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Gelesen

Verstanden?

(tutut) - Höhepunkt eines Rummelplatzbesuchs war früher die  Geisterbahn. Eintauchen in eine fremde Welt mit der Gewissheit, draußen wartet nach kurzem Albtraum der Skelette und Schreie ein Alltag mit seiner gewohnten Normalität von Zuckerwatte, Bratwurst und Grillhähnchen. Geisterbahnen sind Vergangenheit, es gibt ja Zeitung. Stell dir vor, es gab in Tuttlingen keine Wahl, weder für Stadt noch Kreis, und trotzdem nun eine Seite mit zwei Lächlern, die alternativlos "gewählt" wurden und nach diesem Schauspiel auf einem Foto sich gegenseitig gratulieren: OB und Landrat. "Sonderveröffentlichung" steht über einer Seite wie "Sonderfahrt" auf einem Bus, der mit niemand nach Nirgendwo fährt. Ist es Mut oder Verzweiflung in Zeiten des Zeitungssterbens, den Landrat zum Thema eines sogenannten Anzeigenkollektivs zu machen, wobei fünf kleine Anzeigen mickrig wirken im Verhältnis zum großen Rest. Wer gratuliert unter dem Titel "Die zweite Amtszeit Landrat Stefan Bär Landkreis Tuttlingen"? Ist es nicht peinlich, wenn sich der Landrat zweimal selbst gratuliert? Mit "Klinikum Landkreis Tuttlingen", nach der Schließung des Spaichinger Krankenhauses war wohl Geld für die Anzeige übrig,  und  mit der "Energieagentur" ist er ebenfalls dabei. Wer kommt auf sowas? Ungeniert gratuliert. Aber auch bei der "Stadt Fridingen" und beim "Gemeindeverband Donau-Heuberg" hilft der Steuerzahler der Veröffentlichung nach. Bleibt noch Aesculap als einziger Vertreter des stets hochgepriesenen wirtschaftsstarken Landkreises. Zur Seitenfüllung dient ein Interview mit dem Landrat des Anzeigenblattes der Zeitung. Bevor Kannitverstan dazu was fragen kann, ist an der Donau Bewegung: "Tuttlinger Frauen tanzen für gewaltfreie und gerechte Welt". Was ist mit m und div und den übrigen 57 Geschlechtern? Zu Nachrichten von der Geisterbahn gehört die allgemeine Verzwergung und Verlangsamung des Landes, bei der es sie zum Aufmacher der Titelseite geschafft hat: "Bund verabschiedet sich von Plänen für schnellere Verbindung Stuttgart–Zürich - Der geplante Ausbau der Gäubahn wird die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Zürich nicht wesentlich verkürzen". Nun hat die Gäubahn doch noch Daseinsberechtigung gefunden: als offizielle Geisterbahn. Bisher spukte sie nur als Gespensterzug in politischen Bulletins über Verkehr verkehrt herum. Kommt die "Hindenburg" zurück? "Wasserstoff soll Region für Zukunft rüsten - Initiative zur H2Region Schwarzwald-Baar-Heuberg am Campus Tuttlingen gestartet". PiffPaff. Manfraudiv wird sehen. Ist es da nicht verständlich, wenn es nicht aufs Klippeneck geht, sondern gleich an die Weltrettung? "N!Region 5G will in den Regenwald gehen - Die Initiative kooperiert mit zwei Gemeinden aus El Salvador für den Naturschutz". Tanderadei! Gibt's da auch ein Dschungelcamp? Hier wird abgebaut, Linksgrün predigt ein Lokalblatt den Verzicht: Lebst Du noch oder konsumierst Du unentschuldigt? "Dahin ist aller Sinn -
