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Gelesen

(tutut) - Die Steinlaus (Petrophaga lorioti) hat es in das medizinische Wörterbuch Pschyrembel als fingierten Lexikonartikel (Nihilartikel) geschafft. Dies führte zu weiteren Artikeln und Ausführungen in diversen wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Publikationen und Einlassungen. Das Urviech des Nonsens ist ein von Loriot gezeichnetes fiktives Nagetier, das dieser 1976 in seinem Sketch "Die Steinlaus" als imitierter TV-populärer Frankfurter Zoodirektor Prof. Grzimek präsentierte. Er beschreibt die Steinlaus als scheuen Nager, der sich von Silicaten, also von Steinen, ernähre. Gelegentlich würde ein Eisenträger nicht verschmäht. Das geschlechtsreife Männchen habe einen Tagesbedarf von etwa 28 Kilogramm Beton und Ziegelsteinen, das Weibchen verzehre in der Schwangerschaft beinahe die doppelte Menge. Der "possierliche kleine Kerl" sei vom Aussterben bedroht, bei wissenschaftlichen Grabungen im Erdreich seien jedoch in mehr als 20 Metern Tiefe noch einzelne Tiere gefunden und in zoologische Gärten verbracht worden. Loriot hatte auch eine Steinaus ins Fernsehstudio mitgebachtAm Anfang des Sketches informiert Loriot die Zuschauer, er habe eine Steinlaus mitgebracht. Auf dem Tisch lagen einige Steinbrocken, von denen nach einem Einspielfilm mit einstürzenden Gebäuden, darunter sogar eine Kirche, als vermeintlicher Steinlausfraß gezeigt wurden. Ob in Radio, Fernsehen oder Zeitung, Loriot könnte heute ins Volle des deutschen Medienbiotops greifen. Die Steinlaus wäre nicht mehr allein, zu ihr müssten sich Lügenbeutler und Spruchbeutler gesellen, denn die Natur ist Evolution und nicht nachhaltig. Corona frisst auch die Steinlaus mitsamt Ausbeutlern.  Im politisch korrekten Pschyrembel des Bessergutmenschen gehört ihnen ein Ehrenplatz. Schon das Urgestein deutscher Politik, Jakob Maria Mierscheid, seit 1979 für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages, hat jüngst aus dem Quarantänequartier des Parlaments, manche vermuten es im ehemaligen Regierungsbunker in der Eifei, telepathiert, was gerade nicht zur Lieblingsnahrung der Steinlaus gehört, aber auch aus 2 Meter Abstand als Ausscheidung von Lügenbeutler und Spruchbeutler, beide gehören zur Familie der Einsacker, zu identifizieren sind. Jakob Maria Mierscheid hat sich einen Namen gemacht als Autor wissenschaftlicher Werke über allgemeine Sozialfragen, Probleme der Berufsausbildung, Aufzucht und Pflege der geringelten Haubentaube in Mitteleuropa und anderswo, Untersuchung des Nord-Süd-Gefälles im Bundesgebiet. Als Mitinhaber diverser Pressedienste, sein Kürzel "pm" ist nicht zu übersehen, verdankt Deutschlands Leserschaft ihm einen bedeutenden Teil der Frühstücksbildung vom Vortag. Deren Höhepunkte sind Vergangenheit: "Regierung rechnet mit steigenden Infektionszahlen - Kanzleramtsminister Braun: Höhepunkt liegt noch vor uns – Auch in den USA breitet sich Corona rasant aus", "Marshallplan für Europa gefordert - Von der Leyen will Milliarden in Bewältigung der CoronaKrise investieren – Streit um Bonds". Erstmals erfahren die Völker der EUdSSR aus nicht gewähltem Mund, dass sie gerade einen dritten Weltkrieg hinter sich haben. Ob Deutschland nach verlorenem Gemetzel gegen Corona nun ein zweites Wirtschaftswunder schafft, denn das erste kam auch ohne Marshallplan aus, während andere damit auf der Strecke blieben. Was wird nun aus Müllers Marshallplan für Afrika?  Ahnungslos im Hier und Jetzt. Sie wissen nicht, was sie reden und schreiben. Erst verwirklicht Merkel den Morgenthauplan, dann bettelt Leyen Trump um Care-Pakete an!  