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Gelesen 9.8.22

(tutut) - "Mehr Licht...", waren Johann Wolfgang Goethes letzte Worte, als der deutsche Dichterfürst das Zeitliche segnete. Seither streiten sich die Deuter, was er denn gemeint haben könnte. "Macht doch den zweiten Fensterladen auf, damit mehr Licht hereinkommt!" Oder Himmlisches, wenn nicht gar Philosophisches? Oder war er einfach der alte Hesse, dem seine Lage verständlicherweise nicht passte: "Me lischt …" Keine Zweifel erlaubt der heute 92-jährige Hans Magnus Enzensberger an dem,  was er 1993 in "Aussichten auf den Bürgerkrieg" geschrieben hat , und das die Kamarilla einer dritten sozialistischen Einheitsregierung nun beginnt umzusetzen in einem Schlamassel, hinter dem kein Sommerloch gähnt,  sondern Politik und  Medien die Offenbarung nach Johannes als ihre Propaganda ausgeben.  Enzensberger genügen  84 Seiten - Amazon hat zwei gebrauchte Bändchen im Angebot über Szenerien, für die gerade Interesse geweckt, während das Volk gerade mit Spielen abgelenkt wird, um sich über Brot Gedanken zu machen. Der Händler und Versender von allem, dankenswerterweise auch alter Bücher: "Unsere Welt sieht sich mit Dutzenden von Bürgerkriegen und permanenter Gewalt konfrontiert. Auch in den Metropolen der Industrienation hat der molekulare Bürgerkrieg bereits begonnen. Vor diesen Konflikten versagen alle herkömmlichen Schemata und Erklärungen. Enzensbergers Versuch, dieses moralische und politische Minenfeld zu erkunden, verspricht keinen Trost, nichts Endgültiges, aber mehr Klarheit". Also: Mehr Licht! Dichtprofis wissen, was sie meinen, wenn sie was sagen. Man denke nur an Ernst Jüngers "Waldgang", der gerade wiederentdeckt und entstaubt wird, seit  lautes Pfeifen in der Finsternis tönt. Er ist die Antwort auf Enzensberger: Wie verhält sich der Mensch angesichts und innerhalb der Katastrophe? Zwei Leser geben bei Amazon Enzensberger je fünf Sterne. Einer von 2017: "Die Rhetorik des Universalimus ist gescheitert. Die ältesten Überlieferungen der Menschheit handeln hauptsächlich von Mord und Totschlag. Nach dem Ende des Kalten Krieges erscheint es, dass Kriege, auch kleine, molekulare, dort weiter machen, wo sie immer Zuhause waren. Die herkömmlichen Beschreibungen dafür versagen, kein Klassenkampf ist es oder eine Jugendrevolte und schon gar nicht nationale Befreiung. Ideologien sind nur noch austauschbare Kostüme. Die Gewalt und der Hass frönen anscheinend einem Autismus, dessen Neigung zur Selbstzerstörung, zum kollektiven Amoklauf überraschen. Die Zahl der Verlierer nimmt täglich zu und politische Systeme reagieren mit Autismus ebenso, sie verfestigen und beharren, ohne zu klären – wo aber liegen die Ursachen? Die Rhetorik des Universalimus ist nach Enzensberger (HME) gescheitert. Vielleicht ist es an der Zeit, von unseren moralischen Allmachtsphantasien Abschied zu nehmen und unsere bescheidenen Kräfte darauf zu konzentrieren, was wir leisten können und wofür wir zu haften haben, formuliert Enzensberger. Geschrieben 1993, lesen wir in diesem Buch jene Dinge, die uns heute explosiver und lauter begegnen als vor 20 Jahren, ein hellsichtiger Denker auf der Suche nach Ursachen. Nachdem Krieg und Einflussnahme in anderen Staaten aber nicht mehr lohnt sind die kämpfenden Truppen nicht abgestorben, sie sind degeneriert zu Gruppen, die rauben, morden, plündern. Diese Bürgerkriege haben nach HME längst Einzug gehalten in Metropolen des Westens, ihre Kämpfer werden immer jünger, ihre Zahl wird immer größer, ihre Aktionen deutlich merkbarer, Flächenbrände jederzeit möglich. Was Enzensberger nicht sah bzw. ausschloss, waren religiöse Begründungen. Sie haben sich aber massiv über Gewalt gestülpt, wie schon immer. Dabei phantasiert Enzensberger von einer Hochreligion, die jedoch nichts anderes jemals war als Unterdrückung, Versklavung und Beute machen, auch im maurischen Spanien. Was aber, wenn man diese ganzen argumentativen Verkleidungen abzöge, läge dahinter? Darum geht es in diesem Buch". Man denke nur an den täglichen Tanz ums grüne Kalb einer Klimareligion. Noch aktueller ist ein Leser von 2021 an dem aktuellen Büchlein von 1993: "Enzensbergers schmales Buch enthält wesentliche Einsichten zur Regionalisierung der Kriege und Konflikte auch nach der Auflösung der Blöcke und dem vermeintlichen Sieg von Kapitalismus und Demokratie. Schwer sich seine Ausführung nicht auch als eine Reaktion auf den euphorischen, amerikanischen, politischen