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(tutut) - Corona-Krise? Nein, Politik und Medien haben die Krise. Was ist bloß aus Zeitungen geworden, wo bleiben die Nachrichten und Kommentare? Gäbe es Presse als sogenannte vierte Macht, dann müsste diese seit Wochen, wenn nicht schon seit spätestens fünf Jahren Alarm schlagen und fragen, ob Deutschland geputscht ist, wo alle Schrauben des täglichen Lebens so angezogen werden, dass die Nähte reißen. Noch immer aber gibt der Patient Volk keinen Laut des Missbehagens von sich. Sind denn alles Masochisten? Auch sogenannte Journalisten, welche den Eindruck machen, als rümpften sie die Nase, wenn sie wie über Exoten schreiben, die in einer 600 000-Einwohner-Hauptstadt eines Landes mit 11 Millionen Bürgern  auf einem Platz stehen, weniger als  im nächsten Aldi-Laden, wo zum Unterschied aber keine Polizei nach den Rechteverlorenen schauen. Guck mal, da: "Proteste gegen Corona-Beschränkungen - Demonstranten mit Mundschutz protestieren auf dem Stuttgarter Schlossplatz gegen die Einschränkungen der Grundrechte wegen Corona . Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat die Stadt grünes Licht für die von ihr zunächst untersagte Demonstration gegeben...50 Teilnehmer waren gemeldet gewesen". Unerhört sowas! Da macht es auf dem letzten Blatt für die Zeitungskinder gleich Puff! "Spezial Vulkane". Was ist schon Corona mit Festtagen wie "Deutschland im Gefängnis", wenn erst einmal der Hegau oder der Kaiserstuhl das Rauchen wieder beginnen. Der Maskenball must go on. Das Kind ist in den Brunnen gefallen, wenn es dabei nass wird, ist es selber schuld. Masken waren aus, als Deutschland sie hätte brauchen können. Aber wofür gibt es einen Juristen als Wirtschaftsminister? "Altmaier will Industrieproduktion von Masken fördern". Der BW-Umweltminister serviert  die Übersättigungsbeilage und entdeckt neue Bodenschätze. "Land will bei Rohstoffen unabhängiger sein - Minister Untersteller möchte wichtige Ressourcen für den Krisenfall im Land behalten...Die schwierige Versorgung mit Schutzmasken und anderen medizinischen Produkten habe gezeigt, wie riskant es sei, sich getrieben von den Kosten vor allem auf ausländische Anbieter zu verlassen". Das Volk darf schon mal proben und sich selbst an die  Nase fassen. "Maskenpflicht rückt näher - In mehreren Ländern und Kommunen wird Mundschutz vorgeschrieben". Müssen die Bürger sich nun selbst durch den Kakao ziehen oder regnet es aus Zeppelinen Masken aufs  Volk, damit niemand sich erkenne? Fasnetbeginn mit Kehraus. Nun ist sogar der böse Trump ein Licht in der Finsternis, "Kritik an China nimmt zu", während Merkel den Naturschutz der "Presse" genießt. Wo ist sie? Das Volk bleibt eingesperrt, Qualitätsjournalisten gehen die Beine aus, dafür wachsen die Nasen: "47 von 1600 kommen nach Deutschland - Minderjährige aus griechischen Flüchtlingslagern kommen an – Wie geht es weiter? Zwei junge Flüchtlinge nach ihrer Landung in Hannover". "Weltstars geben virtuelles Konzert", "Scholz plant Hilfen für Gastgewerbe". "Ausländische Kräfte sind nötig", artikelt das Leid, und auch das Lokale trägt seinen Teil bei: "Miezekatze und Malmsheimer - Tipp 1: Spielen Sie mit Ihrem Haustier.." 'nen Floh wird doch wohl jeder haben! Infantil geht die bekannte Welt unter für Kannitverstan, ob in Duttlingen oder Amsterdam: "Initiative der Stadt: Wir halten zusammen- Corona: Gutscheinservice und Schaufensteraktion unterstützen den Einzelhandel", "Kinder malen bunte Regenbogen-Bilder", sie gibt es auch noch, obwohl es auch ohne geht, wie Spaichingen zeigt. "'Situation ist insgesamt unbefriedigend' - Wie sich die Arbeit der Bürgermeister im Raum Trossingen in CoronaZeiten ändert". Komisch, dass niemand nach den Wichtigsten fragt: Was machen eigentlich die Gemeinderäte? Auch das, was eine Schreiberin mit erhobenem Zeigefnger dominagleich lehrt? "Eigenen Müll selbst wieder aufräumen". Alles Müll oder was? Wer bringt's nun zur Tonne? Wenigstens hat sich Zeitung der fortschreitenden Verblödung angenommen.Thor Kunkel: "Deutschland muss nicht erwachen, sondern endlich erwachsen werden. Die Gängelei durch die Medien ist erwachsenen Menschen einfach unwürdig".

Noch jemand ohne?

Kein Schüler wird in Baden-Württemberg sitzenbleiben
Schüler in Baden-Württemberg müssen wegen der Corona-Krise nicht um ihre Versetzung in das nächste Schuljahr bangen. Grundsätzlich werden die Versetzungsentscheidungen auf der Grundlage der Noten im Jahreszeugnis getroffen, teilte das Kultusministerium.„Da die Leistungsbewertung allerdings in den letzten Wochen ausgesetzt wurde und auch in der kommenden Zeit nur sehr stark eingeschränkt möglich sein wird, werden alle Schülerinnen und Schüler grundsätzlich ins nächste Schuljahr versetzt“, betonte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Montag.
(Schwäbische Zeitung. Sie kann es nicht!  Würden Katzen Whiskas kaufen und Schüler Eisenmann wählen? Was für ein Blödsinn! Blech bleibt Blech und Noten Noten, selbst mit grüner Tinte.)

