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Gelesen

Die Würfel sind gefallen. Die Große Schwester irrt sich nie. Die neueste Videobotschaft einer Kanzlerin.

(tutut) - Wenn sich am Montag das Tor der Einfaltslosigkeit öffnet, erfährt der Zeitungsleser im Hausarrest: alle tragen tote Hosen. Manche stecken mit dem Kopf drin und melden, wer einen hat fahren lassen wie der Volkschikanierer  sein Volk. Was soll der bald 78-jährige Schäuble denn tun, wenn es im Bundestag nichts zu präsidieren gibt? Warum bleibt er nicht zuhause der Glaubwürdigkeit wegen? Die Woche geht, er, und nicht Johnny Walker, kommt. In Lokalaltpapier gewickelt, nachdem er schon am Sonntag im "Tagesspiegel" sagen durfte, was niemand wissen wollte. Wenn schon Mutti ihn nicht mehr Politik machen lässt, was soll er, verrostete Speerspitze der CDU von Südwestdeutschland, außer Zeitunglabern noch tun? "Schäuble zweifelt an Corona-Maßnahmen - Bundestagspräsident warnt vor Kippen der Stimmung – Experten fürchten zweite Welle". Stimmung! Tusch! Narrhallamarsch! Bald ist in Offenburg Hexenball. Gekippt und nicht geschüttelt. Wohl dem, der noch ein paar Euro für Erdbeeren aus Baden hat: "Teure Früchtchen - Das Coronavirus wirbelt nicht nur das Alltagsleben durcheinander, es hat auch Einfluss auf die Produktion der Lebensmittel". "Vereine knabbern an fehlenden Einnahmen". Wer braucht da Erdbeeren, die in Wirklichkeit Steinobst sind, wenn nicht nur Baden, sondern das ganze Land schwimmt  im Fluss der Ahnungslosen? "Die Badesaison geht baden - Die Schließung sämtlicher Bäder in der Corona-Krise trifft Schwimmvereine hart". Die Ärmsten! Sonst geht da ja sowieso niemand hin. Ob auch das ein Fake ist, obwohl original DDR, wo Urlaub eine Sache des Wohlverhaltens war: "Fernreisen fallen wohl aus - Tourismusbeauftragter Bareiß plädiert für Heimaturlaub". Ei, ei, ei, ein Volksvertreter sagt dem Volk, dass es alles fahren lassen soll. Wozu gibt es Busse, in denen sich niemand mehr platzieren lässt? Das Bußgeld blecht der Steuerzahler im grünen Kommunismus: "Grüne wollen Busbranche retten - Der Busbranche in Baden-Württemberg geht es aufgrund der Corona-Krise nicht gut. Grünen-Landtagsfraktionschef Andreas Schwarz stellt nun Hilfe in Aussicht. 'Klar ist, dass wir von einem dreistelligen Millionenbetrag reden', sagte Schwarz der 'Schwäbischen Zeitung'. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) beziffert die Einbußen auf 40 Millionen Euro monatlich.. 'Rund 400 Millionen Euro sind zur Stützung des ÖPNV im Land im laufenden Jahr 2020 nötig', so Hermann". Buße für Busse und Schiene. Lasst sie Zeitungen vollquatschen, das Sagen hat ja ein anderer mit der Maske. Das mit den "teuren Früchtchen" war übrigens wohl nur ein Fake oder später Aprilscherz, denn ein Leidartikler weiß zwar nichts, aber dies genau: "Wenig Grund zur Sorge - Die Statistik weist für frisches Obst und Gemüse schon jetzt eine beträchtliche Preissteigerung aus. Die Verbraucher müssen sich – Corona sei Dank – bei frischer Ware wohl das ganze Jahr über auf hohe Preise einstellen. Die Sorge, dass Nahrungsmittel für viele Haushalte zu teuer werden, ist jedoch unbegründet. Auch sind allgemeine Preissteigerungen erst einmal nicht zu erwarten". Liest er das eigene Blatt nicht? "Lebensmittelpreise steigen – nicht nur wegen Corona - Verbraucher zahlen für frische Nahrungsmittel im April rund zehn Prozent mehr". Wann war der zuletzt mal in einem Laden auf Abstand, woran sich niemand hält? Irren und verwirren ist des Politikers Traum und des dümmsten Kalbs Alb. Laut Statistik dürfte sowieso niemand mehr leben bei 100 Prozent Sterblichkeit auch ohne Corona. Bleibt zusammen auf Abstand zuhause. Eine Leserpflegehelferin im Schleudergang erklärt "Coronaregeln beim Grillen - Wie bereits berichtet, ist das Grillen im privaten Umfeld zulässig, wenn maximal fünf Personen zusammen sind. Zählt der eigene Haushalt beziehungsweise die Kernfamilie mehr als fünf, ist das auch erlaubt. Nicht zulässig sind damit aber weitere Personen oder Verwandtschaftstreffen über die gerade Linie hinaus – es gilt wiederum die Fünf-Personen-Grenze". Verstanden? Wenn nicht, ruft der Nachbar die Polizei. Denn die kennt den Tageskurs des Bußgeldkatalogs. Unter der Sonne weiter nur alter Kinderkram: "Viele Neuinfektionen in Trossingen", "Tschernobyl brennt weiter", "Rätsel über Verbleib von Kim Jong-un", "Tests werden ausgeweitet – Notbetreuung für Kinder ausgebaut", "Amtsgericht nimmt normalen Betrieb wieder auf" sagt pm in Spaichingen, wo er Bärlauch heilt  trotz "Unrechtsstaat". Nun schlägt's noch das Kreuz: "'Wir als Kirche müssen zu den Menschen gehen' - Pastoralreferent Alexander Kraus will über seinen YouTubeKanal mit der Gemeinde in Kontakt bleiben". Wo sind sie sonst zugange? Damit die Kleinsten schon Merkels neue Erdkunde lernen, gibt's eine ganze Seite Unterricht. Fakes statt Fakten: "Spezial Europa". Die EUdSSR mit Lücken. Das Neueste vom Sport? "Gladbach vor 50 Jahren erstmals Meister".  Ballaballa.