Die Welt eines Chefredakteurs erklärt dieser selbst: "Europa wird nicht gelebt - Die kommenden Tage und Wochen entscheiden über die Zukunft der Europäischen Union und über den Euro. Die Corona-Krise macht deutlich, welchen Fliehkräften Brüssel und die europäischen Institutionen ausgesetzt sind. West gegen Ost, Nord gegen Süd. Politisch nutzen osteuropäische Staaten wie Polen und Ungarn den Kampf gegen das Virus, um autoritäre Strukturen aufzubauen. Proteste vor allem von westeuropäischen Mitgliedsländern werden ignoriert, denn sie sind längst einkalkuliert. Wirtschaftlich zerlegt sich die Union einmal mehr zwischen Nord- und Südeuropa". Warum macht er's nicht wie die von allen heiligen Geistern verlassenen Bischöfe:  Hosen voll  German Angst vor Himmel und Hölle ohne Bedarfshalt im Fegefeuer.  "Leere Kirchen in der Karwoche – Bischof will Ostermesse ins Netz stellen". Petrus war Fischer. Sie sind  ohne Angelschein.  Merkel hat's gesagt, Chefrdakteur wiederholt's: "Wir stecken in der größten Krise nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dennoch streiten die europäischen Regierungen wie zu Beginn der Finanzmarktkrise 2008".  Dabei haben beide keine Erinnerung  an den Krieg. Wenn Leser nicht die Krise kriegen, hilft ihnen nichts mehr. "Wahn, spricht der Prediger, Wahn nur Wahn, alles ist Wahn!" Doktor Eisenbart meldet aus dem grünen Bett: "'Wir können auch sehen, wie viele Covid-19-infizierte Menschen aktuell im Krankenhaus behandelt werden', teilte Innenminister Thomas Strobl (CDU) mit. Die Auswertung biete die Entscheidungsgrundlage für den Fall, dass landesweit Patienten verteilt werden müssen. Auf Landesebene könne die Oberleitstelle in Abstimmung mit dem Innenministerium Patienten den einzelnen Krankenhäusern zuweisen. Am Sonntagmorgen waren nach Ministeriumsangaben im 'Resource-Board' 963 Intensivbetten ohne Beatmung und 2035 Intensivbetten mit Beatmung sowie 935 Beatmungsbetten außerhalb von Intensivstationen eingegeben". Noch Platz im baden-württembergischen Bettenlager. Kein Wecker weit und breit. Nun aber sind sie dran: "Hauk will Bibern auf den Pelz rücken - Landwirtschaftsminister erwägt Abschuss der Nagetiere – Modellprojekt soll Population kontrollieren". Da hat die Steinlaus noch einmal Glück gehabt. Es ist die Stunde der Sternschnuppen im Journalismus. Ein Berufsstand verglüht. Auch wenn er noch so laut im Friedwald  vor sich hin pfeift: "'Wir erleben eine Art Sternstunde für regionalen Journalismus' - Journalismusforscher Klaus Meier spricht darüber, was Medien in der Coronavirus-Krise leisten – und was sie besser lassen sollten". Wissen sie nicht, dass sie es sich nicht leisten können, noch einen zu lassen? "'O Spaichingen wie bist du schön' - Das Gästebuch des Dreifaltigkeitsbergs erzählt Geschichte(n) Erster Teil". Grausamkeiten bleiben Grausamkeiten, daran ändert die bunteste Schleife nichts. "Die 2020er - für Trossingen ein Jahrzehnt der runden Jubiläen - Stadtarchivar Martin Häffner blickt auf längst vergangene Zeiten Erlangung der Stadtrechte als Höhepunkt". Kindisch ist die lokale Zeitungswelt. "Kindergartenkinder bemalen Steine", "Mühlheim will mehr als 1000 Bäume pflanzen". Luther beschränkte sich auf ein Apfelbäumchen. "Regenbogen Challenge - Vielen Dank an alle Künstler - Überall auf der Welt haben Kinder Regenbögen gemalt – als Zeichen der Hoffnung während der Corona-Krise. Die Jungen und Mädchen im Landkreis Tuttlingen haben ganz besonders fleißig gemalt und gebastelt". Was ist mit Corona? Weiß der Landrat over the rainbow was? Oder ist es Zeit für die Nachtkrabb?