Wonach soll man streben?"  Die Philosophen der Antike wussten die Antwort  für Kannitverstan*in. Nun fabuliert eine Schreiberin ratlos,   mit Geschwätzwissenschaften, der es offenbar zu gut geht: "Derzeit wird viel diskutiert über Verzicht und den Abschied von einem Lebensstil, der vor allem ein Ziel hatte: Wohlstand". Nach langem Gegrübel im linksgrünen Nähkästchen ein Entschluss: "Es ist offensichtlich, dass unsere Wohlstandsgesellschaft alten Zuschnitts bereits zu weit gegangen ist und ihren Zenit überschritten hat. Neue Wirtschaftsmodelle sind das eine. Wichtiger ist es, für unsere wohlstandssatte Gesellschaft neue Leitmarken zu entwickeln, die Halt geben und uns die Richtung weisen können. Man kann nur hoffen, dass sich dabei nicht die destruktiven Hassideologien durchsetzen, sondern Ideale, die stärker das Miteinander im Blick haben". Und das alles, weil ihr eine Naht aufging -zu viel gegssen? -   und nun ein Licht auf: "Deshalb werde ich die Hose nun doch selbst reparieren. Aus Respekt. Denn wenn man schon in einer Welt lebt, in der man Produkte für einen viel zu niedrigen Preis zur Verfügung hat, dann, bitte schön, sollte man diese wenigstens zu schätzen wissen". Mit solchen Albernheiten versucht normalerweise das Bodenpersonal Gottes im Kreis TUT vergebens "Sonntagsläuten" zum Klingen zu bringen. Mit viel weniger Zeilen. Dabei soll hier eine Pfarrrerin nicht weiter gestört werden. Auf einen Versuch von "Qualitätsjournalismus" lassen es nun zwei Redaktionsleiterinnen ankommen, indem sie Wochenschau zur Tageszeitung kreiieren. Die Spaichingerin predigt gegen sich selbst und zeigt, dass Dahergeschreibe noch kein Journalismus ist: "Es ist ein echter Luxus, den sich Spaichingen da mit einem neuen Lehrschwimmbecken leistet – über zig Jahre hätte man für das Geld kostenlose Busverkehre einrichten können – aber ein sinnvoller: Kurze Wege versprechen höhere Nutzungsintensität. Wenn nun wieder 100 Prozent der Spaichinger Kinder früh schwimmen lernen, lohnt sich der Luxus allemal". Ihre Kollegin verzichtet auf Unfug und auch auf Zeitung: "Ganz schön viel Wirbel in Trossingen - Diese Woche endet mit einem Aufreger, der die Musikszene der Stadt aufhorchen lässt: Der neue Chef des Hohnerkonservatoriums, Bernhard van Almsick, wirbelt einiges kräftig um. Er setzt das Festival „Akkordeon grenzenlos“ aus und gibt die Harmonica Masters an die Firma Hohner ab". Da sollte nicht weiter gestört werden. Guter Journalismus ist eben eine Personalfrage. Nur ein Bundespräsident lässt sich nicht so einfach auswechseln, es sei denn, er merkt, wann es Zeit zu gehen ist. Der aktuelle bedient das Fremdschämen. Denn er spielt das Weltkind des Sozialismus und führt sich auf einer "Sicherheitskonferenz" größenwahnsinnig wie Don Quijote gegen Windmühlen auf, wobei diese Trump und Putin heißen. Da kann auch eine Pfarrerin aus TUT doch nicht weiterhelfen: "Es ist manchmal erstaunlich, was einen zum Denken bringt. Vor kurzem wurde das Geburtstagslied von Rolf Zuckowski bei uns im Auto gesungen. Und irgendwie ist der Satz hängen geblieben. Man kann ihn zu jedem Menschen sagen". Sie denkt. Wer lenkt das Auto? Wer macht eigentlich Zeitung und denkt sich nichts dabei, wenn über Frauen geschrieben wird, die mit Puppen spielen oder über Deutschland, das das Auto abschafft und seine Industrie drangsaliert mit irren Vorgaben, der Leser aber nichts davon liest, ob in dem sogenannten gemeinsamen Europa andere Länder ebenfalls den Weg spinnert zurück die Höhle suchen. Auf der deutschen Geisterbahn ist es fünf nach Zwölf.

