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Er darf draußen bleiben.

(tutut) - Nur wer stehend stirbt, lebt länger. Gegen einen Virus liegen Politik und Medien in einer unheiligen Allianz der Inkompetenz vor einer Wand, welche sie von Volk und Kunden trennt, weshalb sie schon seit Jahren abgesagt auf Abstand agieren. Ob der in Rom mit "Segen und Sorgen" und als "Historisches Ereignis: Papst spricht 'urbi et orbi' und holt Pestkreuz hervor" oder jene Gehaltsempfänger mit schwarzem Behang - "Wir bleiben zu Hause' - Die Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinden in Tuttlingen machen mit bei der Aktion „ .“ - Mit Beratung und Gesprächsangeboten, mit Hilfe im Alltag, mit geistlichen Angeboten und tröstlicher Musik wollen die Theologen für ihre Mitbürger da sein. 'Bleiben Sie alle gesund und behütet', wünscht Dekan Sebastian Berghaus". Er setzt noch eins drauf,  nämlich  peinlich-naive Zeitungswerbung: "Er bedankt sich für die Berichterstattung in der Corona-Krise. 'Verlässliche Information ist das A und O für eine Gesellschaft und für Menschen in der Krise". Wer ist denn verantwortlich für die Krise von Politik und Medien? Warum holen Papst und Pfarrer nicht den Kirchenschatz heraus, gehören die Kirchen doch zu den reichsten Unternehmen und den größten Grundbesitzern der Welt, ganz im Gegensatz zu ihrem vermeintlichen Gründer, welcher nicht im Traum an Kirche gedacht hat, sondern allein an das direkt bevorstehende Weltende? Eine Pfarrerin beschreibt ihre "Angst", für das "Sonntagsläuten" reicht es wie meistens nicht. Ich, ich, ich. Da fehlen einem die Worte. Auch ihnen, den beiden Redaktionsleiterinnen in Trossingen und Spaichingen fallen nicht die richtigen ein, nämlich Ross und Reiter zu nennen, die hierfür mitverantwortlich sind: "Auffällige Corona-Häufung im nördlichen Landkreis - 43 der 109 Fälle im Kreis sind in Trossingen und Spaichingen aufgetreten - Ingesamt drei Todesfälle". Wer und wo ist der Landkreis? Wo sind die Vertreter der Bürger? Wer hat das Spaichinger Krankenhaus geschlossen? Wer ist nicht einmal in der Lage, aktuell die Bevölkerung über Corona im Kreis TUT zu informieren? Alles alternativlos? Ein Landrat wie sein Kreistag? Der einen fällt hierzu nur dies Blabla als Zeitung ein: "Alle werden Einschränkungen ertragen müssen und ja, wir werden solche erleben, die im Windschatten segeln, egoistisch nur auf sich sehen. Solche Zeiten bringen das Beste und das Schlimmste des Menschen hervor. Das Mindeste, was wir tun können, ist gerade jetzt beim hiesigen Händler, Bäcker, Metzger einzukaufen". Die andere kommt nicht darauf, wer hierfür verantwortlich ist: "Der Landkreis Tuttlingen hat eine klar erkennbare Chance bei der Corona-Prävention vertan. In dem Fakt, dass sowohl der erste Fall in Trossingen als auch in Spaichingen in direktem Zusammenhang mit einer Skiausfahrt nach Ischgl standen, wäre der perfekte Ansatzpunkt gewesen, alle Mitreisenden aus den Bussen direkt anzusprechen".  