Springe zum Inhalt

Gelesen

(tutut) - "Es war für mich befremdend, wie die gesamten Trossinger Kreisräte gegen den Erhalt des Spaichinger Krankenhauses gestimmt haben. Aus meiner Sicht haben die Herren und die Dame das Haus von innen nie gesehen oder waren als Patienten im Haus. Auf solche gewählten Bürgervertreter kann ich gerne verzichten". Ein Leserbriefschreiber in Trossingen liest dem Tuttlinger Kreistag die Leviten. Der aber hat ganz andere Probleme, Spaichingen längst abgehakt und will das Krankenhaus in Tuttlingen mit 50 Millionen aufhübschen. Preisfrage: Wenn 50 Prozent der Kreisbürger im Falle eines Falles, als Patient Heilung in einem Haus außerhalb des Kreises suchen, wie viele werden es noch weniger sein, wenn das Tuttlinger Krankenhaus alternativlos ist? Dann muss auch der Landrat gefragt werden, ob er rechnen kann, und ein Monopolblatt in der Lage ist, die Gegenrechnung aufzumachen. Denn hier irrt der Landrat weiterhin millionenteuer, wobei die Ausrede, kein Jurist zu sein, nicht, gilt, denn auch von einem Landrat ohne muss erwartet werden können, dass er nicht den Leierkasten mit den "Flüchtlingen" dreht, sondern schon mal was von Grundgesetz, Strafgesetzen und von Seehofers "Unrechtsstaat" gehört hat. Aber nein, im Duett von Obrigkeit und Untertan liest es sich so über unkontrollierte illegale Immigration von mutmaßlich strafrechtlicher Relevanz als Ansprache des Landrats an das Volk, welches bezahlen soll, was es nicht bestellt hat: "Es sei nicht gesichert, dass vom Land Baden-Württemberg die Kosten für die Unterbringung geduldeter Flüchtlinge sowie für Aufgaben in Bezug auf das Bundesteilhabegesetz voll erstattet werden, meinte Bär. 'Wir haben drei Millionen Euro als Ausgaben dafür veranschlagt. Wir gehen zwar nicht davon aus, dass wir null Euro bekommen. Das ist aber ein Risikoposten, den wir haben', sagte der Landrat". Wie kommt er auf sowas? Was versteht er unter "Flüchtlingen"? Ist Unrecht denn Recht? Anders als er es meint, nennt er sein und des Landes Problem beim Namen: "Vor allem die Unterbringung von geduldeten Flüchtlingen ist für den Verwaltungschef ein 'politisches Ärgernis'. Die kommunalen Spitzenverbände hätten die Verhandlungen mit dem Land abgebrochen, weil man sich nicht auf die Erstattung der Kosten habe einigen können. 'Wir erfüllen mit der Unterbringung staatliche Aufgaben, die wir bezahlt haben wollen', sagt Bär. Er verstehe nicht, dass 'das Land bei einem Thema von solch einer Brisanz nicht bereit ist, die Situation zu beruhigen und die Kosten zu übernehmen'". In Wirklichkeit geht es um einen Skandal, welcher seit über vier Jahren zu dem führt, was 2010 in einem Millionenbestseller als "Deutschland schafft sich ab" bezeichnet wurde. Wenn der Landrat nicht versteht, worum es wirklich geht, ist da niemand, der ihm nachhilft? Ein Fass ohne Boden ist ein schlechter Aufenthaltsort für das Geld der Bürger. Kreis in Not! Es fehlt der gesunde Menschenverstand. Eine Obere der Evangelischen Kirche hat dieser Tage ihre Rechnung dazu so gelöst: Je weniger Kirchenmitglieder, desto tiefer der Glaube. Insofern ist zu verstehen, dass sich eine Tuttlinger Pfarrerin vergebens bemüht, "Sonntagsläuten" einen Ton zu entlocken. Und so muss es Lesern wie rasender Felssturz vorkommen, wenn eine Redaktörin in Trossingen, einen Ortsvorsteher in Schura für wichtig hält und aus Unwissenheit wohl ignoriert, dass dieser seine Weisungen aus dem Trossinger Rathaus bekommt, oder wenn eine Spaichinger Redaktionsleiterin meint, eine Partnerstadt Sallanches hätte was mit Frankreich zu tun. Wie kommt es, dass die "fdp" sich neues Beschäftigungsterrain sucht und dabei ausgerechnet bei Guido Wolf landet?  "FDP fordert Wolf zum Handeln auf - Die Landesregierung müsse mehr unternehmen, um Hass und Hetze im Internet einzudämmen, fordert die FDP. 'Eine effektivere Strafverfolgung von Hasskommentaren im Internet als bisher ist dringend geboten', sagte deren Justizexperte Nico Weinmann. Die Länder sollten 'möglichst Spezialisten bei Polizei und Staatsanwaltschaften zur Verfolgung von Hasskriminalität einsetzen'. Justizminister Guido Wolf (CDU) solle entsprechende Modelle aus anderen Ländern prüfen". Ergreift die "fdp" nun Partei von "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant"? Das könnte zu ihr schon passen. Bevor  ein Nico Weinmann aus der Lindner- und Rülke-Partei  der Unfreien mit sowas an die Öffentlichkeit geht, sollte er als Auch-US-Staatsbürger zumindest mal die Präambel der amerikanischen Verfassung lesen. Darin ist von  mutmaßlicher Volkshatz nicht die Rede. Oder ist das alles nur ein Missverstädnis zu Hubertus? Was aber ausgestorbene Mammuts mit einem Prozess gegen Tuttlingen als Drogennest zu tun haben, dass muss Zeitung noch erklären: "Tuttlingen als Drogen-Zentrale? - In einem Mammut-Prozess gegen neun Angeklagte geht es um organisierte Kriminalität".  Währenddessen  wandelt sich das Klima wie eh und je,  nur Herrgöttle am Bodensee sind begriffsstutzig und glauben,  Schöpfer spielen zu können. "Ökosystem in Gefahr - Wie der Klimawandel den Bodensee beeinflusst".

