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Gelesen

(tutut) - "Schuster, bleib bei deinen Leisten", sagt ein deutsches Sprichwort. Zeitungssterben in Zeiten von Corona mag zwar Nächstenliebe auf den Plan und in die lokale Welt rufen lassen, aber ob die AOK die richtige Adresse ist zum Scheiden von Fakes und Fakten darf bezweifelt werden. Letztlich geht's bei Geschäften natürlich immer um Kasse. Wenn Redaktionsmitglieder für ihr Geschäft in Anzeigen auf den Putz hauen, wird's der Leser verstehen. Aber was will er dabei? "Aktion Lese-Pate AOK - 'Wer Zeitung liest, bekommt verlässliche Informationen und nicht Fake News aus der Gerüchteküche. Sebastian Hug, AOK-Die Gesundheitskasse Schwarzwad-Baar-Heuberg". Gesundheit, allerseits! Hat sich beispielsweise heute schon eine Redaktionsleiterin aus Spaichingen entschuldigt bei ihren Lesern, der Chefredakteur kann sich ja später noch einer Prozession nach Hanau anschließen, um Abbitte zu leisten? "Auch unter Spaichinger Muslimen herrscht Angst" titelte sie am 26. Februar und schrieb: "Wir haben in Spaichingen Menschen mit Migrationshintergrund gefragt, ob sie sich nach dem rassistischen Anschlag in Hanau beunruhigt oder bedroht fühlen. Auch wenn am Dienstagnachmittag in der Stadt (außer dem Kinderumzug) nicht viel los war, haben wir drei Stimmen einholen können:..." Er ist meistens dabei, wenn sie Lesern Islam als "Religion des Friedens" preist, obwohl es um "Unterwerfung" geht,  und sie auch gerne vergisst, darauf hinzuweisen, dass die Spachinger Moschee zum Ditib gehört und längst dem türkischen Staat übereignet wurde: "Ermordet werden, nur weil jemand anderer glaubt, man gehöre nicht dazu, weil man vielleicht ausländische Wurzeln hat? Diese Vorstellung hat nach Hanau hiesige Frauen und Männer mit migrantischer Geschichte erschüttert. Zumal es nicht der erste Angriff ist. 'Die Angst ist da', sagt Akin Eski, bis vor kurzem im Vorstand der Spaichinger Moschee, der sich seit Jahren um einen friedlichen Dialog bemüht".  Nun ist da das BKA und stellt zu Hanau fest, dass der Amokläufer anders als von der polit-medialen Kaste seinerzeit propagiert, nicht in erster Linie von einer rechtsextremen Gesinnung getrieben wurde. Der Täter „sei kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie gewesen“ und habe „offensichtlich an Paranoia gelitten“. Nun also wäre AOK-Die Gesundheitskasse an der Reihe, um die Fakes-Böcke von den Fakten-Schafen zu trennen. Ob sie das schaffen? Oder sollten sie nicht doch lieber bei Schusters Leisten bleiben? Er muss das nicht, als linksgrüner kabarettistisch veranlagter Ideologe  besteht er auf Rechthaberei, die nun Corona widerlegt hat: "Lucha verteidigt Klinik-Kurs - Kleine Krankenhäuser werden nur zeitweise reaktiviert - Die Reaktivierung geschlossener Krankenhäuser ist aus Sicht von Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) nur eine befristete Maßnahme, um die Corona-Pandemie zu bewältigen. 'Die momentane Krise mit einem zu erwartenden Anstieg der Patientenzahl in zuvor noch nie dagewesenem Ausmaß erfordert kurzfristig eine massive Ausweitung der Behandlungskapazitäten', sagte Lucha. Die Konzentration auf wenige große Kliniken und die Schließung kleinerer Häuser sei aber weiter geboten, um eine gute, finanzierbare Versorgung zu bieten". Schon logisch: weniger Krankenhäuser = bessere Versorgung. Jeder kann es sehen. Eigentlich war's das mit dem grünen Kommunismus. Dass es Leser sind, welche einem schwachen Tuttlinger Landrat die Meinung („Eklatantes Versagen“) geigen, hat wohl auch mit Fakes und Fakten zu tun. Scherzt Zeitung schon am 31.März in den April? Kinder malen Regenbogen, "Donau bleibt vorerst ohne Wasser - Der Aufstau der Donau verschiebt sich. ... Die Wehrklappen waren über die Wintermonate in einem Spezialbetrieb zur turnusmäßigen Überholung. Um sie wieder einzubauen, müssen Teile des Flussbettes trocken gelegt werden, was mit einem größeren Personalaufwand verbunden ist". "Trump skizziert Horrorszenario" gegen "Wirtschaftsweise reden von Erholung". Last but not least: "Der Erste-Hilfe-Koffer für die Hosentasche - Telefonseelsorge hilft mit der App 'Krisenkompass' durch schwierige Lebenslagen". Nun sind sie dran, Gurus, Glöckner und Schamanen im Leser-Pflegedienst. "'Jetzt ist die Zeit, zu wachsen' - Führungsexperte Boris Grundl über Optimismus, mentale Stärke und Chancen der Corona-Krise". Wenn alle Stricke reißen, wäre da noch dieser Strang: "Schwäbisch.Media - Einfach mal abschalten - Serie Fastenzeit - Digitales ausschalten - Heutiger Fastentipp: Einfach mal für zwei Stunden abschalten: das Fernsehgerät, den PC, das Smartphone und den Staubsauger. Dafür alleine einen Spaziergang in schöner Natur machen, die Schöpfung genießen, die Wunder des Lebens mit allen Sinnen wahrnehmen und dankbar sein". Halleluja! Der "Tuttlinger Gruppe Pax Christi, einer ökumenischen Friedensbewegung in der katholischen Kirche" sei gedankt. "Täglich bis Karsamstag". Wo ist der nächste Lese-Pate?  Vielleicht die Natur selbst,  Schöpfer auch von Corona?  Merkel dagegen verordnet Sugomori. Das ist japanisch und heißt "Nisten", ein zunehmender Trend, in Krisenzeiten verstärkt zuhause zu bleiben,  um Geld zu  sparen. Denn schließlich hat sie Gäste zu versorgen.

