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Gelesen

Nun kann den Brüdern und Schwestern jenseits des Rheins nur noch zugewunken werden. Was ist bloß aus Europa geworden?

(tutut) - Gestern war Weltuntergang. Heute steht er schon in der Zeitung: "Das Virus legt die Erde lahm". Wahsinn! Der Erdklumpen, aus dem der Bibel nach Gott den Menschen geschaffen hat, ist die ganze Erde? Einbildung ist keine Bildung. Daran ändern auch Klageweiber und -männer mit der selbstgeschriebenen Lizenz zur Sterbebegleitung von Journalismus nichts. Ein Jodeldiplom dürfte wertvoller sein als sowas: "Aufs Ganze gehen - Außergewöhnliche Zeiten erfordern auch außergewöhnliche Schritte – mit dieser Formulierung hat EZB-Präsidentin Christine Lagarde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag das gigantische Rettungsprogramm der Notenbank auf aktuelle 1,1 Billionen Euro aufgestockt. Am Freitag legte die Bundesregierung nach: Ein Rettungsschirm für Selbstständige, Unternehmen und Banken soll kommen – angeblich 500 Milliarden Euro schwer. Schwarze Null und Schuldenbremse werden kassiert.." Toren schießen keine Tore. Abstand halten ist das Gebot der Stunde, sagt die ratlose Politik, Massenansammlungen von über zwei Menschen sind verboten. Was macht Zeitung? Kirche, denn die hat ausgeläutet und das Altartuch geworfen. Aktuell, umfassend, wahrhaftig als Nachricht ist nun das: "Liebe Leserinnen und Leser, Ihre Solidarität in der Corona-Krise ist riesig. Der Wunsch von vielen Leserinnen und Lesern, anderen Menschen zu helfen, zeigt, was eine Gesellschaft in einer solchen Ausnahmesituation zu leisten vermag. Das ist toll und macht Mut.Wir haben deshalb vor wenigen Tagen eine Aktion gestartet:...Die Resonanz ist jetzt schon enorm. Hunderte von Ihnen haben sich per E-Mail oder über das Formular auf unserer Webseite bei uns gemeldet. Wir konnten bereits erste Menschen zusammenbringen, die sich gegenseitig unterstützen und helfen. Dieses Angebot haben wir nun weiterentwickelt und auf den regionalen Einzelhandel ausgeweitet... Die Region liegt uns am Herzen – die Menschen ebenso wie die Unternehmen und Einzelhändler". Wo erfahren nun die Menschen das Neueste? Gott sei Dank gibt es die freie Presse und auch ein paar Ämter, welche ihrer Informationspflicht nachkommen. Nicht die Erde ist lahm, nur was manche für Journalismus halten, ist lahmarschig. Gäbe es das Handwerk der Phrasendrescher nicht, wäre es genauso schlimm: "'Wir müssen alle an einem Strang ziehen' - Virologe Thomas Mertens mahnt in der Corona-Krise". Kommt immer darauf an, wer oder was am anderen Ende hängt. Pur vom Feinsten und mehr. "Corona krempelt CDU-Kandidatenkür um - Die Suche nach der Merkel-Nachfolge ruht.."  Sie haben doch ihre Königin! Was wollen sie noch? Merkel und Marx. Links marschieren, rechts schlagen. Gegen wen? Die AfD amputiert sich selbst und wird nie erfahren, dass nur Fliegen schöner ist. Eigentlich müsste sich ein Protestantenpfarrer von der linksgrünen Kirche,  den das Lokalblatt im katholischen Spaichingen anruft, mit Engeln und so auskennen: "In jeder großen Krise stecken ungeahnte Chancen - Pfarrer Johannes Thiemann im Gespräch zu 'Corona' und was es uns vielleicht sagen und lehren möchte". Andere setzen vielleicht lieber auf Trollbeauftragte oder Kräuterheil, wenn es da nicht Urmel aus dem Eis gäbe: "Künftiger Bürgermeister soll sich stärker über die Stadt hinaus einbringen - Bei einer Versammlung der Seniorenunion referieren André Kielack, Anton Stier und Gerd Appenzeller". Haben sie keine eigenen Angelegenheiten, müssen sie sich deshalb in fremde einmischen mit dem Kasperlstück aus der Rappelkiste "Spaichingen rettet die verlorene  Welt der CDU"?  Ist nix mit Demokratie und so. Spaichingen hat gewählt, aber sowas kommt dann hinten raus. Den Gemeinderat fragt schon niemand. Wem ist das Hauptorgan der Gemeinde gespendet worden, nachdem wohl eine mutmaßlich verbotene Massenversammlung die Zukunft an der Prim entschieden hat? Zahlen die jetzt 25 000 Euro Bußgeld? Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Anpacken, Verstand einschalten. Dies kann später: "Glockenläuten um 19 Uhr setzt Zeichen der Hoffnung - In ökumenischer Verbundenheit starten die Kirchen auch in Wehingen die Aktion 'Licht der Hoffnung'. m - Ab Samstag, 21. März, läuten in Wehingen jeden Abend um 19 Uhr die Glocken der katholischen Kirche St. Ulrich und der evangelischen Christuskirche sowie der Heilig-Kreuz-Kirche in Gosheim und in der Christi Himmelfahrt-Kirche in Deilingen. Zudem werden die Osterkerzen in den Kirchen entzündet. In ökumenischer Verbundenheit laden die Kirchengemeinden dazu ein, zu diesem Zeitpunkt eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen und das Vaterunser zu sprechen – in Solidarität mit allen Menschen, die von Corona betroffen sind.." So schnell wirft derMensch nicht die Flinte ins Korn. Die Erde schon gar nicht. Die längste Zeit hat es die ohne Mensch ausgehalten. Heiliger Bimbam! Zeitung will der Leser für sein Geld und nicht Fürsorgeamt und letzte Ölung.

