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Gelesen

Warum auf morgen warten?...

...selber machen! Wissen Leser nicht sowieso mehr als Zeitung von gestern? Was verpasst? Realsatire ist unschlagbar: "Gottesdienste bald wieder möglich", ob ER kommt?, "Minister aus 30 Staaten, dazu Wissenschaftler aus aller Welt beraten über Wege zu mehr Klimaschutz", - ebenso ahnungslos, was Klima ist, wie ein Leidartikler und die Wirtschaft: "Konzerne für klimafreundlichen Neustart", - "Deutschland trägt Maske", man erkennt es auch so nicht wieder,  "Wo Integration wächst und gedeiht - In den interkulturellen Gärten in Aalen und Ulm säen, jäten und ernten Einheimische und Menschen mit Migrationshintergrund Seite an Seite",  - sind nicht mehr alle das Volk, ist Deutschland deutsch und die Pfanzen sind wie immer multikulti?,  "'Ich werfe der Regierung vor, dass sie Zeit verschleppt hat' - GrünenFraktionschef Hofreiter über seine Kritik an der Kanzlerin – und darüber, wie Corona-Krisenbewältigung und Klimaschutz vereinbart werden können",  wer?,  Spaichinger Probleme: "Waldtiere werden vom Menschen unnötig gestresst - Vor allem unnachsichtige Hundehalter und Mountainbiker können trächtige Rehe gefährden", "Meine Seite - Spezial Steinzeit". Konrad Adenauer: "Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch 'nen Stein hinterher".

(tutut) - Der Religiot fragt nicht, der Religiot gehorcht. Paulus, der Erfinder des Christentums, schreibt in Römer 13: "1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. 2 Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen. 3 Denn die Gewaltigen sind nicht den guten Werken, sondern den bösen zu fürchten. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, so wirst du Lob von ihr haben. 4 Denn sie ist Gottes Dienerin dir zu gut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut. 5 Darum ist's not, untertan zu sein, nicht allein um der Strafe willen, sondern auch um des Gewissens willen. 6 Derhalben müßt ihr auch Schoß geben; denn sie sind Gottes Diener, die solchen Schutz handhaben. 7 So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seid: Schoß, dem der Schoß gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt". Ohne Untertan keine Obrigkeit. Nicht denken und nicht fragen, sondern machen. Befehl ist Befehl, Unfug schützt vor Bußgeld nicht. "Was Sie jetzt über die Maskenpflicht wissen müssen". Auch Baden-Württemberg hat einen Saulus, der zum Paulus geworden ist. Und der sagt, was der Untertan ihm an Respekt schuldet, denn er selbst als Ex-Maoist wird nicht vergessen haben, was Demokratie und Rechtsstaat ihm auferlegten, weil er ein anderes, kommunistisches, System wollte. Nun weiß er zwar auch nicht mehr als sein Volk, aber er ist Lehrer und die Obrigkeit. Also: "Da es auf Bundesebene keine Einigung zu diesem Thema gab, liegt die Entscheidung dazu bei den Ländern. Für Baden-Württemberg begründetet Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Entscheidung damit, dass sich bisher zu wenige Menschen im Land an die dringende Empfehlung zum Tragen von Masken halten würden. Die Maskenpflicht flankiert aber die Lockerung der bisherigen Einschränkungen im öffentlichen Leben. Sie gilt dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht immer verlässlich eingehalten werden kann". Baden-Württemberg maschkeret. Tritratrulala. Seit ihr alle brav? Dann dürft ihr auch in die Zeitung. Dort geht ein Leser noch weiter als der MP. "Leute, tragt ab sofort Gummihosen... Es gilt inzwischen als gesichert, dass SARS-CoV-2 auch mit dem Stuhl ausgeschieden wird. Da die Viren per Aerosol übertragen werden, ist davon auszugehen, dass mit jedem Pubs Viren in die Umgebung gelangen. Wir brauchen dringend Filter für den A...". Ist das nicht eine passende Geschäftsidee? Wetten, dass bei den fleißigen Zwergen in den Bergwerken der Chinesen schon eifrig Gummihosen geschneidert werden? Bald lädt die Kaiserin zum Maskenball der neuen Kleider. Die hat den Schnittbogen raus. Gelernt ist gelernt. Der MP betet für sie. Masken auf! Wäre der Kretschmann ein Kerle, müsste er seine Prinzessin Eisenherz entlassen, denn die will auf seinen Stuhl.  Wahrscheinlich versteht er aber Spaß und nimmt nicht übel. Die größte Gefahr für  Menschen in unserer Zeit ist keine Pandemie, sondern "wenn Dummheit epidemisch wird",  wie Michael Schmidt-Salomon 2012 in seiner Streitschrift "Keine  Macht den Doofen"  schreibt. "Die größte Bedrohung der Menschheit geht nicht von Erdbeben und Tsunamis aus, auch nicht von skrupellosen Politikern, raffgierigen Managern oder finsteren Verschwörern, sondern von einer einzigartigen, weltumspannenden, alle Dimensionen sprengenden RIESENBLÖDHEIT! Wer's nicht glaubt, ist schon infiziert".  Deutschland vor, noch ein Tor:  "Zutritt zur Fußgängerzone bald nur noch mit Ticket? In allen Bundesländern gilt nun eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen. Nur Berlin bildet eine Ausnahme. Dort darf man noch ohne Mund-Nasen-Schutz in Supermärkte. Und auch bei den Bußgeldern gibt es Unterschiede. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) schlägt eine Ticket-Pflicht für Geschäfte und Fußgängerzonen vor, um Menschenansammlungen zu vermeiden. New York will 160 Kilometer Straße für Autos sperren. (welt.de)

