbewältigung und Sicherheitspolitik", selbst die vom Steuerzahler abhängige Volkshochschule mischt mit, statt sich rauszuhalten. Das "Urgestein", von dem sich Tuttlingen verabschiedet, ist dagegen nicht der das Gruppenbild dominierende OB, denn der will ja noch Neues ausprobieren in der Stadt. So wie "die Alb ruft" ins bayerische Dirndl und eine Seite sich dem "Tag der offenen Baustelle" widmet, werden diese hier wenig von Zeitung haben: "Ein Dorf für die Vergesslichen - Nahe des Bodensees entsteht ein Ort für Demenzkranke". Ob die Rottweiler es sehen werden? "Turm zu Rottweil ist ein voller Erfolg". Ein "Archivbild" wirft Fragen auf: Steht er noch? Worin besteht der Erfolg für einen zu Fahrstuhlversuchen gebautem Turm? In dem Fake über "340 000 Besucher auf Deutschlands höchster Aussichtsplattform"? Denn die  steht bekanntlich auf der Zugspitze und nicht in Rottweil. Sonnenauf- und Untergänge und Blicke ins Land lassen sich überall fotografieren, denn ohne sie wäre es wohl schwierig, "nichts Neues unter der Sonne" auch noch zu illustrieren. Für den Wahn aber zuständig ist eine Bundesregierung mit Einheitspartei und ihrer Führung brav folgendem Volk, denn Dona Quijote weiß, wie mit Windmühlen gegen Windmühlen gekämpft wird, wenn nicht Wandeln übers Wasser, sondern gegen Klima angesagt ist. Was es ist, wissen sie nicht, darüber aber eine ganze Menge: "Koalition ringt um Kurs beim Klimaschutz - Kompromiss beim CO2-Preis rückt näher - Steinmeier fordert schnelles Handeln". Ein Leidartikler ist ganz aus dem Häuschen, der hat seinen Prediger gelesen. "Ganz Deutschland kann den Regierenden dabei zusehen und schüttelt den Kopf angesichts dieses Wahnsinns". Immerhin geht es "um das Klima, um Deutschlands Beitrag zur Rettung der Welt".   Kohelet  empfiehlt  angesichts nichts Neuem in Zeitungen und  Wahn unter der Sonne heitere Gelassenheit angesichts der unbegreiflichen Wechselfälle des Lebens.  Zu spät! ruft's dagegen vom "Rande des Schwarzwalds", in Spaichingen, "wo andere Urlaub machen". Da hat eine Redaktionsleiterin ein "rundes Datum" entdeckt, zehn Jahre "PalliativNetz im Landkreis Tuttlingen" für "Menschen, die todkrank und 'austherapiert' sind". Sie hier aber werden in Spaichingen nie sterben, vorausgesetzt, sie besuchen eine Buchhandlung -  "Nachhaltiger Spaß: Frauen tauschen ihre Klamotten", - und widerlegen damit die Evolution, genauso wie Mahlstetten an "Flüchtlingsunterbringung"  festhält trotz neuer Sprachregelung,  Möhringen verzaubert ABC-Schützen bevor sie gebildet werden, indem  "Rektorin Kathrin Schlifski die Namen der neuen Erstklässler aus einem Kessel hexte. Der Zauberstab der Rektorin schwang dabei insgesamt 37 Mal durch die Lüfte. Die aufgeregten Erstklässler werden nun, betreut in zwei Klassen von Sylvia Hornung und Vanessa Finkbeiner, Schulluft schnuppern". Wo bleibt die Lehrerquote? Diese Frage geht  in der Kretschmann-Jubelwoche  an die erstgeborene Spitzenkandidatin für 2021.  Ihre Antwort: "Zuletzt weniger Unterrichtsausfall an den Schulen... Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ließ vom 3. bis zum 8. Juni alle Ausfälle erfassen." Schule hat begonnen.  Nun dort wieder geschwänzt werden. Auch beim Zeitungslesen. Das Dorf am Bodensee heißt übrigens Hergensweiler und liegt in Bayern. Deutschlands erste zeitungsfreie Zone?

