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Gelesen

(tutut) - Sehenden Auges dabei, wenn die Kugeln fallen, und doch darf sich der Betrachter nicht sicher sein, dass er jetzt die gezogenen Lottozahlen kennt: "Ohne Gewähr". Dagegen soll er für Wahrheit halten, was ihm als Zeitung gesendet oder geschrieben wird. Ohne Vorbehalt, "ohne Gewähr", aber mit Brief und Siegel. Ohne Beine, aber mit langen Nasen. Es fehlen die Hinweise, dass kein Rechtsanspruch auf Fakten besteht oder der Rechtsweg ausgeschlossen ist,  und auf die Verbreitung von Fakes und von gefälschten oder nachgemachten Fakten sogar Gefängnis stehen könnte. Dabei würden die zwei Worte "Ohne Gewähr" für die Kundschaft von Nachrichten alles klarmachen. So muss sich das jeder einfach nur selbst denken, und schon sieht die Welt ganz anders aus. Vielleicht weniger furchtbar, dafür aber nicht ganz so schön. Medien schaffen die Welt nach ihrem Bilde. Jeden Tag.  Deshalb traue jeder nur seinen Augen und Ohren und rede selbst wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Denn die drei Affen kennen das Problem, welches ein altes Sprichwort ist: "Die Zeitung ist eine Lügnerin" und wandelt außerhalb des Rechtswegs. Wer ihr begegnet, kann, ja muss, es halten wie jene auf dem Dach.  "Kindergartenkinder bemalen Steine ". Ja, und sie beschreiben die auch gleich. Wozu noch Abitur?  Fußballspielen muss sein, wer die Kugel selbst rollen lässt, der kriegt das Grundgesetz wieder zuück, denn er wird wohl kaum Anspruch erheben auf Meinungs- und Pressefreiheit oder auf Versammlungsrecht. Der braucht für Kopf und Fuß nur einen kleinen Globus: "Die Bayern sind wieder am Ball". Aus dem linksdunkelgrünen Freiburg kommt eine passende verständliche Forderung: "Schüler plädieren für Pauschalabitur - Die Abiturprüfungen in Baden-Württemberg müssen abgesagt werden – das fordert eine Schülergruppe aus Freiburg in einem siebenseitigen Brief an die führenden Politiker im Land". Hieß das früher nicht Notabitur? Heute müssten sie es mit der Muttermilch bekommen oder spätestens in der Kita. Veröffentlichen Qualitätsjournalisten eigentlich alles, vorausgesetzt es ist links und extremistisch? Sie hat zwar Abitur, an Weiterem hapert es, und deshalb wäre ein Vermerk wie "Ohne Gewähr"auch für Zeitungsleser hilfreich, sonst halten die es noch für Kompetenz, was unter dem Mond der CDU gegen Recht und Ordnung verbreitet wird: "Union für Aufnahme von Kindern - Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widman-Mauz (CDU), hat gefordert, Hunderte Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern schnell nach Deutschland zu holen und damit vor der Corona-Pandemie gegebene Versprechen einzulösen. 'Wir müssen damit endlich beginnen, denn die Situation wird nicht besser', sagte  Widman-Mauz am Montag im BR". Ist sie die "Union"? Wo ist AKK? Wo ist Merkel? Ist die W-M? Was sich nach verspätetem Aprilscherz anhört, sind Richtlinien der Merkel-Politik, denn die ist auch ohne Gewähr. Deshalb kommt der Aufmacher des Tages aus einem Land, das weniger Menschen hat als Baden-Württemberg: "Österreich plant schrittweise Lockerungen - Wien bereitet vorsichtige Rückkehr in den Alltag vor – Kanzlerin Merkel hält an Kurs fest". Merkel und Kurs - das ist nicht einmal das Gelbe vom Überraschungsei. Das ist einfach nur Spitze! Meint auch ein Leidartikler: "Die Katastrophe ist absehbar - In Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln droht eine Katastrophe. Das Coronavirus wird zeigen, wozu es fähig ist, wenn es unter schutzlosen, geschwächten Menschen wütet. Der Erreger