Spaichingen wählt: Alles bio oder was?

(Screenshot website Bionade)

oder:

(Screenshot website Markus Hugger)

Parteitag in Baden-Württemberg
Weidel führt Südwest-AfD
Die AfD Baden-Württemberg hat auf ihrem Parteitag in Böblingen einen neuen Landesvorstand gewählt. Die Fraktionschefin der AfD im Bundestag, Alice Weidel, führt künftig die Partei im Südwesten als alleinige Vorsitzende.
(Junge Freiheit. Das wird nichts.Von 15 Prozent bei der Landtagswahl ist nichts zu merken, weil's gerade an der Führung fehlt. Das kann Weidel nicht. Mit Reden und Talkshows ist keine Partei zu führen. Die, welche es hätten tun müssen, haben sich in das belanglose EUdSSR-Parlament abgesetzt.)

Versuchtes Tötungsdelikt: Gewalt unter Migranten?
Plochingen (ES) - Wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdelikts ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen vier Männer die im Verdacht stehen, am Donnerstagabend an einer Auseinandersetzung im Bereich der Esslinger Straße/Bahnhofstraße beteiligt gewesen zu sein, bei der zwei 21 und 29 Jahre alte Männer schwer verletzt wurden...Während der 19-jährige türkische Staatsangehörige nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen am Freitag wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, sollen der 20-jährige türkische, der 21-jährige deutsche Staatsangehörige und die beiden 29 Jahre alten Deutschen am Freitagmittag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Beschuldigten sind unter anderem wegen Gewaltdelikten polizeilich bekannt..
(Polizeipräsidium Reutlingen)

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NACHLESE
Thüringen
Die bedrohte Demokratie
Von Alexander Horn
Die Demokratie ist in Deutschland in Gefahr. Sie wird unterhöhlt durch die Desavouierung der Wähler, wodurch es legitim erscheint, deren politischen Einfluss zu begrenzen. Nach dem politischen Beben in Thüringen hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) der AfD vorgeworfen, die Demokratie zerstören zu wollen. „Sie hat einen Plan, einen perfiden Plan, und verfolgt diesen durchaus strategisch und planvoll: die Zerrüttung des politischen Systems und eine Unterhöhlung der Demokratie.“ Auch die Thüringer Landes- und Fraktionschefin der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, bläst ins gleiche Horn und behauptet, das Ziel der AfD sei es, „die demokratischen Institutionen kaputt zu machen.“ FDP-Chef Christian Lindner ist ebenfalls überzeugt, dass die AfD das Ziel verfolgt, „die Demokratie zu chaotisieren, die politische Landschaft zu zerstören“...
(Tichys Einblick. Faschisten sagen, sie sind Antifaschisten, Antidemokraten, sie sind Demokraten. Verkehrte Welt.Politischr Karneval. Olle Kamellen fürs närrische Volk)
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Berlin-Kreuzberg
42-jähriger Türkisstämmiger vor Tempodrom erschossen, vier Männer verletzt
In der Berliner Innenstadt fallen Schüsse – ein 42-jähriger, türkischstämmiger Mann stirbt. Vier weitere Menschen werden verletzt, einer davon schwer. Die Polizei sucht weiter nach den Tätern.
(welt.de. Bunte kriminelle Einfalt.)

