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Gelesen

(tutut) - Noch ist die Eingeweideschau der Medizinfrau in Berlin nicht abgschlossen. Aber in Dona Quijotes Kampf gegen Corona sieht ein Chefredakteur eine "Nüchterne Analyse", wo die Menschen, welche schon länger hier leben, ein großes Kuddelmuddel herauslesen. Nicht alle Politiker erstarren wie das Kaninchen vor der Schlange, zum Nichtzsnutz eines Grundgesetzes verdonnert, sondern bringen sogar Bewegung in das tägliche Rätselraten "Was ist eine Zeitung?", wobei sogar 1000 Euro gewonnen werden können. Mt ein paar Euro durch Arbeit wird auch der Fraktionsvorsitzende der FDP im Tuttlinger Kreistag, in Personalunion   Fraktionsvorsitzender von Freie Wähler/FDP im Geisinger Gemeinderat, dabei sein, vielleicht hat er sogar eine heiße Spur zu Corona entdeckt, denn Experten halten Karneval und  Fasnet für die Quelle der gerade grassierenden globalen Pest. Könnte es das sein? "Fasnetswagen gerät in Brand ph Geisingen Foto: Paul Haug. Am Mittwochvormittag ist die Feuerwehr zu einem Gebäudebrand im Walburgisweg gerufen worden. Wie sich vor Ort herausstellte, brannte ein Fasnachtswagen sowie ein Fasnachtsboot das neben einer Lager- beziehungsweise Industriehalle in Geisingen abgestellt war. Vermutlich wurde das Feuer durch Funkenflug ausgelöst". Dämmert's? Funkensonntag! Sogar aus dem Archiv ist der Mann dabei: "Donaubrücke: Zwei Millionen Euro für Neubau - Die Geisinger Donaubrücke soll im Mai abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. (ArchivFoto: Paul Haug). Um das zu verstehen, hat eine Redakteurin nachgefragt, aber die richtige Antwort vorweg ist diese: Der Steuerzahler beschafft das Geld, mit dem sich andere nun schmücken wie eine Kretschmann-Hut-Bewacherin in Freiburg oder der Mann des Alternativlosen in Tuttlingen: "'Wir freuen uns sehr über die Förderzusage des Landes für den Abbruch und den Ersatzneubau der Donaubrücke in Geisingen. Der Dank gilt insbesondere Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer aber auch unserem Landtagsabgeordneten Guido Wolf, die sich beide für dieses Vorhaben besonders eingesetzt haben. Die kurzfristig notwendig gewordene Sperrung der Brücke hat für alle Beteiligten einen besonderen Handlungsdruck ausgelöst. Insofern sind wir sehr froh, dass wir nun sehr zügig an die Baumaßnahme herangehen können', schreibt Landrat Stefan Bär auf Nachfrage unserer Zeitung". Da Leser gegen Corona Zeitung machen müssen, darf ein anderer auch nicht fehlen: "Dieses ewige 'Hast du es in Dir?'...Auch Franz Schuhmacher, MdL a.D., Seniorchef einer Firma, Vorsitzender der Bürgerstiftung und vieles mehr, ist derzeit zuhause. Er macht sich über die gesellschaftlichen Veränderungen Gedanken. 