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Gelesen

Utopia.

(tutut) - Der Humanist und Theologe Erasmus von Rotterdam hat sein 1509 geschriebenes ironische bis satirische "Lob der Torheit" seinem englischen Freund Thomas Morus gewidmet, bei dem er sich damals gerade aufhielt. Von diesem Humanisten und Staatsmann stammt der 1516  ernsthaft gemeinte Roman "Utopia" als Entwurf einer idealen Gemeinschaft. Wer wissen will, wie diese aussieht, muss nicht weit gehen. Denn die Grünen breiten sich überall aus. Wo noch nicht, da helfen ihre Marktschreier der linksradikalen Propaganda in den Redaktionen nach. Vorweg: Erasmus von Rotterdam starb friedlich in seinem Bett, wurde als katholischer Priester und Ablehner der Reformation im nun protestantischen Münster in Basel beigesetzt. Henrich VIII. ließ Thomas Morus köpfen, weil er auf dessen Allgewalt keinen Eid leistete. Damals hatten Amtseide noch Folgen. Dafür ist Morus nun Heiliger und Märtyrer der anglikanischen Kirche sowie der römisch-katholischen Kirche, in der er als Patron der Regierenden und Politiker proklamiert wurde. Da die Grünen, bewusst oder unbewusst, "Utopia" zu ihrem politischen Programm gemacht haben, lohnt es, dies zu lesen und, da 500 Jahre vorüber sind, hinzuschauen, was daraus geworden ist. 100 Millionen Tote des Kommunismus sprechen eine deutliche Sprache. Denn nicht erst der Murks von Marx mit Kommunismus und Leninismus mit allen schlimmsten Folgen für die Menschheit, sondern schon "Utopia" zeichnet vor, was die Grünen wollen und hre Häschen der Medien begeistert beklatschen. "Utopia" und die UdSSR, welcher die EU als EUdSSR nachstrebt, aben viel gemeinsam. Der große Philosoph und Mathematiker Bertrand Russel, 1950 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet, stellte einmal fest: "Das Leben in Morus' Utopia wäre unerträglich stumpfsinnig". In "Utopia" gbt es kein Privateigentum, alle Güter und Waren werden in einem Lagerhaus gehortet, heute heißt sowas Logistikzentrum, und jeder bekommt, was er gerade braucht. Alle Häuser sehen gleich aus - wollen die Grünen nicht gerade die Einfamilienhäuser abschaffen und Platte einführen? Damit sich Menschen nicht irgendwo eingewöhnen und gar heimisch fühlen, muss alle zehn Jahre umgezogen werden. Jedem Haushalt stehen zwei Sklaven zur Verfügung, entweder einheimische Straftäter oder Importe aus Nachbarländern. Alle tragen die gleiche Kleidung und müssen in regelmäßigen Abständen in derLandwirtschaft arbeiten. Die Einwohner haben ein Handwerk zu erlernen, welches der Gesellschaft nützt. Arbeitsdienst ist für jeden verpflichtend, Mann wie Frau, wobei alle Berufe für jedermann und jedefrau sind. Kinder werden nach Intelligenz und Begabungen ausgewählt und erfahren jeweilige besondere Erziehung und Bildung bis hin zur Befähigung, Regierungsgeschäfte zu übernehmen. Beamte behalten ihre Positionen, solange sie entsprechende Arbeit leisten, Gold wird zu Ketten zur Fesselung von Verbrechern verarbeitet, damit dieses Metall nicht weiter nachgefragt wird, und Schmuck ist nur für Kinder, an Erwachsenen aber kindisch. Die Suche nach dem idealen Staat beschäftigt bis heute Philosophen und Politiker, weil es ihn so wenig gibt wie den idealen Menschen. Weiteres bitte den Programmen von Grünen und anderen Linken entnehmen. Oder lieber Erasmus von Rotterdam folgen: "Am Ende stellt sich die Frage: Was hast du aus deinem Leben gemacht? Was du dann wünschst, getan zu haben, das tue jetzt".

Erasmus von Rotterdam in Freiburg.