Die Renaissance von Horch und Guck
„Verfassungsschutz“ hört AfD-Politiker ab und liest E-Mails mit
Im Januar 2019 wurde die AfD vom Verfassungsschutz zum „Prüffall“ erklärt. Diese Einstufung bedeutete, dass zwar beobachtet werde, man aber keine Spitzelmethoden, wie das Abhören von Telefonaten oder das Mitlesen privater Post, anwenden würde.Nun sollen, einem Bericht der ZEIT zufolge, die Zügel für einige AfD-Politiker straffer gezogen werden. Gegen den thüringischen Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke, die Landtagsabgeordneten Andreas Kalbitz aus Brandenburg und Hans-Thomas Tillschneider aus Sachsen-Anhalt soll mit geheimdienstlichen Mitteln vorgegangen werden.Beamte des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) und die jeweiligen Landesverfassungsschutzbehörden hätten „Personenakten“ eingerichtet und würden seit Anfang des Jahres belastendes Material gegen die genannten Personen sammeln. Die Spitzelei beziehe sich auf außerparlamentarische Tätigkeiten, heißt es.Das bedeutet eine neuerliche Zäsur, die ganz offensichtlich aufgrund des Erfolges der AfD betrieben wird. 2014 wurde nämlich auf Betreiben des damaligen Bundesinnenministers Thomas de Maizière die Überwachungen von Abgeordneten durch den Verfassungsschutz ausgesetzt. Die Aussetzung erfolgte, nachdem das Bundesverfassungsgericht nach einer Klage der damals beobachteten Linkspartei die Überwachung von Abgeordneten scharf gerügt hatte. Eine derartige Beobachtung sei ein „Eingriff in das freie Mandat“, das eine „von staatlicher Beeinflussung freie Kommunikationsbeziehung zwischen dem Abgeordneten und den Wählerinnen und Wählern“ umfasse, urteilten die Karlsruher Richter 2013.Alles vergessen, wenn es um die AfD geht. Der neue merkeltreue Verfassungsschutzchef Thomas Haldenwang bemüht sogar Joseph Goebbels, wenn es darum geht den Kampf gegen Rechts zu verteidigen. Bei einer Tagung von Sicherheitsfachleuten im vergangenen Herbst zitierte er, in Bezug auf Teile der AfD, den Hitlervertrauten u.a. mit: „Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen.“Es ist davon auszugehen, dass Höcke, Kalbitz und Tillschneider weitere AfD-Politiker folgen werden, die künftig damit rechnen müssen, dass jedes Telefonat, jede auch noch so private, intime Korrespondenz mitgelesen und in Stasimanier archiviert wird, um sie zu einem bestimmten Zeitpunkt gegen die jeweilige Person einzusetzen – mit offenem Ausgang. (lsg)
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich halte das alles mittlerweile nur noch für überzogenes Schmierentheater, denn man will ganz offensichtlich, dass sich Teile der Gesellschaft in Deutschland abspalten und radikalisieren.Nur so lassen sich jüngste politische Entscheidungen und Aussagen erklären, die fortwährend den Spaltpilz zwischen links und rechts, alt und jung, arm und reich düngen.Fakt ist aber, dass die jetzigen Politiker allesamt aus Amt und Würden gehören, denn sie sind Teil des Problems und damit niemals der Lösung - einer Politik der Mitte, die die Gesellschaft wieder zusammenführt.
(Leser-Kommentar im Forum von welt.de)
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Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Willkommen in der neuen CDU: Wenn man für einen Glückwunsch den Job verliert
..Anfang der sechziger Jahre entwickelten amerikanische Politikwissenschaftler eine Idee, die als „Realignment Theory“ Bekanntheit erlangte. Sie besagte, dass es Wahlen gibt, die in der Geschichte einer Nation herausragen, weil mit ihnen eine dramatische Neuordnung der politischen Landschaft einhergeht. Programme, Wählerbindung, mögliche Allianzen – alles muss anschließend neu bewertet werden... Auch wir werden gerade Zeuge eines Realignments. Zu glauben, bei der Korrektur der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen gehe es um das Verhältnis der bürgerlichen Parteien zur AfD, hieße, die Dinge zu unterschätzen. Tatsächlich erleben wir nicht weniger als eine Neudefinition der politischen Mitte und damit eine grundlegende Transformation der Statik, auf der das politische System seit 70 Jahren ruht...Dass man Rot-Grün jetzt in der Union ganz neu denkt, also als Pakt mit den Grünen und, wenn es die Lage erfordern sollte, dann auch mit der Linkspartei, ist so gesehen nur konsequent...Die Wähler empfinden noch anders. Dieses Realignment ist ja nicht Ausdruck des Volkswillens, sondern eines von oben verordneten Kulturkampfs. Auch deshalb wird mit großem rhetorischem Aufwand versucht, dem Vorgang eine nachträgliche Legitimation zu verschaffen. Kaum etwas hat die Linke immer schon so gehasst wie die Totalitarismusthese, wonach Nationalsozialismus und Kommunismus neben großen Unterschieden eben auch frappierende Ähnlichkeiten aufweisen...
(focus.de. Was bleibt den Medien noch, wenn dranglauben müssen und zur Kenntnis nehmen, dass ihre Rechten stets menschenrechtverachtende linke Sozialiasten und Kommunisten waren und sind?)