Justizmord
Warum Napoleon einen Herzog entführen und erschießen ließ
Als vermeintlichem Oberhaupt einer royalistischen Verschwörung machte Napoleon Bonaparte dem Herzog von Enghien im März 1804 den Prozess. Um sich mit Bourbonen-Blut den Nimbus eines revolutionären Königsmörders zu sichern?...Nach deren Sturz in der Französischen Revolution war es dem Herzog von Enghien gelungen, sich nach Baden (Anmerkung: Ettenheim) abzusetzen. Dort träumte er von einer Restauration der Bourbonen-Herrschaft – bis er im März 1804 ins Visier des Ersten Konsuls der Französischen Republik geriet: Napoleon Bonapartes. Vorausgegangen war eine Verschwörung, die Bonapartes Herrschaft beinahe zerstört hätte...Als ihnen im Februar und März 1804 der öffentliche Prozess gemacht wurde, nutzten die Zuschauer das Forum, um lautstark ihr Missfallen über Bonapartes Regime zu artikulieren. Der erkannte schnell, dass die Affäre seine Pläne, sich zum Kaiser der Franzosen aufzuschwingen, konterkarierte. ...Da bot eine Äußerung, die in den Verhören gefallen war, einen Ausweg. Ein Prinz aus dem Hause Bourbon werde nach Frankreich kommen und sich an die Spitze der Erhebung gegen das Konsulat stellen, hatte es sibyllinisch geheißen...Außenminister Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord lieferte den passenden Namen: den Herzog von Enghien. Talleyrand und der zwischenzeitlich in Ungnade gefallene Ex-Polizeiminister Joseph Fouché rieten zu einer Entführung; .. Bonaparte beauftragte den General Michel Ordener, mit einem Trupp Gendarmen das Kommandounternehmen durchzuführen. Enghien machte es seinen Entführern leicht. In der Nacht vom 14. auf den 15. März 1804 schlugen die Gendarmen zu. Der 32-Jährige leistete keinen Widerstand...Aber aus den Papieren, die in Ettenheim beschlagnahmt worden waren, ließ sich nur mit größter Mühe die Anklage untermauern. ...Enghien bat um ein persönliches Gespräch mit dem Ersten Konsul; Napoleons Adjutant Anne Jean Marie René Savary verschleppt die Bitte. Er sollte die Entscheidung der Militärkommission „binnen 24 Stunden“ exekutieren. Am 21. März um drei Uhr in der Früh wurde der Herzog vor den Mauern des Schlosses Vincennes südöstlich von Paris erschossen und im Graben verscharrt. ...Napoleon selbst hat sich übrigens zu seiner Verantwortung bekannt. Während seiner Flucht aus Russland 1812 erklärte er seinem Großstallmeister Armand de Caulaincourt, der mit ihm den Schlitten teilte: „Ich würde in denselben Umständen wieder so handeln.“ Um allerdings anzufügen: „Es wäre durchaus möglich gewesen, dass ich ihn begnadigt hätte.“...
(welt.de. Manchmal streift Weltgeschichte auch Kleinstädte wie das barocke Ettenheim, die Nr. 1 der schönen Orte in derOrtenau, wohin 1790 der letzte Straßburger Fürstbischof Louis René Édouard de Rohan-Guéméné mit Gefolge geflohen war und in der dortigen Kirche 1803 beigesetzt wurde. Justiz- und Massenmörder Napoleon, der Europa tyrannisierte,  wird in Frankreich noch immer als Staatsheld verehrt. )

RKI: 13 Corona-Fälle im Kreis TUT
(Hält das Landratsamt es nicht für nötig, die Bevölkerung zu informieren?)