Aus für den Buchheimer Christkindlemarkt
Nach 25 Jahren finden sich keine ehrenamtliche Helfer und Standbetreiber mehr, um den Buchheimer Christkindlemarkt fortzuführen. Nun haben die Organisatoren den Weihnachtsmarkt beerdigt.
(Schwäbische Zeitung. Man kann nicht alles haben. Dafür haben sie eine hauptamtliche Bürgermeisterin für 683 Einwohner.)

Sonntagsläuten: Ein Sonntag für die Jugend?
Im Jahr 2000 wurde in unserer Diözese der Jugendsonntag zum Fest Christkönig, also am Sonntag vor dem ersten Advent, wieder eingeführt und gefeiert....Robert Aubele, katholischer Pfarrer in Spaichingen.
(Schwäbische Zeitung. Heiliger Bimbam! Eine Zeitung "für christliche Kultur und Politik"  nix Kultura? Oder wie ist sonst zu verstehen, dass zum protestantischen Totensonntag, dem Gedenktag für die Verstorbenen, ein katholischer Pfarrer versucht, Glocken zu läuten? Ist der auch ahnungslos?)

Südwesten streitet über Flüchtlingsaufnahme
Minister Lucha bietet an, mehr junge Migranten unterzubringen - CDU lehnt Vorstoß ab
In der Flüchtlingspolitik liegen Baden-Württembergs Regierungspartner im Clinch... ...bietet Lucha an, mehr junge Flüchtlinge im Südwesten aufzunehmen. „Ich möchte Ihnen die Bereitschaft signalisieren, dass Baden-Württemberg ein Kontingent von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aufnehmen wird... Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) lehnt den Vorstoß hingegen ab. Es sei eine europäische Aufgabe, Asylberechtigten...Gedanken eines gemeinsamen Europas zuwiderlaufen, wenn nun einzelne Staaten - oder sogar auf Bundesebene einzelne Länder - unbegleitete minderjährige Flüchtlinge...Konkret geht es um Kinder und Jugendliche, die ohne Verwandte auf den griechischen Inseln festsitzen...Derzeit leben laut Sozialministerium 4245 junge Flüchtlinge im Südwesten. ...Baden-Württemberg ist dazu verpflichtet, 13 Prozent der Kinder und Jugendlichen aufzunehmen...
(Schwäbische Zeitung. Fakes statt Fakten verpflichtet?  Wer Grundgesetz, Strafgesetze und Flüchtlingskonvention nicht kennt wie die Politik, wieso behauptet der, Zeitung und Journalismus zu sein?)

Rund 500 Landwirte mit Traktoren nach Berlin unterwegs
Mehr als 500 Landwirte sind am Sonntagvormittag aus Baden-Württemberg mit Traktoren zu einer Demonstration nach Berlin aufgebrochen. Dort wollen am Dienstag tausende Landwirte gegen neue Vorgaben zum Umweltschutz und zum Düngen protestieren. Sie überbringen ihre Forderungen in mehreren Staffeln nach Berlin. Der Konvoi der Schlepper und Traktoren trifft auf seiner Sternfahrt auf Landwirte aus anderen Bundesländern. Zusammen wollen sie mit ihrer Demonstration auch auf das Sterben der Bauernhöfe hinweisen und mehr Achtung vor ihrem Berufsstand fordern.
(swr.de. Das ist klimaunfreundlich und verkehrsbehindernd wie eine Göre aus Schweden, die unter großen Antiklimaumständen über den Atlantik segelt, obwohl über ihr sowieso Flugzeuge unterwegs sind und es nicht darauf ankommt, ob da mehr an Bord sind.)