Philosophen vorzustellen, der vom Ende der Geschichte delirierte und dem Enzensberger die Ehre einer Erwähnung nicht erweist...Enzensberger verweist auf das aggressive Potential der männlichen Jugend vor allen Dingen dort, wo Bewährung und Identitätsbildung wenig Chancen haben (ganz im Sinne der Forschungen von Gunnar Heinsohn). Er zeigt das Selbstzerstörerisch-autistische und Rauschhafte bei all den Parteiungen und "Befreiungsbewegungen“ rund um den Globus, das schon lange keine ideologische oder am politischen Links-Rechts-Spektrum orientierte Position mehr benötigt. Ausführlich wird aus Hannah Arendt zitiert und ihren Analysen gewaltbereiter Massen ('Selbstlosigkeit' in negativen Sinne und 'Desinteressiertheit am eigenen Wohlergehen'), die sich auf Faschisten und Kommunisten zwischen den Kriegen beziehen, aber Gültigkeit behalten haben.  Gewaltausbrüche selbst in entwickelten und relativ stabilen Ländern (Fußballhooligans und Immigrantennachkommen in den französischen banlieues) laufen nach verwandten Gesetzmäßigkeiten. Gewaltausübung und wahllose Zerstörung ist selbstzweckhaft oder dient allenfalls dem Empfinden der Selbstwirksamkeit. Über den Augenblick oder gar strategisch wird nicht gedacht. Befreiungskommandos massakrieren Ärzte und Sanitätspersonal, demolieren Kliniken und Ambulanzen, die ihnen morgen das Leben retten könnten. Schonungslos kritisiert der Autor westliche Gutmenschen (Abenddämmerung der Sozialdemokratie), die den fernen Bürgerkriegen weitgehend Absolution erteilen und die Schuld als ehemalige Kolonisatoren und christliche Missionare auf sich nehmen wollen. Dieser pflegliche Umgang mit dem Terroristen und Massenmörder, in dessen Sozialisation und Milieu Auslöser zu suchen und zu therapieren sind, steht in merkwürdigem Gegensatz zu einer regelrechten (natürlich pädagogisch verbrämten) Gewaltobsession in Fernsehen, Film und Theater. Hier auf einmal gerät der Gewalttäter zum faszinierenden Monster und wir bekommen von seinen kranken Einfällen nicht genug. Vier Stunden der besten Sendezeit in den öffentlich-rechtlichen! Anstalten sind regelmäßig, auch an Feiertagen, für seine sadistischen Phantasien reserviert. Wem das nicht reicht, der findet in jeder guten Bahnhofsbuchhandlung ein Dutzend auf Verbrechen spezialisierter Magazine der besten Verlage. Wir können nicht Verantwortung und Schuld und Aufarbeitung für alle Schandtaten dieser Welt auf uns nehmen. Nachrichten und Reportagen, die uns das nahelegen, geraten zur moralistischen Farce zwischen Abstumpfung und Voyeurismus. Die universalistische Ethik sieht Enzensberger eher kritisch und rät in der Nähe Verantwortung zu übernehmen. Im letzten Kapitel wird es spät aber doch versöhnlich und hoffnungsvoll. Die Wunder des Wiederaufbaus werden benannt. Die Beharrlichkeit und Unverdrossenheit der Menschen, die nahtlos an das Chaos anschließt, das die Bürgerkriege und Gemetzel hinterlassen haben. Der Sisyphos-Mythos wird beschworen". Vielleicht wollte Goethe im letzten Augenblick ganz was anderes sagen? "Mer liest zu wenig!" Die Zeitungen von heute wurden vor Jahren schon geschrieben.  Wie der "Waldgang".  "Als Programmschrift eines revolutionären Konservatismus wurde dieses Buch bei seinem ersten Erscheinen im Jahr 1951 verstanden, oder auch als 'Brevier für den geistig-politischen Partisanen'. Neben den Arbeiter und den Unbekannten Soldaten stellte Jünger eine dritte Modellgestalt, den Waldgänger, der im Unterschied zu den beiden anderen dem Jetzt und Hier angehört. Der Wald ist der Ort des Widerstands, wo neue Formen der Freiheit aufgeboten werden gegen neue Formen der Macht". Ein Leser der Jetztzeit meint: "Der Einzelne ist mehr wert als augenscheinlich. Das Gegenteil wird ihm aber von der Politik und den Medien suggeriert. Die Regie versucht ihm vorzuspiegeln, dass er einsam und unsolidarisch sei. 'Und nicht nur das - die Mehrheit soll nicht nur ziffermäßig imponieren, sondern auch durch Zeichen moralischer Überlegenheit'. In Wahlen wird ihm 'Gelegenheit geboten, sich an einem Beifall spendenden Akt zu beteiligen'. 'Die Propaganda ist auf einen Zustand angewiesen, in dem der Staatsfeind, der Klassenfeind, der Volksfeind zwar durchaus aufs Haupt geschlagen und schon fast lächerlich geworden, doch immerhin nicht ganz ausgestorben ist'. 'All diese Enteignungen, Abwertungen, Gleichschaltungen, Liquidationen, Rationalisierungen, Aufteilungen und Pulverisierenden setzen weder Bildung noch Charakter voraus'.