Marcus Ermler
Kein Fußbreit dem Faschismus! Außer dem mit dem Halbmond
Nach dem ganzen Faschismus-Geraune rund um die Thüringen Wahl ist es einmal interessant zu sehen, wie es SPD, Grüne und Linkspartei denn selbst mit Holocaust-Aufarbeitung und der deutschen Staatsräson halten. Das Ergebnis: „Kein Fußbreit dem Faschismus“ mag bei der deutschen Linken gelten. Es sei denn, der Faschismus marschiert mit der Flagge des islamischen Halbmonds voran.
(achgut.com. Für den Faschisten ist immer der andere Faschist.)

Schiefe Bahn
Der schleichende Rückzug des Rechtsstaats
Mit Wegsehen, mit Gleichgültigkeit beginnt stets die Schleifung des Rechts.
VON Ingrid Ansari
...Mit Wegsehen, mit Gleichgültigkeit begann so die Schleifung des Rechts. Schritt für Schritt wagten sich die Wegbereiter der Naziherrschaft weiter vor. Als sie dann immer wieder beobachten konnten, dass kein wesentlicher Protest der Bürger zu befürchten war, konnten sie ihre Pläne sukzessive letztlich ungehindert durchführen – bis hin zur Errichtung der Todeslager...
(Tichys Einblick. Wer aber rechts und links verwechselt, erkennt nichts mehr.)

Ökowahn und Massenhysterie
In allen Lüften hallt es wie Geschrei
Wir leben in einer Endzeit. Bald wird es mit uns und der Welt vorbei sein. Die Vorboten häufen sich. Schon ist das Sporenklirren der apokalyptischen Reiter zu vernehmen. ..Dieses ganze Gerede von der Klimakatastrophe, vom Ende der Welt, der Menschen und aller Arten, das von Jahr zu Jahr stärker anschwillt, hat nur eine Absicht: den Griff nach der Macht. Und danach den Umbau von Staat und Gesellschaft in Richtung auf eine ökomarxistische Diktatur, in der „grün-progressive“ Kräfte am Ruder sind. Der Grund dafür ist klar: Der von Marx verkündete Aufstand der proletarischen Massen hat nie stattgefunden und wird es auch nicht mehr. Kein normaler Mensch will freiwillig den Sozialismus. Also muß er durch die ökologische Hintertür hereinkommen. Das aber geht nur, wenn permanent eine mächtige Drohkulisse aufgebaut und den Menschen täglich gesagt wird: Bald ist die Menschheit und unser Planet und überhaupt alles mausetot...
(Junge Freiheit. Politik als Religion.)