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NACHLESE
Don't worry, be happy:
Das „beste Deutschland“: Die neue CDU-Parole
Von Ferdinand Knauss
Nach Ansicht führender CDU-Politiker leben wir im "besten Deutschland, das wir je hatten". Was sie uns eigentlich sagen wollen: Denkt bloß nicht über Wichtiges nach! Hat da auf dem Bundesparteitag vielleicht irgendwer etwas vermisst? Ein Thema, das so gut wie alle Bürger dieses Landes, ob CDU-Mitglied, CDU-Wähler oder nicht, umtreibt wie kein anderes. Die Autoren des Vorstandsantrags dieses Parteitags und auch die prominenten Redner in Leipzig haben es ganz offensichtlich einfach vergessen. Oder vergessen wollen. Beim Zuhören und bei der Lektüre der Anträge jedenfalls könnte man auf die Idee kommen, dass sich zumindest der Bundesvorstand dieser Partei, die seit 14 Jahren die Bundeskanzlerin stellt, für alles, was mit Einwanderung und Asyl zusammenhängt, nicht besonders interessiert und womöglich gar nicht zuständig ist. Im beschlossenen Vorstandsantrag kommt zum Beispiel der Begriff „Asyl“ gar nicht vor. Das Einwanderungsthema spielte auch in Kramp-Karrenbauers Rede und der Aussprache danach keine Rolle. Man findet es nur in dem Wust der Anträge von Kreisverbänden und Einzelmitgliedern. Und man weiß aus 14 Jahren Erfahrung mit merkelscher Regierungspraxis, wie egal der Kanzlerin irgendwelche Beschlüsse von Parteitagen sind. Sonst hätte sie sich etwa nach einem Beschluss des Parteitags von 2016 für die Abkehr von der doppelten Staatsangehörigkeit einsetzen müssen...
(Tichys Einblick. Außer Merkel ist Merkel alles egal. Führerin und geführte Verführte.)
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Alles ist gut
CDU-Parteitag: Willkommen im Land des Lächelns
Von Roland Tichy
Wenn gar nichts mehr hilft, hilft gute Laune. Und die kann man sich selbst verordnen, noch ist sie rezeptfrei. Lachen wir mit mit der lustigen Partei.Je schlechter die Lage, umso besser werden die Witze. Je aussichtsloser die Situation, umso gefragter ist gute Laune. Lachen wird zur Chefsache, wenn der Chef nicht mehr weiter weiß. Gute Laune geht immer.So wars auch beim Hohle-Sprüche-Parteitag der CDU. Wenn man bei der verkorksten Energiewende, dem sich zuspitzenden Euro-Drama und der komplett ungelösten Einwanderungsfrage nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis. Seit Annegret Kramp-Karrenbauer Vorsitzende ist, nennt man es „Werkstatt“....Es war schon eine phantastische Show der Plattitüden, die die CDU da abspulte; und CSU-Chef Markus Söder war der einsame, historische Höhepunkt wie der Musikant auf der Titanic. .. Jetzt geht’s zum Weihnachtsmarkt, und die Betonpoller drumherum haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Die stehen da schon seit Karl dem Großen. Noch ein Glühwein und die gute Laune verfestigt sich. Ein Jahr lang wird jetzt ein Kanzlerkandidat gesucht, und jetzt haben sie zwei: Armin Laschet und doch wieder einen Bayern. Die wurden nie Kanzler, et hätt noch immer jot jejange, wie das Kölsche Grundgesetz sagt. Und auf Inhalte, die es schon lange nicht mehr gibt, kommt es auch weiterhin nicht an...
(Tichys Einblick. Von Merkel lernen, heißt Planlosigkeitsübererfüllung lernen.)