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NACHLESE
Gegen Einschränkung von Grundrechten:
Hunderte bei unerlaubter Demo in Berlin
Erneut haben in Berlin Hunderte Menschen unerlaubterweise demonstriert.
Sie setzen sich gegen eine Einschränkung von Grundrechten in der Corona-Krise ein. Die Polizei löste die Versammlung auf.Trotz geltender Kontaktbeschränkungen haben am Samstag in Berlin wieder mehrere Hundert Menschen gegen eine Einschränkung von Grundrechten in der Corona-Krise demonstriert. Die Polizei forderte die Teilnehmer über Lautsprecher auf, die unerlaubte Demonstration zu zu verlassen.Die meisten seien dem Aufruf gefolgt, vereinzelt sei zu “freiheitsbeschränkenden Maßnahmen” gegriffen worden, sagte eine Polizeisprecherin. Rund 100 Kräfte seien im Einsatz gewesen. In Berlin sind nur Versammlungen unter freiem Himmel von maximal 20 Menschen erlaubt,
(Redaktionsnetzwerk Deutschland. Irrtum, Linksgrüne! Demos sind erlaubt! Auch  Polizei und linke Medienwerker schaffen das Grundgesetz nicht ab.  Vielleicht sollte das Bundesverfassungsgericht ihnen mal das Demonstrationsrecht erklären. Hat Stuttgart mehr Demokratie als Berlin, wenn 50 Teilnehmer erlaubt sind, in Berlin nur 20? Reine Willkür! Was für ein Quatsch! Welches Kasperletheater. Wo hat die Polizei ihre Amtseide gelassen? Ja, Herr Seehofer, es regiert der "Unrechtsstaat". Stellen Sie ihn wieder her! Sonst kommt noch das Ost-Sandmännchen ins Westfernsehen. Pardon, da ist es ja schon. Und viele, vieles hat es mitgebracht.)
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Merkel kritisiert "Diskussionsorgien" zu Corona-Lockerungen
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Diskussionen über weitergehende Lockerungen der Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus außergewöhnlich scharf kritisiert. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen machte Merkel am Montag in einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums deutlich, wie unzufrieden sie sei, dass die Botschaft vorsichtiger Lockerungen in einigen Ländern zu «Öffnungsdiskussionsorgien» geführt habe. Dies erhöhe das Risiko eines Rückfalls sehr stark.
(focus.de. Maul halten! Nix Demokratie! Frechheit. )

Von der Virus-Krise zum Virus-Krach
Merkel und Söder am Durchdrehen
Von WOLFGANG HÜBNER
Frontmeldung der Merkel-Medien: Die Bundeskanzlerin kritisiert scharf „Öffnungsdiskussionsorgien“ um Lockerungsmaßnahmen als „nicht hilfreich“, Bayern-Anführer Söder verordnet seinen Volksstämmen ab dem 27. April Maskenpflicht, zur Not auch ein Schal oder eine Burka. Und der Kanzleramtsminister will die „Maßnahmen“ so lange ausdehnen, bis (2021/22) ein Impfstoff entwickelt worden ist. Willkommen in der lügenpolitisch erfolgreich durchseuchten, oppositionsimmunisierten Virusrepublik Deutschland!Der Verfasser dieses Textes hat ziemlich am Anfang der staatlich verfügten Auszeit die völlig risikolose Voraussage gemacht, dass alles mit Krach und Konflikten unabsehbaren Ausmaßes enden wird. Nun wird die Voraussage Tag für Tag mehr Realität. Denn so einfach es war, die deutsche Produktionslokomotive mit ihren teilweise maroden EU-Waggons weitgehend außer Betrieb zu setzen, so ungeheuer schwierig, widersprüchlich und astronomisch teuer wird es nun, wieder Fahrt aufzunehmen. Dabei geht es überhaupt nicht darum, dem Wirtschaftswachstum oder dem bösen Kapital endlich zu Diensten zu sein. Sondern es geht um die materielle, gesellschaftliche, geistige, kulturelle und sogar physische Existenz von vielen Millionen Menschen, die nicht nur für sich und ihre Familien sorgen müssen. Und es geht auch um die vielen Millionen, die Renten, Pensionen und Transferzahlungen aus öffentlichen Kassen beziehen, die gefüllt werden müssen. Doch unter denen, die das bewirken, also steuerzahlende Arbeiter, Angestellte oder Selbständige in den verschiedensten Branchen, breiten sich nur zu berechtigte Zukunftsängste aus. Selbstverständlich kann man die auch ignorieren und in der irren Illusion leben, der Staat werde das alles schon mit finanziellen Hilfeleistungen irgendwie richten. Aber die Berichte und Diskussionen in den Wirtschaftsteilen der Medien weisen in eine ganz andere Richtung: Entlassungen, massenhafte Kurzarbeit, Lohn- und Rentenkürzungen. Wie es unter diesen Umständen keine „Öffnungsdiskussionsorgien“ geben soll, wird die Kanzlerin schon deshalb nicht begründen können, weil sie nie etwas substantiell begründet. Denn das ist ja auch gerade ihr Erfolgsrezept in der großen Schafherde, der anzugehören vielen Deutschen leider keine Schamesröte ins Gesicht treibt.Dabei ist es nur zu offensichtlich, dass die regierenden Umfragekönige von CDU/CSU immer mehr Gefallen daran gefunden haben, mit Hilfe der medial unermüdlich gepuschten Virus-Gefahr wundersam aus ihrem komatösen Zustand zu neuem Leben erweckt worden zu sein. Welche besseren Aussichten für die Bundestagswahl könnte es für diese Wiedererweckten geben, als mit Coronafurcht, Maskenpflicht und dienstbaren CDU-Veterinären in Spahns Robert-Koch-Institut im Herbst 2021 den finalen Merkel-Triumph zu sichern.Allerdings dürfte bis dahin noch etlichen überzeugten Maskenträgern und akribisch Zwei-Meter-Abstandhaltern dämmern, dass keine Maßnahme ohne Folgen bleibt und im konkreten Fall die Folgen weit schmerzlicher sein werden als es die vielen folgsamen Bürger bislang für möglich halten. Denn für Millionen wird künftig nicht nur der Mallorca-Urlaub oder die nächste Kreuzfahrt-Reise wegfallen, sondern unverzichtbare kleine und große existenzielle Sicherheiten in dem Land, in dem wir laut CDU-Werbung doch so „gut und gerne leben“ – am besten natürlich ohne lästige „Öffnungsdiskussionsorgien“. Die gab es schließlich in Merkels früherem Staat auch nicht!
(pi-news.net)

