Springe zum Inhalt

Gelesen

Kunst in Venedig.

(tutut) - Das Mittelalter lebt. Der Globus mit seinen 7,7 Milliarden Menschen hat Corona, einige tausend werden es nicht überleben, die meisten werden husten oder nicht einmal das. Von der Kanzlerin bis zum Bürgermeister muss nach der Klimakatastrophe hysterischer Hüpfkinder, welche in der Schule nichts mehr lernen wollen, so wenig wie ihre Lehrer, nun der Zweite Weltkrieg als Henkersmahl aufgetischt werden, sozusagen als Vergleichsgröße. Alles bleibt zuhause und wartet schicksalsergeben auf die Einschläge. Mehr als Singen und Musizieren dagegen fällt ihnen nicht ein. Bunker sind abgeschafft, Krankenhäuser ebenso. Wer vom Krieg redet und hat keine Ahnung, wovon er spricht, weil ersiediv  nicht einmal die Jahrtausende alte Regel eines Sunzi kennt, nämlich auf den Krieg vorbereitet zu sein, um ihn zu verhindern, der geht mit Krisen so um wie jetzt. Die Krise ist weiblich. Dagegen hilft kein Gesang. Das ist kindisch. "Käferle, Käferle fliag! Der Hecker ist im Kriag. Der Struve ist im Oberland, und macht d'Republik bekannt". Warum reden sie vom Zweiten Weltkrieg? Den kennen sie so wenig wie den Dreißgjährigen oder den Ersten. Vor  Denkmälern der Kriegstoten, die nur noch wie Fragezeichen im Lande herumstehen, falls sie von Menschenverächtern nicht geschändet werden, krümmt sich ein Land im Veitstanz, während andere Länder wissen, was sie den Ahnen schulden. Schließ einem Krämervolk den Laden - dann fehlt selbst  Klopapier. Oder wie es beim Propheten Zefanja heißt: "Heult, die ihr im 'Mörser' wohnt; denn das ganze Krämervolk ist dahin, und alle, die da Geld wechseln, sind ausgerottet". Dieser Spruch kündet einem Stadtteil von Jerusalem die Einnahme durch Feinde an, die bereits dem Handel in der Stadt ein Ende gmacht haben. Pikant ist, dass einst die Engländer "Krämervolk" genannt wurden, welche gerade noch ihr Schicksal in die eignen Hände genommen haben, und es sich deshalb empfiehlt, von Siegern des Zweiten Weltkriegs zu lernen. Denn im Krieg gewinnen die einen, und es verlieren die anderen. Vor und nach dem Ersten Weltkrieg benutzte die deutsche Propaganda die Bezeichnung "Krämervolk" für die Engländer, obwohl sie erstmals der Schotte Adam Smith (1723-1790) so nannte. Diesen Namen gilt es in Deutschland gerade jetzt wiederzuentdecken, denn der Moralphilosoph und Aufklärer Adam Smith ist der Begründer der klassischen Nationalökonomie. Während Deutschland gerade sich anschickt, im Chaos unterzugehen wie das biblische Krämervolk, sich selbst ausrottend, hat Adam Smith den Begriff “Unsichtbare Hand des Marktes” geprägt, welcher meint, dass Eigennutz der Marktteilnehmer ein Optimum bei der wirtschaftlichen Entwicklung garantiert. Das Wirken dieser Marktmechanismen setze staatliche Zurückhaltung voraus. Seine Themen waren die Rolle der Arbeitsteilung und die des freien Marktes, die Fragen der Verteilung, des Außenhandels und die Rolle des Staates. 1776 erschien die erste Ausgabe seines berühmten ökonomischen Hauptwerks "Wohlstand der Nationen – Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen". In "Wohlstand der Nationen" bezeichnet er die Arbeit (lateinisch industria, englisch industry, daher die Benennung des smithschen Systems als Industriesystem) als Quelle und Maßstab des Wertes von Gütern. Damit begann die Ablösung von der Natur als wichtigste Ressource für die Güterproduktion, denn für die Physiokraten war noch die Natur die einzige Quelle des Wertes. Im Gegensatz zur Anschauung der Merkantilisten und Physiokraten ist ihm jede nützliche Arbeit produktiv - nicht darunter fällt daher bei Smith etwa die Arbeit einer Opernsängerin oder eines