Rattenschwanz bleibt an Speditionen hängen
(Schwäbische Zeitung. Ein Fall für den Tierschutz?)

Kinder können es kaum erwarten, die Tiere zu sehen
Einen etwas andere Nachmittagsunterricht in Form eines Besuchs im Tierheim in Spaichingen haben Schüler der Rupert-mayer-Schule Mitte März erlebt.
(Schwäbische Zeitung. Gibt es keine Neuigkeiten aus dem vergangenen Jahr? Wie viel bezahlen Leser für solche Produkte?)

Corona aktuell: Maskenpflicht in Bus und Bahn
Mitmachen und sich und andere schützen!
Im Moment fahren deutlich weniger Fahrgäste mit Bus und Bahn. Dies bietet ausreichend Platz und ermöglicht in der Regel eine großzügige räumliche Distanz. Durch die aktuelle Wiedereröffnung vieler Geschäfte und die schrittweise Wiedereröffnung der Schulen ab dem 4. Mai kann sich dies in den nächsten Wochen ändern und es ist davon auszugehen, dass die Busse und Bahnen wieder voller werden...
(Landratsamt Tuttlingen. Ohne Busfahrt kein Schutz für sich und andere?)

Erinnerung  an lustigere Tage der CDU: MP Mappus (links) und Helmut Rau.