Jugendliche: Massenversammlung gegen Pärchen
Tuttlingen (ots) - Vier Jugendliche haben am Sonntagabend im Bereich der Jet-Tankstelle in der Bahnhofstraße ein junges Pärchen angegriffen. Gegen 18.40 Uhr war das Pärchen im Alter von 15 und 18 Jahren zu Fuß in Richtung des Tankstellenareals unterwegs, als es zunächst verbal und anschließend handgreiflich von vier Jugendlichen angegangen wurde. Anschließend flüchteten die vier Jugendlichen, einer davon mit einem Fahrrad, in Richtung Innenstadt, wo sie noch kurz von einer Polizeistreife im Bereich des Rathaus-Hinterhofes gesehen wurden, jedoch dann nicht mehr festgestellt werden konnten. Einer der vier Jugendlichen im Alter von etwa 16 bis 17 Jahren trug eine weißes Sweat-Jacke und eine graue Basecap. Ein anderer der vier Täter war mit einer Lederjacke und ein weiterer mit einer blauen Sweat-Jacke bekleidet. .
(Polizeipräsidium Konstanz)

Zahlungsunfähigkeit droht
Kommunen fordern Corona-Schutzschirm vom Land
Gemeindetag, Städtetag und Landkreistag Baden-Württemberg fordern angesichts der Corona-Krise einen finanziellen Schutzschirm für die Kommunen. Es ist ein Hilferuf und gleichzeitig eine Warnung.
(swr.de. Warum kümmern Kommunen sich nicht um die Angelegenheiten ihrer Bürger, sondern üben nur Kadavergehorsam aus?)

Polizei Konstanz kann kein Deutsch
Unser zuständiges Polizeipräsidium Konstanz kann kein Deutsch. Sie haben zwei richtige Fahrraddiebe geschnappt, schreiben aber, es seien „vermeintliche“ Fahrraddiebe:
Tuttlingen
Fahrraddiebe auf frischer Tat ertappt
Dank einer aufmerksamen Bürgerin sind der Polizei in Tuttlingen am Freitagabend zwei vermeintliche Fahrraddiebe ins Netz gegangen. Gegen 20:45 Uhr wurden zwei Personen dabei beobachtet, wie sie sich am Bahnhofsplatz an einem Fahrrad der Marke Bulls zu schaffen machten. Beim Eintreffen der alarmierten Polizei konnten zwei 39-jährige Männer an dem besagten Fahrrad angetroffen werden. Die Personen hatten bereits den Kunststoffmantel des Spiralschlosses am Fahrrad angeschmolzen und bearbeiteten die innenliegenden Metallfäden. Offensichtlich waren sie im Begriff, das Fahrradschloss zu knacken, um das Fahrrad zu entwenden. Die vermeintlichen Fahrraddiebe müssen sich nun wegen versuchtem besonders schweren Fall des Diebstahls verantworten.
Sehr verehrter Herr Polizeipräsident,
„vermeintlich“ bedeutet „irrtümlich vermutet“ oder „scheinbar“. Ein vermeintlicher Dieb ist also in Wirklichkeit gar keiner! Wollten Sie uns das mitteilen? Vermutlich nicht. Ich weiß aber, wo die verschwurbelten Meldungen herkommen. Sie und die Presse wollen die Bürger immer nach Möglichkeit desinformieren. Berüchtigt ist der Ausdruck „Männer“ oder „junge Männer“, den wir bis zum Erbrechen vorgesetzt kriegen. Schreiben Sie doch gleich zum Beispiel „zwei Osteuropäer“ oder „zwei Neger“ oder „zwei Asylanten“ oder: „Zwei Zigeuner wollten ein Fahrrad klauen und wurden erwischt“. Dann weiß jeder gleich Bescheid, und ihre Mitarbeiter müssen sich nicht so verrenken. Gruß Ronne!
(Rottweil Blog. Früher mussten angehende Polizeioffiziere ein Praktikum in Lokalredaktionen absolvieren. Wo aber sollten sie heute hin, um das Schreiben von Berichten zu lernen? Da müssten ja erst einmal aus Qualitätsjournalisten echte Journalisten gemacht werden.)

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NACHLESE
EEG-Umlage festgemauert
Ökoenergieanlagen: Betreiber kassieren auch in der Krise
Nun ist es halt da, das Virus. Der wirtschaftliche Einbruch wird gewaltig sein, Existenzen sind bedroht, bei anderen wird zumindest eine neue Bescheidenheit einziehen. Während ganze Branchen ums Überleben kämpfen, kassieren die Betreiber von Ökoenergieanlagen ungestört weiter.