Schriftstellers. Smith war also ein geistiger  Wegbereiter des Wohlstands auch in deutschen Landen durch Gewerbe und Industrie. Dies muss sich jeder in Deutschland bewusst sein, der gerade deren Abschaffung zuschaut, welche im Namen von Corona beschleunigt wird. Begleitet von Zeitungen wie diese: "Am Ende siegt das Leben über den Tod". Käferle fliag! Der Hecker ist im Kriag! "Osterausflug ade, Sommerurlaub gefährdet - Corona-Krise verändert das Freizeitverhalten – Ärztepräsident rät generell von Reisen ab". Helmut Kohl hat mal vom "Kollektiven Freizeitpark Deutschland" gesprochen. Wofür brauchen sie jetzt Urlaub?  Erst das Fressen und dann keine Moral. Es geht immer noch absurder: "Regierung richtet Luftbrücke für Schutzmasken ein" oder "Streit um die zweite Leichenschau - Auf massiven Druck aus der Bestatterbranche hat Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) am Mittwoch reagiert. 'Wir setzen die zweite Leichenschau zunächst für drei Monate aus', sagte sein Sprecher. Es geht hierbei um Leichen, die eingeäschert werden sollen und nachweislich mit Covid-19 infiziert waren. Sie müssen eigentlich von einem Amtsarzt noch einmal begutachtet werden. Dies birgt aus Sicht der Bestatter aber ein unnötiges Risiko, Mitarbeiter und Ärzte zu infizieren". Der da aber muss das, denn er ist Jurist aus dem Saarland: "Altmaier optimistisch - Wirtschaftsminister glaubt an Aufstieg nach Rezession". Das Leid der Artiklerin ist dies: "Zerreißprobe für Europa". Verwechslung von EUdSSR mit einem Kontinent. Zurück zur Natur vor Adam Smith: "Obstbauern und Hopfenpflanzer fordern Beratungsstopp bei Artenschutz-Gesetz". Weniger als 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ist Landwirtschaft mit Fisch und Wald. "Osterfest unter strengen Auflagen - Am Wochenende lockt mildes Frühlingswetter ins Freie – doch das Coronavirus beschränkt die Möglichkeiten". Seit wann ist politischer Dilettantenstadl ein Virus? Heute schon am Kreuzwort gerätselt und 1000 Euro gewonnen? Die Spaichinger Redaktionsleiterin darf weiter ratenn, nachdem nun Spaichingen einen Dorfbürgermeister gewählt hat: "Spaichingens Bauamtsleiterin Petra Schmidtmann-Deniz verlässt zum 1. Mai das Rathaus. Sie wird in Hüfingen, einer Stadt mit knapp 8000 Einwohnern im Schwarzwald-Baar-Kreis, die Leitung des Bauamts übernehmen. Die Diplom-Bauingenieurin ist seit 2012 an der Spitze des Bauamts... Für Spaichingen kam der schnelle Wechsel gleichzeitig mit dem Übergang von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher auf Markus Hugger überraschend. Schmidtmann-Deniz hatte den mit 66, 3 Prozent abgewählten Schuhmacher im Wahlkampf an seinem Marktplatzstand unterstützt. Ob ihr Wechsel damit zu tun hat, war nicht zu erfahren". Spekulation statt Information? Was ist eine "Unabhängige Zeitung für christliche Kultur und Politik"  zum höchsten Feiertag des Christentums?  Spaichingen antwortet per Volontärin:  "'Rituale geben ein Stück Sicherheit' - Psychotherapeut HansJörg Wissing darüber, wie man das Osterfest noch retten kann". Rettet die Bäume! Für Kinder keine Ostereier, sondern "Meine Seite" mit Spezial Pyramiden". Den Eiertanz veranstalten andere: "Über Ostern wollen Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst verstärkt kontrollieren".  Ein Lumpenball:  "Der größte Lump im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant".  Was bleibt sonst vom Merkel-Land? Am Bodensee fliegt hierzu sogar ein Zeppelin Patrouille. "Anwalt über Anschwärz-Kultur - 'Fürchte, dass das irgendwann in Gewalt eskaliert' - Strafverteidivger Rainer Dietz befürchtet, dass das Denunzieren in Deutschland irgendwann in Gewalt eskaliert".  Was sagt der Therapeut dazu?