Videokommentar von Markus Gärtner
Das Geheimnis hinter den Corona-Prognosen
Von MARKUS GÄRTNER
In den Medien erleben wir die Wiederauferstehung eines alten Begriffs. Er besteht aus zwei Wörtern und wurde nach der Finanzkrise 2009 erstmals ausführlich und propagandistisch eingesetzt: Die „Neue Normalität“. Soll heißen: Jetzt sind sie halt da, die neuen Zeiten, vergesst die alten, denn wir werden nicht zu ihnen zurückkehren. Gemeint war damals die neue Ära der Notenbanken, die alle Schleusen öffneten, um Banken, Börsen und das Finanzsystem in eine ferne Zukunft zu retten.Genauso ist es auch diesmal gemeint, eben nur auf die Corona-Krise und die aktuelle Ausnahmesituation gemünzt, die drakonischen Beschränkungen unserer bürgerlichen Freiheiten. Die „Neue Normalität“ wird von den Medien gezielt bemüht, um uns daran zu gewöhnen, dass unser Leben eine ganze Weile ziemlich beschränkt bleiben wird. Und seit Kurzem wird diese neue Ära mit einem Mindest-Haltbarkeits-Datum versehen: 18 Monate.Googeln Sie doch mal die beiden Suchwörter „Corona“ und „18 Monate“. Sie werden aus dem Staunen nicht herauskommen, wie oft von diesem Zeitraum in der aktuellen Berichterstattung die Rede ist. Und auch dahinter steckt eine klare Agenda. Nein, keine medizinische. Kein seröser Arzt oder Epidemiologe, der einen Ruf zu verlieren hat, würde seine Glaubwürdigkeit riskieren, indem er eine zeitlich so präzise formulierte Prognose stellt. Denn damit kann man ganz schön danebenliegen. Also muss es einen anderen Grund geben, warum mit diesen 18 Monaten operiert wird. Raten Sie mal … Ja, es ist ein politisches Zeitziel. Wer von jetzt, vom April 2020, 18 Monate auf dem Kalender in die Zukunft gleitet, kommt im Oktober 2021 wieder heraus. Und das ist: Genau – der voraussichtliche Zeitpunkt der nächsten Bundestagswahl. Dabei trifft es sich hervorragend, dass derzeit – wie in vielen anderen Ländern wegen der Corona-Krise – die amtierenden Parteien Zulauf erhalten. Sicher nicht so stark, wie uns die hiesigen Zeitungen weismachen wollen. Aber doch eine Verbesserung.Angeblich erreichen CDU/CSU und die SPD derzeit in den Umfragen schon 50 Prozent. Selbst wenn man davon einiges wegen propagandistischer Übertreibungen abzieht, könnte es der GroKo in 18 Monaten, falls es bis dahin keinen Aufstand gegeben hat, weil die Deutschen die Nase gestrichen voll von den Corona-Maßnahmen haben, für eine Verlängerung reichen. Zwischendurch wird eben ein wenig gelockert, um den Stimmungspegel wieder anzuheben – und das Fernziel (bei Politikern sind 18 Monate ein Fernziel) könnte gut erreicht werden.Merken Sie, wie leicht es ist, Zeitung zu lesen, selbst wenn es Mainstream ist? Man muss nur die Punkte verbinden …
(pi-news.net)

Wenn die Krise zur Self Fulfilling Prophecy wird
„Wollt ihr denn ewig leben?“
Wollt ihr denn ewig leben? Diese Frage stellte Friedrich der Große im Jahre 1757 seinen Soldaten in der Schlacht von Kolin, als sie vor dem Feind wichen. Man ist geneigt, sich dieselbe Frage erneut zu stellen angesichts des diskutablen Verhältnisses zwischen Corona-Kranken und -Verstorbenen einerseits und der Gesamtbevölkerung sowie der Anzahl von an üblichen Krankheiten Leidenden anderseits. Manches scheint hier – buchstäblich – ver-rückt zu sein. Aber auch die Kollateralschäden der Seuchenbekämpfung mit ihrer mutwilligen Inkaufnahme der Zerstörung der Wirtschaft provozieren dieselbe Frage. Die Medien kennen seit Wochen nur ein Thema: das kleine Ding, genannt Coronavirus. Sie treiben die Politik vor sich her. Diese überbietet sich mit primären drastischen Massnahmen und darauffolgenden sekundären Massnahmenpaketen, die die Nebenwirkungen der ersten Massnahmen abmildern sollen. Dies wiederum steigert die Medienberichterstattung zu einem monothematischen Tsunami, denn jetzt gibt es richtig was zu berichten: Man dramatisiert, spekuliert, liefert Betroffenheitsprosa, spricht von Krieg, vergleicht die gegenwärtige Situation mit den mittelalterlichen Pestepidemien. Die Krise wird damit wirklich zur Katastrophe, zur Selffulfilling Prophecy. Wer Augenmass bewahrt, gilt wahlweise als Verharmloser oder Leugner, und wer differenziert, wird als «terrible simplificateur» hingestellt. Die Tragik des Geschehens muss gefeiert werden. Schiller hat treffend für solche Situationen gedichtet: «Der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.» Die Regierungen verordnen immer mehr Einschränkungen der Bewegungs- und Wirtschaftsfreiheit, um die Menschen vor dem Virus in Sicherheit zu bringen. Sicherheit vor der Seuche wird aber erkauft mit wirtschaftlichem Ruin, Armut und Arbeitslosigkeit, führt also zu allem anderen als zu einer sicheren und stabilen Existenz. «Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren», hat Benjamin Franklin geschrieben. Die drastischen Freiheitsbeschränkungen sind nur mit Notrecht möglich. Notrecht verleiht den Regierungen eine Macht, die ihnen demokratische Prozesse verwehren, weshalb sie es intensiv und über möglichst lange Zeit anwenden wollen. (Sehr lesenswerter Artikel von Georges Bindschedler im „Westfernsehen„)
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die Bundesrepublik Deutschland wurde 1949 als Nationalstaat des deutschen Volkes konstituiert. Und das deutsche Volk ist kein Volk, das sich aus Menschen beliebiger Kulturen und Sprachen zusammensetzt, sondern es ist durch die deutsche Kultur und Sprache geprägt. Die Bundesregierung hat kein Recht, die Identität des deutschen Volkes einwanderungspolitisch umzustrukturieren.
(Prof. Dietrich Murswiek, Staatsrechtler)
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Was für eine Brezel! Haben die zu viel  Geld?