Schlägerei und Messerstecherei
18 Streifenwagen zur Einschulungsfeier nach Heidelberg
Deutsch-Iraker flippen aus
Heidelberg - Emmertsgrund (ots) - Am Freitag fand an einer Grundschule im Stadtteil Emmertsgrund eine Einschulungsfeier der Erstklässler statt. Eine Vielzahl der anwesenden Eltern, Verwandten, Bekannten und Kindern sollten jedoch nicht nur den besonderen Tag ihrer Einschulung ihrer Sprösslinge feiern, sondern auch Zeuge werden, wie sich Erwachsene untereinander zivilisiert verhalten können. Im Rahmen der Feierlichkeiten befanden sich gegen 11.40 Uhr zahlreiche Elternteile auf dem Vorplatz der Schule, während sich die Erstklässler sowie weitere Schulklassen in ihren Klassenzimmern befanden. Als ein 35-jähriger deutsch-irakischer Kindsvater sich den Feierlichkeiten hinzugesellte, kam es zwischen ihm und der von ihm getrennt lebenden 26-jährigen deutsch-irakischen Kindsmutter zunächst zu verbalen Auseinandersetzung. Als sich eine 33-jährige Verwandte der Kindsmutter in den Streit einmischte, soll der 35-Jährige diese körperlich angegangen haben. Hierauf wurde die Polizei verständigt, eine Streifenwagenbesatzung traf kurze Zeit später ein. Während die Beamten den Sachverhalt abklärten, kam plötzlich weitere Familienangehörige beider Parteien hinzu. Fünf männliche Personen griffen den 35-Jährige trotz Präsenz der Polizei an und traktierten diesen mit Schlägen und Tritten. Nachdem der 35-Jährige zu Boden gegangen war, trat insbesondere ein 37-jähriger Mann gegen den Kopf des am Boden liegenden Mannes. Eine Polizeibeamtin eilte hinzu und wollte den 35-Jährigen von seinen Angreifern wegziehen. Hierbei stach der 35-Jährige mit einem kleinen Messer, die von hinten an ihm ziehende Polizeibeamtin in den Oberschenkel. Offenbar konnte der 35-Jährige zu diesem Zeitpunkt nicht erkennen, dass eine Polizeibeamtin hinter ihm stand und ihm helfen wollte. Die Polizeibeamtin zog sich eine oberflächige Stichwunde zu. Die Beamtin musste in der Folge mit einem Rettungswagen in einen Krankenhaus gefahren werden. Sie wurde leicht verletzt, konnte ihren Dienst jedoch nicht fortsetzen. Angehörige des Kindsvaters und der Kindsmutter gerieten im weiteren Verlauf aneinander, so dass insgesamt 18 Funkwagenbesatzungen aus dem Präsidialbereich zusammengezogen wurden. Die eingesetzten Einsatzkräfte setzten zur Lagebereinigung Pfefferspray ein und mussten bei den vorläufigen Festnahmen körperliche Gewalt gegen die Personen anwenden. Gegen Einzelne, nicht unmittelbar handgreiflich Beteiligte wurden Platzverweise erteilt. Insgesamt wurden drei Männer vorläufig festgenommen und nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Schulleitung wurden für die Folgewoche entsprechende Betreuungsangebote für ihre Schulkinder durch speziell geschulte Beamte des Polizeirevier Heidelberg-Süd angeboten. Der Polizeiposten Emmertsgrund ermittelt nun u.a. wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriff gegen Polizeibeamte.
(Polizeipräsidium Mannheim)

Teure Windstille
Windräder: Stillstand ist der typische Betriebszustand – Winddaten gefälscht
Von Holger Douglas
Längst sind sie stumme Zeugen einer verfehlten Politik: Windräder stehen zeitlich betrachtet die meiste Zeit still. Einer der Gründe sind gefälschte Daten über Windstärken. Den Schaden haben die betrogenen Betreiber.Stillstand ist die typische Situation eines Windrades in Baden-Württemberg. Das, was jeder beim Vorbeifahren an Windkraftanlagen im Süden Deutschlands häufig sieht, ist kein subjektiver Eindruck, sondern erweist sich als Normalfall. Denn: Windräder stehen im Durchschnitt drei Monate still oder trudeln nur gemütlich vor sich hin und liefern fast keinen Strom. Das ist das ernüchternde Ergebnis, das aus dem neuen Windatlas von Baden-Württemberg resultiert. Der Grund: Es gibt nicht so viel Wind, wie die Landesregierung von Baden-Württemberg dem Land weismachen will. Die Winddaten und damit die Ertragsprognosen sind in der Regel viel zu hoch angesetzt...Zerstörte Landschaften, Hunderttausende von gekillten Vögeln und Fledermäusen und zu wenig produzierter Strom geschweige denn eine Versorgungssicherheit – das Ergebnis der grünen Politik von Ministerpräsident Kretschmann, Umweltminister Untersteller und Co in Baden-Württemberg..
(Tichys Einblick. Glaubenssachen der grünen Sekten.)