Und die FDP heute?  Eine Merkel-Blockflöte.

===================
NACHLESE
Energiewende:
Der Abriss alter Windräder wird zum Problem
Jetzt schlägt auch das Bundesumweltamt Alarm. Für den Abbau alter Windmühlen fehlt es an vielem: unter anderem an Recyclingkapazitäten und Geld.Der Ausbau der Windenergie ist in eine Krise geraten: Wegen vieler Klagen und jahrelanger Genehmigungszeiträume hinkt der Ausbau den Vorgaben der Bundesregierung weit hinterher. Vor Ort wächst der Widerstand gegen neue Windparks. Jetzt kommen auch die schon bestehenden Parks, von denen die ersten bald abgebaut werden müssen, ins Gerede: unzureichendes Recycling, zu geringe Rückstellungen, fehlende Standards für den Rückbau...Ist schon der Bau der mehrere hundert Tonnen schweren, in Beton gegründeten Stahltürme mit ihren viele Dutzende Metern langen Rotorblättern eine logistische Herausforderung, so gilt das erst recht für die umweltgerechte Demontage und das sachgerechte Recycling. Es drohten Engpässe, bei den Recyclingkapazitäten für die faserverstärkten Kunststoffe der Rotorblätter sowie Risiken für Mensch und Umwelt beim unsachgemäßen Rückbau, schreiben die Gutachter. Die errechneten Mengen sind schwindelerregend: 5,5 Millionen Tonnen Beton, vor allem wegen der Fundamente, müssen ausgegraben und beseitigt werden. Zudem fielen knapp eine Million Tonnen Stahl an, auch Kupfer und Aluminium. Diese Mengen seien durch die bestehende Recyclinginfrastruktur gut zu verarbeiten. Anders sieht es aus bei den mit Kohlefasern verstärkten Rotorblättern. Die Recyclingbranche hatte hier mit dem Hinweis auf Sondermüll schon vor Jahren Alarm geschlagen. Laut Prognose für das UBA werden hier ab 2024 „relevante Mengen“ von bis zu 70.000 Tonnen pro Jahr anfallen. Sie seien nicht nur schwer zu verwerten, in ganz Deutschland gebe es auch nur eine einzige Verwertungsanlage für solche Abfälle... Ein weiteres Problem könnte sein, dass den Betreibern der Windenergieanlagen das Geld für den Abriss ausgeht. Sie könnten – obwohl seit 20 Jahren von den Stromkunden mit mehr als 100 Milliarden Euro subventioniert – nicht genügend Rückstellungen für den Rückbau gebildet haben...
(faz.net. Irrenhaus Deutschland.)
========================

