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Gelesen

Reklame-Bildchen wie aus der Gleichstromsteckdose. Wann fangen sie damit an?

(tutut) - "Ich habe gelogen, ich habe gestohlen, ich habe die Katz' am Schwanz gezogen". Nein, sie beichten nicht! "Kommen Sie näher, kommen Sie ran, hier werden sie genauso beschissen wie nebenan!" Wenn's so wäre, was Zeitungsverleger ihren Redaktionen als Reklameparolen in den Mund legen, würde der Leser verständnisvoll schmunzeln: Sie haben verstanden! Aber nein, sie müssen die ganze Wahrheit sagen über Not und Elend von Journalismus in Deutschland, wo jeder sofort merkt: Jetzt übertreiben sie aber. Das, was sie hoch und heilig versprechen, haben sie doch nie gelernt. Ein Trabi ist kein Mercedes, auch wenn sie drei oder fünf Sterne daran kleben. Ehrlich währt am längsten, sagt ein Sprichwort wie auch ein anderes: Die Zeitung ist eine Lügnerin. Will der Leser betrogen werden oder einfach nur glauben, was beim ersten Blick als Druckfehler der Anmaßung von Presse und Journalismus im Sozialismus auffallen muss? Frei von Beschwernissen wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Der schöne Schein der Rekameversprechen ist nach einem Blick auf die Titelseite eines Blattes der sogenannten Gleichstrompresse dahin. "Streit um Überwachung - Union will Kameras mit Gesichtserkennung einsetzen". Wollen und Können sind zwei Paar Stiefel. "Gegen Nikabs an Schulen - Eisenmann plant Verbot von Vollverschleierung". Hier sei die Anmerkung erlaubt, wo "Qualitätsjournalismus" schweigt: Falls sie wollten, könnten sie, denn sie regieren! Warum machen sie nicht? Wer will nicht blauen Himmel und Sonnenschein? Stattdessen Politik als das Blaue vom Himmel herab. Das ist die Wahrheit! Digital bereinigt aufgrund technischer Schwierigkeiten seit Wochen: "Der Bundesfinanzminister erklärt im Interview,".  Warum erklärt  Zeitung nicht, wo das Leck ist für das  viele Geld des Steuerzahlers, warum steht nirgendwo, dass das Land zu Kalkutta wird und dafür rund 70 Milliarden im Jahr in ein Loch ohne Boden steckt für die Rettung der Dritten Welt in Deutschland? Und dann steht da noch als Aufreger gedacht des Artiklers Leid auf derTitelseite: "Es hört sich so schlüssig an: Warum sollen wir nicht die immer intelligenter werdende Technik nutzen, um das Land sicherer zu machen? Was spricht dagegen, wenn schlaue Kameras der Polizei dabei helfen, böse Buben zu fangen? Und welcher unbescholtene Bürger fühlt sich schon beeinträchtigt, wenn er von Überwachungstechnik erfasst wird, ohne es überhaupt zu merken?" Warum gestattet er sich nicht eine Frage: warum? Ist die Kriminalitätsstatistik kein Thema, obwohl sie auch nur die halbe Wahrheit ist? Wann fragt Zeitung nach dem konzertierten Versagen von Politik, Polizei und Justiz in diesem Land? Ist es nicht seltsam, weil nicht politisch korrekt, das der oberste Bundespolizist weder  auf der ersten Seite noch auf einer anderen erscheinen darf mit seinem Hinweis auf seit Jahren unsichere Grenzen, was sich mit dem vor vier Jahren gemachten Hinweis des dafür verantwortlichen heutigen Bundesinnenministers trifft, dass aus dem Rechtsstaat ein "Unrechtsstaat" geworden ist. Auf den hinteren Seitenplätzen trifft sich das Lokale mit pm,  pm, plemplem, wo selbst Einmann- oder Einfrau-Vereine sich mehrspaltig ungestört durch Journalismus auswalzen dürfen, falls sie die passende linksgrüne Gesinnung  als Monstranz tragen wie ein "BUND" (wer?) in Spaichingen mit dpa-Foto(!) : "Eine kleine Gruppe von Aktiven des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat sich jüngst im Gasthaus 'Engel' getroffen, um das Jahresprogramm 2020 für Spaichingen zu besprechen. Dabei formulierten die BUND-Mitglieder auch einige Fragen, die sie den Kandidaten für die Bürgermeisterwahl stellen wollen". Hohoho! Da kommt der ganze linksgrüne Schmuh und unverholen auch schon eine Art Wahlempfehlung: "Ein Kandidat habe sich bereits angeboten, für alle Natur- und Umweltvereine sowie die Landwirte eine gemeinsame Vorstellungs- und Fragestunde zu halten, heißt es in der Mitteilung".  Der kennt wohl seinen Cicero: " Versprich jedem alles. Werde nie konkret. Hinterher ernnert sich niemand mehr daran".  Wann lernt die Redaktion, was eine "Pressemitteilung" ist? Wer einen Text mit "pm" kennzeichnet, darf ihn nicht verändern! Weiß das die Redaktionsleiterin nicht? Piffpaff, und aus ist's mit dem ganzen Journalismus-Reklamezirkus. Wenn Wichtel sich doch bloß nicht selbst so wichtig nähmen, weil's sonst niemand tut. Und dann noch Werbung für Kinder gegen den Weltuntergang mit einem vom "Club of Rome", dessen Weltuntergangsvorhersagen auch noch auf Erfüllung warten. Haben sie in Spaichingen nicht mitgekriegt, dass die Freitagsschulschwänzerei als Geschäftspatent angemeldet werden soll, was seinerzeit vergessen wurde, als die Seele im Ablasshandel aus dem Fegefeuer springen sollte. Was bleibt dem gemeinen Zeitungsleser? "Jede Sekunde ein offenes Ohr für die Mitmenschen - Die Telefonseelsorge Schwarzwald-Bodensee ist jeden Tag 24 Stunden erreichbar und sucht nun Ehrenamtliche" oder gleich zum "Service für unsere Leser" mit "Leserreise Armeniens unentdeckte Schönheit!" Ausrufezeichen! Nix wie weg!  Gute Reise!