Hermle fürchtet Umsatzrückgang von 50 Prozent
Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG rechnet im Geschäftsjahr 2020 wegen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie mit größeren Einbußen und erwartet, dass der Konzernumsatz um rund 50 Prozent und das Ergebnis hierzu überproportional abnehmen könnten. Im März/April war die Produktion für drei Wochen stillgelegt worden. Seit Ostern läuft die Fertigung laut Pressemitteilung wieder im Normalbetrieb, ab Anfang Mai werde aber auch Hermle Kurzarbeit einführen und voraussichtlich vor allem im zweiten Halbjahr erneut produktionsfreie Wochen einlegen. Ersatzteilversorgung, Service und Vertrieb liefen weiter...
(Schwäbische Zeitung. Was für eine Wirtschaft in Deutschland! Auch mal Kommunismus probieren? Kommt dieser Bericht vom Himmel, wer hat's geschrieben? Wird wohl "Qualitätsjournalismus" sein, von welcher Klasse auch immer.)

Corona aktuell: Bericht zur Pressekonferenz vom 28. April 2020
Heute in der Pressekonferenz des Landratsamtes Tuttlingen zeigten sich Landrat Stefan Bär und der Vorsitzende des Bürgermeisterkreisverbandes des Gemeindetags, Rudolf Wuhrer, verhalten optimistisch. Die Gefahr einer neuen Corona-Welle sei noch nicht gebannt, so der Landrat, aber der Kreis habe die letzten fünf Wochen genutzt, um sich auf eine Verschlechterung der Situation vorzubereiten. Man habe zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um sich beispielsweise auf einen Überlauf an Patienten im Klinikum Tuttlingen vorzubereiten. Auch die notwendige Schutzausrüstung stehe bereit. Inzwischen haben die Mitarbeiter der Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft Routine in ihrer täglichen Arbeit gewonnen, so dass man für eine möglicherweise zweite Corona-Welle gerüstet sei...Werden am Montag, dem 4. Mai 2020 die Gemeindeverwaltungen im Landkreis Tuttlingen wieder für den Publikumsverkehr geöffnet, so sind die Gemeinden vorbereitet und haben zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen, im Sinne der Bürger und Mitarbeiter, getroffen. Dazu gehören unter anderem die Installation sogenannter Spuckschutze, Desinfektionsmöglichkeiten sowie die Einrichtung unterschiedlicher Zugangsregelungen, um Menschenansammlungen und Begegnungen auf den Fluren weitestgehend zu vermeiden. Des Weiteren gelten teilweise weiterhin telefonische Terminvereinbarungen, eine Anmeldung im Eingangsbereich und die von den jeweiligen Verwaltungen festgelegten Regelungen im Rahmen der Hygienevorschriften. Grundsätzlich wird das Tragen von Masken empfohlen....In der Kfz-Zulassungsstelle wurde durch weitere bauliche Vorkehrungen die Möglichkeit geschaffen, weitere Schalter zu öffnen. Außerdem wird die Zulassungsstelle ab Samstag, dem 9. Mai 2020 wieder an Samstagen geöffnet sein. Markierungen am Boden regeln Laufwege und Abstände. Die Anzahl von Desinfektionsspendern wurde noch einmal deutlich erhöht. Das Tragen von Alltagsmasken innerhalb des Verwaltungsgebäudes ist Pflicht. Kunden, die keine Maske bei sich tragen erhalten am Eingang eine Maske kostenfrei. Diese ist im Kontakt mit den Mitarbeitern des Landratsamtes während eines Termins zu tragen. In Bereichen mit erhöhtem Kundenkontakt wurden überdies bauliche Vorrichtungen wie Absperrungen und Spuckschutze installiert, so dass der Mindestabstand von 1,5 Metern jederzeit gewahrt werden kann. In erster Linie dienen die Maßnahmen dem Schutze aller. „Trotz Maskenpflicht sollten wir uns nicht dazu verleiten lassen, den Abstand von 1,5 Metern zu unterschreiten“, so Landrat Bär. „Es wäre verfrüht Entwarnung zu geben. Eine weitere Corona-Welle kann nur verhindert werden, wenn wir uns alle weiterhin so diszipliniert verhalten wie bisher.“ Auch Bürgermeister Rudolf Wuhrer zeigt sich zuversichtlich und appelliert an das Durchhaltevermögen eines jeden einzelnen: „Wir geben weiter aufeinander acht - dazu muss jeder seinen Anteil beitragen.“
(Landratsamt Tuttlingen. "Der Denkinger Bürgermeister und der Landrat" - ist dies Tuttlinger Realsatire? Hatte der Justizminister keine Zeit? Wann ist der nächste Albabtrieb?)