Klingt alles äußerst begriffsstutzig, so als wäre der Kreis TUT eine Insel. Kannitverstan. Was nützen jetzt Fragen, hinterher, wenn vom Landrat sowieso keine Antworten zu erwarten sind zu dem, was er tut und nicht tut? "Denn vielleicht fand die Ansteckung nicht im Bus, sondern in Ischgl statt. Und dann könnte eine größere Zahl der Teilnehmer infiziert sein. Doch der Landrat argumentiert, dass es nicht die Aufgabe des Gesundheitsamts sei, alle Teilnehmer abzutelefonieren". Auf Sportplätzen wird gerne gerufen "Schiedsrichter ans Telefon!", warum den Ruf nicht auch in der Kreis- und Landespolitik an den Landrat und an Kretschmann richten angesichts Versagens in der Gesundheitversorgung der Bevölkerung? Wenn Medien sich mit der herrschenden Politik gemein machen, ist es zu spät nach dem Kind zu rufen, das in den Brunnen gefallen ist. Hinter den sieben Bergen. Nichts ist so falsch wie in diesen Zeiten mit Totalversagen der Politik auf der leeren Phrase der "Solidarität"  einzudreschen, denn Stroh bleibt Stroh. "Solidarität beruht auf Gegenseitigkeit, und dies gilt auch für das Verhältnis von Herrschenden und Beherrschten. Eine politische Klasse , die mit ihrem eigenen Volk nicht solidarisch ist, sich aber von ihm alimentieren lässt, ist das Äquivalent zu einem Schwarzfahrer. Schwarzfahrer aber gehören aus dem Verkehr gezogen", sagt Manfred Kleine-Hartlage. So ist dem Monopolblatt im Kreis TUT wohl auch nicht aufgefallen, auf welche unverantwortliche Art Politiker vor allem der CDU das Gebot der Stadt Spaichingen wegen Corona am Wahlsonntag missachtet haben,einschließlch des neugewählten Bürgermeisters, welcher sich damit gleich von einer schwachen  Seite zeigte. War das eine Fete auf dem Marktplatz! Von Abstand keine Rede"! Mittendrin der Justizminister mit Gedöns, der ehemalge "Spitzenkandidat" von 2016 der Landes-CDU und Vorstandsmitglied der Kreis-CDU, Guido Wolf. Welch ein Kindergarten! Alle missachteten Anordnungen des Landes und die Order der Vernunft der Stadt Spaichingen, das Wahlergebnis nicht auf dem Marktplatz anzukündigen. Dafür lässt es das Blatt wie in einem trivalen Groschenroman adeln auf der dritten Seite mit einer Schmonzette, anstatt sich mit  Politik gegen das Volk wegen Corona zu beschäftigen: "Spät berufen - Vitus Graf von Waldburg-Zeil- Der Diakon Vitus Graf von Waldburg-Zeil will mit 59 Jahren ein neues Lebenskapitel beginnen und Priester werden. Im Juli soll er geweiht werden, wegen der Corona-Pandemie kann er allerdings noch nicht wie geplant ins Priesterseminar nach Rottenburg". Leseprobe: "Der Graf strahlt eine freundliche Gelassenheit aus, obwohl ihm dieser Termin wahrlich nicht der allerliebste ist. An seinem grünen Janker ist links oben ein Kreuz angeheftet, darunter trägt der 59-Jährige ein hellblaues Hemd, und die Beine stecken in einer hellbraunen Cordhose. Auf der Nase sitzt eine randlose Brille". Nur zur Erinnerung: Der Adel ist sowohl in Österreich, wo er herkommt, wie in Deutschland 1919 abgeschafft worden. Übrigens: Die reiche Unternehmer-Familie Waldburg-Zeil  ist u.a. auch mit Schwäbischer Zeitung und Allgäuer Zeitung verbunden.