Jeder Dritte im Kreis Tuttlingen wegen Erkältung beim Arzt
...42 000 Menschen im Landkreis Tuttlingen, fast jeder dritte Einwohner, sei deswegen mindestens einmal jährlich beim Arzt, so die AOK auf Grundlage von Hochrechnungen ihrer Versichertendiagnosen...
(Schwäbische Zeitung. Fakes. Was für ein Blödsinn! Titel hat nix mit Nix zu tun.)

Landkreis will Ärzte in Ausbildung binden
Wie kann der Landkreis Tuttlingen für Hausärzte attraktiver werden? Seit Januar beschäftigt sich Claudia Barenz mit dieser Frage. Sie ist die neue Koordinatorin für die ärztliche Versorgung beim Landratsamt. Die Stelle ist neu und Ergebnis einer Modellstudie, in der der Landkreis untersucht hat, wie er die ärztliche Versorgung im Kreis sicherstellen kann. Vor allem mit Blick auf Hausärzte. Barenz’ Aufgabe: Einen Weiterbildungsverbund gründen, um junge Ärzte an die Region zu binden. Im Interview mit Volontärin Birga Woytowicz erklären sie und Wolfgang Hauser, Stabsstellenleiter Sozialplanung, welche Chancen ein Weiterbildungsverbund mit sich bringt...
(Schwäbische Zeitung.  Wer ist sie, was kann sie? Null Information. Medizinmann Landrat? "Qualitätsjournalismus" als Lehrlingsarbeit? Ist das Landratsamt ein Haus von Kranken, um deren Versorgung es geht, oder herrschen in der Redaktion Sprachprobleme?)

Container für Gymnasien werden aufgebaut
Während der Modernisierung der beiden städtischen Gymnasien Immanuel Kant (IKG) und Otto Hahn (OHG), die sich über rund viereinhalb Jahre hinziehen wird, werden die fehlenden Klassenzimmer durch durch Container ersetzt. Der Aufbau der insgesamt 16 Container ist am Dienstag gestartet und wird sich noch bis Samstag hinziehen, so die Stadtverwaltung...
(Schwäbische Zeitung. Ein 16-Prozent OB braucht eine dritte Wahlzeit, um seine Baustellen aus 16 Jahren zu erledigen. Das Klinikum ist ein ähnliches Chaos. Was für Politiker! Hätten die im 19. Jahrhundert so gewirtschaftet, lebten die Bürger noch immer neben dem Ziegenstall.)