'Sinnbild für unsere Gesellschaft ist derzeit eine starke Kette. Über ihre Tragfähigkeit entscheidet das schwächste Glied. Achten wir deshalb aufeinander. Getreu dem Motto der Bürgerstiftung wünschen wir: Gelingendes Miteinander'“. Wer Spruchbeutel helfen will zu füllen, wenn nicht jeder Tag Nudelsonntag ist, hier eine Adresse:  "Wenn Sie mögen, schreiben Sie uns: r.braungart@schwaebische.de". Denn: "Störche fühlen sich in Spaichingen wohl". Was bleibt Lokalredaktionen anderes übrig? Einer, der darüber mal nachdachte, kam zu dem Schluss: Ich möchte nicht ewig schreiben "Der Storch ist da!" Und, Heureka, er zog von der Redaktion um ins Rathaus als Oberbürgermeister. Nur Mut, muht die Kuh. Des Herrn Wege sind unendlich, warum nur einer Kanzlerin nicht vom Fach folgen? "Regierung bleibt bei striktem Corona-Kurs - Schrittweiser Schulstart im Mai – Sommer ohne Großveranstaltungen – Geschäfte öffnen". Da wird das Virus aber überrascht sein. Ist allgemeines Chaos Politik? Bringt Volksverwirrung Corona zur Strecke? Erst hier, "Schwierige Rückkehr ins Schulleben", dann nach dem Kalender gewürfelt woanders, so dass alle meinen, die nackte Kaiserin hätte einen Plan. Einer aber blickt's durch, der Chefredakteur: "Es wurde im Vorfeld viel spekuliert und noch mehr gehofft. Fast die ganze Nation wartete mit Spannung darauf, auf was sich Angela Merkel und die Ministerpräsidenten im Kampf gegen das Coronavirus verständigt haben. Die Hoffnungen auf deutliche Lockerungen waren verfrüht. Bund und Länder stehen weiter auf der Bremse, wollen nach eigenen Worten 'nicht vorpreschen', um einen 'zerbrechlichen Zwischenerfolg' nicht zu gefährden". Noch wagt er nicht mitzuklatschen. Wenn Corona es sich anders überlegt, kann alles schieflaufen. Wer will schon mit Merkel fallen. "Ein bisschen Googeln und Protzen à la Donald Trump reicht nicht. Es hilft nur eine nüchterne Analyse. Leicht sind die Entscheidungen weder Merkel noch Söder und Co. gefallen, denn sie wissen um die wirtschaftlichen, sozialen und psychologischen Folgen ihrer Entschlüsse".  War er dabei? Qualitätsjournalist sieht sie noch angezogen, nur Trump macht das Kind und kennt nicht nur die Corona-Toten, sondern auch die Nackten: "Weltweite Empörung über Trumps WHO-Zahlungsstopp - US-Präsident wirft Weltgesundheitsorganisation 'Missmanagement' vor – Kritik von Entwicklungsminister Müller". Trump-Hasserei deutscher Medien ist kindisch. focus.de, linker Umtriebe nicht verdächtig, schreibt zum Thema: "Tedros Adhanom Ghebreyesus politisch abhängig - Fehler in Corona-Krise: Das Problem der WHO ist nicht China, sondern ihr eigener Chef. Die USA wollen die Weltgesundheitsorganisation nicht mehr unterstützen, weil sie zu China-freundlich sei und in der Corona-Krise falsch reagiert habe. Die Vorwürfe sind berechtigt, denn WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus ist der falsche Mann an der Spitze...Der Äthiopier setzte bei seinem Amtsantritt 2017 gleich zwei neue Rekorde: Erstens ist er der erste WHO-Chef aus Afrika und zweitens – viel wichtiger – der erste WHO-Chef, der zuvor kein Mediziner war...Wer wissen will, wie stark die Weltgesundheitsorganisation WHO sich an China anbiedert, der muss nur das TV-Interview von Bruce Aylward mit dem Sender RTHK aus Hongkong sehen. Der Kanadier leitete im Februar das WHO-Team, das als erstes das neue Coronavirus in Wuhan untersuchte. Ende März interviewte ihn eine Journalistin aus Hongkong dazu und fragte auch, ob die WHO erwäge, Taiwan als Mitgliedsstaat aufzunehmen. Die Insel vor China ist derzeit von der Organisation ausgeschlossen, weil Peking sie als Provinz betrachtet. Aylwards Reaktion war geradezu kindisch. Erst tat er so, als habe er die Frage nicht verstanden.Hohoho! Manchmal ist die Welt so klein, dass Ravensburg  zur Hauptstadt wird, wo ein Müller Liebkind ist.  