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Gelesen

Finde die 0,1 Prozent!

(tutut) - Wenn nach Martin Hecht Lokaljournalisten in den allermeisten Fällen zu 99,9 Prozent Bockmist fabrizieren, so gestaltet sich die Suche nach 0,1 Prozent verständlicherweise schwierig bis unmöglich, da der Anspruch von Schreiber*innen auf Hundertprozentiges hoch ist. Die ganze Welt ist es, die sie vorgeben, zu erklären. Wer schreibt, denkt nicht. Auch nicht an die Leser? Ändert sich das nun durch eine Frau für alles, was Zeitung sein soll mit technischen Schwierigkeiten seit Wochen, wobei es dem Leser wurscht ist, ob die Nachricht noch auf Stein gemeiselt mit dem Ochsenfuhrwerk gebracht wird. Aktuell, umfassend und wahrhaftig soll sie sein. Insofern ist nun wohl der Chefredakteur durch eine Chefredakteurin abgelöst worden, denn die Neue "verstärkt die Chefredaktion", macht aber alles: "Leiterin Digitales...Sie wird sich in dieser Funktion um die redaktionelle Ausrichtung und Entwicklung der digitalen Produkte kümmern. Dazu zählen die Webseite..das E-Paper und die News-App, aber auch multimediale Projekte, die Podcasts und der Facebook-Auftritt. Mit der digitalen Entwicklung gehen auch für die.. als Medienunternehmen vielfältige Herausforderungen, Veränderungen und tolle Möglichkeiten einher". Haben sie jetzt das Internet entdeckt? Der Zeitung ist's egal, wer sie transportiert, auf den Inhalt kommt es an. 0,1 Prozent! Die wollen erst einmal geschafft sein. Damit? "Aulendorf plant erste barrierefreie Fasnet im Land - Neue Angebote für Seh und Hörbehinderte". Noch lustiger wird's mit Bad Dürrheim: "Das Fasnetmuseum kommt jetzt aufs Handy - 'Warum feiern Menschen Fastnacht?', das ist eine ganz zentrale Frage, die vor allem die 'Nicht-Fastnachter' umtreiben dürfte. Für diese, aber genauso für die eingefleischten Närrinnen und Narren gibt es jetzt ein neues virtuelles Museum, welches Antworten auf ganz viele Fragen gibt: Was haben Festen und  Fasten gemeinsam? Wieso gibt es so viele Darstellungen von Tod und Teufel in der Fastnacht? Woher kommen die Hexen? Oder was ist eine Marotte?" Hundertprozentig. Aber nicht wirklich 0,1 Prozent. Es wird auch nicht mehr, wenn ein "Mitglied der Chefredaktion" - warum per Anzeige? - Reklame macht: "Ein komplettes Bild entsteht nur, wenn man Dinge von allen Seiten betrachtet". So viele Seiten braucht's dazu? Eine fast ganz voll mit "Azubis", während ein Artikel von "pm" die Totalversenkung schafft: "'Handwerk lebt vor, worauf es beim Klimaschutz ankommt' - Neujahrsempfang der Wirtschaftskammern mit Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn". Das hätte auch der Landrat von TUT übernehmen können. Sage nur ein einziges Wort - "Klima"- und alles ist im Kindereimer oder wie in diesem Fall in der Klimabesenkammer.  "Chor ist qualitativ gut aufgestellt". Singen kann er nicht? Auf zur "Deckenschau in Unteruhldingen und Wald bei Meßkirch". Eine Tigerin springt - "Gegen die Vorschreiberitis - die Freiheit stöhnt unter all zu vielen neuen Bedenken und Bestimmungen" - und landet doch nur als Bettvorlegerin. Denn gegen 33 bis 39 Euro für die "Einzelkarte" servieren Zeitung und Aesculap eine "Gesundheits-Werkstatt" zur "Verköstigung": "Vegan-Klischee ade!" Wer gar nichts isst, kriegt 33 oder 39 Euro? Das wäre ein Angebot! 0,1-prozentig! Vorschreiberits: "Nicht jeder Fahrer sieht rot - Weil am Sonnenbuckel häufig die Ampel missachtet wird, kommt es zu brenzligen Situationen" schreibt Redakteurin, ein Redakteur probiert's für Spaichingen. "Gefühle werden nie dement - Musiklehrerin Elke Lachenmaier macht Musiktherapie im Seniorenzentrum im Brühl - Annemarie Grohs und Elke Lachenmaier singen zusammen 'Schneeflöckchen, Weißröckchen'“. Bubsheim lässt er aus dem Rahmen fallen - "Die 'männlichste' Gemeinde im Land...Weltweit, deutschlandweit und auch in Baden-Württemberg sind die Frauen leicht in der Überzahl. Doch in einigen Orten ist das Verhältnis umgekehrt. Einen der geringsten Frauenanteile – 45 Prozent der Bevölkerung – hat die Gemeinde Bubsheim". Nichts wie hin, statt Quote! Aber mit dem Auto, solange es noch eins gibt, denn bevor Deutschland in die Höhle geht, sitzt es auf dem Fahrrad: "Gedankenspiel mit Tempo 30 - Sicherheit für Radfahrer soll erhöht werden...Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) plant mit einer Reform der Straßenverkehrsordnung Verbesserungen für Radfahrer. Den Fraktionen von Union und SPD gehen diese Vorschläge aber nicht  weit genug".  Klar, Höhle geht auch zu Fuß. Wie wär's vorher mit "Sonntagsläuten"? Also sagt ein Pastor: "Die schlimmste Lüge ist jedoch die, die wir selber glauben.  Meint er Zeitung? "Stattdessen leben wir auf Kosten unserer Umwelt und dem Lebensraum unseres Nächsten". Vorschreiberitis. 0,1 Prozent - aber wo? "Die Leiden der Koalas". Das ist es! Stecken sie schon in den Beuteln aus Spaichingen? Spendet Eukalyptusbonbons. Und alles ist  gelutscht. Nur echt mit der grünen Fahne.