"Weil die Lehrer da unbedingt hingehen wollten, man durfte ja nicht zuhause bleiben"
Interview mit Schüler entlarvt und blamiert die FFF-Bewegung
Von EUGEN PRINZ
Seit Samstag ist auf YouTube ein Video zu sehen, das jede Comedy-Sendung im Fernsehen wie einen Trauergottesdienst erscheinen lässt. Wer auch nur einen Funken Humor hat, wird sich über das totlachen, was der 14-jährige Berliner Schüler Florian F., der wie so viele seiner Altersgenossen durch Anwendung von sozialem Druck zu einer Fridays For Future Demonstration genötigt wurde über die Veranstaltung denkt. Die Beweggründe für die Teilnahme, vorgetragen mit einem treuherzigen Lächeln: „Es ist immer noch besser als Unterricht – und weil unsere Lehrer so Ökofreaks sind.“ Diese Motive, so der Schüler, gelten auch für die anderen, die mitmarschiert sind. Nur „fünf bis drei Leute“ seiner Klasse glauben dran. Daher war es für die Demonstranten auch kein moralisches Problem, Plastikmüll auf den Boden zu werfen und mit dem Diesel-Bus zur Demo und wieder zurück zu fahren. Wieviel CO2 in der Luft ist? „Keine Ahnung, aber ich kanns mal googeln…“ Seine Schätzung: 50 – 60%. „… und die Lehrer sagen bestimmt 95%“. Das sind nur einige Highlights dieses köstlichen Interviews, das die FFF-Bewegung als das entlarvt, was sie ist: Eine Instrumentalisierung unschuldiger junger Menschen durch fanatische linksgrüne Öko-Ideologen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Das nationalsozialistische Unrechtsregime ist das jüngste seiner Art in der gesamtdeutschen Geschichte, und es hat großes, sehr großes Unheil über Deutschland gebracht. Die Verletzung, die die Nazis dem deutschen Volk zugefügt haben, ist so groß, dass sie nicht schnell abheilen kann. Sie darf nicht verharmlost, an sie muss immer wieder erinnert werden. Ein Skandal jedoch ist es, wenn diese Verletzung verzweckt, instrumentalisiert, missbraucht wird, um Begriffe wie Volk, Vaterland oder Nation zu diskreditieren und die (positiven) Gefühle, die sie bei vielen auslösen, zu kriminalisieren. Und es ist auch nicht zulässig, so zu tun, als habe es Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf deutschem Boden nur einmal in der Geschichte gegeben und als seien sie ausnahmslos von einem bestimmten Regime verübt worden. Welcher Deutsche weiß heute noch, was im Mai 1631 bei der so genannten Magdeburger Bluthochzeit geschah, als kaiserliche Truppen unter dem Befehl des Grafen von Tilly ein Blutbad mit 20.000 Toten unter der Zivilbevölkerung anrichteten, das es an Grausamkeit jederzeit mit SS-Exekutionen an der Ostfront aufnehmen kann? Und wenn von diesen Verbrechen Deutscher an Deutschen (begangen zu allem Überfluss im Namen des Christentums) heute kaum noch ein Deutscher etwas weiß, ist das für dieses Land gut oder schlecht?
(Dr.phil. Mehrens, auf www.conservo.wordpress.com)
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Rainer Bonhorst
Unser Paradies der falschen Vögel
Der Roman „Paradies der falschen Vögel“ ist 60 Jahre alt und aktuell wie am ersten Tage. Das Visionäre ist die Darstellung der Bereitschaft der Fachwelt und der sie umgebenden Szene, die Fälschungen mit offenen Armen zu empfangen. Diese Bereitschaft ist in der heutigen Wirklichkeit wie in der damaligen Fantasie des Autors der Nährboden, auf dem die Fälscherei gedeiht.In grauer Vorzeit, in den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, hat der heute wenig gelesene Schriftsteller Wolfgang Hildesheimer einen kleinen, aber feinen Roman geschrieben, der heißt: „Paradies der falschen Vögel“. Wie ich nach über 60 Jahren wieder darauf komme? Weil mir das Buch, das ich damals schmunzelnd gelesen habe, in der Rückschau geradezu visionär erscheint: Seine Geschichte hätte in der realen Welt von heute genauso Platz. Hildesheimer beschreibt einen Fälscher namens Robert Guiscard, der selbst geschaffene Bilder eines „Meisters des Barock“ unter die Leute bringt. Aber nicht nur das: Der Mann schuf auch den alten Meister gleich selber. ...Das Visionäre in Hildesheimers Roman ist für mich aber nicht das Fälscherwesen selber, sondern die Bereitschaft der Fachwelt und der sie umgebenden Szene, die Fälschungen mit offenen Armen zu empfangen. Diese Bereitschaft ist in der heutigen Wirklichkeit wie in der damaligen Fantasie des Autors der Nährboden, auf dem die Fälscherei gedeiht. Die eigentlichen falschen Vögel sind nicht die Fälscher, es sind die vielen Mitspieler. Politisch dankbare Journalisten-Szene...Gelegentlich gibt es auch ein politisches Motiv... Eine Variante dieses Paradieses der falschen Vögel ist das heute übliche verbale Aufblasen banalster Dinge...
(achgut.com. Das gemeine Volk hält jede Religion für wahr, und Herrschende für nützlich.)