Einer dieses bekannten Trios fehlte auf der Corona-Pressekonferenz im Landratsamt. Da ist er, der Dichter:  (facebook.com/GuidoWolfinfo)

Stadt Tuttlingen weitet die Maskenpflicht aus
„Wir halten die Maskenpflicht generell für sinnvoll, weil man auch mit einfachen Stoffmasken seine Mitmenschen schützen kann“, so Tuttlingens Oberbürgermeister Michael Beck. „Aus diesem Grund ergänzen wir die Landesverordnung noch um einige Punkte.“..
(Schwäbische Zeitung. Wirrologen, wohin manfraudiv auch schaut. Wer war's? Zitiert sich der OB selbst? Wird die Autorenschaft von "pm" in Zukunft verschwiegen?)

Spaichingen
Bei der Fahrt den Berg herunter wird oft gerast
Die Dreifaltigkeitsbergstraße ist aufgrund ihrer vielen Kreuzungen als ein gewisser Unfallschwerpunkt bekannt. In letzter Zeit scheint sich an ihrem oberen Ende ein weiteres Verkehrsrisiko zu verstärken: Autos, die zu schnell vom Berg herunter in den Ort fahren....Polizeirevier-Leiter Rainer Fiormarino kann jedoch bislang aus dem Polizeialltag nichts über Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Dreifaltigkeitsbergstraße berichten: „Das ist uns in der Form jetzt nicht bekannt“, so der Revierleiter im Gespräch mit dieser Zeitung....
(Schwäbische Zeitung. Presseeinfalt. Nichts Genaues weiß er nicht. Sind Berichte aus den vergangenen Monaten ausgegangen? Muss es jetzt die Wiederholung der Wiederholung richten trotz anderer Meinung der Polizei? Es grünt mal wieder so grün, wie es grüner nicht sein kann:  "...Die dort aufgestellten Stopp-Schilder werden nicht immer beachtet, wie zwei Leserbriefschreiber im vergangenen Jahr geschildert haben. Das bestätigt auch eine Liste mit 21 Unfällen in vier Jahren, die Gemeinderat Zdenko Merkt (Grüne) schon im August des vergangenen Jahres zusammengestellt hat. Seitdem hat er die Liste weiter auf dem laufenden gehalten und ständig aktualisiert..." Rettet die Bäume!)

Kretschmann schließt Maskenpflicht für Kirchen aus
Das Land bewegt sich zaghaft zurück in Richtung Normalität. Aber auch wenn die Infektionszahlen sinken - der Kampf gegen Corona geht weiter.
(Badische Zeitung. Ramadan! Es wird immer absurder. Hat ihm der Himmel eine Eingebung geschickt? Dass eine Moschee kein Gottes-, sondern ein Geschäftshaus ist, weiß er nicht?  Kannitverstan.)

Trübe Zwischenbilanz
Nach der Öffnung kommen nur wenige Kunden in die Geschäfte
Südbadische Einzelhändler fürchten trotz der Erlaubnis, die Läden wieder zu eröffnen, um ihre Existenz. Die Umsätze regionaler Modehändler liegen derzeit noch weit unter dem Vorjahresniveau.
(Badische Zeitung. Was haben die erwartet? Wer Merkel hinterherläuft, sich nicht um Grundgesetz und Rechtsstaat kümmert, darf zur Belohnung nicht mit Kundschaft rechnen. Die hat gemerkt: Es geht auch ohne. Die Cities schaffen sich schneller ab, als diese befürchtet haben.)

Weniger Umweg wegen Corona - Öffnung von Grenzübergang soll Pendlern Erleichterung bringen
Die Bundespolizei öffnet am Dienstag einen Grenzübergang nach Frankreich bei Neulauterburg (Kreis Germersheim). Die Technologieregion Karlsruhe hatte zuvor mehrfach Verbesserungen für Berufspendler gefordert.Wegen der Coronakrise sind seit Mitte März viele Grenzübergänge zwischen Deutschland und Frankreich geschlossen. Die Folge sind oft lange Staus an den übrig gebliebenen Übergängen. Kritik der Pendler gibt es auch an den Bestimmungen, die viele als Schikane empfinden...
Erste Risse in der deutsch-französischen Freundschaft
Auch das Einkaufsverbot für Franzosen in Deutschland steht in der Kritik. Laut Technologieregion Karlsruhe sei die Regel diskriminierend und schade der deutsch-französischen Freundschaft. Durch die Grenzregelungen gebe es bereits erste Risse in den guten Beziehungen, sagte Landrat Brechtel. Die drei Politiker unterstützen die Aktion "Die Grenzen schließen sich, aber nicht unsere Herzen"...
(swr.de. Rache des Sozialismu? Zerdeppert Ostlerin Merkel wie ein Elefant im Pozellanladen, was mühsam nach dem Krieg im Westen aufgebaut wurde? Es gibt keine deutsch-französische Freundschaft, nur gemeinsame oder leider wachsende  entgegengesetzte feindlichere Interessen.)