Warum zunehmend politisch?
Werbung auf der Suche nach dem guten Geld
Wenn man verstehen will, warum sich immer mehr Unternehmen politisch äußern und sich für alle Minderheiten der Welt, das Klima, den Weltfrieden, Ameisenbären und „dralle Kurven“ einsetzen, muss man verstehen, welchen Zweck Firmen heute erfüllen sollen. Eine ernsthafte Polemik.
(Tichys Einblick. Wirtschaft schmeißt sich an den Staat ran in der Hoffnung auf Planwirtschaft und sicheres Geld.)

Ich möchte von Jens Spahn nicht gelobt werden
Von Susanne Gaschke
Die Mitglieder der Bundesregierung sollten sich daran erinnern, dass sie nicht unsere Erziehungsberechtigten sind. Den paternalistischen Krisenton können sie auch zurückfahren. Wo bleibt die demokratische Debatte über die Grundrechtseinschränkungen? Sicher ist es kein übergroßes Problem, noch zwei weitere Wochen mit Kontaktbeschränkungen und ohne Bundesliga durchzustehen. Woran sich die Mitglieder der Bundesregierung aber jetzt schon zu erinnern versuchen sollten, ist, dass sie weder unsere Vorgesetzten noch unsere Mütter oder Väter sind. Den paternalistischen Krisenton können sie gleich heute zurückfahren. Ich möchte von Jens Spahn für gar nichts gelobt werden, was ich tue oder unterlasse...
(welt.de. Ihn lobt ja auch niemand, der noch 1 und 1 zusammenzählen kann. Wenn sich das Volk aber benimmt wie in der Kita, dann passt sich die Regierung nur an.)

Achgut.tv
Broders Spiegel: Virus der Denunziation
Video. Welche Nachwirkungen wird die Corona-Krise haben? Was bleiben wird, ist vielleicht das Misstrauen, denn so einschneidende Reglementierungen wie im Rahmen des sogenannten Kontaktverbots lassen immer auch die Blockwarte und Denunzianten aufleben. Für eine Gesellschaft mag das Corona-Virus gefährlich sein, das Virus der Denunziation ist es nicht minder.
(achgut.com. Der Denunziant ist auch ein Meister aus Deutschland. Vor dem Tod.)

Stefan Frank
Die Obsession der Tagesschau: Haltet den Trump!
Tagesschau.de stellt die Covid-19-Epidemie in den Vereinigten Staaten als die Folge des Versagens eines einzigen Menschen dar. Die Pandemie-Berichterstattung als Wahlkampf gegen Donald Trump, Tag für Tag. Und dies obwohl Trump hierzulande gar nicht zur Wahl steht. Im Niveau der Kritik lässt man sich wirklich von niemandem unterbieten und arbeitet mit zweierlei Maß, Verzerrungen, Gedächtnislücken und Gehässigkeit.
(achgut.com. Pöbeltsunami?)

Gunnar Heinsohn
Wer wird ökonomischer Sieger der Corona-Krise?
Die Corona-Krise ist noch nicht vorrüber, aber es werden schon die ersten Wirtschaftsprognosen für die Zeit danach gehandelt. Manche träumen gar von einem Aufschwung nach dem Zusammenbruch veralteter industrieller Strukturen. Doch sie übersehen den großen Trend jenseits von Corona. Deutschland fehlt schlicht der begabte Nachwuchs und das qualifizierte Personal dafür. Asien läuft mühelos davon.
(achgut.com. Wer Schule schwänzt als Bildungsziel, macht den Schwanz der Welt.)

Diesseits des Hindukusch
Schengenvisa für Afghanen in der Türkei: Zahlen unbekannt
Von Alexander Wallasch
Afghanen können in der Türkei legal Visa für Deutschland erhalten. Wie viele damit einreisen, kann das Auswärtige Amt nicht sagen. Fünfzehn Jahre ist es her, dass der damalige Außenminister Joseph Fischer und Innenminister Otto Schily in der Visa-Affäre vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages erstmals live im deutschen Fernsehen Rede und Antwort stehen mussten. Demokratie live könnte man das nennen, als die Details darüber bekannt wurden, wie im Jahr 2000 Auslandsvertretungen via „Fischer-Erlass“ angewiesen wurden, Visa-Anträge „in dubio pro libertate“, also im Zweifel für die (Reise-)Freiheit auszustellen, ganz gleich, ob es erhebliche Zweifel daran gab, ob die Rückkehrbereitschaft der Antragsteller gegeben war...
(Tichys Einblick. Kalkutta kommt zu Mutta. Deutschland ist hin und kuscht.)