31.03.2020

156 COVID-19-Fälle im Landkreis Tuttlingen

Die Altersverteilung im Überblick

Wer glaubt, es erkranken überwiegend ältere Menschen im Seniorenalter der irrt. Die aktuellen Erhebungen des Landrastsamtes zeigen: Der Landkreis Tuttlingen liegt voll im bundesweiten Trend.

Die Gruppe der 15-59 Jährigen erkrankt derzeit am häufigsten. Junge Menschen sind mobil, unterwegs und mit vielen anderen in Kontakt. Durch ihre Aktivitäten werden sie zur Gefahr für ältere Menschen, die im Grunde weit weniger sozial vernetzt sind. Landrat Bär appelliert an das Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein eines jeden: #wirbleibenzuhause. „Es ist unerlässlich, den Kontakt zu den Großeltern oder Bekannten in Gesundheitsberufen zu meiden“, mahnt der Landrat. Diese Kontakte bergen derzeit das größte Risiko.

Der Altersdurchschnitt der Infizierten liegt im Landkreis Tuttlingen bei 45,5 Jahren. Damit befinden wir uns im bundesweiten Trend. Vor allem Personen im Alter von 15 bis 59 Jahren sind betroffen. Das sind insgesamt mehr als 77 % der bestätigten Fälle. Bei Kindern unter 15 Jahren ist die Krankheit eher selten anzutreffen, hier liegen uns drei bestätigte Fälle vor. Nur 21 Personen sind älter als 60 Jahre, acht sind älter als 80 Jahre. Im Vergleich sind Männer (56 %) häufiger betroffen als Frauen (42 %).

Hier geht es zum vollen Videohttps://youtu.be/hwGqvhhZcto

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Datenstand: 31.03.2020, 09:00 Uhr

Gesamtzahl der Fälle:
N=156

Altersmedian:
45,5 Jahre

(der Median teilt die Anzahl der Fälle in zwei Hälften, d.h. die Hälfte der Patienten ist jünger als 47 Jahre und die andere Hälfte ist älter)

  • im Landkreis Tuttlingen sind von COVID-19 aktuell v.a. Personen im Alter von 15-59 Jahren betroffen (80% der Fälle)
  • bei Kindern unter 15 Jahren ist die Erkrankung selten anzutreffen (nur 3 Fälle)
  • 21 Personen sind älter als 60 Jahre, 8 Personen sind älter als 80 Jahre

Geschlechterverhältnis:      

56% Männer (n=87), 42% Frauen (n=66)
(3 Personen mit unklarem Geschlecht)

Bewertung:

  • die Hauptlast der Erkrankung konzentriert sich auf den mittleren Lebensabschnitt (54% der Erkrankten sind 35-59 Jahre alt)
  • die Verteilung im Landkreis Tuttlingen entspricht damit der Verteilung auf Bundesebene
  • Männer sind häufiger betroffen als Frauen

mögliche Ursachen für die höhere Krankheitslast bei Männern:

-      mehr Sozialkontakte in verschiedenen Settings (z.B. aufgrund beruflicher Tätigkeit)
-      offensiveres Risikoverhalten

(Quelle: Landratsamt Tuttlingen)

Strom, Wasser, Wärme: Versorgung von Tuttlingen ist gesichert
Die Stadtwerke Tuttlingen haben in der Coronakrise die notwendigen Maßnahmen ergriffen. Das zentrale Element dabei ist, die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter im Blick zu haben.
(Schwäbische Zeitung. Schön für sie. Was machen sie damit, wenn's niemand mehr bezahlen kann?)

Gemeinsam gegen die Einsamkeit antanzen
Die Spaichinger Tanzschule Danceloft, die derzeit zur Eindämmung des Corona-Virus geschlossen ist, stellt ihren Kunden auf Youtube Tanz-Videos zur Verfügung.
(Schwäbische Zeitung. Gibt's schon den Coronado - Schritt für Schritt rückwärts?)

Aufkleber erinnert ans Abstand-Halten
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Wifög) Schwarzwald-Baar-Heuberg mbH stellt für Geschäfte kostenlose Aufkleber „Bitte Abstand halten“ zur Verfügung.
(Schwäbische Zeitung. Jetzt fehlt nur noch der Meterstab.)

AfD schließt Landtagsabgeordneten Räpple aus
Die AfD Baden-Württemberg hat den Landtagsabgeordneten Stefan Räpple ausgeschlossen. Wie die JUNGE FREIHEIT aus Parteikreisen erfuhr, befand das Landesschiedsgericht der AfD, daß sich Räpple des parteischädigenden Verhaltens schuldig gemacht hat.
(Junge Freihit. Wo ist eigentlich der Rest der Fraktion, seit die AfD mit 15 Prozent in den Landtag gewählt wurde?)

Corona-Petzen
Am deutschen Meldewesen wird das Land nicht genesen
Von Steffen Meltzer
Herrliche Zeiten, diese Coronakrise, für den deutschen Untertanengeist. Die Deutschen haben einen Grund mehr zum Denunzieren. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet über einen Aufruf aus Magdeburg, die Behörden nicht durch überflüssige Anrufe zu überlasten. „Menschen sollten nicht jedes Mal melden, wenn drei Leute auf einer Parkbank sitzen.“ Auch Halles Oberbürgermeister Wiegand sprach sich gegen das „Herumpetzen“ aus. Denunzieren, Anschwärzen, ja sogar Petzen wie im Kindergarten: Der deutsche Blockwart ist offenbar aus der Gruft entstiegen und wittert Morgenluft. Er war dorthin wohl sowieso nie verschwunden. Herrliche Zeiten sind für diese Spezies angesagt, Corona sei Dank! Der deutsche Untertanengeist ist ohnehin weltberühmt. Wer hat sie dazu erzogen?..Der Gesetzgeber könnte natürlich auch darüber nachdenken, ob man nicht ein klein wenig übers Ziel hinausgeschossen ist. Fünf Minuten auf einer Parkbank zu sitzen, müsste dann nicht von Amtswegen kriminalisiert werden...
(Tichys Einblick. Ein Volk von Blockwarten in seinem Element.)
Anruf bei der Polizei
Strobl: Bürger sollen Corona-Verstöße melden
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat dazu aufgerufen, Bürger, die sich nicht an die Anti-Coronamaßnahmen halten, der Polizei zu melden. Die Menschen sollten aufmerksam und wachsam sein. Ein Anruf bei der Polizei schade nie.
(Junge Freiheit. Hat er sonst nichts zu tun?)