Ansprache des Ministerpräsidenten Kretschmann:
"Wir müssen unser Land jetzt herunterfahren - bis fast auf Null"
(swr.de. Da ist es doch schon, dank Linksgrün und Abdankung aller früheren Parteien. Wie viele Nullen hat das Land?)

Fahrverbote in Stuttgart
In Stuttgart müssen Diesel-Fahrer trotz Coronakrise mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren
Von Holger Douglas
Für die Grünen in Stuttgart ist Diesel gefährlicher als Corona. Punktum.Die Grünen setzen Bürger und Wähler von Baden-Württemberg eher der Gefahr durch die Ansteckung mit dem Coronavirus aus, als zu riskieren, dass ein paar Abgase aus einem modernen Diesel in die Stuttgarter Luft geblasen werden.Bekanntlich hat der grüne Verkehrsminister Hermann mit Fleiß die gesamte Innenstadt bis hinauf in die Vororte auf den Fildern für Diesel der Euro Norm 4 und Teile der Innenstadt für Euro Norm 5 Diesel gesperrt. Das ist eine Folge jener Prozesslawine, die der Abmahnverein Deutsche Umwelthilfe E.V. in Deutschland losgetreten hat. Deren Chef, Vielflieger Jürgen Resch, setzt damit um, was seine Mitfinanziers von ClientEarth erwarten. Diese internationale Anwaltstruppe hat das Umweltrecht in Europa als lohnendes Geschäftsfeld erkannt und führt gewinnbringend Prozesse gegen europäische Länder. Dass die zugrundeliegenden Messwerte zwar schon veraltet sind, interessiert niemanden. Die Grünen in Baden-Württemberg treiben jetzt also bedenkenlos kranke und ältere Menschen und vor allem Schwangere in die Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus. Sie zwingen sie, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen...
(Tichys Einblick. Es wäre doch gelacht, wenn Stuttgart nicht zur grünen Viehweide wird.)