Zweiter Weltkrieg
„… konnte einwandfrei als Todesursache Genickschuß festgestellt werden“
Vor 75 Jahren, am 19. April 1945, töteten amerikanische Soldaten auf ihrem Vormarsch im Harz neun deutsche Jugendliche. Die genauen Hintergründe der Tat sind bis heute unklar. Erst vor acht Jahren bekamen die Opfer einen Grabstein mit ihren Namen...Als die zehnköpfige, unbewaffnete Gruppe nach wenigen Kilometern das Örtchen Treseburg südwestlich von Thale erreichte, geriet sie unter Beschuß, obwohl – wie Zeugen später berichteten – die Jungen eine weiße Fahne geschwenkt hätten. Einer aus der Gruppe kann entkommen und sich in einem Stollen verstecken, die anderen wurden von den Amerikanern umzingelt und gefangen genommen. Etwas später trieben US-Soldaten die neun Jugendlichen die Straße entlang ein Stück aus dem Ort hinaus und in den Wald. Kurz darauf fielen Schüsse …Der Treseburger Werner Meister berichtete, er sei einen Tag später gemeinsam mit dem Gemeindediener Karl Hermann von Soldaten der amerikanischen Armee abgeholt worden, um gefallene Deutsche zu beerdigen. „Oberhalb der des Albrechtweges in der Kurve lagen die tags zuvor durch Genickschuß getöteten neun Hitlerjungen, ein Bild des Grauens...
(Junge Freiheit. Nur Kriegsverlierer sind Verbrecher, the Winner takes it all.)

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TV-Experte im Interview: ZDF-Professor Harald Lesch: Beim Coronavirus hat sich wirklich der Pöbel entladen
Vorrangig widmet sich Harald Lesch sonst ja den zahlreichen Geheimnissen des Universums. Doch auch bei dem beliebten Astrophysiker dreht sich in Corona-Zeiten alles um die Pandemie. Was die Krise für die Gesellschaft bedeutet und was wir aus ihr lernen können, erklärt Lesch im Interview.
(focus de. Mit dem Hühnerauge sieht er besser? Für wen hält er sich? Nun also wird gepöblt.Dann darf ihm Baltasar Gracián antworten: "Man soll wissen, dass es Pöbel überall gibt, selbst im schönen Korinth, in der auserlesensten Familie: Jeder macht ja die Erfahrung in seinem eigenen Hause. Nun gibt es aber Pöbel und Gegen-Pöbel, der noch schlimmer ist: Dieser spezielle teilt mit dem allgemeinen alle Eigenschaften, wie die Stücke des zerbrochenen Spiegels: er ist aber schädlicher: er redet dumm, tadelt verkehrt, ist ein großer Schüler der Unwissenheit, Gönner und Patron der Narrheit und Bundesgenosse der Klätscherei: man beachte nicht was er sagt, noch weniger was er denkt. Es ist wichtig, ihn zu kennen, um sich von ihm zu befreien: Denn jede Dummheit ist Pöbelhaftigkeit, und der Pöbel besteht aus den Dummen". Wer guckt ZDF? Übrigens, Wikipedia meldet unter Sonstiges: "Als Schüler benötigte Lesch Förderunterricht im Fach Mathematik, bis er in der Oberstufe bei einem Fahrradunfall einen Schädelbasisbruch erlitt. Danach war er mathematisch hochbegabt".)
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Corona-Hilfe für Nachbarn
Solidarität ist eine Einbahnstraße
Sachsen spendiert der polnischen Boom-Region Breslau kostenlose Corona-Tests in Dresdner Labors. Der Bund übernimmt die Krankenhauskosten von Corona-Patienten aus Frankreich, Niederlanden und Italien. Bei heimischen Kleinunternehmern dagegen ist der Staat knausrig.
VON Redaktion
....Sicher ist die Sachsen-Hilfe in Corona-Zeiten okay, aber wer bezahlt diese solidarische Dienstleistung eigentlich? Die Antwort darauf verwundert nicht. Sie fällt unter die beliebte Form der EU-Arbeitsteilung: Europa ist schön, wenn Deutschland zahlt. Denn die Kosten von gut 400.000 Euro trägt die sächsische Staatskanzlei für die Partnerregion Niederschlesien auf der polnischen Seite. ...Der hart arbeitende sächsische Steuerzahler kann über diese kostenlose Einbahnstraßenhilfe nur den Kopf schütteln...der größte Netto-Empfänger von Geldern aus dem EU-Haushalt ist mit großem Abstand Polen mit durchschnittlich 10,7 Mrd. Euro pro Jahr. Ein großer Teil davon ist bekanntlich deutsches Steuerzahlergeld. Denn Deutschland überwies nach Angaben der EU-Kommission zuletzt 13,5 Milliarden Euro mehr pro Jahr nach Brüssel, als von da direkt zurückfloss. Die Bundesregierung befürchtet jetzt sogar eine Beitragssteigerung auf gut 30 Milliarden Euro bis 2027...
(Tichys Einblick. Von Merkel lernen, heißt Deutschland zu ruinieren.)

Deutschland trägt Behandlungskosten ausländischer Corona-Patienten
Der Bund will die Kosten für die Behandlung ausländischer Corona-Patienten in Deutschland übernehmen. „Europa steht auch in Krisenzeiten zusammen“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Derzeit werden mehr als 200 schwererkrankte Corona-Patienten auf Intensivstationen in Deutschland behandelt.
(Junge Freiheit. Gibt es ein Land, das umgekehrt Deutschen hilft?)

Nach Anzeige von AfD-Politiker
Sitzblockade von Frauendemo hat für Abgeordnete Folgen
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat zwei linken Abgeordneten eine Geldzahlung auferlegt, weil sie an einer Sitzblockade gegen eine Frauendemo teilgenommen hatten. Demnach ist von einem hinreichenden Tatverdacht auf „Störung einer nicht verbotenen Versammlung“ zusammen mit einer Nötigung auszugehen. Anzeige erstattet hatte ein AfD-Politiker.
(Junge Freiheit. Seit wann wird gegen Störungen von Veranstaltungen eingegriffen?)