Roman über Revolutionär Hecker
Den demokratischen Idealen ein Leben lang treu
Ein Buch über eine historische Person ohne direkten Anlass, also runden Todes- oder Geburtstag schreiben? ...Frank Winter, ein in Karlsruhe geborener und in Frankfurt am Main lebender Autor, Germanist, Soziologe und Philosoph, hat massenweise Originaldokumente aus dem Nachlass von Friedrich Hecker, der Galionsfigur der demokratischen Erhebung von 1848, aufgesogen, bevor er sich an sein Buch über diesen Mann wagte.Der Roman „Den Feigen tritt jeder Lump“ führt durch das Leben des Rechtsanwalts und Landtagsabgeordneten Friedrich Hecker (1811- 1881), der im Frühjahr 1848 zum Revolutionär wurde. „Ohne einen Schuss und ohne einen Schwertstreich“ wollte er das feudale Großherzogtum zu einer demokratischen Republik zwingen. Dafür setzte er einen bewaffneten Marsch von Konstanz nach Karlsruhe in Bewegung, in der Hoffnung, die ihm entgegentretenden Soldaten allein mit seiner Überzeugungskunst auf seine Seite zu ziehen. Es ging schief, wie man weiß. Der gescheiterte Volkstribun wanderte enttäuscht nach Amerika aus und wurde ein erfolgreicher Farmer, der im Bürgerkrieg gegen die Sklavenhalter kämpfte. ..
(Stuttgarter Zeitung. Wo sind die Heckers heute? Revolutionen scheitern an der Bahnsteigkarte. Friedrich Hecker: "Helfen kann nur..die revolutionäre Volkstat, nicht das Hoffen und Harren, nicht papierene Adressen und Petitionen, nicht Festschmause und Toaste, nicht das Singen von Heckerliedern und anderen Gesängen".)

Relief in Konstanz mit Hecker-Balkon.

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NACHLESE
Wunsch ersetzt Wirklichkeit
Corona: die Legende vom Zusammenhalten
Die Coronakrise hat ihr eigenes Mantra: Am „Wir halten zusammen“ kommt man nirgendwo mehr vorbei. Das täuscht einen Zustand der Gemeinschaft vor, den es nicht gibt. Im besten Fall ist es naiv, im schlechtesten Fall zynisch – und in jedem Fall nervtötend.
VON Alexander Fritsch
...Arschlöcher werden auch nach der Epidemie Arschlöcher sein. „Wir halten zusammen“ – hare, hare, rama, rama. Der Satz bildet den Wunsch vieler Menschen ab, aber nicht die Wirklichkeit. Wenn Privatpersonen das miteinander verwechseln, kann man noch wohlwollend Naivität unterstellen. Richtig ärgerlich wird es allerdings, wenn Unternehmen die Sehnsucht vieler Menschen nach Gemeinschaftsgefühl für ihre höchst egoistischen Wirtschaftsinteressen missbrauchen...Den Vogel abgeschossen hat die Bundesregierung mit ihrem ins Rennen geschickten Hashtag #wirbleibenzuhause. Da geht es allerdings weniger um den Inhalt als vielmehr um den Ton. Bei der Infantilisierung von öffentlicher Kommunikation macht dem Gesundheitsministerium so schnell eben keiner was vor...
(Tichys Einblick. Kindisches Duzdeutschland - Merkels Kita von Marx und Lenin.)
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Rainer Bonhorst
Es lebe der Schweinezyklus
In den Corona-Tagen beweist der Schweinezyklus an den Beispielen Klopapier und Mundschutz seine Krisenfestigkeit, man möchte sagen: seine Ewigkeitsgültigkeit. Da Gesetzgeber sich nicht gerne mit der Produktions-Realität auseinandersetzen, ordnen sie immer wieder Dinge an, die in der realen Welt mangels Kapazität nicht oder noch nicht erfüllt werden können....Die Abfolge von verschärfter Nachfrage, Mangelsituation, verschärfter Produktion, daraus folgendem Überangebot mit anschließendem Preisverfall, der wiederum zu einer reduzierten Produktion führt, was wiederum eine Mangelsituation zur Folge hat, die die Preise steigen lässt, was wiederum die Produktion in Richtung Überangebot ankurbelt und so weiter und so fort. Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ist, dem Schweinezyklus zufolge, ein nie erreichtes Ideal..Ob der Schweine-Zyklus im Kampf gegen Corona auch irgendwann zu einem Überangebot an Medikamenten konkurrierender Hersteller und dem dazu passendem Preisverfall führt, ist nicht abzusehen und vorerst eher unwahrscheinlich. Eine solche Entwicklung wäre ökonomisch sicherlich problematisch, aber für den Patienten ausgesprochen angenehm...
(achgut.com. Dem Reinen ist alles Schwein.)