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NACHLESE
Wie das Auto dreckig gerechnet wird
Wie schmutzig ist das Auto wirklich?
Von Oswald Metzger
Saubere Bahn – dreckiges Auto: Wie ein Glaubenssatz wird diese Behauptung gepredigt. Die Fakten zeigen ein anderes Bild: Von der grünen Lobby wird die Verschmutzung durch Pkw zu hoch angesetzt, während die Bahnen und Züge bei Weitem nicht so sauber sind wie behauptet.....Würde man Autohaltern jeweils 5.000 Euro schenken, sofern sie von einem Spritfresser auf einen effizienten modernen Verbrenner umsteigen, und würde der Neue auch mindestens 70.000 Kilometer gefahren, sodass Verkehrsleistungen von 100.000 Pkm erzeugt würden, dann kostete die Subventionierung des Fahrzeugwechsels nur fünf Cent je Pkm. ÖPNV-Busse und -Bahnen in Deutschland verschlingen Subventionen von etwa 15 Cent je Personenkilometer, also das Dreifache, während große Teile der ÖPNV- Fahrleistungen mehr CO2 verursachen als das Auto. Das ist die verkehrte Welt der „Verkehrswende“.
(Tichys Einblick. Ballaballa paradox.)
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Den hat er sich verdient.

Bundespräsident hatte im Spiegel AfD als "antibürgerlich" bezeichnet
Gauland: Steinmeier verlässt mit Äußerungen Boden der Neutralität
Von H.G.
Zwischen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) und der AfD knallt es gewaltig. Steinmeier hatte in einem Spiegel-Interview die AfD als antibürgerlich bezeichnet und sich auf Äußerungen des AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland bezogen, in denen er die AfD als bürgerliche Partei reklamiert hatte. Die AfD wehrt sich umgehend: Steinmeier verlasse den Boden der Neutralität, die ihm sein Amt verpflichte, sagte Gauland. Im Spiegel hatte Steinmeier erklärt, dass Bürgertum, Rechtsstaat und individuelle Freiheitsrechte zusammen gehörten. „Wer sich in dieser Tradition sieht, der kann nicht gleichzeitig einem ausgrenzenden, autoritären oder gar völkischen Denken huldigen. Das ist das Gegenteil von bürgerlich: Es ist antibürgerlich.“ Steinmeier unterstellte der AfD, „völkisch kollektivistisch“ zu sein statt „aufgeklärt bürgerlich“. Beides zusammen gehe nicht. Und er warf der AfD im Umkehrschluss vor, nicht die Haltung des Bürgerlichen zu haben, wie es die Verteidigung der Freiheit, die Anerkennung des Individuums und den Respekt vor Andersdenkenden erfordere. Harter Toback für einen „neutralen“ Präsidenten mit letztlich unbewiesenen und widerlegbaren Behauptungen. Die Reaktion der AfD kam postwendend vom gescholtenen Bundessprecher Gauland: „Steinmeier verlässt mit seinen Äußerungen zur AfD und mir den Boden der Neutralität. Ein Bundespräsident sollte sich nicht in Parteipolitik einseitig einmischen. Er ist Bundespräsident für alle Parteien und für alle Deutschen. Ich unterhalte mich gerne mit ihm unter vier Augen über das, was bürgerlich ist und sein sollte. Öffentliche Parteinahme gegen eine demokratische Partei gebührt nicht dem Amt des Bundespräsidenten.“ Auch Co-Bundesvorsitzender Prof. Jörg Meuthen widersprach Steinmeier: „Der Bundespräsident verlässt mit solchen Äußerungen erstens seine Rolle, die eine parteipolitisch neutrale zu sein hat. Zweitens redet er Unfug, wenn er der strikt rechtsstaatlichen, konservativ-freiheitlichen AfD die Bürgerlichkeit abspricht. Er wird das auch wissen, nimmt aber leider aktiv am politischen Kampf gegen die AfD teil. Wenn Herr Steinmeier eine linksradikale und gewaltverherrlichende Texte skandierende Band wie „Feine Sahne Fischfilet“ goutiert und zu Gratiskonzerten einlädt, ist das wohl eher ein Beleg, dass es tatsächlich ihm selbst an wahrer Bürgerlichkeit mangelt.“ Klar ist, dass sich Steinmeier auf dünnem Eis bewegt. Denn Äußerungen des Präsidenten haben aufgrund seiner herausgehobenen Stellung auch politisches Gewicht und können die Chancengleichheit einer politischen Partei verletzen. Allerdings dürfte er auf die Karlsruher Verfassungsrichter vertrauen können, die bereits 2014 in einer Klage der NPD gegen den damaligen Präsidenten Joachim Gauck diesem den Hals gerettet hatten. Gauck hatte die NPD indirekt als Spinner bezeichnet. Negative Äußerungen des Präsidenten seien, so die Schlussfolgerung des Gerichts damals, lediglich darauf zu untersuchen, ob mit ihnen unter evidenter Vernachlässigung der Integrationsfunktion und damit willkürlich Partei ergriffen werde. An diesem Maßstab gemessen urteilte das Gericht erwartungsgemäß, Gauck habe die Amtspflichten des Bundespräsidenten durch seine Äußerung nicht verletzt.Natürlich dürften auch Steinmeier und seine Rechtsabteilung das wohlwollende und freisprechende Urteil von damals kennen und sich relativ sicher fühlen. Insofern müssen Steinmeiers Äußerungen als das bewertet werden, was sie sind: die reine, bewusste Provokation gegen einen aufrückenden politischen Gegner der Altparteien und eine spezielle Schützenhilfe für Steinmeiers Mutterpartei SPD, die der Einstelligkeit entgegendriftet. Fazit: Steinmeiers Volte ist eines „bürgerlichen“ Bundespräsidenten unwürdig.
(pi-news.net)