Die Bildung wird von der Staatsmacht gern in Obhut genommen und in Bahnen gelenkt. Es gilt: Zuckerbrot und Peitsche. Es winken Umverteilung, 'Sicherheit' und ein Rentnerdasein auf Staatskosten, und es drohen Verunglimpfung, Ermahnung, Bevormundung und Ausschluss. Der Einzelne muss sich seine Freiheit teuer erkaufen, viel riskieren und die Entscheidung treffen, ob er Ziffer sein oder sein Schicksal antreten will. Er muss mit Schlägen rechnen'. 'Die Menschen sind im Kollektiven und Konstruktionen auf eine Weise eingebettet, die sie sehr schutzlos macht. … Dazu kommt das Leben aus Anschlüssen, Konserven und Leitungen; die Gleichschaltungen, Wiederholungen, Übertragungen'". Damit wäre  das Aktuelle nun gesagt, was kann da von gestern oder vorgestern noch Zeitung sein? "Meine Heimat", selbst gemacht, kann allerdings noch gesteigert werden, wenn eine "Literatuwissenschaftlerin"  frei heraus und ohne  auf lustige Sektveranstaltungen in der Ukraine mit deutschen Regierungsmitgliedern achtet, auch nicht  pralles aufgeblasenes Leben einer Spaichinger Hüpfburg besucht, das ist die Fortsetzung des Zirkus mit dem Publikum als Clown, lieber lokalegal über Gäste schreibt aus Fastdritterwelt, die dort zuhause sind: "In die Ukraine zurückkehren ist vorerst keine Option - Eine junge Mutter und ihre Schwester berichten von ihren Erlebnissen". Verständlich, angesichts des kuscheligen fast paradiesich klingenden Grüns, mit dem ein Freier wie mit Sorgenlöscher Likör ins Freie lockt, bevor gegen Corona alles wieder zum Test und Impf beim Lauterbach hockt: "Romantische Atmosphäre im Kerzenlicht - Candle-Light-Schwimmen im Fridinger Freibad kommt an - Förderverein unermüdlich - Drinks im Freiband - die Gäste genießen es".  Heiler die Welt aller Gleichen nie war.  Nachdem die Landeshauptstadt als Kickverein geradevon der Bahre des Abstiegs gehüpft ist, hat sie in THE ÄLÄND was Großes vollbracht für die Titelseitenaufmachung, es kann ja nicht jeden Tag eine Frauen-Fußball-EM jubelnd verloren werden: "VfB Stuttgart startet mit Achtungserfolg in die Saison - Der VfB Stuttgart ist mit einem verdienten 1:1-Unentschieden gegen Pokalsieger RB Leipzig". So was wie der SC Freiburg tut man Schwaben nicht an: 4:0 in Augsburg!  Sonst noch was übriggeblieben für den blauen Montag? "Befall durch Borkenkäfer nimmt zu - Trockenes Sommerwetter und stockender Holzabsatz in den Sägewerken verschärft die Lage". Natur. "Stadt berät zu klimafreundlichem Bauen - Land fördert mit dem ELR-Programm private Investitionen und Zuschüsse". Unnatur, wer nicht weiß, was Klima ist, und dass das Geld vom Steuerzahler für linksgrünen Unfug kommt. Ob THE ÄLÄND in seiner verkehrlichen Not nun in diese Museumsbahn einsteigt, für welche die Schwäbi beim Schwabo Anschluss sucht? "Sauschwänzlebahn: Sind die Tage der Dampflok gezählt? - Die Dampflokomotive muss gewartet werden und wird vielleicht verkauft". Alle eingestiegen?  Pfiff! Der Zug der Zeit endet hier, Näheres im Fahrplan von Jünger und Enzensberger für alle Welt auch mit Internet,  wo gestern schon zu lesen, was heute alte Zeitung ist. "Bei Indexmieten drohen happige Aufschläge - Nach Jahren mit geringer Inflation kommen auf private Mieter deutliche Mieterhöhungen zu".  Was deutsche Entwicklungshilfe so alles vollbringt: "Neuer Schwung für Chinas Wirtschaft - Exporte des Landes steigen unerwartet stark, vor allem nach Russland".  Ukraine Ja, Deutschland Nein: "Grüne wollen ein noch schärferes Waffenrecht - Bundesinnenministerin Faeser von der SPD hatte strengere Vorgaben angekündigt - FDP sieht keine Notwendigkeit". Die Angst der Bolschewiken vor dem Volk, wie Berlinkorrespondentin ertastet. Ein Dipl.- Sozialpädagoge hat das Jahresprogramm der LPG: " Bauern dürfen nächstes Jahr mehr Getreide anbauen - Landwirtschaftsminister Özdemir gibt Flächen für Nutzung frei und spricht von schmerzhaftem Kompromiss - Damit die Bauern in Deutschland angesichts weltweiter Nahrungsmittelknappheit mehr Getreide produzieren können, werden bestimmte landwirtschaftliche Flächen 2023 nicht wie eigentlich vorgesehen stillgelegt".  Ein Mann beichtet zwei Frauen und erklärt, warum niemand die AfD braucht: "'Wir werden ein Partner sein, mit dem man sprechen muss' - AfD-Fraktionschef Bernd Gögel hält trotz aller Schwierigkeiten seiner Partei an dem Ziel einer Regierungsbeteiligung im Land fest". Scherz muss sein? Da kommt der Mann von der Schreib-GmbH mit dem Leidpfosten nicht ran: "Hoffnungslos im ewigen Konflikt". Ein Near-Eastern. "Israel hat gezielt Anführer der Terrororganisation Islamischer Dschihad (PIJ) getötet. Daraufhin flogen Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel und die israelische Luftwaffe griff Ziele in Gaza an. Wird das immer so weitergehen? Leider ja". Wann hat er zuletzt die Zeitungen der Bibel gelesen mit "christlicher Kultur und Politik"?  Ein Waldspaziergang soll gesund sein. Wie wär's mit Ernst Jünger als Ranger? "Wir wollen annehmen, dass in einer Stadt, in einem Staate noch eine gewisse, wenn auch geringe Anzahl von wirklich freien Männern lebt". Sein Leitartikel: "Wohl wechseln die Argumente, doch ewig unterhält die Dummheit ihr Tribunal. Man wird hinausgeführt, weil man die Götter verachtete, dann weil man ein Dogma nicht anerkannte, dann wieder, weil man gegen eine Theorie verstieß. Es gibt kein großes Wort und keinen edlen Gedanken, in dessen Namen nicht schon Blut vergossen worden ist".