Abstand?  Sowas  definiert der CDU-Kreisverband TUT in Spaichingen auf seine Art, mittendrin die CDU-Vorstandsmitglieder Guido Wolf, auch Justizminister, und der Sozialdezernent des  Kreises, Bernd Mager (Bild oben)  sowie (Bild unten) in Umarmung der neu gewählte Spaichinger Bürgermeister und bisherige Immendinger Rathauschef,  Markus Hugger (links) , CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, sowie CDU-Kreirat Harald Niemann, im Spaichinger Gemeinderat Fraktionsvorsitzender von "Pro Spaichingen".  Dabei war  der Marktplatz  für den Wahlabend zum Tabu erklärt worden statt zur Bühne einer Corona-Party. Nachdem 2012 der Sturm aufs Spaichinger Rathaus mit dem damaligen CDU-Kreisvorsitzenden gegen den Amtsinhaber mt CDU-Parteibuch noch schiefgegangen war,  klappte es diesmal der Anlauf gegen den inzwschen Parteilosen. Möglicherweise ist   Wolf dadurch auch ein Gegenkandidat Hugger  bei der Nominierung zur Landtagswahl 2021 erspart geblieben.  Was angesichts des erbärmlichen Zustands der Landes-CDU aber trotzdem bedeuten könnte, dass Wolf das Direktmandat verliert, denn als Politiker hat er sich bisher nicht mit Ruhm bekleckert. (Ausriss: "Spaichinger Woche").

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NACHLESE
Manfred Haferburg
Wie Deutschland seine Atemgeräte aus dem Fenster wirft
Die Krise, in der sich unser Gesundheitssystem gerade befindet, zeigt wie fahrlässig Infrastruktur in Deutschland vernachlässigt oder gar abgebaut wurde. Und das gleiche passiert seit einiger Zeit mit der ebenso überlebensnotwendigen Energie-Infrastruktur. Wer wie bei der „Energiewende“ zuverlässige und moderne Kraftwerke reihenweise verschrottet, handelt wie jemand, der Beatmungsgeräte aus dem Fenster wirft. In der Corona-Krise zeigt sich jetzt, wie selbstmörderisch wir handeln...Wir hatten einst ein gut funktionierendes Gesundheitssystem. Und weit und breit war keine Krise in Sicht. ..Weg von der Schulmedizin, hin zur Naturmedizin wurde zum täglichen Mainstream...Deutschland hatte vor 15 Jahren eine kerngesunde energetische Infrastruktur. Wir fingen damit an, die hochwertigsten Kernkraftwerke der Welt wegzuwerfen wie Müll. Nun kommen die Kohlekraftwerke dran. Heute schon taumelt die Energieversorgung öfters am Rande des Blackouts entlang, und wir haben die höchsten Strompreise der Welt. Strom ist das Rückgrat der Wirtschaft und Gesellschaft. Damit sollte eine kluge Politik sorgsam umgehen..Wenn sich eine gesellschaftliche Krise wie Corona mit einem Blackout verbündet, dann kommt die ganze Gesellschaft ins Wanken. Politiker und Aktivisten sollten besser noch einmal nachdenken, bevor sie weiter die Axt an die bestehende Infrastruktur setzen. ..
(ach.gut.com. Wirtschaft ist Kunst und kann deshalb weg.)
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Die AfD – ein buntes Völkchen, was die Corona-Krise betrifft
Von EUGEN PRINZ
Die 25. Folge von „Brandheiß“, hatten sich die AfD-Bundestagsabgeordneten Corinna Miazga und Stephan Brandner wohl auch etwas anders vorgestellt. Die COVID-19 Pandemie machte auch vor der Jubiläumssendung des YouTube-Formats, das auf unterhaltsame und informative Weise die Debatten aus den Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages präsentiert, nicht halt.
Die AfD hat in der Corona-Krise bisher versagt
Die AfD, das muss an dieser Stelle einmal gesagt werden, hat bisher in der Corona-Krise kein gutes Bild abgegeben. Und das ist jetzt noch sehr wohlwollend formuliert. Die Gremien dieser Partei haben es versäumt, sich frühzeitig auf einen einheitlichen Standpunkt zur COVID-19 Epidemie und den erforderlichen (oder nicht erforderlichen) Maßnahmen zu verständigen.Während sich die bayerische AfD-Landtagsfraktion der von Ministerpräsident Markus Söder vorgegebenen „parlamentarischen Einheitsmeinung“ anschloss und alle Maßnahmen – froh, einmal nicht am Katzentisch zu sitzen – willig abnickte, enthielt sich die AfD-Bundestagsfraktion der Stimme, als am 26. März im Reichstagsgebäude zusammen mit anderen „Corona-Maßnahmen“ die Schuldenbremse ausgehebelt wurde. Die AfD Darmstadt-Dieburg wiederum fordert wegen COVID-19 ebenso harte Maßnahmen wie in China, und der AfD Abgeordnete Hansjörg Müller, der bei der Abstimmung im Bundestag aus familiären Gründen gefehlt hatte, vertrat in einem Interview mit PI-NEWS die Auffassung, das es völlig unverantwortlich ist, die deutsche Wirtschaft auch nur einen Tag herunterzufahren.Was für ein buntes Völkchen die AfD in Zeiten der Corona-Krise doch ist! Sie bildet das komplette Meinungsspektrum ab, statt eine gemeinsame Linie zu finden. Von so etwas wie Parteiführung ist hier weit und breit nichts zu sehen.