Räte lehnen Anträge zu Sozialem Wohnungsbau ab
Der Gemeinderat hat jeweils mehrheitlich die fünf von den Grünen beantragten Punkte zur Situation in der städtischen Anschlussunterbringung in der Hauptstraße 174 und zum Sozialen Wohnungsbau abgelehnt...
(Schwäbische Zeitung. Wann orientieren sich gewisse linksgrünpopulistische Fraktionen und linksgrüne Medien an Fakten und hören auf, Fakes über "Flüchtlinge" und "Geflüchtete" zu verbreiten, wenn es sich um im Land mutmaßlich unrechtmäßig befindliche Illegale handelt? Nach der Gemeindeordnung darf die Stadt ihr Vermögen nur für eigene Aufgaben verwenden, wozu die Dritte Welt nicht gehört.)

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NACHLESE
René Zeyer
EU: Jetzt schwarz, ein wenig rot und überhaupt nicht gold
Die zweitgrößte Volkswirtschaft ist raus aus Europa. Also noch nicht ganz, aber bald. Was bedeutet das für die Rest-EU? Nichts Gutes. Wer sich die Zahlen anschaut, kann faktenbasierte Prognosen abgeben, und die stehen im argen Gegensatz zu dem meisten, was haltungsstarke Medien bisher von sich gaben. Die haben eine unselige Rolle gespielt...Halten wir uns doch an den guten Ratschlag des alten Schwerenöters Bill Clinton: „It’s the economy, stupid.“ Damit gewinnt man nicht nur Wahlen. Sondern man kann auch faktenbasierte Prognosen statt haltungsbasierte Unkenrufe abgeben. Das gesamte Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU beträgt rund 13,5 Billionen Euro. Deutschland führt den Reigen mit 3,4 Billionen an. Nummer zwei war Großbritannien mit 2,4 Billionen. Gefolgt von Frankreich, Italien und Spanien. Kellerkinder wie Estland, Zypern oder Malta bringen gerade mal zwischen 25 und 12 Milliarden auf die Waagschale. Nicht mal Peanuts. Das BIP pro Kopf führt mit weitem Abstand Luxemburg an, knapp 97.000 Euro. Jeder Deutsche stemmt 41.000 Euro, jeder Brite 36.000 im Jahr. Dicht gefolgt vom Franzosen mit 35.000; Italien und Spanien liegen bereits unter dem bisherigen EU-Schnitt, Rumänien mit 10.000 und Bulgarien mit 8.000 liegen auf dem Niveau von Entwicklungsländern...
(achgut.com. Fakten gegen Fakes-Faxen-Medien.)
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Peter Grimm
Ungeplanter Machtwechsel wider Willen
Wann ist ein politisches Ereignis der Regie der Partei-Polit-Strategen schon einmal so entglitten? Die bürgerlichen Parteivertreter im Freistaat Thüringen wollten doch gar nicht an die Macht, weil das doch mit den Stimmen der AfD geschehen müsste und nun gibt es einen FDP-Ministerpräsidenten. Etliche Akteure reagierten mit Schockstarre... Insbesondere in der CDU wird man sich jetzt fragen, warum man dieses Ergebnis nicht besser mit einem eigenen Ministerpräsidenten aktiv gestaltet hätte, als nun in einer Nebenrolle ins Regieren hineinzustolpern. Stattdessen gibt es einen FDP-Ministerpräsidenten. Es ist zwar nicht der erste FDP-Ministerpräsident der Bundesrepublik – Anfang der fünfziger Jahre war Reinhold Maier ein gutes Jahr lang der erste Ministerpräsident des damals neu zusammengefügten Südwestlandes Baden-Württemberg – aber der erste Ministerpräsident einer Partei, die nur mit knapper Not in den Landtag kam...
(achgut.com. Witzigkeit kennt keine Grenzen, dafür Thüringer Bratwurst.)
Peter Grimm
Annalena fordert politische Thüringen-Quarantäne
Entweder Thomas Kemmerich tritt umgehend wieder als Ministerpräsdident von Thüringen zurück oder CDU und FDP im Bund schließen ihre Thüringer Landesverbände aus, sonst ... Ja, was sonst? Das muss Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock wissen, denn von ihr kommen die genannten Forderungen.
(achgut.com. Grüne Kobolde, vereinigt euch, und dann ab!)