Steigende Energiekosten in BW
Verfassungsschutz rechnet mit neuen "Querdenker"-Protesten
(swr.de. Immer an die Verfassung denken.)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land
Justizministerien fordern schnelle Änderung der Strafprozessordnung
(swr.de. Knast für Viren?)

Heilbronner Apotheker: "Die goldenen Jahre sind vorbei"
Apotheken in BW leiden unter Politik und Kostendruck
(swr.de. Arzt fragen, wie's die Kunden auch tun.)

zu dpa/lsw: Rumoren in der Opposition – Stoch ärgert sich über Rülke
Rülke: Die FDP ist kein Steigbügelhalter für grün/rote Ideologien in Baden-Württemberg
Stoch sollte angesichts seiner Wahlergebnisse die eigene Politik überdenken
(FDP/DVP-Fraktion. Sozius Lindner auf dem grünen Gaul reitet ja mit für ganz Deutschland.)

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Infektionsschutzgesetz
Das übertrifft sogar noch das merkelsche Bevormundungsniveau
Von Susanne Gaschke
Reporterin
Der einst freiheitliche Justizminister Marco Buschmann teilt die Daueralarm-Linie von Karl Lauterbach. Findet er wirklich, dass ein ins Belieben der Länder gestellter Drei-Monats-de-facto-Impfzwang und eine von der konkreten Gefährdung abgekoppelte Ad-ultimo-Maskenpflicht angemessen sind?
(welt.de. Schlimmer geht immer, wie lange war sie SPD-OB in Kiel?)

Ulli Kulke
Energie und Inflation – die „Rechten“ hatten recht
Haben die „Rechten“ das Recht, gegen Inflation und Energiekrise auf die Straße zu gehen? Und wie: Die Kritiker dürfen sich nicht nur auf ihre eigenen Worte von früher berufen, sie können getrost all den Schmäh zitieren, dem ihre Kritik einst ausgesetzt war. Rechtsvorwurf inklusive. Die „Rechten“ hatten recht – was nun?
(achgut.com. Verstand ist geradeaus.)

Chaim Noll
Wie sag ich’s Claudia Roth?
Das „Haus der Kulturen der Welt“ firmierte lange als lediglich „israelkritisch“, doch auf der diesjährigen documenta ist der zugrunde liegende linke Antisemitismus offen zutage getreten. Aufsichtsratsvorsitzende des HKW ist Kulturstaatsministerin Claudia Roth.
(achgut.com. Wer nichts weiß, kann alles. Kommunismus ist Kultur.)