Steinmeier-Interview
Autisten unter sich
Der Vorwurf der Antibürgerlichkeit, den Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gegen die AfD erhebt, trifft auf ganz andere Kreise zu. Dazu gehören realitätsfremde Kirchenführer und Journalisten, die an der sozialen Vernichtung ihrer Gegner arbeiten..Zur bürgerlichen Aufgeklärtheit gehören auch Maß und Mitte und für einen Politiker die Erkenntnis, daß das eigene Staatsvolk – zumal auf eigenem Territorium – für ihn Vorrang zu genießen hat. Nur unter dieser Voraussetzung bleibt der Staat handlungsfähig und kann auch außerhalb seiner Grenzen Gutes bewirken. Das als „völkisch“ abzuqualifizieren, disqualifiziert den, der den Bannspruch verhängt..
(Junge Freiheit. Wer spielt mit deutschlandfeindlichen Schmuddelkindern?)

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DAS WORT DES TAGES
Als jemand, der bis zum 30. Lebensjahr im Sozialismus gelebt hat und ihn in einer besonders krassen Ausführung, der sowjetischen, durchmachte, erschreckt es mich, dass es in Deutschland heute so eine große Sympathie für den Sozialismus gibt. Sozialismus ist eine Sackgasse, man darf diesen Weg nicht gehen, das Land würde damit Zeit und Ressourcen verlieren, mehrere Generationen würden auf der Müllhalde dieser irren Ideen landen.
(Alfred Koch, 58,  auf Tichys Einblick. Früherer russischer Vize-Regierungschef und Leiter der russischen Privatisierungsbehörde, heute als Unternehmer und Schriftsteller in Oberbayern lebend)
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BILD und das unabänderliche Ende
Eine Massenbewerbung der besonderen Art…
Von PETER BARTELS
Es geschieht Seltsames in Deutschland. Da ist eine einst sehr große Zeitung, die „gestern“ noch über fünf Millionen Käufer am Tag hatte … Die heute mit weniger als einer Million längst den Ereignishorizont des Schwarzen Lochs erreicht hat. Und weil sie weiß, dass sie der Singularität dieses „Horrorzonts“ nicht mehr entkommen kann, startet sie die größte Massenbewerbung ever: 26 Redakteure schreiben eine Art Curriculum BILD, den Lehrplan ihrer sterbenden Zeitung: „Das ist BILD, das sind wir“ … Fischkopf first: Julian Reichelt (40), Chefredakteur, former Front-Fußballer für Kinder, die den Gasbomben von Syrien-Schlächter Assad gerade eben entkommen waren. Ansonsten erfahrener Tee-Trinker unter den Arkaden von Damaskus mit Donnergrollen in weiter Ferne. Besondere Blattmacher-Leistung: Er hat die Auflage in nur zwei Jahren um 700.000 Käufer von knapp zwei Millionen auf “offiziell” 1,3 Millionen niedergemacht. Die von BZ und ONLINE bereinigte Papier-Wahrheit beträgt weniger als eine Million. Also ideale Bewerbungs-Voraussetzung für Nullblätter wie taz (Auflage 42.454), NEUES DEUTSCHLAND (Auflage 19.732 von 1,3 Mio), Frankfurter Rundschau (früher über 230.000, heute „Beilage“ der FAZ). Aber der Julian trägt zu gerne rote Socken und ruht in der Redaktion auf seinem nagelneuen Feldbett aus seinem Feldzug für die linke Wahrheit in Syrien … Bewerbungs-Profil für die 26 Redakteure, mit denen er das Blatt in den Mahlstrom des Ewigen