VON Frank Hennig
....Mit dem schrumpfenden Stromabsatz fallen die Preise an der Börse, auch etwas die der CO2-Zertifikate. Den Haushaltskunden nutzt das nichts, 53 Prozent Staatsanteil am Strompreis bleiben und auch die EEG-Umlage steht festgemauert in deutscher Erden. Zurücklehnen können sich die Betreiber der Ökoenergieanlagen, deren Strom unabhängig vom Bedarf zum Festpreis abgenommen wird. Sie bekommen das Geld vom EEG-Umlagekonto, das über die Netzbetreiber gefüllt wird. Fallen Einzahler am Anfang der Kette aus, zum Beispiel weil Mieter die Stromrechnung nicht mehr zahlen können, haben die Netzbetreiber das Inkassoproblem, nicht die Windmüllerin oder der Biogasmann. Der Streichelzoo der Erneuerbaren ist krisenfest, egal, wie das Virus heißt. Dafür sollten sich die Profiteure dann doch auch mal bedanken.
(Tichys Einblick. Schon vergessen, wie die DDR untergegangen ist?)
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Corona-Medienkrise
Auch die Zeit plant Kurzarbeit / Klambt reduziert Heftumfänge
Zeit-Chef Rainer Esser plant Kurzarbeit gegen Corona-Anzeigeneinbrüche
Nach Funke, der Zeitungsholding SWMH und dem Spiegel plant nun auch der Zeit Verlag aufgrund von Werbeeinbrüchen infolge der Corona-Wirtschaftskrise mit Kurzarbeit. Die Mediengruppe Klambt dagegen druckt dünnere Hefte und verschiebt Investitionen. Während Funke bei seinen Regionalzeitungen Kurzarbeit bereits beantragt hat und der Spiegel noch prüft, plant die SWMH (Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung, Frankenpost) laut einem Medienbericht entsprechende Schritte – und nun auch die Zeit. ... Die Verluste im Anzeigenmarkt und anderswo – wohl gerade bei den Leserreisen und Veranstaltungen – habe der Verlag mit höheren Vertriebserlösen nicht kompensieren können, heißt es...„Das Ausmaß werden wir erst einschätzen können, wenn wir absehen können, wie lange diese Krise anhält“, zitiert Unter Zwei den Zeit-Geschäftsführer Rainer Esser. Staatliche Subventionen seien für ihn kein Thema, dafür aber Anzeigenschaltungen: „Es wäre ausgesprochen hilfreich und sehr sinnvoll, wenn die Bundesregierung und alle öffentlichen Stellen die Zeitungen intensiv für ihre Kommunikation in Zeiten von Corona nutzen.“..
(horizont.net. Bleibt ja noch der Weg als Regierungs-Anzeigenblätter mit hanebüchener Reklame der Bundesregierung. Warum sollen Leser Merkels Wiederholungen bezahlen? Das sollten sich mal noch immer Unentwegte fragen. )

Videokommentar von Markus Gärtner
Ungarn irritiert die Globalisierer
Von MARKUS GÄRTNER
Er hat den IWF vor die Tür gesetzt, die internationalen Banken verprellt und die Dependance der Open Society Foundation von George Soros zum Rückzug aus Ungarn gezwungen. Zudem gilt er als ein Regierungschef, der ziemlich wenig von der EU und den Brüsseler Bürokraten hält.Kein Wunder daher, dass Viktor Orban für seinen eigenen Weg seit zehn Jahren von westlichen Politikern und Medien im Mainstream kritisiert, gescholten, verhöhnt und als Möchtegern-Diktator diffamiert wird. Die europaweite Kampagne erreichte ihren vorläufigen Höhepunkt 2015 und 2016, nachdem Orban mit einem Zaun an der serbischen Grenze mitten in der Migrationskrise die Balkanroute abschnitt – und dann auch noch seinen Aufwand den Nachbarländern in Rechnung stellte.Jetzt, in der Corona-Krise dient der ungarische Ministerpräsident Globalisierern, Linken und Haltungs-Journalisten mit starkem Konformitätsdrang wieder einmal als willkommene Zielscheibe, weil er harsche Corona-Gesetze erlassen hat. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber: andere Länder gehen bei der digitalen Kontrolle, dem Einsatz von Geheimdiensten und der eigenen Armee noch weiter. Schon nach kurzer Prüfung bricht die ganze Kampagne gegen Orbans angeblichen Versuch, „unbegrenzte Macht“ an sich zu reißen, in sich zusammen. Die Maßnahmen sind zeitlich klar begrenzt auf 15 Tage, verlängern müsste das Parlament und eine „umfassende Machtausübung“ findet nicht statt, weil sich das Corona-Gesetz klar auf die medizinische Krise beschränkt. Und die nächste Nationalratswahl, die angeblich verhindert werden soll, wird in dem Corona-Gesetz gar nicht erwähnt.Trotzdem fordert Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn mit der Brüsseler Arroganz, die Millionen Europäer in Rage versetzt, Ungarn gehöre „in politische Quarantäne“. Eine lange währende Kampagne erreicht damit einen neuen Höhepunkt. Doch die, die mit dem Finger auf Orban zeigen, neben Medien und deutschen Politikern vor allem die EU durch ihre Repräsentanten, sollten sich lieber an die eigene Nase fassen …
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich könnte nun Fakten über Fakten zu meiner Bestandsaufnahme der Situation in Deutschland auflisten, verbunden mit den Fragen, die ich immer stelle, wenn mir jemand allzu euphorisch schildert, wie der Stand der Undinge in demokratische Bahnen zurückgeführt werden kann. Fragen wie: Wie will man Bärchenwerfer, die Gays for Refugees, die Omas gegen rechts, die Feministinnen für das Kopftuch auf den Boden der Tatsachen holen? Wie den kriminellen, linksterroristischen Sumpf austrocknen? Wie den täglich zunehmenden Rassismus gegen die Menschen, die schon länger hier lebten, stoppen? Bitte ganz konkret, ohne die Worte „irgendwie“ und „irgendwer“ zu verwenden! Wer denkt denn noch allen Ernstes, dass das friedlich möglich wäre?
(Archi W. Bechlenberg, eigentümlich frei)
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Achgut.tv
Broders Spiegel: Generalprobe für den Notstand?
Video. Gestern noch das Hohelied auf offene Grenzen und heute sind alle Grenzen geschlossen, selbst die Landesgrenzen nach Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Und jetzt muss ich auch noch der gleichen Meinung sein, wie Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung, der findet, dass es jetzt um die Grundrechte gehen muss, die uns einfach genommen wurden.
(achgut.com. Ein vorhandener Notstand muss nicht geprobt werden.)

Wolfgang Meins
Der Hanau-Attentäter, die Psychiatrie und das Schweigen
Kürzlich berichteten Medien, das BKA habe festgestellt, der Attentäter von Hanau sei kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie gewesen und habe „offensichtlich an Paranoia gelitten“. In weiser Voraussicht titelte Achgut.com zurückhaltend: „Bestätigt BKA das Offensichtliche?" Und, siehe da: Das BKA bestätigt das inzwischen nicht mehr. Die psychiatrische Fachwelt duckt sich indes weg. Warum bloß?
(achgut.com. Im europäischen Psychohaus sind alle Duschvorhänge blutig gerissen. Leser-Kommentar auf Tichys Einblick: "Es ist erschreckend, eigentlich schon beängstigend, wie weit Opportunismus und Verlogenheit sich in den eigentlich staatstragenden ( jetzt eher staatzersetzenden ) Institutionen von Politik, Justiz, Verfassungsschutz, Polizei und Medien etabliert haben".)

Wolfgang Zoubek
Europa und Japan – ein Vergleich in der Krise
Es gibt in Japan in der Corona-Krise keine hysterischen Reaktionen wie in Europa, keinen von der Regierung angeordneten Shutdown. Wie sich schon nach dem Atomunfall in Fukushima 2011 zeigte, reagieren die Japaner in Krisen allem Anschein nach besonnener als die Europäer. Ich fühle mich in Japan derzeit sicherer als in Europa, und kann mir dieses Urteil aufgrund eigener Erfahrungen erlauben.
(achgut.com. Eine Frage zwischen Philosophie und Hysterie.)