Helfen Sie uns! Wie muss dieser närrische Schlachtruf richtig klingen?
Jede Narrenzunft hat ihren eigenen Ruf. Wir sammeln sie zum Nachhören - und brauchen dafür Ihre Hilfe.
(Schwäbische Zeitung. Wie ist so der eigene Ruf, etwa gränzwertig? Aaaaahhhh uohuoh ouh-ouh!)

Das Danke der Woche
Das Danke der Woche geht dieses Mal an:
Sterne...der Begriff „Sternhagelvoll“ muss ja irgendwo herkommen. Ein ko(s)mischer Begriff, da ein Himmel mit Sternen Hagel voll selten erzeugt. Man könnte gar nicht so viel feiern, um die statistische Chance zu erhöhen; und zu viel ist eh nicht gut. Es müsste also eigentlich „Sternhagelvollselten“ heißen.
(Schwäbische Zeitung. Schwachsinn der Woche. "Glühwürmchen, Glühwürmchen flimmre, Glühwürmchen, Glühwürmchen schimmre". Ein Sternchen vom Heuberg, dessen Name schnuppe ist.  "Sternhagelvoll"? Wie  außerordentlich betrunken, granatenvoll, hackedicht, lattenstramm, stockbesoffen, sturzbesoffen, sturzbetrunken. Prost!  Bitte!)

CSU nominiert erstmals türkischstämmigen Bürgermeisterkandidaten
Die CSU hat nun doch einen muslimischen Bürgermeisterkandidaten. Er tritt im oberbayerischen Neufahrn für die Partei an, der Ortsverband hat ihn am Abend einstimmig nominiert. Zuletzt hatte ein möglicher muslimischer CSU-Bürgermeisterkandidat in Wallerstein auf seine Kandidatur verzichtet. In der örtlichen Partei gab es Widerstand gegen seine Religionszugehörigkeit.
(swr.de. Klar, der Islam sagt's schon lange: Jesus war Moslem, das "C" ist der Halbmond, Söder ein Muezzin.)