Immer wieder Neues entdecken
Ich habe viel gearbeitet und habe es sehr gern getan, jetzt genießt er den Ruhestand: Helmut Rau.
Kultusminister und Minister im Staatsministerium – das sind die herausragenden beruflichen Ämter von Helmut Rau, dem CDU-Politiker, der 24 Jahre lang Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg war...Ja, ich habe viel gearbeitet und ich habe es sehr gern getan, weil ich die Ergebnisse der Arbeit sehen und damit zufrieden sein konnte. Deshalb habe ich auch ohne Zögern den Schritt in den Ruhestand getan, als ich die Zeit für gekommen hielt.Jetzt habe ich noch ein paar Aufgaben übernommen, die mir große Freude bereiten – als Kuratoriumsvorsitzender des Robert-Bosch-United World College in Freiburg, an dessen Gründung ich beteiligt war, als Vorsitzender des Programmbeirats von Arte Deutschland, als Rundfunkrat des Südwestrundfunks...
(Lahrer Zeitung alias Schwabo. Sensationeller Journalismus: Der Anlass für den Bericht, bleibt er unerwähnt? Nachgereicht: Helmut Rau,mgeboren in Tübingen,  ist 70. Großes Blabla. Als Kultusminister ist er gescheitert und wurde von Ministerpräsident Mappus, dem Wegbereiter der Grünen, abgelöst. Vorher war er unter Schavan Kultusstaatssekretär.  Wegen seiner Zeit als Staatsminister von Mappus ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen ihn im Zusammenhang mit seiner Geschäftsführertätigkeit bei der Neckarpri GmbH wegen des Verdachts auf Untreue im Zusammenahng mit der EnBW-Affäre. Oktober 2014 hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart das 2012 eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen Mappus, Rau, Stächele und Notheis im Zusammenhang mit dem Erwerb der EnBW-Aktien durch das Land Baden-Württemberg wegen des Verdachts der Untreue bzw. der Beihilfe zur Untreue eingestellt. Stächele musste wegen Verfassungsbruchs als Landtagspräsident zurücktreten. Von 1975 bis 1988 war Rau Leiter des Bildungswerks der Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU) in Freiburg und danach bis 2001 Bezirksgeschäftsführer der CDU Südbaden. Dem Landtag gehörte er für den Wahlkreis Lahr von 1992 bis 2016 an, lebt seither in Ettenheim-Altdorf.)

Verkaufsverbot für große Geschäfte in Bayern ist verfassungswidrig
Bayerns höchstes Verwaltungsgericht hat das von der Staatsregierung in der Corona-Krise verhängte Verkaufsverbot für große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern für verfassungswidrig erklärt.Die Richter sehen dies wegen der Ungleichbehandlung mit kleineren Läden als Verstoß gegen das Grundgesetz. Das teilte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) am Montag mit. Das Gericht setzte die Vorschrift aber nicht außer Kraft.
(Schwäbische Zeitung. Ist nicht auch ein merkelscher "Unrechtsstaat" verfassungswidrig? Darf aber ebenfalls bleiben? Will Justiz nur spielen? Regiert  nach Augustinus statt Recht eine legale große Räuberbande?)

Der ausbleibende Regen lässt die Angst vor einer neuen Dürre immer größer werden
Ein paar Regentage hat der April noch zu bieten - doch insgesamt ist es zu trocken. Der Klimawandel macht sich in Deutschland bemerkbar und erhöht die Dürregefahr, Landwirte fürchten Ernteausfälle.
(Badische Zeitung. Was für ein Quark. Wetter mit Klima verwechselt. Wann kommt die Schreibmaske? Welche Bedeutung hat die Landwirtschaft (weniger als 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts)im Vergleich mit der vergewaltigten Industrie?)

„Tatort“
Der Mörder ist immer der Rechte
Als die ARD ankündigte, daß ihr neuer „Tatort“ im identitären Milieu der Neuen Rechten spielen werde, war den meisten wohl schon von vornherein klar, wer am Ende der Täter sein wird. Wer hoffte, der ARD-Krimi werde nicht allzu klischeehaft sein und vielleicht doch die ein oder andere Überraschung bieten, wurde enttäuscht...Klar ist: Der Tatort am Sonntag-Abend wollte vor allem eins: politisch erziehen. Wie erfolgreich er dabei war, ist allerdings fraglich. Die Kritiken fielen selbst in den meisten Mainstream-Medien relativ vernichtend aus...
(Junge Freiheit. Frau Burda (Maria Furtwängler) als gelernte Ärztin mittendrin als Kripoheldin gegen Rechts. Wen wundert's, dass der Ortenaukreis nach ihr wegen Schauspielerei eine Hauswirtschaftliche Schule in Lahr benannt hat.)

Filmkripokommissarin gegen Rechts grüßt vom Offenburger Rathausbalkon.