bringt selbst stabile Gesundheitssysteme zum Kollaps und tötet tausendfach täglich – die basismedizinische Versorgung in den überfüllten Camps hätte dem Virus nichts entgegenzusetzen. Wenn die EU und Deutschland nicht bald die Schwächsten evakuieren – wie sie es sich vorgenommen haben – steuern die Menschen auf ein Inferno zu". Da werden mal wieder Ursache und Wirkung verwechselt, aber wenn linksgrüne Betroffenheitsgutmenschen Zeitung machen, sollten sie wenigstens die Gewähr nicht vergessen. Jetzt ist aber nicht die Zeit von Märchen! Denn Selbstschutz geht manchmal sogar nicht ohne Gewehr, wenn alle Grenzstricke reißen. Jetzt ist auch nicht die Zeit von Märchen wie diesem: "Doch die Pandemie ist keine nationale Angelegenheit, sondern eine globale. Deutschland sollte mit einer humanitären Geste vorangehen – die dann hoffentlich rasch Nachahmer findet. Eine Aufnahme von 250 bis 400 Minderjährigen sollte logistisch möglich sein und Deutschland nicht überfordern – zumal viele Kommunen Bereitschaft zur Unterbringung angekündigt haben".  Ist Krieg im Islam eine nationale deutsche Angelegenheit? Da ist es wieder, das Märchen von den "Minderjährigen". Die schon länger hier Lebenden sind eingesperrt, der Rhein ist zur unüberwindbaren Mauer geworden,obwohl eine Politikkabarettistin mal verkündet hat, Grenzen ließen sich nicht schützen, und dann wird etwas, das wie ein Staatsstreich aussieht, mutmaßlich nicht der erste, zur globalen Nebensache erklärt, damit illegale Einwanderung nicht stoppt. Ende von Journalismusgelände. Nicht nur sieben Brücken kann der Mensch nicht mehr begehen, sondern "114 Bahnbrücken in Baden-Württemberg können nicht mehr saniert werden". Krachend geht die grünschwarze Welt unter, als "Kurz berichtet". Da kann es niemand mehr wundern, wenn Weltnachrichten aus Spaichingen kommen: "Anmeldungen von Kurzarbeit schnellen nach oben - Genaue Zahlen liegen noch nicht vor – Geschäft mit China scheint wieder anzuziehen". Nichts Genaues weiß Redakteur nicht.  Wie steht's denn im eigenen Haus?  Warum rettet er  nicht die Bäume vor der Papiermühle? ? Und seine Leiterin? Ist sie jetzt auch Corona-Expertin als Landratsamts-Sprachrohr? "Zahl der Neuinfektionen sinkt... Da die Anzahl der durchgeführten Corona-Tests nicht bekannt ist, ist nicht klar, ob es sich bei den Zahlen um eine Trendwende handelt. Das werden die kommenden Tage zeigen". Kommt Zeit , kommen Tage. Mit Gewähr, falls die Welt nicht doch untergeht. Damit zur Kinderseite: "Spezial Ostern". Vorher aber darf sich noch ein pensionierter Lehrer mit Frau zum 70. freuen als "Reporter aus Leidenschaft". Sonnenauf- und -untergänge auf dem Heuberg sind legendär. Wer braucht da noch aktuelle, umfassende und wahrhaftige Nachrichten?  Masken raus!,  muss da nur noch den Zünften zugerufen werden!  Was Karneval und Fasnacht recht ist,  muss Corona-Ostern billig sein. In Spaichingen regiert im Rathaus nun sogar  ein veritabler Narrenprinz.  Einmalig in Deutschland!  Am 11.11. ist alles vorbei. Närrische Zeiten!

Baden-Württemberg im Vergleich besonders stark betroffen
Baden-Württemberg sei im deutschlandweiten Vergleich besonders stark betroffen. Im Vergleich zu Mecklenburg-Vorpommern seien auf 100.000 Einwohner gerechnet im Südwesten fünfmal so viele Infektionen bestätigt, sagte Innenminister Thomas Strobl in Stuttgart. Er habe deswegen mehr Material und Beatmungsgeräte als andere Länder angefordert. Diese Woche sollen die ersten Geräte in Baden-Württemberg ankommen. Diese sollen dann an die Kreise geliefert werden, wo Beatmungsgeräte schon heute knapp werden.