Klima-Ikone sucht Mitfahrgelegenheit über den Atlantik
Dumm gelaufen: Greta in Rückkehrnöten
Von REALSATIRE
Verdammt dumm gelaufen für Klima-Ikone Greta Thunberg. Sie hatte sich vorgeblich klimaneutral mit einer Rennyacht über den Atlantik schippern lassen, um dann bei der UN in New York und später auf dem Landweg bei der Weltklimakonferenz in Chile ihre Heilslehre zu verkünden. Doch die geplante Konferenz in Südamerika ist kurzfristig nach Spanien verlegt worden, und die 16jährige Schwedin sucht jetzt händeringend nach einer Rückfahrgelegenheit über den großen Teich, wenn sie den Termin in Madrid am 2. Dezember noch schaffen will. Über Twitter gab die 16-Jährige jetzt kleinlaut zu: „Ich bin um die halbe Welt gereist, aber in die verkehrte Richtung“. Sie wäre so dankbar, wenn ihr irgendjemand helfen könnte, ein Verkehrsmittel nach Europa zu finden.Ach Greta, wenn es nach Dir und Deinen Followern ginge, müsste sich die Welt umgehend in die technologische Steinzeit zurückbeamen. Kein Öl, keine Kohle mehr, nur noch E-Autos und Jute statt Plastik. Aber bitte sofort. Ansonsten gibt es Saures, weil die Welt sonst übermorgen untergeht: „How dare you“, drohtest Du bei der UN in New York. Jetzt teilst Du allen per Twitter mit, dass Du Dich um 180 Grad geirrt hast. Leider reichte Dein Weitblick noch nicht einmal soweit, dass Du bei Deinem spektakulären Trip über den Atlantik kein Rückfahrticket gezogen hast. Und ausgerechnet Dir sollen wir glauben, wenn es um die Rettung der Erde geht? Du hast Dich in Amerika mit Barack Obama oder Angela Merkel getroffen, die den Abglanz Deiner Sonne genossen. Und Du hast Donald Trump giftige Blicke zugeworfen, als er Dich bei der UN-Konferenz links liegen ließ. Er ist sicherlich ein harter Knochen, aber auch ein Sportsmann. Bitte ihn doch einfach um Hilfe. Vielleicht nimmt Dich aber auch die deutsche Kanzlerin bei ihrem Rückflug aus Indien mit nach Europa. Oder Du fragst nochmal beim deutschen Skipper Boris Herrmann nach, der sein Millionen Euro teures Hochseegeschoss mit Dir in zwei Wochen nach New York geprügelt hat. Seine Malizia II trainiert gerade für die nächste Einhand-Nonstop-Weltumsegelung in der Biskaya. Er hilft sicher gerne nochmal. Bis dahin: Die Welt ist gespannt, wie Du das kleine Problem mit der klimaneutralen Rückkehr nach Spanien bewerkstelligst. Ein Tipp: die Foren in den deutschen Medien sind voll von Vorschlägen. Und ebenso auf Deine Ausreden, wenn Du dann am Ende doch einen CO2-produzierenden Flieger nehmen solltest, um den wichtigen Termin in Madrid noch zu schaffen. Dann heißt es allerdings: How dare You?
(pi-news.net)

************************
DAS WORT DES TAGES
Genau jene Gruppen, die anscheinend für Gleichheit und Gerechtigkeit einstehen, vertreiben Andersdenkende. Es ist so weit gekommen, dass sie bereit sind, engen Freunden den Laufpass zu geben. Dieses Verhalten zeugt nicht gerade von Stärke und Überzeugungskraft. Mit Scheuklappen trampeln sie den vorgefertigten Weg entlang und sind auch noch stolz darauf. Es kann doch nicht verkehrt sein, die Umwelt zu retten – diese Begründung rechtfertigt alles.Keine schöne, aber eine lehrreiche Erfahrung. Nach den Ereignissen der letzten Monate haben sich einige Türen geschlossen, aber viele Tore geöffnet. Ohne Zweifel war es schmerzhaft, so vor den Kopf gestoßen zu werden, und ich wurde verraten und enttäuscht. Aber rückblickend empfinde ich überwiegend ein Gefühl der Befreiung. Ich habe allein in den letzten Wochen so viele Gleichdenkende kennen und schätzen gelernt, die ich sonst niemals getroffen hätte. In meinem jetzigen sozialen Umfeld kann ich ich sein. Ich bin in der Lage, meine Meinung und meine politische Ausrichtung frei zu äußern, ohne mich zurückhalten zu müssen.
(Carlotta Sakaras, Abiturientin, 19 Jahre alt, Berlin, in einem Artikel im Rahmen des Projekts „Achgut U25: Heute schreibt hier die Jugend“ in Zusammenarbeit mit der Friedrich A. von Hayek Gesellschaft und dem Schülerblog „Apollo-News“ entstanden.)
*************************