Subvention statt Fortschritt
Mercedes will auf grün weiterfahren – und setzt offenkundig auf Subventionen
Von Holger Douglas
Technische Überlegenheit und Strahlkraft einer Marke, verbunden mit Faszination für Fortschritt: Das war das Versprechen von Mercedes. Zukünftig soll man damit von A nach B kommen wie mit einem Dacia, aber in grün. Die Urmutter des Autos gibt auf, und ein Altmeister der Technik erklärt warum...Daimler betont, wie brav der traditionsreiche Autobauer künftig seine Elektro-Autos baut, will damit jetzt ganz vorn in der Schlange stehen, wenn die Politik Staatsknete an die folgsamen Unternehmen verteilt und plant schon mit Klima-Kriegsanleihen die Finanzierung seiner fehlenden Erträge...Sehr bedenklich wird es, wenn selbst der Chef eines Autohersteller kritiklos ins Horn derer bläst, die das Ende der individuellen Mobilitität herbeisehnen...
(Tichys Einblick. Sind sie mit der Planwirtschaft der Nazis nicht auch gut gefahren?)

Wir wissen immer noch zu wenig über das Virus. Aber wir wissen: die Politik war desaströs, und die wirtschaftlichen Folgen sind verheerend
Der Weltwirtschaft steht wohl die schlimmste Krise seit den 1930er Jahren bevor. So wie das Virus am Anfang unterschätzt wurde, werden nun die wirtschaftlichen Folgen zu wenig ernst genommen. Diese Woche habe ich eine neue Abkürzung aus der Sprache des US-Militärs gelernt: SOL. Das heisst «shit out of luck», etwa – vornehm übersetzt – «verdammtes Pech gehabt». Den Ausdruck erfuhr ich von einem Mann, von dem man noch nie gehört hat: Robert Kadlec.Seit August 2017 ist Kadlec – ein Karrieremediziner bei der US-Luftwaffe – Vizestaatssekretär für Bereitschaft und Reaktion beim US-Gesundheitsministerium. Am 10. Oktober 2018 hielt Kadlec am Robert Strauss Centre einen Vortrag über biologische Abwehrprogramme, in dem er sich klar für eine Art Versicherungsmodell gegen die Gefahr einer Pandemie aussprach. «Wenn wir das nicht einführen», schloss Kadlec seine Ausführungen, «dann heisst es SOL, wenn wir je damit konfrontiert werden sollten.».....Epidemiologen und Ökonomen scheinen viel gemeinsam zu haben: Beide mögen Modelle und Mathematik. Doch in diesem Jahr hat sich gezeigt, dass Epidemiologen sich nicht besonders um Ökonomie sorgen. Ein anderer, im März veröffentlichter Aufsatz des Imperial College sagte voraus, dass physischer Abstand und Wirtschaftseinschränkungen in diesem Jahr zwischen 30 und 40 Millionen Menschen in aller Welt retten könnten. «Die weiter gefassten sozialen und wirtschaftlichen Kosten der Einschränkungen haben wir nicht berücksichtigt», hielten die Autoren fast nebenher fest, «sie werden hoch sein». Das dürfte die Untertreibung des Jahres sein...
<<<Niall Ferguson ist Senior Fellow am Zentrum für europäische Studien in Harvard und forscht gegenwärtig als Milbank Family Senior Fellow an der Hoover Institution in Stanford, Kalifornien. Der obenstehende Essay ist eine Kolumne, die Ferguson für die britische «Sunday Times» verfasst hat – sie erscheint hier exklusiv im deutschen Sprachraum<
(Neue Zürcher Zeitung. Alle haben gepfuscht, außer Merkel, die hat einen Antivirus-Schutzwall vor jedes Haus gebaut.)