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NACHLESE
Nicht auszudenken, der Mensch könnte es:
Klimawandel ist Natur – und das ist gut so
Von Fritz Goergen
Alle Prognosen können nur Annahmen sein, die Linien aus der Vergangenheit verlängern, verstärken oder abschwächen. Etwas anderes ist nicht möglich. Wer die vorhandene Literatur etwas studiert, findet Aufzeichnungen von früher Lebenden, die voller Informationen über gewöhnliche und außergewöhnliche Wetterverläufe weit zurück in der dokumentierten Geschichte der Menschen sind. Spätestens dann kann jeder wissen, dass sich der langfristige Wetterzustand in sinnvoll abgegrenzten Klimazonen seit jeher ändert...Wettervorhersagen für eine Woche sind inzwischen recht zuverlässig. Bei zweiwöchigen Prognosen werden sie für die zweite Woche öfter nachjustiert, manchmal stimmen sie aber auch diese zwei Wochen lang – bei stabiler Wetterlage. Wie aber das Wetter in drei und mehr Wochen sein wird, kann nicht kalkuliert werden, sagt jeder seriöse Metereologe...
(Tichys Einblick. Wie das Wetter aber in 50 oder 100 Jahren wird, wissen nur grüne und linke Politiker - denn das steht in den kommunistischen Bauernsprüchen für Dummies.)
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Videokommentar von Markus Gärtner
Die Verlogenheit der Klimamahner
Von MARKUS GÄRTNER
„Hört endlich auf zu fliegen“, lesen wir in den Zeitungen, vom „Himmelfahrtskommando Luftverkehr“ erzählt der Deutschlandfunk. Das „Klima kippt – Kreuzfahrt boomt“, beschwert sich der NDR. „Die schlechte Umweltbilanz der Schiffe“, geißelt auch die Süddeutsche. Und von der Politik werden wir bombardiert mit CO2-Abgaben, SUV-Steuer etc. Alles für das Klima, alles zum Schutz der Umwelt. Wie verlogen. Denn dieselben Parteien und Zeitungen werben für genau jene Fernreisen und Kreuzfahrten, die sie im politischen Teil so verteufeln und die sie uns mit höheren Steuern austreiben wollen.Die SPD, die das CO2 nicht genug bepreisen kann, unterhält einen Reise-Service, der von Griechenland bis Afrika so ziemlich alle Traumreise-Wünsche erfüllt. Der „Reiseveranstalter für Mitglieder und Freunde der SPD“ scheut keine Mühen, Sie in andere Kontinente fliegen zu lassen, während die Partei-Oberen in die Mikrofone sagen: „Alle reden über den Klimaschutz – Wir legen los! – SPD“.Wer bei Google nach „CDU“ und „Reisen“ sucht, bekommt den Eindruck, dass so gut wie jeder Orts- und Kreisverband regelmäßig on Tour ist.Bei den Zeitungen ist das nicht anders. Die ZEIT findet beim Thema Flugverzicht, dass jeder, der fliegt, „einer zu viel“ sei, bietet aber unter „ZEIT REISEN“ Genussreisen sowie Schiffs- und Fernreisen an und verspricht: „Wir erfüllen Ihre Reiseträume!“Diese Verlogenheit erstreckt sich über viele Blätter, was in diesem Video mit Beispielen belegt wird …
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die Ökafaschisten
Der Hintergrund ist die Merkelsche Verzerrung der Wichtigkeiten: wichtig in 2020 ist nicht mehr das Wohl des Unternehmens, sondern das Wohl der Erde, die 1 % der Weltbevölkerung im Alleingang retten soll. Dieses Signal hat J.K. aufgenommen und einer Sektenführerin einen Aufsichtsratsposten angeboten. Entspricht dem Zeitgeist: Jeder kann alles, auch Kinder können das. Hauptsache, die Gesinnung stimmt mit Merkels Richtung überein. Noch was: Man hat die CEOs darauf programmiert, dass Unternehmen flexibel sind, täglich neu umformiert, umdefiniert und umbenannt werden dürfen und dass all das keine Nachteile hat. Was natürlich eine Lebenslüge ist! Auch damit wurden viele Firmen schon ruiniert! Die CEOs denken, sie könnten den Umbau zum E-Unternehmen schaffen. Eine perfekte Falle.
(Leser-Kommentar, auf focus.de)
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Ulrike Stockmann
So schaffen Sie es, den Genderstern auszusprechen!
Über Gendersternchen wird viel debattiert, nun sollen sie wirklich in aller Munde sein. Wenigstens, wenn es nach der Uni Wien geht. Diese erließ kürzlich neue Leitlinien für die interne Kommunikation. Darin wird auch die Aussprache des Gendersterns ans Herz gelegt. Wie das geht? Mit sprachlichem Mut zur Lücke...empfiehlt die Wiener Uni jedoch, das Gendersternchen auch in die mündliche Kommunikation miteinfließen zu lassen und als kurze Pause zu sprechen. Denn ohne Unterbrechung klingt beispielsweise das Wort „Student*innen“ wie „Studentinnen“. Das darf natürlich nicht sein. Wo blieben denn dann alle anderen Geschlechter? /
(achgut.com. Sterne sind eine Frage der Promille. Zum Stottern.)