(Schwäbische Zeitung. Ist der Schwiegersohn nun Medizinmann der CDU?  Warum ist ihm nichts eingefallen, bevor das Kind mit dem zerbrochenen Krug im Brunnen lag?)

Landeskirche Baden und Diakonisches Werk für Aufnahme von Flüchtlingskindern
(swr.de.Scheinheilige. Kirche im Islam? Oder übernehmen sie etwa die Kosten? Was für Christkindle!)

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NACHLESE
Gunter Frank
Bericht zur Coronalage 07.04.2020: Unsere Profis
Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), betonte bei der gemeinsamen Pressekonferenz am 26.3.2020, dass die aktuelle Krise „keine Zeit für Dilettanten“, sondern „Zeit für Profis“ sei." Bei allem Verständnis für ein gehobenes Selbstbewusstsein wäre es vielleicht an der Zeit für ein wenig kritische Selbstreflexion. Hier ein wenig Nachhilfe. Herr Wieler dürfte vor allen an die Profis vom RKI gedacht haben. Nun möchte ich Herrn Wieler nicht an seine umfassenden Fehleinschätzungen der letzten drei Monate erinnern. Stellvertretend lediglich diese Aussage („RKI – Einschränkungen müssten notfalls zwei Jahre dauern)", die nicht nur Springer-Chef Mathias Döpfner am Verstand des RKI-Chefs zweifeln ließ. Viel wichtiger erscheint es mir, die Fähigkeit, komplexe Situationen professionell einzuschätzen, an den bisherigen Leistungen in ähnlichen Situationen zu messen. Und schon sind wir bei der Schweinegrippe 2009/10...
(achgut.com. Wie kompetent ist ein regierender Tierarzt?)
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"Selbstverständlich werden wir zu dem freien Leben zurückkehren"
Das war es von der Pressekonferenz der Kanzlerin. Wir fassen zusammen: Man habe in der Coronakrise einen Schritt nach vorne gemacht, für eine Lockerung der Maßnahmen sei es dennoch zu früh. Eine mögliche Maskenpflicht schloss Merkel zumindest nicht aus, man höre sich dabei derzeit Vorschläge aller Experten an. Zudem regte Merkel an, dass man bei der Produktion von Schutzausrüstung eine "Säule der Eigenfertigung" brauche.
(focus.de. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.)

Trotz Knappheit hierzulande: Außenminister Maas schickt Hilfsgüter Richtung Nahost
Große Lieferung von Corona-Schutzartikeln nach Palästina
Von CANTALOOP
Ein wahrer Akt der Fernstenliebe: während hierzulande Hausärzte, Pflegepersonal und Kliniken fast schon nach Schutzmasken, sterilen Anzügen und Desinfektionsflaschen betteln müssen, richtet das Auswärtige Amt in Person von Heiko Maas eine großzügige Lieferung zu den schlimmsten Israel-Hassern nach Palästina aus.Nachdem auf seine Anweisung hin schon im Februar rund 14 Tonnen an hierzulande dringend benötigten Hilfsgütern nach China gesendet wurden, wohlgemerkt. Die staatskontrollierten Massenmedien halten sich hinsichtlich der Berichterstattung in diesem Falle noch auffallend zurück. Nur der Tweet des Amtes ist bislang in die Öffentlichkeit gelangt.Während die arabische Nachbarschaft der sich stets in der Opferrolle suhlenden Palästinenser buchstäblich in Petrodollars schwimmt und ihren notleidenden Glaubensbrüdern im Gaza-Streifen vermutlich sogar mit goldbeschichteten Gesichtsmasken aushelfen könnten, halten sich die Saudis, Kuwaiter und andere Allah-konform lebenden Gläubigen des Nahen und Mittleren Ostens bislang vornehm zurück.Die frommen Männer verlassen sich auf die EU. Insbesondere auf das stets wohlgesonnene Almanya und dessen arabophilen Außenminister. Dementsprechend lassen sie sich lieber durch das bußfertige Deutschland bedienen, obgleich auch dort nicht gerade ein Überbestand an entsprechendem Schutzmaterial herrscht.