Ist das nicht der, welcher auch Afrika gerufen hat? "Menschen holen sich bei uns, was ihnen gehört“. Er hat auch schon mal anderes gesagt und sich dann entschuldigen müssen: "Wenn ein afrikanischer Mann 100 Dollar verdient – Preisfrage: Was bringt der nach Hause? 30 Dollar. Und du weißt sicher, was er mit dem Rest macht. Nämlich Alkohol, Suff, Drogen, Frauen natürlich“. Es platzpatront  nicht alles, was Müller heißt. Noch stehen viele Windmühlen für eine Kanzlerin, und nur ein Trump hat die Kavallerie gegen Kindereien, welche mit Kinderseite "Spezial - Indianer" enden. Da wären "Benzin so billig wie zuletzt 2009", aber was nützt dies, wenn ein Schwiegersohn von Schäuble zu "Grenzkontrollen bis 4. Mai verlängert" sagt: "Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU), dessen Land mit Grenzen nach Frankreich und zur Schweiz besonders betroffen ist, begrüßte die Maßnahme: 'An ein Zurückfahren der Maßnahmen werden wir erst später denken können'“.  Die DDR-Mauer war durhlässiger als seine Grenzkontrolle, welche die EUdSSR-Brudervölker  trennt. Sie können alles, außer Denken.  Seit wann heißen Kontrollen Deutschlands Ende? Keiner kommt durch, außer er sagt Asyl.  Nun mal ab in den Zoo! "Ab kommenden Montag sollen sie öffnen dürfen – unter Auflagen. Noch nutzen viele Tiergärten die Phase der Schließung für Säuberungsarbeiten. In der Stuttgarter Wilhelma etwa werden dieser Tage die Algen aus dem Seerosenbecken im Maurischen Garten entfernt". Mehr Schwierigkeiten gibt's woanders: "Zahnärzte: Einschränkungen immer wieder überprüfen". Dazu eine Nullnummer - "'Wir müssen in Tuttlingen Zeichen setzen' - Staatsanwältin schlägt Alarm im Messerstecher-Prozess, kann sich aber nicht durchsetzen".  Zeichen setzen heißt Nichts tun. Vermutlich liest die zu viel Zeitung. Oder hat sie es mit der Rechtschreibung, wenn alles nur noch linksherum fährt? Nun ist Corona auch im Kreis TUT - "Bürgerheim: Neun Bewohner mit Coronavirus infiziert - Senioren sind nach positivem Test isoliert", doch eine Trossinger Redaktionsleiterin ist auch noch da und meint: "Eltern dürfen unperfekt sein". Ohne Eiapopeia aus dem Leserpflegdienst ist Corona-Zeitung nur halb so schön: "Der nächste Tipp stammt von einer sehr kompetenten, kinder- und elternfreundlichen Erzieherin: 'Ein guter Film schadet nicht'. Und genau so ist es: Wer im Trubel des Arbeits- und Familienalltags nicht mehr das Licht am Ende des Tunnels sieht, der darf unperfekt sein und einen Kinderfilm anwerfen. ...Wenn am Ende eines Tages jedes Familienmitglied einen schönen Moment benennen kann, kommen alle gut durch die Krise". Corona geht, oder auch nicht, sie kommt: "Nachts, wenn alles schläft - Zustellerin Margot Sailer versorgt täglich Leser mit der Zeitung – auch in schweren Zeiten". Was wäre ein Chefredakteur in Zeiten der Digitalisierung ohne sie, während in Geisingen das Narrenschiff brennt.