Der Schaden ist angerichtet
Viele mittelständische Unternehmen arbeiten an der Leistungsgrenze und die Politik spielt eine unrühmliche Rolle dabei. Wenn jahrelang durch hohe Steuern, Beiträge und Umlagen ein kontinuierlicher Aderlaß stattfindet, ist irgendwann auch der Stärkste blutleer..Die Grünen bringen die weitgehende Abschaffung der EEG-Umlage ins Gespräch. Zur Unterstützung von Selbständigen, mittelständischen Unternehmen sowie der Bürger sollte die Umlage um 5 Cent je Kilowattstunde gesenkt werden, fordern laut und wohlfeil dieser Tage die in der Versenkung der Corona-Krise verschwundenen Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck in der FAZ... Bis man dann am Ende begreift: Ihre schöne neue Welt, die sie so Vielen versprochen haben, ist nicht bezahlbar, wenn man nicht überbordend gute Steuerjahre, einen export- und beschäftigungsstarken Mittelstand, der schnell mit Innovationen weltweit auf den Markt kommen kann und einen funktionierenden Welthandel zur Voraussetzung hat, um dieses ganze gesellschaftliche Rokoko gutgläubig zu finanzieren. All die Institute und Lehrstühle, die gut davon gelebt haben, allen zu erklären und „nachzuweisen“, daß es nur mit vergiftet hohen Strompreisen und der EEG-Umlage gehen würde, mahnen jetzt mit hektischen Gesten, daß ihre Arbeit unverzichtbar sei und der Klimawandel keine Pause mache. Ja, die Veränderungen in der Natur machen keine Pause. Weder mit noch ohne EEG-Umlage. Aber der Wirtschaft ist die Puste ausgegangen...
(Junge Freiheit. Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Hütchenspiele sind verboten, nur in der Politik anscheinend nicht, bis es plötzlich zu viele Verlierer gibt.).

Werbung in Zeiten von Corona
Geldverdienen war gestern
Von Arnd Zschiesche / Oliver Errichiello
Leitbilder, „Code of Conduct“ war gestern, heute zählt der Purpose. Purpose-Kampagnen haben den Effekt, dass sie schnell und plakativ „Aktivität“ veranschaulichen und viel billiger sind als eine strategische Anpassung des Geschäftsmodells hin zu mehr Gerechtigkeit, Fairness oder Nachhaltigkeit. Sie sind Kommunikationsinseln ohne Anbindung. Blendwerk...Das „Gute Gefühl“ wirkt also als Schlüssel zu den Herzen und quasi nebenbei (weil unfein) zu den Portemonnaies der Menschen. Was drollig anmutet, steigerte sich über die Jahre zu einem immer umfassenderen Anspruch: Heute müssen Produkte und Dienstleistungen die ganze Welt retten. Praeconium Salvatorem mundi est – Werbung und Unternehmen: Ihr Retter der Welt! ...
(Tichys Einblick. Morgen läuft ein neues Säule mit dem Globus durchs Dorf.)

Verein startet bundesweite Kampagne
„Mittelstandsforum“ fordert: Shutdown beenden – sofort!
Das „Mittelstandsforum für Deutschland e. V.“, eine liberal-konservative Unternehmervereinigung, die sehr gute Kontakte zu wertkonservativen Parlamentariern pflegt, startete am Sonntag in Düsseldorf seine bundesweite Aktion „Shutdown beenden. Jetzt und sofort! Der Mittelstand kollabiert.“ Kürzlich erst wurde ein Zehn Punkte-Plan an die AfD-Bundestagsabgeordneten weitergeleitet. So konnte das Mittelstandsforum wichtige Impulse in das AfD-Papier zur Corona-Situation einfließen lassen. Die beiden Vorstandsmitglieder Florian Hoffmann und Sebastian Schulze fordern im Interview mit dem Onlinesender Zalbertus.TV eine sofortige Rückkehr zur Normalität. Schutzbedürftige sollten geschützt werden, aber deswegen eine ganze Gesellschaft runterzufahren, sei wirtschaftlicher Selbstmord, der in einer Kernschmelze des Mittelstands enden könne. Auch würden die Parallelen zur Schweinegrippe 2009 beleuchtet. Dieselben Protagonisten wie damals (Drosten, WHO etc.) seien wieder am Werk. Wie die Schweinegrippe damals ausging, hätten alle noch vor Augen. Die Pharmalobby verdiente an Tamiflu, und dann musste es für Millionen von Euro entsorgt werden, weil es nicht benötigt wurde. Gezahlt habe der Bürger. Gelernt habe die Regierung aus dieser Situation anscheinend nichts.Es dürfe nicht sein, dass Corona sich zu einem Glaubensdiktat entwickele. Eine freie Gesellschaft habe ein Recht auf eine freie Meinung, und die Verantwortung gehöre in die Hand der Bürger, so die Forderung des „Mittelstandsforums für Deutschland“.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Für Merkel ist die EU „Teil der deutschen Staatsraison“ und schon ist Corona die Begründung, warum die EU-Zusammenarbeit in so unterschiedlichen Feldern wie der Migrationspolitik, beim Klimaschutz, oder der Europäischer Sicherheits- und Verteidigungspolitik weiter vertieft werden müsse: Man staunt, wozu alles so ein Virus herhalten muss.
(Maximilian Tichy, Tichys Einblick)
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Virologen, Ökologen, Politologen, Soziologen
Spitzenpolitiker sind beratungsresistent, aber finden willige Expertologen
Von Fritz Goergen
Virologen scheinen in Corona-Zeiten mit ihrem Fachwissen zu bestimmen, welche Entscheidungen Politiker treffen. Das ist ein grundlegender Irrtum. Spitzenpolitiker heißen nicht so, weil sie Spitze wären wie etwa Spitzensportler, sondern weil sie an der Spitze der Parteienhierarchie stehen, also das Sagen haben, Sagerspitzen sozusagen. In meinen Jahrzehnten in der Politik direkt und dann aus ziemlicher Nähe weiß ich: Spitzenpolitiker, Sagerspitzen, sind chronisch beratungsresistent. ... Stets aber steht die populistisch erfühlte Meinung der Spitzenpolitiker fest, bevor sie entscheiden, auf welche(n) Expertologen sie sich berufen, wenn sie ihren Massenmedien die Meinung liefern, welche diese als die richtige, wenn nicht sogar alternativlose in die Welt posaunen. Wobei Massenmedien ebenso wenig Probleme damit haben wie Spitzenpolitiker, morgen das Gegenteil von gestern als alternativlos zu verkünden. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel...
(Tichys Einblick. Stumpfe Messer schneiden nicht.)