Jemand muss es in die Hand nehmen
Eine derjenigen, die vergeblich auf einen Abstimmungsprozess innerhalb der AfD zur Corona-Krise gehofft haben, ist die bayerische Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga. Dem Vernehmen nach wird sie nun zusammen mit einer Gruppe von Abgeordnetenkollegen versuchen, eine einheitliche Linie der AfD zu COVID-19 zu etablieren.Was dieses Virus betrifft, deckt sich übrigens der Standpunkt von Miazga und ihren Mitstreitern weitgehend mit dem, was der Autor bisher zu diesem Thema publiziert hat und was auch seine Meinung abbildet.
COVID-19 Erklärung Anfang nächster Woche
Miazga wird Anfang kommender Woche in einer Erklärung ihr Konzept bezüglich COVID-19 vorstellen. Dies haben die Mainstream Medien ja bereits mehrmals überfallartig von ihr gefordert (Video ab Minute 3:40). Doch die bayerische Landesvorsitzende blieb mit Verweis auf den vorher noch erforderlichen Abstimmungsprozess innerhalb der AfD eine detaillierte Stellungnahme dazu schuldig. Dabei machte sie vor der Kamera ausnahmsweise mal keine besonders gute Figur, was allerdings dem fehlenden Konzept der Parteiführung geschuldet war. Was soll man auch antworten, wenn es keine einheitliche Parteilinie zu „Corona“ gibt?
Doch nun zu „Brandheiß“:
Die 25. Sendung fand in doppelter Mannschaftsstärke statt, da zum Jubiläum neben Corinna Miazga und Stephan Brandner, auch noch Thomas Seitz und Dr. Dirk Spaniel mitwirkten.Die Plenarwoche der 13. Kalenderwoche war wegen „Corona“ auf einen Tag reduziert. Es gab Abstandsregeln im Plenum und gesperrte Sitze. Abgeordnete nahmen auf der Besucherempore Platz.Die Sendung beginnt mit der Vereinbarten Debatte zur Bewältigung der Corona-Krise. Danach geht es um den Nachtragshaushalt, den Sonderfall Art 115 GG und den Wirtschaftsfonds. Darauf folgen die Änderungen im Zivil-, Insolvenz-, und Strafverfahrensrecht. Alle diese Woche im Eilverfahren beschlossenen Gesetze und Maßnahmen bedürfen in naher Zukunft mehr Raum und Zeit zur Debatte und Evaluierung.
Die nächste Sendung erscheint voraussichtlich am 27. April 2020.
Hier die Einzeldebatten aus der Sendung:
TOP 2 – Vereinbarte Debatte – Bewältigung der Corona-Krise – 154. Sitzung vom 15.03.2020
TOP 4 – Covid-19 – Kreditobergrenzen, Nachtragshaushalt, Wirtschaftsfonds – 154. Sitzung vom 25.03.2020
TOP 5 – Covid-19 Zivil-, Insolvenz-, Strafverfahrensrecht – 154. Sitzung vom 25.03.2020
» YouTube-Kanal von Corinna Miazga
» YouTube-Kanal von Stephan Brandner
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Solidarität ist eine Leerformel geworden, nicht zuletzt weil der Begriff durch inflationären Gebrauch seines Kerns beraubt wurde.