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NACHLESE
Rettung für die Klimabewegten
Corona und CO2 – jetzt kommen die Engführer
Während sich andere um Patienten und die Wirtschaft sorgen, arbeiten Aktivisten an der Rettung eines anderen potentiellen Pandemieopfers: der Klimabewegung
VON Alexander Wendt
Klaus Hurrelmann, ein Soziologe der Bielefelder Schule, zählt zu den Kollateralopfern von Corona. Im März erschien sein Buch „Generation Greta. Was sie denkt, wie sie fühlt und warum das Klima nur der Anfang ist“, das er zusammen mit dem Journalisten Erik Albrecht verfasst hatte...Der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte Hurrelmann, in den nächsten Wochen müsse sich zeigen, ob FFF die Corona-Krise überstehe. Das werde der Fall sein, wenn es den Anführerinnen gelinge, „die Klimakrise und die gegenwärtige Gesundheitskrise“ irgendwie zu verbinden: „In beiden Fällen handelt es sich um eine existenzbedrohende, unsichtbare Gefahr.“..Hurrelmanns Anregung zur Corona-Klima-Verbindungsherstellung blieb offenbar nicht folgenlos. Der Mitteldeutsche Rundfunk setzte sie sofort in praktisches Kinder- und Jugendfernsehen um, und zwar im Wetterbericht für Kinder am 28. März. Der zu behandelnde Stoff steht praktischerweise schon auf einer animierten Schultafel: „Was haben das Corona-Virus und CO2 gemeinsam?“...
(Tichys Einblick. C+C=Blöd. Formel für Kinderindoktrinierung durch Hysteriker von der Klimareligion.)
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Zalandos Geständnis offenbart, wie die Deutschen in der Krise ticken
Wer jetzt ohnehin zu Hause bleiben muss, könnte bequem online shoppen. Dass diese Rechnung in der Corona-Krise nicht aufgeht, zeigt die schlechte Prognose von Zalando. Ein klares Anzeichen dafür kommt von Europas führendem Online-Modehaus Zalando. Der Vorstand geht davon aus, dass im ersten Quartal im laufenden Geschäft ein Verlust von deutlich mehr als 28 Millionen Euro angefallen ist...Im Vorjahr hatte die Vergleichsziffer mit plus fünf Millionen noch leicht über der Nulllinie gelegen. ..Der klassische Handel, darunter Textileinzelhändler, Schuh- und Sportgeschäfte, Parfümerien, der Möbeleinzelhandel und Elektronikgeschäfte, aber auch die großen Kauf- und Warenhäuser, verlieren durch die erzwungenen Geschäftsschließungen Tag für Tag 1,15 Milliarden Euro, warnte Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), kürzlich und ergänzte: „Aber auch viele Online-Handelsunternehmen leiden unter der durch Corona verursachten Konsumzurückhaltung mit einem Umsatzrückgang von 20 bis 30 Prozent.“.. Analyst Jörg Philipp Frey von der Warburg-Bank sieht nicht zuletzt die Ausgangssperren als Konsumstimmungstöter: ... Mittelfristig sei zudem mit sinkenden verfügbaren Einkommen zu rechnen...Nach einer HDE-Umfrage bei Mitgliedsfirmen wollen über 90 Prozent der deutschen Handelsunternehmen Staatshilfen in Anspruch nehmen. Bei den Kaufleuten im Bereich Textilien und Schuhe stehen nach Darstellung der Branchenlobby zahlreiche Existenzen auf dem Spiel...Auch große Ketten geraten in Bedrängnis...In der Not könnte das oft beschworene, aber bisher nur zäh umgesetzte Zusammenwachsen von stationärem Handel und E-Commerce einen Schub erhalten. So kündigte der Zalando-Vorstand in einem Brief an die Mitarbeiter an, im April und Mai keine Gebühren von außenstehenden Händlern zu verlangen, die ihr Sortiment über die Berliner Plattform verkaufen, „damit sie zumindest einen Teil ihres Geschäfts aufrechterhalten können“, wie es hieß. Das betreffe sowohl neue wie auch bestehende Handelspartnerschaften. Zudem wolle man 100 Millionen Euro lockermachen, um Lieferanten von Waren und Dienstleistungen schon vor der vereinbarten Frist zu bezahlen. Zalando würde damit einen Beitrag leisten, die Geschäftspartner flüssig zu halten...
(welt.de. Hat die Wirtschaft schon Dank an Merkel geschickt?)