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Unvermögen und Unwillen
Nur 2 Prozent der Migranten erreichen Ziel im Deutschkurs
Von Alexander Wallasch
Goethe-Institut und Leibnitz-Institut präsentieren erschütternde Erhebungen bei Integrationskursen: Nur 2 Prozent erreichen das gesteckte Ziel im Deutschkurs, über die Hälfte bricht vorher einfach ab. Das BAMF behauptet weiter 62 Prozent – wer ist wohl näher an der traurigen Wahrheit? Sicher ist diese fast schon banale Erkenntnis ein Fundament fortschrittlicher Gemeinschaften: Probleme lösen sich nicht, indem man sie ignoriert. Insbesondere gilt das gerade für Deutschland, wenn es um die Massenzuwanderung und ihre Folgen, aber auch um zukünftige Aufgaben für die deutsche Gesellschaft geht. Stichwort „Sprache“. Man kann noch so viel darum herum reden, aber wenn Integration von den Dazugekommenen überhaupt ernsthaft angestrebt ist, dann gehört die Fähigkeit, Deutsch zu sprechen zu den Grundbedingungen...
(Tichys Einblick. Wo wären ihre Länder sonst? Die sind nach eigener Auskunft nicht  alle zum Schaffen gekommen. Sie kriegen hier ohne Arbeit so viel, dass sie auch noch die Familie zu Hause versorgen können.)
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Henryk M. Broder
Ein Preis für Heiko
Letzte Woche wurde der Außenminister der Bundesrepublik mit dem „Preis für Verständigung und Toleranz“ des Jüdischen Museums Berlin geehrt, was an sich schon ein Witz ist – als ob man einem Busfahrer einen Preis dafür verleihen würde, weil er seinen Job macht und sich dabei an die Verkehrsregeln hält...Während der, gerührt und den Tränen nahe, den „Preis für Verständigung und Toleranz“ entgegennahm, stimmte der deutsche Botschafter bei den Vereinten Nation sieben von acht Anti-Israel-Resolutionen zu, nicht zum ersten Mal...
(achgut.com. Ob Preise oder Hämorrhoiden, das ist gehupft wie gesprungen.)

Ladesäule.

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: „Aha, Du fährst jetzt auch Tesla“.
Weil meine Batterie schwächelte und ich befürchtete, dass der getreue alte Volvo nicht mehr anspringt, habe ich beim Ausladen den Motor laufen lassen. Es dauerte keine halbe Minute, bis mich die erste Nervensäge anmachte: „Stellen Sie nie den Motor ab?". Von wegen Feinstaub, Klima und so. Ich daraufhin: „Entschuldigen Sie bitte, das ist ein Elektroauto und ich lade gerade die Batterie“...
(achgut.com. Richtig, geht nur mit laufendem Motor, im Gegensatz zum E-Mobil, der sich im Fahren leerenden  Batterie.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 47 – Abschiebung erster Klasse
Von Stephan Paetow
Clan-Chef Miri sammelt Flugmeilen. Die Erkenntnis vom CDU-Parteitag: es ist schwer, gutes Personal zu finden. Was die SPD schon lange weiß. Gut, dass wir wenigstens Frank-Walter haben ...Dr. Angela Merkel hat ihre Kanzlerarbeit am Freitag mit zum CDU-Parteitag nach Leipzig genommen, wo sie nach einem kurzen Grußwort an die Partei („Unsere Werte sind unverbrüchlich, wir kämpfen für die Menschenrechte“) flugs in die innere Arbeitsemigration ging,.. Unersetzlich und nicht austauschbar ist hingegen unser Genosse Präsident, Frank-Walter, der Spalter – das hat der Hubertus denn auch schnell eingesehen. Soeben erst hatte Frank-Walter in der Debatte über „tatsächliche oder angebliche Grenzen der Meinungsfreiheit“ mit der ihm eigenen Klarheit festgestellt: „Es gibt keine staatliche Meinungszensur und keine staatliche Sprachpolizei!“ Wenn, dann gebe es „eine gefühlte Freiheitsbeschränkung, die doch in Wahrheit nur eine massiv eingeredete ist“.Diese wohlgesetzten Worte können sich die Herren Lucke und De Maizière mal hinter die Ohren schreiben! Schließlich schützt eine Hundertschaft der Polizei deren Uni-Vorlesungen und Buchvorstellungen. Außerdem hat doch nicht der Staat ein Hotel in München gezwungen, „Klimawandelskeptikern“ den Tagungsort zu kündigen. Und die Löschung von Meinungsäußerungen bei Twitter und Facebook werden doch nicht direkt vom Staat durchgeführt. Antifa und Kahane-Stiftung sind schließlich noch nicht der Staat, sie werden nur von ebendiesem subventioniert. Man versteht im Nachhinein gar nicht mehr, wie ein solcher Meister der Dialektik einst als Kanzlerkandidat derart krachend scheitern konnte…
(Tichys Einblick. Früher wusste das Volk auch schon, dass es zwischen zwei Übeln immer das größere zu wählen hat.)