Im Land der Alternativlosen stirbt die Hoffnung zuerst.

Die BZ zeigt am Ostersonntag "Kasper und der Osterhase"
Wegen des Coronavirus kann die Freiburger Puppenbühne "Kasperle und der Osterhase" in diesem Jahr nicht aufführen. Die Badische Zeitung zeigt das Stück am Ostersonntag - als Video auf BZ-Online.
(Badische Zeitung. Saagenhaft! Gibt es eine Hasenredaktion?)

==

=================
NACHLESE
Walter Krämer
Statistik-Kunde wider den Horror
Die Corona Panik lebt auch davon, dass die Panikmacher und -gemachten die zugehörigen Zahlen nicht verstehen. Oder im Fall der Panikmacher mit Absicht falsch verwenden. Ein bisschen Statistik-Kunde hilft gegen die tägliche Horrormeldung. Übrigens: Die letztendliche Sterblichkeitsrate bleibt auch unter Bundeskanzlerin Merkel weiter exakt 100 Prozent...Ebenfalls betroffen, aber weniger im Gerede, ist die Verteilung des Sozialprodukts. Das Bruttosozialprodukt minus Abschreibungen minus indirekte Steuern plus Subventionen entspricht exakt dem Volkeinkommen, und dessen Verteilung verändert sich in eine Richtung, die nur wenigen gefallen dürfte: Der reichste Mann der Welt, Jeff Bezos von Amazon, wird nochmals mehrere Milliarden Euro reicher, und auch die reichsten Deutschen, die Aldi-Erben und der Lidl-Gründer Dieter Schwarz, werden weitere Milliarden scheffeln. Merkel sei Dank.
(achgut.com. Dem wird die Kanzlerin aber unverzeihlich widersprechen!)
===============

Die Fallzahlen im Vergleich
Corona-Update zum 9. April: Nun leiden auch die Medien
Von Maximilian Tichy
Das Saarland überholt Hamburg in den Fällen pro hunderttausend Einwohner. In Frankreich führt Nizza als erste Stadt eine Maskenpflicht ein. An Corona erkranken auch viele Medien: sowohl klassische, als auch neue.....die Johns Hopkins Universität schätzt, dass 36.081 Personen genesen sind, womit es gut 74.000 aktuell gemeldete Corona-Fälle gibt.....So plant zum Beispiel die Zeit, Kurzarbeit einzuführen. Ebenso die Südwestdeutsche Medienholding, zu der die Stuttgarter Zeitung und die Süddeutsche Zeitung gehören. Der Spiegel, die Neue Züricher Zeitung, und auch die Axel Springer SE (zu ihr gehören unter anderem Welt und Bild). Die FAZ kommt angeblich vorerst ohne Kurzarbeit aus. Auch Regionalzeitungen sind betroffen: Der Schwarzwälder Bote beantragt Kurzarbeit, die Neue Rottweiler Zeitung stellt fürs Erste ihre gedruckte Zeitung ein... Auch neue Medien trifft die Krise hart: ..eine der wichtigsten Ertragssäulen der Medienwelt bricht gerade weg: es wird kaum noch Werbung geschaltet....Da helfen auch steigende Leserzahlen im Internet wenig, ...Auch ist im Gespräch, dass kriselnde Zeitungen direkt vom Staat gefördert werden könnten....Im aktuellen Bundeshaushalt sind bereits 40 Millionen Euro für den Vertrieb von Tageszeitungen und Anzeigenblättern (!) eingeplant. Das scheint wenig – ist aber möglicherweise doch der Einstieg in die Staatsfinanzierung der Presse. Und bekanntlich gilt: Wer zahlt, schafft an.
(Tichys Einblick. Wie viele Anzeigenblätter braucht eine Kanzlerin? Aus der DDR wird sie es noch wissen. Klopapier ist dem "Deutschen Volke" wichtiger.)

Videokommentar von Markus Gärtner
Das Maß ist voll, die Geduld am Ende
Von MARKUS GÄRTNER
Eine Krise erkennt man vor allem an den Emotionen. Und die kochen definitiv hoch bei uns. „Der Putsch der Kanzlerin“, lautet eine Schlagzeile im Internet. „Die Republik wird jetzt von Corona-Gremien gelenkt“, konstatiert eine führende Tageszeitung. Den „Streit ums richtige Maß“ thematisiert die Hamburger Morgenpost. In den sozialen Medien ist man da nicht ganz so diplomatisch. Wer sich den Frust von der Seele spricht – oder schreibt – reinigt die Seele und lockert die zum Reißen gespannte Hutschnur. Don Alphonso erklärt, dass sich Ost-Rom während der justinianischen Pest mit Plünderern herumschlagen musste, wir es ganz aktuell „dagegen mit Grünen, Linken und Esken zu tun“ hätten. Das Auswärtige Amt entsetzt viele im Land, weil es der Palästinensischen Selbstverwaltung Schutzkleidung zur Verfügung stellt, während wir hier unter jedem Kieselstein Schutzmasken suchen. Die Junge Freiheit erklärt süffisant den Streit in der AfD für beendet, denn „Merkel droht mit fünfter Amtszeit“. Währenddessen fordert der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger im Wall Street Journal, die USA sollten ein erdumspannendes Hilfspaket schnüren, um die Verbündeten „zu vereinen“. Das ist ein klares Eingeständnis, dass der siechenden Weltmacht das globale Ruder aus der Hand gleitet. Bill Gates beweist derweil mit der Forderung nach einer Corona-Impfung „für die ganze Welt“, wer von der Pandemie zu profitieren trachtet. Sawsan Chebli, die Lieblings-Staatssekretärin der Deutschen, ist schon um 10:35 Uhr morgens nach nur 4 Telefonkonferenzen erschöpft, was eine Altenpflegerin auf Twitter zu der spöttischen – aber berechtigten – Antwort provoziert, sie habe bis zu dieser Zeit am Tage gerade mal 14 Bewohner gewaschen und ziehe gegenüber Chebli ihren Hut. Das ist nicht mehr das Land, in dem wir alle so gerne leben. Es ist eine gerupfte Republik, ein siechender Rechtsstaat, ein miserabel verwalteter Wirtschafts-Gigant, den die Funktionärs-Eliten gegen die Wand fahren und dabei fast täglich den Souverän nach Kräften vor den Kopf stoßen …
(pi-news.net)