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NACHLESE
Maßnahmen gegen Corona
Wer Zweifel hat, gilt plötzlich als Ungläubiger
Von Susanne Gaschke
Der Widerstand gegen die Einschränkung der Grundrechte in der Corona-Krise nimmt zu. Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble warnt davor, dem Schutz von Leben in der Corona-Krise alles unterzuordnen.Eine neue Ideologie spaltet unsere Gesellschaft, entzweit Familien, Freunde, Kollegen. Es geht dabei um die Frage, ob man der Bekämpfung des Coronavirus alle anderen Belange unterordnen muss – oder ob zwischenmenschlicher Kontakt, eine funktionierende Wirtschaft sowie Kita- und Schulbesuch für die Kinder auch in Seuchenzeiten eine gewisse Berechtigung haben...Nur um es noch einmal in Erinnerung zu rufen: „Freiheit“ umfasst in diesem Zusammenhang Grundrechte wie Freizügigkeit und Reisefreiheit, Freiheit der Berufs- und Religionsausübung, Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit, Unverletzlichkeit der Wohnung und informationelle Selbstbestimmung.Dass die Parlamente von Bund und Ländern diese fundamentalen Einschränkungen nicht in jeder ihrer Sitzungen neu bewerten, ist eine beispiellose Selbstentwertung der repräsentativen Demokratie. Aber das ist fast schon eine Randnotiz.Im persönlichen Umfeld erschüttert die Schärfe der Auseinandersetzung: Es geht nicht mehr um unterschiedliche Meinungen, es geht um Glaube oder Häresie...
(welt.de. Ist es nicht seltsam, dass von Soldaten verlangt wird, zur Verteidigung von Volk und Land zu sterben, während sich andere für wichtiger halten als die Gemeinschaft?)
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Klartext von Markus Gärtner
Es brodelt mächtig in Deutschland
Von MARKUS GÄRTNER
„Die Stimmung wird kippen„, warnt – oder besser gesagt, fürchtet – die Berliner Zeitung. Sie ätzt gegen „Kernfehler“ und „Fehleinschätzungen“ der Politik. Die NZZ beschreibt, wie sich Virologen, die neuen Götter der politischen Kaste, ein ums andere Mal irren und uns dennoch durch ihren exponentiell gewachsenen Einfluss unterjochen, Widersprüche, Ungereimtheiten und miserable Prognosen eingeschlossen. Dennoch seien sie die neuen „Pop-Stars“ unserer Tage. Jan Fleischhauer skizziert derweil ein Not-Parlament ohne Opposition, ein Idealzustand für eine Kanzlerin, die schon lange mal so uneingeschränkt schalten und walten wollte und die unentwegt droht, uns wieder einschließen zu lassen, wenn wir nicht parieren. Währenddessen prüft der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages die „Verfassungsmäßigkeit einer Vermögensabgabe zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie“. Auf deutsch: Die Jagd auf unsere Ersparnisse hat begonnen. Auf der Webseite des American Institute for Economic Research warnt derweil Jeffrey Tucker in einem grandiosen Blick nach vorn, wie sich die brutalen Anti-Corona-Maßnahmen noch rächen, aber am Ende in einigen Fällen ins Positive wenden könnten. Seine Augenblicks-Aufnahme ist dennoch deprimierend. Den Medien bescheinigt er, durch Corona endgültig abgedreht und eine „ekelhafte Ignoranz-Parade“ gestartet zu haben. In der Regierung sei derweil so gut wie jedes Mitglied ein kleiner brutaler Bananenstaat-Diktator geworden. Und in Deutschland? Da rät der STERN am 20. Februar, Angela Merkel solle „auf ihr Amt verzichten“, bloß um in der abgelaufenen Woche (am 23.4.) zu jubeln, jeder von uns müsse heilfroh sein, „dass Angela Merkel noch Kanzlerin ist“ …
(pi-news.net)

