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(tutut) - Stell dir vor, Kannitverstan kommt heim nach TUT aus Amsterdam und macht Landrat und Zeitung zugleich. Denn gelernt ist gelernt. Das sähe dann zum Bespiel vielleicht so aus: "Corona-Virus: 'Risiko geht bei uns gegen Null' - Internationaler Notstand und weltweit steigende Fälle: Ansteckungsgefahr im Kreis bleibt gering". Oder so: "Gut gelaunter Landrat: 'Mehr Stimmen als bei der ersten Wahl erhalten' - Stefan Bär wird zum zweiten Mal zum Tuttlinger Landrat gewählt – Lob von Fraktionen – Nachwirkungen der Spaichinger Klinikdebatte?". Nur vielleicht? Nein, so ist Zeitung. Ungelogen. Das mit dem Virus, was will kleines China, Jungredakteurin weisse Bescheid, auch ohne bei Horst Schlämmer, dem stellvertretenden Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts in der Lehre gewesen zu sein.Schwabo tut's ja auch. Wenn sich der Lokalchef mit dem Landrat gemein macht, dann muss ein Klops dabei herauskommen wie der, dass der Landrat gerade gewählt worden sein soll. Lustig, lustig, traleralera! Bald ist Nik'lausabend da! Im Weltzentum der Medizintechnik hat ein Virus keine Chance. Und Landratswahl ohne Wahl? Einer, der jüngst schon so ein Erlebnis hatte und nun als grüner Schwarzer rund 16 Prozent der Tuttlinger hinter sich weiß, erklärt's: "'Es ist eine besondere Sitzung. Schließlich findet sie nur alle acht Jahre statt', erklärte Michael Beck. Der Tuttlinger Oberbürgermeister leitete die Wahl des Landrats. 'Es ist eine Ehre für mich'". Für den, der gar nicht mehr wissen will, serviert er Tuttlinger Plaudertasche: "Schließlich sei es eine Sitzung, in der der Blick auf die Zukunft gerichtet sei, betonte Beck. Der Landkreis und seine Einwohner hätten es verdient, einen starken Landrat und einen starken Kreistag zu haben, der die Herausforderungen bewältigt. Dies seien beispielhaft die Gesundheitsvorsorge, die Stärkung der Wirtschaft und der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), sagte Beck, der nach der Wahl Bär als Erster und herzlich zu dessen Wiederwahl gratulierte". Da gehen zwei am Stock und auf dem Zahnfleisch. Heilige Gratulation! Wer fragt da schon nach der Gegenwart. Der Redakteur liefert am Samstag nach, in Zeiten der Digitalisierung geht das halt nicht so schnell. Der Theologe aus Trossingen darf Demokratie erklären: "'Ein guter Bewerber genügt doch', sagte der Bürgermeister von Trossingen, der dem Amtsinhaber schon nach seiner 20-minütigen Bewerbungsrede die Unterstützung versicherte. 'Die Basis für eine Zusammenarbeit ist da', sagte Maier und bilanzierte, dass die 'acht Jahre mit Stefan Bär acht gute Jahre' gewesen seien". Halleluja! Der FDP'ler Haug aus Geisingen, dort auch Freier Wähler, Lokalzeitungsschreiber und Mitentdecker eines neuen CDU-Bürgermeisters, kritisiert den Kreistag: "Die elf Stimmen, die Bär nicht bekommen hatte, seien zuviel. 'Das ist aber vielleicht der Situation in Spaichingen geschuldet“, sagte der FDP-Rat und verwies auf die schwierige und emotionale Auseinandersetzung um die Schließung des Klinikstandorts in Spaichingen". Auf der Internetseite des FDP-Kreisverbands, welche der Zeit um Monate und Jahre hinterherläuft, zieht Paul Haug gegen das Spaichinger Krankenhaus unter dem 26. Februar 2019 voll vom Leder, als "Fraktionsvorsitzender" mit persönlicher Einzelmeinung. Fazit: Die Schließung ist gar keine. Wer kann das erklären? Die Schließung des Krankenhauses, worüber alle reden und schreiben, ist gar keine. Er hat's nicht mitbekommen:  "Die Verlegung der Inneren Abteilung samt Altersmedizin nach Tuttlingen erfolgt aus zwei Gründen. Den medizinischen als Hauptgrund, dem natürlich der finanzielle Bereich folgt. Wichtig ist aber, im Interesse von Patienten eine optimale vollumfängliche medizinische Versorgung auch in Zukunft garantieren zu können. Dazu gehört neben der persönlichen Zuwendung des Personals, das in Tuttlingen genauso geleistet werden kann wie in Spaichingen, auch die Gerätemedizin für Diagnostik und Behandlung. Und die kann weder finanziell noch personell an beiden Standorten vorgehalten werden". Haug, ein Experte hat gesporchen. Sowas können nur freie Spezialdemokraten. Damit dürfte er in Deutschland ganz allein sein. Aber eins macht er klar: Der wirtschaftsstärkste Kreis in Südbaden und die Nummer 8 in Deutschland hat kein Geld, um  optimale Gesundheitsversorgung der Bürger zu leisten. Überall sitzen in den Bremserhäuschen die Politikverhinderer. Ein Anti-Spaichingn-Block zum Beispiel geht so: "Räte beschließen Richtfunk für den öffentlichen Raum - 40 000 Euro im Haushalt – Zugang zum Internet: Schulen und Kindergärten sollen mit versorgt werden...