Überalterung macht Deutschland in der Krise verwundbar
Das schwere Erbe der Generation „Klima-Hüpf“
Von WOLFGANG HÜBNER
In diesen Wochen und Monaten der Virus-Epidemie entwickeln sich wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Belastungen, an denen die jüngeren und jüngsten Generationen in Deutschland besonders schwer zu tragen haben werden. Dass diese Entwicklung bislang nicht zu größerem Widerstand seitens dieser Generationen geführt hat, dürfte zwei Ursachen haben: Einmal ist der Altersdurchschnitt in Deutschland mit über 44 Jahren international besonders hoch. Ältere, bald alte und schon alte Menschen sind also hierzulande eine Macht. Zum anderen sind die Jüngeren und Jüngsten in der jetzigen Krise auf dem falschen Fuß erwischt worden.Denn nicht die apokalyptischen Bedrohungen eines Klimawandels, die befürchtete Wiedergeburt Adolf Hitlers oder die Machtergreifung von Robotern mit überlegener künstlicher Intelligenz haben die gewohnte Welt in die Krise gestürzt, sondern ein mikroskopisch kleiner Virus. Mit dem hatte offenbar keiner gerechnet, schon gar nicht libertär-bunte Gesellschaften wie die Deutschlands. Und gegen diesen Feind helfen keine Hüpf-Demos durch die Städte, keine Antifa-Subventionen und auch keine gut gemeinte Rückkehr zum einfachen Leben. Vielmehr werden die Generationen ab ca. 1970 den jetzt entstehenden Belastungen voll ausgesetzt.Das ist auch, wenngleich nicht ausschließlich, die Folge einer dramatischen, in ihren Konsequenzen noch längst nicht zu überschauenden Entscheidung der politisch Verantwortlichen in Deutschland. Diesen Verantwortlichen – übrigens parteiübergreifend von Linkspartei bis AfD – ist bei allen Maßnahmen zu radikalen Einschränkungen des öffentlichen und ökonomischen Lebens sehr genau bewusst, wer die Wählermehrheit im Staate ist. Hätte Deutschland einen Altersdurchschnitt wie die USA (ca. 36 Jahre) oder gar wie Brasilien (ca. 28 Jahre) oder Indien (ca. 25 Jahre), sähe die Situation für die politischen Entscheider schon anders aus.Es ist also auch und gerade die Überalterung, die nicht nur Deutschland, sondern fast durchgängig ganz Europa in der gegenwärtigen Situation so verwundbar macht. Einige dieser Staaten stehen zudem noch vor einem sehr brisanten Problem: Große Teile ihrer Jugend haben einen sehr frischen Migrationshintergrund. Ihre Eltern oder Großeltern sind nicht nach Europa gekommen, um hier schlechter zu leben als in der alten Heimat. Genau diese Zukunft droht aber jetzt all jenen, die im Gegensatz zur altansässigen Bevölkerung keine zukunftssichernden Vermögenswerte oder Bildungsqualifikationen erwerben konnten.Ob sich diese jungen Menschen klag- und widerstandslos damit abfinden werden, ist so ungewiss wie die ganze Zukunft. Gewiss ist aber, dass diejenigen, die vor den Folgen der ungesteuerten Einwanderung, die mit guten Gründen auch Umvolkung genannt werden kann, gewarnt haben, Recht behalten haben. Das dumme kleine Virus hat mit brutaler Radikalität alle Schönwetterträume zerstört. Das ist allerdings kein Grund zur triumphierenden Rechthaberei. Dazu sind auch die Warner und Mahner zu sehr von der negativen Entwicklung betroffen. Gleichwohl dürfen einige Aspekte in Erinnerung gerufen werden, über die politisch wie multimedial hinweggeschwiegen wird.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die DDR hatte, einer damals laufstallweit bekannten Sottise zufolge, vier Feinde: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.  Die Bundesrepublik als weit fortschrittlicheres Staatsgebilde hat derer nur noch drei: CO2, Covid-19 und AfD.
(Michael Klonovsky)
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Laut „Tagesschau“ soll Südkorea das Vorbild für die deutsche Bundesregierung bei der Bekämpfung von Covid-19 werden
Die Politdarsteller haben keine Ahnung, wovon sie palavern
Ein Interview mit einem südkoreanischen Experten bietet Aufklärung
Von Michael Klein
Südkorea soll Vorbild für die Reaktion der deutschen Regierung auf Covid-19 werden. Die „Tagesschau“ hat es gemeldet. Es steht in einem „vertraulichen Strategiepapier“, wie die Rechercheverweigerer der ARD, Markus Grill und Georg Mascolo, ihren Lesern vermitteln wollen. Nun, das „vertrauliche Strategiepapier“, das im Bundesinnenministerium innerhalb von ganz kurzer Zeit erstellt worden sein soll, ist entweder ein Plagiat, oder die beiden mutmaßlichen Journalisten-Attrappen der ARD betreiben krude Propaganda. Wo auch immer die Urheberschaft der Ideen, die im „vertraulichen Strategiepapier“ verbreitet werden, verschwiegen wird, die Ideen stammen von Tomas Pueyo. Er hat sie vor einiger Zeit publiziert. Jeder halbwegs zur Recherche fähige Journalist kann das in knapp einer Minute Suchzeit herausfinden....Ich sage: In der Bundesregierung haben sie keine Ahnung, was die Methode „Südkorea“ bedeutet. Sie bedeutet unter anderem: Verbindliches Tragen einer Maske für alle in der Öffentlichkeit; umfangreiches Testen auf Sars-CoV-2 – bis zum 23. März wurden in Südkorea 338.000 Tests durchgeführt; Bereitstellen der Testergebnisse innerhalb von maximal einem Tag; konsequente Isolation der positiv Getesteten in häuslicher Quarantäne; tägliche Statusberichte der positiv Getesteten per Smartphone; Bewegungskontrolle der positiv Getesteten, um sicherzustellen, dass die Quarantäne eingehalten wird; sofortige Benachrichtigung aller Südkoreaner per SMS über positiv Getestete in ihrer Wohngegend, inklusive Informationen zu den Zeiten, zu denen sich der positiv Getestete an öffentlichen Plätzen, an denen sie sich angesteckt haben könnten, befunden hat; und vieles mehr...
(eigentümlich frei. Ob die im Kanzleramt überhaupt weiß, wo Südkorea liegt?)