Julian Reichelt
Schluss mit Starrsinn in der Corona-Politik!
Die Experten müssen recht behalten, weil sie nicht falsch liegen dürfen. Die deutsche Wirtschaft vorschnell ruiniert zu haben, wäre für keine Partei, vielleicht nicht einmal für die Demokratie überlebbar. Deswegen erleben wir zunehmend Sturheit, Starrsinn und Rechthaberei – „erinnert mich an Flüchtlingskrise“, sagt mir ein Mitglied aus Merkels Regierung.Erstens, ob die Maßnahmen richtig oder falsch, maßvoll oder überzogen sind, werden wir erst aus den Geschichtsbüchern erfahren. Ob wir auf Corona als Gesundheitskatastrophe oder Zusammenbruch unserer Wirtschaft zurückblicken werden, ist vollkommen offen...Es gibt keine Herdenimmunität dagegen, historisch katastrophal falsch zu liegen...Zweitens, nahezu alle Experten, denen wir uns in dieser Krise anvertrauen (müssen), lagen mit nahezu jeder Einschätzung so falsch, dass unser Glauben an sie sich nur noch mit Verzweiflung erklären lässt...Sie haben das Tragen von Masken nahezu verhöhnt. Nun ist es Pflicht...
(achgut.com. Irgendwann beginnt wohl auch ein BILD-Chef an Alternativlosigkeit zu zweifeln.)

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"Generationen verrotten“
Erdogans Religionsbeauftragter sorgt mit homophober Predigt für Aufregung
Ali Erbas ist Chef der türkischen Religionsbehörde und Vorgesetzter von 1000 Imamen in Deutschland. Nun wetterte er in einer Predigt gegen Homosexualität und „Unzucht“. Die Staatsanwaltschaft ermittelt – aber nicht gegen Erbas.In der Türkei ist ein Streit über Homosexualität entbrannt – oder, je nach Standpunkt, um Homophobie. Ausgelöst hat die Debatte Ali Erbas, der Präsident der Religionsbehörde Diyanet. In seiner Predigt zu Beginn des Fastenmonates Ramadan hatte er am Freitag zunächst über den Kampf gegen das Coronavirus gesprochen und dann gesagt: „Der Islam zählt Unzucht zu einer der größten Sünden; er verdammt die Homosexualität.“ Diese führe zu Krankheiten und ließe „Generationen verrotten“. Zudem kritisierte Erbas sexuelle Beziehungen zwischen Unverheirateten: Hunderttausende Menschen würden außereheliche Beziehungen pflegen und sich mit HIV-Virus infizieren. Es sei „wissenschaftliche erwiesen“, dass „dieser und ähnliche Viren“ durch Schmutz verbreitet würden; daher erkläre der Islam die Reinlichkeit zu einem wichtigen Glaubensgebot.Die Religionsbehörde Diyanet ist in den bald zwei Jahrzehnten der AKP-Regierung zu einer der einflussreichsten Intuitionen zu Landes avanciert. Ihr Etat übersteigt den vieler Ministerien, knapp 130.000 Menschen arbeiten für sie. Dazu zählen auch die knapp 1000 in Deutschland in den Moscheen der DITIB tätigen Imame, die an die Weisungen der Religionsbehörde gebunden sind...
(welt.de. Wann werden Politiker, Medien, Kirchen verstehen in mutmaßlicher Dummheit, was Islam ist?)
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DAS WORT DES TAGES
Veranstaltungen und Demonstrationen mit begrenzter Teilnehmerzahl, bei denen die Veranstalter die Beachtung der Infektionsschutzabstände garantieren, müssen erlaubt werden. Entsprechendes gilt für Gottesdienste. Das Verbot der Nutzung einer eigenen Zweitwohnung läßt sich nicht rechtfertigen, und auch das Verbot der Vermietung von Ferienwohnungen dürfte unverhältnismäßig sein, sofern Hygienestandards eingehalten werden. Vieles spricht auch dafür, daß das Verbot, Ladengeschäfte mit mehr als achthundert Quadratmeter Verkaufsfläche zu öffnen, willkürlich ist.
(Dietrich Murswiek, Verfassungsrechtler, Junge Welt)
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Achgut.tv
Broders Spiegel: Diskussionsorgien statt Gehorsam
Video. Die Kanzlerin hat Angst vor Diskussionsorgien, doch zum Glück wird der Drang, über die Verteidigung von Grundrechten zu diskutieren, immer stärker. Eine Demokratie braucht Diskussionsorgien und nicht Stimmen, die die Bürger nur permanent zum Gehorsam auffordern. Irgendwie scheinen die Regierenden die Corona-Maßnahmen auch als Versuch zu sehen, was man der Gesellschaft alles zumuten kann. Da heißt es nun, rechtzeitig Laut zu geben.
(achgut.com. Nach den Prügeln brngt's dem Hund nichts mehr, wenn er dann Laut gibt.)