C  plus  DU?

„Wir Menschen haben das System angehalten“
...Regina Braungart hat mit dem Geschäftsführer des Club of Rome Deutschland, Andreas Huber, gesprochen. Huber, der in Hamburg lebt, stammt aus Mahlstetten. Herr Huber, es ist vielerorts zu hören: Die Natur wehrt sich mit Epidemien wie Corona – weil die Wildtiere, von denen solche Viren übertragen werden, nicht genug Lebensraum mehr haben. Ist das Esoterik oder eine in Ihren Augen akzeptable Hypothese? Esoterik – so empfinde ich das nicht, denn es ist uns allen immer klar gewesen, dass dieses Höher, Schneller, Weiter so nicht weiter gehen kann. Der Club of Rome hat ja schon 1972 von den „Grenzen des Wachstums“ gesprochen. Ich finde es interessant, wie wir jetzt die Ursachen suchen....Ich persönlich bin positiv gestimmt. Corona schafft Verbundenheit mit uns und mit dem Planeten. Und ich denke, dieses Erkennen und, dass wir diese Welt gestalten, wird zu Entwicklungen führen, die vor einem halben Jahr so nicht denkbar gewesen wären.
(Schwäbische Zeitung. Tanderadei. Warum fragt sie nicht ihren Bruder, der ist wenigstens Wissenschaftler? Das übliche linksgrüne faktenarme Wischiwaschi. Vorhersagen des Club of Rome, die deutsche Abteilung ist ein eingetragener Verein, hätten wohl auch erwürfelt werden können, so waren sie stimmig."Nachhaltige Entwicklung", wofür der Geschäftsführer sich einsetzt, ist ein Widerspruch in sich, und er ist kein Experte, sondern hat Wirtschaftsrecht studiert. Wikipedia: "Er ist Vortragsredner, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft Club of Rome und ehrenamtlicher Vorstand der Desertec Foundation". Der "Spiegel" schrieb 2016: " Zukunftsbericht - Die verquere Logik des Club of Rome - Der Club of Rome fordert, Frauen zu bestechen, damit sie weniger Kinder bekommen. Was für ein Unsinn...Seit 44 Jahren werden die Thesen des Club of Rome widerlegt. Denn der Mensch hat sich als äußerst kreativ und innovativ erwiesen, um Probleme zu lösen, neue Ressourcen zu erschließen oder diese besser zu nutzen. Kurzum, fast allen Ländern der Welt geht es heute ungleich besser als in den 1970er Jahren". Autor: Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, Professor für Makroökonomie und Finanzen an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied im Beirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.)

Kriminalstatistik: Freiburg nicht  mehr führend
Die Straftaten in Freiburg sind im Jahr 2019 um 2200 auf 22.560 Fälle zurückgegangen. Das entspricht einem Minus von knapp 9 Prozent. Landesweit gab es dagegen eine leichte Zunahme um 0,7 Prozent. ... Beim Vergleichswert von Straftaten je 100.000 Einwohner liegen nun Baden-Baden und Mannheim vor Freiburg, welches seit Jahren Nr. 1 war. .  Können solche Statistiken nicht den Hasen gegeben werden? Die Dunkelziffer ist riesig.)

Abstandsregeln missachtet – Polizei löst Trauerfeier mit 200 Teilnehmern auf
In Heilbronn versammeln sich etwa 200 Menschen bei einer Trauerfeier. Da die Abstandsregeln nicht eingehalten werden, greift die Polizei ein. Ein Mediziner des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung warnt vor den Risiken von Lockerungen.
(welt.de. Mumpitz. In keinem Supermarkt werden diese Regeln eingehalten.)

Dehoga: Ohne Perspektive schließen 10.000 Betriebe - allein im Südwesten
Weil Kneipen, Restaurants und Hotels in der Corona-Krise weiter für ungewisse Zeit geschlossen haben, rechnet die Branche mit bis zu 10 000 Pleiten und Aufgaben allein in Baden-Württemberg. Außerdem drohten Zehntausende Arbeitslose, warnte der Sprecher des Gaststättenverbands Dehoga, Daniel Ohl, am Donnerstag...
(Schwäbische Zeitung. Warum bedanken sie sich nicht bei ihren Gewählten, Merkel und den Linksgrünen?)

Ist die Bank der Zensur zum Opfer gefallen? Wenn ein Virus zuschlägt, kann Redaktion nichts machen! (Ausriss Schwarzwälder Bote)

Eilantrag in Karlsruhe gegen Demo-Verbot zum Teil erfolgreich
Das Bundesverfassungsgericht hat zum ersten Mal einem Eilantrag gegen ein wegen der Corona-Schutzmaßnahmen verhängtes Verbot teilweise stattgegeben. Dabei ging es um mehrere in Gießen geplante Demonstrationen unter dem Motto "Gesundheit stärken statt Grundrechte schwächen - Schutz vor Viren, nicht vor Menschen". Die Behörden hatten die Demos nicht erlaubt. Dabei waren sie davon ausgegangen, dass die hessische Corona-Verordnung Versammlungen von mehr als zwei Personen, die nicht zusammenleben, generell verbiete. Tatsächlich bestehe zum Schutz der Versammlungsfreiheit aber ein Entscheidungsspielraum, teilte das Gericht in Karlsruhe am Donnerstag mit. Die Stadt Gießen muss nun neu entscheiden, ob die für Donnerstag- und Freitagnachmittag geplanten Demonstrationen unter Auflagen erlaubt oder trotzdem verboten werden.
(focus.de. Wer ist die Stadt Gießen? Eine Tyrannei oder die Bürger selber?)