Schwarzen Lochs führte: “Unser Anspruch bei BILD ist es, ganz genau hinzugucken, alles zu hinterfragen, jede Lüge zu entlarven, jeden Missstand aufzudecken … Wir berichten, was euch bewegt: vor der eigenen Haustür, in der weiten Welt … 26 Reporter, warum sie für BILD brennen. Was sie antreibt …” Und so lügt Julian los… Elegisch: “Während ich diese Zeilen schreibe, blicke ich auf die herzzerreißenden Bilder vom brennenden Regenwald in Brasilien. Die Feuer sind so gewaltig, dass man sie aus dem Weltall sehen kann. Der Amazonas verschlungen von Flammen … Feuer zerfrisst die Lunge unserer Erde … Ohne BILD könnten die Mächtigen ignorieren, was man aus dem Weltall sehen kann.” Pathetisch: “BILD ist immer da, wo unsere Zukunft entschieden wird. Das kann auf den Straßen unserer Städte, auf Bahnhofsplätzen und in Freibädern sein … Wo Menschen ermordet werden, die Politik in beschämender Bequemlichkeit wegsieht. BILD beschreibt die Welt nicht, wie wir sie gern hätten, sondern so, wie sie ist.“ Heuchlerisch: “Unsere Reporter erspüren, was Deutschland bewegt. Sie machen sich jeden Tag zu Zeugen. Wo es Zeugen gibt, kann niemand leugnen. Solange es Reporter gibt, kann niemand wegsehen … Wir sind stolz darauf, ein Haus der Reporter zu sein. Reporter sagen nicht, was sie denken, sondern was sie sehen. Ohne Reporter wäre die Welt blind. Ohne Reporter würden die Brände unserer Zeit nicht gelöscht. Ohne Reporter hätte die Welt kein Gedächtnis. Das ist BILD, das sind wir.” Wer jetzt noch nicht über der Schüssel hängt, hat lange nichts gegessen… BILD und die Welt atmen mit der Lunge des Regenwaldes? Und BILD weiß nicht, dass die Amazonas-Lunge gerade eben für seine eigene Flora, Fauna und Ur-Einwohner reicht; die wirkliche Lunge der Welt das schöne blaue, graue, grüne Meer ist? Was jeder halbwegs gelernte (nicht gelenkte) Klimaforscher in der Klippschule der Wissenschaft lernt? BILD weiß offenbar nicht mal, dass der Regenwald seit Millionen Jahren jeden Sommer brennt… BILD ist da, wo unsere Zukunft entschieden wird… Auf den Straßen, wo nackte Afrikaner auf fahrende Kühlerhauben knüppeln? … Auf den Bahnhofsvorplätzen, wo arabische Horden „ungläubige“ Blondinen vergewaltigen? … In den Freibädern, wo 17-jährige Macker und Knacker mit Vollbart Kinder bis in die Umkleidekabinen zuonanieren?… Im Park, wo Joggerinnen in die Büsche gezerrt werden, und – wenn sie Glück haben – wieder lebend rauskommen? … Auf dem Weihnachtsmarkt, wo der Moslem-LKW 12 Menschen mit Allahs Sense in den Tod mäht … Merkel und Meute bis heute Nägel kauend schweigen oder schwurbeln? Führer*In, wir folgen dir … BILD “gesteht”, dass sich seine Reporter jeden Tag zu ZEUGEN machen. Aber NICHT erspüren, was Deutschland bewegt … Nicht sagen, was sie sehen, nur was sie denken sollen. Zum Glück sind Leser weder taub noch blind … Und so haben in der Shoah von Totengräber Kai Diekmann drei Millionen den Exodus gemacht, unter Julian Reichelt noch mal 700.000 (“offiziell”) obendrauf. ”Ohne Reporter hätte die Welt kein Gedächtnis”? Ohne die AfD hätte Deutschland längst Alzheimer …