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NACHLESE
Olympia 2020 in Tokio nicht durchführbar - sagt die Sommerspiele endlich ab
Das IOC ist die letzte Instanz im Sport, die mit aller Kraft an der Durchführung ihres Top-Events festhält. Präsident Thomas Bach lässt keinen Zweifel daran, dass die Sommerspiele 2020 wie geplant stattfinden sollen. Ein Fehler.Die Olympische Fackel ist entzündet. Das Feuer befindet sich bereits in Japan auf dem langen Weg nach Tokio, wo Ende Juli die Sommerspiele wie geplant stattfinden sollen. Das IOC schaut entspannt zu. Die Sport-Welt schüttelt verständnislos den Kopf. Stand jetzt ist Olympia 2020 auf keinen Fall durchführbar. Selbst wenn sich die Zahl der Corona-Infizierten bis zum geplanten Olympia-Start stabilisiert, würde eine Durchführung zu einer erneuten Verschärfung der Situation beitragen, weil Neuinfektionen drohen.Das sollte auch den IOC-Verantwortlichen klar sein. Alle anderen großen Sport-Veranstaltungen wurden bereits verschoben oder abgesagt... Aber das Olympische Komitee (IOC) tut fast so, als wenn nichts wäre...
(focus.de. Bach hat nach dem Peter-Prinzip seine höchste Stufe der Unfähigkeit erreicht.)
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In Deutschland fehlen Testsets, Gesichtsmasken, Beatmungsgeräte
Die Südkoreaner sind für den Kampf gegen Corona besser gerüstet als wir
Von MANFRED ROUHS
Südkorea gilt in diesen Tagen weltweit als Musterknabe bei der Corona-Bekämpfung. Dort herrscht keine Ausgangssperre, aber ein Koreaner, der ohne Gesichtsschutzmaske die Straße betritt, würde wahrscheinlich an Ort und Stelle gelyncht werden. Die Masken nach dem weltweit anerkannten Standard N95 (in Europe heißt er FFP2) bieten zwar keinen vollständigen, aber einen 95 prozentigen Schutz gegen Infektionen. Das senkt die Verbreitungsrate des Virus dramatisch – vor allem, falls alle außerhalb der eigenen vier Wände eine tragen. Zudem wird jedermann, der sich in Südkorea aufhält, bereits beim geringsten Verdacht sofort kostenlos auf Corona getestet. Fällt der Test positiv aus, dann beginnt die Isolation: Seine Kontakte werden zurückverfolgt, und wer mit dem Infizierten zu tun hatte, wandert so schnell wie möglich in Quarantäne.
Erfahrungen mit MERS 2015
Für den schwer verlaufenden Teil der hiernach noch verbleibenden Krankheitsfälle sind in Südkorea ausreichend Beatmungsgeräte vorhanden. Das erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit der Patienten deutlich.Die Südkoreaner hatten 2015 Gelegenheit, mit der Eindämmung der MERS-Epidemie zu üben. Die entsprechende Routine fehlt in Deutschland offenbar.Wohl deshalb sind in Deutschland keine nennenswerten Kontingente von N95/FFP2-Gesichtsmasken bevorratet worden. Derzeit reicht es kaum für das medizinische Personal und die Sicherheitskräfte. Klugerweise reden folgerichtig Politik und Medien der Öffentlichkeit ein, solche Masken seien nicht erforderlich, um die Wahrscheinlichkeit einer Corona-Infektion abzusenken. Dem Börsenjournalisten Dirk Müller ist da ein Widerspruch aufgefallen, den er in diesem Video anspricht:--
Nicht genug Gesichtsmasken für alle
Falls jetzt Millionen Deutsche verstehen würden, wie hilfreich N95/FFP2-Gesichtsmasken sind, wären diese sozialen Folgen einer solchen Erkenntnis eher schädlich: Es sind nicht genug Masken für die gesamte Bevölkerung da, und sie lassen sich auch nicht kurzfristig herstellen oder importieren. Die breite Masse geht also leer aus. Immerhin haben die Behörden verstanden, dass sie der Verhökerung solcher Masken aus Deutschland an den meistbietenden am internationalen Markt nicht tatenlos zusehen dürfen, wie eine Beschlagnahmung in Jüchen bei Bonn belegt.
Zu wenig Testsets