Wort der Woche: voranscheitern
Die CDU in der Woche nach dem Wahldebakel: Und so scheitern sie voran
Von Wolfgang Herles
Die CDU schreitet nicht, sie scheitert voran. Besser lässt sich der Zustand der CDU nicht ausdrücken. Das Wort der Woche: voranscheitern. Der JU-Vorsitzende Tilman Kuban hat es im Heutejournal ausgesprochen, kaum bemerkt, als wär´s ein Versprecher. War es aber nicht. Wie schön, wenn es in der CDU wenigstens noch einen Nachwuchspolitiker gibt, der der Sprache mächtig ist und davon Gebrauch macht. Viele sind es nicht, wie die Debatte seit dem Wahldesaster von Thüringen beweist...Die Debatte dieser Woche, vor allem auch in den Talkshows dieser Woche, hat sehr schnell den Schuldigen ausgemacht: Friedrich Merz. Statt die wahren Ursachen des Niedergangs der CDU zu suchen, fallen die Kritiker über den und die wenigen anderen Kritiker her, unterstellen Rachsucht und andere unlautere Motive. Quod erat demonstrandum: Von der Merkelschen Diskursverweigerung zur allgemeinen Diskurszerstörung führt der Weg, auf dem die CDU voranscheitert... Schreiten ist übrigens ein starkes Verb, scheitern dagegen ein schwaches. Unsere Grammatik besitzt mehr versteckten Humor als alle, die nun Disziplin, Geschlossenheit, Respekt vor AKK und Ehrfurcht vor AM einfordern.
(Tichys Einblick. Wenn die Medien zugeben, dass Merkel gar keine Politikerin ist, räumten sie ein, dass sie keinen Journalismus betreiben.)

Fake-News zum Jubiläum auf Seite 1
FAZ & taz – Schwestern im Geiste der bunten Republik
Von WOLFGANG HÜBNER | Da hat der selige Willy Brandt damals schon recht gehabt: „Es kommt zusammen, was zusammen gehört!“ Im aktuellen Fall bezieht sich diese Erkenntnis auf das Verhältnis der einst großbürgerlichen Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und der immer noch linksgrün daherdümpelnden „taz“: Denn zum 70. Geburtstag der Patrioten-Hasser im ehemaligen Frankfurter Arbeiterviertel Gallus gratulierte ihr das Subventionsblättchen aus Berlin mit Eigennamen „die tageszeitung“ in Frakturschrift auf Seite 1. Diese Liebesgeste begeistert die FAZ-Jubilare so sehr, dass sie in der Samstagsausgabe der von Monat zu Monat mehr an Abonnenten und Lesern verlierenden Zeitung auf der Titelseite unter der glückseligen Überschrift “Herzlichen Dank, KollegInnen!“ ein Foto der betreffenden taz-Ausgabe mit Fraktur bringen. Ist das schon – jedenfalls in FAZ-Kreisen – lustig genug, so ist es noch viel lustiger, wenn unter dem Foto zu lesen ist: „Wen der herzliche Geburtstagsgruß wundert, hat wohl vergessen, dass Gegensätze sich anziehen.“ Bei Jubiläen wird bekanntlich viel getrunken, oft zu viel. Das könnte erklären, warum die FAZ-Redaktion die „Fake-News“ verbreitet, es gäbe Gegensätze zwischen ihrem Blatt und dem aus Berlin.Dass es diese längst nur noch marginal in Tonfall und Orthographie gibt, ansonsten aber FAZ & taz im Kampf für die Abschaffung der Nation innig vereinte Schwestern des bunten Ungeistes sind, ist längst keine „rechte“ Unterstellung mehr, sondern tägliche Realität.Wenn es gegen die AfD, gegen Trump, Brexit, Putin, Orban usw. geht, passt kein Millimeter mehr zwischen den beiden inzwischen allerdings arg ramponierten Meinungsmachern der Medien-und Politikblase.Aber verderben wir der eisernen Merkel-Bastion in Frankfurt nicht ihren Geburtstag mit „rechter“ Nörgelei. Sondern erfreuen wir uns lieber an der Aussicht, dass im Fall der FAZ dem 70. Geburtstag vielleicht noch ein achtzigster, aber gewiss kein hundertster mehr folgen wird.Für taz-Schreiber auf der Suche nach einem nichtprekären Arbeitsverhältnis sind das allerdings keine guten Perspektiven. Da tut man/frau gut daran, sich noch rechtzeitig bei der großen Schwester so richtig einzuschleimen – natürlich in Fraktur!P.S.: Auch PI-NEWS feiert bald Jubiläum – am 11.11.2019 wird der „Hetzblog gegen den interkulturellen Frieden“ (Badische Zeitung) 15 Jahre alt…
(pi-news.net)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.