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NACHLESE
TÜV-Bewertung
Aus technischer Sicht möglich: Bayerische AKWs könnten weiterlaufen
Die Energiekrise und die Frage des Weiterbetriebs der verbliebenen deutschen Atomkraftwerke hat in der Politik erhebliche Verwerfungen ausgelöst. Nun streiten Bund und Bayern um ein Detail: die Bewertung einer TÜV-Analyse zum Betrieb zweier Atommeiler im Freistaat. Das Bundesumweltministerium übt harsche Kritik an der Methodik des Papiers und erklärt, dies sei „kein Gutachten“. Der interne Vermerk liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, zuerst hatte die „Süddeutsche Zeitung“ darüber berichtet. Ein Sprecher des bayerischen Umweltministeriums wies die Vorwürfe am Samstag zurück und bezeichnete den TÜV Süd als einen „der renommiertesten und mit Fragen der Kernkraft am besten vertrauten Experten“...
(focus.de. Politische Krise. Grünkommunistische Ideologie schlägt jeden Verstand bis zu ihren Sonnenblumenuntergängen mit Kolleteralschaden. Die Bundesumweltministerin hat was gelernt, Wikipedia: "Nach dem Besuch einer Polytechnischen Oberschule in Dessau machte Steffi Lemke von 1984 bis 1986 eine Ausbildung zur Zootechnikerin. Anschließend war sie von 1986 bis 1988 als Briefzustellerin tätig. Sie besuchte nebenberuflich einen Abiturlehrgang am Philanthropinum Dessau. Nach dem Abitur 1988 absolvierte sie ein Studium der Agrarwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, das sie 1993 als Diplom-Agraringenieurin (Fachrichtung Tierproduktion) abschloss".)
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Was zum Teufel ist eigentlich die „regelbasierte Ordnung“?
Von KEWIL
Von höchster Wichtigkeit! Bei uns gilt nicht mehr das Grundgesetz, sondern in Deutschland und für die Welt gilt jetzt eine „regelbasierte internationale Ordnung“! Davon reden unsere Herrschenden neuerdings beinahe täglich (Google deutsch 30.000 Links), aber was ist das eigentlich? „Regelbasiert“? Welche Regeln bitteschön? Wer hat die Paragraphen erlassen? Welche Politiker, welche Gerichte, welche Staaten? Die UNO oder die EU, der Papst oder ein Großmufti? Durfte irgendwo das Volk mitreden? Welche „Ordnung“? Eine Ordnung für den ganzen Erdball? Oder die „westliche“ Ordnung auch für den Osten und die nordamerikanische Ordnung für Südamerika? Sprach die bedeutende internationale Völkerrechtlerin Annalena Baerbock vor der UNO in New York am 1. August 2022 zum Beispiel auch für den Kongo und ganz Afrika? Oder regiert Washington und schickt seine Drohnen in alle Himmelsrichtungen? Jedenfalls haben die USA offenbar nach der „regelbasierten internationalen Weltordnung“ ein paar tausend Sanktionen gegen Russland verhängt und die russischen Devisenreserven beschlagnahmt. Und alle ihre Untertanen in den NATO-Ländern müssen mitmachen – z.B. russischen Oligarchen ihre Jachten klauen und den Deutschen die Pipeline