Regeln der Demokratie
Thüringen: 10 Gebote der Vernunft an diesem aufgeregten Abend.
Von Roland Tichy
Thüringen ist ein kleines Land. Gerade wird aber so getan, als sei es ein riesiges Schwarzes Loch, eine Art Anti-Materie, in dem das gesamte Land verschwindet. Wie wär's mit Rückkehr zur Vernunft? Heute Abend (Mittwoch) sind Demonstrationen angesagt, aber nicht „Nazis” marschieren mit Fackeln vor das Brandenburger Tor, sondern die Wahlverlierer von Thüringen ziehen vor die Bundesgeschäftsstelle der FDP....Zur Demokratie gehört nicht nur das Gewinnen. Es gehört auch dazu, eine Wahlniederlage zu akzeptieren...Wer jetzt neu wählt, riskiert, dass die Wähler erst richtig trotzig werden. Sie lassen sich weder von Markus Söder aus Bayern noch von Bundespolitikern vorschreiben, wen sie zu wählen haben. Und wenn dann die AfD noch ein paar Stimmen mehr erhält und die FDP?...Lieber ein Demokrat an der Spitze als ein Demokratie-Darsteller wie Ramelow....Wer die Maßstäbe verliert, fördert den Aufstieg von Totalitären.
(Tichys Einblick. Die Auftritte wie von AKK und anderen Parteibonzen rufen nach sofortigem Rücktritt, Undemokraten haben in einer Demokratie nichts verloren.)

Videokommentar von Markus Gärtner
Warum wir uns auf die Medien nicht verlassen können
Von MARKUS GÄRTNER
Seit Jahren schreiben die Medien im Mainstream kräftig gegen Tesla an. Mal ist der E-Auto-Pionier eine Totgeburt, dann ein Pleite-Kandidat oder ein Fiasko. In der Welt konnten wir im November 2018 lesen (die Überschrift war ein Zitat) es sei absurd, „dass Tesla noch am Leben ist“. Doch plötzlich wird das Unternehmen als Himmelsstürmer präsentiert, als Vorzeige-Unternehmen und davoneilender Pionier, den auch deutsche Hersteller nachzuahmen versuchen. Jetzt ist Tesla nicht mehr das Unternehmen, dem in wenigen Jahren die „Pleite“ droht, sondern eine Zugmaschine, die ganze Börsenindizes mitzieht und der Konkurrenz das Fürchten lehrt. Die Medien haben die Erfolgsgeschichte entweder völlig falsch eingeschätzt oder das Unternehmen bewusst schlecht gemacht.Für das Publikum, die verbliebenen Leser der Mainstream-Zeitungen, ist das einmal mehr ein Beispiel, das zeigt, warum wir uns auf die Medien nicht verlassen können. Sie haben im vergangenen Jahrzehnt dem Gold keine Zukunft gegeben, ein Jahrzehnt, in dem der Goldpreis 650 Prozent zulegen konnte.Die Medien haben auch die Finanzkrise 2008 mit ganz wenigen Ausnahmen nicht kommen sehen. Sie haben zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts Millionen von Sparern in den kollabierenden Neuen Markt getrieben. Und sie haben die Erweiterung des Schengen-Raums in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrzehnts wegen der freien Grenzen gefeiert, jedoch die Warnungen von Experten, dass mit der Freizügigkeit auch grenzüberschreitende Kriminalität in großem Ausmaß kommen würde, einfach in den Wind geschlagen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Wenn jemand noch behaupten sollte, die AfD sei nicht politikfähig, wenn es um Realpolitik geht, der ist heute eines besseren belehrt worden.Ein taktisches Meisterstück, erst einen eigenen Kandidaten zu präsentieren, der nicht Mitglied der AfD ist, und dann im entscheidenden dritten Wahlgang den ausichtsreichen Kandidaten der FDP zu wählen, der in der ersten zwei vorbereitenden Wahlgängen gar nicht zur Verfügung stand. Links schäumt vor Wut und schmeißt dem gewählten Ministerpräsideten den Gratulationsblumenstrauß vor die Füße. Die Partei des Ex-Ministerpräsidenten Ramelow hat sich so vollends entlarvt und entblößt als das was sie ist, undemokratisch und unfähig, demokratische Spielregeln anzuerkennen.
(Leser-Kommentar auf Tichys Einblick)
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René Zeyer
Die neuen „Spiegel-Standards“: Die Maus hat einen Berg geboren
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Komplizierteste im ganzen Land? Eine „Spiegel-Werkstatt“ hat festgelegt, wie Artikel zu schreiben sind. Auf 74 Seiten. Kein Witz, keine Fake News. Mein guter Rat an die Spiegel-Kollegen: Schmeißt das Ding weg, löscht es, verbrennt es, schnetzelt es, schiebt es in den Reißwolf. Befreit Euch davon. Lasst Luft rein.
(achgut.com. Niemand braucht einen Spiegel. Denn es guckt nur raus, was als unbekanntes Wesen reinschaut.)