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News-Redaktion
Innenministerium stellt klar: Für Asylbewerber Grenzen noch offen
Das Bundesinnenministerium hat klar gestellt, dass der seit 16. März geltende Zurückweisungserlass für die meisten Ausländer nicht für Asylbewerber gilt. Durch die neuen Grenzschutzmaßnahmen hätte sich „am bisherigen Asylverfahren keine Änderung ergeben“, habe das Bundesinnenministerium (BMI) laut „Welt am Sonntag“ mitgeteilt...„Wir können nicht auf der einen Seite EU-Bürgern die Einreise nach Deutschland untersagen und auf der anderen Seite Asylbewerbern den illegalen Grenzübertritt erlauben“, habe der CDU-Politiker Armin Schuster (CDU) der „Welt am Sonntag“ gesagt: „Gesundheitsschutz geht jetzt vor, deshalb muss das Einreiseverbot auch auf Asylsuchende ausgeweitet werden und zwar an allen deutschen Landgrenzen. Nur wenn wir alle Grenzabschnitte kontrollieren, sind die üblichen Ausweichbewegungen zu verhindern.“ ...
(achgut.com. Ist Parlamentarismus erst ruiniert, geht der Rest ganz ungeniert. Drehhofer als Entdecker des "Unrechtsstaats" lässt sich sein Patent des Absurden zur Abschaffug von Demokratie, Rechtsstaat und Grundgesetz nicht nehmen.)
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 Erntehelfer sind keine Sozialschmarotzer
Es stimmt etwas nicht in Deutschland
Von WOLFGANG HÜBNER
In den letzten Tagen gab es gerade in den Leserforen rechter oder konservativer Internetseiten einiges an Aufregung über die Entscheidung der Bundesregierung, im April und Mai jeweils 40.000 ausländische Erntehelfer einfliegen zu lassen. Völlig undifferenzierte Vergleiche zu Scheinasylanten und Messerstechern wurden gezogen.Die nette deutsche Verkäuferin am Spargelstand ist hingegen erleichtert: Jetzt dürfen nach anfänglichen Widerständen doch bekannt fleißige Helfer aus Osteuropa einreisen. Und die Landwirte müssen deshalb auch nicht mehr um die Einbringung der Ernte zittern. Denn die meist polnischen und rumänischen Erntehelfer sind in der Regel weder Sozialschmarotzer noch Kriminelle. Sie wollen hier auch nicht siedeln, sondern reisen nach getaner Arbeit wieder zurück in ihre Heimat. Würden sie nicht kommen, wären nicht nur die Ernten von Spargel oder Erdbeeren gefährdet. Es käme auch zu massiven Einbrüchen in der Ernte von Salaten, Kohl, Rhabarber, Salatgurken und vielen anderen Gemüsesorten.Ähnlich sieht es auf den Frankfurter Baustellen aus, an denen ich täglich vorbeigehe. Während sich die Straßen ansonsten in Leere zeigen, wird dort noch sichtbar im öffentlichen Raum gearbeitet. Es sind ganz überwiegend ausländische, meist aus Osteuropa stammende Männer, die dort ihrem Tagwerk nachgehen.
Ohne fleißige Ausländer geht es nicht
Bauarbeiter und Erntehelfer verrichten dabei einen harten Knochenjob. Auf den Feldern müssen letztere oft Stunden lang in gebückter Haltung arbeiten. Es gibt im Internet Berichte von Deutschen, die es mal ein paar Stunden ausprobiert haben und den ganzen nächsten Tag mit Kreuzschmerzen auf der Couch zubrachten. Ohne ausgezeichnete Fitness geht da nichts. Und das für eine im bundesdeutschen Maßstab nicht sehr hoch bezahlte Arbeit mit einem Stundenlohn von neun bis elf Euro brutto. Von diesem werden in der Regel noch die Kosten für die Unterkunft auf dem Bauernhof, Verpflegung und eventuell Anfahrt abgezogen.Manche, die sich über die Saisonarbeiter aufregen, übersehen, dass ohne sie die Versorgung mit heimischen Nahrungsmitteln zum Teil gefährdet wäre.Vorschläge, hiesige Asylbewerber oder Deutsche für die Arbeit auf den Feldern einzusetzen, werden die Bauern dankend ablehnen. Mit unmotivierten und verwöhnten Zwangskräften kommt die Ernte nun einmal nicht in die Scheunen. Auch wenn es einen charmanten Reiz hätte, wenn Fridays For Future-Kids zur Rettung des Klimas nach dem Abitur ein Jahr in die hiesige Landwirtschaft abgeordnet würden, statt zum Auslandssemester in die USA oder als Backpacker nach Australien zu fliegen.