Kultusministerin Eisenmann:
"Natürlich werden wir keinen normalen Unterricht haben"
Der Schulbetrieb in Baden-Württemberg startet wieder - wenn auch stark eingeschränkt. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) konkretisierte im SWR-Interview die Pläne für die Zeit ab dem 4. Mai.
(swr.de. Hat es sowas wie normalen Unterricht unter ihr schon einmal gegeben?)

Wegen Abendessen
Fall "Christoph Sonntag": Ermittlungen gegen Sozialminister Lucha
Gegen Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) wird wegen des Verdachts der Vorteilsannahme ermittelt. Das sagte ein Sprecher der Stuttgarter Staatsanwaltschaft am Donnerstag.
(swr.de. Auch ein Fall Kretschmann-Strobl.Was ist mit den Krankenhäusern, die er schließt und schließen will?)

Anerkennung in Krisenzeiten
Unis in Baden-Württemberg: Corona-Engagement als Studienleistung
Studierende in Freiburg und Tübingen können es sich jetzt als Studienleistung anrechnen lassen, wenn sie etwa auf dem Feld als Erntehelfer oder bei Hilfsdiensten aushelfen. Die Uni Heidelberg zieht jedoch nicht mit.
(swr.de. Hieß sowas in China nicht Kulturrevolution? Sind das jetzt Dipl. Erdbeerflücker und Dipl. Spargelstecher? Haben Jodeldiplom und Geschwätzwissenschaften ausgedient? Wann führen die Sozialisten den Arbeitsdienst wieder ein, den die CDU-Vorsitzende AKK schon lange propagiert?)