Verliert Joe Kaeser seinen Posten?
So twittert man sich um seinen Job
Von Maximilian Tichy
Joe Kaeser erntete Applaus für seine Tweets zu Politik und Kilmaschutz. Doch er hat sich verspielt und jetzt wird klar, wie wenig Applaus auf Twitter in Wahrheit wert ist...Gerade über Twitter nimmt Käser gerne Kontakt mit der Gesellschaft da draußen auf. Dort twittert er ebenso über seine Meinung zur Sozialen Marktwirtschaft und über gesellschaftliche Themen wie Seenotrettung oder kommentiert die Vorgänge in anderen Unternehmen. Das ist ungewöhnlich freimütig. Mit den politischen Vorgängen hat er sich weit aus dem Fenster gelehnt – und immer gab´s Beifall...
(Tichys Einblick. Wer sich mit Geschäft ins Geschwätz wagt, kommt darin um.)

Kongreß in Rom
Internationale der Nationalen
„Gott – Ehre – Vaterland“ – Wäre es denkbar, in Berlin einen Kongreß zum Thema „Nationalkonservatismus“ unter diesem Schlachtruf zu veranstalten? Wohl kaum. Anders in der italienischen Hauptstadt. Dort zeigte sich, daß die Konservativen keineswegs die „Partei der Dummköpfe“ sind.
(Junge Freiheit. Nur Dummköpfe wiederholen den Kommunismus.)