Bewährung für syrischen Totschläger
Der unfassbare Justizskandal beim Totschlag von Marcus Hempel
Von JOHANNES DANIELS
Zwei Jahre Bewährung und „120 Arbeitsstunden“ für den syrischen Totschläger des Wittenbergers Marcus Hempel: Es ist einer der größten Justizskandale der Merkel-Republik im Zuge des Zweiklassenstrafrechts zugunsten krimineller Migranten. Sogar der Refugee-Welcome-Propaganda-FOCUS titelte verstört: „Mildes Urteil am Landgericht Magdeburg – nur Bewährung für tödlichen Faustschlag: Vater des Opfers könnte „vor Wut heulen“.Jahrelang kämpfte Karsten Hempel um Aufklärung der Tat und Gerechtigkeit für seinen Sohn Marcus, der von einem Syrer totgeschlagen wurde. Im Interview mit Oliver Flesch erhält man erschütternde Einblicke in die emotionale Lage des Vaters des aus Hass und purer Angriffslust getöteten Marcus Hempel und den mittlerweile mehr als maroden Zustand der deutschen Kuscheljustiz, wenn es um Kapitalverbrechen von illegalen „Schutzsuchenden“ geht.
Karsten Hempel „Das hat nichts mehr mit Recht und Gesetz zu tun“
2017 schlug ein junger Syrer in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) den damals 30-jährigen Instandhaltungsmechaniker Marcus Hempel aus nichtigem Anlass am helllichten Tag vor dem Einkaufszentrum Arsenal Wittenberg nieder – das Opfer starb durch einen gezielten „Faustschlag mit erheblicher Wucht“, so die Rechtsmedizin. Zweieinhalb Jahre benötigte die Justiz, um den Fall nun doch widerwillig zu klären. Das unfassbare Urteil: Zwei Jahre Bewährung für „den zur Tatzeit 17-jährigen“ Syrer Sabri H.
Obduktionsbericht: „Schlag mit erheblicher Wucht“
Die zuständigen Rechtsmediziner stellten eine „schwere stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf“ fest, die zum Bruch des Schädels führte. Die Wunde am Unterkiefer des Opfers rühre von einem Schlag, der „mit erheblicher Wucht ausgeführt“ wurde, heißt es im Obduktionsbericht. Das Opfer sei „ohne jegliche Abwehrreaktion zu Boden gestürzt“ und verstorben. Der Täter, der Marcus Hempel den tödlichen Schlag versetzt hat, Sabri H., stammt aus Syrien und ist heute circa 20 Jahre alt. Zur Tatzeit war er nach eigenen Angaben 17 Jahre alt. Nicht nur deshalb landete der Fall vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts Magdeburg.
Zwei Jahre Bewährung – Syrischer Gewalttäter die ganze Zeit auf „freiem Fuß“
Diese „Strafkammer“ (sic!) hat nun, zweieinhalb Jahre nach der Tat, ein bemerkenswertes Urteil gegen Sabri H. gefällt: Zwei Jahre zur Bewährung, hinzu kommen „120 Jugend-Arbeitsstunden“. Für das angeklagte Delikt „Körperverletzung mit Todesfolge“ sieht das Deutsche Strafrecht in § 227 StGB eine Gefängnisstrafe „nicht unter drei Jahren“ vor, eine Haft-Höchstgrenze wird nicht genannt, in minder schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen. Im milderen Jugendstrafrecht können Gerichte abweichende Sanktionen aussprechen, wobei aber auch durchaus lange Haftstrafen bis zu zehn Jahren für deutsche Täter möglich und üblich sind. Als Karsten Hempel nach langem Kampf gegen die untätigen Mühlen der Linksjustiz von dem Urteil gegen Sabri H. erfuhr, verlor er den Boden unter den Füßen. „Ich hätte heulen können vor Wut – das hat nichts mehr mit Recht und Gesetz zu tun. Und mit Gerechtigkeit schon gar nicht.“ Der 55-jährige Bauleiter kann die Gerichtsentscheidung nicht fassen:
„Solche Urteile sind Freifahrtsscheine für Täter und animieren zu noch mehr Verbrechen. Sie haben jedenfalls keine abschrecke Wirkung.“ Die Richter und Staatsanwälte „sollten sich mal fragen, wie sie handeln würden, wenn es einen Angehörigen aus ihrer Familie getroffen hätte“. Karsten Hempel betont im FOCUS auch, dass ihm „die Herkunft, der Glaube und die Nationalität des Täters von Anfang egal waren“. Hempel: „Mir ging es einzig und allein darum, dass der Mann für sein schweres Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wird. Aber das ist hier fatalerweise nicht passiert.“ Hempel hatte nach Bekanntwerden des Urteils mehr als 200 Anrufe und E-Mails aus ganz Deutschland erhalten. Die Menschen würden ihr Unverständnis über das Urteil des Magdeburger Landgerichts äußern und ihn ermutigen, weiterzukämpfen.
„Schauprozess – kein ernsthaftes Interesse an der Wahrheitsfindung durch die Strafkammer
Der Vater des Getöteten: „Der Prozess hat viel Kraft gekostet. Aber wir werden Revision beim Bundesgerichtshof einlegen. Ich hoffe, dass es dann ein anständiges und faires Verfahren gibt.“ Weder Staatsanwaltschaft noch Gericht hätten „ernsthaftes Interesse an der Wahrheitsfindung“ gehabt, moniert der Vater. Das Verfahren sei nur betrieben worden, um den Schein der Rechtsstaatlichkeit zu wahren. „Für mich war es ein reiner Schauprozess. Dass es zu einem solch lächerlichen Urteil kommen würde, hatte ich fast befürchtet.“ So hatte Hempel während des Prozesses den Eindruck gewonnen, der – zur Verhandlung ausgetauschte – Staatsanwalt trete nicht für die rückhaltlose Aufklärung des Verbrechens und eine angemessene Bestrafung des Täters ein. „Auf mich wirkte er wie der zweite Verteidiger des Beschuldigten“, so Karsten Hempel.
Ungewöhnlich schnelle „Verständigung“ des Täters mit Gericht
Unbegreiflich für den Vater bleibt auch der schnelle, für ihn völlig überraschende Termin der Urteilsverkündung. Laut Ladungsliste des Gerichts waren für April und Mai noch fünf Verhandlungstage angesetzt, weitere Termine im Juni seien avisiert worden. Doch schon am ersten Verhandlungstag fiel das Urteil – nach 882 Tagen Untätigkeit, Zögern und Hinausschieben der deutschen Justiz. Vorausgegangen war eine Verständigung zwischen Verteidigung, der politisch weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft und dem Angeklagten. Grundlage der Übereinkunft war wohl, dass Sabri H. doch noch ein Geständnis abgelegt habe, nicht vorbestraft und gut in den lokalen Fußballverein integriert ist und über eine „günstige Sozialprognose“ verfügte.„Wir haben dieser Verständigung heftig widersprochen“, so Karsten Hempel, „genützt hat es nichts“.
So lief das Verbrechen in Wittenberg laut Anklage ab:
Am 29. September 2017, nachmittags kurz vor drei, radelten Marcus Hempel und eine Bekannte zum Einkaufszentrum Arsenal Wittenberg. Kurz vor dem Markt begegneten sie dem Syrer Sabri H., der den beiden Radfahrern sogleich seinen ausgestreckten Mittelfinger zeigte. Anschließend folgte er ihnen zum Einkaufszentrum, wo die beiden ihre Fahrräder abstellten. Sabri H., der mittlerweile drei syrische gelangweilte Landsleute an seiner Seite hatte, rief Marcus Hempel und seiner Begleiterin laut Anklageschrift hinterher: „Habt ihr ein Problem?“ und „Wollt ihr ein Problem haben?“ Es kam verständlicherweise zum Wortgefecht, dann „schubsten“ sich Sabri H. und Marcus Tempel gemäß Anklageschrift. Dessen Bekannte versuchte, sich zwischen die Kontrahenten zu stellen, Hempel schattenboxte mit der rechten Hand in Richtung des Syrers, ohne ihn laut Tatprotokoll wirklich zu treffen. Laut Anklage war Sabri H. nunmehr „derart erbost, dass er sich entschloss, eine endgültige Klärung der Auseinandersetzung herbeizuführen, bei der er als eindeutiger Sieger hervorgehen wollte“.„Er stürzte sich deshalb wütend mit geballter Faust in Richtung des Geschädigten“, so die Staatsanwaltschaft. Marcus Hempel „bewegte sich rückwärts, um dem Angeschuldigten auszuweichen“. Als Hempel „bereits drei Schritte rückwärts gegangen war, versetzte der Angeschuldigte dem Geschädigten einen wuchtigen Faustschlag an das Kinn“. Das Opfer wurde „sofort bewusstlos“, stürzte auf den Hinterkopf und verstarb „trotz operativen Eingriffs“ noch am selben Abend auf der Intensivstation.
Augenzeugin: Syrer haben nach Tat gelacht
Die Begleiterin des Opfers sagte später bei der Polizei aus, die vier Syrer hätten über den am Boden Liegenden gelacht. „Am meisten hat der Beschuldigte gelacht. Alle sind dann abgehauen.“ Bei ihren Ermittlungen konnten sich die Behörden auf einen deutlichen Film aus der Überwachungskamera des Einkaufsmarktes stützen, die auf den Eingangsbereich gerichtet war. Die relativ klaren Bilder zeigen den Tathergang von Anfang bis Ende aus der Vogelperspektive. Gut ein Jahr nach dem Tötungsdelikt fasste die zuständige Oberstaatsanwältin das wesentliche Ermittlungsergebnis zusammen: Sie konstatierte darin, dass der Beschuldigte Sabri H. nachweislich lüge und seine „Notwehr-Angaben“ zum Tathergang nicht stimmen können.
Oberstaatsanwältin: Tat erfolgte nicht aus Notwehr
Das rechtsmedizinische Gutachten belege zweifelsfrei, dass Marcus Hempel durch einen brachialen Fausthieb aus dem Leben gerissen wurde. Dies würden „die Videoaufnahmen bestätigten“. Laut Einschätzung der Juristin hat der damals 17-jährige Syrer auch nicht in Notwehr gehandelt. Selbst wenn Marcus Hempel versucht haben sollte, Sabri H. irgendwie zu attackieren – er befand sich bereits auf dem Rückzug. „Der Beschuldigte folgte ihm jedoch“, so die Oberstaatsanwältin, und „versetzte ihm einen Faustschlag in die Kinngegend“. Unstrittig sei auch, „dass die Auseinandersetzung ursprünglich von dem Beschuldigten ausgegangen ist“. Dass er die beiden bis zum Einkaufszentrum zurückverfolgte, lasse darauf schließen, „dass er die Auseinandersetzung mit dem Geschädigten suchte“. Obwohl der Täter zur Tatzeit wohl erst 17 Jahre alt war, habe Sabri H. die Folgen seines Handelns erkennen müssen. „Auch in diesem Alter ist grundsätzlich die Fähigkeit vorhanden, sich über die Gefährlichkeit eines kräftigen Faustschlags ins Gesicht einer anderen Person bewusst zu sein“, notierte die Oberstaatsanwältin. Unter Verweis auf die Biografie des Beschuldigten warnte sie vor einer möglichen Fluchtgefahr und regte „den Erlass eines Haftbefehls“ an – allerdings lehnte das zuständige Gericht den Antrag ab, der Täter saß nicht einen Tag im Gefängnis. Diese Oberstaatsanwältin wurde zu Beginn des Strafprozess durch die Strafkammer unvermittelt „vom Fall entbunden“ und durch einen anderen weisungsgebundenen Staatsanwalt ersetzt, dem „Zweiten Verteidiger von Sabri H.“. Ein Jusitzsprecher der 2. Strafkammer des Landgericht Magdeburg: „Aufgrund des jugendlichen Alters des Angeklagten zur Tatzeit fand der Prozess komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.“ Marcus Hempel wurde nach der Provokation des Syrers und seiner Landsleute mit einem brutalen Faustschlag ermordet. Das Ergebnis: Der Täter saß keinen einzigen Tag in Haft – und wird wohl zukünftig auch keinen einzigen Tag in Haft sitzen: Das Merkel-„Rechtssystem“ im Jahr 2020.
(pi-news.net)