Aus Neuseeland werden keine Erntehelfer zurückgebracht
Derzeit lässt das Auswärtige Amt wegen der Virus-Krise (auf Staatskosten?) nicht weniger als rund 12.000 Deutsche, darunter viele junge Leute, aus dem fernen Neuseeland zurück nach Deutschland fliegen. Denn die Neuseeländer haben jetzt andere Sorgen als die Beherbergung deutscher Touristen. 12.000 Flugpassagiere für eine Strecke von 18.364 Kilometer, das sind etwa 50 Flüge von je 20 Stunden Dauer. Und Neuseeland ist ja nicht das einzige ferne Land auf der Erde, wo Deutsche jetzt so schnell wie möglich weg wollen. Keiner dieser Reisenden wird allerdings nach der Rückkehr auf dem Bau arbeiten, Spargel stechen oder mit dem Bauer auf dem Traktor sitzen. Das werden auch die Heerscharen abgelehnter Sozialasylanten ebenso wenig machen wie die meisten anerkannten Asylbewerber. Denn das, so hat jüngst die ehemalige Weinkönigin als Ministerin für Landwirtschaft in Merkels Regierung vorgerechnet, würde ihre materielle Lage verschlechtern, weil das Abzüge von staatlichen Unterstützungsleistungen zur Folge hätte. Ein irres Land, die bunte Republik.
Und trotz der gigantischen Neuverschuldung wegen der Virus-Krise müssen weder Politiker um ihre Diäten, noch Ministerialdirektoren und Behördenchefs um ihre Beamtengehälter und Pensionen bangen. Die Amtskirchen erhalten trotz ängstlich verrammelter Kirchen weiterhin ihre Kirchensteuer und die Asylanwälte laufend neue Klienten. Denn auch bei geschlossenen Grenzen wird jeder aufgenommen, der das Zauberwort Asyl auswendig gelernt hat. Dass das so bleibt, darauf werden besonders manche derer genau achten, die jetzt als klimasensible Grünwähler aus Neuseeland zurückgeflogen werden.Was machen diese übrigens, wenn sie wieder zu Hause sind? Sie bestellen im Online-Handel. Mehr Pakete denn je werden derzeit nach meinen Beobachtungen in dem Haus, in dem ich wohne, wie auch den Nachbarhäusern abgeliefert. Von wem? Die jungen Männer, die das tun, sind in großer Mehrheit Ausländer.
(pi-news.net)

Corona-Beschränkungen
Integrationsbeauftragte will Moslems vor Ramadan ermahnen
Rund zweieinhalb Wochen vor Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan hat sich Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) besorgt gezeigt, daß Moselms sich nicht an die Corona-Ausgangsbeschränkungen halten könnten. Am Freitag hatten sich in Berlin etwa 300 Moslems vor einer Moschee versammelt.
(Junge Freiheit. Hohoho! Sollte sie nicht erst etwas lernen? Allah ist größer als jedes Gesetz.)

UNSERE ELITE VERSTEHT „MARKTWIRTSCHAFT“ NICHT
Eine Beerdigungsrede auf die Marktwirtschaft
Von Pfarrer Achijah Zorn
Es ist zu Ende mit der Marktwirtschaft in unserem Land. Ihre Grundlagen werden nicht mehr verstanden: nicht vom Wirtschaftsminister und nicht vom FDP-Vorsitzenden.....Peter Altmaier aus?..beschwert sich lauthals darüber, dass die Banken in der Coronakrise die staatlichen Kreditlinien nicht schnell genug an die Wirtschaft weitergeben... Marktwirtschaftlich das 1×1 der Kreditindustrie: Kann ich einem von Insolvenz bedrohtem Kunden Geld verleihen, wenn ich selber teilweise mit diesem Geld im Risiko stehe und wenn mir selber in dieser dramatischen gesellschaftlichen Krisensituation das Wasser bis zum Halse steht... Und selbst Christian Lindner... kann.. in der ARD hinausposaunen, dass Deutschland in Sachen Klima und Migrationen einen parteiübergreifenden „Konsens aller staatstragenden Parteien“ bräuchte.Statt den marktwirtschaftlichen Grundprinzipien von freier Vielfalt und fruchtbarer Konkurrenz im progressivem Wettstreit der politischen Meinungen, vertritt der FDP-Chef also den Konsens, die Gleichschaltung, die Eintönigkeit, den populistischen Einheitsbrei...Und so läuten in der Coronakrise die Totenglocken für die Marktwirtschaft. Darum diese Totenrede. Womit ich als Pfarrer ganz in meinem Metier bin.