Annette Heinisch
Freunde, ich bin verwirrt. Total und tutto kompletti durcheinander.
Corona ist nur die eine Hälfte meiner Verwirrung, die andere ist der Umstand, dass neulich noch die Welt an ganz etwas anderem unterging, nämlich am Klima. Ich bat die Bundeskanzlerin um Auskunft und die antwortete sogar. Schließlich geht es um eine „Existenzfrage“....Zwei der diversen im Bundestag vertretenen Parteien, nämlich AfD und FDP haben unsere Klimafragen beantwortet, die anderen (bisher) nicht. Man kann, muss aber nicht Rückschlüsse über das demokratische Verständnis der im Bundestag vertretenen Parteien ziehen. Die Antworten der AfD gehen gar nicht. Einfache, klare Sätze mit deutlichem Inhalt – so geht doch Politik nicht! Da kann ja jeder kommen, das kann sogar jeder lesen und verstehen, wo kommen wir denn da hin? Von Merkel lernen heißt schwurbeln lernen, Sätze ohne Inhalt, aber dafür viel heiße Luft, so etwas hat noch jeden Ballon nach oben befördert....Da macht es die FDP deutlich besser. Zunächst einmal schreibt sie viel. Da sieht man den Profi, als Jurist erkenne ich das natürlich sofort, denn ich weiß: Mangelnden Inhalt kann man am besten hinter vielen Worten verstecken. Kurz zusammengefasst schreibt sie, dass sie allem sowohl als auch und absolut glaubt, weil alles zweifelsfrei und Wissenschaft sei, alles erwiesen usw....
(achgut.com. Nur Wissen schafft Zweifel ab.)

Die Tribute von Coronam
Von Stefan Homburg. Wer die Corona-Politik der Bundesregierung kritisiert, kann was erleben. Jedoch war es die Bundesregierung selbst, die die Messlatte „Reproduktionszahl kleiner Eins“ aufrief. Es ist abwegig, eine immanente Kritik mit dem Argument zu verwerfen, dieses Kriterium allein erlaube keine Lagebeurteilung. Denn wenn der Vorwurf stimmt, müsste er sich gegen die Bundesregierung richten, nicht gegen die Kritiker...
(achgut.com. Es gilt stets das gebrochene Wort von gestern mit dem Geschwätz von heute.)

Wegen Corona: Andere Aufgaben des Gesundheitswesens werden vernachlässigt
Von Josef Kraus
Um Platz für Coronapatienten zu schaffen, bleiben Krankenhäuser leer, OP-Säle ungenutzt, Vorsorgeuntersuchungen ausgesetzt. Das kann schwerwiegende, durchaus auch tödliche Folgen haben...Als wenn es urplötzlich keine anderen lebensbedrohlichen, ja tödlichen Krankheiten mehr gäbe, ist das deutsche Gesundheitswesen schier monomanisch auf Corona ausgerichtet...Folge: Rund 150.000 Krankenhausbetten sind derzeit bundesweit nicht belegt. Ganze Krankenhausstationen stehen leer. Nach Angaben etwa der örtlichen Krankenhausgesellschaft Bayerns sind derzeit zwischen 40 und 60 Prozent, an einzelnen Kliniken 70 Prozent der Betten frei. „Auch auf den Intensivstationen sind noch Kapazitäten frei“, sagte Geschäftsführer Siegfried Hasenbein. In Nordrhein-Westfalen ist die Lage ähnlich. Dabei zählen Bayern und Nordrhein-Westfalen zu den am stärksten vom Coronavirus betroffenen Bundesländern...Zahlreiche Kliniken beantragten gar Kurzarbeit..
(Tichys Einblick. Irrsinn mit Methode. Die Falschen haben die Schlüssel.)