Ein Richter über das Corona-Chaos der Justiz
Von Eberhard Orthos. Haben Sie sich neben allem Wirbel um Corona einmal Gedanken macht, ob und wie die Justiz, speziell die Strafjustiz, in Zeiten von Corona funktioniert? Es herrscht leider ein ziemliches Chaos. Ich möchte als Richter an einem Landgericht von meinen Erfahrungen berichten. Ähnliche Dinge passieren vermutlich auch an anderen Gerichten....Die Rechtslage in Deutschland ist im Hinblick auf die dargestellten Fragen chaotisch und undurchschaubar. Wenn wir gute Justizminister auf Landes- und Bundesebene hätten, würden die schnell und pragmatisch handeln und klare Regeln erlassen. Man könnte beispielsweise kurzfristig ein Gesetz durch den Bundestag bringen, dass sämtliche Fristen nach der StPO für den Zeitraum der Corona-Krise, also beispielsweise vom 20. März bis zum 20. April 2020, gehemmt sind. Das wäre eine klare und vernünftige Regelung. Unsere Nachbarn in Österreich sind – wieder einmal – viel pragmatischer und uns um Längen voraus. Dort gibt es inzwischen eine gesetzliche Fristenhemmung für die Zeit der Corona-Krise. Auch in Deutschland gab es früher einmal Juristen, die mit Krisen umgehen und sie vernünftig regeln konnten...
(achgut.com. Auch Justzminister sind überlastet, wenn sie noch "Europa" und Tourismus und MdL machen, Verse für Narren schmieden und Wanderwege einweihen müssen.)

Hans-Hermann Tiedje
Alles nur ein Fliegenschiss
Die halbe Welt im Ausnahmezustand. Straßen leer, Cafes und Restaurants geschlossen, Stimmung im Keller, Aussichten schlecht – bleibt die Hoffnung auf den Impfstoff. Für Schlussfolgerungen aus der Corona-Katastrophe ist es noch zu früh. Aber es gibt schon ein paar Erkenntnisse, die man festhalten sollte. Hier vier davon.Erstens: Das Brüssel-Europa ist erledigt...Zweitens: Merkel hat 2015 behauptet, man könne die Grenze nicht schließen... Drittens: Manche Politiker, die sich jetzt als Mahner, Warner und Macher produzieren, sollten besser auf Vergessen hoffen. Zum Beispiel NRW-MP Armin Laschet. Als Corona schon ganz nah war, die Angst vor der Tür stand, musste am Rhein der Karneval durchgezogen werden...Viertens: Mutmaßlich große Dinge werden plötzlich ganz klein. Beispiel Thüringen. Die MP-Wahl,...
(achgut.com. Johann Wolfgang Goethe, Migrant in Thüringen: "Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten".)

Virus als "Soldat Allahs"
Radikale Prediger und Islamisten nutzen Coronakrise für ihre Zwecke
Während das Coronavirus um die Welt geht, Leben bedroht und kostet, wird diese Situation von radikalen Predigern für ideologische Zwecke ausgenutzt: Das Virus wird zum „Soldat Allahs“ erklärt. Gleichzeitig sieht der IS darin seine Chance.
VON Zara Riffler
(Tichys Einblick. Stunde der Scharlatane und Terroristen.)