Am Ende stimmte die Mehrheit bei einer Enthaltung und den Gegenstimmen von Pro Spaichingen und Grünen für die Umsetzung des vorgestellten Konzepts". Suchen sie deshalb einen zu ihnen passenden Bürgermeister? Aus dem Häuschen vor lauter Wichtigkeit, wenn auch  nicht vom Fach,  war der Minister mit der Lizenz zum freien Herumwandern mal wieder da: "Königswinterer Kreis will die regionalen Routen zukunftsfähig machen - Die Experten vom Königswinterer Kreis mit Landesjustizminister Guido Wolf (Mitte) bei dem Treffen in Tuttlingen...Wie sieht das Wandern der Zukunft aus? Mit dieser Frage hat sich der Königswinterer Kreis, ein Forum von Wanderexperten aus Deutschland, in Tuttlingen beschäftigt. Dabei stand vor allem die Sorge um die wegbrechende Gastronomie im Fokus. Helfen soll ein millionenschweres Sanierungspaket".Tuttlinger Plaudertaschen werden es richten! "'Wir haben es geschafft, aus einem Industriekreis auch einen Tourismuskreis zu machen', sagt er". Der Weg zurück zur Höhe ist nicht mehr weit. Nicht der Fasnetrufer in Mühlhem, sondern der "Justizminister" war's.  "Um den Menschen attraktive Wanderwege zu bieten, braucht es auch eine gute Infrastruktur, meint der Justizminister: 'Gerade das Gastronomiesterben im ländlichen Raum ist ein sehr großes Problem'...Wolf: 'Viele Gasthöfe sind sanierungsbedürftig. Da fragen sich die Nachfolger zurecht, wie sie das finanziell stemmen sollen. Eine Sanierungshilfe von zwei Mal zehn Millionen Euro soll den Gastronomen helfen. Denn wo Gaststätten wegbrechen, brechen auch soziale Treffpunkte weg'“ Er menschelt wieder.  Solange die Gäste nicht brechen, geht es ja. Da walte ein Gastronomieminister davor mit der Sackgasse zum Steuerzahler für alle. "'Wir haben verschiedene Grundprinzipien. Dazu gehört, dass Tourismus für alle Menschen zugänglich sein muss', sagt Wolf. Walter Knittel, Geschäftsführer der Donaubergland GmbH sieht das ähnlich: 'Im vergangenen Jahr haben wir mit der Arbeitsgruppe Wandern für Alle gestartet. Dabei wollen wir auch Wege ausschildern, die für alle gleichermaßen zugänglich sind'“. Nur eine Steigerung ist noch möglich, wenn Kannitverstan Zeitung macht. Der Preis für das "Sonntagsläuten" geht nicht an eine Pfarrerin, sondern an sie: "Bei schönen Melodien spürt sie Gott - Iris Gleinser ist die erste Frau an der Spitze des 287 Jahre alten Kirchenchors...Wenn Iris Gleinser an Gott denkt, denkt sie an die kleinen Dinge im Leben. Die schöne, gelbe Blume am Wegesrand, oder die Fahrt mit dem Motorrad. Die Weite, die sie sieht, und sie plötzlich packt. Oder wenn sie Musik hört. Bei schönen Melodien, da hört sie ganz genau hin. Und sie spürt, dass da was ist, so erzählt sie. Gläubig war Iris Gleinser schon immer. Sie ist katholisch aufgewachsen..." Wo? Das verheimlicht die Schreiberin. "Als sie 2007 nach Spaichingen gezogen ist, habe sie nach neuen Kontakten gesucht. Und sie im Spaichinger Kirchenchor gefunden". Die Bibel allerdings warnt: "Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder". (Amos 5,23)  Nachdem nun auch die Spaichinger CDU entdckt hat, dass  sie einen CDU-Bürgermeisterkandidaten ins Feld gegen den Amtsinhaber schickt, gerade war ihr der CDU-Kreisrat von "Pro Spaichingen" mit dessen Besuch im"Engel" bei den üblichen Verdächtigen der Anti-Spaichingen-Fraktionen zuvorgekommen, zieht der Schatzmeister des CDU-Kreisverbandes und langjährige CDU-Gemeinderat  nach, pardon: der Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins  lädt auf den Olymp ins "Rössle" zur  Präsentation des grünen CDU-Bürgermeisterkandidaten. Hat er auch keine Mitglieder dabei übersehen? Wie war das noch: Hatte dieser Verein auch bei Sein oder Nichtsein des Spaichinger Krankenhauses eine Meinung oder die schlicht vergessen und lieber  die Wirtschaft  vom Heuberg  Klartext reden lassen?