AWO-merta?
Dreiste und plumpe Selbstbedienung: die SPD und ihre AWO
Anfänglich ging es um offenkundige Fehlleistung des Ehepaars Richter, die sich Geschäftsführung der AWO Wiesbaden und Frankfurt teilten. Immer tiefer stecken jedoch SPD-Oberbürgermeister Peter Feldmann und weitere SPD-Politiker im Sumpf.
VON Roland Tichy, Maximilian Tichy
Immer wieder kommen neue Skandale in der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt Wiesbaden und mittlerweile im Landesverband Hessen ans Licht. Es klingt wie eine Parodie: Jaguar-Dienstwagen für Funktionäre der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und Gehälter von bis zu einer halben Million jährlich, Supergehälter für die Ehefrau des Oberbürgermeisters, Geschäftsführer, die sich vom Ehepartner „kontrollieren“ lassen, so wie sie umgekehrt ihn „kontrollieren“; dazu jede Menge Freunde und Familienmitglieder, die freigiebig am Beutemachen beteiligt werden. Am Dienstagmorgen kam es deswegen zu Hausdurchsuchungen in 14 Wohnungen und Büros der AWO. Selbst der Rathaus-nahen FAZ war die Verschleppung etwas zu lang geworden:... „Warum erst jetzt“, stellte sie die Frage und konstatiert: „Die Anzeige, die den
(Tichys Einblick. Wohlfahrt für alle, die meinen zu arbeiten.)

Ladestrom für Elektroautos wird viel teurer
Von Holger Douglas
Das Hochgeschwindigkeitsladenetz Ionity erhöht seine Preise drastisch. Man glaubt sich das erlauben zu können, weil der Strom nunmehr "grün" sei.So kann man eine deftige Preiserhöhung von acht Euro auf 73 auch ausdrücken: Das Hochgeschwindigkeitsladenetz Ionity »stellt sein Preismodell um«. Das schnelle Laden von Elektroautos wird deutlich teurer. Ab 31. Januar 2020 kostet eine Kilowattstunde sagenhafte 0,79 €. Dagegen erscheinen jene 30 Cent für die Haushaltskilowattstunde geradezu wie ein Schnäppchen.Ionity betreibt in Europa rund 200 Schnellladesäulen mit 860 Ladeanschlüssen an Autobahnen, die durchweg eine konkurrenzlos hohe Ladeleistung von bis zu 350 kW bereitstellen. Da fließt ordentlich Strom durch, und dabei können schon einmal die Stecker kräftig heiß werden. Noch kann kein aktuelles Elektroauto diese maximale Ladepower ausschöpfen...
(Tichys Einblick. Monopole sind kostbar.)