Sofortige kostenlose Massentest auf eine Corona-Infektion sind in Deutschland ebenfalls nicht möglich. Entsprechende Testsets wurden nicht bevorratet, und der globale Markt ist leergefegt. In Großbritannien beispielsweise ist es etwas, aber nicht viel besser. Dort kann sich zwar jedermann sofort privat testen lassen. Aber nur, falls er dafür 420 Euro übrig hat…Zu wenig Gesichtsschutzmasken und Corona-Testsets bedeuten mehr Infizierungen als nötig. Aller Voraussicht nach wird deshalb in Europa auch die Zahl der in den Krankenhäusern verfügbaren Beatmungsgeräte für schwer Erkrankte Corona-Patienten nicht ausreichen. In Italien müssen deshalb jetzt schon Ärzte entscheiden, wessen Leben sie mit der Beatmung zu retten versuchen – und wen sie sterben lassen.
Worte statt Instrumente
In ihrer von den Massenmedien als „historisch“ gefeierten Ansprache vom 18. März 2020 beteuerte die Bundeskanzlerin zwar, die Regierung werde alles tun, „um jederzeit umdenken und mit anderen Instrumenten reagieren zu können“. Gemeint sind damit aber nur Verhaltensregeln. Denn diejenigen Instrumente, die jetzt sofort wirklich benötigt werden würden, befinden sich nicht in Merkels Arsenal: Zig Millionen N95/FFP2-Gesichtsmasken, viele hundertausend Corona-Testsets sowie medizinische Beatmungsgeräte nebst dem für ihre Anwendung ausgebildeten Personal lassen sich nicht mit schönen Worten herbeireden.China und Südkorea sind besser organisiert als Deutschland. So weit haben wir es gebracht!
pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Welch ein Hohn! Da stehen sich die „vom Volk gewählten Vertreter“ und das Volk gegenüber. Das Volk fragt: „Was tut Ihr zu unserer Vertretung?“ und die „Volksvertreter“ rufen zurück: „Das seht Ihr doch! Es ist alles zum Wohl des Volkes!“
(Peter Helmes, conservo.wordpress.com9
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Christoph Lövenich
Warum wir die Natur bändigen dürfen
Vor 250 Jahren wurde Johann Gottfried Tulla geboren. Als Begradiger des Oberrheins schuf er bessere Lebensverhältnisse, und vertrieb beispielsweise das „Sumpffieber“ – die Malaria. Heute, 200 Jahre später, hat der Gedanke, dass der Mensch sich die Natur unterwirft, wieder große Sprengkraft. Die Beherrschung der Natur ist mittlerweile zu unrecht in Verruf geraten...Nachdem er Anfang des 19. Jahrhunderts in seiner Geburtsstadt mit den Grundstein für das heutige Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gelegt hatte, sammelte er Unterstützung für sein Großprojekt der Rheinbegradigung. Die Anliegerstaaten ließen sich dafür einnehmen und um 1817 begannen die Arbeiten, die Generationen andauern sollten – bis weit über Tullas Tod hinaus. ...Rheinrationalität statt Rheinromantik. Man kann die Landschaft malen, wichtiger ist es, sie zu verändern. Die Menschen unterwerfen sich Umwelt und Natur, statt sich von ihr unterwerfen zu lassen...Das durch die Neue Linke in der westlichen Welt inzwischen zum Dogma gewordene Öko-Denken spricht eine ganz andere Sprache: erhalten, konservieren, das angebliche Wohl von Pflanzen und Tieren, einen großen Gesteinshaufen abgöttisch verehren, den wir „von unseren Kindern nur geborgt“ haben. „Mutter Erde“ und „Vater Rhein“ – zwei romantische Verklärungen ähnlicher Art. Dabei ist mit Tulla ein Mitmensch „Vater des modernen Rhein“...Kultivierung und Gestaltung von Landschaften und Umgebung gelten weitverbreitet als moralisch verwerfliche Eingriffe in das Goldene Kalb „Natur“, dem die Öko-Ideologie einen übermenschlichen Eigenwert zuschreibt. Statt Flüsse im Sinne des Menschen zu kanalisieren, kanalisiert man lieber dessen Verhalten. Durch Verbote, Steuern und Predigen eines schlechten Gewissens – im Namen von Umwelt, Klima, Gesundheit, politischer Korrektheit. Nicht der „gebändigte“ Mensch darf jedoch unser Ideal sein, sondern ein „Bändiger des wilden Stroms“ wie Tulla sollte uns Ansporn werden, Hindernisse zu bezwingen und nach mehr zu streben.
(achgut.com. Veits Tanz bis zur eigenen Abschaffung um das Goldene Kalb.)