Protestanten in Niedersachsen verkünden Evangelium als Peep-Show
Zwei queere Lesben-Pastorinnen aufm Dorf
Von REALSATIRE
Das 2000 Einwohnerdorf Eime bei Hildesheim (Niedersachsen) surft immer gerne mittwochs ab 19 Uhr im Internet. Mit Spannung wird das neueste Video der beiden Pastorinnen Steffi und Ellen erwartet, die sich selbst queere Lesben nennen und im verflixten siebten Ehejahr Eltern werden wollen. Den Samen aus Dänemark haben sie sich schon per Express im Tiefkühlbehälter beschafft. Die Gemeinde fiebert mit, wie sich das quicke Pastorinnen-Paar durch Fremdbesamung den Kinderwunsch erfüllen will. Das ist vor allem Ellens Idee, dem eher zierlichen Part des Lesben-Duos. Steffi im schwarzen Talar mit Beffchen würde schon eine Katze reichen, sagt sie auf Youtube. Ihr Video-Kanal ist eine Art kirchlicher Peep-Show, denn Steffi und Ellen lassen die evangelische Gemeinde St. Jacobi internetoffen und umfänglich an ihrem Projekt teilhaben. Beide befinden sich gerade in „Kinderwunschbehandlung“. Das interessierte Publikum kann mitverfolgen, wie Ellen sich im Auto die Hormone in den Bauch spritzt und Steffi fachkundig kommentiert.
Prima Sperma aus Dänemark
Das Sperma aus Dänemark und die Hormone sind teuer. 2500 Euro mussten die Beiden allein für den tiefgekühlten Samen hinlegen. Zum Glück springt Radio FFN Niedersachsen ein, der Sender, der Hörern Wünsche bezahlt. So schaukeln Steffi und Elli die Tiefkühlbox befreit von finanziellen Sorgen durch Hannover und lassen die Gemeinde vor Ort mitzittern, ob die Vereinigung von Ei und Samen erfolgreich sein wird. Fortsetzung folgt. Wie kommt die queer-lesbische Pastorinnen-Soap in Eime an, das zu 72 Prozent evangelisch ist? Alles bestens, glaubt man der NDR-Regionalausgabe Hallo Niedersachsen, die am Montagabend enthusiastisch berichtete (ab 14:13 min). Die Pfarrjugend ist jedenfalls hingerissen und findet es cool, dass so offen über Sperma gesprochen wird.Ein Kaffeekränzchen mit vier alten Damen druckst zwar ein wenig verlegen herum, freut sich aber, dass man jetzt schon Mühe hat, einen freien Platz in der Kirche zu bekommen, seit die Pastorinnen ans Netz gegangen sind. Die Kult-Show aus Eime hat schon über 2000 Follower. Die meisten User sind begeistert. „Yeahyeahyeah! Pastorinnenbaby go go go!!!“, jubelt eine gewisse „Ninja-Eyes“. Auch der stellvertretende Bürgermeister Jörg Stichnoth (SPD) ist ganz angetan von Steffis und Ellens Videoblog. „Man ist offen für sowas. Das belebt das Gemeindeleben, macht die Kommune im ländlichen Raum attraktiv“, kommentiert er in die NDR-Kamera.
Blitz schlägt nicht ein
Nein, der Blitz schlägt nicht ein in den Kirchturm von St. Jacobi, aus dem sich Steffi und Ellen in ihrem Video-Trailer lehnen und demonstrativ abschmatzen. Ihr Projekt hat ja Beistand von oben, das heißt bis zur Bischofsebene der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Landesbischof Ralf Meister erteilt dem Projekt mit wohlgesetzten Worten seinen Segen. Die Pastorinnen müssten sich nur im Rahmen ihres Auftrages bewegen, das Evangelium zu verkünden, sagt er im NDR.Ob der Oberhirte nun alle Worte und Handlungen des Lesbenpaares auf die Waagschale legt, darf durchaus hinterfragt werden. Im Video „Spießersonntag“, ihrem arbeitsfreien Tag, besuchen die Zwei den Gottesdienst eines Kollegen. Nach dem Abendmahl treten sie – offenbar schon leicht angeschickert vom süßen Messwein („der hat Wumms!“) vor ihre Kamera auf Selfiestange und philosophieren über Gott und die Welt. Zum Beispiel über das traditionelle Familienbild der Kirche mit Maria und Josef und dem Jesuskind in der Krippe. Damit kommen sie als bekennende Lesben wenig klar, auch weil Maria von Unbekannt schwanger war und „Josef abhauen wollte, weil das Kind nicht von ihm war“. Das hat irgendwie Parallelen zu ihrer eigenen künftigen Elternschaft: Erzeuger unbekannt.
Klaus und Karl-Heinz nicht ausgeschlossen
Die Evangelisch-Lutherischen hoffen derweil, dass ihre Strategie aufgeht, mit bunter Vielfalt wieder mehr Schäflein in die Kirchen zu locken. Erst kürzlich rauschte es wie Donnerhall durch die Medien, als die Oldenburger ihre Sonntagsgottesdienste am Vormittag streichten, um sie durch abendliche Events mit geistigem Trallala zu ersetzen. Auch das Mittelmeer-Engagement von Kirchenreeder Bedford-Strohm soll sicher zur größeren Akzeptanz beitragen. Da will CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer als Katholikin nicht nachstehen, wenn sie verheiratete Priester empfiehlt. Klaus und Karl-Heinz auf der Kanzel sind dann auch nicht mehr ausgeschlossen.
(pi-news.net)

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