******************
DAS WORT DES TAGES
Mit schrecklichen Bildern und großen Zahlen hat man noch stets kleine Geister beeindrucken und lenken können. Die Unfähigkeit, adäquat mit großen Zahlen, dem Risiko, der Ungewissheit und der sicheren Einsicht in die Zeitlichkeit umzugehen, resultiert in der angstgetönten Grundierung des Lebens. Sie hat die Menschen zu dem elenden Häuflein gemacht, das so gut zum Untertanen taugt.
(Peter J. Preusse, eigentümlich frei)
********************

Merkel springt wieder zu kurz
Österreichs Weg zur Normalität Blaupause für die EU
Zur Wiederaufnahme der Wirtschaft rief Merkel bei von der Leyen nach „europäischer Lösung”, um selbst keine Verantwortung zu riskieren: Nun kriegt sie aus Brüssel den österreichischen Weg ihrer Angst-Benchmark Kurz.
VON Dr. habil. Aloysius Hingerl
..Hinter der Formulierung »Die nationalen Regierungen hatten die EU-Kommission gebeten, einen Fahrplan für die Lockerungsmaßnahmen in Europa zu entwickeln.« steckt nach Insidern im Kern nur die deutsche Regierung, weil Angela Merkel die Verantwortung für die Risiken jeder „Ausstiegsstrategie“ in Deutschland nicht selbst übernehmen will. Wie sie seit jeher nach „europäischer Lösung” ruft, wenn sie nichts riskieren möchte.Das ist hier nun gründlich daneben gegangen für Merkel, ihr politisches Kind von der Leyen und die ganze EU zusammen.Egal wie mit einer „Ausstiegsstrategie“ von der EU weiter umgegangen wird, die politische Vaterschaft des kleinen Österreich steht fest. Nicht weil Kurz und Co Genies sind, sondern weil sie das Risiko auf sich nehmen, das mit jeder politischen Führungsentscheidung verbunden ist...
(Tichys Einblick. Elefanten können nicht springen, auch nicht im Porzellanladen. Gertrud Höhler: "Die absurde Karriere einer hoffnungslos überschätzten Dilettantin, die aus jedem Handicap einen Glamourfaktor machte.")

Positionspapier
Linkspartei: Klimasünder sollen keine Corona-Hilfen erhalten
Die Linkspartei im Bundestag plant, Geschäftsmodelle, die sie für klimaschädlich hält, von Konjunkturhilfen in der Corona-Krise auszuschließen. Ein entsprechendes Positionspapier der Fraktion soll in der kommenden Sitzungswoche beschlossen werden.
(Junge Freiheit. Warum wird die SED nicht verboten? Genügt eine Katastrophe nicht?)

+++++++++++++++++
Ostern und Corona
Kirchen sind systemrelevant
Die Vorstellung, daß in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie die Kirchen zu Ostern erstmals leer bleiben sollen, ist gespenstisch. Warum können in Supermärkten Abstandsregeln eingehalten werden, nicht aber in sowieso meist leeren Kirchen? Ein Kommentar von JF-Chefredakteur Dieter Stein.
...Der „Kampf gegen Rechts“, für gendergerechte Sprache, für den Klimaschutz und für unkontrollierte Einwanderung hat mehr Gewicht in der EKD als die Verkündigung des Glaubens und seelsorgerische Stärkung. Hinzu kommt die Auflösung der Liturgie, moderne Kirchenlieder und das antiautoritäre Auftreten der Pfarrer unter der Devise „Alles kann, nichts muß.“...Gespenstisch nun ist die Vorstellung, daß in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie die Kirchen zu Ostern erstmals leer bleiben sollen. Oder daß der Papst in Rom nicht wie seit Jahrhunderten, ob zu Kriegs- oder Friedenszeiten den Segen „Urbi et orbi“ nach der Ostermesse im Petersdom, vor einem mit Zehntausenden Gläubigen gefüllten Petersplatz verkündet. Zu Recht kritisiert der evangelische Pfarrer und Publizist Helmut Matthies im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT, daß die Kirchen widerstandslos den Gottesdienstbetrieb in der Corona-Krise aufgegeben hätten. Daß die Kirchen eingeknickt seien, noch bevor die Regierung eine Schließung verlangt habe, sei ein Zeichen der kirchlichen Krise. Gerade jetzt sehnen sich die Bürger nach Orientierung und Halt. Warum sind Supermärkte systemrelevant und können dort Abstandsregeln eingehalten werden, nicht aber in sowieso meist leeren Kirchen?...
(Junge Freiheit. Die Unwahrheit, nichts als die Unwahrheit: Alle Obrigkeit kommt von Gott. Mit Beamten aus Feiglingen und Duckern ist kein Kreuzzug zu machen.)
+++++++++++++++++++