Talk ohne Taktgeber
Die linke Sehnsucht nach der Rückkehr des Studiopublikums
Von RAMIN PEYMANI
Jahrelang hatte ich mir im deutschen Fernsehen keine Polittalks mehr angetan. Ich merkte, dass sie meiner Gesundheit abträglich waren. Die Sorge um Blutdruck und Herz-Kreislauf-System überstieg meine Neugier bei weitem. Zudem waren sowohl Zusammensetzung als auch Diskussionsverlauf von einer Vorhersehbarkeit, die es als pure Zeitverschwendung erscheinen ließen, den immer nach demselben „Drehbuch“ ablaufenden „4-gegen-1-Spielchen“ beizuwohnen, bei denen ein parteiisches Studiopublikum mit chirurgischer Präzision immer an jenen Stellen klatschte, die die Narrative des politischen Mainstreams bedienten. Her mit der Vermögenssteuer – APPLAUS! Mehr Fahrverbote fürs Klima – APPLAUS! Warnung vor der rechtsextremen Machtergreifung – APPLAUS! Wenn links-grüne Sprechautomaten zur Höchstform aufliefen, steigerte sich der Saal zuweilen in einen Rausch. Eine Mainstream-Klatschorgie sozusagen, also eine von den Orgien, die der Kanzlerin genehm sind. Seit einigen Wochen ist manches anders. Und ich ertappe mich dabei, dass ich ab und zu wieder Talkshows schaue. Kurz vor Ostern fiel mir gar eine Lanz-Sendung auf, in der die Gäste ausreden durften. Ich kann mich nicht daran erinnern, dies jemals zuvor erlebt zu haben. Verstehen Sie mich nicht falsch, es ist immer noch so, dass die Zusammensetzung der Talkrunden unausgewogen ist. Und immer noch fahren die Moderatoren Andersdenkenden möglichst oft in die Parade, während sie dem Kollektiv der links-grünen Kombattanten breiten Raum zur eigenen Entfaltung geben. Und doch ist der Effekt nicht mehr derselbe. Es fehlt das Studiopublikum. Mit geringem Aufwand, etwa per koordinierter Kartenbestellung, lassen sich ausgewählte Besucher zu bestimmten Themen in den Sendungen platzieren. Der unfreiwillige und für die Sender schmerzliche Verzicht auf die Klatschhasen tut der Sache gut. Plötzlich bekommen Linkspopulisten kein direktes Studiofeedback mehr, auf einmal wird der Verlauf der Diskussion nicht mehr von Claqueuren bestimmt. Anfang des Jahres legte das Internetportal reitschuster.de das professionelle „Generieren von Wunschpublikum“ nach „zielgruppenspezifischen Merkmalen“ offen. Was von Produktionsfirmen im Branchenjargon mit „Outbound-Marketing“ und „Hostessenkoordination“ vernebelt wird, ist nichts weiter als „die Möglichkeit innerhalb kurzer Zeit Ihr Wunschpublikum aus unserer Datenbank (über 130.000 Kunden) zu generieren“ sowie das Versprechen, dass die handverlesenen Unterstützer „in minutiöser Abstimmung mit Ihrer Set-Aufnahmeleitung ins Studio begleitet und nach Ihren Prämissen platziert“ werden. Aber natürlich geht es auch mit erheblich geringerem Aufwand, etwa per koordinierter Kartenbestellung für ausgewählte Besucher, die man zu bestimmten Themen gerne in der Sendung wüsste. Legendär ist der aufgeflogene Pressesprecher, mit dem sich der damals noch als Bundesjustizminister dilettierende Heiko Maas vor einigen Jahren in einer Anne-Will-Sendung blamierte. Im Tollhaus der Berufspolitik ist er damit allerdings beileibe kein Einzelfall. All diese Mätzchen fallen nun weg, wenngleich die Abstinenz der Studiozuschauer nicht von Dauer sein dürfte. Sie werden die ersten sein, die insbesondere vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach entsprechenden Lockerungen wieder ins Studio geholt werden, weil sich der selbst verordnete Erziehungsauftrag ohne Claqueure viel schwerer umsetzen lässt.
Die heftige journalistische Gegenreaktion bestärkt eher ein Millionenheer von Zuschauern, denen die Vorklatscher schon seit langem ein Dorn im Auge sind
Unterdessen mehren sich die Stimmen, die das Fehlen des Studiopublikums begrüßen. So bekannte die Journalistin Hatice Akyün bei ntv, dass sie Talks ohne Publikum als „sehr angenehm“ empfinde. Gemeinsam mit Wolfgang Kubicki war sie bei „Timeline“ zu Gast. Kubicki pflichtete bei und setzte nach: „Das sind ja keine freien Leute, die einfach so kommen, sondern in der Regel Leute, die bestellt kommen.“ Groß war die Empörung des Moderators, der Kubicki unwirsch ins Wort fiel. Und auch die Speerspitze des Journalistenkollektivs tobte, weil es jemand gewagt hatte, eine Binse zum Besten zu geben. Wütend stürzte sich das Redaktionsnetzwerk Deutschland auf den FDP-Politiker. Die RND-Kolchose, deren größte Kommanditistin die zu 100% in SPD-Besitz befindliche Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft ist, bestärkte damit allerdings eher ein Millionenheer von Zuschauern, denen die bestellten Vorklatscher schon lange ein Dorn im Auge sind. Um die Reaktionen wissend, erklärte das Netzwerk die Unterstützer der Kubicki-These noch an Ort und Stelle zu Rechtspopulisten. So würden sich vor allem „AfD-Politiker und deren Fans“ beschweren. Der Verweis auf „rechte Kreise“ offenbart die ganze argumentative Hilflosigkeit der SPD-Journalisten. Es ist das eingeübte Ritual, unliebsame Gegner als „Verschwörungstheoretiker“ aus dem gesellschaftlichen Diskurs zu verbannen.Wo auch das nicht verfängt, werden Kritiker gerne schon mal in die Nähe von Reichsbürgern gerückt, drohende Bewaffnung inklusive. Doch für Moderatoren wie Berichterstatter gilt, dass sie umso entbehrlicher sind, je mehr sie sich zum Sprachrohr einer gewünschten Politik machen. Als Journalisten getarnte Regierungssprecher schaden der Demokratie. Das gilt nicht erst seit Corona.
<<<Im Original erschienen auf liberale-warte.de<
(pi-news.net)