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IRRSINN DER WOCHE
Rechtsextreme Symbole auf Traktoren bei Bauern-Demo
In Nürnberg trafen sich am Freitag rund 5000 Bauern mit 2500 Traktoren aus allen Teilen Frankens zum großen Protest gegen die Agrar- und Umweltpolitik in Deutschland
An mehreren Traktoren, die an der großen Bauern-Demonstration in Nürnberg teilnahmen, waren Plakate mit Eisernen Kreuzen und einem Adler montiert. Der Veranstalter und der Deutsche Bauernverband distanzieren sich.
(welt.de. So was Irres! Drei Traktoren von 2500. Wann geht die "Welt" gegen die Bundeswehr vor mit ihren Eisernen Kreuzen und gegen die Dienstflaggen, Stander und Amtsschilder mit Adler? Deutschland ein Irrenhaus, die Welt verrückt. Bauernverband distanziert sich von Deutschland! Ist er jetzt Dschibuti?)
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BVG oh weh
Berliner Humor muss sein, dass man trotzdem lacht
Von Emil Kohleofen
Demnächst werden sich Ursula von der Leyen strahlend beim Segeltörn auf der frisch renovierten Gorch Fock, Angela Merkel mit weiteren Selfies aus Erstaufnahmeeinrichtungen und Klaus Wowereit mit Schnappschüssen am BER-Checkin für Billigflüge in die Karibik zurückmelden.Die neue Werbekampagne (Jung von Matt) der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) glaubt, aus einer Ansammlung von Unsitten, Fehlleistungen und systematischem Versagen eine Tugend machen zu können und schießt sich dabei lustvoll und sündhaft teuer (auf Kosten der Kunden) ins Knie. Viele werden bei Betrachtung der auf youtube geschalteten Werbefilme gedacht haben: Jetzt sind sie bei der BVG (größen-)wahnsinnig geworden. Und bei nochmaligem Hinsehen einsehen, dass die sich das von dem hohen Ross aus ja leider auch erlauben können. Das haben die Verkehrsbetriebe vorausgesehen und einer Kund(in) gleich das Wort aus dem Munde genommen: „Seid ihr eigentlich komplett bescheuert?“ Antwort: „Ja, vielleicht.“
(Tichys Einblick. Nicht vielleicht.)

Nicht in die Erdgas-Falle tappen“
Kurz nach dem Kohleausstieg fordern die Grünen jetzt die „Gaswende“
Nach langen Verhandlungen steht der Fahrplan für den deutschen Kohleausstieg. Die Grünen mahnen: Stattdessen auf Erdgas zu setzen, sei keine Lösung für den Klimaschutz - es brauche auch eine "Gaswende
(focus.de.Linke und Grüne verbieten, da ein neues System gegen das Grundgesetz fordernd. Medien, welche jeden Tag hierfür Propaganda machen, dazunehmen.)
Nur Altparteien sind es wert, geschützt zu werden
SPD-Klingbeil ist Gewalt gegen AfD-Politiker egal
Funktionäre der Altparteien bereiten ein neues probates Kampfmittel gegen Rechts vor. Wer als Lokalpolitiker nicht mindestens schon mal eine verbale oder körperliche Attacke erlebt hat, möglichst eine Morddrohung, ist offenbar kein anständiger Volksvertreter. Das gilt allerdings nur für Angehörige der Altparteien. AfD-Politiker haben es offensichtlich nach dieser abstrusen Denkweise nicht besser verdient. Nicht anders ist eine Aktion von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil einzuordnen, der zu einem baldigen Gipfeltreffen der Generalsekretärskollegen eingeladen hat, um ein „parteiübergreifendes Bündnis gegen Hass“ zu kreieren. Allerdings lässt er die AfD außen vor.Das ist undemokratisch, unehrlich, aber taktisch nachvollziehbar. Denn gerade AfD-Abgeordnete auf Lokal-, Landes- und Bundesebene sowie AfD-affine Bürger gehören zum hauptbetroffenen Klientel der durch Linksextremisten bedrohten Ehrenamtler und Politiker.Allerdings geht es Klingbeil darum, die tatsächlichen oder medial aufgemotzten Berichte über tatsächliche oder vermeintliche Bedrohungen von Angehörigen des eigenen politischen Klientels zu instrumentalisieren – und zwar gegen „Rechts!“. „Wir müssen der zunehmenden Bedrohung vor allem von rechts etwas entgegensetzen“, begründet er die Initiative und stellt damit die AfD unter Generalverdacht. Das würde nicht funktionieren, wenn die AfD mit im Boot säße. Und Anschläge gegen AfD-Politiker erfolgen hauptsächlich von linksextremer Seite, radikalen Aktivisten, von denen Klingbeil ein Lied singen kann, wie ein AfD-Sprecher der Bundespartei gegenüber PI-NEWS andeutet: „Lars Klingbeil prahlt gerne mit seiner Antifa-Vergangenheit. Tatsächlich ist es gerade diese linksextreme bis linksterroristische Antifa, die immer wieder Anschläge auf Politiker verübt. Wer Hass und Gewalt gegen Politiker beenden will, der kann dabei also kaum auf Klingbeil zählen. Genauso gut könnte man einen Frosch fragen, ob man seinen Sumpf trockenlegen soll“.So nimmt die AfD ihre Nichteinladung zunächst gelassen zur Kenntnis und gibt sich staatsmännisch: „Mehr Schutz für haupt- und ehrenamtliche Politiker – eine solche Initiative unterstützen wir gern, denn Gewalt darf niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Gerade gegen AfD-Politiker wird immer wieder ein fürchterlicher Hass geschürt, der sich dann in gewaltsamen Angriffen entlädt. Fakt ist: Von diesen Hass-Attacken sind AfD-Politiker viel häufiger betroffen als die Politiker aller anderen Parteien. Gegen diesen Hass und gegen diese Gewalt muss vorgegangen werden“, erklärte der AfD-Sprecher am Samstag in Berlin. (HG)
(pi-news.net. Wer will Deutschland verraten?)