Realsatire oder Weltretter-Vision Deutschland
Vergesst Corona – Studiert Gender!
Es gibt in Deutschland offenbar mehr Gender-Professuren als solche für Pharmazie. Man kann nur hoffen, dass Corona bei aller Tragik und bei allen Schäden, die dieses Virus anrichtet, die Politik, die Medien und vor allem die Bürger darauf zurückbesinnt, was wirklich wichtig ist.
VON Josef Kraus
... Kritik am Atomausstieg? Kritik an den Grenzöffnungen? Kritik an der EU? Kritik an der Globalisierung? Kritik an „Mutti“? Kritik an der Umwandlung der Bundeswehr zur Heilsarmee? Kritik an einer verschleiernden Kriminalstatistik? Kritik am verpennten Zivilschutz? Kritik an den CO2-sensiblem Friday-for-Future-Schulschwänzern? Kritik am „Corona“-Management? Kritik an Diversity? Kritik am Genderwahn? Ja, wo kämen wir denn da hin!? Wäre ja noch schöner – und vor allem gar nicht „hilfreich“, so ertönt es in steigender Frequenz auch aus der Ecke einer „Gewalt“, die einmal die „vierte“ genannt wurde, die sich aber wohlfühlt als Lakai der Regierenden....
(Tichys Einblick. Uni Freiburg "Gender Studies: Professorin für Soziologie und empirische Geschlechterforschung Prof. Dr. Nina Degele...Professorin für Kognitionswissenschaft und Genderforschung Prof. Dr. Evelyn Ferstl... Professorin für Gender Studies in MINT Prof. Dr. Anelis Kaiser... Geschäftsführung Dr. Marion Mangelsdorf...Wissenschaftliche Leitung des Studiengangs, Fachstudienberatung und Koordination Christa Klein.." Noch Fragen?)

Analyse aus den USA
Warum Afroamerikaner so viel schlimmer von Corona getroffen werden
Die Infiziertenzahlen in den USA flachen leicht ab, doch die Todeszahlen sind weiter hoch. Unter den Verstorbenen ist ein großer Anteil an Latinos und Afroamerikanern....Als das Coronavirus anfing, sich seinen Weg durch die Welt zu bahnen, glaubte noch mancher, hier breite sich ein „großer Gleichmacher“ aus. Reiche und Arme seien gleichermaßen gefährdet, egal welcher Hautfarbe, Religion, Sexualität oder politischer Couleur...Eine Analyse der „Washington Post“ zeigt jetzt, dass das wohl zumindest in den Vereinigten Staaten nicht der Fall ist. . ..Experten kommen in ihren Erklärungsansätzen immer wieder auf ein Grundproblem zurück: strukturelle Ungleichheit und die Armut, die oft daraus erfolge. Mehr als ein Fünftel der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA lebt in Armut – ein Anteil, der doppelt so hoch ist wie in der weißen Bevölkerung...
(welt.de. Ist es nicht seltsam, dass Asiaten auch nicht ein "afroamerikanisches" Gruppenproblem haben? Wie ist das zu erklären? Wie sieht es in den jeweiligen Mehrheitsländern bzw -Kontinenten aus? Alles eine Frage der Soziologie?)