Humanitäre Hilfe
Deutschland gibt 300 Millionen Euro für Anti-Corona-Kampf
Deutschland stellt 300 Millionen Euro an humanitären Hilfen zur Bekämpfung der Corona-Krise in ärmeren Ländern zur Verfügung. Das Auswärtige Amt folgt damit einem Hilferuf der Vereinten Nationen.
(Junge Freiheit. Ist die Steckdose nicht bald leer? Reisegeld für Kalkutta.)

Bremer Erstaufnahmeeinrichtung
Proteste und Brandstiftungen: Grüne Senatorin geht gegen "Flüchtlinge" vor
Bremens Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) geht gegen randalierende "Asylsuchende" in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Vegesack vor. Ihr Ressort hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet, nachdem es in der Unterkunft mehrfach zu Brandstiftungen und Protesten genkommen war.
(Junge Freiheit. Bekannte "Unbekannte". Sie haben's herbeierfleht.)

Robert von Loewenstern
Corona-Schulurteil: Hammer oder behämmert?
Die Justiz spielt bei der allgemeinen Corona-Quälerei eine zunehmend wichtige Rolle. Sie entscheidet, ob die regelungswütige Exekutive im Rahmen des Erlaubten blieb oder durchdrehte. So weit die gute Nachricht. Die schlechte: Auch Richter können irren. Und jetzt packen sie Proviant ein für den Marsch durch das juristische Labyrinth....Hessische Viertklässler wechseln im Herbst auf eine weiterführende Schule und sollen darauf vorbereitet werden. Darin sieht die hessische Regierung einen guten Grund, die Viertklässler vor den Ferien in die Schule zu schicken, anders als zum Beispiel die Drittklässler. Das ist für die Viertklässler ein Nachteil, meint das Gericht. Der Nachteil ist aber nicht etwa, dass Zehnjährige in der Schule pauken müssen, während Neunjährige zu Hause rumdaddeln können. Nein, der Nachteil besteht nach Auffassung der hessischen Verwaltungsrichter darin, dass die Viertklässler in der Schule einem höheren Corona-Infektionsrisiko ausgesetzt sind als die Drittklässler zu Hause vor der Xbox...
(achgut.com. Ist es überhaupt wichtig, dass Kinder in die Schule gehen angesichts der dortigen Anreicherung linksgrüner Unbildung?)

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