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NACHLESE
FDP-Abgeordneter Marcel Luthe:
„Wir öffnen die Büchse der Pandora“
Der Berliner FDP-Abgeordnete Marcel Luthe klagt gegen die Corona-Maßnahmen des Berliner Senats: Er bezweifelt, dass sie verfassungsgemäß sind – und sieht die Gefahr staatlicher Willkür auch auf anderen Gebieten
VON Alexander Wendt
..Ich nehme die Corona-Pandemie natürlich ernst. Aber eben auch die Verfassung. Und die sagt, dass jeder staatliche Eingriff in Rechte der Bürger gesetzliche Grundlagen braucht. Ich möchte durch meine Organklage prüfen lassen, ob das Berliner Infektionsschutzgesetz als Grundlage tatsächlich ausreicht, oder ob es für derartige Eingriffe, wie wir sie jetzt erleben, nicht Beschlüsse des Parlaments geben müsste. In Artikel 59 der Landesverfassung heißt es: „Die für alle verbindlichen Gebote und Verbote müssen auf Gesetz beruhen.“...Es geht um eine grundsätzliche Frage. Mit diesen Verordnungen einer Verwaltung und ohne Parlamentsbeschluss öffnen wir die Büchse der Pandora. Was ist, wenn demnächst der Senat auf die Idee kommt, beispielsweise mit der Begründung des Klimaschutzes tiefe Eingriffe in die Rechte von Bürgern zu verordnen, ohne dass diese Maßnahmen etwas mit der Lösung des Problems zu tun haben? Mir geht es darum, dass der Staat bei seinen Handlungen Maß und Mitte wahrt. Er hat es mit mündigen Bürgern zu tun und nicht mit Kindergartenkindern...
(Tichys Einblick. Den Rest der Parlamentarier in Deutschland interessiert das Grundgesetz nicht?)
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Festsetzungen ohne demokratische Diskussionen
Verlängerung der Auszeit ist politische Willkür
Von  WOLFGANG HÜBNER
Die Verlängerung der weitgehenden Unterbrechung sozialer und wirtschaftlicher Aktivitäten ist eine willkürliche Entscheidung von derzeit verantwortlichen Politikern, die dadurch im Gegensatz zu vielen Millionen Deutschen keine Nachteile erleiden. Im Gegenteil: Die Umfrageergebnisse der letzten Wochen haben besonders den Politikern der CDU/CSU, in Maßen auch der SPD, die Gewissheit vermittelt, von der Krise und den von dieser verängstigten Wählern zu profitieren. Wer solche Motive bestreitet, ist entweder selbst Politiker dieser Parteien oder ein guter, aber allzu naiver Mensch. Medizinisch lässt sich die Verlängerung nicht rechtfertigen: Denn weder am 3. Mai noch nach dem 31. August 2020 ist, wenn überhaupt, mit einem ausreichend geprüften Impfstoff gegen das Virus zu rechnen. Diese Daten sind willkürlich gesetzt und können deshalb auch willkürlich verlängert werden.Es ist festzuhalten, dass diese Festsetzungen ohne demokratische Diskussionen von der Bundesregierung und den Länderregierungen unter Ausschaltung des Bundestages und der Länderparlamente beschlossen worden sind. Wofür aber unterhält die Bundesrepublik Deutschland den teuersten politischen Betrieb der Welt, wenn dieser gerade dann stillgelegt wird, wenn er besonders benötigt wird? Die Beschlüsse der Bundesregierung und Ministerpräsidenten sind auch deshalb willkürlich, weil sie die Interessen von jungen und jüngeren Menschen sowie Familien mit kleinen und schulpflichtigen Kindern nachrangig gegenüber den Schutzinteressen älterer und alter Menschen behandeln. Dieser selbstverständlich wichtige Schutz kann mit wesentlich gezielteren Mitteln erreicht werden, die zudem nicht zu einer verheerenden Spaltung zwischen Alt und Jung beitragen. Die Kalkulation der politischen Entscheider ist offensichtlich, die für sie wichtigere Wählergruppe zu umwerben. Dass Autohändler auf Druck der Autoindustrie wieder öffnen können, ist nachvollziehbar. Aber ist der soziale Kontakt mit Autohändlern wirklich wichtiger als der Kontakt mit Gott in offenen Kirchen oder der Kontakt mit erwachsenen selbstverantwortlichen Freunden bei frühlingshaften Zusammenkünften im Garten oder Biergärten? Und was wird mit Läden, die 805 Quadratmeter statt maximal 800 Quadratmeter groß sind? Die Entscheidungen von Mittwoch haben auch noch eine außenpolitische Komponente, über die offiziell geschwiegen wird: Mit der Verlängerung soll das gesundheitspolitische Debakel der Virus-Folgen in den EU-Staaten Frankreich, Italien und Spanien nicht gar so offensichtlich werden. Denn alle drei Regierungen in diesen Staaten werden als EU-freundlich und damit den exportwirtschaftlichen deutschen Interessen dienlich eingeschätzt. Es bleibt deshalb festzuhalten: Die große Disziplin und Opferbereitschaft der Deutschen in den letzten Wochen wird nicht belohnt. Denn es geht nicht um die Deutschen, sondern um eine ziemlich perverse „Solidarität“ in der todkranken EU.
(pi-news.net)