Keine Schutzbekleidung für deutsche Krankenschwestern – aber für das Lieblingsland aller linken Antisemiten
Ein geradezu typisches Gebaren, seit eine deutsch-abstinente Clique unter Merkels Gnaden die Zügel unseres Landes führt. Germany last – darauf kann man sich garantiert verlassen. So demonstriert man als Obrigkeit, wie sehr man das eigene Wahlvolk auch in tiefster Krise verachtet. Vor allem diejenigen Menschen, die an vorderster Front in Krankenhäusern und Arztpraxen gegen das Virus kämpfen und ihre Masken zwischenzeitlich im hauseigenen Backofen sterilisieren und reinigen müssen.Gleichwohl ein erbärmliches Signal an alle Engagierten im eigenen Lande, die zusehen müssen, wie dringend benötigte Güter einfach an ferne Länder verschenkt werden. Weil eine eiskalte und zynische Politikerelite dies so beschließt, um ihren eigenen Glorienschein zu bewahren. Dass selbst bei den Polizeikräften hierzulande solche Schutzmasken fehlen, hat sich bis in die hohen politischen Kreise auch noch nicht herumgesprochen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Orban wurde zweimal mit absoluter Mehrheit gewählt, und tut, was er vor der Wahl angekündigt hat. Wird aber als Feind der Demokratie dargestellt.Merkel hat seit 2015 jede Wahl verloren, und die, die sie nicht verloren hat, im Handumdrehen rückgängig gemacht, weil das Ergebnis “unverzeihlich” war. Der Unterschied ist, daß - Orban noch im Amt ist - und Merkel lângst Geschichte.
(Leser-Kommentar auf welt.de)
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In Moscheen wird nicht nur gebetet
Der Muezzin ruft, wenn Karfreitag in Deutschland die Kirchenglocken schweigen
Von Alexander Wallasch
In Duisburg und vielen anderen Städten dürfen Moscheegemeinden den Muezzin laut zum Gebet rufen lassen. Eine DITIB-Funktionärin findet, das stärke "die Moral der Gesellschaft". Ausgerechnet die christlichen Kirchen befördern das. Der Stern schrieb 2008: „Moscheen boomen, Kirchen verfallen.“ Heute würde man das wohl populistisch nennen angesichts der Tatsache, dass zehntausende Kirchenbauten in Deutschland zum einen nach wie vor im Besitz der Kirchen sind und zum anderen deren oftmals aufwendige Instandhaltung großteils aus Steuermitteln finanziert wird...
(Tichys Einblick. Die Kirchen und ihre Schäfchen wissen nicht einmal, dass Moscheen keine Gotteshäuser sind. Ihr Jesus erklärte den Unterschied noch mit der Geißel.)

Villinger Münster.

Die Krise von 2008 wiederholt sich
Corona: Kommt es zu einem neuen Immobiliencrash in den USA?
Von TORSTEN GROß
Infolge des Lockdowns der Wirtschaft zur Eindämmung der Corona-Epidemie droht in den USA ein neuerlicher Crash am Häusermarkt, der deutlich größer ausfallen könnte als 2008.Das Platzen der Immobilienblase als Ergebnis einer leichtfertigen, von der Politik geförderten Vergabe von Hypothekenkrediten war damals Auslöser einer schweren Weltwirtschaftskrise, die nur durch die massive Intervention von Politik und Notenbanken beendet werden konnte (dazu ausführlich Dr. Markus Krall: Die bürgerliche Revolution, 2020, S. 180 ff). Nun könnte es zu einem noch sehr viel schlimmeren Desaster kommen. Denn weil die Regierung den wirtschaftlichen Stillstand im Land verfügen musste, haben Millionen von Amerikanern praktisch über Nacht ihren Job und damit ihr Einkommen verloren. Etwa zwei Drittel der rund 330 Millionen Amerikaner sind mittlerweile von den Ausgangsbeschränkungen betroffen, die von den Bundesstaaten eigenverantwortlich verhängt werden dürfen.Allein in der zweiten Märzhälfte haben rund 10 Millionen Arbeitslose einen Erstantrag auf staatliche Unterstützung