Bürgerkriegsrhetorik
Den Haß fixiert, wer die Macht besitzt
Wenige Themen beschäftigen die staatlichen Organe und die Parteien, die sie in Besitz genommen haben, so intensiv wie der Kampf gegen den Haß. Das bedeutet keineswegs, daß sie einen Blumenteppich der Liebe über das Land legen wollen. Im Gegenteil, es geht um Meinungsmacht und um die Macht überhaupt.
(Junge Freiheit. Nur wer hasst, weiß was Hass ist.)

Folge 1: Ein Feudalismus namens Parteienstaat
Parteien sind das Problem, nicht die Lösung
Von Fritz Goergen
Nur in Deutschland ändert sich durch Wahlergebnisse nichts. Weil die Parteien der Gewerkschaft der Berufspolitiker - der Parteienstaat - mit den wirklichen Problemen des Landes in keiner Koalitionskonstellation anders umgingen als in der jetzigen: vorzugsweise gar nicht. Lange habe ich überlegt, ob ich das auf TE wirklich anpacke. Warum? Weil ich beobachte, dass die Bereitschaft gering ist, die Dinge anders zu sehen als üblich. ... Auch in Leserkommentaren finde ich immer wieder die Anmerkung, die Parteien, die es schon länger gibt, würden sich voneinander doch gar nicht mehr wirklich unterscheiden. Das sehe ich seit langem genau so. Doch diese Leser wie praktisch alle Zeitgenossen, deren Meinungen ich mitkriege, gehen zugleich wie selbstverständlich davon aus, dass die Dinge wieder ins rechte Lot oder erstmals auf die „richtige“ Spur kommen, wenn bloß die „richtigen“ Parteien genug Stimmen kriegen, weil sie dann für die „richtige“ Politik sorgen. Das ist meine erste These in der Serie: Politische Parteien haben sich im deutschen Parteienstaat in einen Zustand hinein dermaßen fehlentwickelt, dass sie zur Lösung der heute drängenden Probleme nichts mehr beitragen können, weil der Parteienstaat selbst als besonders drängendes Problem dazu strukturell nicht fähig ist....Ihn trocken zu legen, wäre der Selbstmord der Frösche. Das ist keine realistische Erwartung...
(Tichys Einblick. Nur eine Demokratie gibt angeblich die Chance, Regierungen unblutig zu wechseln. Was viele für eine Demokratie halten, scheint also eine Diktatur gegen das Volk zu sein. Die "cdu"-Kanzlerin aus dem Osten hat das ja auch so gelernt.)