Virus schützt vor Straftaten nicht
Einzelfälle in der Corona-Krise
Von EUGEN PRINZ
Die Corona-Krise dominiert derzeit die Berichterstattung, weshalb man von den genannten „Einzelfällen“ kaum noch etwas hört oder liest. Aber leider gibt es sie noch und zwar viel zu viele davon. Den alternativen Medien wird vom Mainstream vorgeworfen, sie würden eine verzerrte Darstellung der Realität erzeugen, weil sie nur über Straftaten berichten, wenn diese von Asylbewerbern oder anderen Personen mit Migrationshintergrund begangen wurden. Hier ist allerdings festzustellen, dass bei Straftaten mit einem hohen Nachrichtenwert besonders häufig Personen mit Migrationshintergrund als Tatverdächtige ermittelt werden. Zudem sind nach Meinung des Autors solche Vorfälle schon deshalb berichtenswert, weil hier zur strafrechtlichen Relevanz der Tat noch die moralische Verwerflichkeit hinzukommt, Bürger jenes Landes, das Schutz und Obdach gewährt hat, zu Opfern von Straftaten zu machen und somit die Gastfreundschaft auf die schändlichste Art und Weise zu missbrauchen. Deshalb sollen auch in dieser Zeit, in der die Coronakrise wie ein dunkler Schatten über uns liegt, die „Einzelfälle“ nicht in Vergessenheit geraten, die weiterhin Tag für Tag zum Unglück der Bürger Deutschlands beitragen.
Gießen
Am frühen Morgen des 21. April wurden nach einem Zeugenhinweis zwei algerische Asylbewerber im Alter von 22 und 29 Jahren von einer Polizeistreife festgenommen, nachdem sie im Buderusweg in Lollar (Kreis Gießen) einen Ford Transit aufgebrochen hatten. Da zu diesem Zeitpunkt sonst nichts vorgelegen hatte, wurde das Duo nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.Einige Stunden später kontrollierte eine Streife der Bundespolizei die beiden Algerier am Gießener Bahnhof ein weiteres Mal. Dabei fanden die Beamten in einem mitgeführten Rucksack mehrere Gegenstände, bei denen es sich offenbar um Diebesbeute aus insgesamt elf Autoaufbrüchen, einem Einbruch in ein Café und einen weiteren in eine Poststelle handelte. Gegen die beiden Schutzsuchenden erging Haftbefehl.
Chemnitz
Ebenfalls am Dienstag, dem 21. April, jedoch in einer anderen Ecke der Republik, in Chemnitz, war eine 61-jährige Frau auf der Hartmannstraße mit ihrem Fahrrad unterwegs.Als sie an der Ampel zur Bergstraße ihre Geschwindigkeit verringerte, trat ein 19-jähriger aus Gambia auf die Fahrbahn und stieß die Frau grundlos vom Rad. Diese stürzte und wäre beinahe von einem nachfolgenden PKW überfahren worden. Glücklicherweise konnte der Fahrer gerade noch rechtzeitig bremsen. Im Zuge einer Fahndung konnte der Schwarzafrikaner festgenommen werden. Und jetzt kommt die große Überraschung: Aufgrund seines Zustandes wurde der 19-Jährige in eine Fachklinik gebracht, berichtet das lokale Blatt TAG24.
Gummersbach
Machen wir einen Schwenk nach Gummersbach. Dort ging eine 30-Jährige am Dienstag, dem 21. April, gegen 19.25 Uhr, mit ihrem Hund auf dem Gehweg der Vollmerhauser Straße in Richtung Dieringhausen spazieren. Auf Höhe der Kreuzung mit der Strombachstraße wurde sie plötzlich von vier „Männer südländischen Typs“ im Alter von 25 bis 35 Jahren umringt und unsittlich angefasst. In dieser Stunde bewies sich wieder einmal, dass der Hund der beste Freund des Menschen ist: Er knurrte, biss in das südländische Fleisch und sorgte durch seinen heldenhaften Einsatz dafür, dass die Angreifer vom Frauchen abließen. Die 30-Jährige konnte weglaufen. Nach den Tätern – einer soll einen auffälligen Bart getragen haben – wird noch gefahndet.
(pi-news.net)