Markus Gärtner im Gespräch mit Ulrich van Suntum
Ökonom kritisiert „Zustände wie in einer Diktatur“
Von MARKUS GÄRTNER
Für manche Zeitungen im Mainstream ist er der „umstrittene münsterische Wirtschaftsprofessor“. Die Westfälischen Nachrichten bezeichnen ihn als „bisweilen bissig“. Wieder andere finden, er „polarisiert“. Dabei macht der emeritierte Ökonom Ulrich van Suntum, der sich für die Hayek-Gesellschaft und die soziale Marktwirtschaft engagiert, lediglich Gebrauch von seinem Recht auffreie Meinungsäußerung. Bei den liberal-konservativen Reformern engagierte er sich eine Zeit lang im Landesverband NRW. Mal geißelt er den links-grünen Mainstream, mal Repression an den Hochschulen. Dann kritisiert er das Staatsversagen beim Management der Corona-Krise. Van Suntum warnt zudem vor der „schärfsten Wirtschaftskrise seit Ende der 20er-Jahre“. Auf Twitter gehört er zu den mutigen Stimmen, die knallhart in der Sache, aber moderat im Ton offenlegen, was in diesem Land schiefläuft. Ich habe mit Ulrich van Suntum über die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Folgen gesprochen, ihn zum Thema Meinungsfreiheit einvernommen und ihn nach der Zukunft Deutschlands befragt. Er mache sich „allergrößte Sorgen über dieses Land“, sagt er und verweist auf eine Kanzlerin, die „alles ihrem Machterhalt opfert, keine Grundsätze kennt und auf diese Weise Deutschland ruiniert“. In der Folge der Corona-Pandemie erwartet van Suntum: „alle werden wir Einkommens-Einbußen hinnehmen“. Den Zuschauern empfiehlt er, nur so viel Liquidität vorzuhalten, wie man zum Durchhalten braucht, sich ansonsten aber wegen drohender Inflation in physischen Edelmetallen zu engagieren und in Aktien zu investieren…
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Das Bundesverfassungsgericht ist doch längst zur Beute der Altparteien verkommen. Die Mitglieder werden von den Parteien entsandt. Das sieht dann so aus: 7x Union, 7x SPD, je 1x FDP und Grüne (ohne Gewähr!). Besonders deutlich wurde die Einflussnahme der Parteien als mit Dr. Harbarth (CDU) ein Mitglied des Bundestages zum Verfassungsrichter ernannt wurde. Wie will der jemals unvoreingenommen über Gesetze befinden, die er selbst mit beschlossen hat? Kurz: Es gibt in Deutschland keine Institution mehr, die die Macht der Altparteien begrenzt. Und dann regt man sich noch über angeblich demokratiefeindliche Bestrebungen in Polen oder Ungarn auf. Absurd!
(Leser-Kommentar auf Tichys Einblick)
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Frank Furedi
Wie unsere Angstkultur die Katastrophen-Bewältigung lähmt
Verwundbarkeit und die weitreichende Pathologisierung des Alltagslebens mit seinen Risiken wurden zu bestimmenden Merkmalen des heutigen Menschseins. Die Fähigkeit, mit negativen Erfahrungen umzugehen, wird allerorten infrage gestellt. Nur vor diesem Hintergrund kann man verstehen, wie die Regierungen auf Covid-19 reagiert haben. Ein historischer Abriss und die Lehren für die Gegenwart.
(achgut.com. Ideologien, die herrschen wollen, sind Angstmacher.)

Klaus-Dieter Humpich
Alternative Energie aus Süd-Korea
Ein koreanisches Unternehmen mischt gerade die Welt der Kernkraftwerke auf. Besonders attraktiv ist der Preis des neuen APR1400 mit rund 3.600 US-Dollar pro Kilowatt. Wohlgemerkt für eine Energiequelle mit 90-prozentiger Verfügbarkeit gemäß Bedarf. Damit kann keine Sonnenenergie – noch nicht einmal in Sonnenstaaten – konkurrieren. Wie haben die Süd-Koreaner das geschafft?
(achgutcom. Die haben das Denken nicht abgeschafft und die Alternative noch immer jenseits der Grenze im Blick.)

Die Fallzahlen im Vergleich
Corona-Update zum 16. April: Bundesregierung fordert zum Maskentragen auf
In Deutschland wurden bis zum 13. April 1,5 Millionen Bürger auf Corona getestet. Neben den USA kritisieren auch andere Länder die China-Hörigkeit der WHO. Die FDP will trotzdem bis zu einer halbe Milliarde € an die WHO überweisen.
(Tichys Einblick. Die meisten Politiker sind Maske.)