Marine-Murks mit verrosteten Tragflächen
Bundeswehr: Neue EU-Mission mit uraltem Flugzeug
Von Richard Drexl
Die deutsche Marine soll das Libyen-Embargo überwachen - mit dem rund 60 Jahre alten Aufklärungsflugzeug P-3C Orion, das dazu nicht in der Lage ist, aber viel Geld verschlingt. Die Bundeswehr will offenbar unbedingt alte, kaum flugfähige und im Unterhalt sehr teure Flugzeuge...Der deutsche Michel ist in den letzten 15 Jahren vollends zu einem Dukatensesel für unterschiedliche Interessen geworden: Für Partner, die sich ob deutscher Entscheidungen in Rüstungsangelegenheiten auf die Schenkel klopfen; in diesem Fall waren es die Niederländer, die einen fliegenden Schrotthaufen zu Lasten des deutschen Steuerzahlers los geworden sind. Für die Rüstungsindustrie, die, je abwegiger die Ausgangsentscheidungen geraten, umso mehr Verträge bekommt und damit höhere Gewinne einstreichen kann. Nicht zuletzt werden die Partnerländer ob der deutschen irrationalen Politik von einer Bredouillie in die nächste getrieben, davon hat sie unabhängig von derartigen Pirouetten eigentlich bereits mehr als genug...
(Tichys Einblick. Ist von einer Hausfrauen-Ranzengarde mehr zu erwarten? Leser-Kommentar: "16 Jahre Merkel, das Land hat keine Bundeswehr, die Grenzen sind für alle offen, die Steuern auf Rekordniveau, die Deutschen arbeiten bis 67, und die Kanzlerin beliebt wie nie! Bie blöd ist dieses Volk?")

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