BILD hilft … rechnen
Noch 25 weitere Redakteure müssen sich für BILD und den Chefredakteur auf den Marktplatz seiner Eitelkeiten stellen. Natürlich auch sein bester Freund Paul Ronzheimer, sein Ersatz-Teetrinker für Syrien. Seit der “Schlächter” kaum noch Kinder vergast, muss Rotzheimer mit Steckblick den Amazonas abglasen, aufpassen, dass keine Funken das Gestrüpp am Kinn entzünden, während er sich todesmutig mit verständnislosen halbnackten Indios vor verkohlten Bäumchen für die BILD-Wahrheit knipsen läßt … Tapferkeitsmedaille? Jau: Stellvertretender Chefredakteur mit 34… Oder … Chefreporterin Karina Mößbauer (ein Hundsfott, wer jetzt an Diekmann denkt …). Sie knallt mit Platzpatronen: “Die Panzer mögen Schrott sein, unsere Soldaten sind es nicht!” Oder … Stefanie May, Leben und Wissen. Sie schafft “mit BILD, was für einen Arzt unmöglich ist” … und bringt mit BILD die besten Ärzte zu den Menschen! Und lügt, dass BILD täglich mehr als zwölf Millionen Menschen erreicht. Seufzer-Pause: Trotz Claudia Roth hat sich die neue gefühlte GRÜNE Mathematik offenbar doch nicht ganz rumgesprochen: 2,4 ist immer noch der Auflagen-Multiplikator… Also selbst bei der “offiziellen” Auflage von 1,3 Millionen Käufern, ergibt das eine „Reichweite“ von 3,12 Millionen. 12 Millionen war gestern bei Rambo & Django. Und die verkauften täglich über fünf Millionen, nicht nur 1,3 Millionen …
BILD und … der Gesunde Menschenverstand
Oder … ENRICO AHLIG, REDAKTEUR UNTERHALTUNG: “BILD ist laut, wild, immer volle Pulle. Wir hören trotzdem hin: ‚Mein Körper ist definierter als der von Auschwitz-Insassen‘ – Song von Kollegah und Farid Bang, Rapper. ECHO der Schande. Wenige Wochen später war der ECHO Geschichte. Abgeschafft … Wir bei BILD werden weiter hinhören. Kunst sollte niemals Hass, Beleidigungen, Ausgrenzung sein. Das lassen wir nicht zu.“ Nur bei Erdowahn, Böhmermanns “Ziegenficker”, schwurbelte BILD mit klammheimlicher Freude, gelle?! Oder … MOHAMMED RABIE, REDAKTEUR NACHRICHTEN: „Ich kam als Flüchtling … Bei BILD hat jeder die Möglichkeit, alles zu werden … Ich bin dankbar, dass BILD es mir ermöglicht hat, Redakteur zu werden“ … Natürlich ahnt jetzt keiner, warum arabische Macheten-Metzger in BILD nur eine „südländische Erscheinung“ sind, die in der Klapsmühle beschützt werden müssen … Warum afrikanische Vergewaltiger zwar einen dunklen Teint, aber sonst keine ethnischen Merkmale haben … Und dann ist da noch … RALF SCHULER, Parlamentsbüro-Chef. Auch er mußte die Schaufensterpuppe für BILD machen. Der V-Mann des Gesunden Menschenverstands von “Chesterton” Matussek schaffte es tatsächlich zu dieser Überschrift: “Wir sind für Europa, aber lassen uns nicht tEUschen“ … Seine schriftliche Bewerbung für die unvermeidliche Zeit nach BILD hätte eigentlich einen Komplettabdruck verdient … Vielleicht morgen, junger Mann! Leider gibt es die Zeitung nicht mehr, die Schuler verdient – als BILD noch die deutsche Eiche war, an der sich Gott und die Welt kratzen konnte. Die wurde vor langer Zeit von Diekmann, Reichelt und Konsorten gefällt …
(pi-news.net)