Es geht um Macht
Die Welt möge dein Spielbrett sein
Von Dushan Wegner
Migranten werden in die EU eingeflogen. Die »kranken kleinen Mädchen« wirken gesund – und männlich. Einer trägt ein Shirt mit der Aufschrift »OBEY«, auf Deutsch "Gehorche!", ein anderer »A.C.A.B«, was für »All Cops Are Bastards« steht... Nennen Sie mich altmodisch, aber ich vermisse die Zeiten, als Politiker noch nicht Einwanderer einflogen, die auf der Brust recht offene Kriegserklärungen an Recht und Ordnung trugen.... In der deutschen Geschichte des Spiels »Risiko« gab es über die Jahrzehnte eine interessante »politisch korrekte« Veränderung. In den ersten Versionen des Spiels hieß es, man solle Länder und Kontinente »erobern«. Als es drohte, dass das harmlose Spiel auf den Index kommen könnte, wurde nach einigem Gezerre das Vokabular zu »befreien« und »auflösen« geändert. Später aber kam der Hersteller mit einer Europa-Version heraus, innerhalb derer man von Deutschland aus nach Polen einmarschieren konnte, was natürlich die Dauerempörten sofort empörte...
(Tichys Einblick. Sowas empfängt der Außenminister  in Luxemburg, der stets ungefragt wohlfeile Ratschäge der EUdSSR erteilt, als "Kinder".)

Tarnen und Täuschen
Umsiedlung von Flüchtlingskindern: Die große Täuschung
Die Bundesregierung darf weiter auf ein großes Mitgefühl der Deutschen bauen, wenn es um die Aufnahme von wirklich Hilfsbedürftigen geht. Aber sie sollte diese Bereitschaft nicht mit höchst zweifelhaften Behauptungen missbrauchen.
VON Alexander Wallasch
...TE hatte bereits berichtet, dass es in den Lagern auf den griechischen Inseln keine alleinreisenden Mädchen gibt. Der UNHCR/Deutschland hatte auf telefonische Anfrage zugestanden, dass man es der Einfachheit halber auf „unbegleitet“ reduziert hätte, obwohl es sich auch um eine unbestimmte Zahl von ihren Eltern „separierten“ Kindern handeln würde. Also um solche, die eben von Onkel, erwachsenen Geschwistern oder sonstigen Verwandten oder Bekannten begleitet – nicht unbegleitet – auf die griechischen Inseln gekommen sind...Erschwerend kommt hier übrigens hinzu, dass diese Bundesregierung bzw. der ihre vorgeschaltete Koalitionsausschuss wissentlich mit einem Ressentiment spielt, das ansonsten eher Zuwanderungsgegnern zugeschrieben und zum Vorwurf gemacht wird: Der Annahme nämlich, dass Mädchen und junge Frauen in solchen Lagern ansonsten der Willkür eines männlichen Mobs ausgeliefert seien. Das wird noch perfider in der Intention, wenn man bedenkt, dass diese unter Generalverdacht gestellten Männer längst in Deutschland zu hunderttausenden Duldungen erhalten haben und in unser freiheitlichen und emanzipierten Gesellschaft ganz selbstverständlich auf Mädchen und junge Frauen treffen, von der Badeanstalt bis zum Schulunterricht.
(Tichys Einblick. Balken biegen und brechen.)

Ex-Lehrerverbandschef Kraus
Corona darf nicht zu „noch mehr Weichmacherei der Abiturpolitik“ führen
Der ehemalige Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, hat davor gewarnt, die Abiturprüfungen in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Corona dürfe „nicht zu einem Einfallstor für noch mehr Weichmacherei der Abiturpolitik werden“....Kraus fordert die Verantwortlichen auf, „ans Ende zu denken“. Ein Wegfall der Abiturprüfungen provoziere eine Reaktion der Hochschulen. Diese würden dann andere Modi finden und beispielsweise Zugangsprüfungen einsetzen. Zudem wäre dies ein Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung vor dem Gesetz.„Die Abiturienten des Jahres 2019 schrieben und die Abiturienten 2021 schreiben (hoffentlich) das herkömmliche Abitur. Beide Jahrgänge konkurrieren aber bei Numerus-Clausus-Studiengängen mit den Abiturienten des Jahres 2020. Gerecht ist das nicht“, argumentiert Kraus. (ls)
(Junge Freiheit. Warum nicht das Schulschwänzer-Abitur mit grüner Schleife einführen?)

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