Farce
ARD-Gehälter sollen „gekürzt“ werden, um ein Prozent in vier Jahren!
Von DR. VIKTOR HEESE
Die Monopolisten beim ARD/ZDF kennen bei Gehältern keinen Spaß. Während tausende Deutsche ihre Jobs verlieren, verdienen die Fernsehleute – ohne Pensionsdotierungen – im Durchschnitt 92.200 Euro im Jahr, so bei der ARD-Tochter WDR (Graphik unten) – und jammern wegen einer geplanten Mini-Kürzung. Kritiker der Selbstbedienung schreiben sich seit Jahren die Finger wund, passiert ist nichts. Wer als abhängiger Publizist zu tief in den offiziellen Gehaltszahlen stöbert, bekommt Probleme. Deutschland 2019.
Wie geht so etwas? Kein Staatsfunk, aber der Staat bestimmt die Gehälter
Die Deutschen verstehen es, sich mit Fiktionen zu arrangieren. Bei der Gesetzlichen Rente reden alle von der heiligen Kuh, dem Generationenvertrag, den es als Papierstück überhaupt nicht gibt. Im Bereich des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks heißen die Fiktionen „Staatsvertrag“ und „unabhängige“ KEF-Kommission (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten), die Gehälter (Pensionen) der Anstalten festlegt. Sollten deutsche Rentner vielleicht eine eigene „Bedarfskommission“ gründen? Denn die „KEF-Expertenkommission“ setzt sich aus Vertrauten der Landespolitik zusammen. De facto sind somit Angestellte der ARD, des ZDFs und des Deutschlandfunks schlichte Staatsbedienstete mit Sonderstatus. Sie werden allerdings viel üppiger als die Letzten besoldet. Die Politik braucht sie.
Warum verdienen WDRler eigentlich dreimal so viel wie ein Durchschnittsdeutscher?
Warum die deutschen TV-Leute im Durchschnitt mehr als DAX-Mitarbeiter, Generäle oder Professoren verdienen, bleibt das süße Geheimnis des politischen Klüngels. Angeblich liegt das an der sich selbst zugesprochenen Kompetenz. Selig wird der, der daran glaubt! Ohne Wettbewerb kann dieses Talent nicht geprüft werden. Vielleicht blieben viele ARD-Stars joblos, müssten sie am freien Markt kämpfen.
Ein Prozent sparen in vier Jahren? Geht es noch frecher! Wie wäre es mit einem Solidaritätsfonds
Die geplanten 60,3 Millionen Euro Einsparungen beim Personalaufwand für die kommenden vier Jahre (2021-2024) sind bei einer Ist-Summe von knapp 6,6 Milliarden Euro (Milliarden nicht Millionen!) für die aktuelle Periode 2017-2020 eine bösartige Farce. Das sind keine ein Prozent!Wie wäre es mit einem starken Signal an die Öffentlichkeit durch eine freiwillige Einsparung von zehn Prozent für ein Fonds für Arbeitslose oder Sozialbedürftige? Top-Leute vom WDR wie Tom Buhrow, Eva-Maria Michel und Jörg Schönenborn könnten mit gutem Beispiel vorangehen und ein wenig auf ihre Altersvorsorgeansprüche von 8,5 Millionen Euro verzichten!
Top-Moderatoren werden reich, weil sie durch ihre „Produktionsfirmen“ das Salär bestimmen
Gleicher Apell wäre an die Big Five des Talk-Betriebes (Will, Illner, Maischberger, Plasberg, Lanz) zu richten, die dank ihrer intransparenten „Produktionsfirmen“ – eine hochkarierte Farce im Hause ARD – reich geworden sind. Die Konstruktion, mit eigenem Arbeitgeber einen Leistungsvertrag abzuschließen, kann es nur bei der ARD/ZDF geben. In der Privatwirtschaft rollen dafür die Köpfe.
So etwas geht umgekehrt: Wer die ARD-Gehälter unter die Lupe nimmt, wird als Nazi diffamiert!
Was hinter den Kulissen des ARD-Konzerns wirklich passiert, sickert nicht nach außen – kein Wunder bei diesen Traumgehältern und der Arbeitsplatzsicherheit. Daher ist ein offizieller KEF-Bericht, den wegen seiner 420 Seiten kaum jemand liest, für den Analysten eine Informationsgrube.Der Autor hatte bei Heise/Telepolis auf der KRF-Basis eine Kurzanalyse verfasst und bekam mächtig Ärger mit den ARD-Oberen, wenngleich nur über Strohmänner. Erst merkwürdige Kommentare „empörter“ Heise-Leser, dann ein ver.di-Schreiben an die Chefredaktion (warum mischten sich die Gewerkschafter ein?), im Nachhinein ein Artikel eines „freien Redakteurs“ ohne Festanstellung mit Nazi-Vorwürfen, gefolgt vom Rückzug eines Artikels bei Focus und last but not least Rausschmiss als freier Publizist bei Heise/Telepolis. Noch Fragen Kienzle?
Fazit: Um das ARD-Monopol zu kippen, hilft nur ein Unabhängiges Fernsehen
Kein GEZ-Boykott und keine Bildschirmabstinenz helfen, das Monopol zu brechen, sondern ein durchdachtes Konzept, wie eine Konkurrenz, ein Unabhängiges Bürgerliches Fernsehen, aufgebaut werden könnte. Auf den Versuch kommt es an!
(pi-news.net)

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