"Es muss Corona-Bonds geben"
ARD/Iran-U-Boot Natalie Amiri nennt Ungarn „undemokratisch“
Von COLLIN MCMAHON
Die persisch-stämmige ARD-Studioleiterin in Teheran, Natalie Amiri, griff am Montag in einem Tagesthemen-Kommentar massiv die ungarische Regierung an und beschuldigte sie, „die Demokratie zu unterwandern“. Mit Demokratie-Unterwanderung kennt sich die Mullah-Freundin, die für George Soros arbeitet, wohl bestens aus. Amiri, die laut Moderator Ingo Zamperoni angeblich zum Thema „Wie hilft sich Europa in der Krise gegenseitig?“ sprechen sollte, sagte wörtlich: „Unus pro omnibus, omnes pro uno. Einer für alle, alle für einen. Europäische Solidarität? Wenn man im Duden nachliest, was Solidarität bedeutet, steht da ‚Unbedingtes Zusammenhalten mit jemanden aufgrund gleicher Anschauungen und Ziele‘. Zum unbedingten Zusammenhalten: Dazu gehört auch eine gemeinsame Flüchtlingspolitik, eine Finanzpolitik nicht auf Kosten der Schwächeren, und eine klare Abgrenzung zu Staaten, die nicht mehr demokratisch handeln. Denn im zweiten Teil der Definition heißt es ‚aufgrund gleicher Anschauungen und Ziele‘. Die haben wir mit der ungarischen Regierung nicht. Dem müssen sich auch endlich die europäischen Parteikollegen von Viktor Orbán stellen, der ein Virus ausnutzt, um die Demokratie weiter zu demontieren. Ursula von der Leyen war nach Ungarns Notstandsgesetz ‚besorgt‘. Wirklich? Ich kann das Wort ‚besorgt‘ nicht mehr hören. Nach ‚besorgt‘ kommt nämlich – nichts. Angela Merkel sagte heute, diese Pandemie sein die größte Bewährungsprobe seit Bestehen der EU. Ich finde, es ist auch die größte Chance für uns zu zeigen, was Europa kann. Wir sollten also weniger ‚besorgt‘ sein, sondern endlich ehrlich und gemeinsam mit unseren Partnern die ursprünglichen Ziele, die wir uns als EU vorgenommen haben, umsetzen.Es wird eine Zeit nach Corona geben, in der eine europäische Solidarität von Nöten ist. Europa wird einen neuen Marshallplan benötigen. Es muss Corona-Bonds geben, oder wie immer wir die finanziellen Hilfen nennen. Es muss eine Abrechnung mit EU-Staaten geben, die meinen, die Demokratie zu unterwandern, und vielleicht wird auch endlich die Einsicht herrschen, dass wir gemeinsam mehr schaffen als allein. Ich finde, wir haben bis jetzt gezeigt, dass aufgrund von Corona viel geht, von dem man dachte es wäre unmöglich.“ Bei solchen Worten im Staatsfunk muss es eigentlich jedem aufrechten Demokraten kalt den Rücken herunterlaufen. Nicht nur, dass Amiri glaubt, sich anmaßen zu können, zu sagen, was die „ursprünglichen Ziele“ der EU waren (eine reine Zoll- und Handelsunion, die die Briten jetzt aufgrund schleichernder Übergriffigkeit des undemokratischen Brüsseler Megastaats verlassen haben), nicht nur dass sie ihre linke Programmatik („gemeinsame Flüchtlingspolitik, eine Finanzpolitik nicht auf Kosten der Schwächeren“) als Voraussetzung für „unbedingtes Zusammenhalten“ definiert und ein EU-Partnerland als „nicht mehr demokratisch“ diffamiert, ohne ein Wort über die „Notstandsgesetze“ (Süddeutsche) der deutschen Bundesregierung, die im Gegensatz zu Ungarns zeitlich unbefristet sind. Nein, es ist das geradezu boshafte Funkeln in ihren Augen, während sie uns eine Politik verspricht „von der man dachte sie wäre unmöglich“, die jeden denkenden Menschen erschaudern lassen muss.Der ungarische Regierungssprecher Zoltan Kovacs antwortete Amiri auf Twitter: ***„Das ist eine Zeit für Solidarität, sagt Natalie Amiri. Einer für alle, alle für einen. Das sehen wir genauso. Aber in diesen Zeiten die Nachbarländer wegen ihrem Umgang mit dem Coronavirus anzugreifen, scheint doch, wie Premier Orbán sagte, “ein kostspieliger Luxus.” Wie andere EU-Länder haben auch wir ‚außerordentliche Maßnahmen‘ ergriffen, um Corona zu bekämpfen und Leben zu retten. Haben Sie Ideen, Natalie Amiri, wie die EU ihren Mitgliedern dabei helfen kann? Wir sind ganz Ohr.“ *** Natalie Amiri wurde laut Wikipedia 1978 in München von einem persischen Vater geboren. Sie studierte Iranistik in Bamberg, verbrachte je ein Auslandssemester in Syrien und Iran und arbeitete in der deutschen Botschaft in Teheran. Ab 2007 berichtete sie als Korrespondentin für die ARD aus dem Studio Teheran, seit 2015 leitet sie das ARD-Studio in Teheran. Iranische Oppositionelle warnen, dass die Iranistik-Fakultäten in Deutschland von Regime-Agenten unterwandert sind. Solche Regime-Agenten würden sich ebenfalls leitende Positionen vor allem bei den öffentlich-rechtlichen Sendern sichern und die Berichterstattung im Sinne des Mullah-Regimes beeinflussen. Die Iran-Berichterstattung der ARD ist unter der Leitung von Amiri sehr zurückhaltend mit Kritik am Regime. Als die Mörder-Mullahs zwischen dem 15. und 17. November 2019 ca. 1500 vorwiegend junge Demonstranten ermorden ließ, sprach Amiri von „Randalierern“ und noch am 19. November von „zwei Toten“, während sogar das Regime von 14 Toten sprach. Als ein ukrainisches Passagierflugzeug am 8. Januar mit 176 Menschen an Bord von den Revolutionsgarden abgeschossen wurde, sprach die Tagessschau von einem “Triebwerksausfall“. Während Bilder des abgeschossenen Wracks sehr schnell auf Twitter auftauchten, dauerte es mehrere Tage, bis Amiris Studio Teheran die Beteiligung des Regimes am „Absturz“ einräumte.