Nordstream 2. Ganz aktuell in der WELTWOCHE: Soeben hat der britische Supreme Court entschieden, wem Venezuelas Goldreserven gehören. Nein, nicht der Regierung von Nicolas Maduro, die die 31 Tonnen für zwei Milliarden Dollar verkaufen und in Gesundheits- und Sozialprogramme stecken wollte. Sie gehören Juan Guaidó. Er hatte sich vor drei Jahren zum Präsidenten ernannt… Und die WELTWOCHE übersetzt daraufhin «regelbasierte Weltordnung», also „RWO“, in «Räuberische West-Ordnung». Aber Schluss mit unseren Mutmaßungen, Andrej Hunko, ein Abgeordneter der Linken, hat am 6. November 2019 im Bundestag nachgefragt, was die „Regelbasierte Ordnung“ für die Regierung sei und kriegte vom damaligen Staatsminister Michael Roth (SPD) mündlich diese Antwort: Die „regelbasierte Ordnung“ umfasst neben den rechtlich verbindlichen Normen des Völkerrechts auch rechtlich nicht bindende Normen, Standards und Verhaltensregeln. Dies sind zum Beispiel das pünktliche Zahlen von Beiträgen, die multilaterale Zusammenarbeit mit dem Ziel einer kooperativen Weltordnung oder informelle Zusammenschlüsse in Freundesgruppen oder Allianzen. Der politische Begriff bezieht sich zudem auf verschiedene internationale Foren und ihre Entscheidungsregeln sowie Verhandlungsprozesse. OK, alles klar, keiner weiß offenbar genau Bescheid, danke! Wenn du jedenfalls deine Beiträge (an wen) nicht pünktlich zahlst, kriegst du vielleicht eine Drohne auf den Kopf. Also halte dich an die „Regelbasierte Weltordnung“! Strittige Fälle klärt das Büro für Völkerrecht von Ministerin Annalena Baerbock (Grün).
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die Energiekrise ist hausgemacht, durch falsche politische Entscheidungen und falsche Weichenstellungen. Es gibt kein nachhaltiges Konzept, keinen verbindlichen Plan und keine Zahlen über die Kosten. Die Preise explodieren.
Das Wirtschaftsministerium und die Bundesnetzagentur sind in völlig falschen, grünen Händen. Rekord-Verkaufszahlen bei Notstromaggregaten und Heizlüftern zeigen das mangelnde Vertrauen der Bevölkerung.Die wurde bislang mit Almosen und Spartipps abgespeist.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Geldsegen vom Staat
Von Helmut Ortner. Immer weniger Mitglieder, aber immer mehr Geld vom Staat. Rund 594 Mio. Euro an „Staatsleistungen“ werden auch in diesem Jahr den Kirchen aufgrund von Regelungen aus dem 19. Jh.überwiesen. Dabei sollten diese Zahlungen schon vor 102 Jahren abgeschafft werden.
(achgut.com. Dabei wissen die Kirchen doch gar nicht, wohin mit dem ganzen heiligen Bimbes.)

Corona-Herbst
Die CDU sucht nach einer eigenen Position
Die FDP bezieht derzeit massiv Prügel, weil sie Lauterbachs Aktivismus mitträgt, um den Impfdruck zu erhöhen. Die CDU prügelt mit und hofft, dass sie keiner nach ihrer Position fragt. Die gibt es nämlich nicht.
VON Mario Thurnes
(Tichys Einblick. Gespenster haben keine Knochen.)