Mehrfach krimineller Gambier wegen Exhibitionismus verurteilt
Respekt. ..Diesen Respekt würde er oftmals vermissen lassen, machte Amtsrichter Albrecht Trick in der Verhandlung deutlich. Der junge Mann war wegen Exhibitionismus angeklagt. Doch schon zuvor war er wegen Drogenmissbrauchs, Bedrohungen, Beleidigungen und körperlicher Gewalt aufgefallen. Mehrere Asylunterkünfte im Landkreis hatte er bereits verlassen müssen,..Einen Security-Mann hatte er zusammen mit einem anderen Bewohner einer Unterkunft in Freudenstadt so zusammengeschlagen, dass dieser bis heute an den Folgeschäden leidet. Deshalb wurde er bereits zu acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Doch für seine neueste Tat muss er nun erstmals für zwei Monate ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, im September vergangenen Jahres gegenüber seiner Sozialarbeiterin in einer Asylunterkunft im Kreis Freudenstadt exhibitionistisch gehandelt zu haben. Die betroffene Frau berichtete vor Gericht: "...Als ich mich umdrehte, sah ich, dass er die Jogginghose heruntergezogen hatte. Er machte Onanier-Bewegungen. Ich habe geschrien und bin aus dem Büro gelaufen. Das war einfach nur ekelhaft." Bis heute werde sie von diesen Bildern im Kopf verfolgt... Der Mann aus dem westafrikanischen Gambia, dessen Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist, sah sich unschuldig vor Gericht geladen. ...beschimpfte das Opfer sogar als "Nazi". ... Beleidigungen seien beim Angeklagten an der Tagesordnung, schilderte die Sozialarbeiterin.
(Schwarzwälder Bote. Sie lassen rein, wer draußen bleiben müsste.)

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NACHLESE
MANFRED WEBER
„Wird der Brexit gefühlt ein Erfolg, ist er der Anfang vom Ende der EU"
Für EU-Politiker Manfred Weber (CSU) steht mit den Brexit-Verhandlungen Londons und Brüssels die Zukunft der EU auf dem Spiel. Johnsons Brexit dürfe nicht zum Stichwortgeber für Le Pen, Kaczynski oder Orbän werden. Die Position von Außenminister Maas kritisiert er scharf.
(welt.de. Wer? Einer mit langer Nase und kurzen Beinen. Als "Spitzenkandidat" der Union gesprungen, als Bettvorleger gelandet. Hat er auch die EUdSSR erkannt und fürchtet nun die Folgen, wenn die Wahrheit ans Licht kommt? Wünscht er den Briten alles Schlechte, da sie ein Monstrum rechtzeitig verlassen und Spätmerker folgen könnten? Wäre er für Deutschland und die Deutschen, müsste er aufrufen: Raus aus der EU! Denn gescheit können doch nicht nur Briten sein trotz deutscher Dummie-Medien.)
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Wüscht der gute Europäer nun den Briten alles Schlechtes?