Keine Auferstehung in Sicht
Die Emmaus-Jünger der CDU – Eine heillose Heilsgeschichte
Von Wolfgang Herles
Wer auch immer an die Auferstehung der CDU glaubt: Vor der Grabhöhle liegt ein Felsbrocken. Da hilft auch kein verblasstes C. Die CDU ist nun einmal kein Messias und schafft es nicht aus eigener Kraft. Unter den Kandidaten ist niemand, der den Stein zur Seite rollen könnte. Der Fels, der auf den Namen Mutti hört, bewegt sich nicht...Der Evangelist berichtet, Laschet und zwei weitere Jünger seien in niedergeschlagener Stimmung von Nordrhein-Westfalen nach Berlin gegangen und dabei der auferstandenen CDU begegnet, ohne sie jedoch zu erkennen. Der Unbekannte habe erklärt, das Leiden der CDU sei alternativlos. In Berlin angekommen, luden sie den Reisebegleiter ein, die Nacht über bei ihnen zu bleiben. Beim Abendmahl hätten sie die auferstandene CDU erkannt, die gleich darauf entschwand (Lk 24,13–35) Andere berichten: Das Abendmahl habe nur aus Wein bestanden, an Brot habe es gemangelt. Das mag der Grund dafür gewesen sein, dass ihnen zwei CDUs erschienen sind. Erschwerend kommt hinzu, dass keiner mehr genau weiß, wie die CDU einmal ausgesehen hat. Woran soll man sie erkennen? So aber erkennt jeder eine andere, von der er meint, ihm sei die Auferstandene erschienen...
(Tichys Einblick. Unter lauten Blinden bleibt die Einäugige Königin.)