Thomas Rietzschel
Corona: Rette sich, wer kann!
Natürlich wird die Corona-Epidemie wie jede andere vorher irgendwann abebben. Wie lang dagegen die gesellschaftliche Krise andauert, ist noch längst nicht abzusehen. Momentan jedenfalls spricht alles dafür, dass noch viel mehr Menschen von dem wirtschaftlichen Desaster danach betroffen sein werden als die Infizierten, die schon jetzt zunehmend ihrem Schicksal überlassen sind.
(achgut.com. Merkelhysterie. So wird die Diagnose der Nachwelt heißen.)

Susanne Baumstark
Gerichtsprozesse aussetzen?
Zwei Strafrechtler wollen vom Bundesverfassungsgericht eine „grundsätzliche Aussage“ zur Aussetzung von Gerichtsprozessen in Corona-Zeiten herbeiführen. „Es geht um die Ansteckungsgefahr und die Übertragungsgefahr für jeden Prozessbeteiligten." In Berlin wird der Haftantritt für Menschen ausgesetzt, die wegen nicht gezahlter Geldstrafen hinter Gitter müssten.
(achgut.com. Das ist nicht die Frage, denn in einem Unrechtsstaat herrschen große Räuberbanden.)

Mir fällt zu Corona nichts ein
Anmerkungen zu einer Welt im Ausnahmezustand
Das Volk sehnt sich nach autoritärer Führung. Gehorsam wird zur ersten Bürgerpflicht erklärt. Ich will nicht verhehlen, dass mir das Angst macht. Deutlich mehr Angst als das Virus. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
VON Wolfgang Herles
...Mir fällt lediglich auf, dass niemand der Komplexität dieser Weltkrise gewachsen ist. Deshalb erscheint es mir auch sinnlos, hilflos reagierende Politiker zu kritisieren. Es ist ja nicht neu, dass die Kanzlerin furchtbar redet und unfähig ist, Krisen zu meistern. Der amtierende Kanzler heißt im Augenblick ohnehin Söder. Ja, plötzlich haben Politiker, denen ich nie über den Weg traute, Oberwasser. De facto hat die Demokratie Ausgangssperre. Die Argumente dafür werden uns täglich hundertfach eingebleut. Es gibt in Sachen Corona keine alternativen Medien mehr, nur unterschiedliche Grade von Scharfmacherei.
(Tichys Einblick. Broder fällt dazu ein: Deutschland ist ein Irrenhaus.)

Coronakrise und die Wirtschaft
Disziplin und Nervenstärke
Die deutsche Wirtschaft geht geschwächt in die Coronakrise. .. Allerdings zeigt sich darin, daß ...die modischen Luxusthemen des linksgrünen Komplexes plötzlich alt aussehen. Ein Kommentar von Bruno Bandulet....Wenn die Epidemie abgeflaut und die Wirtschaft zur Normalität zurückgekehrt ist, wird die Erkenntnis wachsen, daß ein Übermaß an Globalisierung die Fragilität erhöht. Zu lange und komplexe Lieferketten machen die Wirtschaft in der Krise verletzlich. Die Versorgung mit Arzneimitteln ist gefährdet, wie sich jetzt gezeigt hat, wenn die Abhängigkeit von Importen aus China und Indien zu groß ist. Mehr im eigenen Land herzustellen wird sicherer, aber teurer sein und später die Inflation anschieben. Die bleibt vorerst, nicht zuletzt wegen des Zusammenbruchs der Ölpreise, gedämpft – ein Crash, der große Teile der amerikanischen Fracking-Industrie unrentabel macht und damit den Keim für die nächste Ölpreishausse legt. Vor allem aber wird die Corona-Krise zur Stunde der Exekutive – nicht der europäischen in Brüssel, der es an Kompetenz und Legitimität mangelt, sondern der nationalen Regierungen. Die Parallelen zur Flüchtlingskrise sind unübersehbar. Die jetzt angesagten Tugenden wie Disziplin, Nervenstärke, Geduld und Gemeinsinn sind nur auf nationaler Ebene mobilisierbar.
(Junge Freiheit. Staatenlosigkeit bedeutet Heimat- und Verantwortungslosigkeit.)

Hier liegt ein Durchdrehwurm.

Ein erster Vorgeschmack auf das, was noch kommt
Corona-Koller? Mann verwüstet Lidl-Filiale in Bottrop mit Pulverlöscher
Von EUGEN PRINZ
Seitdem uns die Corona-Pandemie in den Klauen hält, sind die Einzelhandelsgeschäfte zu Kriegsgebieten mutiert. Beim Einkauf regieren Hass, Gier und Futterneid. Die Deutschen sind ein Volk von „Preppern“ geworden, die um jede Rolle Klopapier und jede Tüte Nudeln kämpfen.Die „altgedienten“ Prepper hingegen lehnen sich bequem in ihren Sesseln zurück und genießen das Gefühl, dass jene, von denen sie jahrelang als Deppen belächelt wurden, nun schmerzhaft erfahren, dass sie in Wirklichkeit die Deppen sind.
Verkaufspersonal ist nicht zu beneiden
Natürlich bekommt auch das Personal in den Läden ihren Teil ab. Verkäuferin zu sein, ist in diesen Tagen nicht vergnügungssteuerpflichtig. Erklären Sie mal einem panisch-aggressiven Kunden, der um die Sauberkeit seiner Analregion fürchtet, dass er nicht mehr als drei Packungen Toilettenpapier kaufen darf, weil die anderen auch noch was wollen.Und so ist es kein Wunder, wenn eine solche Situation dann eskaliert, insbesondere wenn auch noch Alkohol mit im Spiel ist. An dieser Stelle des Artikels ist es erforderlich, einen kleinen „technischen Abstecher“ zum Thema „Feuerlöscher“ zu machen. Diese gibt es mit verschiedenen Befüllungen: Wasser, Pulver, Schaum und CO-Gott-sei-bei-uns-2.
Hüte Dich vor Pulverlöschern!
Was jeder wissen sollte: Verwende niemals einen Pulverlöscher in einer Wohnung oder anderen Räumlichkeiten. Never ever! Soviel Schaden kann der Brand kaum anrichten, wie das feine, weiße Pulver, dass bis in die kleinsten Ritzen des Einsatzgebietes und darüber hinaus verstreut wird und exzellent haftet. Als der Autor für den privaten Gebrauch einen Handfeuerlöscher erwarb, warnte ihn der Verkäufer: Eine Wohnung, in der ein Pulverlöscher ausgelöst wurde, wieder sauber zu bekommen, ist ein Alptraum.
Großer Teil des Warenbestandes unbrauchbar gemacht
Doch zurück zum eigentlichen Thema: Am vergangenen Dienstag, gegen 20.30 Uhr, löste ein angetrunkener 54-Jähriger in der Lidl-Filiale Gladbecker Straße in Bottrop, einen solchen Pulverlöscher aus und besprühte damit die ausgestellten Waren, bis das Gerät leer war. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Der in Deutschland geborene Mann ohne Migrationshintergrund (PI-NEWS hat nachgefragt) wurde von der herbeigerufenen Funkstreife festgenommen und ausgenüchtert. Über das Motiv des Täters konnte die Polizei keine Auskunft geben, jedoch dürfte ein Racheakt an der Lidl-Filiale, beziehungsweise dem dortigen Personal, naheliegend sein. Wie PI-NEWS erfahren hat, übernimmt die Versicherung des Unternehmens den Schaden, allerdings wird der Täter anschließend von ihr in Haftung genommen, falls bei ihm etwas zu holen ist. Was so ein Pulverlöscher anrichten kann, können Sie im Beitragsvideo besichtigen. Schade um die Waren, besonders um das schöne Obst und Gemüse!
(pi-news.net)

Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Hustende Urlauber reisen ohne Quarantäne ein: Weiß die Regierung, was sie tut?
Wissen sie, was sie tun? Die Regierung macht die Grenze zu Frankreich dicht, aber aus dem Iran konnte man weiter ungehindert einreisen. Lauter hustende Ägypten-Urlauber im Heimatflieger, doch bei der Ankunft verzichtet man auf jede Gesundheitskontrolle.Ich kann genau sagen, wann mein Vertrauen in die Regierung einen schweren Dämpfer erhalten hat. Es war am Montagmorgen, kurz vor zehn Uhr, als Iran Air 721 Kurs auf Frankfurt nahm. Eine Bekannte, die ARD-Journalistin Natalie Amiri, hatte einen Screenshot des Fluges gepostet, ...Um 10.06 Uhr landete der Airbus in Deutschland, 14 Minuten früher als vorgesehen.Iran ist ein Hotspot der Corona-Krise. Niemand weiß genau, wie viele Menschen dort infiziert sind, weil die Regierung den Ausbruch lange heruntergespielt hat. ....Der europäische Grenzverkehr kommt praktisch zum Erliegen. Aber aus einem der am höchsten durchseuchten Länder der Welt können Menschen ohne jeden Gesundheits-Check einreisen. Es gab weder eine Temperaturmessung bei der Passvorlage, noch nahm man die Reisenden in Quarantäne, wie es medizinisch geboten gewesen wäre. Erst am Dienstag, nach heftigem Protest, fiel dann die Entscheidung, die EU-Außengrenze zu schließen.
Das ist wiederum eine sehr viel drastischere Maßnahme als die Verordnung einer vierzehntägigen Quarantäne für alle, die nach Deutschland einreisen wollen. Niemand kann erklären, warum man binnen 48 Stunden von einem Extrem ins andere fällt. Aber es hat auch niemand gefragt...Bei 80 Prozent der Infizierten verläuft die Corona-Grippe harmlos, das ist die gute Nachricht. Aber fünf Prozent benötigen intensivmedizinische Betreuung. Fünf Prozent von zwei Millionen macht 100.000 Intensivpatienten, also das Vierfache dessen, was unser Gesundheitssystem bewältigen kann....Wenn ich die Wahl habe zwischen der Isolierung Einzelner und einem dauernden Hausarrest für alle, dann bin ich für die strikte Isolierung. Ich habe mich oft über die asiatischen Touristen mokiert, die mit einer OP-Maske vor dem Gesicht Münchner Sehenswürdigkeiten in Augenschein nahmen....man konnte daran sehen, dass es in asiatischen Ländern aufgrund der Erfahrung mit tödlichen Grippen eine deutlich ausgeprägtere Ansteckungsangst gibt. ...Dennoch scheint die Politik auch im dritten Monat seit Ausbruch der Corona-Epidemie nur mit großer Mühe im Stande, die Ausrüstung des medizinischen Personals selbst mit den simpelsten Masken sicherzustellen, von der Versorgung normaler Bürger gar nicht zu reden....Niemand würde in Peking auf die Idee kommen, sich mit nacktem Gesicht an einen Ort zu begeben, wo viele Leute aufeinandertreffen. Man würde auch gar nicht weit kommen... Vielleicht sollten wir anfangen, von den Asiaten zu lernen. Am Dienstag setzte der „Bild“-Redakteur Michael Sauerbier auf Twitter folgenden Eintrag ab: „Aus Ägypten in Berlin-Schönefeld gelandet. 200 Urlauber ohne Mundschutz und Handschuhe, viele husteten. Sie waren ein bis zwei Wochen mit Italienern, Franzosen, Engländern, Niederländern, Polen, Russen in All-inclusive-Hotels, wo alle am Büfett dieselben Löffel anfassen, 300 zeitgleich im Restaurant. Null Kontrolle bei Abflug und Ankunft, laufen jetzt durch Berlin.“ Man ist in der Politik bereit, den Einzelhandel zu zerstören, indem man Geschäften für Wochen die Existenzgrundlage entzieht....
(focus.de. Wer das verstehen will, muss sich auf Augenhöhe mit Politikern begeben. Ist  das  Rückgratverkrümmug wert?)