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Verfassungsschutz vs. IfS
Fälliger Rücktritt
Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang treibt den politischen Mißbrauch seiner Behörde auf die Spitze und weitet die denunziatorische Verdachtsberichterstattung exzessiv aus. Im Visier nun: das Institut für Staatspolitik. Eine grundlegende Reform des Verfassungsschutzes ist überfällig.
Ein Kommentar von JF-Chefredakteur Dieter Stein.
Der deutsche Verfassungsschutz ist ein internationaler Sonderfall. In keiner anderen westlichen Demokratie existiert ein Inlandsgeheimdienst, der „Verfassungsschutzberichte“ veröffentlicht, mit denen Bürger vor angeblich demokratisch anstößigen Organisationen gewarnt werden. Eigentlich ist diese öffentliche Auseinandersetzung Aufgabe kritischer Medien und der Parlamente – eine Behörde mit diesem Auftrag ist einer gefestigten Demokratie unwürdig. Mit der jüngsten Entscheidung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), das Institut für Staatspolitik (IfS) unter Beobachtung zu stellen, weitet die Behörde ihre einseitigen Maßnahmen gegen Rechts aus, die darauf abzielen, das politische Vorfeld der AfD und mittelbar die Partei selbst unter wachsenden Repressionsdruck zu setzen...Der Staatsrechtler Dietrich Murswiek zeigt in einer jüngsten Untersuchung („Verfassungsschutz und Demokratie“, Berlin 2020), wie sehr diese Verdachtsäußerungen zu einer „schwerwiegenden Verzerrung des demokratischen Wettbewerbs“ führen und kommt zum vernichtenden Ergebnis, daß die Verdachtsberichterstattung insgesamt verfassungswidrig ist: „Politische Opposition mit einer Herrschaft des Verdachts niederzuhalten, ist mit dem Demokratieprinzip unvereinbar.“...Sein Präsident Thomas Haldenwang ist fällig für den Rücktritt. ..
(Junge Freiheit. Das gehört sich so in einem "Unrechtsstaat".)
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FFP2-Atemschutzmasken für alle
Weltärztepräsident Montgomery wirft Merkel Versagen vor
Von MANFRED ROUHS
Der Weltärztepräsident Ulrich Montgomery hat Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen ihrer Beschaffungs- und Informationspolitik scharf kritisiert. Er fordert die Bundesregierung auf, FFP2-Atemschutzmasken für die gesamte Bevölkerung zugänglich zu machen. Die Bundesregierung beschafft davon zwar immer wieder einige Millionen Exemplare zu den aktuell drastisch überhöhten Preisen am Weltmarkt, vor allem aus China. Die importierten Mengen reichen aber kaum aus, um den Bedarf des medizinischen Personals zu befriedigen. Der Bevölkerung wird stattdessen eingeredet, für sie sei ein einfacher Mund-Nasenschutz völlig ausreichend. Der schützt lediglich die Umgebung des Trägers vor Infektionen. Eine für Tröpfchen mit einer Wirkung von 95 Prozent undurchlässige FFP2-Maske schützt dagegen sowohl ihren Träger als auch dessen Umgebung. Davon unabhängig müssen die Abstandsregeln und das Gebot der Hand- und Gesichtshygiene eingehalten werden, um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion zu verringern. Die Politik hat es versäumt, für Produktionskapazitäten von FFP-Schutzmasken in Deutschland zu sorgen. Erst seit wenigen Wochen stellen deutsche Firmen ihre Produktion um, so wie beispielsweise die Firma Zender in Osnabrück. Die kann aber nicht für Otto Normalverbraucher liefern: „Wir bedienen jetzt zuerst Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen – also im medizinischen Bereich liefern wir diese Masken. Wir verkaufen die jetzt nicht an den Endverbraucher – können wir im Moment nicht, weil der Bedarf so hoch ist.“ Das wird noch monatelang anhalten. Und in dieser Zeit infizieren sich Menschen, die gesund bleiben würden, wenn die Bundesregierung für eine Bevorratung von FFP2-Schutzmasken gesorgt hätte. Einige Apotheken haben FFP2-Masken aus China beziehen können. Sie sind dort „das begehrteste Gut“, wie die „FAZ“ schlagzeilt – und kosten 7 bis 10 Euro pro Stück. In- und ausländische Versandhändler sind günstiger, können aber oft erst nach Wochen liefern – oder sie sammeln Geld für Masken ein, die sie nicht haben und von denen die Käufer nie ein Exemplar sehen werden. Mit diesem Problem lässt die Bundesregierung die Bevölkerung allein.
(pi-news.net)