Viernheim: Passanten und Polizisten bedroht
Nach Beilattacke: Polizei schießt „psychisch Kranken“ nieder
Am Freitagabend gegen 20 Uhr soll „ein Mann“ im südhessischen Viernheim Passanten mit einem Beil bedroht haben. Als eine Polizeistreife den Gesuchten entdeckte und anhielt, habe der Täter mit voller Wucht auf die Beifahrerseite des Polizeiautos eingeschlagen. Die Scheibe ging zu Bruch, heißt es im Polizeibericht. In Folge habe der Angreifer versucht, den Polizisten auf dem Beifahrersitz mit dem Beil zu treffen. Dabei habe er laut Staatsanwaltschaft, „dessen Tod billigend in Kauf genommen“. Das vom Fahrer des Dienstwagens eingesetzte Pfefferspray konnte den Tobenden nicht stoppen. Die Beamten sahen sich einer ernsthaften Bedrohung ausgesetzt. Es wurden zwei Schüsse abgegeben. Der 41-jährige Angreifer wurde im Schulterbereich getroffen und zur Behandlung der Verletzung in ein Krankenhaus gebracht. Renate Kühnast muss sich also nicht aufregen, diesmal wurde der Mann mit dem Beil wunschgemäß nur „angriffsunfähig“ geschossen. Laut Polizeibericht geht man – wie bei fast allen Einzelfällen™ dieser Art in den vergangenen Jahren – aktuell davon aus, dass der Täter „psychisch krank“ sei. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat daher die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt. Es handelt sich also um eine „Ein Mann“-Tat eines „psychisch Kranken“. Mehr Information würde die Bevölkerung vermutlich „verunsichern“. Wäre die Tat in Sachsen passiert, wüsste man mehr. Dort soll nach einem Erlass des Landespolizeipräsidenten Horst Kretzschmar ab sofort die Nationalität von Tätern genannt werden. Im oben beschriebenen Fall gilt die Herkunftsvermutung.
(pi-news.net)

„Die beste Schule für Ihr Kind“
Werbung für „weiße Schulen“ auf ZEIT-Online
Von SARAH GOLDMANN
Dieser Tage kann man auf ZEIT online eine Anzeige lesen, in der Privatschulen für sich werben. Die wie ein redaktioneller Beitrag aufgezogene Werbung ist von sech Privatschulen geschaltet worden, vom „Pädagogium Bad Sachsa“ bis hin zum „Institut Schloss Wittgenstein“. Alle Schulen bzw. Internate sind in der Vorstellung jeweils noch mit einer weiteren Seite aufrufbar. Sehr exklusiv und teuer. Geboten werden von den Schulen gediegene Freizeitaktivitäten wie Rudern, Reiten und Tennis (Schule & Internat Steinmühle) wie auch eine Förderung der Schüler in kleinen Klassen: „Wir versuchen die Schwächen zu verbessern, dass sie keine Schwächen mehr sind, und auch die Stärken weiter zu fördern, das heißt, er [der Schüler] bekommt eine sehr viel individuellere Betreuung, als er sie jemals an einer staatlichen Schule bekommen wird.“ (Werbefilm des Pädagogium Bad Sachsa, Minute 1:37).Eines fällt in dieser gesamten Werbung auf ZEIT online auf, wie auch auf den verlinkten Seiten der Schulen: Es sind nahezu ausschließlich weiße Lehrer, die dort als Lehrkräfte auftauchen und fast nur weiße Schüler, auch wenn einzelne Einrichtungen wie das Pädagogium auch Kinder „mit Hintergrund“ beherbergen (siehe den genannten Werbefilm). In der Anzeige selbst sind sie nicht zu sehen, dafür aber häufiger asiatische Gesichtszüge. In keiner der dargestellten sechs Privatschulen taucht ein Kopftuchmädchen auf. Und man darf annehmen: auch keiner ihrer Brüder ohne diese Kopfbedeckung. Ist es das, warum Altparteien-Politikerinnen ihre Kinder gerne auf Privatschulen schicken? Wir erinnern uns an die SPD-Spitzenkandidatin für Hessen, Andrea Ypsilanti, auch „Tricksilanti“ oder „Lügilanti“ genannt. Die begründete 2008 die Wahl einer teuren Privatschule für ihr Kind damit, dass sie keine Ganztagsschule in der Nähe ihres Wohnortes finden konnte.Und auch die jetzige Ministerpräsidenti von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig („Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem“), schickte ihr Kind nur deshalb auf eine Privatschule, sagt sie, weil die zufällig die nächste ist am Stadtrand von Schwerin, wo sie wohnt. Das scheint vermutlich das traurige Schicksal vieler ZEIT-Leser zu sein, eine Wohnlage am Rande der Innenstadt, dort, wo sich auch die Privatschulen befinden. Die Zielgruppe, der intendierte Leser der Anzeige (die ja nicht zufällig in der ZEIT geschaltet wurde), dürfte über weitere Eigenschaften verfügen: Linke bis linksextreme Einstellungen, einen prall gefüllten Geldbeutel und, so darf man wohl annehmen – eine gute Portion Heuchelei.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Rund ein Viertel der Deutschen hat Migrationshintergrund. Viele sind Muslime. Die bisherige Gedenkkultur Deutschlands richtet sich nur an die Nachfahren der Deutschen, die das NS-Regime miterlebt, getragen und ertragen haben. Als ob etwa die muslimische Welt beim Judenmorden und im Zweiten Weltkrieg nicht mit den Hitler-Banden zusammengearbeitet hätte.