gestellt. Zuvor hatte diese Zahl regelmäßig unter 100.000 pro Woche gelegen.Ohne Einkünfte werden viele Menschen nicht in der Lage sein, ihre laufenden Kredite zu bedienen. Dieses Ausfallrisiko ist erheblich, denn das Wirtschaftswachstum in den USA basiert auf Pump. Allein 2019 stieg die Kreditsumme in den Vereinigten Staaten um satte 15,8 Prozent, während das Bruttosozialprodukt nur um 2,3 Prozent wuchs. Die Verbraucher nahmen seit 2008 achtmal mehr Darlehen auf, geben aber ein Drittel weniger für den Konsum aus. Besonders stark war das Wachstum bei den Hypothekenkrediten, deren Volumen sich vor dem Ausbruch der Pandemie von Jahr zu Jahr verdoppelte. Die Banken verliehen also Geld für den Kauf von Eigenheimen, als ob es die Subprimekrise nie gegeben hätte. Laut Standard & Poor’s liegen die Häuserpreise inflationsbereinigt um 15 Prozent über dem Allzeithoch von 2006, also dem letzten Jahr vor dem Crash.Experten warnen schon seit geraumer Zeit vor der Entstehung einer neuen Blase am Hypothekenmarkt, die spätestens dann platzen werde, wenn die Zinsen steigen. Nun könnte das Coronavirus den Kollaps herbeiführen.Sollte es tatsächlich dazu kommen, dann wären die Folgen noch verheerender als 2008. Der Wirtschaftsinformationsdienst Bloomberg berichtet, dass sich die Darlehensgeber bereits auf die größte Welle von Kreditausfällen in der Geschichte der USA vorbereiten. Die Regierung Trump hat diese Gefahr durchaus erkannt. Im Maßnahmenpaket zur Bewältigung der Coronakrise, das vom Kongress in der vorletzten Woche verabschiedet wurde, ist deshalb vorgesehen, dass Kreditnehmer, die ihr Einkommen wegen der Pandemie verloren haben, die Zahlungen für ihre Immobilienkredite bis zu 180 Tage aussetzen können, wobei der Staat für mögliche Ausfälle bürgt. Es handelt sich aber lediglich um eine vorübergehende Stundung der fälligen Beträge.Tilgung und Zinsen müssen also zu einem späteren Zeitpunkt vom Schuldner nachgeholt werden. Ob die aber dazu in der Lage sein werden, ist völlig offen.Problematisch wird es insbesondere dann, wenn der Lockdown der US-Wirtschaft nicht nur wenige Wochen, sondern Monate andauerte. Dann nämlich stünden nicht nur viele Arbeitnehmer über einen längeren Zeitraum ohne Lohn da. Auch viele Unternehmen würden kollabieren und dauerhaft vom Markt verschwinden, weil sie nicht über genügend Eigenkapital verfügten, um die Krise zu überleben. Und mit ihnen die Jobs. Dazu muss man wissen, dass etwa 97 Prozent der Unternehmen in den USA kleinere Betriebe mit weniger als 20 Mitarbeitern sind. Sie beschäftigen mehr als 50 Prozent aller Arbeitnehmer.Sollte der Plan der Regierung, diese Firmen mit Liquidität zu versorgen, um die Krise zu überbrücken, scheitern – und dafür mehren sich die Anzeichen –, ist mit einem großen Firmensterben und einem massiven Anstieg der Erwerbslosigkeit zu rechnen. Schon jetzt befürchten Experten, dass bis Ende April 20 Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. Würde der wirtschaftliche Stillstand in den USA über den Sommer hinaus andauern, dürften etwa 30 Prozent der Amerikaner mangels finanzieller Mittel aufhören, ihre Wohnungsbaudarlehen zu bedienen. Das wären 15 Millionen Haushalte, so die Berechnungen des Forschungsinstituts Moody’s Analytics. Dieser Zahlungsausfall würde zunächst die Hypothekenfinanzierer in voller Härte treffen. Sie ziehen die Gelder von den Kreditnehmern ein und leiten sie an die Banken als Gläubiger weiter.Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn die Schuldner säumig sind. Die Firmen stehen also in der Haftung und würden als erste insolvent gehen. Deshalb hat Finanzminister Steven Mnuchin eine Task Force einberufen, um den potenziellen Liquiditätsengpass dieser Unternehmen zu beheben und Konkurse in der Branche zu verhindern. Sollte die Lage aber eskalieren, stünden Zwangsvollstreckungen bei den Hausbesitzern auf der Agenda.Das aber könnte eine Negativspirale auslösen, denn die Erlöse aus den Hausverkäufen liegen regelmäßig unter den bilanzierten Buchwerten, was das Eigenkapital der Banken als Kreditgeber aufzehren und die Geldinstitute schließlich in den Ruin treiben würde. Die Folge wäre eine neue Finanzkrise, die auf die Realwirtschaft durchschlagen und die ökonomische Lage dramatisch verschlechtern könnte. Sollten die durch das Coronavirus verursachten wirtschaftlichen Turbulenzen von langer Dauer sein, dann muss die Politik einen Weg finden, Zwangsversteigerungen überschuldeter Immobilien zu verhindern. Und das könnte bedeuten: Den Darlehensnehmern werden die Zahlungsrückstände erlassen. Banken und Immobilienfinanzierer, die dadurch in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, werden im Rahmen eines Bail-out vom Staat gerettet, finanziert durch neue Schulden.Das freilich würde die ohnehin hohe Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten, die gegenwärtig über 24 Billionen US-Dollar beträgt, weiter in die Hohe schnellen lassen. Doch zu einer expansiven Geldpolitik gibt es angesichts der Pandemie und ihrer Folgen wohl keine Alternative, soll ein Kollaps der amerikanischen Volkswirtschaft, der auch für Deutschland und Europa spürbare Konsequenzen hätte, vermieden werden.Ein »beispielloses Ereignis« nennt Susan Wachter, Professorin für Immobilien und Finanzen an der Wharton School der University of Pennsylvania den Lockdown der US-Wirtschaft im Kampf gegen das Coronavirus. Wachter sieht einen entscheidenden Unterschied zum Einbruch des Immobilienmarktes vor mehr als einer Dekade: »Die große Finanzkrise hat sich über mehrere Jahre hinweg ereignet. Dies geschieht in wenigen Monaten – in wenigen Wochen.«Man wird sehen, ob es der US-Regierung gelingt, diese enorme Herausforderung zu meistern. Davon dürfte abhängen, ob Präsident Donald Trump im November erneut ins Weiße Haus gewählt wird.
» Markus Krall: Die bürgerliche Revolution, 300 Seiten, 22,00 Euro
» Helmut Roewer: Spygate, 176 Seiten, 19,99 Euro
» T. C. A. Greilich: Bedrohung Blackout, 256 Seiten, 19,99 Euro
<<<Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen.<
(pi-news.net)

#Zwinkersmiley und Hö Hö
Sonneborn eckt mit geschmacklosem Tweet über Johnson an
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat das Coronavirus lange nicht wirklich ernst genommen. Mittlerweile ist er jedoch selbst an Covid-19 erkrankt. Sein Zustand hat sich so verschlechtert, daß er inzwischen auf der Intensivstation liegt. Doch eine rasche Genesung will ihm offenbar nicht jeder wünschen.Martin Sonneborn, Chef der Satirepartei „Die Partei“, nutzt Johnsens Erkrankung lieber zum Anlaß für Spott und Häme. Auf Twitter schrieb der EU-Parlamentsabgeordnete: „Boris Johnson im Krankenhaus; British Humour. ZwinkerSmiley!“...
(Junge Freiheit. Wer leiht ihm aus  Hamstervorräten Klopapier?Oder kommt noch mehr hinten raus?)

Habeck
Socken und Inkubationszeit
Von Dushan Wegner
Alle zwei Tage könnte sich die Inkubationszeit verdoppeln, sagt Habeck, und andere Dinge, die ihm einfallen, während er Wäsche faltet. Grüne sagen nüchtern Dinge, für die bekäme man in der Kneipe einen Kamillentee serviert und die Autoschlüssel abgenommen.
(Tichys Einblick. Wann werden die Koblde von der Trollbeauftragten beobachtet?)

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