Der rote Lack blättert in Thüringen zunehmend ab
Bodo, der lachende Kommunist, und sein linker Pitbull entzaubern sich selbst
Von GLOSSE
Zwei Physiognomien verfolgen einen seit dem 5. Februar, dem D-Day der Thüringer Sozialisten von der Macht: ein onkelhaft lächelnder Mann und seine Begleitung mit den verrutschten Zügen eines Pitbulls. Beiden steht zunehmend das Brandmal „höchst unsympathisch“ auf der Stirn.Bodo Ramelow und Susanne Hennig-Wellsow sind das Gesicht des real existierenden Thüringer Sozialismus`. Ramelow, der lachende Kommunist, und Hennig-Wellsow an seiner Seite, einem auf dem Sprung stehenden Wadenbeißer nicht unähnlich.Der Mensch kann bekanntlich nichts dafür, wie Gott ihn geschaffen hat. Schönheit liegt auch im Auge des Betrachters. Aber was jemand sagt, wenn er den Mund aufmacht, und wie er es sagt, spricht Bände und lässt tief blicken. Hass macht bekanntlich hässlich.Viele sehen die Thüringer Ereignisse mit gemischten Gefühlen. Aber es ist gut, dass es das politische Erdbeben in Thüringen gab.Denn wenn alles gemäß dem „Klo-Deal“ von Ramelow über die Bühne gegangen wäre (vier CDU-Leute gehen pinkeln, während Ramelow gewählt wird), wären die politischen Akteure und Akteurinnen nur wie freundliche Schatten für Sekunden in der Tagesschau aufgetaucht und wieder verschwunden. Die kommunistischen Sieger und ihre Blockflöten wären sympathisch-kurz rübergekommen wie eine Sternschnuppe am roten Himmel, bei der man sich etwas Schönes wünscht. Ramelow wäre als der lachende Kommunist in Erinnerung geblieben, dem angeblich 70 Prozent der Thüringer Herzen zufliegen, und seiner Partnerin aus dem Politbüro hätten die Könner von der Tagesschau vorher schon das schiefe Näschen gepudert.Das kleine Bundesland mit den zwei Millionen Einwohnern wäre anderntags wieder in den sozialistischen Dämmerschlaf gesunken mit der Gewissheit bei den meisten Fernsehzuschauern, dass der DDR.2-Kommunismus im schönen Thüringen 30 Jahre nach dem Mauerfall gar nicht so schlimm ist und Honeckers Erben gerade noch mal das Land vor den Nazis und Faschisten bewahren konnten.
Kommunismus zeigt sein wahres Gesicht
Es ist gut, dass es binnen 24 Stunden einen Rollback gab. Denn sonst wäre Ramelow als Bodo der Märtyrer in die Geschichte Thüringens eingegangen.So kam aber manches anders und vieles mit entlarvender Klarheit. Die in der Wolle gefärbte Marx-Verehrerin Hennig-Wellsow übergab ihren Blumenstrauß nicht einem freudestrahlenden Ramelow, sondern verlor die Contenance und schmiss ihn vor Wut dem demokratisch gewählten neuen Ministerpräsidenten Kemmerich vor die liberalen Füße. Nur so konnte die Welt live erleben, wie Sozialisten vom Schlage Hennig-Wellsow reagieren, wenn es nicht nach ihrer Nase geht. Nur so durfte man im Fernsehen von ihr erfahren, dass Entschuldigungen über flegelhaftes Benehmen unangebracht sind, weil das demokratisch erzielte Ergebnis nicht der eigenen Sache nützte. Und Henning-Wellsow ließ sich bei Lanz auch tief in ihr bizarres kommunistisches Nähkästchen blicken. Mit einem AfD-Kollegen im selben Fahrstuhl zu fahren, empfindet sie als Bedrohung und bereitet ihr körperliche Pein, gab sie einem erstaunten Publikum zur Kenntnis (PI-NEWS berichtete).
„Klo-Deal“ ging in die Hose
Auch vom linken „Ministerpräsidenten der Herzen“ blättert mit zunehmender TV-Präsenz der kommunistische Hochglanzlack ab. Erkennbar wurde darunter ein ganz gewöhnlicher Machtpolitiker, der am Amt klebt und sich ärgert, dass er bei allen eigenen Tricksereien am Ende selbst ausgetrickst wurde. Wie hieß es doch gleich von kommunistischer Seite nach seiner Abwahl? Es sei ein abgekartetes Spiel gewesen. Nun kommt raus: Wenn einer zinkte, dann war es Genosse Bodo selbst! Sein „Klo-Deal“ ging sprichwörtlich in die Hose, weil vier von der CDU plötzlich keine Lust mehr hatten, während seiner Wahl auf die Toilette zu gehen, um ihm so die nötigen Gewinnstimmen zu sichern. Von der Bild wird er inzwischen als Lügner bezeichnet, weil er den Klo-Deal „Ente der Bildzeitung“ nannte, obwohl er auf Facebook postete, einen „Klo-Deal“ besprochen, ja selbst schon mal exerziert zu  haben. Inzwischen hat BILD nachgelegt und lässt den roten Thüringer Stern sinken.  Die Höchststrafe: „So verzettelt sich Ramelow in seinen Lügen“, titelt heute das Springerblatt über einen „Linken-Mann, der seinen eigenen Interviews widerspricht“.Auch die WeLT lässt kein gutes Haar mehr an Bodo, dem Heuchler. Ramelow hätte einen „Preis für Heuchelei verdient“, meint das Blatt.
Scheinriese auf Ego-Trip
In der Talkshow bei Maischberger zeigte sich der sonst so joviale Charmebolzen von seiner spießbürgerlichen Seite. Als Jemand, dem die Felle davonschwimmen, so dass er Höcke mit Hitler vergleichen muss, um Aufmerksamkeit zu erringen. Als ihm sogar in der roten TV-Wohnstube wider Erwarten der Wind ins Gesicht bläst, legt er sich kleinkariert mit der Moderatorin an.So wird ein Scheinriese wieder auf das zurückgestutzt, was er in Wirklichkeit ist: ein machtgeiler Kommunist auf dem Ego-Trip, der sich zunehmend um Kopf und Kragen lügt. Bodo und sein Pitbull entzaubern sich und die kommunistische Politik mit demokratischem Antlitz selbst.
(pi-news.net)

Unfreiwilige Selbstdarstellung
Die neue EU-Verkehrskommissarin beißt in Tirol auf Granit und vergaloppiert sich
Von Dr. habil. Aloysius Hingerl
Die neue EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean aus Rumänien trat in Tirol mit der Anmaßung auf, die Kritiker der EU bilderbuchartig bestätigen. Wie die neue EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean aus Rumänien das Aufgeben oder Aufweichen von Fahrverboten rund um die Brenner-Route verlangte, reiht sich nahtlos in das Bild einer EU ein, welche ihre Mitglieder nicht als souveräne Staaten versteht, sondern nur noch als Provinzen. ...Zum eigentlichen Eklat kam es im Vorgespräch von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) mit der EU-Frau. ..Weil die beiden Österreicher der Forderung der EU-Kommissarin widersprachen, verstieg sich diese zur Äußerung: Wenn euch meine Forderungen nicht passen, kann Österreich ja aus der EU austreten....Selbstverständlich versicherte Platter seinen Landsleuten, dass er keinen Millimeter nachgeben werde. Wer Platter kennt, weiß, das sagt der nicht nur. Aus Wien signalisierte Bundeskanzler Kurz volle Unterstützung.
(Tichys Einblick. Jeder Demokratielehrling darf das große Wort führen? Länder wie Rumänien sind der Fehler, welcher  die EUdSSR bald beenden wird.)