Editorial
Der Spuk muss ein Ende haben
Ist der Shutdown der teuerste Fehlschlag aller Zeiten? Indizien mehren sich.
Von Roger Köppel
Kann es sein, dass der bundesrätliche Corona-Kurs ein tragischer Irrweg ist? Das Resultat einer medial-epidemiologisch befeuerten Politpanik, die Milliarden an Volksvermögen vernichtet und künftige Generationen auf Jahrzehnte hinaus belastet? Wird der Corona-Frühling 2020 in die Geschichte eingehen als massenpsychologisches Hysteriephänomen, das mehr Existenzen ruiniert als die Krankheit, die allerdings ganzen Gesellschaften und ihren Regierungen vorübergehend den Verstand raubte? Die Zahlen lassen diesen Schluss zumindest nicht als vollkommen abwegig erscheinen. Schauen wir auf die Schweiz. Die Katastrophe ist ausgeblieben. Die Horrorszenarien traten nicht ein...Nichts von dem, was befürchtet und in Aussicht gestellt wurde, trat ein. ..Noch immer herrscht Verwirrung über grundlegende Daten.....Die Selbstbeweihräucherung wird durch Fakten aber nicht gedeckt. Daten der ETH belegen sinkende Infektionszahlen vor dem Shutdown-Beginn am 16. März. Einen ähnlichen Kurvenverlauf weist das Robert-Koch-Institut für Deutschland aus. Die Stilllegung von Wirtschaft und Gesellschaft zeigt nach diesen Grafiken kaum Wirkung...Der schwedische Epidemiologe Professor Johan Giesecke sagt in dieser Ausgabe, dass am Ende alle Länder ungefähr gleich viele Corona-Verstorbene pro Kopf der Bevölkerung verzeichnen würden – unabhängig von den Massnahmen, die ihre Regierungen getroffen hätten... Natürlich ist die Schweiz keine Diktatur. Aber sie ist auf dem Weg dazu....Nicht die unsichtbare Hand des Marktes, die Eisenklaue des Staates regiert die Schweiz. Mutwillig vernichtet der Bundesrat Milliarden. Das kann nicht dauern. Die Zahlen sind deutlich. Der Spuk muss ein Ende haben.
(Die Weltwoche. Die kleinen Kantone sind auf dem selben Irrweg wie der große Kanton.)

Neuer Bußgeldkatalog
Die neue Straßenverkehrsordnung kann schnell den Führerschein kosten
Als eine »Führerschein-Vernichtungsmaschine«, bewertet der Automobilclub »Mobil in Deutschland« den neuen Bußgeldkatalog. Die verschärften Bußgelder seien unverhältnismäßig und ohne Not entstanden.
VON Holger Douglas
(Tichys Einblick. Wenn die Abschaffung der Autos zu lange dauert, müssen eben die Fahrer aussterben.)

110.000 Euro gesammelt
„Mission Lifeline“ will Einwanderer per Flugzeug nach Deutschland holen
Die Flüchtlingsorganisation „Mission Lifeline“ hat genügend Geld gesammelt, um mehrere dutzend Migranten aus Griechenland nach Deutschland zu fliegen. Der Verein habe binnen weniger Tage rund 55.000 Euro gesammelt. Damit könne man zwei Flüge einer Boeing 747-300 finanzieren und Asylsuchende holen.
(Junge Freiheit. Nur Luftbrücke ist schöner als Seebrücke. Unterhalten dürfen sie andere, gell?)

„Nicht zur Normalität der Globalisierung zurückkehren“
EU sei gefragt: Entwicklungsminister Müller fordert „Green Deal“ für Afrika
Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat gefordert, die EU müsse eine weltweite Vorreiterrolle sowohl im Kampf gegen die Corona-Pandemie als auch gegen den Klimawandel einnehmen. „Neben dem Schutzschirm sollte die EU auch ihren ‘Green Deal’ für den Klimaschutz auf die europäische Nachbarschaft und afrikanische Länder ausweiten.“
(Junge Freiheit. Ob der Mann weiß, wovon er spricht? Kommen die nicht alle schon hierher unter seinen Schirm? Dabei hat er doch mal gesagt: "Wenn ein afrikanischer Mann 100 Dollar verdient – Preisfrage: Was bringt der nach Hause? 30 Dollar. Und du weißt sicher, was er mit dem Rest macht. Nämlich Alkohol, Suff, Drogen, Frauen natürlich“. Komisch, dass der noch immer im Amt ist.)

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Islamischer Religionsunterricht
Hessen stellt Zusammenarbeit mit Moscheeverband Ditib ein
Die hessische Landesregierung hat die Zusammenarbeit mit dem türkischen Moscheeverband Ditib beim islamischen Religionsunterricht beendet. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) begründete den Schritt mit Zweifeln an der Unabhängigkeit von Ditib von der türkischen Regierung.
(Junge Freiheit. Schlechter Witz. Ist nun der Halbmond aufgegangen? Glaubte dieser Minister bisher an Osterhase und Weihnachtsmann?)
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