Klimahysterie: Aktivisten contra Wissenschaft
Klimaschutzaktivisten rechtfertigen sich mit der Behauptung, sie würden nur einfordern, was die Klimaforschung vorgebe. Dies aber ist ein in Wahrheit wissenschaftsfeindlicher Ansatz. Denn tatsächlich sind Wissenschaft und Politik getrennte Sphären, die sich in zu enger Verbindung nur gegenseitig schaden.
VON Peter Heller
Mit ihrer lautstark vorgetragenen Forderung, Politik müsse sich an der Klimaforschung ausrichten, entlarven sich die Klimaschützer selbst als wissenschaftsfern. Denn ein solches Ansinnen kann nur vertreten, wer die Unvereinbarkeit der naturwissenschaftlichen Methodik mit politischen Aushandlungsprozessen ignoriert. In einer liberalen Demokratie dient Politik dem wertebasierten Ausgleich unterschiedlicher Partikularinteressen. Den empirischen Naturwissenschaften hingegen sind Kompromisse und Haltungsfragen ebenso fremd wie die Berücksichtigung individueller Betroffenheiten und Wunschvorstellungen. Beide Domänen zu koppeln ist daher mindestens töricht, wenn nicht gar gefährlich...Die verbreitete Marotte, aus Temperaturzielen abgeleitete Emissionsbudgets als wissenschaftliche Fakten zu betrachten, steht daher exemplarisch für die intellektuelle Verwahrlosung der Klimadebatte...Die Natur folgt nicht den Kalkulationen virtueller Abbilder. Die einzige verlässliche Aussage, die zu treffen die Klimaforschung in der Lage ist, lautet: Wir können eine weitere Erwärmung (auch über politisch gesetzte Wunschwerte hinaus) nicht ausschließen, ganz gleich, wie sich die anthropogenen Emissionen entwickeln...
(Tichys Einblick. Prädestiniert fürs Himmelreich, denn selig sind die geistig Armen.)