(Henning Scherf, SPD, 1995 bis 2005 Bremer Bürgermeister)
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Ausgangsbeschränkungen – was sagt der Anwalt?
Von Hans-Peter Tauche. Hausarrest: Das kannten wir bisher nur aus Diktaturen, dort traf der Hausarrest aber Regimegegner (Aung San Suu Kyi) oder anderweitig mißliebige Personen (Ai Wei Wei), gerne als Vorstufe zur Haft. Bei uns soll nun nicht der nachweisliche „Täter“ der Freiheit beraubt werden, sondern alle potenziellen“ Täter“ gleich mit, weil eine gesellschaftliche Gruppe angesichts einer grassierenden Krankheit mit einem erhöhten Risiko leben muss...Das verkehrt den rechtsstaatlichen Grundsatz, dass nur der Verursacher sanktioniert werden und ggfs. in seiner freien Bewegungsmöglichkeit essenziell eingeschränkt werden darf, in sein Gegenteil und stempelt alle schon aufgrund ihrer puren Existenz zu Verdächtigen, ..es werden über 99,9 Prozent der laut amtlicher Statistik (RKI) nicht infizierten Bevölkerung mit substanzieller Einschränkung ihrer Grundrechte belegt, dem wesentlichsten Kern unserer verfassungsrechtlichen Ordnung und unseres freiheitlichen Menschenbildes, obwohl sie sich nichts haben zuschulden kommen lassen, außer, wie alle anderen, von dem Risiko einer Infektion betroffen zu sein.Völlig außer acht gelassen wird dabei, dass das Corona-Virus für die weit überwiegende Zahl der Betroffenen ohne schwere Folgen ist, 30 Prozent haben überhaupt keine Symptome, allenfalls 10 Prozent sind intensiv behandlungsbedürftig...In Wahrheit steckt dahinter: die Unfähigkeit dieser Gesellschaft, angemessenen mit Lebensrisiken und dem Tod umzugehen, ..
(achgut.com. In einem "Unrechtsstaat" lassen sich Untertanen von Räubern drangsalieren.)

Falsche Freunde
Wie Politik und Medien zur Popularität vom Islam beitragen
Von Zara Riffler
Die Reaktionen auf den Anschlag in Hanau offenbaren ein Unvermögen von Politikern, Kirchen und Journalisten, mit bestimmten Organisationen umzugehen. Die Folge: Die Falschen werden popularisiert. Es ist der 20. Februar dieses Jahres, als eine Mahnwache für die Opfer von Hanau gehalten wird. Der Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Ministerpräsident Volker Bouffier und der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stehen auf einer Bühne – doch mit ihnen gemeinsam: Aiman Mazyek. Er ist der Vorsitzende des „Zentralrat der Muslime“ (ZMD) und soll damit als ein Repräsentant und Vertreter der Muslime mitgedenken. Eine verheerende Entscheidung: Die „Islamische Gemeinschaft in Deutschland“ (IGD) war maßgeblich an der Entstehung des ZMD beteiligt und ist der mitgliedsstärkste Verband des ZMD. Laut Verfassungsschutz ist die IGD die „wichtigste und zentrale Organisation von Anhängern der Muslimbruderschaft (MB) in Deutschland. Ziel der IGD ist es unter anderem, sich in Deutschland als anerkannter Ansprechpartner zum Thema Islam zu etablieren. Sie verfolgt daher eine […] Strategie der Einflussnahme im politischen und gesellschaftlichen Bereich.“..Weitere ZMD-Mitglieder werden vom Verfassungsschutz wegen Islamismus beobachtet. Das Mitglied „Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine“ (ATIB) pflegt und vermittelt die Ideologie der nationalistischen, rassistischen und teils islamistisch geprägten „Ülkücü- Bewegung“, bekannt als „Graue Wölfe“; auch sieht man eine Nähe zur AKP des türkischen Präsidenten Erdogan. ...Nach Aussage der Islam-Forscherin Valentina Colombo steht Mazyek selbst in ideologischer Nähe zur Muslimbrüderschaft..Ebenfalls wurde Mazyek zur Trauerfeier in Hanau eingeladen.war
(Tichys Einblick. Dummheit ist unendlich. Feine Gesellschaft! Der Mazyek war auch noch FDP-Mitglied, was dem Fass den Boden ins Gesicht schlägt.)