(Tichys Einblick. Das Land ist ein einig SED-Nest von Grabräubern geworden.)

ARD-Flüchtlings-Propaganda
Bilder „minderjähriger, unbegleiteter Flüchtlinge“ in der Tagesschau
Von SARAH GOLDMANN
Neben Corona gibt es in Politik und Mainstream-Medien noch andere wichtige (grüne / linke) Themen. Eines ist zum Beispiel die „Aufnahme von Kindern aus griechischen Lagern“. So lautet der Titel eines Beitrags in der 20 Uhr-Tagesschau vom 5. April. Die Nachrichtensendung erinnert daran, dass es bereits vor einem Monat im Koalitionsausschuss die Zustimmung gegeben habe, im europäischen Verbund „Minderjährige“ aufzunehmen. Der „europäische Verbund“, das waren acht Länder, von denen aber bislang keines konkrete Schritte eingeleitet hat. In gewohnter Manier berichtet die deutsche Hauptnachrichtensendung am Sonntagabend um 20 Uhr nicht unparteiisch über den genannten Sachverhalt, sondern hebt lobend die Initiative Luxemburgs hervor, einen Anfang zu machen und 12 (!) Kinder aufzunehmen (ab 27:26 min, siehe Video am Ende dieses Beitrags): „Ausgerechnet das kleine Luxemburg hat in den vergangenen Wochen Druck gemacht!“ Die Hoffnung des luxemburgischen Außenministers Jean Asselborn sei es zunächst, kommende Woche allein „ein Dutzend Kinder aufzunehmen und so ein Zeichen [zu] setzen.“ Interessanterweise werden aus den „Minderjährigen“ des Koalitionsausschusses in Berlin hier für Luxemburg nun „Kinder“, so wie es auch im Titel des Beitrags formuliert wird. Und die werden im Verlauf des ganzen Tagesschau-Berichts fast fortlaufend gezeigt, hier eine Zusammenstellung...Das sind die Dargestellten, die den Tagesschau-Beitrag neben Bildern von Merkel oder dem Flüchtlingsstrom 2015 begleiten. Wirkliche Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Es stellt sich die Frage, wie solche Kinder es jemals geschafft haben sollen, nach Griechenland zu „flüchten“. „Unbegleitet“ jedenfalls nicht. Entsprechend „begleitet“ wird man sie also auch nur nach Deutschland holen können. Das wird natürlich nicht erwähnt und auch nicht gezeigt, siehe Bilder, die die Erwachsenen (wahrscheinlich die Eltern oder andere Verwandte) bewusst ausblenden. Kleinkinder als Mitleids-Erreger für das europäische (will sagen: deutsche) Publikum. Genau so sind sie eingeplant von den Absendern und Begleitern (den Eltern vermutlich) dieser „Minderjährigen“. Und so werden sie ausgenutzt auch von deutscher Regierung und begleitender Staatspropaganda, warum auch immer. Allerdings, nach all diesen rührenden Bildern lässt die ARD am Schluss die Katze aus dem Sack. Der Tagesschaubericht, der in seinem Titel und den nachfolgenden Bildern fast nur echte Kinder genannt und gezeigt hatte, spricht am Schluss dann doch von denen, die tatsächlich eingeplant und gemeint sind, die nach Deutschland geholt werden sollen. Es sind junge, kräftige Männer, Anfang 20, die man gerade noch als „Minderjährige“ durchwinken kann. Tagesschau-Reporter Michael Stempfle spricht entsprechend am Ende des Beitrages in seiner Mahnung an die Bundesregierung auch nicht mehr von „Kindern“, sondern von „Minderjährigen".. Nach Ansicht der Bundesregierung soll sich die EU-Kommission um die Verteilung der Minderjährigen kümmern. Dabei zeigt der Vergleich zu Luxemburg: Deutschland hätte selbst aktiv werden können. So also die Meinung der Tagesschau, wie meistens nicht als Kommentar gekennzeichnet. Allerdings: Solle später niemand kommen und sagen, die Tagesschau hätte nur Kinder gezeigt. Hat sie nicht. Das werden im Zweifelsfalle „Symbolfotos“ gewesen sein und die wahren „Minderjährigen“ habe man ja schließlich „auch“ gezeigt. So haben sie sich abgesicher. und so werden sie später ihre Propaganda erklären und sich herausreden, wenn sie es denn überhaupt jemals tun müssen.
(pi-news.net)

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