Henryk M. Broder
Geld alle und die Datenbank geknackt – das ist Berlin
Allen, die einen Anspruch auf Kurzarbeitergeld und andere staatliche Hilfen haben, wurde versprochen, dass ihre Anträge „schnell und unbürokratisch“ bearbeitet würden. Milliarden Euro wurden bereitgestellt. In Berlin ist die landeseigene Investitionsbank für die Verteilung der Mittel zuständig. Und das bedeutet: Das System fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
(achgut.com. Wer Grenzen nicht schließen kann, der kann auch nicht Geld  scheißen.)

„Eigene Schritte gehen“
Berlin will 1.500 Migranten aus Griechenland aufnehmen
Die Berliner Landesregierung hat angekündigt, Asylsuchenden aus griechischen Lagern in Eigenregie nach Deutschland zu holen. „Diskutiert wird – was die Rolle Berlins angeht – über Zahlen zwischen 500 und 1.500 oder auch noch mehr. Wichtig wäre mir, daß man überhaupt erstmal anfängt“, sagt Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne).
(Junge Freiheit. Die haben's ja nicht dort, wo's nötig wäre! Warum sollen Steuerzahler anderer Bundesländer finanzieren? Griechenland und Rom zeigen, das sowas in Ruinen endet und nicht wieder aufersteht.)

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"Das ist bedauerlich": RKI-Chef ärgert sich über unverbesserliche Corona-Leugner
(focus.de. Das musste ja kommen.Jetzt geht's los! Holocaust, Klima, Weltuntergang, Corona. Merkel und Ko.werden es schon hinrichten. Worin ist dieser Mann kompetent?)
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BMW meldet Kurzarbeit an - 20.000 Beschäftigte betroffen
Nach anderen Konzernen in der Automobilbranche hat nun auch BMW Kurzarbeit angemeldet. 20.000 Mitarbeiter seien davon betroffen, in den Werken in Dingolfing, München, Regensburg und Leipzig, wie der Konzern verkündete. Auch in den USA stehen in den BMW-Werken die Bänder still. Nur in China läuft die Produktion wieder an.
(focus.de)
470.000 Betriebe haben in Corona-Krise bislang Kurzarbeit angezeigt
Die Corona-Krise trifft viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer schwer. Deshalb hat Arbeitsminister Hubertus Heil über Schutzmaßnahmen und die Sicherung von Arbeitsplätzen informiert. Wie viele Menschen betroffen sein werden, lässt sich noch nicht sagen: Laut Arbeitsminister Heil haben bislang 470.000 Betriebe Kurzarbeit angezeigt. Es sei aber davon auszugehen, dass es deutlich mehr werden als zu den Spitzenzeiten bei der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 mit rund 1,4 Millionen. Rostock widersetzt sich einer Aufforderung des Gesundheitsministeriums...Bei der bislang einzigen genehmigten Demonstration während der Corona-Kontaktsperre in Berlin hat ein Künstler die Einhaltung der Abstandsregeln gefordert...Dazu stellte Rainer Opolka große Bronzefiguren von springenden Wölfen und nackten Frauen auf dem Alexanderplatz in Berlin auf. Opolka ist für seine Wolfsskulpturen bekannt, mit denen er bereits in mehreren Städten gegen Rechtsextremismus Stellung bezogen hat. Demonstrationen sind derzeit nicht erlaubt, aber es gibt Ausnahmen. Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte am Montag gesagt, in diesem Fall habe man eine Erlaubnis erteilt. ...Am Samstag hatten rund 200 Menschen am Kottbusser Tor in Berlin gegen Kapitalismus, steigende Mieten und für offene Grenzen demonstriert. Sie hielten dabei alle große Abstände zu anderen ein. Weil die Demonstration wegen der aktuellen Lage nicht genehmigt war, löste die Polizei sie auf...
(focus.de. Politik-Krise vernichtet die Wirtschaft. Grundgesetz gilt nur für Links gegen Rechts. "Unrechtsstaat".)