Bereits nächste Woche: Spahn will Bundesländer in Corona-Krise teilweise entmachten
Die Bundesregierung will die Bundesländer in der Corona-Krise durch eine Neuordnung des sogenannten Infektionsschutzgesetzes teilweise entmachen. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) unter Berufung auf einen entsprechenden Entwurf des Gesundheitsministeriums. Demnach soll die Bundesregierung künftig zum Beispiel grenzüberschreitende Personentransporte untersagen, die Versorgung mit Arzneien und Schutzausrüstung steuern oder medizinisches Personal zwangsrekrutieren können. Neue Ausgangssperren sollen aber nicht Teil der Reform sein. „Hier bündeln wir Kompetenzen“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der FAZ. „Und noch wichtiger: Wir können künftig in einer Lage wie dieser binnen Stunden für Ärzte, Pflegekräfte, Apotheker und alle anderen, die weit über das normale Maß anpacken, Bürokratie wegnehmen, Regeln anpassen, Vergütungen erhöhen.“ Das Gesetz soll am Montag vom Kabinett verabschiedet und noch in derselben Woche im Bundestag verabschiedet werden. Danach muss die Reform allerdings noch durch den Bundesrat – wo die 16 Länder das Sagen haben.
(focus.de. Putin lässt grüßen. Es gibt keine Corona-Krise, sondern nur eine politische Krise, und da muss ein Virus Merkels Windmühle spielen, gegen die sie mit ihren Knappen zum Kampf reitet auf einem trojanischen Pferd  DDR 00.)

Grünen-Chefin Baerbock
„Darf bei den Maßnahmen nicht zu einem Überbietungswettbewerb der Länder kommen“
(welt.de. Was weiß die von der 8,9-Prozent-Partei? Warum fragt Grünes Blatt nicht die Kobolde selbst?)

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Videokommentar von Markus Gärtner
Politik und Medien spielen auf Zeit
Von MARKUS GÄRTNER
Die Antifa erklärt auf Indymedia.org „das korrekte Verhalten beim Plündern“. Sie verteilt Rezepte, wie man in Zeiten der Ausgangssperre die Infrastruktur unseres Landes sabotiert.Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, das gerade von den Ministerpräsidenten einen zusätzlichen Schluck aus der Pulle der Zwangsgebühren genehmigt bekam, wird jedoch ausschließlich berichtet, wie Rechtsextreme die Demokratie „demontieren“ wollen. Wer das für einen zufälligen Widerspruch hält, sollte sich den jüngsten Beitrag von Willy Wimmer auf politik.der-privatinvestor.de in Ruhe durchlesen. Der Staat, sagt Wimmer, holt seine Baseball-Schläger heraus, und es gehe bei den drakonischen Maßnahmen, die wir jetzt sehen, nicht um den Schutz der Rechtsordnung, sondern darum, „die Parteien des fortdauernden Verfassungsbruchs, koste es, was es wolle, vor dem Wählerwillen zu schützen…“ Willy Wimmer ist ein Diplomat und ein feiner Mensch. Er hätte auch schreiben können, dass die Demokratie ausgesetzt wird.
(pi-news.net)
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