Beate Klarsfeld ist als Rednerin die falsche Wahl
Die Einführungsrede zu einer Bundestags-Ausstellung aus Anlass der Befreiung des KZ Auschwitz soll ausgerechnet Beate Klarsfeld halten. Obwohl längst bekannt ist, dass sie nach ihrer Ohrfeige gegen Kiesinger 1968 Geld der Stasi angenommen hat.
VON Josef Kraus
...Mit Kiesinger aber hatte sich Klarsfeld den Falschen ausgesucht. Laut einem Protokoll des berüchtigten Reichssicherheitshauptamtes soll Kiesinger beispielsweise „antijüdische Aktionen gehemmt und verhindert“ haben. In gewissen Kreisen gilt Klarsfeld wegen der Ohrfeige bis heute als Heldin. Zum Beispiel für die Partei „Die Linke“, die Klarsfeld für die einzig wahre anti-faschistische Partei hält. Diese Partei nominierte sie 2012 gegen Joachim Gauck als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten... Es ist längst bewiesen, dass auch in der DDR Tausende ehemalige NSDAP-Mitglieder teilweise in Funktionen aufstiegen. Auch der Mitarbeiterstab der SED war durchsetzt von früheren Parteigängern Hitlers.Das Pikante an der Ohrfeige freilich ist: Dafür wurde sie von der Stasi in der Hoffnung auf weitere Aktivitäten mit 2.000 DM belohnt. ...In einer Stasi-internen Hausmitteilung heißt es dazu: „Diese Unterstützung wird ihr aus Sicherheitsgründen offiziell als Honorar ihres Artikels gegeben, den sie für die Auslandszeitschrift ,DDR-Revue‘ geschrieben hat.“ Klarsfeld war von der DDR sogar ein Historiker zur Seite gestellt worden, damit sie kompromittierende Papiere aufspüren könne. An anderer Stelle steht in Stasi-Papieren: „Mehrfachen Bitten von Beate Klarsfeld, ihre Aktionen finanziell zu unterstützen, wurde nicht entsprochen.“..
(Tichys Einblick. Geschichte wird solange umgeschrieben, bis sie jeder glaubt.)

Gastkommentar
Deutschlands blühender Antiamerikanismus ist eine Schande
Nur noch vier von zehn Bundesbürgern haben eine positive Meinung von den USA. Dabei handelt es sich um Deutschlands wichtigsten Partner in der Welt. Wie konnte das passieren? Für den FDP-Politiker Frank Müller-Rosentritt ist die deutsche Regierung mitverantwortlich. Die Neutralisierung des Top-Terroristen Kassem Soleimani hat dafür gesorgt, dass eine seit langem schwelende Debatte in Deutschland wieder Auftrieb erhalten hat. Dabei geht es um unsere Partnerschaft zu den Vereinigten Staaten: Immer mehr Deutsche stehen ihr ablehnend gegenüber. Eine der Ursachen ist die Politik der grossen Koalition. Union und SPD müssen sich die Frage gefallen lassen, welche Werte es eigentlich sind, die ihre angeblich «wertegeleitete» Aussenpolitik führen.Das Pew-Institut hat kürzlich 37 000 Menschen aus 33 Ländern repräsentativ befragt, und das Ergebnis der Studie ist schockierend: Eine Minderheit von nur noch 39 Prozent der Deutschen hat eine positive Meinung von den USA. In keinem anderen europäischen Land ist der Blick auf den transatlantischen Partner so negativ. Bemerkenswert daran ist, dass Russland und China besser wegkommen. Eine andere Umfrage, die insbesondere in den USA für Aufsehen gesorgt hat, stammt vom britischen Meinungsforschungsinstitut YouGov. Dabei wurden Deutsche gefragt, wer ihrer Meinung nach die grösste Gefahr für den Weltfrieden darstelle. Auch diese Antworten waren erschreckend. Donald Trump mag mit seiner Mad-Man-Strategie oft für Kopfschütteln und Verunsicherung sorgen. Dennoch ist es kaum nachvollziehbar, warum der Präsident eines liberalen, demokratischen Rechtsstaats für 41 Prozent der befragten Bundesbürger eine grössere Gefahr für den Weltfrieden darstellen soll als Antidemokraten wie Kim Jong Un (17 Prozent), Ali Khamenei (8 Prozent), Wladimir Putin (8 Prozent) und Xi Jinping (gerade einmal 7 Prozent). Und wenn man wissen will, welcher Politiker denn «das Richtige» in weltpolitischen Fragen tue, dann nennen im europäischen Vergleich ungleich mehr Deutsche Wladimir Putin und Xi Jinping...
(Neue Zürcher Zeitung. Wann verbreitet ein deutsches Medium so einen Artikel? Wann trägt die FDP sowas im Bundestag vor, anstatt noch kruder als die Grünen in Klimahysterie auszubrechen? Parolen und Propaganda der DDR verfangen auch in der DDR 2.0 mit einer gelernten Kommunistin an der Regierungsspitze und mit einer CDU, von der nur ein schwarzes Loch geblieben ist.)

 

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