„Resettlement“ um jeden Preis
VW, Bertelsmann & Co. trotz Krise für mehr Einwanderung
Von WOLFGANG HÜBNER
Wer vermutet, die für viele Millionen Leben und Existenzen bedrohliche Virus-Krise könnte selbst bei überzeugten Einwanderungsfreunden eine gewisse Nachdenklichkeit hervorrufen, kennt noch nicht den „Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Migration“ (SVR). Denn dieser hat nun ungeachtet der dramatischen Situation vier Empfehlungen veröffentlicht, die allesamt nur ein Ziel haben: Noch mehr Migration nach Deutschland und EU-Europa fördern und betreiben – unbegrenztes „Resettlement“ um jeden Preis! Wer nun glaubt, die Verfasser solcher Forderungen wie die Öffnung der griechischen Grenze für Asylsuchende oder den Ausbau „regulärer Zuwanderungswege“ für „irreguläre Einreisen für Schutzsuchende“ könnten, zumal derzeit, nur den Hirnen realitätsresistenter Ideologen entstammen, sollte sich besser genauer anschauen, um was und wen es sich bei diesen „Sachverständigen“ von SVR handelt. Dessen Vorsitzende ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Petra Bendel. Sie ist auch Mitglied der durch die Bundesregierung berufenen „Fachkommission zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit“. Stellvertretender Vorsitzender des achtköpfigen „Sachverständigenrats“ ist der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Daniel Thym, ebenfalls Mitglied der oben genannten Fachkommission der Bundesregierung. Thym hatte 2018 in einer Kontroverse mit Thilo Sarrazin dessen Behauptung eines fortwährenden Rechtsbruchs an den deutschen Grenzen als „Mythos“ bezeichnet. Soweit zum Personal. Aber wer finanziert diesen „Sachverständigenrat“? Wer hat Interesse an seiner Arbeit und Einfluss? Es sind derzeit sieben milliardenschwere Stiftungen, die über den SVR aktive Umvolkungspolitik betreiben: Bertelsmann, Volkwagen, Bosch, Vodafone und noch drei weitere. In den Anfangsjahren seit 2008 waren auch die Hertie- und die ZEIT-Stiftung als Geldgeber mit im Flüchtlingsbeschaffungs-Boot. Für die wirtschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen nach der Krise gilt es, sich gut zu merken, wer diese SVR ist und wer sie bezahlt. Es war übrigens die Bertelsmann-Stiftung, die noch kürzlich einen drastischen Abbau von Krankenhausbetten in Deutschland gefordert hat.
(pi-news.net)

Islamrat
Coronakrise: Moslems fordern Rettungsschirm für Moscheen
Der Islamrat in Deutschland hat angesichts der Coronakrise Finanzhilfen für die Moscheegemeinden in der Bundesrepublik gefordert. Wegen des Verbots, sich in Moscheen zu versammeln, erhielten die Gemeinden keine Spenden mehr. Bundesregierung und Landesregierungen müßten deshalb Maßnahmen zu ihrem finanziellen Schutz und Erhalt ergreifen.
(Junge Freiheit. Hohoho! Schrecken die vor nichts zurück? Von Überweisungen noch nichts gehört?)

Was bringen Schutzmasken?
Corona-Masken: Die Wahrheit hinter Zellstoff
Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, sie bringen nichts, in Asien sind sie gang und gäbe. Doch was bringen die Mundschutzmasken wirklich?
VON Roland Tichy
...Uns würden also einfache Masken helfen.Mittlerweile wollen auch die Städte Jena und Hanau Maskenpflicht verordnen; ...Nein, damit besiegen wir das Virus nicht. Aber vielleicht könnten wir dazu beitragen, dass dieses Land wieder angeschaltet wird. Ich glaube nicht an Wunderheilung, nicht an Patentrezepte....Warum sperrte sich die Politik bisher so sehr dagegen? Dafür gibt es vermutlich zwei Gründe: Sie müßte eingestehen, dass sie die Gefahr verharmlost und Maßnahmen verzögert hat. Wie peinlich, wo wir doch täglich hören und lesen und sehen, dass wir die weltbeste Politik betreiben, nur Donald Trump und Boris Johnson alles falsch machen. Politiker gestehen eigene Fehler nicht ein, sie deuten grundsätzlich immer auf andere. Und viele Medien sind so eng mit der Politik, dass sie deren Fehler zu eigenen machen.Das zweite Argument ist noch schrecklicher: Wir sind vermutlich Weltmeister im Bau von teuren Lungenbeatmungsmaschinen. Aber Cent-Produkte? Nicht bei uns.
(Tichys Einblick. Im Dilettantenstadl der deutschen Politik hat niemand nix mit Nix zu tun.)

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