Amiri interviewt den Chefpropagandisten Hossein Shariatmadari
Amiri geriet im Januar auch stark in die Kritik, weil sie in der ARD im Kopftuch auftrat. Vertreter der iranischen Opposition wie Schriftsteller Mesoud Nekoo werfen Amiri daher vor, im Sinne des iranischen Regimes zu berichten. 2019 hat Amiri “den Goebbels von Iran”, den Propagandisten Hossein Shariatmadari, interviewt, der laut Opposition nur mit Vertrauten spricht. Nekoo wirft Amiri außerdem vor, iranische Kritiker auf Twitter “massenhaft“ zu sperren. Twitter-Nutzer Roooz wirft ihr vor, in Farsi und auf Deutsch widersprüchliche Angaben gemacht zu haben und ihn daraufhin gesperrt zu haben. Twitter-Nutzer Azadeh Khorasani wirft Amiri ebenfalls vor, ihn blockiert zu haben, „während Journalisten das nicht tun sollten, zumal ich ihr nicht die geringste Respektlosigkeit entgegenbrachte.”  Twitter-Nutzer Jahangir schreibt, “Natalie Amiri versucht in Deutschland die Zensur des gegenwärtigen Regimes und die große Beliebtheit des alten Regimes vor den Augen der Welt zu verbergen.” 2018 bezeichnete Amiri auf Twitter iranische Drohungen gegen Israel als „Faustpfand für eigenes Überleben.“
Weshalb Amiri glaubt, es gebe im Iran „die meisten Synagogen außerhalb Israels“, im Vergleich z.B. zu den USA und Europa, wurde nicht klar. Die Iran-Politik in Berlin und Brüssel wird maßgeblich beeinflusst von der Lobbyorganisation European Council on Foreign Relations, der wichtigsten europäischen Vorfeldorganisation von George Soros’ Open Society, die sich insbesondere für “Deeskalation“ im Umgang mit dem Terror-Regime in Teheran und für den Erhalt des Atom-Deals einsetzt. Soros hat schon unter der Obama-Regierung den Atom-Deal unterstützt, in Zusammenarbeit mit der iranischen Regime-Lobbygruppe National Iranian American Council. Der iranische Außenminister Mohammad Zarif bestätigte 2018 vor dem iranischen Parlament in Teheran, dass das Mullah-Regime „eng mit George Soros‘ Open Society Foundations zusammenarbeitet“, wie Israel National News berichtet. Jede Kritik am Politaktivisten George Soros, der laut Open Society Website seit 1984 ingesamt 32 Milliarden Dollar für linken Aktivismus gespendet hat, wird von seinen Parteigängern reflexhaft als „Antisemitismus“ gebrandmarkt, obwohl der israelische Premier Benjamin Netanjahu zu seinen schärfsten Kritikern zählt. Natalie Amiri moderiert seit 2019 „Urania kontrovers“, eine Reihe von Veranstaltungen in der Urania Berlin, gesponsert von den Open Society Foundations. Zu den Gästen 2020 zählen die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli, die Fridays for Future-Sprecherin Quan Anh Paasch, und die Umweltsprecherin der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS), Imeh Ituen. Die Böll-Stiftung geriet 2019 in die Kritik, nachdem mehrere NGO-Mitarbeiter, die von HBS finanziert werden, wegen des grausamen Mordes an Rina Shnerb in den umstrittenen Gebieten Israels verhaftet wurden. Chebli nahm 2019 entgegen der Anti-BDS-Resolution des Berliner Senats an einer Diskussion mit der BDS-Unterstützerin Esther Bejarano teil, und unterstützt die antisemitischen US-Abgeordneten Rashida Tlaib und Ilhan Omar. Die AfD-Abgeordneten Petr Bystron, Udo Hemmelgarn, Nicole Höchst und Uwe Schulz vom „Kongress der Freien Medien“ schrieben am Mittwoch einen offenen Brief an die Intendanten von ARD und ZDF und äußerten ihre Sorge darüber, dass immer häufiger Lobbyísten von Open Society und deren Schwesterorganisationen im ÖRR-Nachrichtenprogramm als „Experten“ zu Wort kommen, die jedoch nicht als Soros-Lobbyisten gekennzeichnet werden, wie PI-NEWS berichtete.Natalie Amiri könnte aber die erste bekannte ARD-Redakteurin sein, die offen und unmittelbar für Open Society arbeitet. Wir schrieben Amiri mit der Frage an, welches Verhältnis sie zum iranischen Regime, zu Open Society und deren anverwandte Organisationen hat, und was sie zur Antwort der ungarischen Regierung und den Vorwürfen der iranischen Opposition zu sagen hat. Eine Antwort steht noch aus.
(pi-news.net)