(Michael Wolffsohn)
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Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Irgendwer fühlt sich immer beleidigt: Sag doch einfach mal, „weine woanders!“
Mit fremden Ideen ist es wie mit Nüssen, sagt der Sozialpsychologe Jonathan Haidt: Wer immer von ihnen ferngehalten wird, entwickelt oft Überempfindlichkeiten, weil das Immunsystem nicht gelernt hat, dass sie harmlos sind...Manchmal wünsche ich mir Schröder zurück. Nicht unbedingt seine Politik, obwohl auch die ihre Vorzüge hatte. In jedem Fall aber die Coolness im Umgang mit Vorhaltungen und Kritik an seinem Lebensstil. Uns wird heute gesagt, so wie Schröder dürfe man nicht mehr auftreten. Ich höre schon das Stöhnen derjenigen, die sagen, einer wie Schröder sei völlig aus der Zeit gefallen. Das mag sein, der Mann ist ja auch nicht mehr der Jüngste. Aber die Nonchalance, mit der er es ablehnte, sich für sein Verhalten oder seine Ansichten zu entschuldigen, finde ich vorbildlich. Wir sind eine Gesellschaft unter permanentem Entschuldigungszwang. Irgendjemand fühlt sich immer beleidigt, sodass man aller Welt versichern muss, wie sehr es einem leidtue, welches Unrecht ihm und seinesgleichen widerfahren sei. Niemand sagt: „Reiß dich zusammen! Deal with it! Weine woanders!“ So etwas zu sagen gilt als unschicklich und schrecklich unsensibel. Der Hang zur Empfindlichkeit ist keine Sache der politischen Präferenz. Was die Kränkungsbereitschaft angeht, hat die Rechte zur Linken aufgeschlossen. Man kann die Empfindlichkeit aber geografisch einengen. Wenn es so etwas wie einen Hotspot des eruptiven Beleidigtseins gibt, dann ist es die Universität. Nirgendwo ist die Wahrscheinlichkeit, einem Menschen mit fragilem Gemüt zu begegnen, größer als auf einem Campus. Kaum eine Woche, in der nicht irgendwo Studenten die Fassung verlieren, weil entweder jemand auftritt, der nach ihrer Meinung nicht auftreten sollte. Oder weil ein Thema behandelt wird, von dem sie finden, dass es besser unbehandelt bliebe... Wir haben noch nicht amerikanische Zustände, wo sich die Studenten in spezielle Sicherheitszonen flüchten, wenn sie fürchten müssen, mit Gedanken oder Meinungen konfrontiert zu werden, die sie erschüttern könnten. Aber wir sind nicht mehr weit davon entfernt...
(focus.de. Mit Dauer und Intensität von Entschuldigungen wachsen Deutschlands Schulden bis zum totalen Untergang.)

Wolfram Weimer
Corona bedroht Chinas Regime und seine Medien
Lokale Parteifunktionäre verharmlosten im Dezember den Ausbruch und behaupteten, mit dem Problem schon fertigzuwerden. Schlechte Nachrichten gelten der Zentralregierung gegenüber als Indiz für politisches Versagen. Das Missrauen gegen die Staatsmedien wächst. Das Phänomen des parteiinternen Informationsblendwerks ist für Chinas Regierungssystem ein grundlegendes Problem.