Weil angeblich die Demokratie vor Fakenews geschützt werden muss
EU will „Qualitätsmedien“ pampern – der Dummmichel solls zahlen
Brüssel will „Qualitätsmedien unter die Arme greifen“, meldet die WELT, der dazu ein internes EU-Papier noch ohne detaillierte Maßnahmen vorliegt. Das kann aber nur eines bedeuten: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will die Leserschwindsucht der Verlage mit EU-Bakschisch ausgleichen und der Dummmichel darf das betreute Lesen und Denken selbst bezahlen.Natürlich muss das Projekt einen bombastischen Titel bekommen und es muss der Eindruck erweckt werden, dass für das Seelenheil der Bevölkerung höchste Gefahr im Verzug ist. Davor muss man diese schließlich bewahren.Dafür ist gesorgt: Im vorliegenden Fall gilt es, Europas Demokratien vor „Fake News und gezielter Desinformation aus dem Ausland“ zu schützen. Für Mittwoch hat die EU-Kommission einen „Aktionsplan für die Medien“ angekündigt, der Kern einer groß angelegten „Digitalstrategie“ sein soll. „Ein Europa fit für das digitale Zeitalter. Hin zu einer wirklich europäischen digitalen Gesellschaft“, ist das Papier betitelt.Es soll „die Schaffung von Qualitätsinhalten anregen, Medienvielfalt und journalistische Freiheit fördern und Verbrauchern den Zugang zu solch hochwertigen Inhalten erleichtern“. Und weiter: „Traditionelle Medienunternehmen müssen die Möglichkeiten ergreifen, die digitale Technologien bieten und müssen sie nutzen, um das Vertrauen in Online-Inhalte zu stärken“. Bis 2025 sollten europäische Mediennutzer Onlinequellen genauso viel Vertrauen schenken wie gegenwärtig gedruckten Medien.Nun bieten deutsche Verlage, insbesondere die SPD-dominierte Zeitungsmacht, ihren Lesern seit Jahren den Umstieg von Print aufs Digitale wie Sauerbier an. Dahinter steckt vor allem die aus der Not geborene Absicht, die selbstverschuldeten sinkenden Auflagezahlen und das teure Vertriebssystem digital zu heilen. Offensichtlich ohne durchschlagenden Erfolg – die Leser wollen einfach nicht anbeißen.Deshalb muss den „Qualitätsmedien“ auf die digitalen Sprünge geholfen werden. Dürfte heißen: möglichst freier und kostenloser Zugang zu den Onlineportalen der „Qualitätsmedien“, die dann aber auch systemkonform berichten müssen: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“.Vor allem aber nützt die beste Strategie ohne finanzielle Unterstützung nichts, orakelt die WELT. Markus Ferber, der für die CSU im EU-Parlament sitzt, lässt schon mal die Katze aus dem Sack: „Eine Strategie für das digitale Zeitalter muss die EU entsprechend auch mit finanziellen Mitteln unterlegen“.So dürften künftig Milliarden an Steuergeldern mittels EU-Gießkanne auf marode Verlage regnen, auf dass den angeblichen ausländischen Fakenews Einhalt geboten werde. Leidtragende werden Freie Medien wie PI-NEWS und andere sein, die sich nicht durch inländische Fakenews das Hirn vernebeln lassen wollen. (RB)
(pi-news.net)

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