Kein Osterspaziergang
Corona bei Merkel: Einwanderung und Kleinstaaterei gleichzeitig
Die Pandemie-Bekämpfung wird längst zum Selbstzweck für autoritäre Politiker und Beamte. Wie lange kann man den Deutschen Freiheit abknöpfen, bis sie sich wehren?
VON Roland Tichy
Daniel Günther ist ein gewichtiger Mann der deutschen Innenpolitik. Wann immer Angela Merkel Unterstützung braucht, springt er herbei – eilfertig, dienstbeflissen, allzeit bereit, Merkel zu verteidigen. Im Nebenberuf ist er Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein,... Daniel Günther hat nun versprochen, dass die Grenzkontrollen aufrechterhalten werden...Für angebliche Asylbewerber gelten Günthers Grenzkontrollen nicht. Im Gegenteil. Wer Asyl sagt, ist sakrosankt: Keine Corona-Kontrolle, keine Paßkontrolle, keine Überprüfung des Asylgrundes – Asyl wird automatische erteilt und damit freie Einreise für jeden, der dieses Wort aussprechen kann, inklusive späterem Familiennachzug, auch frei; Unterhalt geht auf Kosten des Staates. Nein, solche Grenzkontrollen meint Günther nicht. Günther meine die Grenzen zum Stadtstaat Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern...Deutschland versinkt also in Kleinstaaterei, die man eigentlich seit der Gründung des Norddeutschen Bundes durch Fürst Bismarck im Jahre 1866 überwunden glaubte. ... Die Vernunft hat komplett abgedankt, und die Deutschen lassen es zu. Wie lange kann man den Deutschen Freiheit abknöpfen, bis sie sich wehren? Oder wollen sie es sogar, wenn sie an der Staatsgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein zurückgeschickt werden, was man einem Asylbewerber nie und nimmer zumuten würde? Einwanderung – Maximierung auf der einen Seite, Einsperren auf möglichst engem Raum andererseits – es passt nichts mehr zusammen. „Jetzt sind sie halt da“, wird Merkel sagen und den Schon-länger-Daseienden zurufen: „Nun dürft ihr nicht mehr weg“.
(Tichys Einblick. "Irrenhaus Deutschland", nur eine hat den Schlüssel?)
Corona-Pandemie
Wen bekämpfen wir eigentlich?
Die Angst ist groß und die Maßnahmen zu seiner Bekämpfung beispiellos. Doch wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich? Expertenmeinungen sind breit gestreut, auch weil verläßliche Zahlen rar sind.
(Junge Freiheit. Allgemeines Irresein.)

Sachsen
Erneuter Anschlag auf Eltern von AfD-Bundestagsabgeordneten
Mutmaßliche Linksextreme haben in Leipzig zum wiederholten Mal das Auto der Eltern eines AfD-Bundestagsabgeordneten in Brand gesteckt. Bereits im August 2019 war ein Familienauto angezündet worden. Damals hatten sich Linksextremisten zu der Tat bekannt.
(Junge Freiheit. Es ist Krieg, Willkür, und der Staat erfüllt seine Pflicht nicht und hat seine Existenzberechtigung verloren.)

Lindner verärgert über Merkel-Ansprache – „Spricht zum Souverän wie zu Kindern“
(welt.de. Lange Leitung. Wenn sich Volksvertreter wie Kinder zur Mutti verhalten? Erst muss er mal souverän werden. Was erwartet er? Das Land ist kindisch, sie kann nicht anders.Hat er das bisher nicht gemerkt?)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.