Steuerbetrug-Skandal um Warburg-Bank - Kanzler wegen Bargeldfund bei Genossen in Bedrängnis
Im Schließfach des Ex-SPD-Funktionärs Kahrs finden Beamte 215.000 Euro. Sie ermitteln wegen des Steuerbetrug-Skandals, in dem Kanzler Scholz eine Rolle spielen könnte. Der gerät nun von allen Seiten unter Druck.
(Junge Freiheit. Er wird doch leicht beweisen können, das kein Geld seins ist, sondern immer das der anderen.)

Kranker Gesundheitsminister äußert sich
Lauterbach nennt Vakzine bald „wertlos“, fordert aber Impfungen damit
Obwohl ihn vier Impfungen nicht vor einer Infektion geschützt haben, fordert Gesundheitsminister Lauterbach eine Empfehlung dafür. Dabei gibt es die längst. Gleichzeitig sagt er, die aktuellen Vakzine seien im Frühherbst „mehr oder weniger wertlos“.
(Junge Freiheit. Wie wär's mit Reha in Lauterbach?)

Bitterböse Kritik des Satirikers Martenstein: Impfungen als „Zeichen im Kampf gegen Rechts“
Als „Kampf gegen Rechts“ sieht der preisgekrönte Autor Harald Martenstein die Defacto-Pflicht, sich ab Herbst alle drei Monate impfen zu lassen. In Nachbarländern, die Corona für beendet erklärten, sei die „Saat des Faschismus aufgegangen“, so der Satiriker.
(JungeFreiheit. Mao nannte Spritzen Gewehrläufe.)

Umweltbundesamt-Chef will Pups-Steuer für Kühe
Es geht auf keine Kuhhaut mehr, aber Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes will uns, wie viele andere Klimaverwirrten, umerziehen. Wir sollen weniger, am besten wohl gar kein Fleisch mehr essen. Der Nutztierbestand müsse reduziert werden. Letzteres forderte der UBA-Chef jüngst in einem Podcast zum Thema Klimapolitik. Ganz besondere CO2-Sünder sieht er in den Kühen. Sie furzen und rülpsen zu viel. Da hat der liebe Gott oder auch die Evolution wohl etwas falsch gemacht. Ein „Fehler“ von vielen, den Grüne und ihre Jünger nun korrigieren werden. Und ist das Volk nicht „volksam“ und der gemeine Rinderbauer nicht einsichtig, dann braucht es eben etwas Nachdruck. Auch wenn Messner „lieber an die Reduzierung der Tierzahlen rangehen“ wolle schwebt ihm als „steuerlicher Anreiz“ eine Pups-Steuer für die Umweltsäue, die Rinder vor.Immer wenn seitens der Politik das Wort „Anreiz“ fällt weiß der geübte Bundesbürger, alles was daran reizt ist, dass es sich hierbei meist um eine Drohung und/oder Erpressung handelt. So dann wohl auch hier.Ohne bei der Tierhaltung und dem Fleischkonsum Abstriche zu machen, sei es nicht möglich die Klimaziele umzusetzen, erklärt der Umweltwächter. Eine CO2-Abgabe auf Mobilität und Heizen gibt es ja schon. Es sei folgerichtig zu sagen, dass die Landwirtschaft ebenfalls für ihre Treibhausemissionen zahlen müsse, findet Messner.Der Bürger soll also mal wieder durchs grüne Reich gegängelt werden: Mehr Steuer für die ohnehin schon bis aufs Zahnfleisch geschröpften Bauern bedeutet über kurz oder lang automatisch weniger Viehhaltung, weniger Viehhaltung führt zu weniger Fleischangebot und weniger Konsum desselben. Ganz offensichtlich geht es hier nicht um die „Umwelt“, sondern nur darum die Menschen der grünen Ideologie anzupassen.Ein Bauer brachte das absolut unwissenschaftliche Argument des zu hohen Treibhausgasausstoßes der Tiere so auf den Punkt: „Die Menschen und Tiere, die wir ernähren, können gar nicht mehr Treibhausgase ausstoßen als die Pflanzen, die wir anbauen, vorher durch Photosynthese gebunden haben. Das ist ein Kreislauf.“ Wovon wir tatsächlich zu viel haben sind grüne Wirrköpfe, deren Ideologie bestimmt mehr stinkt als ein Kuhfurz. (lsg)
(pi-news.net)

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