Wolfgang Röhl
Mehr Riss wagen! – Wenn Spalter versöhnen
Deutschland sei gespalten, klagen die Spaltermedien. Ausgerechnet jene, die seit Jahren Kritiker der herrschenden Migrations-, Finanz- und Klimapolitik schmähen und ausgrenzen, wollten jetzt einen Bürgerdialog organisieren, um den angeblichen Riss durch Deutschland zu kitten. Doch die Aktion „Deutschland spricht“ ist heuchlerisch und in der Tendenz grundfalsch. Eine Verteidigung der Dissensgesellschaft.
(achgut.co. Demokratie ist kein Leichentuch.)

Grüner Kampf gegen den Wirtschaftsstandort
Deutsches Autoland wird abgebrannt
Von Olaf Opitz
Es ist vor allem die EU-Kommission, die mit zahlreichen Verschärfungen und Vorgaben vor allem deutsche Produzenten ausbremsen und wirtschaftlich ruinieren will - im Interesse der Autoindustrie von Frankreich, Italien und den USA. Mit einer gezielten Kampagne ziehen rotgrüne Verbände und Parteien gegen den Kern der deutschen Industrie und unseres Wohlstands – das Auto – immer aggressiver zu Felde. Bei der größten Automobilmesse der Welt, der IAA in Frankfurt am Main, führen sie ihr entscheidendes Gefecht gegen hocheffiziente wie moderne Arbeitsplätze und das Rückgrat der deutschen Wirtschaft...
(Tichys Einblick. Versailles ohne Ende.)

Von wegen Diktatur: Mein Ungarn ist anders
Von Imogen Lemke. Deutsche Medien lassen kaum ein gutes Haar an den Ungarn. Während meines Auslandssemesters an der ELTE-Universität in Budapest hat sich mir die Möglichkeit geboten, Einblicke in die tatsächliche politische Lage und Stimmung zu bekommen und mit Ungarn selbst über ihre eigene, aus deutscher Sicht oft unverständlich erscheinende Sicht der Dinge zu sprechen.
(achgut.com. Dikatoren in Deutschland sagen, sie sind Demokraten.)

Henryk M. Broder
Klima: Deutschlands Ruf first!
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat nachgedacht und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass wir „als Bundesrepublik Deutschland den Ehrgeiz haben“ sollten, „den guten Ruf zu halten, den wir uns in der Klimapolitik erarbeitet“ haben“. Die deutsche Weinkönigin denkt ähnlich, ist aber aufgrund ihrer Erfahrungen viel optimistischer als der Bundespräsident. ..Falls Sie nun meinen, es gehe dem Bundespräsidenten um das Klima, dann irren Sie sich. Es geht ihm „um den Ruf Deutschlands". Nicht als High Tech Nation, ein Hort der Wissenschaft, in der Stammzellenforschung betrieben wird oder neue Antibiotika entwickelt werden, nein, als Vorreiter in Sachen Klimapolitik...
(achgut.com. Es geht ein Ruf wie Donnerhall, der auch Steinmeier einweichen wird.)

Thilo Sarrazin
Die neue Einheitspartei und die politische Pornographie
Zwei Wochen nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg ist wieder Ruhe in den politischen Alltag eingekehrt. Die Verlierer verhandeln über mögliche Koalitionsbildungen und sind fest entschlossen, unter sich zu bleiben. Richtig glücklich mit dem Ergebnis der Wahlen scheinen nur die politischen Journalisten, die schon lange für schwarz-grüne Bündnisse plädieren....Die Kombination ungelöster Klimafragen mit ungelösten Migrationsfragen könnte sich als langfristiges Wachstumsprogramm für die AfD erweisen.
(achgut.com. Wenn die AfD in den Himmel wächst, nützt dies auf Erden nichts.)

Verhängnisvoll
Das neue Mantra der Weltkanzlerin ist da: Wer, wenn nicht wir
Von Wolfgang Herles
Der Wille zur Weltherrschaft ist nicht neu und noch nicht sehr alt. Es gab die Zeit der großen totalitären Kräfte, der Herrenmenschen und der Kommunisten. Die hielten alles für planbar. Alles für beherrschbar. Der Wir-schaffen-das-Slogan taugt nur noch für Satire. Also muss ein neuer her. Und eins, zwei, drei, da ist der schon, ausgesprochen auf der ersten Unionsfraktionssitzung nach der Sommerpause: „Wer, wenn nicht wir“. Wir ungläubigen Katholiken glauben – mit Guiseppe Verdi – an die Macht des Schicksals. Der Mensch kann sich nur wappnen, das eine oder andere regulieren, vernünftig auf Entwicklungen reagieren, möglichst große Spielräume schaffen und sich Optionen offen halten, so lange es geht. Das ist der Sinn guten Regierens und demokratischer Politik. Wenn möglichst viele Bürger möglichst zufrieden sind, dann ist diese Politik erfolgreich. Deshalb muss sie bürgernah verfasst sein. Wozu die lange Rede? Weil die Deutschen sich von einer Frau regieren lassen, die nichts weniger in Aussicht stellt als die Welterlösung. Die nicht an den Herausforderungen ihres Landes arbeitet, so gut es irgendwie geht, sondern von einer Menschheitsherausforderung schwadroniert, sich dem Weltklima verpflichtet fühlt und deshalb glaubt, den Weltwillen zu vertreten. Da kann sie keine Rücksicht nehmen auf die schalen Interessen ihrer Wähler...
(Tichys Einblick. Wer hat die Schlüssel im Irrenhaus?)