(achgut.cvom. Die Chinesische Mauer wird gerade in Deutschland kopiert. Eine andere ist längst vergssen. )

Felix Perrefort
Deutscher Journalisten-Verband: Die letzte Hilfe
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) macht in letzter Zeit durch allerlei Einlassungen von sich reden, die viel mit „Haltung“ und wenig mit Journalismus zu tun haben. Grund genug, sich DJV-Verlautbarungen einmal genauer anzusehen. Es wird auf dem ideologischen Klavier gespielt, bis der Arzt kommt.
(achgut.com.Bei Amputationen und Köpfen hilft kein Verband.)

Hamburger FFF-Aktivist erhebt schwere Vorwürfe gegen SPD-Bundestagsmitglied
Gibt es Verbindungen von „Fridays for Future“ zu Pädophilen? Bereits am Freitag deutete ein Tweet von Tom Radtke an, dass er mit "Pädophilen" einen SPD-Politiker meint.
Von LUPO
Der Grüne Sumpf FFF Hamburg. Gibt es Verbindungen der Klimabewegung „Fridays for Future“ zu den Grünen, zu angeblichen Pädophilen bei FFF mit einem pädophilen Bundestagsmitglied der Hamburger SPD? Und wenn ja, welche? Oder sind die (noch) angedeuteten schweren Vorwürfe des Bürgerschaftskandidaten der Linken, Tom Radtke, nur die Rache und Hirngespinste eines enttäuschten und durchgeknallten 18-jährigen Schülers? Die Polizei ermittelt. Keine Frage: mit seinen Tweets hat Radtke die Bürgerschafts-Linke ebenso wie FFF und die Hamburger SPD schwer belastet. Radtke ist Gründungsmitglied der FFF-Hamburg, kennt sich dort aus wie kein anderer. Er hat die Bewegung von Greta Thunberg bezichtigt, in zentralen Hamburger FFF-Internet-Account-Positionen mit Mitgliedern der Grünen besetzt zu haben und deutet an, dass er auch etwas – vermutlich Unschönes – über die deutsche FFF-Hauptorganisatorin Luisa Neubauer ausplaudern könnte. Besonders schwer wiegt sein Vorwurf, die FFF Hamburg habe „dreckige Geheimnisse“ wie zum Beispiel „die Pädophilen bei FFF Hamburg“ und einem speziellen Pädophilen bei der SPD: „Der Hamburger Bundestagsabgeordnete sollte aufpassen, sonst ergeht es ihm wie seinem ehemaligen Bundestagskollegen Edathy. Ich kenne die Namen einiger seiner Opfer“, twittert Radtke. Solche Tweets schlagen naturgemäß in die Hamburger FFF-Bewegung und die vor der Tür stehende Bürgerschaftswahl am 23. Februar ein wie eine Bombe.Radtke selbst ist nicht unumstritten und steht schwer unter Beschuss. Er hatte kürzlich zum Jahrestag der Auschwitz-Befreiung den Holocaust und das Nazi-Regime mit einem Klima-Holocaust verglichen. Auch Hitlers Panzer hätten Unmengen von CO2 in die Lust gestoßen.Radtke fühlt sich falsch verstanden, teilte er in einem aktuellen Interview in der WELT mit, will sich aber von seinem irren Vergleich nicht wirklich distanzieren.
(pi-news.net)

Es rumort im Volk
Pardon, die Chefetage weilt in anderen Sphären
Von Dushan Wegner
Steinmeier, der (als Außenminister) Trump einen »Hassprediger« nannte, aber (als Präsident) dem Iran gratulierte, verleiht Draghi, der Sparen zur Dummheit machte, das Bundesverdienstkreuz. Wenn das nicht Verspottung des Volkes ist, was ist es dann?...Für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Draghi gilt, was für manche politische Handlung im Zeitalter der gefühlten Wahrheit und bauchgesteuerten Moral gilt: Es ist ein Skandal, dass es kein Skandal ist. Es rumort im Volk. Die Entfremdung der Eliten vom uns-hier-oben geht mit einer symmetrischen Entfremdung des Volkes von den Eliten einher. »Hey, ihr da Ohm, macht Watt ihr Volt!«, so ging einst ein Elektrikerwitz, und es die-da-Ohm scheinen es auch befolgt zu haben, und sie sagen: »Klar, was sonst?« Nein, es ist nicht die Mehrheit. Doch solange es rumort, solange zumindest einige von uns gegen die da oben protestieren, ihnen ins Gesicht lachen, ihnen sagen, was wir wirklich vor ihnen halten, solange ist zumindest die Idee von Anstand da....
(Tichys Einblick. Anstand oder Hochsitz, das ist die Frage.)

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