Die Lehre der Epidemie
Genug! Warum mir meine „Eltern“ auf den Zeiger gehen.
Von Wolfgang Herles
...Die Menschen sterben nicht unbedingt am Coronavirus, sondern mit dem Coronavirus. Zum Virus fällt mir heute wieder nichts ein. Allzu vielen Leuten, so gut wie allen Politikern und Journalisten, fällt dagegen nur noch zum Virus etwas ein. Darin liegt der eigentliche Kern der Katastrophe...Leben besteht nicht nur darin, Ansteckungsgefahren zu entgehen. Nichts anderes aber bewegt derzeit das kollektive Bewusstsein. Das ist etwas aus der Balance geraten...Die übergroße Mehrheit einer systematisch verängstigten Bevölkerung lässt sich nicht nur den Schneid, sondern gern auch die Freiheit abkaufen. Die Kollateralschäden des sogenannten Rettungspakets sind vermutlich größer als seine Nutzen. Die Kollateralschäden der Virusbekämpfung sind schon jetzt größer als die medizinischen Schäden durch das Virus...Mir fällt der grandiose Satz des Lyrikers Günter Eich über seine „Eltern“ ein. Er kann sie nicht ausstehen, denn immer wenn die Tür aufgeht, schaut einer von beiden herein: Vater Staat oder Mutter Natur. Jetzt stehen sie beide gleichzeitig in der Tür. Und man wird sie nicht los. Lasst wenigstens die Tür zu!
(Tichys Einblick. Lebensziel: ein gesunder Tod.)

Medienwissenschaftler wirft Öffentlich-Rechtlichen „Systemjournalismus“ vor
Der Medienwissenschaftler Otfried Jarren hat die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in der Coronakrise scharf kritisiert. Seit Wochen würden immer die gleichen Experten und Politiker auftreten und als Krisenmanager präsentiert. Vor allem ein Sender falle ihm durch eine „besondere Form der Hofberichterstattung“ auf..Vor allem der Norddeutsche Rundfunk fällt Jarren zufolge durch eine „besondere Form der Hofberichterstattung“ auf.
(Junge Freiheit. Journalismus abgesagt.)

Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Auch die Politik des Lockdown produziert Tote - man sieht sie nur nicht gleich
Die Medizin empfiehlt der Gesellschaft die Selbstabschließung, nur so ließe sich Leben retten. Aber auch der Kollaps des wirtschaftlichen Lebens fordert Tausende Tote. Jede Krise hat ihre Priester. Nach 9/11 waren es die Terror-Experten, die in den Talkshows die Zuschauer in die Geheimnisse der islamischen Netzwerke einführten. Nach der Finanzkrise kam die große Stunde der Bankenkritiker, die einem erklärten, wie aus harmlosen Immobilienkrediten finanzielle Massenvernichtungswaffen werden konnten. Jetzt gehört die ganze Aufmerksamkeit den Epidemiologen. Was sie sagen, ist Gesetz, im wahrsten Sinne des Wortes. Der bayerische Ministerpräsident spricht vom „Primat der Medizin“, wenn er immer weiter reichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigt. „Der Maßstab ist nicht das, was wir glauben, sondern der Maßstab ist, was uns die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen“, erklärt die Bundeskanzlerin. ..Die Medizin empfiehlt der Gesellschaft die Selbstabschließung, nur so ließe sich Leben retten. Aber auch der Kollaps des wirtschaftlichen Lebens fordert Tausende Tote...
(Tichys Einblick.  Kostet Überbevölkerung nicht auch Opfer und wie viele?)

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