Somalia
29 Tote bei Anschlag auf Hotel
Erst sprengte sich ein Attentäter in die Luft, dann stürmten Angreifer das Hotel. Bei einem Anschlag in der Stadt Kismaayo wurden 29 Menschen getötet. Die Terrorgruppe Al-Shabaab reklamiert den Angriff für sich....mindestens 56 Menschen seien verletzt worden. Mehr als zehn Stunden habe der Angriff gedauert, bis Sicherheitskräfte die Lage unter Kontrolle bringen konnten. Noch während der Kämpfe beanspruchte die Terrorgruppe Al-Shabaab den Anschlag über den Radiosender Al-Andalus für sich...Die mit Al-Kaida verbundenen sunnitischen Fundamentalisten kämpfen in dem verarmten Land am Horn von Afrika um die Vorherrschaft. .
(tagesschau.de.Immer wieder freitags. Hat mit dem Islam zu tun, den der Staatsfunk nicht erwähnt.)

Täter vermutlich aus der linksextremistischen Szene
Sachsen: Schwerer Brandanschlag auf AfD-Fahrzeugpark in Meißen
Vermutlich aus der linksextremistischen Szene wurde in der Nacht zum Samstag ein schweren Brandanschlag auf das Privatggrundstück eines AfD-Politikers in Meißen (Sachsen) verübt. Auf dem Grundstück, das in unmittelbarer Nähe eines Tierheims liegt, befindet sich ein Teil des Fahrzeugparks der Partei. Mehrere Autos wurden vernichtet. Der Sachschaden beträgt 40.000 bis 50.000 Euro. Der Staatsschutz ermittelt.
(pi-news.net.  Ist die Partei nicht fähig, sich um ihre Sicherheit zu kümmern? Was will sie dann für das Volk erreichen?)

Der forcierte Windkraftausbau ist verfassungswidrig
Von Dokumentation
Solange es eine konkrete Folgenabschätzung und Folgenabwägung nicht gibt, verstoße eine klimapolitische Entscheidung der Bundesregierung, welche die Weichen in Richtung auf mindestens eine Verdoppelung der Zahl der Windkraftanlagen in Deutschland stellt, gegen Artikel 20a Grundgesetz. Nach Auffassung des Freiburger Staats- und Umweltrechtlers Dietrich Murswiek...in einem Beitrag für FAZ EINSPRUCH..ist es mit der in Artikel 20a des Grundgesetzes normierten Umweltschutzpflicht des Staates unvereinbar, Maßnahmen zu beschließen, die den Zustand der Umwelt verschlechtern. Zwar diene der Klimaschutz dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, und der Staat sei deshalb zum Klimaschutz nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet. Aber wenn er zum Klimaschutz eine Technologie einsetze, die die Umwelt schädige, sei dies mit dem Grundgesetz nur dann vereinbar, wenn die Umweltschäden, die diese Technologie anrichte, nicht größer seien als die potentiellen Umweltschäden, die durch Einsatz dieser Technologie vermieden werden sollen. Die bislang in Deutschland installierten Windkraftanlagen substituieren nach Angaben des Umweltbundesamtes rund 75 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, die bei Erzeugung des Stroms mit Kohlekraftwerken emittiert würden. Dies bringt, so Murswiek, für den Klimaschutz aber nichts, weil die Treibhausgasemissionen der Energieerzeugung durch das Emissionshandelssystem der EU gesteuert werden. Die in Deutschland durch die Förderung erneuerbarer Energien eingesparten CO2-Emissionen führten in diesem System zu im wesentlichen entsprechend höheren CO2-Emissionen in anderen EU-Staaten....
(Tichys Einblick. Murkselmurks.)

 

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